Hallo, früher gab es mal zwei Adapter für Druckmessungen am Zylinderkopf über das Kerzengewinde 12x1.25 und 14x1.25. Heute gibt es nur noch einen Druckschlauch mit einem Kombigewinde für besagte 12 und 14mm. Oben die techn. Zeichnung des Herstellers. Besteht beim Eindrehen in das 12mm Gewinde nicht die Gefahr, dass man das 14er Gewinde in das 12mm Gewinde rein manscht? Kernloch von 14x1.25 wäre 12.8mm. Wobei es schon reicht, den ersten Gang des 12mm Gewindes einzudrücken, damit man eine 12mm Kerze nicht mehr eindeutig eindrehen kann. Und dann die Gefahr besteht, dass man die Kerze schief eindreht - mit den bekannten Folgen. Mich würde eure Einschätzung interessieren. Hans
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Hi! Mit Gefühl eindrehen... . Die ein-Gewindw-Adapter gibts auch immer noch, aber halt nicht im 4tlg Sortiment zu 8€. https://ebay.us/m/4vTCK5 VG
Leg halt ggf. beim M12 eine U-Scheibe bei. Die Gewinde sind ja bescheuert kurz. 0.8 * D ist die Regel für die Länge bei Stahl in Stahl. Je nach dem Alu dann bis 2 * D. Eigentlich ist der O-Ring an der Stelle auch eher jämmerlich. Soll der im Gewinde abdichten? Wie oft? -> Such dir dringend was Anderes.
Hans H. schrieb: > Hallo, > > früher gab es mal zwei Adapter für Druckmessungen am Zylinderkopf über > das Kerzengewinde 12x1.25 und 14x1.25. Heute gibt es nur noch einen > Druckschlauch mit einem Kombigewinde für besagte 12 und 14mm. Das ist Unsinn. Es gibt auch heute Kompressionsmesser mit unterschiedlichen Gewinden, entweder mit Schlauch zum Aufschrauben auf die Meßuhr oder als Adapter zum Aufschrauben auf den Schlauch und es gibt Aufsätze mit Gummistopfen, die auf mehrere Gewindegrößen passen. Und früher gab's auch Kompressionsmesser mit Kombigewinde. So einen habe ich auch und der ist mindestens 30 Jahre alt. > Mich würde eure Einschätzung interessieren. Was hat das überhaupt im Elektronikforum zu suchen? Willst Du mal wieder einen für Dich typischen Narrenthread provozieren.
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Michael L. schrieb: > Was hat das überhaupt im Elektronikforum zu suchen? Das Thema Kombigewinde sollte eigentlich unter Mechanik erscheinen, da ist mir ein Fehler unterlaufen. Falls möglich, bitte verschieben. Michael L. schrieb: > Das ist Unsinn. Es gibt auch heute Kompressionsmesser mit > unterschiedlichen Gewinden, entweder mit Schlauch zum Aufschrauben auf > die Meßuhr ... Es geht nicht um den billigen Chinakram mit Messuhr. Nick schrieb: > -> Such dir dringend was Anderes. Es handelt sich um Premium-Messwerkzeug aus deutscher Produktion, was in JEDER besseren Werkstatt zur Standardausrüstung gehört! Ich habe jetzt aber nicht vor, ein Hersteller-Bashing zu betreiben und möchte auch bitten, dies zu unterlassen. Es geht um die Sinnhaftigkeit dieses 12/14mm Kombigewindes, bzw. um das Risiko bei der Anwendung.
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Nick schrieb: > Die Gewinde sind ja bescheuert kurz. 0.8 * D ist die Regel für die Länge > bei Stahl in Stahl. Je nach dem Alu dann bis 2 * D. Sehe ich ebenso. Nur gibt es 14er Kerzen, die ein rel. kurzes Gewinde haben. Die ganze Kombigewindekonstruktion darf also nicht zu lang werden, weil sonst das 12er Gewinde auf dem Kolben aufschlagen wird. Das Kombigewinde soll schließlich universell anwendbar sein.
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Hans H. schrieb: > Es handelt sich um Premium-Messwerkzeug aus deutscher Produktion, was in > JEDER besseren Werkstatt zur Standardausrüstung gehört! Das ist ein Premiumwerkzeug aus Deutschland, da kann nix schiefgehen. Mach dir keine Gedanken! Hans H. schrieb: > Es geht um die Sinnhaftigkeit > dieses 12/14mm Kombigewindes, Das ist ein PREMIUM-Werkzeug aus Deutscher Produktion, sinnvolleres gibt es nicht.
