Hallo, Bei uns sind Inventarnummern noch als Aufkleber (5-stellige Zahl) ohne Strichcode etc. Im Gebrauch. Ich möchte die Nummern scannen und auf einer SD Card abspeichern. Als Board z.B. Raspi oder ähnliches mit Cameramodul. Welche Software ist hierzu nötig? Hat evtl jemand schon so etwas gebaut? Alternativ: Kennt jemand eine (fertige) Lösung für ein Android Smartphone? Schon mal vielen Dank! Hps
:
Verschoben durch Moderator
H.p. S. schrieb: > Welche Software ist hierzu nötig? Für python gibt es doch bestimmt OpenCV (kenne ich nur vom Hörensagen).
Einscannen ist der erste Schritt, dann ist noch eine Schrifterkennung nötig. Unter Linux gibt es für letzteres gimagereader (ein grafisches Frontend für Tesseract). Allerdings weiß ich nicht, ob das für den Raspi schon als Installationspaket existiert. Sonst müsste man die SD-Karte nach dem Scannen dazu in einen anderen PC stecken.
Christoph db1uq K. schrieb: > Unter Linux gibt es für letzteres gimagereader (ein grafisches > Frontend für Tesseract). https://github.com/ahielscher/Tesseract_Texterkennung Ich habe keine Ahnung, ob das so passt. Das kam dabei raus, als ich einfach mal "Raspberry pi Texterkennung" gegoogled habe.
H.p. S. schrieb: > Alternativ: Kennt jemand eine (fertige) Lösung für ein Android > Smartphone? Falls es pragmatisch sein darf und irgendwo ein iPhone in Reichweite ist: dort geht Texterkennung mit der ganz normalen Kamera aus der Dose raus. Ob die neueren mit USB-C auch SD-Kartenleser bedienen können, weiß ich nicht. Zur Not halt über sowas wie eine Nextcloud abspeichern.
:
Bearbeitet durch Moderator
Am einfachsten ist es, einen Barcode für alle Inventarnummern zu erstellen. Wenn du einen PC hast : Google doch mal nach : ByteScout BarCode Generator Auch online müßte sowas auch gehen. Für deine Inventarnummern kannst du einen CODE 128 als sogen. EAN-Code erzeugen und als Bild abspeichern (siehe Anhang). Da mußt du halt die ganzen Aufkleber neu drucken und anbringen. Software fürs Smartphone brauchst du eigentlich nicht. Da kannst du die installierte Scanner-App verwenden. Da mußt du nur den Text (Inventarnummer) kopieren und kannst den dann in einem Editor deiner Wahl einfügen, ggf. noch eine Bezeichnung hinten dran und zum Schluß alles speichern. z.b. 12658, Blabla Somit hast du dann eine .csv-Datei, die du nach deinen Wünschen weiter verwenden kannst. Für den PC habe ich so einen BT -Handscanner von NETUM. Hatte so etwa 50 € bei Amazon gekostet. Der arbeitet als HID-Tastatur.
:
Bearbeitet durch User
Heinz B. schrieb: > Am einfachsten ist es, einen Barcode für alle Inventarnummern zu > erstellen Hat er aber nicht, er hat nur ausgedruckte Zahlen – schrieb er so im ersten Beitrag.
Heinz B. schrieb: > Am einfachsten ist es, einen Barcode für alle Inventarnummern zu > erstellen. Vielleicht fragt er ja auch genau aus dem Grund, aus den bisherigen Inventaraufklebern ohne Barcode, welche mit zu erstellen.
Grad mal geschaut: bei F-Droid gibt es mehrere Frontends für Tesseract. Ich habe eins probiert, das einfach "OCR" heißt. Das kann auch direkt mit der Kamera aufnehmen. Aus dem angehängten Bild (Ausschnitt aus einem Kassenzettel, Schrifthöhe ca. 3 mm) extrahiert es:
1 | 2 933251 61737721 00 075 00 |
:
Bearbeitet durch Moderator
Jörg W. schrieb: > Hat er aber nicht, er hat nur ausgedruckte Zahlen – schrieb er so im > ersten Beitrag. Andererseits schrieb er aber auch, daß er die Nummern scannen und auf SD Card speichern will. Ich denke mal, daß er keine Fotos haben will, sondern die Nummern zur weiteren Verarbeitung (z.b. Inventur) braucht.
