Wen's interessiert…
Nachdem die GUI-Kinder beim 140.8.0esr (64-Bit) die Fensterzeile
versauhuddelt und somit eine wichtige Funktionalität** bei Linux kaputt
gemacht haben, hier die Lösung.
1
about:config
2
browser.tabs.inTitlebar = 0
** Die mittlere Maustaste in der Fensterzeile schaufelt bei Linux ein
Fenster ganz nach unten (im Sinne von: hinter alle anderen. So kann man
mit der mittleren Maustaste bequem durch den Stapel von Fenstern
navigieren.
Norbert schrieb:> bei Linux
Wohl eher "bei einer bestimmten (von gefühlt dutzenden)
Desktop-Umgebungen für diverse verschiedene Distributionen von
Betriebssystemen mit Linux-Kernel".
Würde mich jetzt sehr wundern, wenn das bei allen drölfzigtausend
existierenden Linux-Variationsarten so funktionieren sollte.
Johannes F. schrieb:> Wohl eher "bei einer bestimmten (von gefühlt dutzenden)> Desktop-Umgebungen für diverse verschiedene Distributionen von> Betriebssystemen mit Linux-Kernel".
Ich mag jetzt nicht alle testen, aber bei MATE (alter Gnome2) auf jeden
Fall. Bei den Neueren wahrscheinlich.
> Würde mich jetzt sehr wundern, wenn das bei allen drölfzigtausend> existierenden Linux-Variationsarten so funktionieren sollte.
Bei vielen anderen sehr wahrscheinlich konfigurierbar.
Iss aber auch egal. Daher schrieb ich: »Wen's interessiert«
Christoph db1uq K. schrieb:> esr
ist eigentlich die gut abgehangene, aber dennoch mit neuesten
Sicherheitspatches versorgte Enterprise Version für die
GUI-Konservativen.
Beim Raspi ist es die Version 142.0.1 und bei dieser verschwindet immer
wieder die untere Zeile mit dem Suchfenster. Fenster klein machen und
wieder groß, dann stimmt es wieder. Das liegt aber nicht am Firefox,
sondern am Wayland.
Manchmal verschwinden auch die Tabs der geöffneten Programme in der
oberen Menüleiste. Ausgelöst wird dies durch den Firefox. Das liegt aber
nicht am Firefox, sondern am Wayland.
Norbert schrieb:> ** Die mittlere Maustaste in der Fensterzeile schaufelt bei Linux ein> Fenster ganz nach unten (im Sinne von: hinter alle anderen. So kann man> mit der mittleren Maustaste bequem durch den Stapel von Fenstern> navigieren.
Das ist nicht alles, was dadurch kaputt gemacht wird. Leider machen das
immer mehr Programme. Dadurch fügen sie sich blöderweise nicht mehr
sauber in das Window-Management ein, weil sie den Fensterrahmen und
dessen Funktionalität selber machen, statt das - wie eigentlich
vorgesehen - dem Window-Manager zu überlassen. Unter KDE kann man z.B.
durch Mittelklick auf den Maximieren-Button nur vertikal, durch
Rechtsklick nur horizontal maximieren. Des funktioniert mit solchen
Sonderfenstern auch nicht.
Johannes F. schrieb:> Norbert schrieb:>> bei Linux>> Wohl eher "bei einer bestimmten (von gefühlt dutzenden)> Desktop-Umgebungen für diverse verschiedene Distributionen von> Betriebssystemen mit Linux-Kernel".
Mit dem Kernel hat das nix zu tun, sondern eher mit X11 oder Wayland.
Unter FreeBSD wird es die Problematik genauso geben.
> Würde mich jetzt sehr wundern, wenn das bei allen drölfzigtausend> existierenden Linux-Variationsarten so funktionieren sollte.
Zumindest in KDE kann man das einstellen.
Ralf X. schrieb:> Zur Noit kann man ja auch auf Windows umsteigen.
Damit man ein Feature, das durch diese Firefox-Änderung kaputtgemacht
wurde, gar nicht erst hat? Toller Plan...
