Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Ist es möglich, dass Gleichtrom im Kabel die Polarität wechselt?


von Martin (burnlnhell)


Lesenswert?

Ich habe ein verrücktes Problem: Im Haus liegen an allen Stellen, die 
ich erreichen will CAT 7 NW-Kabel, AWG 22, ca 0,3mm², auch wenn ich sie 
für Stromversorgung nutzen will (hier ist jetzt kein POE gemeint). Ich 
wollte zu diesem Zweck eigentlich 0,6er Kabel verlegt haben, aber der 
Elektriker meinte, CAT7 kann man genauso nutzen. Nun will ich also 3,7V 
DC über so ein NW Kabel in ein Gerät einspeisen. Ich brauche auf dem 
Kabel insgesamt 4 Adern, also benutze ich das Cat-Cabel in 4 2-er 
Bündeln, also habe ich pro Bündel ca 0,6mm².
Ich schließe es unten im Keller blau-hellblau an plus und grün-hellgrün 
an minus des Ausgangs eines LM2596 DC-DC Converters mit genau 3,7V an, 
dann geht es über den Netzwerk-Stecker in ein Patchpanel mit 
Keystonebuchse (hab alle 48 Buchsen selbst bestückt, kein Fehler zu 
erwarten), von dort nach oben und kommt als unbestücktes kabel aus der 
Wanddose.

An diesem Ende messe ich die 3,7V genau vertauscht, also ich messe 
-3,7V.

Habe nun 2 unterschiedliche Multimeter verwendet, habe keine Erklärung. 
Ich habe mich nicht verguckt, ich bin jetzt schon 10 Mal rauf und 
runtergelaufen um mich zu vergewissern, habe auch im Keller die Spannung 
am Kabel gemessen. Habt ihr sowas schonmal gehört? Kann es durch die 
Verdrillung einen Polaritätswechsel geben? Es gibt ja auch 
Phantomspeisung in Stromkabeln die eng liegen, deswegen muss ich 
nachfragen, bevor ich etwas anschließe. Ich weiß nicht, wie ich mit der 
Situation umgehen soll, denn wer viel misst, ihr wisst ja...

: Verschoben durch Moderator
von Thomas W. (goaty)


Lesenswert?

Klar, durch das verdrillen kann auch AC entstehen wegen der kapazitiven 
Kopplung.

von Oliver S. (oliverso)


Lesenswert?

Eine kleine Last wird das Rätsel um irgendwelche Einkopplungen schnell 
lösen.

Danach gehts hier weiter:

Martin schrieb:
> hab alle 48 Buchsen selbst bestückt, kein Fehler zu
> erwarten

Oliver

von Dietrich L. (dietrichl)


Lesenswert?

Martin schrieb:
> Netzwerk-Stecker in ein Patchpanel mit
> Keystonebuchse (hab alle 48 Buchsen selbst bestückt, kein Fehler zu
> erwarten)

Hast du bedacht, dass beim Blick auf die Anschlüsse von Stecker und 
Buchse die Anordnung spiegelverkehrt ist?

von Nick (b620ys)


Lesenswert?

Ich würde einfach die Farben kontrollieren. Und zwar am Einspeisepunkt 
in das Kabel (incl. Messung) und am Ausspeisepunkt (incl. Messung).

Dann erst würd ich mich für den Nobelpreis für die Entdeckung eines 
neuen Phänomens bewerben.
Wird aber eher auf den Darwin-Award rauslaufen.

von Johannes F. (jofe)


Lesenswert?

Martin schrieb:
> Ich
> wollte zu diesem Zweck eigentlich 0,6er Kabel verlegt haben, aber der
> Elektriker meinte, CAT7 kann man genauso nutzen.

Wenn der Elektriker das sagt... Er muss es ja nicht bezahlen.

Martin schrieb:
> Nun will ich also 3,7V
> DC über so ein NW Kabel in ein Gerät einspeisen.