Heinz B. schrieb: > Andererseits schrieb er aber auch, daß er die Nummern scannen und auf > SD Card speichern will. Ich denke mal, daß er keine Fotos haben will, > sondern die Nummern zur weiteren Verarbeitung (z.b. Inventur) braucht. Klar, aber er hat eben nur aufgeklebte Nummern – da ist der Hinweis, er solle doch lieber Barcodes nehmen, fehl am Platz. Schließlich möchte er ja existierende Nummern erfassen, nichts neu erstellen. Das Generieren eines Barcodes ist natürlich eine leichte Sache, wenn man einmal die Nummern hat … ob man danach aber auch in der Lage ist, diese sinnvoll auszudrucken, steht auf einem anderen Blatt. Bei uns in der Abteilung gibt es einen 08/15-Label-Drucker; ich wüsste nicht, wie ich ein auf meinem PC (oder Handy) vorhandenes Bild eines Barcodes auf diesem ausdrucken könnte.
Heinz B. schrieb: > sondern die Nummern zur weiteren Verarbeitung (z.b. Inventur) braucht. Was soll man mit Bildern bei einer Inventur verarbeiten? Ausdrucken und in eine Zählliste kleben? Da wäre eine OCR sinnvoller, die die Zahlen auch gleich in die eine Spalte und die Menge in eine weitere einträgt. Wenn man die Zahlen als Text vorliegen hat, könnte man auch Etiketten für die Inventarnummer mit Barcode erzeugen.
H.p. S. schrieb: > Bei uns sind Inventarnummern noch als Aufkleber (5-stellige Zahl) ohne > Strichcode etc. Im Gebrauch. Haben diese Inventarnummern irgendwelche Prüfsummen oder ähnliches integriert? Wenn nein, dann kann ich nur davon abraten die per OCR erkennen zu lassen und dann für irgendeine Art Automatisierung weiterzuverwenden. Denn sagen wir mal Du schaffts eine Erkennungsrate von 97% - dann hast Du schon eine gute Erkennungsquote. Aber weil Du die 3% Fehlereknnungen nicht automatisch identifizieren kannst und 3% viel zu viel an Fehlern sind um die z.B. bei einer Inventur einfach durchgehen zu lassen, musst Du hinterher doch wieder alles von Hand nachprüfen. Mein Vorschlag wäre die Aufkleber neu zu machen und einen kleinen Barcode mit draufzudrucken. Z.B. Datamatrix oder QR-Code. Die enthalten eine Prüfsumme, damit sind Fehlerkennungen zwar nicht vollständig ausgeschlossen, aber sehr sehr unwahrscheinlich. Datamatrix oder QR-Code kann man so klein drucken dass das kaum extra Platz kostet und die sind dennoch weiterhin sehr leicht mit gängigen Barcodelesern, Smartphones etc. zu erkennen.
Der Fragesteller hat ja noch nicht mal geschrieben, ob die Nummern auf den Etiketten handgeschrieben oder gedruckt sind. Und auch nicht, um wieviele es sich handelt. Jörg W. schrieb: > Schließlich möchte er > ja existierende Nummern erfassen, nichts neu erstellen. Ist ja klar. Er nimmt die existierenden Nummern und erstellt aus denen die entsprechenden Strichcodes. Von neuen Nummern hatte ich nichts geschrieben. Also lassen wir doch den Fragesteller erstmal zu Wort kommen, damit er erklären kann, was er eigentlich genau möchte.
Automatischen einlesen von abgegriffenen Zahlen-Etiketten wird wenig gescheite Ergebnisse bringen. Da wäre ein Blindenhund erfolgreicher. Der TO HPS sollte uns erst mal Muster-Fotos liefern. Im Endeffekt wird er neue Etiketten mit Strichcode und Prüfzahl erstellen? Dann geht das Erfassen flink so lange noch etwas LESBAR ist.
Jörg W. schrieb: > H.p. S. schrieb: >> Alternativ: Kennt jemand eine (fertige) Lösung für ein Android >> Smartphone? > > Falls es pragmatisch sein darf und irgendwo ein iPhone in Reichweite > ist: dort geht Texterkennung mit der ganz normalen Kamera aus der Dose > raus. Es gibt Apps, die das alles integriert haben. Da wird direkt im Foto die erkannte Zahl angezeigt und man kann das dann an dem gewünschten Ort speichern.
