Hallo allerseits, manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr. Ich wollte einen älteren TV (Orion TV32fx100d, soll Full-HD mit 1920x1080 können) als Monitor an einem Win11-PC benutzen und hatte mir dies als einfach vorgestellt. Aber falsch gedacht. Mit dem PC verbunden wird an keinem HDMI-Port des TV ein Signal erkannt. Nehme ich statt des PC einen Raspi 3 läufts (Bild und Ton) top, das Selbe mit einem TV-Fire Stick. Ich habe dann etwas mit den Auflösungen von Win11 experimentiert, aber alles ohne Erfolg. Letztendlich versuchte ich es mit einem anderen TV (Samsung) und es war das selbe Drama, Raspi ja, PC nein. Auch mit anderen HDMI-Kabeln kein Unterschied. Irgendwas mache ich falsch, aber was? Ich danke für jeden Tipp, Piefke
Wolf N. schrieb: > Irgendwas mache ich falsch, aber was? Vielleicht muss bei Windows das (Zweit-)Gerät vor dem Hochfahren bereits angesteckt und eingeschaltet sein, damit es erkannt wird?
Du könntest dein Glück auch noch mit einem Displayport/HDMI oder einem DVI/HDMI-Adapter versuchen.
Norbert schrieb: > Vielleicht muss bei Windows das (Zweit-)Gerät vor dem Hochfahren bereits > angesteckt und eingeschaltet sein, damit es erkannt wird? Das wäre dann aber eine sehr merkwürdige Graphikkarte. Normal ist das nicht, da werden HDMI-Anschlüsse wie Plug&Play behandelt. HDMI-Monitore müssen nicht eingeschaltet sein, um erkannt zu werden; das EDID-EEPROM wird über das HDMI-Kabel gespeist. Bei DisplayPort ist das (ärgerlicherweise) anders, da muss der Monitor eingeschaltet sein, um erkannt zu werden. Wolf N. schrieb: > Irgendwas mache ich falsch, aber was? Hat der PC eine Graphikkarte oder kommt die Graphik aus der CPU? Wie ist der funktionierende Monitor angeschlossen? Ist für die Graphikkarte ein passender Graphiktreiber installiert, oder wird nur der von Microsoft gelieferte "Basis"-Treiber genutzt? Ist das ein HDMI-Ausgang an Deinem PC, oder ist das ein Displayport-Ausgang, und Du nutzt einen passiven Adapter?
Bei meinem alten Laptop muss ich den Nvidia Treiber installieren, damit der HDMI Ausgang funktioniert. Auch wenn die Grafik von der CPU internen GPU kommt.
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Harald K. schrieb: > Hat der PC eine Graphikkarte oder kommt die Graphik aus der CPU? Das kann ich jetzt leider gar nicht sagen, das ist der PC: ACEMAGIC M1 4K Mini PC Intel Core i9 13900HK 32GB DDR4 1TB SSD https://www.ebay.de/itm/157374879155 Harald K. schrieb: > Ist das ein HDMI-Ausgang an Deinem PC, oder Ja, eine ganz normale HDMI-Buchse voller Grösse. Harald K. schrieb: > Wie ist > der funktionierende Monitor angeschlossen? Einen anderen, richtigen Monitor hatte ich über seinen HDMI-Eingang mit dem obigen PC verbunden und alles war bestens. Aber erst einmal vielen Dank für die Hilfe.
Wolf N. schrieb: > Irgendwas mache ich falsch, aber was? Nicht unbedingt. Wenn Win11 unbedingt High-Speed-HDMI-Kabel mit Ethernet verlangt und dem Kopierschutz, dann kann der alte Monitor das nicht. , https://de.wikipedia.org/wiki/High_Definition_Multimedia_Interface es wird weiterhin Audio und ein Kopierschutz unterstützt. Bei Verwendung geeigneter Kabel oder Adapter und bei Verzicht auf diese Eigenschaften sind DVI-D und HDMI 1.0–1.2 weitgehend kompatibel. Z. B. muss eine Schnittstelle der Version 1.4 nicht mehr Funktionen als eine Schnittstelle der Version 1.0 unterstützen.[44] Das geschah im Zuge der Umstellung auf die neuen Kabelbezeichnungen, um eine bessere Orientierungshilfe bei der Kabelwahl zu gewährleisten.[4] Die rechtlichen Vorgaben des HDMI-Forums unterbinden die Unterstützung von HDMI ab Version 2.1 in quelloffenen Grafiktreibern. D.h. der Raspi hat diesen Mist nicht und geht daher am alten Monitor.