So eine niedrige Spannung bei vmtl. mehreren dutzend Metern Länge und 
0,6 mm2 Querschnitt? Bei welcher Stromstärke? Hast du dir mal Gedanken 
über den Spannungsabfall gemacht?

Martin schrieb:
> Ich schließe es unten im Keller blau-hellblau an plus und grün-hellgrün
> an minus des Ausgangs eines LM2596 DC-DC Converters mit genau 3,7V an

Warum nicht den Schaltregler direkt vor den zu versorgenden Verbraucher, 
und im Keller die Spannung vor dem Regler einspeisen?

Martin schrieb:
> Kann es durch die
> Verdrillung einen Polaritätswechsel geben?

Ganz sicher nicht.

Martin schrieb:
> Es gibt ja auch
> Phantomspeisung in Stromkabeln die eng liegen,

Bei Wechselstrom.

von Athlon N. (athlon)


Lesenswert?

Irgendwo im Leitungsverlauf T568A und T568B gemischt?

von Lu (oszi45)


Lesenswert?

@ Martin Angemeldet seit 16.03.2026 18:33
1. Selbst eingebaute Fehler sind immer die schönsten.
2. Auf ein Patchpanel untypische Sachen zu legen, könnTe auch Rauch zur 
Folge haben bei üblichen RJ45-Anschlüssen. So mancher Notebookbesitzer 
kennt den Effekt.
3. Es gab auch den ganz, ganz seltenen Fall, dass innerhalb eines Kabels 
sich Farben geändert haben. Ein Dozent zeigte mir ein Kabel in welchem 
unterwegs ein schwarzer Draht grüngelber Schutzleiter wurde. Seitdem 
habe ich einen Phasenprüfer dabei. In Deinem Fall würde ich eher auf 
falsch angeschlossen tippen.

von Mario M. (thelonging)


Lesenswert?

Irgendwo werden eben Adernpaare vertauscht sein. Ein Netzwerk-Tester 
könnte sekundenschnell Aufklärung bringen.

Dietrich L. schrieb:
> Hast du bedacht, dass beim Blick auf die Anschlüsse von Stecker und
> Buchse die Anordnung spiegelverkehrt ist?

Athlon N. schrieb:
> Irgendwo im Leitungsverlauf T568A und T568B gemischt?

Das wird es nicht sein, weil die blauen Adern immer mittig sind.

von Walter T. (nicolas)


Lesenswert?

Neee, passt schon. Wenn mit 3,7 V eingespeist wird, ist über die gesamte 
Länge der Spannungsabfall so groß, dass sie sogar negativ wird.

Cat 7 hat 76 Ohm/km. Wenn 300 mA gerüber gespeist werden, fallen 2,3 
V/100 m ab. Bei ca. 160 m (Hin- und Rückweg!) fallen genau 7,4 V ab, so 
dass die Polarität genau gedreht ist.

: Bearbeitet durch User
von Rolf (rolf22)


Lesenswert?

Lu schrieb:
> Es gab auch den ganz, ganz seltenen Fall, dass innerhalb eines Kabels
> sich Farben geändert haben. Ein Dozent zeigte mir ein Kabel in welchem
> unterwegs ein schwarzer Draht grüngelber Schutzleiter wurde.

Das hatte der von seinem Bruder. Der ist Illusionskünstler und zeigt 
auch gern mal den Trick mit dem durchgeschnittenen Seil, das sich durch 
Schütteln wieder zusammensetzt.

> In Deinem Fall würde ich eher auf  falsch angeschlossen tippen.

Oder falsch gemessen.

Und dann gibt es ja noch die bekannte Sache mit dem rechts vs. links.
"Du hast doch gesagt, ich soll links abbiegen, und nun sind wir völlig 
falsch und müssen zurück!" -- "Aber ich meinte natürlich das andere 
links."

von Martin (burnlnhell)


Lesenswert?

Dietrich L. schrieb:
> Martin schrieb:
>> Netzwerk-Stecker in ein Patchpanel mit
>> Keystonebuchse (hab alle 48 Buchsen selbst bestückt, kein Fehler zu
>> erwarten)
>
> Hast du bedacht, dass beim Blick auf die Anschlüsse von Stecker und
> Buchse die Anordnung spiegelverkehrt ist?

