Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Hat noch irgendwer die elektronische Last EL7000 von ELV aufgebaut? (aus etwa 1/94)


von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Vor vielen Jahren hatte ich ja schonmal ein paar Worte zu dieser EL7000 
verloren. Damals suchte ich nach einem runden Nachbaukonzept mit etwas 
mehr Leistung, wurde aber nicht wirklich fündig.
Die Reste meiner EL7000 (Platinen, prog. Chip usw.) habe ich damals also 
wieder hervorgekramt und etwas modifiziert aufgebaut.
Soweit, so gut...
Heute hatte ich etwas "Marakel" mit dem Ding und wieder reingeschaut.

Dabei ist mir wieder auf- und eingefallen, dass damals statt dem 
programmierten Chip (ein GAL?) eine kleine Tochterplatine ebenfalls mit 
programmierten Chip geliefert wurde. Leider habe ich genau dazu 
keinerlei Schaltplan noch eine Begründung, warum verändert.

Hat also vielleicht irgendwer das Ding auch gebaut und vielleicht sogar 
mit dieser Tochterplatine.

Hier noch zwei Fotos meines etwas potenteren Aufbaus in eigenem Gehäuse 
und mit zwei seitlich angebauten größeren Kühlkörpern. Damit konnte ich 
die Leistung deutlich erhöhen und so hat das auch immer funktioniert. 
Derzeit spinnt (wackelt) die Einstellung vom Strom etwas, Poti usw. sind 
aber ok.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Oha, ich bin wohl blind!

Ich habe zwei Versionen der Bau- und Bedienungsanleitungen, eine in 
schwarz-weiß und mäßiger Qualität und eine hochauflösende in Farbe und 
gut 12MB groß. Diese habe ich immer auf dem PC gehabt, aber hier die 
wesentlich kleinere hochgeladen. Eben habe ich gesehen, dass genau in 
dieser die Platinenergänzug vermerkt ist.
Blöd gelaufen....

Old-Papa

von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Hallo Old-Papa,
nachdem ich Deinen Betrag hier gelesen habe, bin ich der Überlegung 
verfallen, ob sowas auch für mich nützlich wäre. Ich war eigentlich 
immer etwas ELV-Fan. Habe mir nun die bei ELV gefundenen 
Projektunterlagen runtergeladen, und etwas überflogen.

Dazu nun die Frage. Wenn ich nun dem Nachbaudrang verfalle, wie käme ich 
zu dieser, von Dir beschriebenen Tochterplatine? Da ich darüber mal nix 
gefunden habe.
Oder zu dem IC7 - ELV9466 ?

Würdest Du evtl. auch etwas über Deine Modifikation über die Steigerung 
der vvon ELV hinausgehenden 100W etwas preisgeben?

Edit:
Habe gerade eben noch einen anderen Scan gefunden, wo die Tochterplatine 
nun hinten mit dranhängt.
Aber auch da würde mir der Inhalt zum Gal fehlen. Gals könnte ich 
brennen. Aber das Jedec würde ich benötigen.

: Bearbeitet durch User
von Rainer D. (rainer4x4)


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von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Rainer D. schrieb:
> Da lohnt es kaum sowas zu bauen:

Habe folgende Frage gestellt

Thomas S. schrieb:
> Dazu nun die Frage. Wenn ich nun dem Nachbaudrang verfalle, wie käme ich
> zu dieser, von Dir beschriebenen Tochterplatine? Da ich darüber mal nix
> gefunden habe.

Ich möchte keinen Billig-Kram.

von Johannes F. (jofe)


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Rainer D. schrieb:
> Da lohnt es kaum sowas zu bauen:
> https://www.ebay.de/itm/298081604064

Wenn man nur geringste Ansprüche hat, zum Akku entladen z.B. reicht es. 
Viel mehr aber nicht. Hatte mal so eine, das Regelverhalten ist 
unterirdisch. Zum dynamischen Testen von Netzgeräten/-teilen taugt es 
nicht.

