Forum: HF, Funk und Felder SMA female bulkhead jack cable - Einbautiefe, Blech


von J. W. (ontheway)



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Hallo,

Frage: Ich möchte einen ganzen Haufen von solchen SMA-Buchsen an ein 
Fronpanel bauen, HF, eingebaut in ein Alu-Verstärker-Gehäuse. Die 
Frontplatte hat aber 5mm Dicke, und das ganz so vermutlich nicht 
funktionieren? Ich habe aber keinen besseren Kasten gefunden. Was würdet 
ihr denn sagen, was ist maximale Blechdicke? Wie lang sind die Teile 
eigentlich, ist das genormt?
Oder habt ihr einen eh besseren Vorschlag?

Danke!

LG,
Jens

von Manfred K. (4for)


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von Wulf D. (holler)


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J. W. schrieb:
> Die Frontplatte hat aber 5mm Dicke

Muss es ein Panzerschrank sein?
Wie auch immer, man könnte mit einem Fräser oder zur Not auch mit einem 
großen Bohrer die Frontlatte von hinten ansenken.

von Gerd E. (robberknight)


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Ich hatte dieses Problem auch schon. Ging um eine Antenne für ein 
massives Aluguss-Gehäuse für Einsatz im Außenbereich.

Es gibt diese SMA-Buchsen in verschiedenen Längen. Nach etwas Suchen 
konnte ich da ein passendes Modell finden, ich glaube bei Mouser. Genaue 
Bestellnummer hab ich aber grad nicht mehr zur Hand. Ist schon 2-3 Jahre 
her. Funktioniert aber bisher problemlos, Datentransfer per Funk klappt 
und das Gehäuse ist weiterhin dicht.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Das muss auf jeden Fall von vorne gefräst sein, denn sonst sitzt die 
Buchse zu weit hinten, schwierig.
https://cdnus.globalso.com/mhztd/sma-to-ufl-connector3_.png

Beitrag #8023731 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Chris K. (kathe)


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https://www.datapro.net/products/panel-mount-rp-sma-to-sma-coupler-mf.html
Wäre es nicht RP SMA 8-)  SMA feedthrough suchen oder ne kombi aus RP 
nicht RP SMA

von Matthias S. (dachs)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Das muss auf jeden Fall von vorne gefräst sein, denn sonst sitzt die
> Buchse zu weit hinten,

Unlogisch.

von Axel R. (axlr)


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Matthias S. schrieb:
> Christoph db1uq K. schrieb:
>> Das muss auf jeden Fall von vorne gefräst sein, denn sonst sitzt die
>> Buchse zu weit hinten,
>
> Unlogisch.
Erscheint mir ebenso.
Lässt sich denn die Frontplatte entnehmen? Sicher doch...
Ich würde das von innen mit einem kleinen Bohrer vorbohren und dann mit 
einem kleinen Forstner Bohrer das Material vorsichtig wegnehmen (Ja - 
ist kein Holz, sondern Alu). Was anderes hätte ich gerade auch nicht da. 
Aber es gibt natürlich solche Bohrer auch für Metall, wenn man keine 
Fräse in der Küche stehen hat. Wir machen das alle mitm Akku-Schrauber, 
oder?
https://am-zerspanungstechnik.com/products/flachsenker-zapfensenker-din-373-mittel-fein-kernloch
Aber sonst könnte man sich auch ne neue Alu-Platte lasern lassen.
Geht ja - wie früher auch für WestGeld - , alles zu machen;

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ja, war Unsinn. Was auch noch ginge, wäre eine dünne Aluplatte über dem 
großen Loch, in der dicken Platte angeschraubt. Sieht halt wenig elegant 
aus.

Beitrag #8023913 wurde vom Autor gelöscht.
von Herbert Z. (herbertz)


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Zapfenflachsenker! Bei so viele Senkungen die zu machen sind lohnt sich 
das.
Gibt auch Senker, da kann man den Zapfen tauschen...anderes Maß...wenn 
man eh schon Geld ausgibt... ist man flexibler. Achte auf Qualität!

von Manfred P. (pruckelfred)


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Herbert Z. schrieb:
> Gibt auch Senker, da kann man den Zapfen tauschen...anderes Maß...wenn
> man eh schon Geld ausgibt... ist man flexibler. Achte auf Qualität!

Ich habe Senker von Bilz, siehe A-HSS auf 
https://www.hermann-bilz.de/produkte/senken/. Die Preise sind leider 
nicht heimwerkerfreundlich.

Ansenken klappt auch nur dann, wenn die Bohrmaschine einen zuverlässigen 
Tiefenanschlag hat.

Der austauschbare Zentrierdorn ist zwar nett, aber man muß jemanden 
haben, der ihn anfertigen (drehen) kann. Bei einem kleinen Senker habe 
ich den Dorn durch einen Bohrer ersetzt.

Egal, der Trick ist die Arbeitsfolge: Zentrierloch bohren und die Stufe 
einsenken. Erst danach auf das Maß der Buchse aufbohren.

von Frank O. (frank_o)


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Manfred K. schrieb:
> 
https://am-zerspanungstechnik.com/products/flachsenker-zapfensenker-din-373-mittel-fein-kernloch

Die erste Antwort hat alle übrigen schon ersetzt.
Klappt wunderbar und bei den "üblichen" günstigen Anbietern oft im Set 
zu bekommen.

von J. W. (ontheway)


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Zum Zapfensenker: Das klingt ganz gut, aber ich muss erst einmal warten, 
welche Maße die Buchsen haben, und auch wichtig: Welche Maße ein 
eventueller Ring, denke ich. Theoretisch könnte ich die Frontplatte aber 
auch austauschen - die kann ich zumindest austauschen. Ich bin mir jetzt 
schon ziemlich sicher, dass ich final 6,5mm bohren werde, und 
entsprechend kann der Zapfen natürlich nur einen geringeren Durchmesser 
haben. Klingt aber ganz vernünftig, wenn ich dabei dann 10mm-Durchmesser 
Senken bekommen würde.

Oder?

von Frank O. (frank_o)


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Bei meiner Arteit habe ich zerfressene Batteriepole damit wieder plan 
gefräst.
Während der zapfen recht schmal ist, ist die Fräsung sicher groß genug 
für den Stecker und das Loch für den Zapfen wirst du vielleicht sogar 
noch aufbohren müssen.
Vor einiger Zeit habe ich so ein ganzes Set gekauft.
Die waren im Set nicht teurer als ein einziger hier aus einem 
Werkzeugladen. Und bei weichem Material funktionieren sie gut.

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