Heinz B. schrieb: >> Schließlich möchte er >> ja existierende Nummern erfassen, nichts neu erstellen. > > Ist ja klar. Er nimmt die existierenden Nummern und erstellt aus denen > die entsprechenden Strichcodes. Wie geschrieben, braucht auch erstmal Infrastruktur, um die generierten Codes dann dahin zu bekommen (abgesehen davon, dass es u. U. der Buchhaltung vorbehalten ist, überhaupt Inventarnummer-Etiketten zu erzeugen, weil sie vielleicht ein corporate design haben oder sowas). Gerd E. schrieb: > Denn sagen wir mal Du schaffts eine Erkennungsrate von 97% - dann hast > Du schon eine gute Erkennungsquote. Dass man die OCR-ten Nummern gegen die im Original zu sehenden vergleicht und ggf. korrigiert, sollte selbstredend sein.
H.p. S. schrieb: > Bei uns sind Inventarnummern noch als Aufkleber (5-stellige Zahl) ohne > Strichcode etc. Im Gebrauch. > Ich möchte die Nummern scannen und auf einer SD Card abspeichern. Einfach alle Nummern fotografieren, die Bilder bei ChatGPT hochladen in deinem Gewünschten Format ausgeben lassen.
Mit Tesseract habe ich - was reine Zahlen angeht - eher schlechte Erfahrungen. Ich hatte ein paar hundert eingescannte Zeitschriftenseiten mit nicht-aussagefähigen Dateinamen, und wollte die Seitenzahlen erkennen lassen. Die Fehlerquote lag bei ca. 10%. Damit das gegenüber dem händischen Eintippen Zeit sparte, was das zu schlecht.
Hallo, Danke für die bisherigen Antworten!!! Unser Mengengerüst: An ca 600 Einsatzorten gibt es ca. 2500 Personen und ca ebensoviele "Gerätschaften", die inventarisiert sind. Also neue Aufkleber sind eher nicht realistisch. Die Schriftgröße der Aufkleber beträgt 5 mm und ist i.d.R. gut lesbar. Für die Smartphone Lösung: Kann mir jemand eine konkrete App nennen, die geeignet wäre? Hps
H.p. S. schrieb: > Unser Mengengerüst: > An ca 600 Einsatzorten gibt es ca. 2500 Personen und ca ebensoviele > "Gerätschaften", die inventarisiert sind. > Also neue Aufkleber sind eher nicht realistisch. Die Schriftgröße der > Aufkleber beträgt 5 mm und ist i.d.R. gut lesbar. Also ~ 4 Geräte pro Ort. Und Mitarbeiter sind auch da. Email rum schicken, die sollen Fotos machen und dazu eine Textdatei in denen die vier oder fünf Nummern stehen (Fotos zur Kontrolle) Noch weniger kompliziert geht es wohl kaum.
Jörg W. schrieb: > Ob die neueren mit USB-C auch SD-Kartenleser bedienen können, weiß ich > nicht. Können sie. Das können auch die älteren, wenn man einen SD-Kartenleser für "Lightning" hat. Den gab es von Apple selbst als "Camera Connection Kit" oder zu einem Bruchteil des Preises auch von anderen Herstellern; ein Lightning-auf-USB-Adapter funktioniert aber auch (da kann man dann auch den ganzen Aufwand mit der Karte sein lassen und direkt einen USB-Stick verwenden). Allerdings legt die Kamera-App von sich aus keine Bilder irgendwo anders ab als im "Photo"-Speicher; man muss die von Hand über die "Dateien"-App umkopieren. Es gibt aber Kamera-Apps von Drittanbietern, die diese Einschränkung nicht haben, z.B. die hier: https://9to5mac.com/2023/10/19/photon-camera-app-shoot-photos-to-external-drive/
H.p. S. schrieb: > Also neue Aufkleber sind eher nicht realistisch. Natürlich sind sie das - wenn man will. Sei es nur, dass man bei neuen Geräten anfängt. Nur wenn man nicht an fängt, dann wird das nie was. Es kann ein bisschen dauern bis auch das letzte Altgerät einen neuen Aufkleber mit Nummer und Barcode hat. Eventuell Jahre, bis auch der letzte Schlappenschammes verstanden hat dass er neue Aufkleber auf alte Geräte drauf kleben soll. Bis da hin lebt man mit einer gemischten Lösung.
