Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Finanzierung des Projektes


von Lennard S. (lennardschulz)


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Hi zusammen,

ich arbeite gerade an einem eigenen technischen Projekt mit viel 
Entwicklungsanteil (Prototypen, Tests etc.) (Drohnen) und stoße an ein 
Problem: die Finanzierung ohne Investoren.

Wie habt ihr solche Phasen gestemmt?
Also echte F&E-Arbeit, bevor ein Geschäftsmodell steht.
Mein Gehalt reicht nicht aus.

Gibt es praktische Strategien oder Erfahrungen, die geholfen haben?

Vttl staatliche Forderungen?

Danke euch!

: Verschoben durch Moderator
von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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google mal nach "Crowdfunding", da werden verschiedene Anbieter 
aufgelistet.

Wie das technisch abläuft weiß ich allerdings nicht

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Lennard S. schrieb:
> Hi zusammen,...

Wenn Du in Bayern beim VDE wärest, dann wäre vor kurzem eine gute 
Gelegenheit gewesen, entsprechende Ansprechpartner, sowohl Industrie wie 
auch Hochschule, direkt und ungezwungen anzusprechen.

von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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Lennard S. schrieb:
> Vttl staatliche Forderungen?

Die sind eher kontraproduktiv.

von Lennard S. (lennardschulz)


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Danke für die Rückmeldung. Ich habe jetzt ein Programm gefunden und 
werde mich voraussichtlich mit einer Firma dafür bewerben. Warum, 
glaubst du, könnte es nicht klappen?

von Lennard S. (lennardschulz)


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Danke, gute Idee!

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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Also Steve Jobs hat damals seinen Kumpel Steve Wozniak überzeugt:
-kostenlose samples von Herstellern anzufragen
-seine Auto zu verkaufen
-Kids von der Strasse für umsonst arbeiten zu lassen.
-die Bezahl/Skonto-Frist von 60d (?) gnadenlos auszunutzen

Grosse Firmen habe auch gern StartUp-Programme, war, glaube ich, auf der 
Embedded 2025 grosses Thema. Bspw.:

* https://www.infineon.com/partners/startups

Staatliche Förderungkann man versuchen, ist aber eher mau als 
Einzelkämpfer aus den unteren Entgeltgruppen.

Dann schon eher Promotion, da wird dir das Equipment gestellt rep. 
finziert. Beispielsweise divers DLR-Programme. Bei der OHB 
beispielsweise sind da etliche aktiv.

Ansonsten halt ein Thema suchen bei dem man die Materialkosten für nen 
Mock-Up, Prototypen stemmen kann. Ist halt auch ne Frage, was man 
verkaufen/demonstrieren will:
* a) "Seine Fähigkeit so einen Prototypen technisch realisieren zu 
können
* b) "das funktionierende Produkt"

Für manche Investoren ist ein Indiz für kostenbewusstes Arbeiten wenn 
der Kreditkanditat gezeigt hat, was er mit beschränkten Mitteln 
hinbekommt.
Und was heisst beschränkt, so ein gängiges StartUpkapital für ne 
Selbstständigkeit sind so 25k. Das sollte man schon hinbekommen. Selbst 
ein Dönerladenbetreiber schnorrt sich was in seiner Familie zusammen.

: Bearbeitet durch User
von Nikolaus S. (Firma: Golden Delicious Computers) (hns)


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Lennard S. schrieb:
> Hi zusammen,
>
> ich arbeite gerade an einem eigenen technischen Projekt mit viel
> Entwicklungsanteil (Prototypen, Tests etc.) (Drohnen) und stoße an ein
> Problem: die Finanzierung ohne Investoren.
>
> Wie habt ihr solche Phasen gestemmt?
> Also echte F&E-Arbeit, bevor ein Geschäftsmodell steht.
> Mein Gehalt reicht nicht aus.
>
> Gibt es praktische Strategien oder Erfahrungen, die geholfen haben?

Businessplan aufstellen. Wer sind Kunden, Wettbewerber, was kostet die 
Entwicklung, wieviel Kredit/Eigenkapital braucht? Etc.

Weitere Infos z.B. www.baystartup.de

Es geht nicht darum das technische Projekt/Produkt zu entwickeln und 
dann verkauft es sich von alleine, sondern den zukünftigen 
(langfristigen) Gewinn einer Firma. Genau auf den spekuliert der 
Investor (Kreditgeber) über den Kauf von Firmenanteilen.

