Hallo zusammen. Ich nutze derzeit Eagle 9.5.2 (Standalone). Als ich damals in meiner Lehrzeit Eagle nutzte, war alles relativ einfach zu bedienen. Das Verzeichnis-Wirr-Warr gab es zwar schon damals mit Eagle, aber immerhin funktionierte das, was im neuen Eagle nicht mehr funktionieren will: Eine Ausgabe eines GCodes für meine CNC-Fräse über das damalige "pcb-gcode.ulp". Auch dieses wird nicht mehr supported. Wähle ich das ULP aus meinem alten Eagle-Verzeichnis aus, kommen Fehler von Unbekannten Bezeichnern und mir wird ein C-Skript geöffnet so nach dem Motto "da haste den Sch***, jetzt mach' mal und finde den Fehler". Nun bin ich nah dran mich komplett von Eagle zu lösen, leider weiß ich nicht, wo ich da anknüpfen könnte. Eagle scheint es nun auch in zwei Versionen zu geben, das besagte 9.5.2 als Standalone, wobei sich das "noch neuere" Eagle in Autodesk Fusion integriert (Fusion nutze ich für CAD-Zeichnungen für den 3D-Druck). Vom Bedienkomfort und von der ebenfalls nicht funktionierenden PCB-zu-GCode-Wandlung ist es extrem langsam und bietet mir keine Möglichkeit zum Ausführen des besagten ULPs. Wie macht ihr das? Es geht mir nur darum, eine einfache Schaltung die mir nun als Eagle-BRD-Datei vorliegt zu fräsen. Das ist für mich alles so ungreifbar und experimentell. Das Gleiche, wie wenn man in Word einen Brief schreibt aber die Funktion "Ausdrucken" fehlt. Konkret: Wie kann ich mit EAGLE 9.5.2 eine "Fräsdatei" erstellen, damit die meine Fräse-Software auch frisst. Der CAM-Prozessor in 9.5.2 ist ja mal alles andere als hilfreich: Ich kann null Parameter für das Fräsen ansich einstellen. Weder Vorschub, Fräserdurchmesser, Zustellung, Boarddicke, Isolationsdicke, usw. Frustration bahnt sich an. Vielen Dank und Gruß
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Johannes K. schrieb: > Das Gleiche, wie wenn man in Word einen Brief schreibt aber die Funktion > "Ausdrucken" fehlt. Naja, es ist ja eher so, als würde die Funktion fehlen, den Text statt auszudrucken (=> normale Gerber-Ausgabe für Platinenfertigung) auf eine Steintafel zu meißeln. Eine Platine per Fräser zu erstellen, war schon immer eher eine Nische, und angesichts der Vielfalt an Platinenfertigern dürfte es immer mehr in den Hintergrund gerückt sein. Ich weiß, das hilft dir natürlich mit deinem Ansinnen jetzt nicht wirklich weiter. Ich vermute mal, deine beste Chance wäre es, noch ein altes Eagle zu installieren, bei dem dein ULP noch funktioniert und dieses dann ausschließlich für die Ausgabe der Fertigungsdaten zu verwenden. > Wie macht ihr das? Fertigen lassen. Ich habe eh keine CNC-Fräse, aber auch ansonsten wäre mir die damit erreichbare Strukturgröße wohl hinten und vorn nicht mehr ausreichend heutzutage.
Ich trau es mir fast nicht sagen: Für KiCAD scheint es ein Plugin dafür zu geben (ich hab es nie ausprobiert und werde es wohl nie probieren). Und KiCAD kann Eagle importieren. Das hab ich mal vor ca. 6 Jahren probiert, war aber nicht so toll wg. mehrseitigen Schaltplan in Eagle.
Ich würde das CAD vom CAM trennen und beide als unabhängige Schritte betrachten. Für das CAD dann von mir aus bei Eagle bleiben wenn Du unbedingt willst, oder z.B. auf Kicad wechseln. Meinem Eindruck nach ist Eagle seit vielen Jahren ziemlich tot, aber da mögen die Meinungen auseinandergehen. Aus dem CAD exportierst Du dann Gerber oder SVG und verwendest ein CAM-Programm welches daraus G-Code für die Fräse erzeugt. Da gibt es verschiedene Lösungen, z.B. FlatCAM. Ich selbst hab damit allerdings keine Erfahrungen, ich habe früher geätzt und bin jetzt rein auf fertigen lassen umgestiegen. Wenn ich wieder mit selbst fertigen anfangen würde, dann würde ich mir mal die neuen Laser anschauen und entweder damit direkt belichten oder gleich das Kupfer wegbrennen (was wohl mit UV-Lasern gehen soll).