Norbert schrieb:> Johannes F. schrieb:>> Wohl eher "bei einer bestimmten (von gefühlt dutzenden)>> Desktop-Umgebungen für diverse verschiedene Distributionen von>> Betriebssystemen mit Linux-Kernel".>> Ich mag jetzt nicht alle testen, aber bei MATE (alter Gnome2) auf jeden> Fall. Bei den Neueren wahrscheinlich.
Brauchst du auch nicht; ich meine, es wäre eben sinnvoller gewesen,
"eine wichtige Funktionalität bei MATE bzw. X11" zu schreiben als "bei
Linux".
Weil dieses GUI-Bedienungs-Detail eben in Desktop-Umgebung bzw.
Window-Manager implementiert ist und mit dem OS-Kernel gar nichts zu tun
hat.
Rolf M. schrieb:> Johannes F. schrieb:>> Norbert schrieb:>>> bei Linux>>>> Wohl eher "bei einer bestimmten (von gefühlt dutzenden)>> Desktop-Umgebungen für diverse verschiedene Distributionen von>> Betriebssystemen mit Linux-Kernel".>> Mit dem Kernel hat das nix zu tun, sondern eher mit X11 oder Wayland.> Unter FreeBSD wird es die Problematik genauso geben.
Genau das war ja der Punkt, auf den ich hinaus wollte.
Norbert schrieb:> ** Die mittlere Maustaste in der Fensterzeile schaufelt bei Linux ein> Fenster ganz nach unten
Magst Du dem unwissenden KDE-User bitte sagen oder vielleicht noch
besser mit einem Screenshot zeigen, was eine Fensterzeile ist? Eine
solche Zeile ist mir beim Firefox unbekannt, und die von Dir
beschriebene Funktion auch. Danke!
Ein T. schrieb:> was eine Fensterzeile ist?
* titlebar
* window titlebar
* Titelleiste
Das Ding an der Unterseite eines Fensters, wenn man Kopfüber vor dem
Monitor hängt.
Johannes F. schrieb:> Brauchst du auch nicht; ich meine, es wäre eben sinnvoller gewesen,> "eine wichtige Funktionalität bei MATE bzw. X11" zu schreiben als "bei> Linux".>> Weil dieses GUI-Bedienungs-Detail eben in Desktop-Umgebung bzw.> Window-Manager implementiert ist und mit dem OS-Kernel gar nichts zu tun> hat.
Ich hatte fälschlicherweise angenommen, dass die Nennung des Firefox
Browsers die Benutzung einer GUI impliziert.
Norbert schrieb:> Ein T. schrieb:>> was eine Fensterzeile ist?>> * titlebar> * window titlebar> * Titelleiste>> Das Ding an der Unterseite eines Fensters, wenn man Kopfüber vor dem> Monitor hängt.
Aber wenn ich kopfüber vor dem Monitor hänge -- was ich, zugegeben,
heutzutage nicht mehr so häufig mache -- dann bleibt unten doch unten?
Egal, ich verstehe immer noch nicht, was Du meinst. Meinst Du den
Rahmen, den üblicherweise der Window Manager zeichnet? :-/
Ein T. schrieb:> Egal, ich verstehe immer noch nicht, was Du meinst
Ich um ehrlich zu sein auch nicht.
"Normale" Fenter haben früher eine Titelzeile gehabt, in der oft der
Name des Programms und gegebenenfalls ein Dateiname oder ähnliches
stand.
Firefox aber hat keine Titelzeile, sondern stellt unmittelbar seine
Tableiste dar, darunter ist dann der ("die"?) Toolbar mit diversen
Schaltflächen und der Adresszeile zu sehen.
Manchmal sprechen Bilder mehr als Worte ...
Harald K. schrieb:> Firefox aber hat keine Titelzeile, sondern stellt unmittelbar seine> Tableiste dar,
Siehste Harald, genau darum geht es.
Genauer darum, dass man es wieder abschalten kann um die alte
Funktionalität zurück zu holen.
Edit: Ähnlich dem zweiten Icon von rechts in Fenstern bei Amiga
Imagination(Workbench). Mit dem konnte man auch ein Fenster in den
Hintergrund bringen. Wegweisend bereits im letzten Jahrtausend.
Harald K. schrieb:> "Normale" Fenter haben früher eine Titelzeile gehabt, in der oft der> Name des Programms und gegebenenfalls ein Dateiname oder ähnliches> stand.
