Forum: PC Hard- und Software Tool für PC-Inventur?


von Peter N. (alv)


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Hi

Ich habe einen speziellen PC (alles im Monitor), auf dem läuft eine 
spezielle Firmware auf Unbuntu-Basis, mit der ich nichts anfangen kann.

Diesen PC möchte ich auf Windows umbauen.

Gibts ein Tool, das diesen PC durchsucht und mir eine Liste mit der 
darin verbauten Hardware macht?

von H. H. (hhinz)


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Peter N. schrieb:
> Gibts ein Tool, das diesen PC durchsucht und mir eine Liste mit der
> darin verbauten Hardware macht?

Nennt sich Windows.

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

lshw liefert einen laenglichen Text, aus dem man sich einiges 
rausklabustern kann. lspci, lscpu, lsusb listen bestimmte Aspekte auf.

Gruss
WK

von Thomas W. (datenreisender)


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H. H. schrieb:
> Peter N. schrieb:
>> Gibts ein Tool, das diesen PC durchsucht und mir eine Liste mit der
>> darin verbauten Hardware macht?
>
> Nennt sich Windows.

lspci (von der Console) wuerde schon einmal reichen, anschliessend cat 
/proc/cpuinfo und cat /proc/meminfo

Dann weisst Du mindestens was fuer eine CPU, Speicher und Hardware 
eingebaut ist. Und dafuer braucht man nur Benutzerrechte.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Unter Ubuntu gibts doch die Hardware Info.

Beitrag #8033059 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Oliver S. (phetty)


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Peter N. schrieb:
> habe einen speziellen PC (alles im Monitor

Wie speziell ist er denn wirklich? Steht keine Type darauf?
Nicht dass es sich um ein spezielles Linux Terminal handelt auf dem man 
nicht viel reißen kann.

von Jörg (lixtop)


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von Peter M. (r2d3)


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Hallo H.H.,

H. H. schrieb:
> Peter N. schrieb:
>> Gibts ein Tool, das diesen PC durchsucht und mir eine Liste mit der
>> darin verbauten Hardware macht?
>
> Nennt sich Windows.

der Krümel widerspricht dem Kuchen:

Zwar listet ein Windows-Betriebssystem die vorhandene Hardware auf, 
macht sie aber nicht angemessen menschenlesbar verfügbar.

Das macht dann das Tool "msinfo32.exe" so heißt das zumindest bei mir 
unter Win7. Die graphische baumbasierte Darstellung lässt sich auch 
ausdrucken.

Ansonsten vielen Dank für Dein permanentes Engagement, auch wenn Du mal 
tausende Kilometer von Deinem Wohnsitz entfernt bist.

von Björn W. (bwieck)


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Herr Peter N. (alv) holt sich ständig aus Schrottcontainern irgendwas 
raus und fragt dann hier was das ist und ob, oder was man damit anfangen 
kann...
Das geht jetzt schon seit Jahren so.
Es nervt langsam.

von Peter M. (r2d3)


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Jetzt erinnere mich daran. Wir hatten auch mal solche Rechner. Die 
wurden dann im Terminalbetrieb genutzt. Das Betriebssystem lief dann auf 
dem Server.

Peter N., Du solltest unter keinen Umständen den geheimen Hersteller und 
das geheime Modell preisgeben!

von Peter N. (alv)


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Peter M. schrieb:
> Peter N., Du solltest unter keinen Umständen den geheimen Hersteller und
> das geheime Modell preisgeben!

Das ist geheim, es steht nichts drauf.

Rein optisch sieht das Ding wie unsere Kiosk-Monitore aus. Leider weiß 
ich den Hersteller nicht mehr.

: Bearbeitet durch User
von Peter N. (alv)


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Björn W. schrieb:
> Herr Peter N. (alv) holt sich ständig aus Schrottcontainern irgendwas
> raus und fragt dann hier was das ist und ob, oder was man damit anfangen
> kann...
> Das geht jetzt schon seit Jahren so.
> Es nervt langsam.

Keine Bange, bald ist es damit vorbei.

von Andreas M. (amesser)


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Da sieht eher nach einem industriellen Panel PC aus, insbesondere wegen 
der 24V Stromversorgung. Dreh halt die Schrauben raus und schau rein.

von Peter M. (r2d3)


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Falls kein passender Torx-Schlüssel bei Dir vorhanden ist, einen Stick 
mit einem Live Linux oder WinPE in eine der weißen USB-Buchsen stecken 
(nicht jedes Mainboard startet von einer USB3-Buchse) und die obigen 
Rezepte anwenden.

von Peter N. (alv)


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Andreas M. schrieb:
> Dreh halt die Schrauben raus und schau rein.

