Nabend,
kleine Frage, ich habe zwei baugleiche Trafos:
Prim: 655V, 690V und 725V (Spule mit Zwischenabgriff)
Sek: 230V ~2,6A
Ich habe mal die Primärseiten der beiden bei 690V zusammengeschaltet
und die eine Sekundärseite mit 230V versorgt. An der anderen
Sekundärseite liegen 231V im Leerlauf an - klasse.
o-------. | .-725V 725V-. | .------o
E | 3 E | 3
E | +-690V----690V-+ | 3
E | 3 E | 3
E | +-655V 655V-+ | 3
230V AC E | 3 E | 3 85W Motor
50Hz E | 3 E | 3 (230V 50Hz)
E | 3 E | 3
E | 3 E | 3
E | 3 E | 3
o-------´ | ´-0V--------0V-´ | ´------o
Mir stellt sich nun nur die Frage, welcher Verdrahtungsfall ist
effektiver? Beide Seiten bei 655V zusammen zu schalten ODER bei 725V?
Bei 690V war nun zum grundsätzlichen testen... Wird später mit 230V ca.
85W Motor belastet.
Danke.
VG
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Bearbeitet durch User
Hi, Eher höhere Spannung zwischendrin, zur Vermeidung von Verlusten. Thorsten S. schrieb: > habe zwei baugleiche Trafos Wenn die Bleche nicht verschweißt sind, kannst du einen 230-zu-230 Trafo daraus bauen. Musst nur ein 230V Spulenpaket transplantieren 😉 Falls nicht, Trenntrafos für die benötigte Leistungsklasse werden einem auf einschlägigen Plattformen für schmalen Taler hinterhergeworfen. Warum muss der Motor potentialgetrennt laufen? mfg mf
Thorsten S. schrieb: > welcher Verdrahtungsfall ist > effektiver? Den Motor direkt an 230V betreiben. Was möchtest Du mit Deiner Verschaltung erreichen?
Thorsten S. schrieb: > Mir stellt sich nun nur die Frage, welcher Verdrahtungsfall ist > effektiver Trafos weglassen und Motor direkt an 230V~ ?
Ich möchte den Motor Netzgetrennt betreiben und habe noch diese zwei Trafos rumfliegen... Achim M. schrieb: > Vermeidung von Verlusten. im Kern, hatte ich mir auch so zurecht gelegt... Aber es ist auch nur eine Interessenfrage...
falls die beiden Trafos wirklich absolut baugleich sind, kann man 0V, 655V, 690V und 725V auch gleichzeitig miteinander verbinden. Falls man das nicht will, kann man die 725V Anschlüsse verbinden, da man dann die geringsten Cu Verluste hat. Die Eisenverluste sind unabhängig von der Verbindung.
Giovanni schrieb: > wirklich absolut baugleich sind Selbe Produktion, identisch. Giovanni schrieb: > da man > dann die geringsten Cu Verluste hat Jau, passt. Giovanni schrieb: > Die Eisenverluste sind unabhängig > von der Verbindung. okay. Giovanni schrieb: > kann man > 0V, 655V, 690V und 725V auch gleichzeitig miteinander verbinden. Das o-------. | .-725V----725V-. | .------o E | 3 E | 3 E | +-690V----690V-+ | 3 E | 3 E | 3 E | +-655V----655V-+ | 3 230V AC E | 3 E | 3 85W Motor 50Hz E | 3 E | 3 (230V 50Hz) E | 3 E | 3 E | 3 E | 3 E | 3 E | 3 o-------´ | ´-0V--------0V-´ | ´------o hätte welchen Vorteil?
Thorsten S. schrieb: > hätte welchen Vorteil? Sieht nicht unfertig aus, weil alle Anschlüsse verbunden sind. SCNR
Thorsten S. schrieb: > hätte welchen Vorteil? keinen. wenn man die 725V Punkte verbindet, dann ist das ganze Kupfer an der Leistungsübertragung beteiligt (also minimale Verluste) . Die 690V und 655V Anschlüsse hätten dann das gleiche Potential, und es würde kein Strom fließen. => mein Kommentar war somit eher theoretisch (aber nicht falsch), aber praktisch weniger relevant.
Giovanni schrieb: > Thorsten S. schrieb: >> hätte welchen Vorteil? > > keinen. > > wenn man die 725V Punkte verbindet, dann ist das ganze Kupfer an der > Leistungsübertragung beteiligt (also minimale Verluste) . Die 690V und > 655V Anschlüsse hätten dann das gleiche Potential, und es würde kein > Strom fließen. > > => mein Kommentar war somit eher theoretisch (aber nicht falsch), aber > praktisch weniger relevant. Trafos mit mehreren Anzapfungen haben nicht immer überall die gleiche Stromtragfähigkeit, man kann alle verbinden, anderfalls die, die den höchsten Strom können.
:
Bearbeitet durch User
Hi Ich würde nur einen der drei Anschlüsse verwenden. Wenn die Trafos nicht ganz exakt gleich gewickelt sind ergeben sich ungewollte Ausgleichsströme. Mit Variation der HV-Wicklungen kannst Du auch in gewissen Grenzen die Ausgangsspannung verändern, also vom Ersten den 690V Anschluss auf den 725V Anschluss des Zweiten. Dann hättest Du am Ausgang nur noch ca 219V. Bzw anders herum ca 240V. Die Toleranz der Trafos sollte ach zweiteres locker hergeben. Nach unten sind natürlich auch bei Anschluss 650 - 725V problemlos möglich. Anders herum müsste man zunächst den Leerlaufstrom messen ob das noch geht.
Thorsten S. schrieb: > hätte welchen Vorteil? Das Parallelschalten von Trafowicklungen ist heikel, da bereits geringste Spannungsunterschiede (durch Fertigungstoleranzen) zu Ausgleichsströmen führen. Diese fließen als hoher Kurzschlussstrom, was zur Überhitzung, Beschädigung der Wicklungen oder zum Auslösen von Schutzschaltern führen kann. Identische Wicklungen auf demselben Kern: Wenn der Hersteller dies ausdrücklich erlaubt, können identische Sekundärwicklungen zur Stromerhöhung parallel geschaltet werden, sofern die Polung korrekt ist. Es werden im Idealfall die 725V Wicklungen der beiden Trafos verbunden. Wenn alle Wicklungen den gleichen Drahtdurchmesser haben, ist das der Fall der geringsten Kupferverluste in den beiden Wicklungen.
o-------. | .-725V--. 725V-. | .------o
E | 3 | E | 3
E | +-690V | 690V-+ | 3
E | 3 | E | 3
E | +-655V ´--655V-+ | 3
230V AC E | 3 E | 3
50Hz E | 3 E | 3
E | 3 E | 3
E | 3 E | 3
E | 3 E | 3
o-------´ | ´-0V---------0V-´ | ´------o
Ergibt hier unbelastet gerade exakt 250V, habe aber Netz gerade nicht
gemessen...rechnerisch müssten es eher 255V sein...
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Bearbeitet durch User
Thorsten S. schrieb: > Ergibt hier unbelastet gerade exakt 250V, habe aber Netz gerade nicht > gemessen...rechnerisch müssten es eher 255V sein... Woher kennst du das Übersetzungsverhältnis im unbelasteten Fall ausreichend genau, um da irgendetwas sinnvolles zu rechnen?
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