Hallo, ich habe hier ein Supermicro-Mainboard (X9DRW-3LN4F+). Das System friert sporadisch alle ~8-12h ein. Die acht RAM-Riegel, beide CPUs sind geprüft bzw. bereits getauscht. Ebenfalls habe ich schon alle Elkos getauscht. (Ich weiß, dass sich das nicht mehr lohnt - aber jetzt will ich es erst recht wissen..) BGA-Lötung der Southbridge ist unauffällig. (Leichtes verwinden des Mainboards und Wärme/Kälte führt zu keinem Ausfall.) Nun habe ich das ganze Board stückchenweise mit Kälte/Wärme gestresst und dabei ist reproduzierbar ein Bauteil aufgefallen. Bei nur kurzem Abkühlen (1 Sek) mit Kältespray stürzt das System sofort ab. Das Mainboard lässt sich auch erst nach ~15 Sek wieder einschalten. Auf Wärme reagiert das Bauteil nicht. Nach dem abkühlen und sofortigem aufwärmen lässt sich das Board ebenfalls sofort wieder einschalten. Was könnte das für ein IC sein? Abmessungen ca. 2,1 x 1,3mm ohne Pins
13:23 Nerd 8. schrieb: > Was könnte das für ein IC sein? 13:33 Nerd 8. schrieb: > Gefunden Muss man dafür einen Thread aufmachen?
Rainer W. schrieb: > Muss man dafür einen Thread aufmachen? Kann ich schon verstehen, manchmal gibt einem das vernünftige Formulieren einer Frage den Impuls, doch noch mal gründlicher und etwas anders selbst zu suchen. Und anständigerweise hat der Threadstarter seine Erkenntnisse gleich veröffentlicht, statt sie für sich zu behalten und andere für ihn sinnlos weitersuchen zu lassen (wie das wohl auch manchmal vorkommen mag).
Der Vielschicht-KerKo daneben, könnte es möglicherweise auch sein. Die liegen beide so dicht beieinander, das sich das beim Ansprühen schwer unterscheiden lässt.
Löte mal C5 neben dem IC richtig schön lange und heiß nach! (ca. 20 sec) Keramische C verlieren über die Zeit ihre Kapazität. Nachlöten bringt die Keramik über die Rekristallisationstemperatur und die alte Kapazität ist wieder da. Und dann teste noch mal mit Kältespray. Wäre schon interessant, ob es der C ist.
Lothar schrieb: > Keramische C verlieren über die Zeit ihre Kapazität. Gibt es eine Quelle für diese interessante These?
Harald K. schrieb: > Lothar schrieb: >> Keramische C verlieren über die Zeit ihre Kapazität. > > Gibt es eine Quelle für diese interessante These? https://www.knowlescapacitors.com/getmedia/0d900fa3-87c5-4b78-aae5-ff6a837f1a3a/an0006
Lothar schrieb: > Keramische C verlieren über die Zeit ihre Kapazität. Keramikkondensatoren verlieren mit der Zeit ebenfalls an Kapazität. Murata hat hierzu eine empfehlenswerte Application Note veröffentlicht. Im Gegensatz zu Elektrolytkondensatoren erfolgt der Kapazitätsverlust jedoch allmählich und nicht abrupt. Ein signifikanter, plötzlicher Abfall wie bei Elkos tritt nicht auf. https://digitalpowersystems.eu/de/lebensdauer-kondensatoren/
Dieter D. schrieb: > Lothar schrieb: >> Keramische C verlieren über die Zeit ihre Kapazität. > > Keramikkondensatoren verlieren mit der Zeit ebenfalls an Kapazität. ich bin verwirrt: Ist "Keramische C" und "keramikkondensatoren" nicht das gleiche?
Naja, trotz meines überraschten Danks muss man jede, aber wirklich jede Aussage unseres speziellen "Freundes" cum grano salis nehmen, wenns nicht doch gleich ein ganzer Sack ist.
Rainer W. schrieb: > Muss man dafür einen Thread aufmachen? Muß man immer gleich einen völiig überflüssigen Kommentar abgeben?
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.