Das optische Innenleben eines PCs sagt nicht viel aus.
4G Ram, 128G SSD (auf dem Bild nicht montiert).

Peter M. schrieb:
> einen Stick
> mit einem Live Linux oder WinPE in eine der weißen USB-Buchsen stecken

Die 4 weißen USB-Buchsen hängen an einem eigenen Hub. Das könnte auch zu 
Bootproblemen führen.

Erstmal muß ich rausfinden, wie ich bei dem Ding ins BIOS komme...

von Sandra (sdr_f169)


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Der Monitor stammt von Christ und wird wahrscheinlich eine AMD  GX-415GA 
CPU haben (sollte auf dem Aufkleber nach "Single Board Computer" dann 
noch "AMD" stehen). Ausgeliefert wurden diese mit Windows 7 Embedded. 
Unterlagen dazu siehe Anhang.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Peter N. schrieb:
> Die 4 weißen USB-Buchsen hängen an einem eigenen Hub. Das könnte auch zu
> Bootproblemen führen.

Windows 7 war das letzte Windows, das keine USB3-Unterstützung mit sich 
brachte, und daher auf Rechnern, die nur USB3-Ports haben, nicht ohne 
Aufwand installiert werden kann.

Will heute noch jemand ernsthaft irgendwas mit Windows 7 anstellen?

'Ne Tastatur solltest Du anschließen, um ins BIOS-Setup zu kommen, das 
wird mit dem Tatschkram nicht gehen.

Welche Taste zu drücken ist, steht im Manual, das Sandra verlinkt hat.


Das Board ist ein IB903 des Herstellers Ibase.

"Datenblatt"
https://www.ibase.com.tw/english/download/Embedded_Computing/Disk-Size_SBCs/IB903_Datasheet.pdf

Manual
https://www.rosch-computer.de/file.jsp?aid=1380&sku=IB903

von Rüdiger B. (rbruns)


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Nimm dein Win10/11 und installier es auf einem USB Stick. Dann stecke 
den Stick in den Touch Rechner.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Rüdiger B. schrieb:
> Nimm dein Win10/11 und installier es auf einem USB Stick.

Windows 11 mit 4 GiB? Das wird doch schnarchlangsam.

von Peter N. (alv)


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Harald K. schrieb:
> Windows 7 war das letzte Windows, das keine USB3-Unterstützung mit sich
> brachte, und daher auf Rechnern, die nur USB3-Ports haben, nicht ohne
> Aufwand installiert werden kann.

Ich hatte mal einen PC, da lief unter Win7 die USB-3-Buchse als USB2, 
bis der USB-3-Treiber installiert wurde.

von Peter N. (alv)


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Jörg W. schrieb:
> Windows 11 mit 4 GiB? Das wird doch schnarchlangsam.

Ist ja noch Platz für eine zweiten Ramriegel.

von Peter N. (alv)


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Harald K. schrieb:
> "Datenblatt"

DC-In des Boards 9-24V, wieso ist dann noch ein Spannungswandler 24V -> 
16V davorgeschaltet?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Peter N. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Windows 11 mit 4 GiB? Das wird doch schnarchlangsam.
>
> Ist ja noch Platz für eine zweiten Ramriegel.

Danach würde zumindest ein aktuelles Linux halbwegs flüssig drauf 
laufen. :-)

von Pete K. (pete77)


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Schau doch ins BIOS (F2, ENTF, F1 oder so), da steht alles drin, was 
verbaut ist.
Dafür benötigst Du aber eine 24V Stromversorgung. Hast Du die?

von Harald K. (kirnbichler)


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Peter N. schrieb:
> Ich hatte mal einen PC, da lief unter Win7 die USB-3-Buchse als USB2,
> bis der USB-3-Treiber installiert wurde.

Ja, und ich bin Rechnern begegnet, bei denen der USB-Controller von 
Windows 7 gar nicht erkannt wurde. Booten konnte die Kiste von USB 
(das machte ja nicht Windows, sondern das BIOS), aber weiter kam man 
nicht, weil man keine Eingabegeräte nutzen konnte. Und da das ein 
Mini-PC war (NUC-Ableger von Gigabyte), konnte man da auch keine alte 
USB-2-Karte reinstecken.