Kann diese Theorie jemand bestätigen? Bei Google finde ich nichts. Ich 
dachte immer die passenden Farben werden beim Stecken miteinander 
verbunden. Aufgelegt hab ich immer nach T568B und hatte bisher nie einen 
Fehler, egal ob Keystone oder direkt Stecker, Kabeltester habe ich, aber 
"oben" guckt das Kabel roh aus der Wand, dh messen kann ich an beiden 
Enden, aber in der Mitte gibt es die Verbindung Stecker auf 
Keystone-Buchse und an der Stelle kann ich nichts messen.

von Manfred P. (pruckelfred)


Lesenswert?

Martin schrieb:
> Ich schließe es unten im Keller blau-hellblau an plus und grün-hellgrün
> an minus des Ausgangs eines LM2596 DC-DC Converters mit genau 3,7V an,

Martin schrieb:
> An diesem Ende messe ich die 3,7V genau vertauscht, also ich messe
> -3,7V.
>
> Habe nun 2 unterschiedliche Multimeter verwendet, habe keine Erklärung.

Aber ich:

Benutzername burnlnhell
Vorname Martin
Angemeldet seit 16.03.2026 18:33
Beiträge 2

TROLL, um keine unfreundlichere Bezeichnung zu wählen.
Riecht furchtbar streng.

Mag das mal jemand nach /dev/null befördern oder, besser, komplett 
ausfegen?

von Veit D. (devil-elec)


Lesenswert?

Hallo,

du wirst vermutlich irgendwo einen Dreher drin haben. Lass dich mit dem 
Spiegelverkehrt nicht verwirren, dass ist nur gültig wenn du auf die 
Strinseiten der Buchsen schaust. Wenn du jeweils die Farben betrachtest, 
zählt nur die Farbe. Wenn du richtig einspeist und am anderen Ende 
Farbenrichtig misst, kann nur mittendrin ein Farbendreher drin sein. 
Eine andere Erklärung kann es dafür meinerseits nicht geben. Man kann 
und darf auch selbst beim Adern auflegen Fehler machen. :-) Prüfe 
Kabelsegment für Segment durch.

: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


Lesenswert?

Veit D. schrieb:
> kann nur mittendrin ein Farbendreher drin sein.

Nicht doch quantentunnelnde Elektronen?

Oliver

von Veit D. (devil-elec)


Lesenswert?

Oliver S. schrieb:
> Veit D. schrieb:
>> kann nur mittendrin ein Farbendreher drin sein.
>
> Nicht doch quantentunnelnde Elektronen?
>
> Oliver

Die würden aus der Kurve fliegen. Normale Elektronen würden sich am 
Kurvenradius anlehnen.

von Gustl B. (gustl_b)


Lesenswert?

Manfred P. schrieb:
> Riecht furchtbar streng.

Das tust du schon seit vielen Beiträgen und Jahren. Lüfte mal das S-Bahn 
Zimmer.

von Hans W. (hanswieland)


Lesenswert?

Der Strom ändert seine Richtung, wenn er in eine Sackgasse gerät, wo es 
nicht mehr weiter geht. Er verlässt die Batterie, fließt bis zur 
Sackgasse, und kehrt dann wieder zurück in die Batterie. Das geht so 
schnell, man merkt es nicht. Die Batterie scheint durchgehend voll zu 
bleiben.

:-)

von Johannes F. (jofe)


Lesenswert?

Gustl B. schrieb:
> Lüfte mal das S-Bahn
> Zimmer.

Verwechselst du Manfred mit Dieter?

Ich hatte auch direkt an Troll gedacht, war mir aber nicht 100 % sicher.

von Hardy F. (hflor)


Lesenswert?

Sind das alles die gleichen Anschlussmodule?
Ich hatte mal welche, wo der Aufkleber um 180Grad gedreht war. Die hatte 
ich an nur einer Seite. Die Suche hat selbst mit Kabeltester ewig 
gedauert.

von Gustl B. (gustl_b)


Lesenswert?

