Forum: Haus & Smart Home Eingeschäumter Sensor in Siemens-Kühlschrank defekt


von Rudy F. (rudy_f)


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Vor 8 Jahren habe ich in neuer Küche den Siemens IQ700 KI39FP60 
Kühlschrank einbauen lassen.
Seit ein paar Wochen war das große Kühlfach warm, der Rest auch etwas zu 
warm. Ich ließ den Siemens-Techniker kommen, der für 229€ 3 Sensoren am 
Kabelbaum austauschte und sagte "ich hoffe, es wird jetzt besser" - 
keine Änderung.

Ich ließ ihn wiederkommen, Platine getauscht und ich war guter Hoffnung, 
weil der Kühlschrank direkt ansprang. Am nächsten Morgen waren 0°C und 
Gefrierfach OK, das obere Fach hatte aber 20°C. Etwas frustriert habe 
ich mich erstmal anderen Sachen gewidmet. Nach 4 Tagen war das obere 
Fach auf einmal kühl, das hielt aber nur einen knappen Tag an. Seitdem 
wieder 20°+.

Ich ließ nochmal den Techniker kommen, der sagte, es läge an einem 
eingeschäumten Sensor, der nicht getauscht werden könne und machte mir 
das Angebot, dass ich für 1.050€+199€ Montage einen Ersatzkühlschrank 
kaufen könne.

Es will mir nicht in den Kopf, dass es bei einem ansonsten fantastischen 
Gerät nicht eine alternative Reparaturlösung geben könnte. Vielleicht 
kennt sich hier jemand aus?

Herzlichen Dank,
Rudy

: Bearbeitet durch User
von Hans W. (hanswieland)


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Rudy F. schrieb:
> Es will mir nicht in den Kopf, dass es bei einem ansonsten fantastischen
> Gerät nicht eine alternative Reparaturlösung geben könnte.

Gewöhne dich dran. Wir sind eine Wegwerfgesellschaft geworden. Wenn ich 
etwas nicht selbst reparieren kann, versuche ich es gar nicht erst mit 
einem "Fachmann". Ich werfe weg. Unterm Strich habe damit bisher Geld 
gespart. Gegen Windmühlen zu kämpfen bringt nichts. Solche Dinge muss 
ggf. die Politik ändern.

: Bearbeitet durch User
von Stephan S. (uxdx)


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Sensor selber tauschen kommt nicht in Frage?

von Michael B. (laberkopp)


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3 x Techniker und immer noch kaputt ?

Er hat nur 1 Reparaturversuch, denn du hast ihn ja geholt damit der 
Kühlschrank wieder funktionsfähig wird, und nicht 233€ für nichts 
ausgegeben werden.

Der darf mach Recht und Gesetzlage nun so lange kommen, bis der 
Kühlschrank wieder funktioniert, ohne dafür erneut Geld zu verlangen.

Ein kompetenter Techniker, der weiss wie der Kühlschrank intern 
aufgebaut ist, Vakuumisolation oder PU Schaum, kann neben den alten 
defekten Sensor einen neuen einstechen von hinten bis an den Platz das 
alten, und über die Rückseite ggf. mit einem neuen Kabel zur Elektronik 
verdrahten.

Ein kompetenter Techniker hätte aber auch die Sensoren gemessen um 
festzustellen ob sie wirklich kaputt sind, oder deren Auswertung.

Etwas merkwürdig finde ich, dass dein Gefrierfach kalt sein soll, das 
ist ein vom Magnetventil dort hin geschalteter Kältekreislauf, dein 
Gemüsefach 0 Grad hat wie vorgesehen, das ist ein zweiter vom 
Magnetventil umgeschalteter Kreislauf der eigentlich auch das obere Fach 
kühlt, dort hat es aber 20 GradC also Zimmertemperatur.

Klingt nicht logisch, es gibt keinen dritten Kühlkreislauf. Es gibt aber 
haufenweise Ventilatoren, 3 Stück habe ich schon gefunden, um die Luft 
irgendwo rum zu fächeln.

Denn deiner Beschreibung nach geht der Kompressor und das Magnetventil, 
aber im oberen Teil so krasse Wärmeunterschiede

Selbst wenn deren Lüfter nicht läuft,
sollte es oben weniger als 20 Grad haben, denn das Gemüsefach wird ja 
gekühlt.

