hi nachdem Conrad in München zu gemacht hat, kennt ihr ausser Bürklin, einen anderen Laden wo man Bauteile wie Kondensatoren, Transistoren und co kaufen kann?
Na ist doch immerhin einer. In anderen Großstädten null.
Mat. K. schrieb: > hi > nachdem Conrad in München zu gemacht hat, kennt ihr ausser Bürklin, > einen anderen Laden wo man Bauteile wie Kondensatoren, Transistoren und > co kaufen kann? Warum will man das unbedingt lokal machen? Gerade Kleinteile, will man da im Laden an Kästchen wühlen? Sorry sowas will man doch einfach per Suchmaske finden, in Ruhe. Zuhause.
Cyblord -. schrieb: > Gerade Kleinteile, will man > da im Laden an Kästchen wühlen? Bürklin hatte noch nie Kästchen um drin rumzuwühlen. Bestellnummer + Stückzahl oder nix. Vorher den Zettel ausfüllen oder raus. OK, bei Fragen haben sie einem schon mal ausnahmsweise am Tresen geholfen, aber eher nur beim Suchen im Katalog. Erst wenn man wiedererkannt wurde, dann waren sie hilfreicher. Die wollten einfach nicht Tante Erna die nach einer Sicherung fragt und dazu mit dem Bügeleisen kommt. Am Tresen wurde die Bestellung in die EDV getippt, dann durfte man warten. Regalwände mit Schubläden gab es nicht. Dennoch hat Bürklin die Hobbyisten unterstützt solange sie wussten was sie wollen. Hab da schon seit Jahrzehnten nix mehr gekauft. Wie das jetzt ist in Oberhaching (das ist nicht München, erst recht nicht wenn man z.B. im Stadtteil Allach wohnt) weiß ich nicht.
Kein Ladengeschäft in einer deutschen Großstadt kann sich auf Dauer noch mit Elektronikteilen die Ladenmiete finanzieren. Das Geschäftsmodell ist für immer vorüber.
Wolfgang R. schrieb: > Kein Ladengeschäft in einer deutschen Großstadt kann sich auf Dauer noch > mit Elektronikteilen die Ladenmiete finanzieren. So viel ich weiß, gehörte Bürklin die Immobilie. Aber sie mussten wachsen um ihre Kunden weiter bedienen zu können. Rundrum startben schon die kleinen Händler (und da gab es einige) Also raus aus München, in den Speckgürtel. Hätten sie den Laden weiter behalten, hätten sie doppelte Lagerhaltung gehabt und der laden wäre viel zu groß gewesen. Strixner + Holzinger 50 m weiter hatte halt nur das, was die Bastler brauchten. So war Bürklin der einzige ernsthafte Lieferant für die Industrie/Gewerbe in München. Nick, gebürtiger Münchner
Wolfgang R. schrieb: > Kein Ladengeschäft in einer deutschen Großstadt kann sich auf > Dauer noch > mit Elektronikteilen die Ladenmiete finanzieren. > > Das Geschäftsmodell ist für immer vorüber. Bei Conrad in Düsseldorf konnte man einen einzelnen BC237 an der Bedientheke bekommen. Der Mitarbeiter war dann 10 Minuten im Lager verschwunden und hat das Teil dann mit Zettel in eine Plastikbox verpackt, mit der man dann zur Kasse gegangen ist. Bei dieser Verkaufspraktik hat Conrad schön draufgezahlt. Das Kunden oftmals nur sehr kleine Mengen gekauft haben konnte ich öfter beobachten. Was das Kaufen von Bauteilen angeht vermisse ich den Laden nicht. Vieles Andere war einfach zu teuer, oder nicht im Laden verfügbar. Bürklin Düsseldorf am Wehrhahn..die Mitarbeiter trugen weiße Kittel und waren z.T. sehr arrogant. Das Angebot war halt gut.
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Jörg R. schrieb: > Bei Conrad in Düsseldorf konnte man einen einzelnen BC237 an der > Bedientheke bekommen. Der Mitarbeiter war dann 10 Minuten im Lager > verschwunden und hat das Teil dann mit Zettel in eine Plastikbox Früher kostete einer 50 Pfennig, heute 5 Cent. Vermutlich waren die Bauteile früher auch nicht viel teurer im Einkauf wie heute.