Johannes F. schrieb:
> Verwechselst du Manfred mit Dieter?

Der Großteil hier sind Rentner mit S-Bahn Zimmer.

Johannes F. schrieb:
> Ich hatte auch direkt an Troll gedacht, war mir aber nicht 100 % sicher.

Hexenjagd war schon im Mittelalter uncool.
Es gibt eben viele Menschen die mit einem Thema, hier Elekronik, kaum 
Berührpunkte haben. Und vielleicht auch nicht haben wollen. Und dann 
passiert es in deren Leben aber doch, dass sie mal in Kontakt damit 
kommen und Fragen haben. Also melden sie sich in einem Forum an weil sie 
sich dort Hilfe erhoffen. Auch gar nicht unbedingt Hilfe um etwas zu 
lernen, sondern einfach nur um ihr aktuelles Problem zu lösen.

von Manfred P. (pruckelfred)


Lesenswert?

Gustl B. schrieb:
> Johannes F. schrieb:
>> Ich hatte auch direkt an Troll gedacht, war mir aber nicht 100 % sicher.
>
> Hexenjagd war schon im Mittelalter uncool.
> Es gibt eben viele Menschen die mit einem Thema, hier Elekronik, kaum
> Berührpunkte haben. Und vielleicht auch nicht haben wollen. Und dann
> passiert es in deren Leben aber doch, dass sie mal in Kontakt damit
> kommen und Fragen haben.

So dämlich, bei einer angeblich verpolten Spannung die Adern nicht 
einfach umzudrehen kann kein Anfänger sein.

Der Dummlall "Ausgangs eines LM2596 DC-DC Converters mit genau 3,7V" muß 
kommentiert werden?

von Johannes F. (jofe)


Lesenswert?

Gustl B. schrieb:
> Es gibt eben viele Menschen die mit einem Thema, hier Elekronik, kaum
> Berührpunkte haben. Und vielleicht auch nicht haben wollen. Und dann
> passiert es in deren Leben aber doch, dass sie mal in Kontakt damit
> kommen und Fragen haben.

Ja, schon. Aber das Eröffnungsposting erschien mir doch ungewöhnlich 
wirr und abstrus. Warum will jemand, der offenbar kaum Berührpunkte mit 
bzw. Ahnung von E-Technik hat, diverse unbekannte Geräte an 
verschiedenen Stellen mit "genau 3,7V" und dann auch noch über 
Cat.-7-Netzwerkkabel versorgen?

von Rainer W. (rawi)


Lesenswert?

Vielleicht ein Fehler im Programm des Mikrocontrollers ...

von Lu (oszi45)


Lesenswert?

Mit Lichtleiter wäre das nicht passiert. :-)

von Peter O. (peter_o)


Lesenswert?

Die Frage ist jetzt aber eher rhetorisch gemeint, oder?

von Martin (burnlnhell)


Lesenswert?

Ok, ich ignoriere hier mal 80% der Beiträge und hoffe, dass genug 
übrigbleiben, die mir helfen. Wie schon oben geschrieben: ich bin kein 
Elektriker, ich will nur mein Problem lösen.
Lösung für mein erstes Problem: NW-Stecker war falsch aufgelegt. Das 
Problem hatte ich nicht mehr im Kopf, weil das halbe Kabel hier schon 
länger liegt. Erklärung: Keystones und gecrimpte NW-Stecker kann ich 
mittlerweile im Schlaf, aber ich habe hier auch ein paar NW-Stecker, die 
nicht gecrimpt werden, sondern sich auflegen lassen. Da klebt dann ein 
Aufkleber auf den Kämmen für diese Stecker, aber beim Schließen muss der 
Aufkleber ab. Beim wiederverwenden hatte ich zwar noch die Aufkleber, 
wusste aber nicht mehr wie herum er geklebt hat, was dann im Stecker 
passiert ist ja schwarze Magie, also musste ich raten. Das war nun schon 
etwas länger her, deswegen hatte ich diese Unsicherheit nicht mehr im 
Kopf.

