Forum: PC Hard- und Software Komplexe Passwörter einfach merken - PwdGen


von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Immer wieder wird man zur Eingabe von komplexen Passwörtern gezwungen. 
Sonderzeichen und Kombinationen, die sich kein normaler Mensch merken 
kann. Es soll ja sicher sein, dass da nicht jeder ran kommt. Doch genau 
da fängt das Folgeproblem an: Man muss dieses Passwort irgendwo 
aufschreiben und damit ist es schon nicht mehr sicher.

Meine Idee:
Man hat einen Passwort Generator, den beschreibt man mit ganz einfachen 
Buchstaben/Wörtern/Sätzen usw, die man sich relativ einfach merken kann 
und gibt dem ganze noch ein Pin Code. Das Programm errechnet dann dieses 
sichere Passwort.
Diese Worte braucht man sich auch nicht aufschreiben, weil man diese 
sich einfach merken kann. Wenn man das sichere Passwort braucht, öffnet 
man PwdGen, gibt die Worte ein und erhält jedes mal wieder das sichere 
Passwort.

Die Umsetzung:
Pin Eingabe von 1..8 Ziffern
16 Eingabefelder für Texte, die man frei verwenden kann (oder leer 
lässt)
Zeigen des Passworts (Maus drüber bewegen, extra features mit: Shift + 
Strg)
Kopieren in die Zwischenablage
Leeren, auch mit ESC Taste
Test Funktion um heraus finden zu können wie viele identische Pin Codes 
der Code-Worte zum gleichen Passwort führen (Pin Test 0....9999).
Passwort hat immer 16 Zeichen, immer mindesten 1 
Groß/Klein/Zahl/Sonderzeichen.
Keine Funktion zum Speichern der Eingaben, kein "Passworttresor", nur 
ein Generator für Passwörter.

Download:
Die EXE gibt es auf meiner Homepage www.elela.de unter
Downloads > Neueste Builds > Tools > PwdGen.zip
kostenlos zum Download. In der ReadMe im ZIP ist die Programmbedienung 
detaillierter beschrieben.

Damit sind endlich die Komplexen Passwörter auch wirklich sicher.
Nun kann man sich die einzelnen Codeworte zwar aufschreiben, jedoch ohne 
diese EXE und ohne das Wissen des Pins und ohne dass man weis in welcher 
der 16 Eingabefelder man die Worte aufschreibt kommt garantiert nicht 
das korrekte Passwort raus.

: Bearbeitet durch User
von Norbert (der_norbert)


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Im Jahre 2026 hat es die Menschheit bereits geschafft, diverse Password 
Manager zu ersinnen.

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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ich generiere mir Passwörter aus einfachen Merksätzen, z.B.:

"vor meiner Haustüre Nummer 12 steht ein grosser Baum"

wird zu: vmH#12s1gB

das ist mir sicher genug

von Jörg R. (solar77)


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Wegstaben V. schrieb:
> ich generiere mir Passwörter aus einfachen Merksätzen, z.B.:
>
> "vor meiner Haustüre Nummer 12 steht ein grosser Baum"
>
> wird zu: vmH#12s1gB
>
> das ist mir sicher genug

vmHa = ist mir zu unsicher;-)

Markus M. schrieb:
> (..)
> Download:
> Die EXE gibt es auf meiner Homepage www..
> Downloads > Neueste..

Nein, ich werde auch von dir keine .Exe laden und installieren.

PW-Manager gibt es auch zu genüge.

von Martin S. (sirnails)


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26319 Builds für das Tool? Das ist wohl das beeindruckenste daran.