Man kann aber - wenn es eine hochattraktive Technologie ist - auch 
Kunden suchen, die einem die Fertigentwicklung vorfinanzieren. Aber: die 
meisten Kunden wollen ein individuelles Produkt von der Stange und kein 
Risiko eingegen (das sollen bitte andere tragen). Also sie wollen 
möglichst billig und maximale Qualität mit vielen "Bells and Whistles" 
gleichzeitig.

>
> Vttl staatliche Forderungen?

Kann klappen, aber auch da muss man das Projekt erst mal vorfinanzieren 
oder nachweisen dass man seinen Eigenanteil bereitgestellt bekommt.

Generell scheint es im Moment am einfachsten zu sein wenn man irgendwas 
mit KI und SaaS macht. Hardware ist kapitalintensiv.

: Bearbeitet durch User
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Hardware ist kapitalintensiv.
Kann man so pauschal nicht sagen.

von Joachim B. (jar)


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Bradward B. schrieb:
>> Hardware ist kapitalintensiv.
> Kann man so pauschal nicht sagen.

sehe ich genauso, die Hardware ein Einzelstück meiner Diplomarbeit war 
locker zu finanzieren, einen serienmäßgen Prototyp zu bauen wie mein 
Professor es wünschte hätte mich in Lebenshaltungkosten überfordert, 
nach Schule, Studium und Diplom war es endlich mal Zeit Geld zu 
verdienen. Ich wollte nicht ewig als Student so weiterleben. Ein Kollege 
in meiner Industriezeit machte das noch weitere Jahre bis zur ersten 
Million. Jeder wie er meint, als wenn Geld glücklich macht und der 
Partner muß ja auch mitziehen.

von Maik .. (basteling)


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Na, für ganz dolle Dinge gibt es doch ein staatliches Förderprogramm für 
Sprunginnovationen ;)

von Nikolaus S. (Firma: Golden Delicious Computers) (hns)


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Maik .. schrieb:
> Na, für ganz dolle Dinge gibt es doch ein staatliches Förderprogramm für
> Sprunginnovationen ;)

https://www.sprind.org

Zitat: Die Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND finanziert 
bahnbrechende Technologien und Themen, die das Potential haben, unser 
Leben von Grund auf zu verbessern.

Bezug zu Drohnen dieses Threads ist auch dabei.

von Bruno V. (bruno_v)


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Bradward B. schrieb:
> Also Steve Jobs hat damals seinen Kumpel Steve Wozniak überzeugt:
> -kostenlose samples von Herstellern anzufragen
> -seine Auto zu verkaufen
> -Kids von der Strasse für umsonst arbeiten zu lassen.
> -die Bezahl/Skonto-Frist von 60d (?) gnadenlos auszunutzen

Wobei das quasi nur den Demonstrator betraf, den Apple1. Und obwohl der 
Apple 2 schon existierte, brauchten sie einen Investor (250k$ für 26%) 
um ein verkaufsfähiges Produkt (statt eines Nerd-Bausatzes) daraus zu 
machen. Schaltnetzteil, Gehäuse, Anleitungen, Marketing, ... .

von Pandur S. (jetztnicht)


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Zu Crowdfunding. Dazu sollte man einen funktionsfaehigen Prototypen 
haben und kommunikativ sein. Man kann sich mehr oder weniger enge 
Fesseln anlegen.
zB bei Crowdsupply.com, eine Amerikanische Firma, die uebernimmt die 
Werbung und die Finanzierung, das Produkt soll dann aber auch bei ihnen, 
resp unter ihnen gefertigt werden. Stueckzahl Kontrolle unbekannt. Ich 
hatte tolle Produkte von dort.

Allenfalls Kickstarter...

Ich habe schon viele Projekte mitfinanziert. Sehr oft sind diese 
Finanzierung im herkoemmlichen Sinn eher ein Witz. Es sind zunehmend 
Chinesische Firmen, welche ein fertiges Produkt bereits haben, bereit 
zur Fertigung, inklusive Pipelines, Lieferketten, und nur noch das Geld 
benoetigen, welches moeglicherweise schwierig zu bekommen ist. Da wurde 
nichts mehr entwickelt, sogar die Verpackung war professionell 
optimiert. Die vorausgesagte Lieferfrist wurde eingehalten. Von der 
Produktausarbeitung erschien es wie die erste Serie. Also die Nullserie 
war schon durch.

Ganz anders zu frueheren Crowdfundings, wo effektiv noch daran 
gearbeitet werden musste, und der Liefertermin rausgeschoben wurde.

von Hannes J. (pnuebergang)


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Ich würde nicht versuchen eine brandneue Idee über Croudfunding zu 
finanzieren. Schließlich legt man dabei die Idee offen. Gelegentlich 
passiert es dass jemand in China das schnell nach baut und der Clone 
schon früher auf dem Markt ist als das eigene Produkt.