Nun geht es weiter und ich würde mich freuen, wenn einer sich für meine 
weiteren Probleme erbarmt. Voller Kontext: An der Hauseingangstür ist 
eine Klingelanlage, die beim Türöffnesignal von Innen einen Kontakt 
schließt. Damit will ich die Tür öffnen. An der Tür ist ein 
Schlüsseldreher montiert (Switchbot Lock Ultra). Der funktioniert für 
sich gesehen als Consumerprodukt, also alles über BT/WLAN/Akku, aber ich 
will den verkabeln. Also habe ich Kabel an die Stromversorgung und den 
einzigen Taster des Geräts gelötet. Ich habe nun also direkt am Gerät 2 
Kabel für +/- und 2 Richtung Taster.

Was funktioniert ist: die Stromversorgung mit einem 2A 12V NT -> LM2596 
-> Schloss. Ich habe die Spannung auf 4,2V eingestellt, nominal arbeitet 
das Gerät mit einer 3,7V Zelle. Nun will ich eigentlich diese Dinge alle 
auf der Hutschiene im Keller haben, und mit den 7m CAT7 Kabel Richtung 
Keller, jeweils 2 Adern für +, 2 für -, geht das nicht mehr. Das Schloss 
geht an, ich messe am Schloss keinen Spannungsverlust, aber wenn er den 
Motor drehen soll ist Essig, trotzdem sehe ich in dem Moment am 
Multimeter keine einbrechende Spannung.

Die Kabelsituation ist so: Im Schloss selbst sehr dünne Stromkabel, 
dünner als Netzwerkkabel. Dann gehen knappe 2m 0,8² durch das Türblatt 
in eine UP-Dose neben der Tür. In dieser Dose habe ich außerdem 230V und 
das CAT7-Kabel in den Keller, das ca 7m lang ist.

Ich könnte also den Strom aus der Dose neben der Tür nehmen, bräuchte 
dann ein kleines NT und dazu den DC-DC Konverter für das Einstellen der 
genauen Spannung, aber lieber hätte ich es im Keller. Geht das 
überhaupt? Selbst wenn man den Spannungsabfall ausrechnet und unten 
sagen wir mal im Keller 5V reinjagt, dann haben wir ja am Schloss die 
Situation, dass die Spannung für die Elektronik selbst auch nicht zu 
hoch sein darf, aber vll erst mit dem Motorlauf einbricht?

Das zweite Problem ist die Signalisierung der Türöffnung: Zur 
Klingelanlage gehen zwei 7m Netzwerkkabel, eins für den Betrieb mit PoE 
und eins für die Steuerleitungen. 2x2 davon sind an den Türöffnerkontakt 
angeschlossen, hier könnte ich auch 2x4 machen. Wenn in der Klingel das 
Signal gegeben wird kann ich unten im Keller den Durchgang messen. An 
meinem Türschloss habe ich ja auch den Türöffne-Taster entsprechend 
verlängert, dass wenn ich diese Kabel verbinde, sich die Tür öffnet. Das 
funktioniert von der 2m entfernten UP-Dose neben der Tür auch noch, aber 
nicht mehr über CAT7 weitergeleitet aus dem 7m entfernten Ende im 
Keller, vermutlich erst recht nicht , wenn auch noch 7 weitere Meter 
CAT7 Richtung Klingelanlage noch dazu kommen. Ich habe mir gedacht, dass 
ich das vielleicht mit einer Kette aus Relais lösen kann. Also würde ich 
der einfachheit halber Relais mit Nennspannung und Schaltspannung 12V 
verwenden. Würde das funktionieren oder sollte ich andere Spannungen 
verwenden?

Ich hatte ja die Falschverdrahtung vorher und dabei habe ich 
versehentlich aus dem Keller die Tür öffnen können. Dabei muss die 
Verorgungsspannung für das Türschloss durch mich auf den Taster gelegt 
worden sein und das hat dann die Tür geöffnet, dh vll reicht es statt 
mit einem Relais zu schalten, einfach die Versorgungsspannung des 
Schlosses auf die Tasterleitung zu geben?