>war aber nicht so toll wg. mehrseitigen Schaltplan in Eagle. Bei mir geht es nur um einseitige Isolationsfräsereien. Das würde völlig ausreichen. KiCAD kenne ich nicht, aber ich lade es mir mal herunter. (=> normale Gerber-Ausgabe für Platinenfertigung) So sieht es aus. Ich habe es mal spaßeshalber "vor dem Fräsen" (was ja nicht stattfinden kann mit dem Output an Gerberdateien) in die Maschinensoftware geladen: Null Z-Achsen-Bewegung... >Fertigen lassen. Das fällt flach, vorallem bei meinem unglaublichen Budget und der trotzdem vorhandenen Freude am Basteln. Um kurz "politisch" zu werden: Da verstehe ich wieder die heutige Gesellschaft nicht. Es soll alles nachhaltig und möglichst selbst erstellbar sein... und dann schafft man es nicht mal, so etwas Naheliegendes von den Großen (Autodesk z.B.) zu implementieren. Ich werde mal KiCAD testen und berichten.
Johannes K. schrieb: > und dann schafft man > es nicht mal, so etwas Naheliegendes von den Großen (Autodesk z.B.) zu > implementieren. Warum sollten die das entwickeln? Da ist kein Markt dahinter. Für kommerzielle Kunden ist selbst Fertigen, schon gar per Isolationsfräsen, komplett tot, da Personalintensiv und von den Ergebnissen her bei weitem nicht ausreichend. Damit Du das Layout brauchen kannst, musst Du Dinge wie QFN mit 0,4mm-Pitch zuverlässig platzieren und routen können. 2-Lagig, eigentlich eher 4-Lagig, inkl. zuverlässigen und kleinen Durchkontaktierungen ist auch ein Muss. Isolationsfräsen ist also nur noch was für Hobby-Anwender. Und die zahlen dafür nicht ausreichend.
Gerd E. schrieb: > Isolationsfräsen ist also nur noch was für Hobby-Anwender. Und selbst da nur für Leute mit sehr geringen Ansprüchen an die erreichbare Auflösung. Johannes K. schrieb: > Es soll alles nachhaltig und möglichst selbst erstellbar sein. Wenn man die Fräse herum stehen hat und mit der erzielbaren Auflösung zufrieden ist, verstehe ich dein Argument. Ohne Fräse bliebe nur selbst ätzen. Ich hab das Zeug dafür noch da, würde es aber nur im Ausnahmefall noch machen (z.B. um etwas buchstäblich komplett an einem Abend fertig zu bekommen), und nachhaltiger ist die Chemie-Panscherei zu Hause im Vergleich zu einer industriellen Fertigung mit etablierten Prozessen ganz gewiss nicht.
Hallo Gerd, Gerd E. schrieb: > Isolationsfräsen ist also nur noch was für Hobby-Anwender. Und die > zahlen dafür nicht ausreichend. Ich behaupte, nicht mal mehr für die Hobby-Anwender. Ich habe ja Ende des letzten Jahrhunderts (!) selbst eine Fräse gebaut mit dem Ziel, Platinen zu Fräsen. Das war noch bevor es PCB-Pool, Aisler oder gar direkte Bestellmöglichkeiten in China gab. Wenn ich sehe, wie wenig Prototypen-PCBs heutzutage kosten und wie schnell die bei Bedarf (bei Fertigung in DE/EU) verfügbar sind, sehe ich wirklich kein Argument mehr für das Fräsen von Platinen. Mit freundlichen Grüßen Thorsten Ostermann
Johannes K. schrieb: > "pcb-gcode.ulp" Wo ist das denn her? Bei meinem Eagle 7.7 gibt's das nicht, aber evt. funktioniert mill-outlines.ulp - das GUI ist jedenfalls recht eindrucksvoll und am Ende kommt sowas raus:
1 | % |
2 | M48 |
3 | M71 |
4 | G21 |
5 | G90 |
6 | T01C0.0 |
7 | T02C0.8 |
8 | T03C0.8 |
9 | T04C0.2 |
10 | T05C0.6 |
11 | T06C0.8 |
12 | T07C2.0 |
13 | T08C3.0 |
14 | T09C-1.0 |
15 | T10C2.0 |
16 | T11C0.4 |
17 | T12C0.8 |
18 | T13C0.9 |
19 | T14C1.2 |
20 | T15C1.5 |
21 | T16C1.6 |
22 | T17C3.2 |
23 | % |
24 | M999 Gesamt 78 ; CNC-Drills |