Gute E-Lasten sind nach wie vor teuer, auch gebraucht. Insofern kann 
sich ein Selbstbau durchaus lohnen.

von Rainer D. (rainer4x4)


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Johannes F. schrieb:
> Wenn man nur geringste Ansprüche hat, zum Akku entladen z.B. reicht es.
> Viel mehr aber nicht. Hatte mal so eine, das Regelverhalten ist
> unterirdisch. Zum dynamischen Testen von Netzgeräten/-teilen taugt es
> nicht.
Na ja, ganz soo schlecht wie Du sie machst ist sie nicht. Vor allem 
nicht nach den empfohlenen Modifikationen:
http://www.afug-info.de/Testberichte/Kunkin-KP184/

Johannes F. schrieb:
> Gute E-Lasten sind nach wie vor teuer, auch gebraucht.
> Insofern kann sich ein Selbstbau durchaus lohnen.
Sofern man im Hobbybereich überhaupt eine Präzisionsstromsenke mit den 
Leistungsdaten braucht.
Im Selbstbau stellt idR schon ein vernünftiges Gehäuse anzufertigen ein 
Problem dar. Von der Optik ganz abgesehen. Will man alles zukaufen, so 
kommt man schnell über den Preis der oben angebotenen Geräte.

von Rainer D. (rainer4x4)


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Thomas S. schrieb:
> Ich möchte keinen Billig-Kram.
Und dann soll es von ELV sein????
Hatte einen Farb-Bildmuster-Generator FBG 7000 von ELV. Nichtmal 
ansatzweise ein normgerechtes Signal. Sowas nenne ich unterirdisch!

von Johannes F. (jofe)


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Rainer D. schrieb:
> Na ja, ganz soo schlecht wie Du sie machst ist sie nicht. Vor allem
> nicht nach den empfohlenen Modifikationen:

Ach? Im Auslieferungszustand war es mir nicht möglich, im 
R-Konstant-Modus irgendwelche Messungen zu machen, weil die "Regelung" 
dermaßen träge ist und im Sekundentakt hin- und herspringt. Vermutlich 
nicht analog, sondern über eine langsame ADC-MCU-DAC gemurkst.

Und ich habe weder Lust noch Zeit, mir irgendwelche Videos anzusehen, in 
denen irgendeine unbekannte Person irgendwelche 
"Verbesserungsvorschläge" vorträgt.

Rainer D. schrieb:
> Sofern man im Hobbybereich überhaupt eine Präzisionsstromsenke mit den
> Leistungsdaten braucht.

Präzision ist hier weniger wichtig (das einzige, was die Kunkin 
tatsächlich auszeichnet), sondern vielmehr eine vernünftige 
Regelcharakteristik. Was soll man bitte mit einer E-Last anfangen, die 
eine solche nicht bietet, außer Akkus zu entladen?

Rainer D. schrieb:
> Im Selbstbau stellt idR schon ein vernünftiges Gehäuse anzufertigen ein
> Problem dar.

Das nimmt man von irgendnem Schrottgerät, oder lässt es gleich ganz weg. 
Im Hobby kann man auch ohne auskommen.

Rainer D. schrieb:
> Von der Optik ganz abgesehen.

Deine Probleme möchte ich haben ...

Rainer D. schrieb:
> Will man alles zukaufen, so
> kommt man schnell über den Preis der oben angebotenen Geräte.

Welche, die Kunkin? Ja, mag sein, aber wie gesagt qualifiziert sich die 
Kunkin für meine Begriffe nicht als E-Last, sondern bestenfalls 
Konstantstromsenke. Eine E-Last ist aber mehr als das.

Das kann man im Selbstbau wesentlich besser hinbekommen, wenn man will.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Thomas S. schrieb:
> Hallo Old-Papa,
> nachdem ich Deinen Betrag hier gelesen habe, bin ich der Überlegung
> verfallen, ob sowas auch für mich nützlich wäre. Ich war eigentlich
> immer etwas ELV-Fan. Habe mir nun die bei ELV gefundenen
> Projektunterlagen runtergeladen, und etwas überflogen.
>
> Dazu nun die Frage. Wenn ich nun dem Nachbaudrang verfalle, wie käme ich
> zu dieser, von Dir beschriebenen Tochterplatine? Da ich darüber mal nix
> gefunden habe.
> Oder zu dem IC7 - ELV9466 ?