Schwamm drüber. Wenn Dir das Tool für Dich hilft, dann schön. Super 
Sache. Hier wirst du allerdings nur wenige finden, die das für sich 
anwenden wollen. Erst recht bei so Dingen, wie Passwortmanagern, braucht 
man schon enorm viel Vertrauen in den Ersteller. Noch einfacher kommt 
man ja nie an Passwörter.

von Nick (b620ys)


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Braucht der Password-Manager eine Internetverbindung?
:-))

von Jens K. (jensky)


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Jörg R. schrieb:
> Nein, ich werde auch von dir keine .Exe laden und installieren.

Jörg R. schrieb:
> PW-Manager gibt es auch zu genüge.

Als wenn PM-Manager von Anderen nicht ausführbare Programme sind! ;-)

Es ist aber schön zu sehen, das man komplett fremde Firmen, meistens im 
Ausland, mehr Vertrauen schenkt als dem Bürger im eigenen Land bzw 
Bundesland/Nachbarschaft.

Kein Wunder das die Deutschen vor die Hunde gehen! Wohl dem, der eine 
zweite Staatsbürgerschaft hat ;-)

von Bauform B. (bauformb)


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Ihr habt aber auch immer was zu meckern. Die Idee, das Passwort wirklich 
nirgends zu speichern, ist doch interessant. Nur wie funktioniert die 
Zuordnung Passwort zu Maschine/Anwendung? Ich muss inzwischen ca. 104 
davon unterscheiden...

von Jörg R. (solar77)


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Jens K. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Nein, ich werde auch von dir keine .Exe laden und installieren.
>
> Jörg R. schrieb:
>> PW-Manager gibt es auch zu genüge.
>
> Als wenn PM-Manager von Anderen nicht ausführbare Programme sind! ;-)
>
> Es ist aber schön zu sehen,

Es ist schön zu sehen dass du weißt wer welchen PW-Manager benutzt, 
falls man überhaupt einen benutzt. Ich habe nur geschrieben dass es 
PW-Manager zu genüge gibt, weder in welcher Art, noch von welcher Firma.

Ich habe ein System bei dem ich Passwörter bilde die ich mir merken 
kann, trotzdem für jede Anwendung unterschiedlich. Sicherheitshalber 
gibt es eine Liste in Papierform, die nicht am Kühlschrank hängt.

Für einige Sachen nutze ich auch einen PW-Manager.


> das man komplett fremde Firmen, meistens im
> Ausland, mehr Vertrauen schenkt als dem Bürger im eigenen Land bzw
> Bundesland/Nachbarschaft.

Ach so, der Bürger im eigentlich Land ist automatisch vertrauenswürdig. 
Einem PW-Manager der z.B. Telekom würde ich mehr Vertrauen schenken als 
einer mir vollkommen unbekannten Person.


> Kein Wunder das die Deutschen vor die Hunde gehen!

Stuss zum Quadrat;-(

> Wohl dem, der eine zweite Staatsbürgerschaft hat ;-)

Eine chinesische?

: Bearbeitet durch User
von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Hier mal Beispiele wie man zwischen verschiedenen 
Kunden/Anwendungen/Maschinen unterschiedliche Passwörter relativ einfach 
eingeben könnte.
In diesem Beispiel habe ich den Pin auf 1111 gesetzt, wenn man bei 
anderen PC's die gleichen Texte eingibt, so erhält man das gleiche 
Passwort.

von Nick (b620ys)


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Bauform B. schrieb:
> Ihr habt aber auch immer was zu meckern.

JA! :-)
Also nix gegen deine Arbeit und die Idee. Aber wer Wert auf Passwörter 
legt, überlegt sich auch, aus welcher Quelle so ein PwdGen kommt und was 
im Inneren genau passiert.
Ja, auch von mir stammt dazu ein blöder Kommentar.

von Jack V. (jackv)


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Mein Passwortmanager (bei dem die Passwörter mit einem Schlüssel auf 
einem als nicht kopier- und auslesbar geltendem Token und einer 
Passphrase geschützt werden und der dafür als einzige Begrenzung den 
Speicherplatz hat, btw.) zeigt bei sechzehn Zeichen in den Beispielen 
schon nicht mehr in jedem Fall die anzustrebende Passwortstärke an.

