Forum: Haus & Smart Home Sieht Ihr einen Brummton auf meinen Spektogrammen/FFTs?


von Natalie E. (brummtongeplagt)



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Hallo Allerseits, ich lese hier schon eine Weile mit und hoffe sehr auf 
eure Einschätzung.

Wir sind vor einigen Monaten in ein neues Haus eingezogen (mit 
Wärmepumpe). Direkt in der ersten Nacht habe ich ein dauerhaftes Surren 
kombiniert mit einem tiefen Brummen (definitiv unter 100 Hz) 
wahrgenommen. Zunächst dachte ich, das Surren komme von der Wärmepumpe 
und das Brummen vielleicht von einer Baustelle.

Ein Bauakustiker hat damals mit Mikrofonen und Beschleunigungssensoren 
gemessen, allerdings hauptsächlich im Wärmepumpenbetrieb, weil wir zu 
dem Zeitpunkt noch sicher waren, dass alles von der Anlage kommt. Dabei 
wurden tatsächlich Peaks bei etwa 300 und 600 Hz gemessen, die exakt den 
Frequenzen der Umwälzpumpen entsprachen.

An den jetzigen warmen Tagen konnten wir die Wärmepumpe komplett 
ausschalten. Beide Geräusche blieben jedoch unverändert bestehen.

Ich bin bisher die Einzige, die das dauerhaft hört. Allerdings hatte 
das, was ich früher wahrgenommen habe, immer eine reale Ursache. Unsere 
alte Wohnung haben wir noch nicht gekündigt, damit ich dort zur 
„akustischen Erholung“ immer wieder ein paar Tage wohnen kann. Das 
Geräusch tritt dort überhaupt nicht auf. Es ist nur in diesem Haus 
vorhanden;  draußen um das Haus rum hört man nichts. Auch mein HNO-Arzt 
tendiert daher eher gegen eine Tinnitus-Diagnose, obwohl mir diese 
inzwischen fast lieber wäre - sozusagen das kleinere Übel.

Was wir bereits versucht haben:
  •  Strom im Haus komplett ausgeschaltet
  •  Wasser abgestellt (Rohre sind auch ruhig)
  •  das ganze Haus mit Stethoskop abgehört
  •  Umgebung abgefahren

Bisher ohne Ergebnis.

Zur Umgebung:
  •  ruhige EFH-Wohngegend
  •  Trafostation etwa 100 m entfernt (von außen unauffällig)
  •  Nachbargrundstücke akustisch unauffällig, wobei natürlich z. B. 
Erdwärmepumpen oder Grundwasserpumpen im Keller denkbar wären
  •  Abwasserpumpwerk etwa 1 km entfernt
  •  Windräder, Kläranlage, Autobahn, Landstraße und Bahnstrecke jeweils 
ca. 5 km entfernt

Natürlich würde ich am liebsten einmal systematisch prüfen, ob eine 
Anlage in der Nachbarschaft die Ursache sein könnte (z. B. 
Heizungen/Pumpen kurz abschalten). Als Neuling hier fällt es mir 
allerdings noch etwas schwer, die Nachbarn damit direkt zu behelligen. 
Ich taste mich da vorsichtig heran.

Gestern habe ich außerdem bei ne…an.de nach Hinweisen aus der Umgebung 
gefragt. Zu meiner Überraschung meldeten sich zwei Familien aus der 
Nähe, eine sogar aus unserer Straße. Eine davon beschreibt fast exakt 
meine Wahrnehmung:
„Bei uns ist es genau dasselbe – neu hergezogen und es brummt. Wir haben 
auch alles ausgemacht, sogar das Wasser, aber der Brummton bleibt. Es 
ist ein bei normaler Lautstärke kaum wahrnehmbares Dröhnen mit Druck auf 
den Ohren. Draußen hören wir es ebenfalls, allerdings deutlich 
schwächer.“

Meine Bitte an euch:
Könntet ihr einen Blick auf die angehängten Spektrogramme/FFTs werfen 
und einschätzen, ob da etwas nach realem „Brummen“ aussieht?
  •  Das Spectrum-Bild mit der 627-Hz-Spitze stammt vom Bauakustiker.
  •  Die SpectrumView-Bilder sind von mir (Spectrum läuft auf unseren 
iPhones leider nicht). Dezibelmesser zeigt nur ca 26 db in den Räumen 
an. Messbedingungen: Neubau, alle Fenster zu, kein Verkehr in der Nähe, 
Strom komplett aus. Messbilder so täglich reproduzierbar.
  •  Das vorletzte Bild mit der 63 Hz-Spitze zeigt einen 
Spectrum-Screenshot des Brummens der erwähnten Nachbarn.
  •  Das letzte Bild (lila-orange) ist mit "Humfinder" gemessen 
ebenfalls aus unserem Haus

Das Brummen belastet uns sehr. Umso dankbarer bin ich für jeden 
konstruktiven Hinweis/Rat.

Vielen Dank euch im Voraus!

: Bearbeitet durch User
von Rolf (rolf22)


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Natalie E. schrieb:
> Das vorletzte Bild mit der 63 Hz-Spitze zeigt einen
> Spectrum-Screenshot des Brummens der erwähnten Nachbarn.

Minus 97 dB, gemessen mit einem Smartphone? Da sage ich zweimal "hm?".

von H. H. (hhinz)


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Ermittle die Frequenz durch Vergleich.


https://brummton.info/Tongenerator1

von Martin S. (sirnails)


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Also irgendwie zeigen alle Spektrogramme andere Frequenzen. Und hier 
getippt hast Du den Beitrag auch nicht, sondern rauskopiert.

Ich gehe mal davon aus, dass das kein Trollversuch ist: Du wirst den Ton 
nur draußen finden können. Stehende Wellen leiten in die Irre. Am 
ehesten hast Du eine Chance mit einem Richtmikrofon, und viel Zeit beim 
Suchen.

von Michael K. (michael_k511)


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Natalie E. schrieb:
> Ich bin bisher die Einzige, die das dauerhaft hört.
Finde den Fehler.

Immer wieder gerne genommen hier.
Weiblicher Nick, neuer User, Geräuschproblem.
Wird das nicht langweilig?

von Rolf (rolf22)


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Martin S. schrieb:

> Also irgendwie zeigen alle Spektrogramme andere Frequenzen.