In der hier verlinkten PDF ist die Ersatzschaltung abgebildet. Der PAL 
hat die Nummer ELV9623. Ich hatte nie versucht diesen auszulesen, geht 
vielleicht auch nicht, ich versuchs mal.

> Würdest Du evtl. auch etwas über Deine Modifikation über die Steigerung
> der vvon ELV hinausgehenden 100W etwas preisgeben?

Das habe ich leider nicht wirklich dokumentiert. Hauptsächlich habe ich 
größere Kühlkörper und je zwei 60mm Lüfter benutzt, das bringt schon 
was. Dann musste ich noch die Surcewiderstände auf 0,05 Ohm verringern 
(2x 0,1 parallel). Ob ich an der Stromreglung noch was verändert habe, 
kann ich im Moment nicht sagen, wahrscheinlich nicht.

Doch wie andere schon geschrieben haben, rein finanziell lohnt das wohl 
kaum. Wenn man aber Spaß am Selbstbau hat, dann ganz sicher.
Wenn man alles nur noch kauft, wo bleibt der Bastelspaß? Ich kann 
Verstärker kaufen oder bauen. Baue ich, brauche ich ein paar Messmittel, 
die ich vielleicht auch bauen kann. Kaufe ich Verstärker brauch ich auch 
keine Messmittel, keinen Lötkolben, keine Fachliteratur, kein rein gar 
nichts! Das Leben kann dann schnell langweilig werden und man findet 
sich bekotzt am Ballermann auf Malle wieder.... ;)

Old-Papa

von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Old P. schrieb:
> eine kleine Tochterplatine ebenfalls mit
> programmierten Chip geliefert wurde. Leider habe ich genau dazu
> keinerlei Schaltplan noch eine Begründung, warum verändert.

Den habe ich gefunden. Sollte 01.11.2013 hier im Forum gescannt und 
beschrieben sein:
Suche unter Tante Gurgl nach ELV el7000. Da kommt weiter unten der 
Beitrag,
Ganz am Ende - Seite 20

Auf Deiner Frontplatte steht:
20 A, 50V
Das sind 1000 Watt!!! - Zu den gemächlichen 100W eine Monstersteigerung.

Da stell ich mir vor, dass da mehrere Transistoren parallel laufen.

: Bearbeitet durch User
von Arno R. (arnor)


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Thomas S. schrieb:
> Den habe ich gefunden. Sollte 01.11.2013 hier im Forum gescannt und
> beschrieben sein:
> Suche unter Tante Gurgl nach ELV el7000. Da kommt weiter unten der
> Beitrag, Ganz am Ende - Seite 20

Hat Old Papa doch ganz oben angehängt.

Thomas S. schrieb:
> Auf Deiner Frontplatte steht:
> 20 A, 50V
> Das sind 1000 Watt!!! - Zu den gemächlichen 100W eine Monstersteigerung.

Er hat aber die Leistungsbegrenzung auf 300W eingestellt.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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So, ich habe den GAL (16V8D) "ausgelesen", ob das was sinnvolles ist, 
keine Ahnung, vermute aber, das ist Bullshit. Andererseits hat ELV schon 
so manchen Kunstgriff gemacht um extra programmierte Chips zu verkaufen. 
Aus Erzählungen kenne ich z.B. OTP-Eproms, bei denen die Pins um 180° 
nach oben gebogen wurden und so ein neues BE kreiert wurde.

Old-Papa

von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Arno R. schrieb:
> Hat Old Papa doch ganz oben angehängt.

