Verkaufe eine regelbare 60KV DC Spannungsquelle aus einer Fertigungsanlage von Bildröhren. So Etwas sieht natürlich interessant aus und wurde erst mal mitgenommen. In dem zweiten Behälter ist ein Entladewiderstand. Dieser konnte mechanisch über einen Drehantrieb (10cm Distanz) zur Entladung mit dem Pluspol verbunden werden. Keine Unterlagen oder Daten vorhanden. Der damalige "will haben Preis" betrug 150EUR und den hätte ich auch gerne dafür. Hier biete ich nur Abholung in 33649 an da es in die richtigen Hände gelangen soll. Ich übernehme keine Verantwortung was nach der Übergabe damit passiert.
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Immerhin 90mA Kurzschluss-Strom, da kriegst ordentlich eine gebraten :-)
🍅🍅 🍅. schrieb: > Immerhin 90mA Kurzschluss-Strom Quelle? Das wären dann 5,4kW, da bräuchte man schon einen Drehstromanschluß.
Icke ®. schrieb: > Quelle? Das wären dann 5,4kW, da bräuchte man schon einen > Drehstromanschluß. Nein. Mind 2 Gründe: 1.) Weil bei 90mA auch keine 60kV anliegen -- somit einfaches Multiplizieren wie Du es tust, hier nicht greift. 2.) weil auch einphasig man Strom kreise haben kann, die z.B. mit 32A abgesichert sind. Und höher .-)
Hier liegt primärseitig eine Glühbirne mit 375 Watt Maximalleistung in Reihe.
Andrew T. schrieb: > Nein. Mind 2 Gründe: Is mir schon klar, das war nur eine rhetorische Bemerkung. Die Quelle für die 90mA würde mich trotzdem interessieren. Darüberhinaus möchte ich so ein Gerät gar nicht erst in der Bude haben, das ist auch für versierte Bastler weit außerm Spaß.
Icke ®. schrieb: > weit außerm Spaß Da reicht weit weniger. Wenn man nicht weiß was man tut kann man sich mit einem Zahnstocher umbringen. Vermutlich in Trafo-Öl eingekocht und so alte Trafos enthalten oft noch PCB. Öl ist ne riesen Sauferei, nach Gebastel muss der über Stunden eingekocht werden um Feuchte zu entfernen und PCB ist kein Spaß. Dann hat man 60KV für... Ja, wofür eigentlich?
U=RI, richtig gerechnet mit 14 statt 12 56k Widerständen kommt man immernoch auf 76mA. Bis Kaltleiter, i.e. Glühlampe leuchtet, dauert eine Weile und aus der Steckdose kommen kurzzeitig auch 6kW+, bis die Sicherung fliegt. Wenn 375W Glühlampe dann brennt, dann sind es nur noch 6mA
🍅🍅 🍅. schrieb: > U=RI, richtig gerechnet mit 14 statt 12 56k Widerständen kommt man > immernoch auf 76mA. Das ist rechnerisch korrekt, setzt aber voraus, daß der Innenwiderstand des Trafos entsprechend niedrig ist.
Niemand zwingt Dich, den Stelltrafo voll aufzudrehen. Gemäß beigestelltem Bildmaterial ist der Stelltrafo dabei, die Glühbirne jedoch nicht. Dem geneigten Bastler ist es überlassen, für eine eigene Form der Strombegrenzung zu sorgen.
Soul E. schrieb: > Dem geneigten Bastler ist es überlassen, für eine eigene > Form der Strombegrenzung zu sorgen. ...und eine Lebensversicherung abzuschließen.
Icke ®. schrieb: > eine Lebensversicherung abzuschließen. Ich hör nur MIMIMI ;-) Herzstillstand bei unter 50mA ist schon echtes Pech. Ab 40KV also, so lange R2 drin ist. Mit schwitzigen Händen und Barfuß auf feuchtem Boden: 500R von linker Hand über Herz bis Erde. Da reicht dann 25V für 50mA 😱 Also alles eine Frage der Verhältnisse. Jede Netzteilbastelei an 230V ist gefährlicher. Diese HV Quelle wurde gebaut um die Mitarbeiter NICHT zu grillen. Was natürlich den Spaßfaktor gleich erheblich verringert.
Michael K. schrieb: >> eine Lebensversicherung abzuschließen. > > Ich hör nur MIMIMI ;-) > Herzstillstand bei unter 50mA ist schon echtes Pech. > Ab 40KV also, so lange R2 drin ist. Nö, denn das Ding liefert DC, naja, stark gepulst. > Mit schwitzigen Händen und Barfuß auf feuchtem Boden: 500R von linker > Hand über Herz bis Erde. > Da reicht dann 25V für 50mA 😱 In der weltfremden Theorie. > Jede Netzteilbastelei an 230V ist gefährlicher. > Diese HV Quelle wurde gebaut um die Mitarbeiter NICHT zu grillen. Keine Sekunde. Diese Quelle ist mal sicher NICHT gebaut, um idiotensicher keinen zu verletzten. Die wurde nur in einem Prüffeld, ggf. mit viel aktiver und passiver Sicherheit genutzt. Nicht auf dem Schreibtisch. Allein schon der Größe wegen. Für einen Bastler ist das Ding eher zu groß und zu potent. -> Elektronikschrott.
Bei dem Thema fällt mir wieder ein, daß ich seit anderthalb Jahren ähnliche Teile für 50kV rumliegen habe, wegen PCB-Verdacht aber nicht in der Wohnung. ( Beitrag "70er Jahre Hochspannungsgerät - wurde da PCB-Öl verwendet?" ) Das Teil hier sieht ja schon aus wie ein Ölfaß mit angeschraubten Lüsterklemmen. :) Aber Bildröhren wurden länger hergestellt als das PCB-Verbot gilt. Mit etwas Glück wurde das Öl also mal erneuert oder enthielt mit noch mehr Glück nie PCB. Mir wurde die Beilsteinprobe empfohlen als einfacher PCB-Test. Wäre hier vielleicht auch mal sinnvoll.
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