Schau mal, ob du den TV evtl. mit zu hoher Wiederholrate überfährst.
Sofern das im Bereich 50-60Hz ist, sollte das klappen, aber wenns mehr
sind, kann es sein, das der TV das verweigert.
Meine alte 32" TV Kiste ('HD Ready') hat unter Linux mit Displayport
nach HDMI Kabel funktioniert, aber da war auch 60Hz eingestellt. Nur der
Overscan hat die Ränder abgeschnitten.
Mangels DVI nach HDMI Kabel konnte ich DVI aber nicht probieren.
Dieter D. schrieb: > Die rechtlichen Vorgaben des HDMI-Forums unterbinden die Unterstützung > von HDMI ab Version 2.1 in quelloffenen Grafiktreibern. Wuff, das war der Schlag in die Magengrube, also in meine. Ich muss zugeben, alles von dir verstanden habe ich jetzt nicht. Nur soweit, mein Vorhaben (alter TV an modernen PC)n kann ich begraben. Ich danke dir für die Aufklärung, einerseits enttäuschend, andereseits kann ich mir weitere Probierereien ersparen und muss eine andere Lösung suchen. Gute Nacht und nochmals vielen Dank für Eure Hilfe, tschüss Piefke
Matthias S. schrieb: > Schau mal, ob du den TV evtl. mit zu hoher Wiederholrate überfährst. Ein Lichtlein am Horizont ?? Morgen werde ich dann doch noch experimentieren, wobei ich jetzt gerade nicht weiss, wie ich die Wiederholrade am PC verringern könnte.
Wolf N. schrieb: > und muss eine andere Lösung suchen. Mit einem HDMI auf VGA-Adapter ist esm möglich VGA over HDMI beim Computer zu erzwingen. Das ist ein Modus, der für Beamer-Anlagen noch vorhanden sein müßte. Die meisten alten TV können diese Signale umsetzen.
Dieter D. schrieb: > Die meisten alten TV können diese Signale umsetzen. Schöner wird das VGA-Bild sicher nicht. Evtl. findest Du eine Lösung über das Netzwerk? mstsc /?
Bevor Dieters HDMI-Splitter funktioniert, würde ich mal eine Linux-CD testen ob der HDMI-Anschluss am PC überhaupt geeignet ist?
HDMI/DVI immer erst anstecken und erst dann den PC einschalten. Hatte ich schon sehr oft, dass der Monitor, nachträglich angesteckt, nicht erkannt wurde.
Wolf N. schrieb: > wobei ich jetzt gerade nicht weiss, wie ich die Wiederholrade am PC > verringern könnte. Rechtsklick auf den Desktop, dann "Anzeigeeinstellungen/Erweiterte Anzeige". So jedenfalls beim neuesten Windows 11. Ältere Menüs sind z. T. etwas anders, aber der Weg ist ähnlich leicht zu finden.
Matthias S. schrieb: > Schau mal, ob du den TV evtl. mit zu hoher Wiederholrate überfährst. > Sofern das im Bereich 50-60Hz ist, sollte das klappen, aber wenns mehr > sind, kann es sein, das der TV das verweigert. HDTV interlaced, sind das nicht eher 30 Hz?
Cartman E. schrieb: > HDTV interlaced, sind das nicht eher 30 Hz? Man sagt trotzdem 50/60Hz, obwohl immer nur ein Halbbild so erscheint. Unterschieden wird das bei den Jungs durch ein 'p' für 'progressive' oder 'i' für 'interlaced'. Aber selbst mein alter 'HD Ready' von 2010 schluckt beides. Damit sollte jeder TV klarkommen und war selbst bei den alten CRT so gut wie nie ein Problem - es sei denn sie hatten diese unsäglichen DTV Chassis der ersten Generation. Wolf N. schrieb: > wobei ich jetzt gerade > nicht weiss, wie ich die Wiederholrade am PC verringern könnte In der Theorie sollte es ein Knöpfchen 'Erweiterte Einstellungen' dafür geben. Das hängt aber von der Grafikkarte ab, ob sie dich daran lassen.
