Hallo und Hilfe!, Für eine T&N Allstromuhr wurde in einem Fachforum der Vorschlag gemacht die 110 Volt-Wicklungen parallel zu schalten und daran ein 20 Volt Netzteil zur Stromversorgung anzuschließen. Ich finde nirgendwo eine Skizze/ Zeichnung wie die Parallelschaltung an diesem Gerät aussehen würde. Zudem soll die Uhr auch an einer Batterie oder an einem Netzteil mit Niedrigstrom betrieben werden können. Die Möglichkeit die ich sehe ist ganz rechts "Bv 8.D- 1/1". Ich weiß mit diesem Kürzel aber nix anzufangen und finde auch keine Erläuterungen im Netz!? Vielen Dank und freundliche Grüße Bernd
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Etwas mehr Kontext der gesamten Schaltung wäre sicher hilfreich. Ein Trafo funktioniert nicht mit Gleichspannung, also muss es da noch irgendwas mehr geben … "Bv." heißt "Bauvorschrift", d.h. der entsprechende Trafo / die Wicklung wurde nach Angaben des Anwenders bei einem Hersteller angefertigt. Folglich sagt einem der Rest der Angabe dahinter rein gar nichts, sofern man nicht gerade in die Auftragsunterlagen des entsprechenden Herstellers Einblick hat.
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Jörg W. schrieb: > Ein Trafo funktioniert nicht mit Gleichspannung, Ein Zugmagnet schon. Aber das Foto ist zu unterbelichtet...
ps: eine ordentlich ausgeleuchtete Ansicht der Spulenanschlüsse könnte auch hilfreich sein.
von Bernd B. schrieb: > Vorschlag gemacht >die 110 Volt-Wicklungen parallel zu schalten Die Pfeile zeigen doch auf die jeweilige Schraube, da brauchst du doch nur eine Brücke machen. Die ganz rechte Schraube wird der Pol sein auf dem sich alles bezieht.
Ich vermute mal, dass das alles nur Anzapfungen einer einzigen großen Spule sind, da kann man so direkt nichts parallel schalten. Aufschluss könnte eine Widerstandsmessung bringen. Die Reihenfolge der Klemmen würde jedenfalls für diese These sprechen. Um da irgendwas parallel schalten zu können, müsste man an einer Anzapfung die Drahtschleife auftrennen (sofern sie komplett herausgeführt ist). Aber „an ein 20 V Netzteil klemmen“ – das ist kein Motor, den man einfach so an eine Stromversorgung anklemmen kann und dann läuft er. Im Kontext einer Uhr würde ich jetzt vermuten, dass das Teil zu jeder Minute einen Impuls bekommen soll, und der Magnet dann den Zeiger bewegt. Aber dafür müsste der TE schon etwas mehr von der Uhr erzählen oder zeigen.
der Zugmagnet zieht vermutlich ein mechanisches Uhrwerk auf. Der eine Anschluss ist oben, der andere ist einer von den unteren. Ganz links ist direkt die Spule, die anderen beiden gehen noch über eine Widerstandswicklung. CuL = Kupferdraht mit Lackisolierung WdSS = Konstantandraht mit 2 Lagen Seideisolierung
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R. L. schrieb: > der Zugmagnet zieht vermutlich ein mechanisches Uhrwerk auf. OK, dann bezweifle ich aber, ob das mit einem Fünftel der Bemessungsspannung noch machbar ist – selbst mit zwei parallel geschalteten Teilwicklungen.
Jörg W. schrieb: > OK, dann bezweifle ich aber, ob das mit einem Fünftel der > Bemessungsspannung noch machbar ist – selbst mit zwei parallel > geschalteten Teilwicklungen. da dürftest du recht haben, zumal es nur 1 Wicklung gibt
R. L. schrieb: > da dürftest du recht haben, zumal es nur 1 Wicklung gibt Die Beschriftung 180 und 550 deutet doch schon deutlich darauf hin, das es (mindestens) zwei Wicklungen gibt. Das Thema ist nur noch die Verschaltung, insbesondere wenn man mit einer Batterie -- die NICHT 110..130V DC hat -- nutzen will.
Der TE könnte da Licht ins Dunkel bringen mit ein paar Widerstandsmessungen …
Wenn man sich das 4.Bild ganz rechts anschaut, könnte es sein, daß da nur eine einzige Wicklung drauf ist, die ein Magnetfeld erzeugt. 440 - 7000 - 0,16 CuL 440 Ohm 7000 Windungen 0,16mm Durchmesser Kupferlackdraht Die anderen zwei Wicklungen sind einfach nur zwei Widerstände, 180 - 0,15 WdSS 180 Ohm 0,15mm Widerstandsdraht 550 - 0,15 WdSS 550 Ohm 0,15mm Widerstandsdraht Die Widerstandsdrähte sind bifilar gewickelt, damit sie kein Magnetfeld erzeugen. So etwas findet man öfters auf Telefonflachrelais. https://de.wikipedia.org/wiki/Bifilar
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