Pandur S. schrieb:
> Es sind zunehmend
> Chinesische Firmen, welche ein fertiges Produkt bereits haben, bereit
> zur Fertigung, inklusive Pipelines, Lieferketten, und nur noch das Geld
> benoetigen, welches moeglicherweise schwierig zu bekommen ist.

Ich habe bei so was die Bedenken dass es nur ein Money Grab ist. 
Eigentlich ist das Geld da, aber die Einnahmen aus dem Croundfunding 
nimmt man zusätzlich mit. Warum Geld von dummen Westlern auf der Straße 
liegen lassen?

von Pandur S. (jetztnicht)


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> Ich habe bei so was die Bedenken dass es nur ein Money Grab ist.

Ich hatte bisher noch keine Ausfaelle. Und weshalb soll das Geld sowieso 
da sein ? Du hast nicht ganz die Ahnung wie Wirtschaft laeuft.
Du hast eine tolle Idee fuer ein Produkt, hast schon viel Zeit und Geld 
reingesteckt. Ein paar Kollegen oder Bekannte hatten einen Prototypen 
zum Testen. Du warst bei Fabrikanten, Zulieferern hast dich beraten 
lassen und eine Nullserie gebaut, alles passt. Nun solltest du eine 
erste Serie fertigen lassen, die kostet zB 50kEuro. Du bist aber nicht 
kreditwuerdig. Weder bei den Lieferanten, noch als Arbeitgeber, es 
sollten ein paar Leute zusammenschrauben helfen...

Ein Crowdfunding hilft. Die buchen das Geld bei den Kunden zwar erst bei 
Auslieferung ab, aber das sind gesicherte Kaufzusagen. Die machen dich 
kreditwuerdig, auch als Arbeitgeber.

Ich habe keine Ahnung wieviel diese Plattformen fuer sich abzweigen. 
Kommt moeglicherweise auf die Bedingungen an. Wie hoch ist das Risiko 
fuer die Plattform, der Aufwand usw

: Bearbeitet durch User
von Linus B. (linusbrauner)


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Servus,
ich gratuliere, Du bist gescheitert. Warum schon jetzt gescheitert?
1. Hardware ist teuer und kein Investor hat Lust darauf. Hardware ist 
teuer und langsam. Apps und Cremes sind deutlich besser.
2. Du bist ohne Team unterwegs. Die Alleingänger sind nicht attraktiv.
3. Du bist zu alt wenn Du die Frage hier stellst. Für Studenten gibt es 
Exist und/oder Ähnliches. Aber die Studenten haben keine Erfahrung und 
scheitern normalerweise.
4. Du bist in einem falschen Land, als Gründer/Macher giltst Du als 
Querulant. Seed Runde ist hierzulande mit der Technischen Entwicklung 
von Phase B oder C in USA möglich. Also wieder keine Investoren.

Ich habe Tausende Arbeitsstunden und 20000€ versenkt. Der vermögender 
Bekannte über 150000€ und einige Jahre. Ein Paar Andere etwas 
dazwischen. Keiner hatte Erfolg mit einer guten sinnvollen realistischen 
technischen Entwicklung.

Finde normales Leben und Spass an etwas. Deine Anstrengungen werden 
nicht honoriert. Nur tote Lebenszeit. Du kriegst sie nicht mehr zurück.

Schöne Grüße
Linus

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>> -kostenlose samples von Herstellern anzufragen
>> -seine Auto zu verkaufen
>> -Kids von der Strasse für umsonst arbeiten zu lassen.
>> -die Bezahl/Skonto-Frist von 60d (?) gnadenlos auszunutzen
>
> Wobei das quasi nur den Demonstrator betraf, den Apple1. Und obwohl der
> Apple 2 schon existierte, brauchten sie einen Investor (250k$ für 26%)
> um ein verkaufsfähiges Produkt (statt eines Nerd-Bausatzes) daraus zu
> machen. Schaltnetzteil, Gehäuse, Anleitungen, Marketing, ... .

Ja ich beziehe mich da ausschliesslich auf den Singleboard-Computer 
Apple 1  hinsichtlich der Frage wie man Geld für Material heranschaft.

Der erste richtige Apple Investor war Mike Markkula, einer der in jungen 
Jahren bei Fairchild und Intel stinkereich geworden ist und der kam zu 
Apple danks Steve Jobs "Telefonterror" mit dem Steve seine 
Messe-bekanntschaften um Geld für die Firma anbettelte. Für sein Geld 
bekam Markkula Geschäftsanteile, so wie ich verstanden habe hat der TO 
kein Geschäft sondern ein Einzelpersonen-"Projekt" oder Projekt-idee.