Moin, Jörg R. schrieb: > Bürklin Düsseldorf am Wehrhahn..die Mitarbeiter trugen weiße Kittel War ja in Muenchen nicht anders. Und anscheinend auch praegend, denn als ich letzte Woch' uff' de Mess' in einer Halle den Stand von Buerklin gesehen habe, war auch mein erster Gedanke: Mal gucken, ob die da auch im weissen Kittel rumrennen. Taten sie aber nicht, schade. Gruss WK
Wolfgang R. schrieb: > Kein Ladengeschäft in einer deutschen Großstadt kann sich auf Dauer noch > mit Elektronikteilen die Ladenmiete finanzieren. Noch gibt es in Berlin-Charlottenburg Segor. Der macht natürlich auch viel Versand und versucht sich als Kleindistributor, sonst gäbs den Laden auch schon lange nicht mehr.
Wolfgang R. schrieb: > Kein Ladengeschäft in einer deutschen Großstadt kann sich auf > Dauer noch > mit Elektronikteilen die Ladenmiete finanzieren. > > Das Geschäftsmodell ist für immer vorüber. ACK! Und die Ladenmiete ist ja nur ein Teil der über die Jahre erheblich gestiegenen Fixkosten, inflationsbereinigt. P.S.: Du wohnst ja in Filderstadt. Sagt dir Glück Elektronik in Plattenhardt noch was, als Ladengeschäft auch für Bastler? Den Laden hat er wohl in den späten 1980ern dicht gemacht, Entwicklung und Fertigung von Baugruppen gibts ja heute noch, haben die Söhne weitergeführt.
Christian M. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Bei Conrad in Düsseldorf konnte man einen einzelnen BC237 an der >> Bedientheke bekommen. Der Mitarbeiter war dann 10 Minuten im Lager >> verschwunden und hat das Teil dann mit Zettel in eine Plastikbox > > Früher kostete einer 50 Pfennig, heute 5 Cent. Vermutlich waren die > Bauteile früher auch nicht viel teurer im Einkauf wie heute. Wenn man den Gesamtaufwand für den Einkauf sieht, dann wird das passen. Die Bauelemente selbst sind deutlich billiger geworden.
Cyblord -. schrieb: > Warum will man das unbedingt lokal machen? Weil man manchmal Bauteile wirklich instantan braucht. Davon lässt leider kein Laden finanzieren.
Moin, bei uns ist es nicht anders. Als ich 1975 in Edmonton erstmalig war, gab es noch zahlreiche Elektronik Geschäfte. In den 80er Jahren fing Active Components an. Das war damals ein örtliches Digikey im Kleinen - Die hatten so ziemlich alles. Als Hobbyist war es ein halbes Eldorado - Nicht billig, aber bezahlbar. Die Halbleiterauswahl war exzellent. https://active123.com/ Dann über die Jahre dünnte es sich aus. A.C. hat in Edmonton zugemacht und nur noch ein Geschäft in Calgary. Es gibt zwar ein Elektrogeschäft, aber ihre Kunden sind hauptsächlich Service Techniker der Industrie und sehr teuer. Jetzt bleibt also nur noch Digikey, Mouser, Newark, Arrow Aber man gewöhnt sich. Online Bestellung ist schon angenehm. Da kann man in Ruhe disponieren und wenn notwendig, Alternativ-Komponenten finden. Ab $100 Bestellwert ist der Versand frei und wenn man vor 15 Uhr bestellt ist die Bestellung schon am nächsten Tag vor der Tür und um die Einfuhr Formalitäten kümmert sich DK. Funktioniert für mich eigentlich wirklich gut. Da kann man sich nicht beklagen. Billig ist natuerlich der Service bei DK natuerlich auch nicht. Aber man kriegt so ziemlich alles. Als Teenager war ich damals in den 70er Jahren in München begeistert; von Radio-RIM und wie sie alle hießen. Aber billig war nichts. Für den armen Schüler war es auch damals unangenehm teuer und Vieles unerschwinglich. Da geht es uns heutzutage viel besser. Wisst ihr was? Ich trauere der alten Zeit nur sehr begrenzt nach. Es ist nicht alles schlechter. Werft die rosa Brille mal endlich in den Müll! Gerhard
H. H. schrieb: > P.S.: Du wohnst ja in Filderstadt. Sagt dir Glück Elektronik in > Plattenhardt noch was, als Ladengeschäft auch für Bastler? Den Laden hat > er wohl in den späten 1980ern dicht gemacht, Entwicklung und Fertigung > von Baugruppen gibts ja heute noch, haben die Söhne weitergeführt. Nein, leider nicht, bin erst '97 nach Filderstadt gezogen, da waren die guten Zeiten schon vorbei... ;-)
Als ich Anfang der 2000er dienstlich im Silicon Valley war, stattete ich in Sunnyvale Fry's Electronics einen (mehrstündigen) Besuch ab. Das war Conrad und Mediamarkt zusammen mal 3 :-))) Was man in D aus Computerzeitschriften als frisch beworbene Neuerscheinung kannte, lag da auf palettengroßen Stapeln, was ein halbes Jahr alt war, wurde gnadenlos verramscht. Dort gab es Teflon isolierte SCSI-Kabel von Granite und andere Spezialitäten wie selbstverständlich. Aber wie ich sehe, hat selbst Fry's im Frühjahr 21 dicht gemacht.