Ups. Das habe ich vor den Bildern übersehen. alles logo.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Thomas S. schrieb:

> Den habe ich gefunden. Sollte 01.11.2013 hier im Forum gescannt und
> beschrieben sein:
> Suche unter Tante Gurgl nach ELV el7000. Da kommt weiter unten der
> Beitrag,
> Ganz am Ende - Seite 20

Oder bei mir hier die PDF im ersten Post... ;)

> Auf Deiner Frontplatte steht:
> 20 A, 50V
> Das sind 1000 Watt!!! - Zu den gemächlichen 100W eine Monstersteigerung.
> Da stell ich mir vor, dass da mehrere Transistoren parallel laufen.

Ja, es laufen wie beim Original "nur" vier parallel. Alle vier durch 
separate OPVs angesteuert (auch wie original) Steht alles in der 
PDF.....
Und Ja, wahlweise bis zu 50V ODER(!) bis 20A. Das ist ein übliches 
Vorgehen bei fast alles kommerziellen ELs. Außerdem wird mit einem 
Multiplizierer des Typs AD633 auf 300W begrenzt (habe ich noch nie 
ausgereizt)

Hättest Du die PDF gelesen, hättest Du Dir den Post gespart.

Old-Papa

Oups. Deinen Post von eben habe ich nicht gesehen.... Alles ok.

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Rainer D. schrieb:
....
> Sofern man im Hobbybereich überhaupt eine Präzisionsstromsenke mit den
> Leistungsdaten braucht.

Du vielleicht nicht, ich dann schon.

> Im Selbstbau stellt idR schon ein vernünftiges Gehäuse anzufertigen ein
> Problem dar. Von der Optik ganz abgesehen.

Da hast Du durchaus Recht, doch ich habe zum Glück eine sehr gut 
ausgestattete mechanische Werkstatt, ich mach ja nicht nur in 
Elektronik, wie man in meinen ganzen Threads hier im µC.NET lesen kann.

> Will man alles zukaufen, so
> kommt man schnell über den Preis der oben angebotenen Geräte.

Auch das stimmt, dennoch kann ein Eigenbau eine Erfüllung sein, 
zumindest für das eigene Selbstwertgefühl.

Old-Papa

von Arno R. (arnor)


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Old-Papa, wie hast du eigentlich die Beschriftung der Frontplatte 
gemacht? Ich habe auch öfter das Problem Frontplatten vernünftig zu 
beschriften.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Arno R. schrieb:
> Old-Papa, wie hast du eigentlich die Beschriftung der Frontplatte
> gemacht? Ich habe auch öfter das Problem Frontplatten vernünftig zu
> beschriften.

Frontdesigner von Abacom. Danach bei einem Werbefutzi (macht auch 
KFZ-Beschriftungen) auf Folie ausdrucken gelassen. Musste aber ganze 
Rollenbreite kaufen, also etwa 1,2 Meter.
Danach auf passend zurechtgefeilte Acylplatte aufgeklebt.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Rick (rick)


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Old P. schrieb:
> So, ich habe den GAL (16V8D) "ausgelesen", ob das was sinnvolles ist,
> keine Ahnung, vermute aber, das ist Bullshit.
M.E. sind da zu viele '1'en in den jedec-Daten.

Die geschützte Firmware bzw. die 'Spezialchips' von ELV haben mich immer 
abgeschreckt...

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Rick schrieb:
> Old P. schrieb:
>> So, ich habe den GAL (16V8D) "ausgelesen", ob das was sinnvolles ist,
>> keine Ahnung, vermute aber, das ist Bullshit.
> M.E. sind da zu viele '1'en in den jedec-Daten.
>
> Die geschützte Firmware bzw. die 'Spezialchips' von ELV haben mich immer
> abgeschreckt...

Allerdings haben die auch mal Mist gebaut. Such hier mal nach FC7008, 
einem ELV Frequenzzähler, bei dem ich zum Glück sie FW auslesen konnte.

Old-Papa

von Nick (b620ys)


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Ich find's interessant. Muss man ja auch nicht sklavisch nachbauen. Und 
statt dem PAL wird wohl auch ein uC funktionieren. Die Regelung nach wie 
vor über OpAmp.
Ich hatte mir mal -nur zum Einschlafen- eine EL überlegt. Da wollte ich 
einzelne Kanäle abschalten um auch niedrigere Ströme sauber regeln zu 
können.

