Forum: Platinen Frust mit Eagle


von Johannes K. (anamollo)


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Hallo zusammen.

Ich nutze derzeit Eagle 9.5.2 (Standalone).
Als ich damals in meiner Lehrzeit Eagle nutzte, war alles relativ 
einfach zu bedienen.
Das Verzeichnis-Wirr-Warr gab es zwar schon damals mit Eagle, aber 
immerhin funktionierte das, was im neuen Eagle nicht mehr funktionieren 
will:
Eine Ausgabe eines GCodes für meine CNC-Fräse über das damalige 
"pcb-gcode.ulp".
Auch dieses wird nicht mehr supported.
Wähle ich das ULP aus meinem alten Eagle-Verzeichnis aus, kommen Fehler 
von Unbekannten Bezeichnern und mir wird ein C-Skript geöffnet so nach 
dem Motto "da haste den Sch***, jetzt mach' mal und finde den Fehler".

Nun bin ich nah dran mich komplett von Eagle zu lösen, leider weiß ich 
nicht, wo ich da anknüpfen könnte.
Eagle scheint es nun auch in zwei Versionen zu geben, das besagte 9.5.2 
als Standalone, wobei sich das "noch neuere" Eagle in Autodesk Fusion 
integriert (Fusion nutze ich für CAD-Zeichnungen für den 3D-Druck). Vom 
Bedienkomfort und von der ebenfalls nicht funktionierenden 
PCB-zu-GCode-Wandlung ist es extrem langsam und bietet mir keine 
Möglichkeit zum Ausführen des besagten ULPs.

Wie macht ihr das?

Es geht mir nur darum, eine einfache Schaltung die mir nun als 
Eagle-BRD-Datei vorliegt zu fräsen.
Das ist für mich alles so ungreifbar und experimentell. Das Gleiche, wie 
wenn man in Word einen Brief schreibt aber die Funktion "Ausdrucken" 
fehlt.

Konkret: Wie kann ich mit EAGLE 9.5.2 eine "Fräsdatei" erstellen, damit 
die meine Fräse-Software auch frisst. Der CAM-Prozessor in 9.5.2 ist ja 
mal alles andere als hilfreich: Ich kann null Parameter für das Fräsen 
ansich einstellen. Weder Vorschub, Fräserdurchmesser, Zustellung, 
Boarddicke, Isolationsdicke, usw.

Frustration bahnt sich an.

Vielen Dank und Gruß

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Johannes K. schrieb:
> Das Gleiche, wie wenn man in Word einen Brief schreibt aber die Funktion
> "Ausdrucken" fehlt.

Naja, es ist ja eher so, als würde die Funktion fehlen, den Text statt 
auszudrucken (=> normale Gerber-Ausgabe für Platinenfertigung) auf eine 
Steintafel zu meißeln.

Eine Platine per Fräser zu erstellen, war schon immer eher eine Nische, 
und angesichts der Vielfalt an Platinenfertigern dürfte es immer mehr in 
den Hintergrund gerückt sein.

Ich weiß, das hilft dir natürlich mit deinem Ansinnen jetzt nicht 
wirklich weiter. Ich vermute mal, deine beste Chance wäre es, noch ein 
altes Eagle zu installieren, bei dem dein ULP noch funktioniert und 
dieses dann ausschließlich für die Ausgabe der Fertigungsdaten zu 
verwenden.

> Wie macht ihr das?

Fertigen lassen. Ich habe eh keine CNC-Fräse, aber auch ansonsten wäre 
mir die damit erreichbare Strukturgröße wohl hinten und vorn nicht mehr 
ausreichend heutzutage.

von Nick (b620ys)


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Ich trau es mir fast nicht sagen:
Für KiCAD scheint es ein Plugin dafür zu geben (ich hab es nie 
ausprobiert und werde es wohl nie probieren).
Und KiCAD kann Eagle importieren. Das hab ich mal vor ca. 6 Jahren 
probiert, war aber nicht so toll wg. mehrseitigen Schaltplan in Eagle.

von Gerd E. (robberknight)


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Ich würde das CAD vom CAM trennen und beide als unabhängige Schritte 
betrachten.