Gerald B. schrieb: > Aber wie ich sehe, hat selbst Fry's im Frühjahr 21 dicht gemacht. hier steht es: https://en.wikipedia.org/wiki/Fry%27s_Electronics Sehr ernüchternd: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_defunct_retailers_of_the_United_States
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Ich bin zum Studium nach Braunschweig gezogen, in die Ernst-Amme-Strasse. Voelkner war in der Ernst-Amme-Strasse 11. Es gab damals noch eingeschraenkte Oeffnungszeiten am Samstag (bis 13:00Uhr) und der Laden war am Samstag sehr voll. Bauteile-Theke war belagert und die Surplus-Tische waren voll, well, military surplus. Ach ja, erst ging Voelkner Richtung Autobahnkreuz, und dann von Conrad aufgekauft. Jetzt nur noch ein Outlet fuer Conrad. Sic transit gloria mundi
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Jörg R. schrieb: > Bürklin Düsseldorf am Wehrhahn..die Mitarbeiter trugen weiße Kittel und > waren z.T. sehr arrogant. Das Angebot war halt gut. Vorher war Bürklin an 'Kölnerstrasse/Worringer Platz'. Da wagte sich man ja als Amateur/Bastler überhaupt nicht, den Laden zu betreten. Bzgl. Kittel: Du hast das Attribut 'schmuddelig' vergessen; oder 'knüsselig' wie wir im Rheinland zu sagen pflegen. Das waren die ehemaligen Beschäftigten von Nadler, Holzinger und Arlt, nachdem diese Läden zugemacht hatten. ...und die Nasen hatten schwerste Tendenz gen Himmel, selbst gegen die Schwerkraft ;-) Ist mehr als 50 Jahre her... 73 Wilhelm PS.: Ich danke dir, Jörg. Schön, dass man mit seinen Anekdoten nicht allein ist. 'Tel Aviv', that's live. ..und die, die heute darüber die Nase rümpfen-> wartet mal, ihr kommt auch dahin. Eure Minus-Punkte gehen mir am A.. vorbei!
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Jörg R. schrieb: > Bürklin Düsseldorf am Wehrhahn..die Mitarbeiter trugen weiße Kittel Wo du es sagst, das war in einigen Elektronikgeschäften meiner Jugend so. Wobei sich auch Kittelträger im Lagerarbeiter-Grau fanden. Überhaupt weiße Kittel. In meinem Studium trug die ältere Akadementia zum Teil noch den ganzen Tag weiße Laborkittel. Das war wie eine Uniform und Statussymbol mit dem man zeigte dass man ganz wichtige wissenschaftliche Dinge tat. > und > waren z.T. sehr arrogant. Verkäufer in Elektronikgeschäften waren immer ziemlich arrogant. Besonders gegenüber Privatkunden. Einer der Gründe warum ich Elektronikgeschäfte nicht sonderlich vermisse.