Nochmal Danke an alle, die mir hier helfen!

von Rolf (rolf22)


Lesenswert?

Mach eine verständliche Zeichnung auf Papier und fotografier die.

Streich den Roman auf 10 Sätze zusammen und vermeide unklares 
Geschwurbel ("Das Schloss geht an, ich messe am Schloss keinen 
Spannungsverlust, aber wenn er den Motor drehen soll ist Essig, trotzdem 
sehe ich in dem Moment am
Multimeter keine einbrechende Spannung.")

von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


Lesenswert?

Tl;dr

von Johannes F. (jofe)


Lesenswert?

Rolf schrieb:
> Streich den Roman auf 10 Sätze zusammen

Immer noch viel zu viel.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Eine Widerstandsmessung der Leitung hat Folgendes ergeben:

von Rainer W. (rawi)


Lesenswert?

Martin schrieb:
> Geht das überhaupt? Selbst wenn man den Spannungsabfall ausrechnet
> und unten sagen wir mal im Keller 5V reinjagt, dann haben wir ja am
> Schloss die Situation, dass die Spannung für die Elektronik selbst
> auch nicht zu hoch sein darf, aber vll erst mit dem Motorlauf einbricht?

Deswegen verwendet man auf der Leitung eine relativ hohe Spannung (z.B. 
12V) und baut beim Verbraucher einen Spannungswandler ein, der aus der 
am Ende der Leitung ankommenden Spannung die richtige Spannung für den 
Verbraucher erzeugt. Bei Verwendung eines Schaltwandlers hat das zwei 
Effekte: Der Strom auf der langen Leitung wird geringer (und damit auch 
der Spannungsabfall) und der Regler bekommt trotz Spannungsabfall auf 
der Leitung immer genug Eingangsspannung, um ausreichend Regelreserve 
für die Erzeugung der Spannung für den Verbraucher zu besitzen.

Die 5V werden zu gering sein, weil bei voller Belastung auf der Leitung 
wahrscheinlich nicht genug Spannung am Verbraucher ankommt. Der 
Leitungswiderstand alleine hilft nicht, um die Lage zu beurteilen. 
Wieviel Strom zieht dein Verbraucher maximal?

Aber mit der im Titel genannten ominösen Polaritätsänderung hat das 
überhaupt nichts zu tun.

: Bearbeitet durch User
von Johannes F. (jofe)


Lesenswert?

Rainer W. schrieb:
> Deswegen verwendet man auf der Leitung eine relativ hohe Spannung (z.B.
> 12V) und baut beim Verbraucher einen Spannungswandler ein, der aus der
> am Ende der Leitung ankommenden Spannung die richtige Spannung für den
> Verbraucher erzeugt.

Siehe meine Antwort gestern um 19:41. Der TO ist nicht darauf 
eingegangen. Stattdessen nur seitenfüllendes schwammiges Blabla. 
Bedeutet: entweder Troll oder hoffnungsloser Fall. Für mich ist damit 
Schluss.

von Rainer W. (rawi)


Lesenswert?

Sebastian R. schrieb:
> Eine Widerstandsmessung der Leitung hat Folgendes ergeben:

Das solltest du dir patentieren lassen. Mit negativen 
Leitungswiderständen lassen sich alle Energieprobleme dieser Welt lösen 
lassen.

-> DICKER Messfehler

von Thomas W. (goaty)


Lesenswert?

Warum läßt du die Akkus nicht im Schloß (Switchbot Lock Ultra) und 
lädtst diese stattdessen über das Kabel auf (TP4056)?

von Johannes F. (jofe)


Lesenswert?

Rainer W. schrieb:
> -> DICKER Messfehler

Nein. Humor. Ich fand's witzig.

von Martin (burnlnhell)


Lesenswert?