25 | G36 T10 |
26 | G00 X-12.50 Y15.00 |
27 | G01 Z-3.80 |
28 | G00 Z03.80 |
29 | (...) |
30 | G01 X-0.54 Y01.65 |
31 | G01 X-0.54 Y01.65 |
32 | G00 Z03.80 |
33 | #5522 |
34 | M999 Gesamt 3 ; Holes |
35 | G36 T 9 |
36 | M998 frsen von Bohrungen grsser Tn |
37 | G00 X45.60 Y50.00 |
38 | G01 Z-3.80 |
39 | G03 X45.00 Y50.00 |
40 | G00 Z03.80 |
41 | M998 frsen von Bohrungen grsser Tn |
42 | G00 X88.60 Y07.00 |
43 | G01 Z-3.80 |
44 | G03 X88.00 Y07.00 |
45 | G00 Z03.80 |
46 | M998 frsen von Bohrungen grsser Tn |
47 | G00 X88.60 Y50.00 |
48 | G01 Z-3.80 |
49 | G03 X88.00 Y50.00 |
50 | G00 Z03.80 |
51 | M74 |
52 | M30 Device ende |
Johannes K. schrieb: > Eagle scheint es nun auch in zwei Versionen zu geben, das besagte 9.5.2 > als Standalone, wobei sich das "noch neuere" Eagle in Autodesk Fusion > integriert Tatsächlich wird es bald sogar nur noch eine Version geben. Das Ende von Eagle als Standalone-Produkt ist schon lange angekündigt, und die „Heartbeat“-Server werden laut Autodesk am 7. Juni 2026 abgeschaltet. Da Eagle ab Version 8.0 mindestens alle 14 Tage einmal die Gültigkeit des Accounts erfolgreich überprüfen muss, ist im Best Case – also wenn bei jemandem an diesem Tag kurz vor der Abschaltung die Überprüfung noch einmal erfolgreich war – am 21.07.2026 endgültig Schluss. Hat man vor dem 07.06. ein paar Tage nicht mit Eagle gearbeitet, ist entsprechend früher Schluss. Im Worst Case möchte jemand am 08.06. mit Eagle arbeiten und kann es nicht mehr – außer, er hat eine gecrackte Version. Versionen vor 8.0 und Fusion sind natürlich nicht betroffen. Daher: Nick schrieb: >Für KiCad scheint es ein Plugin dafür zu geben >(ich hab es nie ausprobiert und werde es wohl nie probieren). Höchste Zeit, das zu ändern! Ein weiteres für Hobbyisten geeignetes Programm, das direkt die Daten fürs Isolationsfräsen erzeugen kann, ist Target 3001!. Damit habe ich immer gerne gearbeitet und nutze es auch heute noch gelegentlich. Allerdings habe ich dort den Eindruck, dass im Prinzip dasselbe Problem besteht, das damals vermutlich zum Verkauf und schließlich zur beschlossenen Einstellung von Eagle geführt hat. Es wirkt auf mich so, als würden unter der Haube die ganzen Kernfunktionalitäten noch immer auf derselben jahrealten Codebasis beruhen, was immer mehr Kompromisse erfordert – zum Beispiel bei der Umsetzung des Multimonitor-Betriebs. Da KiCad nun schon seit einigen Versionen stabil läuft, selbst im kommerziellen Bereich immer mehr Einzug hält und sich in vielen Bereichen mittlerweile mit den Funktionen der großen Pakete messen kann – zumindest bei den Funktionen, die für kleine Betriebe, Entwicklungsabteilungen und erst recht für Hobbyisten relevant sind –, ist es aus meiner Sicht für Neueinsteiger wie auch für Zwangsumsteiger im Hobbybereich beim Platinen-Design mit Abstand das Tool der Wahl. Gruß Carsten
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Carsten S. schrieb: > Höchste Zeit, das zu ändern! KiCAD verwende ich schon seit Jahren. Isolationsgefräst hab ich noch nie. Meine Fräse ist etwas unhandlich: https://www.youtube.com/watch?v=YWUu4TmL8yo Nicht meine. Meine ist umgebaut auf LinuxCNC