Für das CAD dann von mir aus bei Eagle bleiben wenn Du unbedingt willst, 
oder z.B. auf Kicad wechseln. Meinem Eindruck nach ist Eagle seit vielen 
Jahren ziemlich tot, aber da mögen die Meinungen auseinandergehen.

Aus dem CAD exportierst Du dann Gerber oder SVG und verwendest ein 
CAM-Programm welches daraus G-Code für die Fräse erzeugt. Da gibt es 
verschiedene Lösungen, z.B. FlatCAM.

Ich selbst hab damit allerdings keine Erfahrungen, ich habe früher 
geätzt und bin jetzt rein auf fertigen lassen umgestiegen. Wenn ich 
wieder mit selbst fertigen anfangen würde, dann würde ich mir mal die 
neuen Laser anschauen und entweder damit direkt belichten oder gleich 
das Kupfer wegbrennen (was wohl mit UV-Lasern gehen soll).

von Johannes K. (anamollo)


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>war aber nicht so toll wg. mehrseitigen Schaltplan in Eagle.
Bei mir geht es nur um einseitige Isolationsfräsereien.
Das würde völlig ausreichen. KiCAD kenne ich nicht, aber ich lade es mir 
mal herunter.

(=> normale Gerber-Ausgabe für Platinenfertigung)
So sieht es aus.
Ich habe es mal spaßeshalber "vor dem Fräsen" (was ja nicht stattfinden 
kann mit dem Output an Gerberdateien) in die Maschinensoftware geladen:
Null Z-Achsen-Bewegung...

>Fertigen lassen.
Das fällt flach, vorallem bei meinem unglaublichen Budget und der 
trotzdem vorhandenen Freude am Basteln.

Um kurz "politisch" zu werden:
Da verstehe ich wieder die heutige Gesellschaft nicht. Es soll alles 
nachhaltig und möglichst selbst erstellbar sein... und dann schafft man 
es nicht mal, so etwas Naheliegendes von den Großen (Autodesk z.B.) zu 
implementieren.


Ich werde mal KiCAD testen und berichten.

von Gerd E. (robberknight)


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Johannes K. schrieb:
> und dann schafft man
> es nicht mal, so etwas Naheliegendes von den Großen (Autodesk z.B.) zu
> implementieren.

Warum sollten die das entwickeln? Da ist kein Markt dahinter.

Für kommerzielle Kunden ist selbst Fertigen, schon gar per 
Isolationsfräsen, komplett tot, da Personalintensiv und von den 
Ergebnissen her bei weitem nicht ausreichend. Damit Du das Layout 
brauchen kannst, musst Du Dinge wie QFN mit 0,4mm-Pitch zuverlässig 
platzieren und routen können. 2-Lagig, eigentlich eher 4-Lagig, inkl. 
zuverlässigen und kleinen Durchkontaktierungen ist auch ein Muss.

Isolationsfräsen ist also nur noch was für Hobby-Anwender. Und die 
zahlen dafür nicht ausreichend.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Gerd E. schrieb:
> Isolationsfräsen ist also nur noch was für Hobby-Anwender.

Und selbst da nur für Leute mit sehr geringen Ansprüchen an die 
erreichbare Auflösung.

Johannes K. schrieb:
> Es soll alles nachhaltig und möglichst selbst erstellbar sein.

Wenn man die Fräse herum stehen hat und mit der erzielbaren Auflösung 
zufrieden ist, verstehe ich dein Argument. Ohne Fräse bliebe nur selbst 
ätzen. Ich hab das Zeug dafür noch da, würde es aber nur im Ausnahmefall 
noch machen (z.B. um etwas buchstäblich komplett an einem Abend fertig 
zu bekommen), und nachhaltiger ist die Chemie-Panscherei zu Hause im 
Vergleich zu einer industriellen Fertigung mit etablierten Prozessen 
ganz gewiss nicht.

von Thorsten O. (Firma: mechapro GmbH) (ostermann) Benutzerseite


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Hallo Gerd,

Gerd E. schrieb:
> Isolationsfräsen ist also nur noch was für Hobby-Anwender. Und die
> zahlen dafür nicht ausreichend.