Smartphone ...

Wenn der Ton so leise ist, dass ihn nur sehr wenige Menschen hören, 
braucht man Messgeräte, keine Spielzeuge der Generation Y oder Z.

> Du wirst den Ton nur draußen finden können. Stehende Wellen leiten in die
> Irre. Am ehesten hast Du eine Chance mit einem Richtmikrofon, und viel Zeit
> beim Suchen.

Vorausgesetzt, der Schall kommt über die Luft ins Gebäude. Das muss aber 
nicht so sein, er könnte auch über das Erdreich oder darin liegende 
Teile wie z. B. Wasser-/Abwasser-Rohre ins Gebäude gelangen.

von Rick (rick)


Angehängte Dateien:

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Wie schafft man es bei allen Screenshots eine falsche Zeit abzulichten?

von Natalie E. (brummtongeplagt)


Angehängte Dateien:

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Vielen Dank, Rolf. Verstehe ich es richtig, dass mit dem Handy gemessene 
FFTs grundsätzlich nicht sehr verlässlich sind? Allerdings hat auch der 
Bauakustiker zunächst so gemessen (erstes Bild mit ca. 600 Hz als 
Spitze)  und anschließend mit einem empfindlicheren Mikrofon die 
Aufnahme in der Spectrum-App im Wesentlichen bestätigt. Unten hänge ich 
noch die Messungen aus seinem Bericht an, die er anschließend an die 
Spektrum-Messung mit einem guten Mikrofon gemacht hat (das waren NICHT 
die Beschleunigungsmessungen).
Kann man aus dieser SpectrumApp-Aufnahme rauslesen, dass ein tiefer Ton 
vorhanden ist? Im Grunde wäre es für mich hilfreich, wenn jemand diese 
Aufnahmen - abseits von Überlegungen zur Qualität der iPhone-Mikrofone 
in Bezug auf Tieftöne einschätzen könnte.

Als Laie habe ich natürlich keine mehrere tausend Euro teuren Mikrofone 
im Haus, war aber dennoch schon etwas kreativ. Ich habe bei einem 
Hersteller für akustische Messtechnik die von ihm empfohlenen 
Beschleunigungssensoren sowie ein Mikrofon ausgeliehen, dazu noch einen 
passenden Verstärker. Die Geräte sind derzeit noch unterwegs. 
Geschlossene Studio-Kopfhörer habe ich ebenfalls besorgt. Damit möchte 
ich versuchen, mich selbst etwas systematischer auf die Suche nach dem 
Ton zu machen.

Und ja, im Moment läuft alles darauf hinaus, dass es sich möglicherweise 
um eingespeisten Körperschall handelt.

von Natalie E. (brummtongeplagt)


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Vielen Dank, schon versucht damit. Da "mein" Ton stark pulsierend ist, 
kann ich den mit diesem reinen Sinus-Generator nicht wirklich 
identifizieren. Auf jeden Fall aber etwas unter 100 Hz.

von Gerd E. (robberknight)


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Gerade Metallrohre sind ziemlich gute Übertragungswege für Schall.

Mit was für einer Art Rohr sind Wasser und evtl. Gas ans Haus 
angeschlossen? Früher waren das normalerweise Metallrohre, heutzutage 
nehmen die Stadtwerke normalerweise für beides Kunststoff-Verbundrohre. 
Am Hausanschluss müsste man sehen was aus der Wand rauskommt.

Auch mal probieren direkt mit dem Ohr bzw. dem Mikrofon auf diese Rohre 
am Hausanschluss draufzugehen.

Abwasser wäre genauso eine Möglichkeit. Vermutlich gibt es irgendwo im 
oder ums Haus rum eine Dohle die man aufmachen kann und damit näher 
rankommt um das besser zu messen.

von Helmut -. (dc3yc)


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Von einer bekannten deutschlandweiten Hörgeräteakustikerkette kannst du 
dir Ohrstöpsel anfertigen lassen. Die werden direkt an deinen Gehörgang 
angepasst. Damit hörst du nichts mehr. Ist allerdings nicht immer gut. 
Preis pro Paar < 100 Euro.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Gerd E. schrieb:
> Auch mal probieren direkt mit dem Ohr bzw. dem Mikrofon auf diese Rohre
> am Hausanschluss draufzugehen.

Die erstmal einfachste und erstaunlich gut funktionierende Möglichkeit: 
ein Schraubendreher, Griff passend zur eigenen Hörmuschel, Klinge auf 
das zu testende Rohr.

von Gerd E. (robberknight)


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Noch ne andere Idee: Mal bei der Stadt im Katasteramt nachfragen was um 
das Grundstück herum, z.B. unter der Straße, alles an Leitungen 
verlaufen.

Evtl. läuft da eine dicke Hauptwasserleitung lang und das sind 
Strömungsgeräusche davon. Oder ein Bach oder Entwässerungskanal. Oder 
ein unterirdisches Regenwasser-Rückhaltebecken oder ähnliches.

von Natalie E. (brummtongeplagt)


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Gerd E. schrieb:
> Noch ne andere Idee: Mal bei der Stadt im Katasteramt nachfragen was um
> das Grundstück herum, z.B. unter der Straße, alles an Leitungen
> verlaufen.
>
> Evtl. läuft da eine dicke Hauptwasserleitung lang und das sind
> Strömungsgeräusche davon. Oder ein Bach oder Entwässerungskanal. Oder
> ein unterirdisches Regenwasser-Rückhaltebecken oder ähnliches.

Herzlichen Dank für die Idee. Das Katasteramt werden wir auf jeden Fall 
kontaktieren. Ist eine ältere Bestandsgegend an Berlin sprich schon 
Brandenburg, wer weiß, was da alles drunter ist.  Eine „normale“ 
Wasserleitung verläuft tatsächlich in unserer Straße. Mit 
„Hauptwasserleitung“ meinst Du vermutlich jedoch etwas Größeres als die 
übliche Leitung in einer EFH-Wohngegend?