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Auch in "meiner" Conradfiliale trug der altgediente, freundliche Verkäufer einen solchen Kittel. Der Mann war freundlich und zuvorkommend, überhaupt nicht arrogant. Als Schüler kaufte man da Bauteile für so wichtige Angelegenheiten wie "Lichterorgel, UKW-Sender mit SN7413, LED-Wechselblinker". Pinbelegungen von TTL-ICs durfte man bei dem aus Datenbüchern abmalen, die er griffbereit unter der Theke liegen hatte. Irgendwie wusste der schon immer, was in Schüler-/Bastlerkreisen gerade so als Bauanleitung kursierte. In der Tat war auch stets alles vorrätig. Eine schöne Hobbyzeit, wäre da nur nicht jener penetrante ältere Typ im Holzfällerhemd und mit blondem Fusselbart gewesen, der sich oft im Laden herumtrieb. Der suchte krampfhaft Anschluss und behelligte ungefragt jeden Bauteilekunden, ob gross oder klein, ob jung oder alt. Was man denn da bauen würde? Selbst Leute, die nur schnell ein Zehnerpackel Schmelzsicherungen kauften in ihrer Mittagspause, wurden von dem Typen angequatscht, der sich ungefragt und absichtlich in den Weg stellte. Der wurde irgendwann zum "Stadtgespräch", weil sich Kunden, die sich nur mal umsehen wollten, von dem belästigt fühlten.
>ältere Typ im Holzfällerhemd
Und davon ist Heinrich noch heute traumatisiert. ;)
Heinrich K. schrieb: > nur nicht jener penetrante ältere Typ im Holzfällerhemd und mit blondem Nach heutigen Marsstäben ein "perverser" der sich sexuell vergehen wollte und genau in seiner Handlung Befriedigung fand. Hoffe der ist längst unter dem Rasen. Solche Typen braucht man nicht!
Benedikt L. schrieb: > Mat. K. schrieb: >> nachdem Conrad in München zu gemacht hat, kennt ihr ausser Bürklin, > > Aliexpress. https://www.chinaturm.de/
Benedikt L. schrieb: > Heinrich K. schrieb: >> nur nicht jener penetrante ältere Typ im Holzfällerhemd und mit blondem > > Nach heutigen Marsstäben ein "perverser" der sich sexuell vergehen > wollte und genau in seiner Handlung Befriedigung fand. > Hoffe der ist längst unter dem Rasen. Solche Typen braucht man nicht! Womöglich hatte er eine versteckte Kamera unter dem Bauteiltresen installiert. Das Problem, vom Teileverkauf keine Großstadtmiete und -gehälter finanzieren zu können, haben alle Branchen. Versuch mal eine Dichtung für eine Kaffeemaschine oder sonst ein Elektrogerät zu bekommen. Auch beim Obi fangen die ganzen Kleinteile auf Pappträger so bei 3 oder 5 Euro an. Dann hat man 5 O-Ringe, von denen man einen braucht. Inhabergeführte Fachgeschäfte hätte man in vielen Städten schon vor 10 Jahren schließen, abreißen und durch 10 Parkplätze ersetzen können, was mehr Rendite abgeworfen hätte. Hier gibts noch einen solchen Laden, der seit 100 Jahren Nähgarn und Knöpfe verkauft. Da er denkmalgeschützt und in einer Fußgängezone ist, entfällt die Möglichkeit mit den Parkplätzen. :)
Auch Radio Menzel in Hannover hat vor kurzer Zeit dicht gemacht. Es war eine ganze Zeit lang der letzte klassische Elektronikladen in der Gegend. Was für Frauen die Schuhgeschäfte sind (Achtung, Klischeealarm) waren für mich als Schüler die zahlreichen Elektronikgeschäfte in Bus- oder Fahrradreichweite. Es gab hier mal echt ne Menge davon.
Wollvieh W. schrieb: > Womöglich hatte er eine versteckte Kamera unter dem Bauteiltresen > installiert Im Jahre 1979?
Beitrag #8024926 wurde vom Autor gelöscht.
Gerhard O. schrieb: > Als Teenager war ich damals in den 70er Jahren in München begeistert; > von Radio-RIM und wie sie alle hießen. Speziell der Radio-RIM hat gewissermassen "Geschichte geschrieben" mit seinem umfangreichen Sortiment an Bauanleitungen samt kompletten Bausätzen.
RIM war genial. Ich kann mich noch gut an die Elektronik und die Modellbauabteilung erinnern. Da hatte mein Vater schon die gelbe Varioprop 12S erstanden (die hab ich heute noch).