Ich behaupte, nicht mal mehr für die Hobby-Anwender. Ich habe ja Ende 
des letzten Jahrhunderts (!) selbst eine Fräse gebaut mit dem Ziel, 
Platinen zu Fräsen. Das war noch bevor es PCB-Pool, Aisler oder gar 
direkte Bestellmöglichkeiten in China gab. Wenn ich sehe, wie wenig 
Prototypen-PCBs heutzutage kosten und wie schnell die bei Bedarf (bei 
Fertigung in DE/EU) verfügbar sind, sehe ich wirklich kein Argument mehr 
für das Fräsen von Platinen.

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann

von Bauform B. (bauformb)


Angehängte Dateien:

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Johannes K. schrieb:
> "pcb-gcode.ulp"

Wo ist das denn her? Bei meinem Eagle 7.7 gibt's das nicht, aber evt. 
funktioniert mill-outlines.ulp - das GUI ist jedenfalls recht 
eindrucksvoll und am Ende kommt sowas raus:
1
%
2
M48
3
M71
4
G21
5
G90
6
T01C0.0
7
T02C0.8
8
T03C0.8
9
T04C0.2
10
T05C0.6
11
T06C0.8
12
T07C2.0
13
T08C3.0
14
T09C-1.0
15
T10C2.0
16
T11C0.4
17
T12C0.8
18
T13C0.9
19
T14C1.2
20
T15C1.5
21
T16C1.6
22
T17C3.2
23
%
24
M999 Gesamt 78 ; CNC-Drills
25
G36 T10
26
G00 X-12.50 Y15.00
27
G01 Z-3.80
28
G00 Z03.80
29
(...)
30
G01 X-0.54 Y01.65
31
G01 X-0.54 Y01.65
32
G00 Z03.80
33
#5522
34
M999 Gesamt 3 ; Holes
35
G36 T 9
36
M998 frsen von Bohrungen grsser Tn
37
G00 X45.60 Y50.00
38
G01 Z-3.80
39
G03 X45.00 Y50.00
40
G00 Z03.80
41
M998 frsen von Bohrungen grsser Tn
42
G00 X88.60 Y07.00
43
G01 Z-3.80
44
G03 X88.00 Y07.00
45
G00 Z03.80
46
M998 frsen von Bohrungen grsser Tn
47
G00 X88.60 Y50.00
48
G01 Z-3.80
49
G03 X88.00 Y50.00
50
G00 Z03.80
51
M74
52
M30 Device ende

von Carsten S. (dg3ycs)


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Johannes K. schrieb:
> Eagle scheint es nun auch in zwei Versionen zu geben, das besagte 9.5.2
> als Standalone, wobei sich das "noch neuere" Eagle in Autodesk Fusion
> integriert
Tatsächlich wird es bald sogar nur noch eine Version geben.
Das Ende von Eagle als Standalone-Produkt ist schon lange angekündigt, 
und die „Heartbeat“-Server werden laut Autodesk am 7. Juni 2026 
abgeschaltet.

Da Eagle ab Version 8.0 mindestens alle 14 Tage einmal die Gültigkeit 
des Accounts erfolgreich überprüfen muss, ist im Best Case – also wenn 
bei jemandem an diesem Tag kurz vor der Abschaltung die Überprüfung noch 
einmal erfolgreich war – am 21.07.2026 endgültig Schluss.

Hat man vor dem 07.06. ein paar Tage nicht mit Eagle gearbeitet, ist 
entsprechend früher Schluss. Im Worst Case möchte jemand am 08.06. mit 
Eagle arbeiten und kann es nicht mehr – außer, er hat eine gecrackte 
Version.

Versionen vor 8.0 und Fusion sind natürlich nicht betroffen.

Daher:

Nick schrieb:
>Für KiCad scheint es ein Plugin dafür zu geben
>(ich hab es nie ausprobiert und werde es wohl nie probieren).

Höchste Zeit, das zu ändern!