Die Wasseranschlussrohre bei uns im Haus sind tatsächlich alle aus 
Kunststoff, Gas haben wir nicht. Diese haben wir inzwischen alle mit 
einem Mechaniker-Stethoskop abgehört, das wir uns in unserer Not extra 
angeschafft haben. Gemeint sind die Leitungen im Haus; draußen sind sie 
nicht zugänglich, da sie unter der Bodenplatte in die 
Mehrspartenhauseinführung führen. Leider war dabei nichts Auffälliges zu 
hören.

Vorne im Garten haben wir noch einen etwa zwei Meter tiefen 
Beton-Revisionsschacht. Leider ist uns bei der bauakustischen Messung 
nicht eingefallen, auch dort zu messen. Ich bin gestern einmal 
hineingeklettert, mit geschlossenem Betondeckel. Dort hört man 
tatsächlich ein regelmäßiges Dröhnen, jedoch nicht so durchgängig und 
pulsierend, wie im Haus, tendenziell sogar leiser. Es klingt ein wenig 
wie ein fernes Echo, vielleicht von den weiter entfernten Autos die über 
Gullydeckel fahren, nur dass zu diesem Zeitpunkt auf unserer Straße gar 
kein Verkehr war. Da gehe ich jedenfalls noch ran mit Kopfhörern und der 
Technik, auf die wir jetzt warten.

Es könnte natürlich auch eine Resonanz von dem etwa einen Kilometer 
Luftlinie entfernten Abwasserpumpwerk sein. Wenn man direkt daneben 
steht, hört man die Pumpen deutlich arbeiten. Aber vermutlich ist  diese 
Entfernung zu groß dafür, dass deren Pumpen tatsächlich noch so stark 
sind, dass sie über diese Distanz unser Haus zum Mitschwingen bringen?..

: Bearbeitet durch User
von Gerd E. (robberknight)


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Natalie E. schrieb:
>  Eine „normale“
> Wasserleitung verläuft tatsächlich in unserer Straße. Mit
> „Hauptwasserleitung“ meinst Du vermutlich jedoch etwas Größeres als die
> übliche Leitung in einer EFH-Wohngegend?

Ja, ich meinte eine dicke Hauptwasserleitung über die der ganze 
Stadtteil versorgt wird oder über die z.B. das Wasser von einer 
Tiefquelle zum Wasserwerk zur Aufbereitung gepumpt wird. Eben eine 
Leitung durch die ständig viel Wasser gepumpt wird und dadurch 
Strömungsgeräusche entstehen.

> Die Wasseranschlussrohre bei uns im Haus sind tatsächlich alle aus
> Kunststoff, Gas haben wir nicht. Diese haben wir inzwischen alle mit
> einem Mechaniker-Stethoskop abgehört, das wir uns in unserer Not extra
> angeschafft haben. Gemeint sind die Leitungen im Haus; draußen sind sie
> nicht zugänglich, da sie unter der Bodenplatte in die
> Mehrspartenhauseinführung führen. Leider war dabei nichts Auffälliges zu
> hören.

Das klingt für mich nicht so als ob es direkt über diese Wasserleitung 
ins Haus kommt. Mit dem Stethoskop an der Leitung würde man das hören.

> Vorne im Garten haben wir noch einen etwa zwei Meter tiefen
> Beton-Revisionsschacht. Leider ist uns bei der bauakustischen Messung
> nicht eingefallen, auch dort zu messen. Ich bin gestern einmal
> hineingeklettert, mit geschlossenem Betondeckel. Dort hört man
> tatsächlich ein regelmäßiges Dröhnen, jedoch nicht so durchgängig und
> pulsierend, wie im Haus, tendenziell sogar leiser.

Bei tiefen Frequenzen ist das gar nicht so einfach, der Raum als 
Resonanzkörper um Dich rum macht da viel aus und kann Teile des Tons 
filtern und andere verstärken.

Könnte also schon sein dass Du in dem Schacht und im Haus die selbe 
Quelle hörst.

> Es könnte natürlich auch eine Resonanz von dem etwa einen Kilometer
> Luftlinie entfernten Abwasserpumpwerk sein. Wenn man direkt daneben
> steht, hört man die Pumpen deutlich arbeiten. Aber vermutlich ist  diese
> Entfernung zu groß dafür, dass deren Pumpen tatsächlich noch so stark
> sind, dass sie über diese Distanz unser Haus zum Mitschwingen bringen?..

Erscheint mir eher etwas weit weg zu sein dafür. Vielleicht verursachen 
die aber irgendwelche Luftströmungen in den Abwasserrohren unter der 
Straße die dann unbeabsichtigt irgendwo diesen Ton erzeugen? So wie bei 
ner riesigen Flöte.

von Daniel V. (danvet)


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Hi,
wie hhinz geschrieben hat 
Beitrag "Re: Sieht Ihr einen Brummton auf meinen Spektogrammen/FFTs?" würde ich auch mal 
mit einem Tongenerator an einer Stereoanlage testen, welchen Ton du 
hörst, damit du weißt nach welcher Frequenz du suchst.
Ich kann jedenfalls sagen, dass es mir manchmal auch so geht, dass ich 
ein brummen höre bei dem andere nur die Schulter zucken. Es kommt mir 
also nicht unbekannt vor. Bei uns hört man in einem Raum die Heizung 
(die ist direkt drunter), aber auch nur wenn alles ruhig ist, also 
abends/nachts wenn man schlafen will.
Ich kann mir das nur schlecht erklären, warum andere das nicht hören.
Jedenfalls ist das ein großer Scheiß, weil man nicht ernst genommen 
wird.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Suche.
Hast du dich mal mit der Familie aus der Strasse zusammen getan, die das 
Geräusch auch hört? Ist es die gleiche Frequenz?

von Nick (b620ys)


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Es ist schon Jahrzehnte her, da wurde im Haus meiner Eltern von 
Ölheizung auf Gasheizung umgestellt.
Irgendwann fiel mir auf, dass im Garten ein tieffrequentes Wummern zu 
hören war. Ich bin der Sache nachgegangen und hab die Heizung als Quelle 
festgestellt.
Der Heizungsfachbetrieb hat zunächst mal nichts gehört (klar), konnte 
sich aber dann doch nicht weiter verweigern. Irgendwann ist dann ein 
Techniker des Herstellers gekommen und konnte das Geräusch durch 
irgendwelche (keine Ahnung!) Parameteränderungen beseitigen.