Johannes K. schrieb: > Hallo zusammen. > > Ich nutze derzeit Eagle 9.5.2 (Standalone). > Als ich damals in meiner Lehrzeit Eagle nutzte, war alles relativ > einfach zu bedienen. > Das Verzeichnis-Wirr-Warr gab es zwar schon damals mit Eagle, aber > immerhin funktionierte das, was im neuen Eagle nicht mehr funktionieren > will: > Eine Ausgabe eines GCodes für meine CNC-Fräse über das damalige > "pcb-gcode.ulp". > Auch dieses wird nicht mehr supported. > Wähle ich das ULP aus meinem alten Eagle-Verzeichnis aus, kommen Fehler > von Unbekannten Bezeichnern und mir wird ein C-Skript geöffnet so nach > dem Motto "da haste den Sch***, jetzt mach' mal und finde den Fehler". > Eine alte Version von pcb-gcode.ulp ist nicht für neuere Versionen von Eagle geeignet. Bauform B. schrieb: > Johannes K. schrieb: >> "pcb-gcode.ulp" > > Wo ist das denn her? Bei meinem Eagle 7.7 gibt's das nicht, > ulp = User Language Program und wenn es im Auslieferungszustand von Eagle nicht vorhanden ist, muss man es schon selbst schreiben oder irgendwo finden und installieren, z.B. eben von dort https://github.com/JohnAtl/pcbgcode/tree/Release-3.6.4
Johannes K. schrieb: > Da verstehe ich wieder die heutige Gesellschaft nicht. Du meinst das Anspuchsdenken das 'jemand' doch gefälligst mal was tun soll damit man selber an einem Workflow aus dem letzten Jahrtausend festhalten kann, jedoch bitte mit neuer SW? -Professionelle Fertigung kostet Dich kaum mehr als ein anständiger Gravierstichel, bei geradezu explosiver Qualitätssteigerung. -Mit Flatcam kannst Du beliebige Gerber Dateien fräsen. -Eagle ist so tot, das nicht mal mehr der Besitzer dieser SW sie weiterentwickelt. Mit Kicad + Flatcam habe ich schon gefräst / gebohrt. Mal ganz witzig, aber eben sehr grobes Zeug. Kann man machen, aber außer das es ohne Chemie binnen Stunden geht, fällt mir kein Grund ein das zu tun. Ich bezweifle das es billiger ist. Schon mal garnicht wenn meine Arbeitszeit mir mehr als 0,0€ wert ist.
Michael K. schrieb: > -Eagle ist so tot, das nicht mal mehr der Besitzer dieser SW sie > weiterentwickelt. Bei dir werden auch keine Updates mehr... R.I.P.
Natürlich wird Eagle nicht mehr upgedatet. Das Produkt ist in ein Nachfolgeprodukt übergegangen, das sollte doch mittlerweile irgendwie bei jedem Branchenkenner angekommen sein. Und das Nachfolgeprodukt erfährt Updates nach wie vor.
IMHO kann man mit einer hohen Lizenz auch ein niederes eagle betreiben. In meiner eagle 6.6.0 habe ich gcode.ulp gefunden und jetzt erstmalig probiert mit "success". In der eagle-7 habe ich gcode.ulp nicht gefunden. Du könntest dein projekt als eagle-7 version speichern, das kann man mit version-6 auch lesen. Du kannst das dann hier reinstellen (oder mir schicken) und ich oder jemand hier versucht dir den gcode zu erstellen.
Michael K. schrieb: > Johannes K. schrieb: > -Eagle ist so tot, das nicht mal mehr der Besitzer dieser SW sie > weiterentwickelt. Ich würde das umdrehen: EAGLE ist so tot, weil es der Besitzer der SW nicht (unter diesem Namen) weiterentwickelt. Bei mir auf dem Rechner ist es immer noch lebendig :)
Johannes K. schrieb: > Eine Ausgabe eines GCodes für meine CNC-Fräse über das damalige > "pcb-gcode.ulp". > Auch dieses wird nicht mehr supported. Was heißt "wird nicht mehr supported"? ULP steht für "User Language Program", d.h. wenn irgendetwas nicht funktioniert, kannst du in den Code reingucken und das Problem beheben. Michael K. schrieb: > -Eagle ist so tot, das nicht mal mehr der Besitzer dieser SW sie > weiterentwickelt. Der Besitzer dieser Software hat die Firma CAD-Soft nieder gemacht, um sich Konkurrenz vom Hals zu schaffen und sein eigenes Produkt inkl. Lizenzmodell durchzudrücken.