Ein weiteres für Hobbyisten geeignetes Programm, das direkt die Daten 
fürs Isolationsfräsen erzeugen kann, ist Target 3001!. Damit habe ich 
immer gerne gearbeitet und nutze es auch heute noch gelegentlich.

Allerdings habe ich dort den Eindruck, dass im Prinzip dasselbe Problem 
besteht, das damals vermutlich zum Verkauf und schließlich zur 
beschlossenen Einstellung von Eagle geführt hat. Es wirkt auf mich so, 
als würden unter der Haube die ganzen Kernfunktionalitäten noch immer 
auf derselben jahrealten Codebasis beruhen, was immer mehr Kompromisse 
erfordert – zum Beispiel bei der Umsetzung des Multimonitor-Betriebs.

Da KiCad nun schon seit einigen Versionen stabil läuft, selbst im 
kommerziellen Bereich immer mehr Einzug hält und sich in vielen 
Bereichen mittlerweile mit den Funktionen der großen Pakete messen kann 
– zumindest bei den Funktionen, die für kleine Betriebe, 
Entwicklungsabteilungen und erst recht für Hobbyisten relevant sind –, 
ist es aus meiner Sicht für Neueinsteiger wie auch für Zwangsumsteiger 
im Hobbybereich beim Platinen-Design mit Abstand das Tool der Wahl.

Gruß
Carsten

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Carsten S. schrieb:
> Höchste Zeit, das zu ändern!

KiCAD verwende ich schon seit Jahren. Isolationsgefräst hab ich noch 
nie. Meine Fräse ist etwas unhandlich:
https://www.youtube.com/watch?v=YWUu4TmL8yo
Nicht meine. Meine ist umgebaut auf LinuxCNC

von Sandra (sdr_f169)


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Johannes K. schrieb:
> Hallo zusammen.
>
> Ich nutze derzeit Eagle 9.5.2 (Standalone).
> Als ich damals in meiner Lehrzeit Eagle nutzte, war alles relativ
> einfach zu bedienen.
> Das Verzeichnis-Wirr-Warr gab es zwar schon damals mit Eagle, aber
> immerhin funktionierte das, was im neuen Eagle nicht mehr funktionieren
> will:
> Eine Ausgabe eines GCodes für meine CNC-Fräse über das damalige
> "pcb-gcode.ulp".
> Auch dieses wird nicht mehr supported.
> Wähle ich das ULP aus meinem alten Eagle-Verzeichnis aus, kommen Fehler
> von Unbekannten Bezeichnern und mir wird ein C-Skript geöffnet so nach
> dem Motto "da haste den Sch***, jetzt mach' mal und finde den Fehler".
>

Eine alte Version von pcb-gcode.ulp ist nicht für neuere Versionen von 
Eagle geeignet.

Bauform B. schrieb:
> Johannes K. schrieb:
>> "pcb-gcode.ulp"
>
> Wo ist das denn her? Bei meinem Eagle 7.7 gibt's das nicht,
>

ulp = User Language Program

und wenn es im Auslieferungszustand von Eagle nicht vorhanden ist, muss 
man es schon selbst schreiben oder irgendwo finden und installieren, 
z.B. eben von dort

https://github.com/JohnAtl/pcbgcode/tree/Release-3.6.4

von Michael K. (michael_k511)


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Johannes K. schrieb:
> Da verstehe ich wieder die heutige Gesellschaft nicht.
Du meinst das Anspuchsdenken das 'jemand' doch gefälligst mal was tun 
soll damit man selber an einem Workflow aus dem letzten Jahrtausend 
festhalten kann, jedoch bitte mit neuer SW?

-Professionelle Fertigung kostet Dich kaum mehr als ein anständiger 
Gravierstichel, bei geradezu explosiver Qualitätssteigerung.

-Mit Flatcam kannst Du beliebige Gerber Dateien fräsen.

-Eagle ist so tot, das nicht mal mehr der Besitzer dieser SW sie 
weiterentwickelt.