Zugegebenerweise haben diese Schallgeschichten haben ein gewisses 
Geschmäckle, sind aber real. Und nicht jeder hört das oder stört sich 
dran.
Ich könnte mir schon vorstellen, dass das Geräusch über paar zig Meter 
übetragen wird und dann, wenn es auf einen geeigneten Resonanzkörper 
(Zimmer) trifft, wieder in Erscheinung tritt.
In unserem Fall hatte ich die **Vermutung**, dass der Kamin in Resonanz 
lief. Da wurde in den ursprünglichen Kamin ein Edelstahlrohr eingezogen 
(Brennwert), und sowas kann gut ein Resonanzkörper werden.

Edit:
Das Geräusch war wohl eine Schwebung, an und abschwellende Lautstärke. 
Die Erregerfrequenz war wohl nah an der Resonanzfrequenz.

: Bearbeitet durch User
von Rolf (rolf22)


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Natalie E. schrieb:
> Überlegungen zur Qualität der iPhone-Mikrofone

Es geht ja nicht nur um die Mikrofone selbst. Es geht auch um das 
Drumherum, also um den Rest des Smartphones. Wenn man ein Smartphone in 
der Hand hält oder auf einen Tisch legt, überträgt man u. U. 
Körperschall. Oder denk z. B. mal an das Meeresrauschen, das man aus 
Muschelschalen hört.
Und die Elektronik des Smartphones erzeugt natürlich selbst eine ganze 
Palette elektrischer Störungen, die auf den Mikrofonverstärker wirken. 
Dazu kommt dann noch die Spektrum-App, die läuft wie jede App ja nur so 
nebenher und nicht auf Mikrosekunden genau.

von Rolf (rolf22)


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Nick schrieb:
> Zugegebenerweise haben diese Schallgeschichten haben ein gewisses
> Geschmäckle, sind aber real.

Ja, das ist ähnlich wie bei den Elektrosensitiven. Einige von denen 
können da nachweislich etwas fühlen, andere beschweren sich wegen 
Kopfschmerzen durch neue Handymasten, obwohl die noch gar nicht 
angeschlossen sind.

von Karl B. (gustav)


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Zum Beispiel:
Die Einbauküche hat den Kühlschrank direkt an der Wand montiert.
Die schwingt dann wie eine Violinsaite. Und die "Inverterkühlschränke" 
laufen heute 24/7 durch. Meistens mit Frequenz/Drehzahlwechsel.
Hat lange gedauert, bis ich darauf gekommen bin.
Und die Wama vom Nachbarn dröhnt auch.

ciao
gustav

von Martin S. (sirnails)


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Karl B. schrieb:
> Hat lange gedauert, bis ich darauf gekommen bin.

Und oftmals reicht auch genau das schon aus, damit es kein Problem mehr 
ist.

Lustigerweise sind wir Menschen genial gut darin, konstanten, 
niederschwelligen Reiz zu ignorieren. Aber wehe, man steigert sich rein; 
dann wird der leiseste Ton plötzlich körperlich manifest.

Ich hatte einen Kumpel, der hat sich in das Läuten der Kirchenglocken 
hineingesteigert und konnte schlussendlich nachts nicht mehr schlafen, 
außer es war komplett dunkel und er hatte Ohrstöpsel in den Ohren.

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Rolf schrieb:
> andere beschweren sich wegen
> Kopfschmerzen durch neue Handymasten, obwohl die noch gar nicht
> angeschlossen sind.

War klar, dass sowas dabei rauskommt. Handymasten! Wasserenthärtung 
durch umwickeln mit informierter Schafswolle nach dem 
Scheuberger-Prinzip (Vollmond etc.).
Das Problem ist, dass das Thema von vielen Scharlatanen bedient wird. 
Und die auch genug Spinner finden.
Dass solche Sachen wie Infraschall oder Schlagschatten von Windrädern 
existieren ist aber Fakt. Und ja, dem Einen ist es egal, der Andere 
dreht dabei durch. Dass ich nachts die Kühe im Stall höre stört mich 
nicht. Es hat mich auch nicht gestört, als ich 10 m von einem Kirchturm 
entfernt gewohnt habe. Da hatte ich schon vorm Läuten den Motor vom 
Glockenwerk anlaufen hören.

Da spielt die Psyche eine große Rolle. Für den Einen ist die Stimme 
seiner Frau ein Engelsgesang, für den Anderen eine schepperne Blechdose.

OK, um die 100 Hz gibt es einen Peak. Dazu müsste man aber eine 
Vergleichsmessung von einer nicht betroffenen Wohnung sehen.
Mir fehlt da die Bewertungskurve (A, B, C?) und irnkwie ist der Pegel 
nicht richtig angegeben.
Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Zimmerlautst%C3%A4rke

von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Natalie E. schrieb:

> Verstehe ich es richtig, dass mit dem Handy gemessene
> FFTs grundsätzlich nicht sehr verlässlich sind?

Nein... ganz anders.

1.)
Die FFT (das "Spektrum") wird nicht gemessen, sondern
berechnet. Diese Berechnung ist bewährt und recht
zuverlässig.

2.)
Als Datenquelle für das Berechnen der FFT dient ein
Mikrofon im Handy.
Das m.o.w. preiswerte Mikrofon verfälscht die HÖHE der
Töne (=die Frequenz) NICHT, möglicherweise aber deren
LAUTSTÄRKE (=die Amplitude).

3.)
Das Messen sehr niedriger Frequenzen (unter 100Hz) ist ein
Spezialgebiet, für das die Handies nicht optimiert sind.
Die dort ermittelten Lautstärken KÖNNEN ungefähr hinkommen,
sie KÖNNEN aber auch grob falsch sein.

4.)
Wenn man sicher sein kann, dass das Handy "den richtigen
Ton" analysiert, sind die ermittelten Tonhöhen recht
zuverlässig. (Es gibt "Stimmgeräte"-Apps, die Laien das
Stimmen der Gitarre oder Geige erleichtern sollen. Das
funktioniert ganz brauchbar.)


> Kann man aus dieser SpectrumApp-Aufnahme rauslesen,
> dass ein tiefer Ton vorhanden ist?