Gerhard O. schrieb: > Als Teenager war ich damals in den 70er Jahren in München begeistert; > von Radio-RIM und wie sie alle hießen. Aber billig war nichts. Für den > armen Schüler war es auch damals unangenehm teuer und Vieles > unerschwinglich. Ja, gefühlt teuer bis unerschwinglich war selbst das einfachste Oszilloskop von LEADER. Andererseits gabs an jeder Ecke noch Fabriken, in denen man als Schüler "Ferienarbeit" machen konnte für gutes Geld.
Radio RIM war auch hier im Norden ein Begriff. Zwar war ich nie im Laden, aber deren Jährlich erscheinende Bastelbücher mit Bauanleitungen und Schaltplänen waren damals eine Fundgrube.
Thomas W. schrieb: > Ach ja, erst ging Voelkner Richtung Autobahnkreuz, und dann von Conrad > aufgekauft. Jetzt nur noch ein Outlet fuer Conrad. Letzteres ist auch seit vielen Jahren Geschichte
"Radio RIM Kataloge free download" bei Googles Suchfeld eingeben und die KI antworten lassen. 😄 RIM stach besonders hervor, da die Bauanleitungen im eigenen Hause, oft aber auch in Zusammenarbeit mit den "alten Hasen" der Funkschau (Limann u. a.) entstanden sind, erprobt waren und RIM dann jedes Einzelteil vorrätig hatte, fertige Frontplatten, Holzgehäuse, Glasskalen. Die selbstgebauten Geräte sahen dann doch recht ansehnlich aus, desweiteren gab es eine hauseigene Werkstatt, die jedes der "selbstgebauten" Geräte des Endverbrauchers zum Laufen brachte - so es nur bei RIM gekauft worden war. Dieser Endverbraucherservice war zwar kostenpflichtig, aber bezahlbar günstig. Die große Sorge, sauer verdientes oder angespartes Taschengeld in den Sand zu setzen, weil das selbstgebaute Gerät dann vielleicht gar nicht funktioniert, war damit elegant umschifft worden. Tatsächlich hat mit dieser Art von Erfolgsgarantie RIM die Leistung vollbracht, über Jahrzehnte technisch Interessierte erfolgreich an die Elektronik heranzuführen.
H. H. schrieb: > Cyblord -. schrieb: >> Warum will man das unbedingt lokal machen? > > Weil man manchmal Bauteile wirklich instantan braucht. Gibts ein Beispiel? Conrad bietet ja z.B. Lieferung per Express an. Amazon bietet einiges an Elektronik, auch Sortimente, bei mit Same-Day oder Lieferung morgen an. Schnell genug würde ich sagen.
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H. H. schrieb: > Cyblord -. schrieb: >> Schnell genug würde ich sagen. > > Bist eben lahm. Schnell genug für dich alter Mann
Cyblord -. schrieb: > H. H. schrieb: >> Cyblord -. schrieb: >>> Schnell genug würde ich sagen. >> >> Bist eben lahm. > > Schnell genug für dich alter Mann Sonst noch Wahnvorstellungen?
Gerald B. schrieb: > Na ist doch immerhin einer. In anderen Großstädten null. In einer guten Stadt gibts auch einen ordentlichen Elektronikladen: https://www.heinicke-electronic.de/elektronik/einleitung-elektronik/ ;-))
Vielleicht sollte man erwähnen, dass der Kundenkreis von Elektronikgeschäften damals(TM) größer war. Da kauften auch die örtlichen Handwerker kleine Mengen ein. Zum Beispiel Radio- und Fernsehtechniker. Auch ein ausgestorbener Beruf. Zumindest war das in den Betrieben so, in denen ich mir ein Taschengeld verdiente. Es gab immer etwas das lokal beschafft wurde.
Sehr interessanter Thread. Etwas OT: Hier in Colombo, in der 1st-Cross-Street im Stadtteil Pettah, gibt es auch heute noch hunderte Elektronikläden wie in DE in den 70er u. 80er Jahren. Laden neben Laden. In die kleinsten Buden passen gerade mal zwei Kunden rein, andere Läden erstrecken sich über viele Etagen. Man fragt sich nur, wie die alle überleben können. Das Sortiment ist in vielen Geschäften auf dem neuesten Stand und die Kunden warten oft lange in der Reihe, bis sie am Tresen bedient werden. Also alle, die voller Nostalgie von den Guten alten Zeiten schwärmen, auf nach Pettah zum nächsten Oldie-Stammtisch. Aber Vorsicht: Es gibt da besonders bei Halbleitern und Controllern viele fakes.