Ah, die Titelleiste...
> Firefox aber hat keine Titelzeile,
Das stimmt, die malt der Window Manager, die Applikation kann das
abschalten (_MOTIF_WM_HINTS oder _NET_WM_WINDOW_TYPE), aber das zu tun,
um ~30 Pixel an vertikaler Anzeigefläche zu gewinnen, erscheint mir
ziemlich idiotisch, vor allem, da sich der Firefox mit F11 in den
Fullscreen-Modus umschalten läßt, wenn man wirklich mal den kompletten
Screen braucht.
Was mich allerdings auch irritiert hatte, war, daß die mittlere
Maustaste auf FF-Tabs bei mir anders arbytet, hier wird der Tab dann
nämlich geschlossen. Ist das unter Gnome tatsächlich so, daß er dann
nach rechts geschoben wird?
Ein T. schrieb:> Was mich allerdings auch irritiert hatte, war, daß die mittlere> Maustaste auf FF-Tabs bei mir anders arbytet, hier wird der Tab dann> nämlich geschlossen. Ist das unter Gnome tatsächlich so, daß er dann> nach rechts geschoben wird?
Nein, die Tabs verhalten sich gleich. Mouse-Links zum Verschieben,
M-Mitte zum Schließen, M-Rechts für Kontextmenü.
Mario M. schrieb:> Oder die Klickibunti-Version:> Rechtsklick in Tabzeile -> Symbolleiste anpassen -> Titelleiste (unten> links) anhaken -> auf Fertig klicken
Da kann man übrigens auch die Menüleiste wieder einschalten, die Firefox
per default ebenfalls unterdrückt.
Norbert schrieb:> Edit: Ähnlich dem zweiten Icon von rechts in Fenstern bei Amiga> Imagination(Workbench). Mit dem konnte man auch ein Fenster in den> Hintergrund bringen. Wegweisend bereits im letzten Jahrtausend.
Es gibt noch viele Kleinigkeiten, die moderne Windowmanager mitbringen,
die alle sonst nicht funktionieren. Lustig wird's, wenn man
focus-follows-mouse eingestellt hat und das Fenster, das den Fokus hat,
nicht unbedingt nach vorne geholt wird. Dann kannst du solche
kaputtreduzierten Fenster gar nicht mehr nach vorne holen, außer, indem
man die anderen Fenster nach hinten bringt.
Rolf M. schrieb:> Da kann man übrigens auch die Menüleiste wieder einschalten, die Firefox> per default ebenfalls unterdrückt.
Ich brauche beides nicht, ein paar Pixel mehr Anzeigefläche sind mir
lieber. Man weiß ja, dass man im Browser ist. Die Menüzeile kann man
temporär mit der Alt-Taste öffnen.
Norbert schrieb:> Ich hatte fälschlicherweise angenommen, dass die Nennung des Firefox> Browsers die Benutzung einer GUI impliziert.
Daß irgendeine GUI|WM|Desktop benutzt wird, ist natürlich klar.
Die Frage war, welche. Denn sowohl Window Manager als auch Desktop
Environments gibt es bekanntlich verschiedene, und diese werden auch von
dem eigentlichen "Linux" im engeren Sinne bzw. dessen Distributionen
unabhängig entwickelt.
Hoffentlich habe ich mich nun einigermaßen verständlich ausgedrückt.
Mario M. schrieb:> Rolf M. schrieb:>> Da kann man übrigens auch die Menüleiste wieder einschalten, die Firefox>> per default ebenfalls unterdrückt.>> Ich brauche beides nicht, ein paar Pixel mehr Anzeigefläche sind mir> lieber. Man weiß ja, dass man im Browser ist. Die Menüzeile kann man> temporär mit der Alt-Taste öffnen.
Das Menü braucht man nicht zwingend, das stimmt. Ich find's aber besser.
Sämtliche Menüs in so einen Hamburger-Button zu stecken, mag auf dem
Handy sinnvoll sein, aber auf einem Desktop will ich lieber eine
reguläre Menüzeile. Ist natürlich Geschmackssache.