Es geht weniger um die Spektrum-App als vielmehr um das
Mikrofon im Handy.


> Im Grunde wäre es für mich hilfreich, wenn jemand diese
> Aufnahmen - abseits von Überlegungen zur Qualität der
> iPhone-Mikrofone in Bezug auf Tieftöne einschätzen könnte.

Nein -- genau das geht halt nicht. Wenn das Mikro den Ton
nicht aufnimmt oder die Verstärkerelektronik den tiefen
Ton ausfiltert, hat die Spektrum-App keinerlei Chance mehr.


> Als Laie habe ich natürlich keine mehrere tausend Euro
> teuren Mikrofone im Haus, [...]

Ist für den Anfang auch nicht notwendig.

Kennst Du jemanden, der Klavier oder Kontrabass spielt
und den Du um einen Gefallen bitten könntest?


> Und ja, im Moment läuft alles darauf hinaus, dass es sich
> möglicherweise um eingespeisten Körperschall handelt.

Das steht zu befürchten, ja.

von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Martin S. schrieb:

> Lustigerweise sind wir Menschen genial gut darin, konstanten,
> niederschwelligen Reiz zu ignorieren.

Ja... aber nicht alle können das gleich gut; es gibt Menschen,
die darin von Geburt an ziemlich schlecht sind. (Habe den
Namen dieser Abweichung vergessen...)

Dazu kommt: Eine sehr langsame Schwebung ist leider KEIN
konstanter Reiz...


> Aber wehe, man steigert sich rein; dann wird der leiseste
> Ton plötzlich körperlich manifest.

Dazu muss ich mich nicht "reinsteigern"; bei leisem, extrem
tieffrequentem Schall (Hubschrauber, Waschmaschine beim
Schleudern, modifizierter Auspuff am PKW) bekomme ich SOFORT
Zustände...


> Ich hatte einen Kumpel, der hat sich in das Läuten der
> Kirchenglocken hineingesteigert und konnte schlussendlich
> nachts nicht mehr schlafen, außer es war komplett dunkel
> und er hatte Ohrstöpsel in den Ohren.

Klar gibt es das -- aber nicht ALLE Fälle sind so gelagert.

Ich habe keinerlei Probleme mit Leuten, die ein Blasinstrument
spielen -- ich setze allenfalls einen Gehörschutz auf, weil
mir die Lautstärke sonst auf den Keks geht.

Bei sehr tieffrequentem Schall bekomme ich sofort Zustände --
auch wenn der Ton recht leise ist...

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Hallo,

das einzige Bild, das überhaupt etwas zu sehr niederfrequenten Tönen 
etwas her gibt, ist das hier, wo die größte Spitze bei etwa -58 dB 
liegt:


Bildschirmfoto_2026-03-09_um_19.19.04.png
150 KB


Über den Frequenzgang der Smartphone-Geräte wissen wir  nichts.

Es bleibt abzuwarten, was die geliehene Messapparatur neues her geben 
könnte.

Tiefe Töne nahe Null sind per FFT nur schwierig heraus zu arbeiten. Dazu 
müßte ein NF-Spektralanalysator sehr langsam durch laufen oder man 
verwendet besser gleich ein manuell abstimmbares Filter für den unteren 
NF-Bereich.

mfg

von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Christian S. schrieb:

> Über den Frequenzgang der Smartphone-Geräte wissen
> wir nichts.

Richtig.
Deshalb der Vorschlag mit Klavier oder Kontrabass...


Der Verweis auf die "Tongenerator"-Webseite oben ist
übrigens kindisch. Niemand weiss, welche Brüllwürfel
am Computer hängen...


> Tiefe Töne nahe Null sind per FFT nur schwierig heraus
> zu arbeiten.

Weniger ein Problem der FFT als der Mikros und der
sonstigen Analog-Elektronik.
Naja, und ausreichend Geduld braucht man natürlich auch
noch; ein paar Sekunden Aufzeichnungsdauer dürfen es schon
sein. Die Physik lässt sich nicht überlisten...


> Dazu müßte ein NF-Spektralanalysator sehr langsam durch
> laufen oder man verwendet besser gleich ein manuell
> abstimmbares Filter für den unteren NF-Bereich.

Mein Vorschlag wäre ein kleiner Digitalrecorder (ich
besitze z.B. einen Tascam DR-07x) zum Aufzeichnen und
einen PC für die FFT.
Mein Recorder ist für Musikaufzeichnung geeignet, hat
eingebaute Mikros, einen definierten Frequenzgang und
abschaltbare (!!) Rumpelfilter.

von Gerd E. (robberknight)


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Hippelhaxe schrieb:
> Mein Vorschlag wäre ein kleiner Digitalrecorder (ich
> besitze z.B. einen Tascam DR-07x) zum Aufzeichnen und
> einen PC für die FFT.
> Mein Recorder ist für Musikaufzeichnung geeignet, hat
> eingebaute Mikros, einen definierten Frequenzgang und
> abschaltbare (!!) Rumpelfilter.

Ja, solche Recorder sind echt nicht schlecht für sowas. Vielleicht keine 
geeichten Ergebnisse für einen Gerichtsprozess wie es der Bauakustiker 
liefern kann, aber das braucht es am Anfang ja auch gar nicht.

Ich kenne Deinen Tascam jetzt nicht, ich hab selber einen Zoom H5. Der 
Tascam dürfte aber ähnlich sein.

Wichtig ist die Halterung des Recorders für diese tiefen Frequenzen. Die 
integrierten Absorber sind nicht auf sowas optimiert. Wenn der jetzt 
z.B. auf einem Tisch liegt, können Resonanzen des Tisches als 
Körperschall auf den Recorder übertragen werden. Ich würde hier eine 
sehr weiche & dämpfende Unterlage suchen und den Körper des Recorders 
(oder des extern angeschlossenen Mikros) darauflegen, den eigentlichen 
Mikro-Kopf aber frei schwebend über den Rand der Unterlage ragen lassen.

Dann mit höchster verfügbarer Auflösung (z.B. 24 oder 32 Bit) das 
Geräusch für nen paar Minuten aufnehmen. Das dann auf den PC übertragen 
und dort eine FFT-Analyse machen.