Ich finde sowas weitaus spannender als kaufen. :-)

von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Nick schrieb:
> Ich finde sowas weitaus spannender als kaufen. :-)

Also erst mal Danke für Deine Mühe für Scans und dem Versuch vom Gal 
auslesen.

> Ich finde sowas weitaus spannender als kaufen. :-)

Eben deshalb würds mich interessiern. Nur jetzt kommt das Gal ins Spiel. 
In der Tat sieht die jedec-Datei etwas komisch aus. Vieleicht könnte man 
das Ausgelesene neu in ein Gal brennen, und sehen was passiert. Aber in 
der Hoffnung, das dem Teil nix passiert. Wäre schade.

Momentag hab ich den Teil ums Gal noch nicht eroiert, ob möglich oder 
nicht.

von Nick (b620ys)


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Thomas S. schrieb:
> Also erst mal Danke für Deine Mühe für Scans und dem Versuch vom Gal
> auslesen.

Die Ehre gebührt Old-Papa, nicht mir!

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Tja, hätte ich einen passenden GAL im Haus, hätte ich das mal gebrannt 
und eingestöpselt. Habe aber keinen.....

Zumindest hat der GAL die Ausleseoperation überstanden und mein altes 
Netzteil vom C-Netz-Telefon kullert mit rund 100Watt.

Dann noch ein uraltes Foto mit einem Funknetzteil (für "Nachbrenner 
;-)), bei dem rund 250Watt verbraten werden.

Und zum Zeigen noch die Frontfolie...

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Nick schrieb:
> Die Ehre gebührt Old-Papa, nicht mir!

Das hatte ich eigentlich auch so gewollt.
Sorry Old-Papa . Hoffe Du nimmst mir das nicht übel. Logo Dir

@ Nick:
Aber schön, dass Du mir da beipflichtest. Es wird eh zu wenig gebastelt, 
seit die multimedialen Handys jeden den Kopf ausdünnen.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Old P. schrieb:
> Tja, hätte ich einen passenden GAL im Haus, hätte ich das mal
> gebrannt
> und eingestöpselt. Habe aber keinen.....
>
> Zumindest hat der GAL die Ausleseoperation überstanden und mein altes
> Netzteil vom C-Netz-Telefon kullert mit rund 100Watt.
>
> Dann noch ein uraltes Foto mit einem Funknetzteil (für "Nachbrenner
> ;-)), bei dem rund 250Watt verbraten werden.
>
> Und zum Zeigen noch die Frontfolie...
>
> Old-Papa

Entwirfst Du Deine Frontplatten mit Abacus FrontDesigner? Sehen gut aus.

Was E-Load betrifft, werkelt bei mir übrigens ein 150W altes Kikusui aus 
den 70er Jahren. Nach ganz ohne uC und so. Vor Jahren wollte ich mir 
eigentlich ein TTI Gerät mit IXIS MOSFETs nachbauen, war mir aber dann 
wegen der Spezialkomponenten doch zu teuer und hielt anstatt Ausschau in 
der Bucht.

Mir ist früher mal aufgefallen, daß jedes ELV Design irgendein 
Spezialbauteil verwendet, daß es nur bei ELV gibt und dann nur eine 
Zeitlang beziehbar ist. Bei Ausfällen kann es Totalverlust bedeuten.

Grüsse,
Gerhard

von Arno R. (arnor)


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Old P. schrieb:
> Frontdesigner von Abacom. Danach bei einem Werbefutzi (macht auch
> KFZ-Beschriftungen) auf Folie ausdrucken gelassen.

Danke für die Antwort.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Gerhard O. schrieb:

> Entwirfst Du Deine Frontplatten mit Abacus FrontDesigner? Sehen gut aus.