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Wolf N. schrieb: > Dieter D. schrieb: >> Die rechtlichen Vorgaben des HDMI-Forums unterbinden die Unterstützung >> von HDMI ab Version 2.1 in quelloffenen Grafiktreibern. > > Wuff, das war der Schlag in die Magengrube, also in meine. > Ich muss zugeben, alles von dir verstanden habe ich jetzt nicht. Nur > soweit, mein Vorhaben (alter TV an modernen PC)n kann ich begraben. Das ist Schwurbeldieter. Der schreibt fast immer nur kompletten Schwachsinn. Und in diesem Thread gleich mehrfach. Lass' Dich nicht von diesem Personendarsteller verarschen. Matthias S. schrieb: > Schau mal, ob du den TV evtl. mit zu hoher Wiederholrate überfährst. Falsche Fährte. Wenn der PC gar nicht mitbekommt, daß da ein Monitor angeschlossen ist, kann der Fernseher nicht "überfahren" werden. Außerdem hält sich der PC an das, was der Fernseher/Monitor mit seinem EDID-EEPROM mitteilt; ein "Überfahren" ist nur mit ausgemachten Verrenkungen überhaupt möglich.
Harald K. schrieb: >> Dieter D. schrieb: >>> Die rechtlichen Vorgaben des HDMI-Forums unterbinden die Unterstützung >>> von HDMI ab Version 2.1 in quelloffenen Grafiktreibern. > Das ist Schwurbeldieter. Der schreibt fast immer nur kompletten > Schwachsinn. https://news.ycombinator.com/item?id=39543291 Was D. im Endeffekt vermutlich meint, ist der HDCP-Kopierschutz bei HDMI. Der muss bei manchen Grafiktreibern abgeschaltet werden, wenn der Monitor so alt ist, dass er HDCP (oder die neueste Version davon) nicht kennt. https://support.hp.com/gb-en/document/ish_10274102-10274071-16 https://rollins.teamdynamix.com/TDClient/1835/Portal/KB/PrintArticle?ID=145002
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Rolf schrieb: > Was D. im Endeffekt vermutlich meint, ist der HDCP-Kopierschutz bei > HDMI. Der muss bei manchen Grafiktreibern abgeschaltet werden, wenn der > Monitor so alt ist, dass er HDCP (oder die neueste Version davon) nicht > kennt. Ja, aber das ist schwurbeldietertypisch eine falsche Fährte, denn die HDCP-Nutzergängelung wird erst dann vom Graphiktreiber eingefordert, wenn das von einem Videoabspielprogramm benötigt wird. Wäre es anders, könnten DVI-Monitore mit Adapterkabeln nicht mehr verwendet werden.
Harald K. schrieb: > Ja, aber das ist schwurbeldietertypisch eine falsche Fährte, denn die > HDCP-Nutzergängelung wird erst dann vom Graphiktreiber eingefordert, > wenn das von einem Videoabspielprogramm benötigt wird. Richtig, völlig korrekt. Das was Dieter da erzählt ist völliger Blödsinn und für diese Thematik absolut nicht von Belangen. Somal Win11 für Intel Treiber keinen Quelloffenen Treiber nutzt. Monitor VOR dem einschalten des PCs einstecken. Sonst wird die interne GPU garnicht erst initialisiert.
Mein o.a. Setup mit Displayport auf HDMI Kabel im 'HD-Ready' TV unter Linux Mint übrigens zeigt keinerlei Startscreen, geschweige denn irgendwelche BIOS Meldungen. Erst der Desktop erscheint auf dem TV über HDMI. Es kann also dauern, ehe man was sieht. Mein Fernseher zeigt währenddessen auch immer 'Kein Signal', womit aber vermutlich gemeint ist, das er mit dem Signal nichts anfangen kann. Ein BenQ (Computer-)Monitor hingegen zeigt alles an, auch BIOS Prompt und Startup Meldungen von Linux.
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Rene K. schrieb: > Monitor VOR dem einschalten des PCs einstecken. Sonst wird die interne > GPU garnicht erst initialisiert. Muss nicht zwingend so sein, ich habe schon PCs erlebt, die headless gestartet werden und einen nachträglich angeschlossenen Monitor akzeptiert haben. Kann von der jeweiligen Graphikhardware und dem Treiber abhängen. Bei einem Zweitmonitor aber ist's egal, den kann man im Betrieb dranstöpseln, und der muss erkannt werden, sonst ist irgendwas nicht in Ordnung. Die Zeit, wo man ständig PCs aus- und wieder einschalten musste, nur weil irgendein Furz sich geändert hat, die sind eigentlich vorbei. Matthias S. schrieb: > Mein o.a. Setup mit Displayport auf HDMI Kabel im 'HD-Ready' TV unter > Linux Mint übrigens zeigt keinerlei Startscreen, geschweige denn > irgendwelche BIOS Meldungen. Das kann daran liegen, daß diese in Auflösungen ausgegeben werden, die Dein Fernseher nicht unterstützt, Dein Monitor aber schon. Man müsste sich den Inhalt der jeweiligen EDID-EEPROMs ansehen.