Markkula begründet seinen Einstieg damit, das er bei der Entstehung 
einer neue Industrie ("Personal Computer") wegen der enormen 
Wachstumsaussichten) dabei sein wollte.

Ein "Demonstrator" für den All-in-one Apple II ist der Single-board 
Computer
IMHO Apple I nicht. Apple 1 war ledoglich eine bestückte Platine die 
über (einen einzigen) kleinen Laden verkauft wurde. Die Architektur war 
auch eine andere. Das Geld für den Apple I brauchte man aber auch schon 
nicht nur für Material sondern auch um Zuarbeiter zu bezahlen - das PCB 
für die Kleinserie hat nicht Wozniak selbst gemacht, das war ein 
Atari-Bekannter (Howard Cantin) der 500 US$ dafür erhielt.
Bei Apple II war es dann noch mehr Fremdentwicklung, die bezahlt werden 
wollte (Lüfterloses Netzteil im Gehäuse, Gehäuse-design, ...) ganz zu 
schweigen von den Herstellanlagen, Vertriebswege etc..
Davon schreibt der TO nicht, deshalb beziehen sich die Tipps rein auf 
das Geld fürs Material.


Da mal der erste Bankauszug für Apple: 
https://www.rrauction.com/auctions/lot-detail/351019507346002-steve-jobs-march-1976-wells-fargo-account-statement-for-apple-computer-co-apples-first-financial-record/#mz-expanded-view-1427309205690

von Bruno V. (bruno_v)


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Ich habe auch nur die Biographien gelesen und was mir sonst so in die 
Finger kam. Irgendwo stand, dass Makula in seinem frühen "Ruhestand" 
jungen Startups (heute würde man sagen) eigentlich nur coaching Tipps 
gab. Beim Apple II rechnete er alles durch und kam zu keinem Szenario, 
wie das scheitern könnte. Daraufhin sein eigenes Geld und ja 
tatsächliche Mitarbeit vor Ort.

Von Woszniak stammt, dass der AppleII kein "Nachfolger" ist, sondern 
quasi gleichzeitig, wobei er natürlich nur den I erstmal realisieren 
konnte.

Ohne Makula wäre er (nach seinen Angaben) bei HP geblieben.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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Bruno V. schrieb:
> Ich habe auch nur die Biographien gelesen und was mir sonst so in die
> Finger kam.

Zur den Umständen der Gründung gibt es ein ausführliches Interview mit 
Wozniak in ISBN:  ‎ 978-3826691096; das taugt mir als Hauptquelle

> Irgendwo stand, dass Makula in seinem frühen "Ruhestand"
> jungen Startups (heute würde man sagen) eigentlich nur coaching Tipps
> gab. Beim Apple II rechnete er alles durch und kam zu keinem Szenario,
> wie das scheitern könnte. Daraufhin sein eigenes Geld und ja
> tatsächliche Mitarbeit vor Ort.

Ich hab so im Kopf, das Markulla quasi von einen Bekannten der es leid 
war immer von Jobs angerufen zu werden, geschickt wurde. M. galt als 
eitel und ist mit einem goldfarbenen Teuerwagen angereist.

> Von Woszniak stammt, dass der AppleII kein "Nachfolger" ist, sondern
> quasi gleichzeitig, wobei er natürlich nur den I erstmal realisieren
> konnte.

Müsste man vergleichen, die Monitorausgabe ist komplett anders, der 
Apple I ist mehr Terminal als standalone Computer, Wenn ich mich recht 
erinner war es auch W. Interesse ein Gerät zu haben mit dem er sich auf 
einem Grossrechner einloggen konnte.

> Ohne Makula wäre er (nach seinen Angaben) bei HP geblieben.
Hm, Wozniak wurde wohl ziemlich gedrängt bei HP zu kündigen, obwohl es 
ihm dort recht gefiel. Es heisst, Steve jobs liess Apple I Exemplare 
zurückkaufen, damit deren Besitzer nicht ständig support von Wozniak 
einforderten; W. sollte schliesslich am AppleII und den Laufwerken 
arbeiten. Und das Basic mit Float-typen sollte er auch endlich abliefern 
....

Vor Markulla war wohl Chuck Peddle als Investor/Mentor angedacht, und 
soll sich Apple's Prototypen intensiv angeschaut haben.

: Bearbeitet durch User
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