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Rainer W. schrieb: > Der Besitzer dieser Software hat die Firma CAD-Soft nieder gemacht Gekauft. Rainer W. schrieb: > um sich Konkurrenz vom Hals zu schaffen Welche Konkurrenz? Vor dem CadSoft-Kauf hatte Autodesk kein ECAD-Produkt. Rainer W. schrieb: > und sein eigenes Produkt inkl. Lizenzmodell durchzudrücken. Sie haben das gekaufte Produkt erst auf ein "umsatzoptimiertes" Lizenzmodell umgestellt und später in ihr MCAD-System integriert. Gut finde ich das auch nicht, aber wenn die CadSoft-Eigentümer ihr Unternehmen verkaufen, kann halt sowas rauskommen.
Hmmm schrieb: > Rainer W. schrieb: >> Der Besitzer dieser Software hat die Firma CAD-Soft nieder gemacht > > Gekauft. Gewöhnlich bezeichnet man das, was da gelaufen ist, als feindliche Übernahme.
Rainer W. schrieb: > Hmmm schrieb: >> Rainer W. schrieb: >>> Der Besitzer dieser Software hat die Firma CAD-Soft nieder gemacht >> >> Gekauft. > > Gewöhnlich bezeichnet man das, was da gelaufen ist, als feindliche > Übernahme. Das ist ganz was anderes.
Rainer W. schrieb: > Gewöhnlich bezeichnet man das, was da gelaufen ist, als feindliche > Übernahme. Blödsinn. Das war keine AG, deren Aktien gegen den Willen des Vorstands aufgekauft wurden, sondern eine GmbH, deren Gesellschafter ihr Unternehmen freiwillig verkauft haben, und zwar für 7 Mio. EUR an Farnell.
Hmmm schrieb: > Rainer W. schrieb: >> Gewöhnlich bezeichnet man das, was da gelaufen ist, als feindliche >> Übernahme. > > Blödsinn. Das war keine AG, deren Aktien gegen den Willen des Vorstands > aufgekauft wurden, sondern eine GmbH, deren Gesellschafter ihr > Unternehmen freiwillig verkauft haben, und zwar für 7 Mio. EUR an > Farnell. Und Farnell hat dann an Autodesk verkauft.
H. H. schrieb: > Und Farnell hat dann an Autodesk verkauft. Und Autodesk hat sich das angesehen, hat mit dem Kopf geschüttelt, hat das CAD von Grund auf neu geschrieben und den Adler zu Grabe getragen. Fusion hat fast nichts mehr mit Eagle zu tun. Ein kommerzielles ECAD muß heutzutage deutlich mehr draufhaben als Kicad, sonst gibt es kein Kaufargument. Das hat sogar Altium verstanden und hat schnell einen Deal mit Renesas gemcht solange das Zeug noch was wert war. ECAD ist entweder ein extrem mächtiges Tool für Konzerne oder OS oder ein Beifang von dessen Vertrieb alleine man längst nicht mehr leben kann. In jedem Fall ist die Anspruchshaltung 'man schreibe mir gefälligst einen CNC Exporter' ein wenig vermessen. Selbst für ein aktuelles CAD. Eagle ist auf dem Stand von Omas Kaffemühle vom Dachboden, die aus Sentimentalität benutzt wird oder weil man vom Kaffevollautomaten mit Milchaufschäumer technisch überfordert ist.
Beitrag #8028367 wurde von einem Moderator gelöscht.
Michael K. schrieb: > Und Autodesk hat sich das angesehen, hat mit dem Kopf geschüttelt, Geht mir mit deinen Postings auch so.
Michael K. schrieb: > Eagle ist auf dem Stand von Omas Kaffemühle vom Dachboden, die aus > Sentimentalität benutzt wird oder weil man vom Kaffevollautomaten mit > Milchaufschäumer technisch überfordert ist. Ich trinke keinen Kaffee mit Milch, daher ist das Fehlen des Milchaufschäumes für mich ein Vorteil, weil weniger kaputt gehen kann...