H.p. S. schrieb: > An ca 600 Einsatzorten gibt es ca. 2500 Personen und ca ebensoviele > "Gerätschaften", die inventarisiert sind. > Also neue Aufkleber sind eher nicht realistisch. Die Schriftgröße der > Aufkleber beträgt 5 mm und ist i.d.R. gut lesbar. Willst du uns sagen, daß ihr tatsächlich ca. 2500 verschiedene Gerätschaften habt ? Und was ist, wenn diese Gerätschaften irgendwann vom Einsatzort zurück kommen und bei manchen das Etikett fehlt, verdreckt oder beschädigt ist, sodaß das Etikett nicht mehr lesbar ist ? Dann müßte ja ein neues drauf. Ich könnte mir da eher vorstellen, daß es die Gerätschaften mehrfach oder gar hundertfach in einer Ausführung gibt. Halt so, wie z.b. ein Gartenbaubetrieb, der 20 Schaufeln, 15 Spaten, 25 Besen hat. Dann hat die Box mit den Schaufeln die Inventarnummer 4711, die Spatenbox die 4712 und die Besenbox die 4713. Also 3 Aufkleber für 60 Gerätschaften. Wenn man dann noch richtig Buch führt, wer was wohin mit nimmt. Das gleiche dann später bei Einsatz- ende. So könnte ich mir das vorstellen.
:
Bearbeitet durch User
Können nicht auch mobile Labelprinter Barcodes drucken? Immer zwei drucken. Ein Label aufs Gerät, das zweite auf die Liste. ☺ Die nächste Inventur kommt nämlich ganz bestimmt. Dann geht der ganze Sackstand von vorne los.
:
Bearbeitet durch User
Würde der TO ein iOS-Gerät zum Erkennen der Numemrn (oder zuküftig Barcodes) nutzen, könnte er z.B. die Mobliversion der Datenbanksoftware "Filemaker Go" verwenden. Damit wäre es möglich, die gescannten Ziffern zu erfassen, gemeinsam mit Datum, Uhrzeit, GPS-Koordinaten und Foto(s) ... (fast) ohne Programmieren.
:
Bearbeitet durch User
H.p. S. schrieb: > Also neue Aufkleber sind eher nicht realistisch. Also kommt nächstes Jahr die gleiche Frage wieder. Statt Probleme zu lösen, wird an Symptomen herumgedoktort.
Ähnliche Aktion hatte ich auch vor Jahren. Ihr werdet Euch wundern welch kreative, bunte Rückmeldungen Ihr bekommt und wo diese Etiketten dann überall klebten. Normalerweise beginnt so eine Aktion schon bei der Ausgabe der Dinge. Dann wird es hoffentlich alles einheitlich.
Heinz B. schrieb: > Ich könnte mir da eher vorstellen, daß es die Gerätschaften mehrfach > oder gar > hundertfach in einer Ausführung gibt. Von Buchhaltung keine Ahnung? Dem Finanzamt und Wirtschaftsprüfer ist egal ob du 1000 mal das gleiche Gerät hast oder 1000 unterschiedliche. Der sagt hier ist der Buchwert, zeig mi DAS Gerät, nicht irgendein Gerät.
Norbert schrieb: > Email rum schicken, die sollen Fotos machen und dazu eine Textdatei in > denen die vier oder fünf Nummern stehen (Fotos zur Kontrolle) > Noch weniger kompliziert geht es wohl kaum. Offensichtlich hat du null Plan. Wenn du das machst bekommst du im besten fall 2500 Emails mit jeweils fällig unterschiedlichem Inhalt, die du dann händisch auswerten darfst. Selbst mit MS Forms hat man in 20 Minuten eine Lösung gebastelt, die schneller bessere Ergebnisse liefert.
Hallo, Ich seh schon, die Anwendung gibt zu viele Rätsel auf ... Man stelle sich vor,es handelt sich um ca. 600 Kindergärten und andere soziale Einrichtungen. Jede hat eine gewisse Grundausstattung mit Rechner, Drucker, Handys etc., in Summe eher 4000 bis 5000 Inventarisierte Geräte. Lebensdauer jeweils etwa 3 bis 8 Jahre. Zugänge/Abgänge werden zentral erfasst. Es muss schon von Zeit zu Zeit einer rumfahren und schauen, was noch alles da ist... Vielleicht ist die Papierform als Checkliste dafür nach wie vor doch die beste Lösung...? Hps
H.p. S. schrieb: > Vielleicht ist die Papierform als Checkliste dafür nach wie vor doch die > beste Lösung...? Einfach Nein!
Re D. schrieb: > Wenn du das machst bekommst du im besten fall 2500 Emails mit jeweils > fällig unterschiedlichem Inhalt, Wenn man Mitarbeiter hat, welche sich beim Verzehr des Frühstückbrötchens ständig in die Finger beißen, dann mag der Einwand gerechtfertigt sein.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.