Bezüglich der Titelzeile: Wie gesagt hat das ggf. einige Nachteile, weil
das Fenster den Windowmanager umgeht und sich daher je nach
Windowmanager und dessen Einstellungen völlig anders verhält als alle
anderen Fenster. Deshalb brauche ich die richtige Titelzeile unbedingt.
Rolf M. schrieb:> Das Menü braucht man nicht zwingend, das stimmt.
Man will es benutzen können, aber warum muss es permanent Platz auf dem
Bildschirm wegnehmen?
Das gleiche trifft auch auf Taskleisten, "Docks" und ähnliches zu - ja,
die sind praktisch, die will man verwenden, aber man muss sie doch nicht
die ganze Zeit auf dem Bildschirm haben. Der Kram soll sich einblenden,
wenn man ihn braucht, und sonst die Füße still und den eh nie
ausreichenden Platz auf dem Monitor für wichtigeres freihalten.
Unter Windows blendet Firefox die Menüzeile ein, wenn man die
"Alt"-Taste drückt. Reicht doch. Diesen Hamburgertatschquatsch braucht
man dafür nicht.
Sowas wie Taskleisten und Docks blenden sich ein, wenn man mit der zum
Bedienen der Dinger eh' erforderlichen Maus in die Nähe des jeweiligen*
Bildschirmrandes kommt. Oder wenn man (bei Windows) Ctrl+Esc oder die
Microsoft-Reklametaste** auf der Tastatur drückt.
*) laut Heise soll Windows 11 demnächst wieder erlauben, die Taskleiste
auch anderswo als unten anzuheften
**) ein normgerechtes MF-II-Layout, wie auf dem IBM Model M zu finden,
hat keine Microsoft-Reklametasten. Man kann auch gut ohne diese Tasten
leben, mein Model M ist jetzt 30 Jahre alt. Und funktioniert weiterhin
bestens ...
Der Scheiss mit dem fehlenden Fensterrahmen, ist mir schon lange ein
Dorn im Auge. Dann kann man die fast nirgends mehr zum Fenster
verschieben anfassen. Und das Theming macht es auch komplett kaputt.
Statt konsistent aussehende Fenster, wilder Durcheinander. Warum sollte
man auch dem User überlasse, wie sein System aussieht, nein, da will
Google seinen Google look, und Gnome seine n Gnome look.
Und zu allem Überfluss darf man dann überall auf dem Bildschirm suchen,
wo sie welche Buttons versteckt haben.
Das kommt alles von Gnome, mit deren CSD-Initiative:
https://wiki.gnome.org/Initiatives(2f)CSD.html
Gnome, Freedesktop und Redhat. Die machen wirklich alles kaputt. Damals
als Gnome 2 noch aktuell war, war die Welt noch in Ordnung, da war das
alles besser.
Harald K. schrieb:> *) laut Heise soll Windows 11 demnächst wieder erlauben, die Taskleiste> auch anderswo als unten anzuheften
Das soll auch religioese Gruende haben. Es musste daher auf Win10
geblieben oder auf ein anderes Betriebssystem umgestiegen werden. Wo
wuerde mich noch interessieren.
Harald K. schrieb:> Rolf M. schrieb:>> Das Menü braucht man nicht zwingend, das stimmt.>> Man will es benutzen können, aber warum muss es permanent Platz auf dem> Bildschirm wegnehmen?
Wie gesagt: Ist Geschmackssache. Ich will das Menü, und auf meinem
4k-Monitor tut mir das nicht weh. Schlimmer finde ich da diese riesigen
(und meist unübersichtlichen) "ribbons", die manche Programme haben. Die
nehmen mir dann doch zu viel Platz weg. Das ist das krasse Gegenteil vom
Hamburger.
> Sowas wie Taskleisten und Docks blenden sich ein, wenn man mit der zum> Bedienen der Dinger eh' erforderlichen Maus in die Nähe des jeweiligen*> Bildschirmrandes kommt. Oder wenn man (bei Windows) Ctrl+Esc oder die> Microsoft-Reklametaste** auf der Tastatur drückt.
Das würde ich auch als Geschmackssache sehen. Bei mir ist das Panel
immer eingeblendet, aber das ist auch nicht so riesig, sondern eher
kompakt.