Thomas W. schrieb:
> Warum läßt du die Akkus nicht im Schloß (Switchbot Lock Ultra) und
> lädtst diese stattdessen über das Kabel auf (TP4056)?

Ja, bei dem Akku geht das nicht, die USB Buchse ist im eigebauten 
Zustand an unmöglicher Stelle, da Hilft auch ein Dremel nicht. Es gibt 
dazu auch eine Außeneinheit, die kann man gar nicht mit Dauerstrom 
versorgen, weil die während des Ladens in einen Ruhezustand geht. Also 
wirklich kein gutes Produkt, aber ich habe es jetzt halt.

Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich diese Netzteile und Wandler 
lieber im Elektroschrank auf der Hutschiene als unzugänglich in UP-Dosen 
habe, aber das ist dan jetzt halt so.

Dann verabschiede ich mich aus dem Forum. Danke denen, die konstruktiv 
sind, aber Alter, was für eine toxische Community. Vermutlich sind die 
meisten von euch nett, aber die die laut sind, hinterlassen den 
bleibenden Eindruck.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Sebastian R. schrieb:
> Widerstandsmessung

Ganz sicherlich hast Du die stromspeichernden Kobolde der Ex gefunden. 
Du wirst beruehmt werden. ;)

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Martin schrieb:
> die USB Buchse ist im eigebauten Zustand an unmöglicher Stelle,

Es gibt ganz kleine USB Winkelstecker. Waere das eine Option?

von Johannes F. (jofe)


Lesenswert?

Martin schrieb:
> aber Alter, was für eine toxische Community.

Immer dieses Gejammer. Schließe dich doch mit den Gleichgesinnten 
zusammen und gründe eine Selbsthilfegruppe für uCnet-Traumatisierte.

Das hier ist eben keine kostenlose Beratungsplattform für 
Elektronik-Laien, sondern ein Fachforum, wo es nicht primär darum geht, 
Anfängern jegliche Grundkenntnisse auf 8.-Klasse-Schulniveau in Watte 
gepackt zu vermitteln. Hier sind mehrheitlich technikaffine und 
-bewanderte Menschen angemeldet und keine Pädagogen.

Wer als Fachfremder hier freiwillige unentgeltliche Hilfe möchte, muss 
eben damit klar kommen, dass man ihm ggf. klar macht, dass er auf dem 
Holzweg ist. Oder dass seine Problembeschreibung zu unpräzise oder 
ausschweifend ist. Niemand hat hier Lust darauf, Stunden seiner Freizeit 
zu opfern, nur um überhaupt das vermeintliche Problem aus ellenlangen 
Romanen herauszulesen.

Und wem das nicht passt, oder zu sensibel bzw. kritikunfähig ist und 
sich immer gleich persönlich beleidigt fühlen muss, der ist hier ganz 
einfach falsch.

von Thomas W. (goaty)


Lesenswert?

Martin schrieb:
> Ja, bei dem Akku geht das nicht, die USB Buchse ist im eigebauten
> Zustand an unmöglicher Stelle, da Hilft auch ein Dremel nicht. Es gibt
> dazu auch eine Außeneinheit, die kann man gar nicht mit Dauerstrom
> versorgen, weil die während des Ladens in einen Ruhezustand geht.

Was bringt dann die Stromversorgung mit 3,7V (für die Inneneinheit?), 
wenn die Außeneinheit sowieso regelmäßig mit Ladung/Batterien versorgt 
werden muß ?

Bau das ganze ab, und nimm einen Schlüssel.

> Dann verabschiede ich mich aus dem Forum. Danke denen, die konstruktiv
> sind, aber Alter, was für eine toxische Community. Vermutlich sind die
> meisten von euch nett, aber die die laut sind, hinterlassen den
> bleibenden Eindruck.
Schneeflocke ;-)

: Bearbeitet durch User
von Stephan S. (uxdx)


Lesenswert?

https://www.mikrocontroller.net/attachment/692714/DCIM0815.jpg

Ich wusste schon immer, das dieses Fluke-Zeugs nichts taugt

;-)

von Helmut -. (dc3yc)


Lesenswert?