Peter N. schrieb:
> Ist ja noch Platz für eine zweiten Ramriegel.

Wo? Das Board hat nur einen Steckplatz. Kann man auf Deinem Bild auch 
klar erkennen.

Und steht im Handbuch.

DDR3L-SODIMMs gab es afaik mit maximal 8 GiB, und laut Handbuch ist das 
auch das bestückbare Maximum.

von Hans W. (hanswieland)


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Harald K. schrieb:
> Will heute noch jemand ernsthaft irgendwas mit Windows 7 anstellen?

Mein Chef benutzt es in einer VM, wenn er MS Office benutzen muss - also 
selten.

von Harald K. (kirnbichler)


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Hans W. schrieb:
> Mein Chef benutzt es ...

Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht. Office läuft auch unter 
neueren Windows-Versionen, und auch ziemlich alte Office-Versionen tun 
das.

Office 2010 beispielsweise funktioniert noch unter Windows 11.

von Hans W. (hanswieland)


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Harald K. schrieb:
> Office läuft auch unter neueren Windows-Versionen,

Ja, aber er bevorzugt halt Windows 7.

: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Für Windows selber gibt es immer noch das Programm SiSoft Sandra:
https://de.wikipedia.org/wiki/SiSoftware_Sandra. Könnte man notfalls auf 
eine WindowsPE - Version packen. Ist vielleicht nicht ganz so gut wie 
das Original-aber erstmal besser als nix.

von Harald K. (kirnbichler)


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Rbx schrieb:
> Ist vielleicht nicht ganz so gut wie
> das Original-aber erstmal besser als nix.

Aber wozu sollte man das hier noch brauchen?

Das ist kein unbekannter PC, über den nichts bekannt ist -- ich habe ein 
Datenblatt und das Manual des verwendeten Boards verlinkt. Da braucht 
man keine Software, die versucht, irgendwas rauszufinden.

von Rbx (rcx)


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Harald K. schrieb:
> Aber wozu sollte man das hier noch brauchen?

Das hier ist ein öffentliches Forum. Manche können ähnliche Probleme 
haben, und dann aber kein Manual dazu. Außerdem kann man so manche 
Anleitungen heutzutage eh gleich in die Tonne werfen.

von Peter N. (alv)


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Harald K. schrieb:
>> Ist ja noch Platz für eine zweiten Ramriegel.
>
> Wo? Das Board hat nur einen Steckplatz. Kann man auf Deinem Bild auch
> klar erkennen.

Hast recht. Der Sockel sah für mich wie ein doppelter aus, ist aber nur 
ein hochbeiniger.

von Rüdiger B. (rbruns)


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Harald K. schrieb:
> Ja, und ich bin Rechnern begegnet, bei denen der USB-Controller von
> Windows 7 gar nicht erkannt wurde. Booten konnte die Kiste von USB
> (das machte ja nicht Windows, sondern das BIOS), aber weiter kam man
> nicht, weil man keine Eingabegeräte nutzen konnte. Und da das ein
> Mini-PC war (NUC-Ableger von Gigabyte), konnte man da auch keine alte
> USB-2-Karte reinstecken.

Mit DISM kann man zusatzliche Treiber in die Installationdatei bringen.

von Harald K. (kirnbichler)


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Rüdiger B. schrieb:
> Mit DISM kann man zusatzliche Treiber in die Installationdatei bringen.

Ja, das kann man. Ist jetzt aber nicht mehr wirklich relevant.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Harald K. schrieb:

> Das ist kein unbekannter PC, über den nichts bekannt ist -- ich habe ein
> Datenblatt und das Manual des verwendeten Boards verlinkt. Da braucht
> man keine Software, die versucht, irgendwas rauszufinden.

Aber wenn man sehen will, was mit den Möglichkeiten des BIOS zum Thema 
Hardware zu sehen wäre, kann man hier nachschauen:

https://www.ebay.de/itm/267305859115

War also schon vor 10 Jahren 'ne ziemliche Gurke, der die 
Kostenoptimierung nur allzu deutlich anzumerken war und ist heute für 
praktisch nix mehr wirklich brauchbar, selbst wenn das Teil noch 
problemlos funktionieren würde.

Also: so schnell wie möglich wieder in die Entsorgung geben, aus der es 
entnommen wurde. Es hat seinen Grund gehabt, dass es dort gelandet 
war...

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