: Bearbeitet durch User
von Mark S. (voltwide)


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Gerd E. schrieb:
> Ich würde hier eine
> sehr weiche & dämpfende Unterlage suchen und den Körper des Recorders
> (oder des extern angeschlossenen Mikros) darauflegen, den eigentlichen
> Mikro-Kopf aber frei schwebend über den Rand der Unterlage ragen lassen.

Da ich vermute dass es um Körperschall geht würde ich dies genau nicht 
tun sondern den Recorder auf einen Tisch oder Mauerwerk direkt koppeln.

von Gerd E. (robberknight)


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Mark S. schrieb:
> Gerd E. schrieb:
>> Ich würde hier eine
>> sehr weiche & dämpfende Unterlage suchen und den Körper des Recorders
>> (oder des extern angeschlossenen Mikros) darauflegen, den eigentlichen
>> Mikro-Kopf aber frei schwebend über den Rand der Unterlage ragen lassen.
>
> Da ich vermute dass es um Körperschall geht würde ich dies genau nicht
> tun sondern den Recorder auf einen Tisch oder Mauerwerk direkt koppeln.

Natalie hört aber den störenden Brummton, der dürfte also an der Stelle 
schon wieder von irgendeinem Resonanzkörper an die Luft übergeben worden 
sein und folglich von dort auch aufnehmbar sein.

Es wäre schon möglich dass der Ton, z.B. wenn sie im Bett liegt und ihn 
dort hört, als Körperschall direkt über das Bett auf ihre Knochen 
übertragen wird. Dann wäre der Ton aber weg, oder zumindest deutlich 
verändert, sobald sie aus dem Bett aufsteht. Davon hat sie nichts 
geschrieben.

Daher mein Vorschlag den Ton erst mal in der Luft zu "fangen".

Natürlich kann man auch probieren den Recorder direkt auf den Tisch, 
Boden oder Wand zu legen und ihn dort als Körperschall aufzunehmen. Ich 
vermute aber dass er sich dort etwas anders anhört und daher nicht so 
leicht wiederzuerkennen ist.

von Frank O. (frank_o)


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Natalie E. schrieb:
> Das Brummen belastet uns sehr.

Ich denke du bist die Einzige, die das hört?

Wenn also Wasser und Strom abgestellt waren, Nachbarn das auch hören und 
es unter 100Hz ist, dann kommt es ganz sicher von draußen.
Ist es auch nachts 3-4 Uhr da? Wenn ja, dann musst du ganz anders da ran 
gehen, denn dann kommt es (was anzunehmen ist) aus der Erde und dann 
musst du den Körperschall messen und als erste Maßnahme den leisesten 
Raum mit Schallsperren voll stellen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bei einigen Smartphones ware die Mikros unter 150...100 Hz relativ 
schlecht gewesen. Erfahrungsgemäß geht das zu testen mit der tiefen 
E-Saite (6. Saite) einer Gitarre mit einer Grundfrequenz von 82,41 Hz 
(E2).

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Vielleicht ist im Pavillion ein Poltergeist eingemauert?

Das erinnert mich an einen Film mit Luis de Funes. Da vibrierte immer 
der Pavillion bis dieser Brach und die vermeintlich erfolgreich 
beseitigte Leiche auftauchte (der Arm heraushing).

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Damit sich bei 63Hz eine Resonanzschwingung aufbauen kann, reicht für 
die Halbwelle schon 2,7m oder 5,4m für die Vollwelle. Bei 
Erdboden/Mauerwerk/Beton liegen diese Werte bei 20...25 oder 40...50m.

Außer Wärmepumpen oder Transformatoren gibt es auch noch andere Quellen. 
Vereinzelt gibt es auch Pumpen im Untergrund für das Leitungswasser, 
wenn der Ort einige Höhenunterschiede aufweist. Auch für das Abwasser 
gibt es Gebiete mit Niveauausgleichspumpen.

Das Münchner Kanalnetz (über 2400 km) nutzt größtenteils das natürliche 
Gefälle, da der Süden etwa 100 Meter höher liegt als der Norden. 
Abwässer fließen daher meist ohne Pumpen zu den Klärwerken Gut 
Großlappen und Marienhof. Niveuausgleichspumpen sind nur in spezifischen 
Tiefpunkten erforderlich.

von Harald K. (kirnbichler)


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Dieter D. schrieb:
> Vielleicht ist im Pavillion ein Poltergeist eingemauert?

Im S-Bahnzimmer wohnt jedenfalls so etwas ähnliches.

von Natalie E. (brummtongeplagt)


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Ich danke Euch allen herzlich für die wirklich wertvollen und 
kompetenten Hinweise. Man merkt, dass ich hier unter Profis gelandet bin 
:-) Ein großer Dank gilt auch dem Verständnis und dem Ernstnehmen des 
Themas. Mir ist völlig klar, dass so etwas schnell einen etwas 
esoterischen Beigeschmack bekommen kann. Ich bin naturwissenschaftlich 
ausgebildet und versuche einfach, das Ganze möglichst strukturiert für 
mich zu klären.
Erst wenn ich alle akustischen Möglichkeiten ausgeschöpft habe, kann ich 
mich auf Ideen wie Poltergeister oder einen seltsamen ortsgebundenen 
Tinnitus einlassen 😃 . Letzteres erscheint mir auch deshalb schwer 
vorstellbar, weil das Brummen in unserer alten Wohnung absolut nicht 
auftritt.

Eine kurze Anmerkung zum Körperschall im Bett: tatsächlich ist das 
Brummen im Bett nicht stärker wahrnehmbar als wenn ich aufstehe.

Zum an der Wand montierten Einbaukühlschrank: ein ähnliches Phänomen 
haben wir hier auch. Die Wand dahinter brummt deutlich mit. Ist auch 
nicht sonderlich angenehm, ist  jedoch nicht die Quelle des eigentlichen 
Brummens, da dieses auch dann anhält, wenn wir im Haus den Strom 
komplett abschalten.