Mit Kicad + Flatcam habe ich schon gefräst / gebohrt.
Mal ganz witzig, aber eben sehr grobes Zeug.
Kann man machen, aber außer das es ohne Chemie binnen Stunden geht, 
fällt mir kein Grund ein das zu tun.
Ich bezweifle das es billiger ist.
Schon mal garnicht wenn meine Arbeitszeit mir mehr als 0,0€ wert ist.

von H. H. (hhinz)


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Michael K. schrieb:
> -Eagle ist so tot, das nicht mal mehr der Besitzer dieser SW sie
> weiterentwickelt.

Bei dir werden auch keine Updates mehr...

R.I.P.

von Harald A. (embedded)


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Natürlich wird Eagle nicht mehr upgedatet. Das Produkt ist in ein 
Nachfolgeprodukt übergegangen, das sollte doch mittlerweile irgendwie 
bei jedem Branchenkenner angekommen sein. Und das Nachfolgeprodukt 
erfährt Updates nach wie vor.

von Jörn P. (jonnyp)


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IMHO kann man mit einer hohen Lizenz auch ein niederes eagle betreiben.
In meiner eagle 6.6.0 habe ich gcode.ulp gefunden und jetzt erstmalig 
probiert mit "success". In der eagle-7 habe ich gcode.ulp nicht 
gefunden.
Du könntest dein projekt als eagle-7 version speichern, das kann man mit 
version-6 auch lesen. Du kannst das dann hier reinstellen (oder mir 
schicken) und ich oder jemand hier versucht dir den gcode zu erstellen.

von Nikolaus S. (Firma: Golden Delicious Computers) (hns)


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Michael K. schrieb:
> Johannes K. schrieb:
> -Eagle ist so tot, das nicht mal mehr der Besitzer dieser SW sie
> weiterentwickelt.

Ich würde das umdrehen: EAGLE ist so tot, weil es der Besitzer der SW 
nicht (unter diesem Namen) weiterentwickelt.

Bei mir auf dem Rechner ist es immer noch lebendig :)

von Rainer W. (rawi)


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Johannes K. schrieb:
> Eine Ausgabe eines GCodes für meine CNC-Fräse über das damalige
> "pcb-gcode.ulp".
> Auch dieses wird nicht mehr supported.

Was heißt "wird nicht mehr supported"?
ULP steht für "User Language Program", d.h. wenn irgendetwas nicht 
funktioniert, kannst du in den Code reingucken und das Problem beheben.

Michael K. schrieb:
> -Eagle ist so tot, das nicht mal mehr der Besitzer dieser SW sie
> weiterentwickelt.

Der Besitzer dieser Software hat die Firma CAD-Soft nieder gemacht, um 
sich Konkurrenz vom Hals zu schaffen und sein eigenes Produkt inkl. 
Lizenzmodell durchzudrücken.

: Bearbeitet durch User
von Hmmm (hmmm)


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Rainer W. schrieb:
> Der Besitzer dieser Software hat die Firma CAD-Soft nieder gemacht

Gekauft.

Rainer W. schrieb:
> um sich Konkurrenz vom Hals zu schaffen

Welche Konkurrenz? Vor dem CadSoft-Kauf hatte Autodesk kein 
ECAD-Produkt.

Rainer W. schrieb:
> und sein eigenes Produkt inkl. Lizenzmodell durchzudrücken.

Sie haben das gekaufte Produkt erst auf ein "umsatzoptimiertes" 
Lizenzmodell umgestellt und später in ihr MCAD-System integriert.

Gut finde ich das auch nicht, aber wenn die CadSoft-Eigentümer ihr 
Unternehmen verkaufen, kann halt sowas rauskommen.

von Rainer W. (rawi)


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Hmmm schrieb:
> Rainer W. schrieb:
>> Der Besitzer dieser Software hat die Firma CAD-Soft nieder gemacht
>
> Gekauft.

Gewöhnlich bezeichnet man das, was da gelaufen ist, als feindliche 
Übernahme.

von H. H. (hhinz)


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Rainer W. schrieb:
> Hmmm schrieb:
>> Rainer W. schrieb:
>>> Der Besitzer dieser Software hat die Firma CAD-Soft nieder gemacht
>>
>> Gekauft.
>
> Gewöhnlich bezeichnet man das, was da gelaufen ist, als feindliche
> Übernahme.