Generell haben sich auch die Bildschirme ungünstig dafür entwickkelt.
Erst waren 5/4 oder 4/3 üblich, dann 16/10, dann 16/9. Heute gibt's
sogar noch 21/9 oder noch krasser. Da hat man dann jede Menge Platz in
der Breite, aber kaum noch in der Höhe. Die Displays verkommen zu
Sehschlitzen. Und damit stört natürlich Platzverbrauch oben und unten
ganz besonders.
> *) laut Heise soll Windows 11 demnächst wieder erlauben, die Taskleiste> auch anderswo als unten anzuheften
Das kann es aktuell nicht mehr?
> **) ein normgerechtes MF-II-Layout, wie auf dem IBM Model M zu finden,> hat keine Microsoft-Reklametasten. Man kann auch gut ohne diese Tasten> leben, mein Model M ist jetzt 30 Jahre alt. Und funktioniert weiterhin> bestens ...
Klassische UNIX-Tastaturen haben eine Meta-Taste. Die Reklametaste wird
daher unter Linux als Ersatz für die fehlende Meta-Taste verwendet.
Deshalb bin ich ganz froh, dass es die gibt.
Daniel A. schrieb:> Statt konsistent aussehende Fenster, wilder Durcheinander. Warum sollte> man auch dem User überlasse, wie sein System aussieht, nein, da will> Google seinen Google look, und Gnome seine n Gnome look.
Das witzige daran ist ja, dass einer der Kritikpunkte, die Windows-User
an Linux hatten, war, dass das Look&Feel bei der OpenSource-Software
nicht einheitlich war, wie sie das von proprietärer Software unter
Windows gewohnt waren. Heute ist der Trend genau umgekehrt. Bei
Handy-Apps oder bei Web-Anwendungen macht sowieso schon immer jeder, was
er will, aber inzwischen gilt es offenbar auch auf dem Desktop als
schick, es unbedingt anders machen zu müssen als die anderen.
Rolf M. schrieb:> Erst waren 5/4 oder 4/3 üblich, dann 16/10, dann 16/9. Heute gibt's> sogar noch 21/9 oder noch krasser. Da hat man dann jede Menge Platz in> der Breite, aber kaum noch in der Höhe.
Hab' hier einen zweiten 16:10 im Hochformat neben dem Hauptmonitor
stehen. Nahezu ausschließlich um Dokumentationen anzusehen. DIN A4 mit
150% ist schon angenehm.
Bzgl. 21/9, da würde ab 32" wenigstens ein DIN A4 in Originalgröße drauf
passen. Dennoch, ich mag die Briefkästenschlitze auch nicht.
Rolf M. schrieb:> Harald K. schrieb:>> Rolf M. schrieb:>>> Das Menü braucht man nicht zwingend, das stimmt.>>>> Man will es benutzen können, aber warum muss es permanent Platz auf dem>> Bildschirm wegnehmen?>> Wie gesagt: Ist Geschmackssache. Ich will das Menü, und auf meinem> 4k-Monitor tut mir das nicht weh.
Oh wohl, natürlich tut es das. Wenn der Harald das doch sagt!
Daniel A. schrieb:> Gnome, Freedesktop und Redhat. Die machen wirklich alles kaputt. Damals> als Gnome 2 noch aktuell war, war die Welt noch in Ordnung, da war das> alles besser.
Dann nimm Mate. Ist die Fortführtung von Gnome 2.
Daniel A. schrieb:> Gnome, Freedesktop und Redhat. Die machen wirklich alles kaputt. Damals> als Gnome 2 noch aktuell war, war die Welt noch in Ordnung, da war das> alles besser.
Dann nimm Mate. Ist die Fortführung von Gnome 2.
Holger T. schrieb:> Daniel A. schrieb:>> Gnome, Freedesktop und Redhat. Die machen wirklich alles kaputt. Damals>> als Gnome 2 noch aktuell war, war die Welt noch in Ordnung, da war das>> alles besser.>> Dann nimm Mate. Ist die Fortführtung von Gnome 2.
Diesseits wird die Auffassung vertreten, daß man als Linux-Nutzer lieber
von allem Abstand hält, an dem Miguel de Icaza oder Redhat mitgewirkt
haben.