Harald K. schrieb: > Das kann daran liegen, daß diese in Auflösungen ausgegeben werden, die > Dein Fernseher nicht unterstützt, Dein Monitor aber schon. Mir ist das klar. Das war auch eher als Hinweis an den TE gedacht, der evtl. nicht lange genug gewartet hat.
Harald K. schrieb: > Man müsste sich den Inhalt der jeweiligen EDID-EEPROMs ansehen. Da der OP ja auch einen Raspi mit Linux nutzt, sollte ein
1 | get-edid | edid-decode |
als ›root‹ ausgeführt, alles Wissenswerte anzeigen.
Matthias S. schrieb: > Cartman E. schrieb: >> HDTV interlaced, sind das nicht eher 30 Hz? > > Man sagt trotzdem 50/60Hz, obwohl immer nur ein Halbbild so erscheint. Das ist vllt die Refreshrate des Displays. 1080i schaufelt die Daten nur mit der halben Datenrate von 1080p. 1080i ist im Consumerbereich auch nicht unüblich, und könnte dem TO nützlich sein, wenn er 1080i und 1080p nicht auseinanderhalten kann. > In der Theorie sollte es ein Knöpfchen 'Erweiterte Einstellungen' dafür > geben. Das hängt aber von der Grafikkarte ab, ob sie dich daran lassen. Dafür gibt es m.W. Editoren, für die Auflösungen und Refresh/Datenraten. Einen interessanten Effekt hatte ich bei meinem alten Samsungnetbook. Wenn man einen passenden Monitor dran steckte, konnte das auch 1920x1080. Einstellen im Treiber konnte man diese Auflüsung nicht. Da war bei 1680x1050 Schluss. ☺
Wolf N. schrieb: > ACEMAGIC M1 4K Mini PC Intel Core i9 13900HK 32GB DDR4 1TB SSD > https://www.ebay.de/itm/157374879155 Man könnte auch https://www.intel.de/content/www/de/de/support/detect.html mal nach Treiberupdates suchen lassen. Vllt. löst das schon zufällig das Problem...
Bernd H. schrieb: > Treiberupdates suchen lassen. Nicht jeder neue Treiber ist besser. Manchmal haben wir auch spezielle alte gesucht, um ein spezielles Problem zu beheben. Gelegentlich half auch eine andere Grafikkarte.
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Lu schrieb: > Nicht jeder neue Treiber ist besser. Bei uns in der Firma gibt es auch noch 20 ältere Monitore mit HDMi und Videoport-Eingang. Seit dem Update auf Win11 können diese auch nicht mehr als Zweitmonitor am HDMI-Anschluss verwendet werden. Über Videoport verbunden geht der Monitor noch am Rechner. Unsere Admins hatten laut geschimpft. Der Grafiktreiber für Win11 unterstützt die alten Modes nicht mehr.
Gelöst ... Sollte vielleicht jemand ein ähnliches Problem wie ich (siehe Eingangsthreat von mir) haben, hier die Lösung meines Problems: Da der Mini-PC zur Videoausgabe auch einen USB-C Port besitzt, habe ich mir kurzerhand, in Kenntnis des erheblichen finanziellen Risikos bei Nichtfunktion 🤣, einen USB-C zu HDMI Adapter mit 1,8m Kabel für 4,99 € inkl. Versand bestellt. Und heute nach Eintreffen tatsächlich, USB-C Stecker in den PC und das andere Kabelende mit dem HDMI-Stecker in den alten TV. Voller Erfolg mit Bild und Ton. Nochmal danke für die vielen Tipps und Hinweise Piefke
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Wolf N. schrieb: > Voller Erfolg mit Bild und Ton. Herzlichen Glückwunsch. Ist zwar nicht so recht verständlich, warum der normale HDMI-Anschluss nicht funktioniert, und Du kannst die USB-C-Buchse derweil für nichts anderes verwnden, aber immerhin.
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