Mittlerweile sind das ausgeliehene Mikrofon sowie die 
Beschleunigungssensoren samt Verstärker angekommen. Damit habe ich jetzt 
systematisch zu unterschiedlichen Uhrzeiten alle Zimmer mit Kopfhörern 
abgehört. Eindeutig kann ich dabei leider nichts identifizieren, äch, 
schade. Am Montag werde ich den Versender fragen, welches Messgerät sich 
zusätzlich eignen würde, um die Daten objektiv erfassen zu lassen und 
nicht nur auf meine mittlerweile recht strapazierten Ohren zu vertrauen. 
Vermutlich braucht man dafür auch ein entsprechendes 
Auswertungsprogramm?.. oder kann man da meist auch Spectroid-Apps 
nutzen?..

Vielen Dank auch für die ausführlichen Erklärungen zu den 
Handy-Mikrofonen.
Ich nutze ein iPhone Pro von 2023, falls das für die Einschätzung 
relevant ist.

Hippelhaxe schrieb:
> Mein Vorschlag wäre ein kleiner Digitalrecorder (ich
> besitze z.B. einen Tascam DR-07x) zum Aufzeichnen und
> einen PC für die FFT.

Ich werde jetzt einen Tascam DR-07X bestellen, vielen Dank für die 
Empfehlung. Könntet Ihr mir noch sagen, ob ich anschließend ein 
spezielles Programm benötige, um FFT-Spektren zu erstellen bzw. 
auszuwerten? Wenn ja, gerne auch eine Empfehlung für Mac..

Meine Fragen müssen für Euch vermutlich wie typische Anfängerfragen 
wirken :-) . Danke für Eure Geduld. Ich komme nicht aus dem Bereich und 
arbeite mich erst seit kurzem, leider aus dieser Leidsituation heraus, 
in das Thema ein..

: Bearbeitet durch User
von Chris K. (kathe)


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Hast du elektrische Rolladen ?
Ist evtl. das Leerrohr nicht richtig abgedichtet ?
Alle Leerrohre von innen nach außen können Resonanzkörper sein die die 
Luftströmung als Ton von außen nach innen übertragen.
Hatte auch ein Pfeifen durch ein Leerrohr zum Rolladenmotor 
(Windstärkeabhängig), durch Silikonabdichtung im Verteilerkasten konnte 
keine Luft mehr Strömen dann war auch nichts mehr zu hören.

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Natalie E. schrieb:
> ob ich anschließend ein
> spezielles Programm benötige, um FFT-Spektren zu erstellen bzw.
> auszuwerten? Wenn ja, gerne auch eine Empfehlung für Mac..

Sofort fällt mir Audacity ein. Kann aber nur die Wasserfall-Darstellung. 
Das ist die untere Hälfte deines 1. Bildes.
Ohne sie zu kennen gibt es noch: Friture, Spek, APU Spectrum Analyzer.
Laufen alle auf dem Mac.

von Gerd E. (robberknight)


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Natalie E. schrieb:
> Ich werde jetzt einen Tascam DR-07X bestellen, vielen Dank für die
> Empfehlung.

Der hat halt keine XLR-Eingänge. Viele professioneller Mikrofone werden 
aber mit XLR angeschlossen, also vielleicht auch die von Dir 
ausgeliehenen. Das würde ich nochmal recherchieren.

Mein Zoom H5 hat das, also sowohl XLR  mit schaltbarer Phantomspannung 
in verschiedenen Höhen, als auch Klinke mit schaltbarem "Plugin-Power". 
Und natürlich die vorne aufsteckbaren Mikrofone. Ist also sehr flexibel 
was das angeht.

> Könntet Ihr mir noch sagen, ob ich anschließend ein
> spezielles Programm benötige, um FFT-Spektren zu erstellen bzw.
> auszuwerten? Wenn ja, gerne auch eine Empfehlung für Mac..

Klar brauchst Du da spezielle Programme. Mit Mac kann ich aber nicht 
dienen.

: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Hippelhaxe schrieb:
> 2.)
> Als Datenquelle für das Berechnen der FFT dient ein
> Mikrofon im Handy.
> Das m.o.w. preiswerte Mikrofon verfälscht die HÖHE der
> Töne (=die Frequenz) NICHT, möglicherweise aber deren
> LAUTSTÄRKE (=die Amplitude).

Vor allen Dingen vollbringen das Mikrophon und der nachfolgende 
Verstärker keine Wunderwerke an Dynamik. Wo liegt der Störuntergrund der 
Messdatenerfassung im Vergleich zu den gezeigten Pegeln?

Gerd E. schrieb:
> Es wäre schon möglich dass der Ton, z.B. wenn sie im Bett liegt und ihn
> dort hört, als Körperschall direkt über das Bett auf ihre Knochen
> übertragen wird.

Dagegen würde eine Matratze helfen, um direkten Kontakt zwischen 
Bettgestell und Knochen zu verhindern. Bei Auflegen des Kopfes auf das 
Bettgestell sollte der Ton dann deutlich besser wahrnehmbar sein.

: Bearbeitet durch User
von Andreas M. (elektronenbremser)


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Nein, ich siehe keinen Brummton, erkennen kann ich auch keinen!

von BirnKichler S. (Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) (max707)


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Natalie E. schrieb:
> Hallo Allerseits, ich lese hier schon eine Weile mit und hoffe
> sehr auf
> eure Einschätzung.
>
> Wir sind vor einigen Monaten in ein neues Haus eingezogen (mit
> Wärmepumpe). Direkt in der ersten Nacht habe ich ein dauerhaftes Surren
> kombiniert mit einem tiefen Brummen (definitiv unter 100 Hz)
> wahrgenommen. Zunächst dachte ich, das Surren komme von der Wärmepumpe
> und das Brummen vielleicht von einer Baustelle.
>
...
> Vielen Dank euch im Voraus!

Ja, ganz eindeutig.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Harald K. schrieb:
> Im S-Bahnzimmer wohnt jedenfalls so etwas ähnliches.

Erzähle uns mehr von Deinen S-Bahnzimmer!
Das scheint besonders viele Features zu haben. 😃
(Aber nicht hier sondern einem neuen Thread.)

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Dieter D. schrieb:
> Harald K. schrieb:
>> Im S-Bahnzimmer wohnt jedenfalls so etwas ähnliches.
>
> Erzähle uns mehr von Deinen S-Bahnzimmer!

Du verwechselst ihn mit deinem Klinikchef.