Das ist ganz was anderes.

von Hmmm (hmmm)


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Rainer W. schrieb:
> Gewöhnlich bezeichnet man das, was da gelaufen ist, als feindliche
> Übernahme.

Blödsinn. Das war keine AG, deren Aktien gegen den Willen des Vorstands 
aufgekauft wurden, sondern eine GmbH, deren Gesellschafter ihr 
Unternehmen freiwillig verkauft haben, und zwar für 7 Mio. EUR an 
Farnell.

von H. H. (hhinz)


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Hmmm schrieb:
> Rainer W. schrieb:
>> Gewöhnlich bezeichnet man das, was da gelaufen ist, als feindliche
>> Übernahme.
>
> Blödsinn. Das war keine AG, deren Aktien gegen den Willen des Vorstands
> aufgekauft wurden, sondern eine GmbH, deren Gesellschafter ihr
> Unternehmen freiwillig verkauft haben, und zwar für 7 Mio. EUR an
> Farnell.

Und Farnell hat dann an Autodesk verkauft.

von Michael K. (michael_k511)


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H. H. schrieb:
> Und Farnell hat dann an Autodesk verkauft.

Und Autodesk hat sich das angesehen, hat mit dem Kopf geschüttelt, hat 
das CAD von Grund auf neu geschrieben und den Adler zu Grabe getragen.
Fusion hat fast nichts mehr mit Eagle zu tun.

Ein kommerzielles ECAD muß heutzutage deutlich mehr draufhaben als 
Kicad, sonst gibt es kein Kaufargument.
Das hat sogar Altium verstanden und hat schnell einen Deal mit Renesas 
gemcht solange das Zeug noch was wert war.
ECAD ist entweder ein extrem mächtiges Tool für Konzerne oder OS oder 
ein Beifang von dessen Vertrieb alleine man längst nicht mehr leben 
kann.

In jedem Fall ist die Anspruchshaltung 'man schreibe mir gefälligst 
einen CNC  Exporter' ein wenig vermessen.
Selbst für ein aktuelles CAD.

Eagle ist auf dem Stand von Omas Kaffemühle vom Dachboden, die aus 
Sentimentalität benutzt wird oder weil man vom Kaffevollautomaten mit 
Milchaufschäumer technisch überfordert ist.

Beitrag #8028367 wurde von einem Moderator gelöscht.
von H. H. (hhinz)


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Michael K. schrieb:
> Und Autodesk hat sich das angesehen, hat mit dem Kopf geschüttelt,

Geht mir mit deinen Postings auch so.

von Michael K. (michael_k511)


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H. H. schrieb:
> Geht mir mit deinen Postings auch so.
Danke, das beruhigt mich :-)

von Dietrich L. (dietrichl)


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Michael K. schrieb:
> Eagle ist auf dem Stand von Omas Kaffemühle vom Dachboden, die aus
> Sentimentalität benutzt wird oder weil man vom Kaffevollautomaten mit
> Milchaufschäumer technisch überfordert ist.

Ich trinke keinen Kaffee mit Milch, daher ist das Fehlen des 
Milchaufschäumes für mich ein Vorteil, weil weniger kaputt gehen kann...

von Michael K. (michael_k511)


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Dietrich L. schrieb:
> daher ist das Fehlen des
> Milchaufschäumes für mich ein Vorteil, weil weniger kaputt gehen kann...

Ähm...
Nun muss ich doch mal nachhaken:
1. Wie geht ein Milchaufschäumer kaputt, der nicht benutzt wird
2. Wenn er kaputt geht, warum ist es ein Problem wenn man ihn doch nicht 
braucht?

Solltest Du jedoch die Analogie in Richtung Eagle vs modernes CAD 
münzen, so rate ich dringend zu Zettel und Stift.
Kann noch weniger als Eagle, braucht keinen Strom und geht seltener 
kaputt.
Aber am besten ist: Man muss nichts dazulernen was man nicht schon im 
Kindergarten beim Bilder ausmalen gelernt hätte.