Holger T. schrieb:> Dann nimm Mate. Ist die Fortführung von Gnome 2.
Was soll das denn bringen, eine andere DE zu nehmen, wenn es doch die
Anwendungen sind, die den CSD Scheiss jetzt nun mal drin haben? Da kann
auch das beste DE nichts dagegen tun. Gnome & co. haben das für alle
ruiniert!
Daniel A. schrieb:> Holger T. schrieb:>> Dann nimm Mate. Ist die Fortführung von Gnome 2.>> Was soll das denn bringen, eine andere DE zu nehmen, wenn es doch die> Anwendungen sind, die den CSD Scheiss jetzt nun mal drin haben? Da kann> auch das beste DE nichts dagegen tun. Gnome & co. haben das für alle> ruiniert!
In kwin kann man für beliebige Programme bzw. Programmfenster den
regulären Fensterrahmen auch erzwingen. Ist natürlich trotzdem nicht
schön, weil man dann meistens den vom Programm gerenderten
Titelzeilenersatz zusätzlich zur richtigen Titelzeile hat, aber
wenigstens hat man dann wieder die normale Funktionalität.
Welches Problem löst eigentlich so eine Fenstertitelzeile, außer, daß
sie mehr Platz in der Vertikale benötigt? Bei Firefox ist die relevante
Information eh' in den jeweiligen Tabs enthalten.
Harald K. schrieb:> Welches Problem löst eigentlich so eine Fenstertitelzeile, außer, daß> sie mehr Platz in der Vertikale benötigt?
Mit der Fenstertitelzeile hat(te) man bei je dem Fenster oben ein UI
Element, mit dem man Fenster Verschieben, Minimieren, Maximieren, und
Schliessen kann. Da muss man also nicht suchen, wo ist jetzt da noch ein
Fleck frei, wo keine Tabs oder Suchfelder oder sonst was davor sind,
etc. Die sah immer gleich aus, und man konnte die einfach an beliebiger
Stelle greifen.
Die muss auch nicht viel Platz wegnehmen. Ich hatte früher ein Theme, wo
das nur ein schmaler Streifen war. Die CSD fake "Titelleisten" sind oft
mindestens 4-mal so dick!
Und umgekehrt, wenn man eine reine tiling WM hat, wo man die
Fensterrahmen ganz weg lässt, und durch Tastenkombinationen oder
Touch-gesten ersetzt, ist das CSD zeug auch ein misst. Dann haben manche
Fenster diesen fetten fake-rahmen und Schliessen knöpfe, und andere
nicht. Das bringt die Nutzer dann auch durcheinander, und verschwendet
erst recht platz...
Ehrlich gesagt bin ich mit der Umsetzung der Tabs durch Anwendungen auch
etwas unzufrieden. Mir wäre es lieber, wenn die WMs das einheitlich für
beliebige Fenster behandeln könnten. Aber der Zug ist wohl auch schon
abgefahren...
Zusätzlich zu den von Daniel genannten Gründen zeigt sie hier im Forum
auch gleich mal den aktuellen Thread an.
Nebst dem Eingangs erwähnten Middle-Mouse -> Fenster ganz nach hinten,
welches zumindest ich wirklich ständig nutze.
Edit: Nicht zu vergessen, Right-Mouse, das Kontext Menü, wo man die
meisten Einträge zur Fenstermanipulation mit einfachen Tastendrücken
erreichen kann.
Mein innerer Monk bevorzugt außerdem ein einheitliches Look & Feel.
Rolf M. schrieb:> In kwin kann man für beliebige Programme bzw. Programmfenster den> regulären Fensterrahmen auch erzwingen. Ist natürlich trotzdem nicht> schön, weil man dann meistens den vom Programm gerenderten> Titelzeilenersatz zusätzlich zur richtigen Titelzeile hat, aber> wenigstens hat man dann wieder die normale Funktionalität.
In KDE Plasma nutze ich mehr oder weniger 2 Tools die aus der Reihe
tanzen:
firefox und code-oss.
Bei code gibt es tief in den Menüs die Möglichkeit, auf die "klassische"
Titelleiste umzustellen (die man anschließend widerum per WM ausblenden
kann).