Markus M. schrieb:
> Hier mal Beispiele wie man zwischen verschiedenen
> Kunden/Anwendungen/Maschinen unterschiedliche Passwörter relativ einfach
> eingeben könnte.

An dieser Stelle wäre der Code interessant, oder zumindest der 
verwendete Algorithmus. Gibt da ein paar Fallstricke, in denen sich 
Leute da gerne verfangen. Dann gibt’s z.B. Konstellationen, bei denen 
man aus einer Handvoll Passwörtern genug Informationen ziehen kann, um 
die Unterschiede der Passwörter auf wenige Bit Entropie einengen zu 
können.

Jens K. schrieb:
> Es ist aber schön zu sehen, das man komplett fremde Firmen, meistens im
> Ausland, mehr Vertrauen schenkt als dem Bürger im eigenen Land bzw
> Bundesland/Nachbarschaft.

Deswegen gibt es eine Handvoll OSS-Passwortmanager, die mehr oder 
weniger als Standard gelten, und bei denen wirklich viele geschulte 
Augen draufschauen – weil Passwortmanager eben ein offensichtliches 
Angriffsziel sind. Das heißt nicht, dass die zangsläufig fehlerfrei sein 
würden – aber mehr Vertrauen als ’nem Binary, das irgendjemand in 
irgend’nem Forum abkippt, ohne ordentliche Doku und so, haben die 
vermutlich schon verdient …

von Christian M. (christian_m280)


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Jack V. schrieb:
> aber mehr Vertrauen als ’nem Binary, das irgendjemand in irgend’nem
> Forum abkippt, ohne ordentliche Doku und so, haben die vermutlich schon
> verdient …

Nein. Aber Markus soll doch auch den Source reinstellen, dann kann sich 
jeder selber kompilieren. Aber auch dann finden noch manche ein Haar in 
der Suppe. Krank!

Gruss Chregu

von Klaus (feelfree)


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Eine closed-Source EXE als Passwort-Manager. Realsatire.

von Hans W. (hanswieland)


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Klaus schrieb:
> Eine closed-Source EXE als Passwort-Manager. Realsatire.

Es gibt immer noch Leute, die denken "Geheime Sicherheitslücken sind 
sicher".

von Jens K. (jensky)


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Jörg R. schrieb:
>> Kein Wunder das die Deutschen vor die Hunde gehen!
>
> Stuss zum Quadrat;-(

Unglaublich! :-D

Ein deutscher Realitätsflüchtling! Hockst du nur zu Hause oder bekommst 
du von der Welt etwas mit?

von Jens M. (schuchkleisser)


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Was ist eigentlich mit den Fällen die "Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, 
Ziffern, Sonderzeichen" vorschreiben, aber "Darf nicht mit einer Ziffer 
anfangen, darf nicht mit einer Ziffer enden, muss jeweils min. 2 Zeichen 
aus jeder Gruppe haben, Sonderzeichen sind .-+&$! erlaubt sonst keine"?
Übliche Passwortmanager lachen über solche Anforderungen.
Und: Passwörter mit Il1 oder 0O sind auch unbeliebt, je nach Font.

von Jens K. (jensky)


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Christian M. schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> aber mehr Vertrauen als ’nem Binary, das irgendjemand in irgend’nem
>> Forum abkippt, ohne ordentliche Doku und so, haben die vermutlich schon
>> verdient …
>
> Nein. Aber Markus soll doch auch den Source reinstellen, dann kann sich
> jeder selber kompilieren. Aber auch dann finden noch manche ein Haar in
> der Suppe. Krank!
>
> Gruss Chregu

Hätte ich das geschrieben, gäbe es massenweise minus

Racial Profiling ;-)
Die Deutschen haben wohl nichts aus der Vergangenheit gelernt? :-D

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