Ja, das schrieb ich bereits... ;-)

> Mir ist früher mal aufgefallen, daß jedes ELV Design irgendein
> Spezialbauteil verwendet, daß es nur bei ELV gibt und dann nur eine
> Zeitlang beziehbar ist. Bei Ausfällen kann es Totalverlust bedeuten.
>
> Grüsse,
> Gerhard

Tja, das war bisher das Geschäftsmodell von ELV. Einige Geräte von denen 
waren gut, bei einigen musste man erst Hand anlegen und andere waren 
einfach nur Grütze. Bei mir stehen noch ein Akkulader von denen, ein 
paar kleine Tools und eben der EL7000 Nachbau. Der Rest (Netzteile, 
Akkulader, Frequenzzähler...) ist weiter gegeben, funktioniert aber dort 
auch noch.

Old-Papa
Stimmt nicht!
Es stehen noch eine Löt-Entlötstation, irgendein Videodingens 
(Kopierschutzdecoder?), ein Wow&Flutter und ein Klirrfaktormessgerät. 
Alle diese habe ich mal irgendwann auf Flohmärkten zugekauft, aber nie 
wirklich benutzt.

: Bearbeitet durch User
von Johannes F. (jofe)


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Gerhard O. schrieb:
> daß jedes ELV Design irgendein
> Spezialbauteil verwendet, daß es nur bei ELV gibt

Waren oft aber auch einfach nur umgelabelte Standardteile, wie z.B. die 
"berühmte" DX400 ist nur ein Alias für BAS33. Beim Liefern dieser Teile 
haben sie später die Hosen runtergelassen, sicher weil die Umgelabelten 
ausgegangen waren, seitdem verschicken sie unter Originalbezeichnung mit 
einem Vermerk wie "100% kompatibler Ersatztyp".

von Soul E. (soul_eye)


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Thomas S. schrieb:
> Eben deshalb würds mich interessiern. Nur jetzt kommt das Gal ins Spiel.
> In der Tat sieht die jedec-Datei etwas komisch aus.

Das oben angehängte zeigt ein völlig leeres GAL. Sämtliche Produktterme 
stehen auf "111111....11111". Nur die UES ist programmiert.

von Dieter S. (ds1)


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Da wird vermutlich die programmierte "Security Cell" des GAL das 
Auslesen verhindern.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Dieter S. schrieb:
> Da wird vermutlich die programmierte "Security Cell" des GAL das
> Auslesen verhindern.

Das kann sein. Mit GALs hatte ich bisher wenig zu tun.

Olsd-Papa

von Bernd B. (bbrand)


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Naja, die Logik im GAL ist wohl ziemlich primitiv. Das Ding nimmt ja nur 
die beiden Taster für Funktion (I/R) und Anzeige (Min/Max/Eff) als 
Eingabe und produziert daraus 5 Ausgangssignale. Da wird wohl nur bei 
jedem Tastendruck der jeweilige Ausgang weiter geschaltet, also im 
Prinzip ein 2-Bit und ein 3-Bit Schieberegister.

von Peter N. (alv)


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Ich habe mir sagen lassen, daß man den Ausleseschutz bei vielen GALs 
umgehen kann, z.B, mit veränderter Programmierspannung, Anlegen der 
Spannungen in bestimmter Reihenfolge usw.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Peter N. schrieb:
> Ich habe mir sagen lassen, daß man den Ausleseschutz bei vielen GALs
> umgehen kann, z.B, mit veränderter Programmierspannung, Anlegen der
> Spannungen in bestimmter Reihenfolge usw.

Wenn Du wüsstest, was ich mir schon alles "habe sagen lassen", die 
Erdscheibe war noch das Harmloseste.

Im Ernst, hat man ein paar dieser GALs zum testen im Haus, dann gerne. 
Ist es aber das einzige Exemplar und Ersatz nie mehr zu beschaffen, dann 
lässt man die Fingers von solchen Schulhof-Tipps.