Michael P. schrieb: > Hier in Colombo, in der 1st-Cross-Street im Stadtteil Pettah, gibt es > auch heute noch hunderte Elektronikläden wie in DE in den 70er u. 80er > Jahren. Laden neben Laden. In Shenzhen auch :-) Videos gibt es genug auf Youtube. > Man fragt > sich nur, wie die alle überleben können. Weil sie Kunden haben und die Kosten einen Laden zu betreiben erträglich sind. Den deutschen Elektronikgeschäften sind die Kunden ausgegangen. Irgendwann in den 80ern kamen die Heimcomputer und die Leute wechselten ihr Hobby. Allgemein war "basteln", also was mit den Händen machen, Jahrzehnte uncool. Statt dessen gab es eine allgemeine Technikfeindlichkeit. Dazu das Sterben der Handwerksbetriebe, wie Radio- Fernsehtechniker, die als Kunden auch noch wegfielen. Die unmöglichen Ladenmieten, die typische Kundenunfreundlichkeit, Versender und das Internet gaben den Läden den Rest.
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Hannes J. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Bürklin Düsseldorf am Wehrhahn..die Mitarbeiter trugen weiße Kittel >> und waren z.T. sehr arrogant. > Verkäufer in Elektronikgeschäften waren immer ziemlich arrogant. > Besonders gegenüber Privatkunden. Einer der Gründe warum ich > Elektronikgeschäfte nicht sonderlich vermisse. Kann ich überhaupt nicht bestätigen. Das Verhalten kenne ich von Conrad, Holzinger (Kölner Str., schon ewig dicht), Nadler (die Hobbytronik Dortmund in klein) gar nicht. Nadler ist auch schon lange zu. In dem Geschäft ist jetzt PC Store. Nadler hat um 1980 herum große Teile meiner Ausbildungsvergütung kassiert;-) Bürklin ist erst von der Kölner Str. zum Wehrhahn umgezogen, später dann Richtung Höher Weg. Irgendwann waren sie auch dort weg. In Düsseldorf gibt es schon lange kein einziges Elektronikgeschäft mehr. In Ratingen gab es mal Radio Shack, vor 100 Jahren.
Hannes J. schrieb: > Vielleicht sollte man erwähnen, dass der Kundenkreis von > Elektronikgeschäften damals(TM) größer war. Da kauften auch die > örtlichen Handwerker kleine Mengen ein. Zum Beispiel Radio- und > Fernsehtechniker. Auch ein ausgestorbener Beruf. Selbst Ärzte haben dort wohl Glühbirnen für ihre Stiftlampen eingekauft. Aus irgendeinem Grund müssen die Linsenleuchten doch im Programm gewesen sein. :) > Zumindest war das in den Betrieben so, in denen ich mir ein Taschengeld > verdiente. Es gab immer etwas das lokal beschafft wurde. Es hat auch überall, ob Firma oder großes Wohnhaus, der Hausmeister Lampen und Anschlußkabel repariert. Wenn heute eine 100-Euro-Kabeltrommel einen zertretenen Stecker hat, wird sie neu gekauft. Sobald in diesem Land jemand etwas anfassen muß, sei es eine Firma, die etwas reparieren möchte, oder ein Privatmann, der eine Firma dazu bringen will, ihm ein Ersatzteil aus einer Schublade zu bringen, wird es so teuer, daß es sich nicht mehr lohnt. Ich bringe dazu gerne die Story vom Ölablaßschraubenkupferdichtring bei Opel. Da ich weder die Abmessungen noch einen Laden für ein Einzelstück kannte, bin ich einstmals direkt zum Opelhändler an die Teiletheke. Der gemütliche Dicke dahinter freute sich, was zu tun zu haben, ging nach hinten und kam mit einem Dichtring wieder, den er mir in die Hand drückte und mir noch einen schönen Tag wünschte. Nach dieser positiven Erfahrung habe ich das etwa alle anderthalb Jahre wiederholt. In der Zeit hat