> Das scheint besonders viele Features zu haben. 😃

Nicht die Medikamente mit den Mitpatienten tauschen!

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Natalie E. schrieb:
> FFT-Spektren

Für die FFT-Spektren wirst Du deutlich mehr als 8-Bit Auflösung des 
AD-Wandlers benötigen.

Zum Messen niederfrequenter Schwingungen der Wand eignen sich 
Piezoaufnehmer mit einem Gegengewicht auf der anderen Seite. Dabei ist 
darauf zu achten, dass die Resonanzfrequenz der Gegenmasse und 
"Federkraft" des Piezos unterhalb der Brummfrequenz liegt.

Ein anderes Messverfahren ist mit Laser. Da wird eine kleine 
Spiegelfläche an die Wand geklebt und ein Laser strahlt schräg auf die 
Fläche und die Reflektion trifft auf einen Sensor.

von N. H. (anybody)


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auf dem Bild von 13.11.36 ist jedenfalls ein tiefer Ton von 42 Hz und 
ein weiterer von 61 Hz zu sehen.

von Rainer W. (rawi)


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Dieter D. schrieb:
> Ein anderes Messverfahren ist mit Laser. Da wird eine kleine
> Spiegelfläche an die Wand geklebt und ein Laser strahlt schräg auf die
> Fläche und die Reflektion trifft auf einen Sensor.

Nenn das Ding ruhig beim Namen, auch wenn es den Kostenrahmen sprengen 
wird. Du meinst wahrscheinlich die Spezialform eines Interferometers, 
ein Laser-Doppler-Vibrometer.
https://de.wikipedia.org/wiki/Vibrometer

: Bearbeitet durch User
von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Natalie E. schrieb:

> Hippelhaxe schrieb:
>> Mein Vorschlag wäre ein kleiner Digitalrecorder (ich
>> besitze z.B. einen Tascam DR-07x) zum Aufzeichnen und
>> einen PC für die FFT.
>
> Ich werde jetzt einen Tascam DR-07X bestellen, vielen
> Dank für die Empfehlung.

Das möchte ich gern richtigstellen: Ich habe ganz allgemein
einen tragbaren Digitalrecorder empfohlen, nicht speziell
den Tascam DR-07X.
Da ich NUR meinen Tascam -- und keine anderen Geräte -- aus
eigener Anschauung kenne, fühle ich mich nicht kompetent,
eine konkrete Typempfehlung auszusprechen.

Gerd hat ja freundlicherweise schon was zu dem Thema gesagt.


> Könntet Ihr mir noch sagen, ob ich anschließend ein
> spezielles Programm benötige, um FFT-Spektren zu erstellen
> bzw. auszuwerten?

Ja, klar. Natürlich ist ein spezielles Programm notwendig.


> Wenn ja, gerne auch eine Empfehlung für Mac..

Da kann ich nicht helfen; ich nutze einen Linux-PC.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Die FFT (Fast Fourier Transform) in wxMaxima wandelt Zeitsignale in 
Frequenzspektren um. Dazu wird das FFT-Paket mit load("fft"); geladen. 
Die Hauptfunktion ist fft(liste), die ein Array komplexer Zahlen 
zurückgibt, oft gefolgt von polarform(), um Amplituden und Phasen zu 
analysieren.

Hier eine Anleitung:
https://faculty.uccs.edu/mwickert/wp-content/uploads/sites/58/2025/08/sp_tools_wxmaxima.pdf

Dort ist die Anleitung um das Programm auf dem Mac zu installieren:
https://maxima.sourceforge.io/download.html#mac

von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Rainer W. schrieb:

> Hippelhaxe schrieb:
>> 2.)
>> Als Datenquelle für das Berechnen der FFT dient ein
>> Mikrofon im Handy.
>> Das m.o.w. preiswerte Mikrofon verfälscht die HÖHE der
>> Töne (=die Frequenz) NICHT, möglicherweise aber deren
>> LAUTSTÄRKE (=die Amplitude).
>
> Vor allen Dingen vollbringen das Mikrophon und der
> nachfolgende Verstärker keine Wunderwerke an Dynamik.
> Wo liegt der Störuntergrund der Messdatenerfassung im
> Vergleich zu den gezeigten Pegeln?

Im Sprachband (klassisch 300Hz - 3400Hz) wird die Dynamik
schon ganz brauchbar sein. Ich vermute aber, dass alles
unter 300Hz dem Rumpelfilter zum Opfer fällt.

Insofern -- ja, da man WEDER Frequenzgang NOCH Bezugspegel
NOCH Störabstand kennt, ist das Handy-Spektrum m.E. nur
von begrenztem Nutzen.

von Gunnar F. (gufi36)


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Rainer W. schrieb:
> Nenn das Ding ruhig beim Namen, auch wenn es den Kostenrahmen sprengen
> wird. Du meinst wahrscheinlich die Spezialform eines Interferometers,
> ein Laser-Doppler-Vibrometer.
> https://de.wikipedia.org/wiki/Vibrometer

Das lässt sich durchaus mit Bastler-Hausmitteln schon umsetzen:
https://m.youtube.com/watch?v=MUdro-6u2Zg
Kanal Applied Sciences

: Bearbeitet durch User
von Rick (rick)


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Gunnar F. schrieb:
> Das lässt sich durchaus mit Bastler-Hausmitteln schon umsetzen:
Wer ist eher mit der Umsetzung fertig?
Natalie E. oder Dieter D.?

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Hast du denn die ins Haus kommenden/das Haus verlassenden Rohre und 
Kabel getestet?

von Frank O. (frank_o)


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Rick schrieb:
> Wer ist eher mit der Umsetzung fertig?
> Natalie E. oder Dieter D.?

Dieter muss sicher noch die richtige Planetenkonstellation abwarten.
Sorry Dieter, SCNR!

: Bearbeitet durch User
von BirnKichler S. (Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) (max707)


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Hippelhaxe schrieb:
> Insofern -- ja, da man WEDER Frequenzgang NOCH Bezugspegel
> NOCH Störabstand kennt, ist das Handy-Spektrum m.E. nur
> von begrenztem Nutzen.

Kann man so nicht sagen, jedes Werkzeug muß bestimmungsgemäß verwendet 
werden.

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