Stephan S. schrieb:
> Ich wusste schon immer, das dieses Fluke-Zeugs nichts taugt

Was kann das Messgerät dafür, wenn der Messende nichts taugt?

Puh, hab ich jetzt gegendert? Wollte ich nicht.

: Bearbeitet durch User
von Sebastian R. (sebastian_r569)


Lesenswert?

Helmut -. schrieb:
> Was kann das Messgerät dafür, wenn der Messende nichts taugt?

Der Messende weiß recht genau, was er da getan hat und auch das Fluke 
tat (rechnerisch) das, was es soll :D

Helmut -. schrieb:
> Puh, hab ich jetzt gegendert? Wollte ich nicht.

Das ist schon okay. Finde ich gar nicht so schlecht.

von Johannes F. (jofe)


Lesenswert?

Helmut -. schrieb:
> Puh, hab ich jetzt gegendert?

Nee, es war ja noch "der" Messende. Genderwahnkonform wäre wohl eher 
"das/der/die Messende(d/m/w/*)" ;-)

von Hardy F. (hflor)


Lesenswert?

Stephan S. schrieb:
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/692714/DCIM0815.jpg
>
> Ich wusste schon immer, das dieses Fluke-Zeugs nichts taugt
>
> ;-)

Kann mal bitte einer der Wissenden erklären, wie es ohne Fremdspannung 
zu einem negativen Ergebiss der Widerstandsmessung kommt?

von Norbert (der_norbert)


Lesenswert?

Hardy F. schrieb:
> Kann mal bitte einer der Wissenden erklären, wie es ohne Fremdspannung
> zu einem negativen Ergebiss der Widerstandsmessung kommt?

Einfach!

Du beginnst mit einem Supraleiter und verbesserst diesen dann sukzessiv.

von Rolf (rolf22)


Lesenswert?

Hardy F. schrieb:
> Kann mal bitte einer der Wissenden erklären, wie es ohne Fremdspannung
> zu einem negativen Ergebiss der Widerstandsmessung kommt?

Steht irgendwo, dass der Poster des Bildes nicht mit einer 
Fremdspannungsquelle gemogelt hat?

von Ralf X. (ralf0815)


Lesenswert?

Rolf schrieb:
> Steht irgendwo, dass der Poster des Bildes nicht mit einer
> Fremdspannungsquelle gemogelt hat?

Es kann auch seine eigene Spannungsquelle gewesen sein und an ein Mogeln 
möchte ich hierv nicht glauben.

von Johannes F. (jofe)


Lesenswert?

Ralf X. schrieb:
> Es kann auch seine eigene Spannungsquelle gewesen sein

...die dann aber halt "fremd" bezogen auf die dem DMM eigene wäre (wobei 
letztere natürlich nach außen hin nicht als Spannungsquelle i.e.S. 
wirkt, aber das ist Haarspalterei).

von Sebastian R. (sebastian_r569)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Ralf X. schrieb:
> Es kann auch seine eigene Spannungsquelle gewesen sein und an ein Mogeln
> möchte ich hierv nicht glauben.

Ich darf dich enttäuschen. Es wurde für dieses Foto tatsächlich mit 
einer Fremdspannung gemogelt. Und das vor über 13 Jahren (Datum/Uhrzeit 
auf dem Fluke stimmen!)

von Nick (b620ys)


Lesenswert?

Hardy F. schrieb:
> Kann mal bitte einer der Wissenden erklären, wie es ohne Fremdspannung
> zu einem negativen Ergebiss der Widerstandsmessung kommt?

Miss mal den Innenwiderstand eines Kondensators mit beiden Polungen.

Also ich fand das ursprüngliche Bild echt witzig!
Die Diskussion darüber ist aber echt traurig.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Einen Netzwerktester ("Qualifier") nutzen, nicht nur Multimeter. Der 
zeigt dir definitiv die Adernzuordnung an. Wenn zu teuer, ausleihen ...

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.