Old-Papa

von Johannes F. (jofe)


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Mal ehrlich, dieses GAL durch irgendeine Primitivst-MCU zu ersetzen, 
kann nun wirklich nicht das Problem sein. Das Interessante an dieser 
E-Last ist bestenfalls das Analoge, und nicht das bißchen Digitalkram, 
das hier ein paar Radiobuttons imitiert und LEDs schaltet. Da würde ich 
jetzt keine Lebenszeit mit irgendwelchen Ausleseversuchen verschwenden.

(Und, nebenbei bemerkt: Selbst wenn das Auslesen möglich wäre, würde ich 
dafür lieber meine eigene Firmware schreiben. ELV ist bzw. war nicht 
gerade berühmt für die Programmierkompetenz seiner Entwickler. Beispiele 
dafür findet man genügend.)

von Harald K. (kirnbichler)


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Johannes F. schrieb:
> Mal ehrlich, dieses GAL durch irgendeine Primitivst-MCU zu ersetzen,
> kann nun wirklich nicht das Problem sein.

Kommt aufs Timing an.
Wird hier nicht dramatisch sein, aber ein GAL ist erheblich schneller 
als die typische Primitivst-CPU. Das weiter oben im Thread abgebildete 
GAL hat 15 nsec Durchlaufverzögerung.

Welche Primitivst-MCU aber ist in der Lage, auf ein Eingangssignal 
binnen 15 nsec mit einem passenden Ausgangssignal zu reagieren?

Nochmal: Hier, in dieser spezifischen Anwendung, wird das Thema 
Geschwindigkeit recht sicher keine Rolle spielen, so daß der Ersatz 
durch einen µC durchaus denkbar ist, aber das geht eben nicht in jedem 
Fall, in dem ein GAL verwendet wird.

von Johannes F. (jofe)


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Harald K. schrieb:
> Nochmal: Hier, in dieser spezifischen Anwendung, wird das Thema
> Geschwindigkeit recht sicher keine Rolle spielen, so daß der Ersatz
> durch einen µC durchaus denkbar ist, aber das geht eben nicht in jedem
> Fall, in dem ein GAL verwendet wird.

Ich bezog mich auch ausschließlich auf diese konkrete Anwendung. Wenn 
ich das im Schaltplan auf die Schnelle richtig sehe, ist dieses GAL doch 
nur an der Bedienlogik beteiligt, oder? Alles Zeitkritische ist doch 
analog bzw. mit diskreten Gattern gemacht.

von Harald K. (kirnbichler)


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Johannes F. schrieb:
> Ich bezog mich auch ausschließlich auf diese konkrete Anwendung.

Ok. Dann ja, klar.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Johannes F. schrieb:
> Mal ehrlich, dieses GAL durch irgendeine Primitivst-MCU zu ersetzen,
> kann nun wirklich nicht das Problem sein. Das Interessante an dieser
> E-Last ist bestenfalls das Analoge, und nicht das bißchen Digitalkram,
> das hier ein paar Radiobuttons imitiert und LEDs schaltet. Da würde ich
> jetzt keine Lebenszeit mit irgendwelchen Ausleseversuchen verschwenden.

Wer aber mit µC-Programmierung nichts am Hut hat (gibt es durchaus), der 
wäre mit dem File besser bedient.

> (Und, nebenbei bemerkt: Selbst wenn das Auslesen möglich wäre, würde ich
> dafür lieber meine eigene Firmware schreiben. ELV ist bzw. war nicht
> gerade berühmt für die Programmierkompetenz seiner Entwickler. Beispiele
> dafür findet man genügend.)

Ja, wenn man kann.... (wiederhole mich)

Old-Papa

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Übrigens:

Die ursprüngliche Wackelmacke beim Strom ist inzwischen weg. Ich hatte 
ja beide Kühlkörper mitsamt den FETs ausgebaut (ist mit den braunen 
Hochtromverbindern verstöpselt, s. Foto) und diese vermessen, dann noch 
die gesockelten ICs, alles unauffällig, also wieder retour. Irgendwo hat 
es wohl eine temporäre Kontaktmacke gegeben, die ist jetzt weg.

Old-Papa

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