Ich trinke übrigens meine Kaffee auch nicht mit Milch, habe aber eine 
elektrische Kaffemühle UND kann sowohl Filtermaschine als auch 
Kaffevollautomat bedienen.
Die übrigens einen Milchaufschäumer hat der neuwertig, weil unbenutzt 
ist ;-)

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Michael K.

Michael K. schrieb:

> In jedem Fall ist die Anspruchshaltung 'man schreibe mir gefälligst
> einen CNC  Exporter' ein wenig vermessen.
> Selbst für ein aktuelles CAD.

Richtig.

> Eagle ist auf dem Stand von Omas Kaffemühle vom Dachboden, die aus
> Sentimentalität benutzt wird oder weil man vom Kaffevollautomaten mit
> Milchaufschäumer technisch überfordert ist.

Punkto Eagle hast Du recht.

Aber ich trinke im allgemeinen aus Geschwindigkeitsgründen löslichen 
Kaffee. Eigentlich bin ich Teetrinker, aber für Tee fehlt meist die 
Zeit.

In der Firma gibt es einen Vollautomaten. Einen Geschmacksunterschied zu 
anderen Aufbrühmethoden stelle ich aber nicht fest. Von daher sehe ich 
den Vollautomaten als komplizierte, teure und vergleichsweise langsame 
Lösung.

Wenn es nach mir ginge, gäbe es eine "klassische" Kaffeemaschine mit 
Filter und einer 5 Liter Kanne.

Was ist das eigentlich für ein merkwürdiges Ritual mit dem 
"Milchaufschäumen"?

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Nick (b620ys)


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Bernd W. schrieb:
> Was ist das eigentlich für ein merkwürdiges Ritual mit dem
> "Milchaufschäumen"?

Ah, so ein guter Cappuccino in Italien hat schon was. Den muss man aber 
auch machen können. Ich kann es nicht.
Die ordinären Milchaufschäumerbenutzer machen es da wie die 
eBike-Fahrer: Sie simulieren es nur.

French-Press oder Instant-Kaffe. Am liebsten ist mir "Une boule de 
caffee au lait, s'il vous plaît" (hab mein Französisch fast komplett 
vergessen).

Die Automaten werden viel zu wenig gepflegt, daher schmeckt der Kaffe 
nicht sonderlich.

von Michael K. (michael_k511)


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Bernd W. schrieb:
> "klassische" Kaffeemaschine mit
> Filter und einer 5 Liter Kanne.

Hatten wir.
Reduziert nur die Intervalle in denen die immer gleichen Kochen und 
Putzen und die anderen nur nehmen was da ist ohne wenigstes ihren Dreck 
wegzumachen.
Nachmittags ist die Brühe dann bitter und lauwarm.

Frisch gemahlen + French Press ist mein Favorit.

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Solltest Du jedoch die Analogie in Richtung Eagle vs modernes CAD
> münzen, so rate ich dringend zu Zettel und Stift.

Ist doch eh Unsinn. Eaglenutzer trinken selbstverstaendlich nur Finest 
Tippy Golden Flowery Orange Pekoe und sind linkshaender. :-p

Also wirklich, wer Kaffee trinkt der nutzt auch Kicad!

Vanye

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Vanye.

Vanye R. schrieb:

> Ist doch eh Unsinn. Eaglenutzer trinken selbstverstaendlich nur Finest
> Tippy Golden Flowery Orange Pekoe und sind linkshaender. :-p
>
> Also wirklich, wer Kaffee trinkt der nutzt auch Kicad!
>

Naja. Ich bin "umerzogener" Linkshaender und trinke gerne "Earl Grey", 
aber dann doch meistens Kaffee, und ich trinke auch frühmorgens den 
kalten Rest vom Vortag. ;O)

Trozdem bin ich trozdem KiCad nutzer. Für die Nostalgie habe ich 
besseres als Eagle. ;O)


Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Nick (b620ys)


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Vanye R. schrieb:
> Also wirklich, wer Kaffee trinkt der nutzt auch Kicad!

Der war gut! So richtig schön zusammenhangslos wie hier üblich.

Nick, KiCAD-Nutzer.

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