derselbe Händler sicherlich einige zehntausend Euro in Zeitungsanzeigen und Prospekte investiert. Eines schönen Tages druckte der freundliche Teilemensch mir eine Rechnung über 50 Pfennig für den Ring. DIN A4. Laserdrucker. Neues weißes Papier aus Raubbau in norwegischen Urwäldern. Mit der Rechnung ging ich einige Meter weiter an die Kasse. Dort hat eine freundliche Dame das Geld entgegengenommen, womöglich noch wechseln müssen. Dann wurde die Zahlung verbucht, und ein schmaler Kassenzettel als Zahlungsbeleg mit einem Tacker an die Rechnung geheftet. Die weiteren nötigen Vorgänge in der Buchhaltung konnte ich nicht beobachten. Bin mir sicher, daß das nicht gewinnbringend war. Zumal damals sicher die Hunderterpackung Dichtringe keine 2, 3 Mark kostete. Vielleicht hätte ich mal mit dem Geschäftsführer sprechen sollen und anregen, daß er das gesparte Geld an durch meinen "Keine Werbung"-Aufkleber am Briefkasten nicht ausgetragenen Prospekten doch mit dem Kaufpreis verrechnen könnte. :)
Hallo, Anfang des Jahres bin ich Mal wieder durch München gekommen, da ist dann naürlich auch mein Zwischenstop in der Implerstraße angesagt. Was musst ich feststellen? Balzer CFS gibt es auch nicht mehr. Grüße Mike
Mike V. schrieb: > Balzer CFS gibt es auch nicht mehr. So erging es mir auch letztes Jahr. Bin dann durch den Westpark bis zur Straßenbahnhaltestelle an der Fürstenrieder Straße gelaufen.
Dieter D. schrieb: > Bin dann durch den Westpark bis zur Straßenbahnhaltestelle an der > Fürstenrieder Straße gelaufen. Und dort gab es dann E-Bauteile?
Dieter D. schrieb: > in dann durch den Westpark bis zur > Straßenbahnhaltestelle an der Fürstenrieder Straße gelaufen. Vom Balzer durch den Westpark zur Fürstenrieder? Tram? Also zur 18er, die zum Gondrellplatz fährt? Das ist ja geschätzt deutlich über 5 km. Die kürzeste Verbindung vom Hbf, also fast Balzer zur Fürstenrieder (Ecke Agnes-Bernauer) war einige Jahre mein Arbeitsweg. Oft mit dem Fahrrad.
Heinrich K. schrieb: > Dieter D. schrieb: >> Bin dann durch den Westpark bis zur Straßenbahnhaltestelle an der >> Fürstenrieder Straße gelaufen. > > Und dort gab es dann E-Bauteile? Im S-Bahn-Zimmer gibts keine Bauteile.
Nick schrieb: > Das ist ja geschätzt deutlich über 5 km. Die kürzere Strecke wären 4,5km gewesen. Die Strecke wäre nach google maps 5,2km. Das Wetter war noch sonnig. An der Straßenbahnstation auf die Tram wartend, war es mit der Sonne vorbei und der Himmel zog zu. Ein paar Kilometer zu laufen hat noch niemanden geschadet, sofern es die Gesundheit zuläßt. ;)
Na, Hauptsache den Thread gekapert, es soll nur um dich gehen, klar.
Dieter D. schrieb: > Ein paar Kilometer zu laufen hat noch niemanden geschadet, Da geb ich dir eindeutig Recht. Ich hab mich nur, als gebürtiger Münchner, über die Strecke gewundert. Aber wenn du genau da hin wolltest, dann passt das schon. Ich war da schon lange nicht mehr (bin in der Ecke Fürstenrieder/Agnes-Bernauer aufgewachsen, dann 300 m weitergezogen, direkt in die Fürstenrieder. Aber München geht mir nicht mehr ab. Nach Minga zum stinga. :-))
Nick schrieb: > als gebürtiger Münchner Als gebürtiger Nicht-Münchner wollte ich den Park auch einmal sehen und durchlaufen. Wenn schon mal dort, sollte das genutzt werden. Das Kino Mond und Sterne kannte ich zum Beispiel noch nicht.
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