Dietrich L. schrieb: > daher ist das Fehlen des > Milchaufschäumes für mich ein Vorteil, weil weniger kaputt gehen kann... Ähm... Nun muss ich doch mal nachhaken: 1. Wie geht ein Milchaufschäumer kaputt, der nicht benutzt wird 2. Wenn er kaputt geht, warum ist es ein Problem wenn man ihn doch nicht braucht? Solltest Du jedoch die Analogie in Richtung Eagle vs modernes CAD münzen, so rate ich dringend zu Zettel und Stift. Kann noch weniger als Eagle, braucht keinen Strom und geht seltener kaputt. Aber am besten ist: Man muss nichts dazulernen was man nicht schon im Kindergarten beim Bilder ausmalen gelernt hätte. Ich trinke übrigens meine Kaffee auch nicht mit Milch, habe aber eine elektrische Kaffemühle UND kann sowohl Filtermaschine als auch Kaffevollautomat bedienen. Die übrigens einen Milchaufschäumer hat der neuwertig, weil unbenutzt ist ;-)
Hallo Michael K. Michael K. schrieb: > In jedem Fall ist die Anspruchshaltung 'man schreibe mir gefälligst > einen CNC Exporter' ein wenig vermessen. > Selbst für ein aktuelles CAD. Richtig. > Eagle ist auf dem Stand von Omas Kaffemühle vom Dachboden, die aus > Sentimentalität benutzt wird oder weil man vom Kaffevollautomaten mit > Milchaufschäumer technisch überfordert ist. Punkto Eagle hast Du recht. Aber ich trinke im allgemeinen aus Geschwindigkeitsgründen löslichen Kaffee. Eigentlich bin ich Teetrinker, aber für Tee fehlt meist die Zeit. In der Firma gibt es einen Vollautomaten. Einen Geschmacksunterschied zu anderen Aufbrühmethoden stelle ich aber nicht fest. Von daher sehe ich den Vollautomaten als komplizierte, teure und vergleichsweise langsame Lösung. Wenn es nach mir ginge, gäbe es eine "klassische" Kaffeemaschine mit Filter und einer 5 Liter Kanne. Was ist das eigentlich für ein merkwürdiges Ritual mit dem "Milchaufschäumen"? Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de
Bernd W. schrieb: > Was ist das eigentlich für ein merkwürdiges Ritual mit dem > "Milchaufschäumen"? Ah, so ein guter Cappuccino in Italien hat schon was. Den muss man aber auch machen können. Ich kann es nicht. Die ordinären Milchaufschäumerbenutzer machen es da wie die eBike-Fahrer: Sie simulieren es nur. French-Press oder Instant-Kaffe. Am liebsten ist mir "Une boule de caffee au lait, s'il vous plaît" (hab mein Französisch fast komplett vergessen). Die Automaten werden viel zu wenig gepflegt, daher schmeckt der Kaffe nicht sonderlich.
Bernd W. schrieb: > "klassische" Kaffeemaschine mit > Filter und einer 5 Liter Kanne. Hatten wir. Reduziert nur die Intervalle in denen die immer gleichen Kochen und Putzen und die anderen nur nehmen was da ist ohne wenigstes ihren Dreck wegzumachen. Nachmittags ist die Brühe dann bitter und lauwarm. Frisch gemahlen + French Press ist mein Favorit.
> Solltest Du jedoch die Analogie in Richtung Eagle vs modernes CAD > münzen, so rate ich dringend zu Zettel und Stift. Ist doch eh Unsinn. Eaglenutzer trinken selbstverstaendlich nur Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe und sind linkshaender. :-p Also wirklich, wer Kaffee trinkt der nutzt auch Kicad! Vanye
Hallo Vanye. Vanye R. schrieb: > Ist doch eh Unsinn. Eaglenutzer trinken selbstverstaendlich nur Finest > Tippy Golden Flowery Orange Pekoe und sind linkshaender. :-p > > Also wirklich, wer Kaffee trinkt der nutzt auch Kicad! > Naja. Ich bin "umerzogener" Linkshaender und trinke gerne "Earl Grey", aber dann doch meistens Kaffee, und ich trinke auch frühmorgens den kalten Rest vom Vortag. ;O) Trozdem bin ich trozdem KiCad nutzer. Für die Nostalgie habe ich besseres als Eagle. ;O) Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de
Vanye R. schrieb: > Also wirklich, wer Kaffee trinkt der nutzt auch Kicad! Der war gut! So richtig schön zusammenhangslos wie hier üblich. Nick, KiCAD-Nutzer.
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