Die Kunst des Handwerkers besteht u.a. darin, vorhandenes Werkzeug fachgerecht einzusetzen. Oder z.B. den Einsatz je nach Faktenlage auch abzulehnen. Spätestens wenn ein Grobmotoriker das Gewinde im Zylinderkopf oder das des Messgerätes beschädigt hat, ist diese Kombi abzulehnen. Der Gummikegel mit Innenloch sollte dann aber immer noch funktionieren..
Nick schrieb: > Das ist ein Premiumwerkzeug aus Deutschland, da kann nix schiefgehen. > Mach dir keine Gedanken! Der Hintergrund wird eher der Preisdruck sein. So ein Druckschlauch kostet richtig Geld, wenn man mit einem Kombigewinde einen Schlauch einsparen kann, wird man das machen.
Hans H. schrieb: > Michael L. schrieb: >> Das ist Unsinn. Es gibt auch heute Kompressionsmesser mit >> unterschiedlichen Gewinden, entweder mit Schlauch zum Aufschrauben auf >> die Meßuhr ... > > Es geht nicht um den billigen Chinakram mit Messuhr. So, wie das bei Motometer halt so ist. Hans H. schrieb: > Es handelt sich um Premium-Messwerkzeug aus deutscher Produktion, was in > JEDER besseren Werkstatt zur Standardausrüstung gehört! War je klar, Andeutungen und Geschwafelm au weia.
Früher gab es die Druckmesser mit dem Kartenschreiber oben dran. Diese Teile wurden nur ins Loch gedrückt und festgehalten. Da ist kein großer Gegendruck. Also drehst du nur den Adapter von Hand bis du den O-Ring spürst und dann kannst du deine Messung starten. Mit Hand wirst du niemals das größere Gewinde ins kleinere Gewinde rein drehen.
Hans H. schrieb: > Der Hintergrund wird eher der Preisdruck sein. Dann hätten sie halt Adapterstücke für größere Gewinde mit dazulegen sollen. Kostet in der Produktion keine 4 € das Stück.
Matthias B. schrieb: > Mit Gefühl eindrehen... Ralf X. schrieb: > Spätestens wenn ein Grobmotoriker das Gewinde [...] beschädigt hat Genau der Punkt. Das Messwerkzeug ist für die Arbeit in der Werkstatt gemacht, wo ein Disponent die Arbeitszeiten vorgibt. Da ist oft Stress und keine Zeit für Pinselelei. Ralf X. schrieb: > Der Gummikegel mit Innenloch sollte dann aber immer noch funktionieren. So ist es, allerdings musst du dann stets zu zweit sein. Oft ungut.
Nick schrieb: > Dann hätten sie halt Adapterstücke für größere Gewinde mit dazulegen > sollen. Schrieb ich ja in meinem 1. Beitrag: > früher gab es mal zwei Adapter ...
Hans H. schrieb: > Ralf X. schrieb: >> Der Gummikegel mit Innenloch sollte dann aber immer noch funktionieren. > > So ist es, allerdings musst du dann stets zu zweit sein. Oft ungut. Die Autodocs brauchen immer zwei, der Boschdienst auch.. An sich ist es gerade bei der Kompressionsmessung nützlich, wenn einer am Motor steht und der andere auf Zuruf den Starter betätigt. Alleine geht das natürlich auch mittels Taster, zur Not zwischen Zähnen.. Nebenbei existieren dermassen viele mögliche Adaptersätze für verbaute Bauräume unter der Motorhaube, dass der Schlauch mit Gummikegel eine phantastische Erfindung ist..
Hans H. schrieb: > Der Hintergrund wird eher der Preisdruck sein. So ein Druckschlauch > kostet richtig Geld, Wieviele kilobar muß der denn aushalten? > wenn man mit einem Kombigewinde einen Schlauch > einsparen kann, wird man das machen. Na ja ... Als Eigenbau hatte ich eine Zündkerze ausgeräumt und einen Schlauchanschluß eingelötet. Daran ein Stück handelsüblichem Festo-Plastikschlauch, das Zeug haben die Kollegen meterweise verbaut.
Bei Deutz brauchst du nicht mal mehr einen Kompressionstester. Da machst du das mit dem Laptop und der serdia Schnittstelle.
Nur als Leseprobe, was mir auch in früheren Jahren real und vergleichbar untergekommen war: https://www.reddit.com/r/Justrolledintotheshop/comments/c7k9qw/pulling_the_engine_because_the_only_thing_wrong/?tl=de
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