Läuft der Lüfter im Kompressorfach und bläst die Luft unten raus ?

: Bearbeitet durch User
von Armin X. (werweiswas)


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Rudy F. schrieb:
> Ich ließ den Siemens-Techniker kommen, der für 229€ 3 Sensoren am
> Kabelbaum austauschte und sagte "ich hoffe, es wird jetzt besser" -
> keine Änderung.

Rudy F. schrieb:
> Ich ließ nochmal den Techniker kommen, der sagte, es läge an einem
> eingeschäumten Sensor, der nicht getauscht werden könne

Warum zur Hölle braucht ein popeliger Kühlschrank vier Sensoren?
Oder hatte der "Techniker" beim ersten Versuch nur angegeben drei 
Sensoren getauscht zu haben? (und in Wirklichkeit gar nicht viel Ahnung 
vom Gerät???)
In meiner Gefriertruhe, ist allerdings eine Liebherr, war die Steuerung 
defekt. Hab ich durch was anderes ersetzt. Den ebenfalls eingeschäumten 
Temperatursensor konnte konnte ich mit beherztem Einsatz aus dem Schaum 
rausreisen und anstelle dessen meinen neuen Sensor einschieben.
Also wenn man will... Ist aber nicht jedermanns Sache.

Im Übrigen glaube ich nicht, dass dein Problem an einem Sensor liegt.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Armin X. schrieb:
> Im Übrigen glaube ich nicht, dass dein Problem an einem Sensor liegt.

Rudy F. schrieb:
> IQ

Es geht doch nichts über eine simplen Kühlschrank ohne μC und nur mit 
altmodischen Thermostatschalter. Alles andere ist zu unzuverlaessig.

von Stephan S. (uxdx)


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Dieter D. schrieb:
> Es geht doch nichts über eine simplen Kühlschrank ohne μC und nur mit
> altmodischen Thermostatschalter. Alles andere ist zu unzuverlaessig.

KISS!

von H. H. (hhinz)


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Stephan S. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Es geht doch nichts über eine simplen Kühlschrank ohne μC und nur mit
>> altmodischen Thermostatschalter. Alles andere ist zu unzuverlaessig.
>
> KISS!

Stangeneis!

von Rudy F. (rudy_f)


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Michael B. schrieb:
> 3 x Techniker und immer noch kaputt ?

Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort!!

Zahlen musste ich nur das erste Mal in der Tat und sonderlich kompetent 
schien mir keiner der beiden. Die können nur noch nach Anleitung Teile 
tauschen. Gemessen wurde da gar nichts.

Ich hatte auch gedacht, dass man einen neuen Sensor dranhängt und 
meinetwegen nicht komplett einsticht und dann mit Trial&Error die 
Temperatur so einstellt, dass es passt, aber der Kollege meinte, diesen 
Sensor gäbe es nicht zu kaufen.

Warme Luft kommt unten raus, es ist ja ein Sondermodell, das gegen die 
Physik die warme Luft nach unten rausbläst, würde ich jetzt auch nicht 
wieder kaufen und Siemens hat das auch aufgegeben.

Am sonderbarsten fand ich, dass es 3 Tage nach der letzten Reparatur für 
einen knappen Tag funktionierte. Ich denke, der starke 
Temperaturunterschied zwischen Haupt- und 0°C-Fach liegt daran, dass 
dazwischen ca. 3cm Dämmung eingebaut ist. Das 0°C Fach hat auch eher 
2°C.

Könnte es sein, dass zwischen Haupt- und 0°C-Fach nochmal ein 
Magnetventil ist oder eine Verstopfung?

Vielen Dank und einen guten Start in die Woche
Rudy

von Rudy F. (rudy_f)


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Armin X. schrieb:
> Warum zur Hölle braucht ein popeliger Kühlschrank vier Sensoren?
> Oder hatte der "Techniker" beim ersten Versuch nur angegeben drei
> Sensoren getauscht zu haben? (und in Wirklichkeit gar nicht viel Ahnung
> vom Gerät???)

Bei 3 Kältezonen erschließen sich mir die 4 Sensoren auch nicht - das 
war damals wohl das Topmodell mit UVP 2.300 € (zum Glück deutlich 
weniger gezahlt) und sie haben alle möglichen Experimente eingebaut.

Da die Techniker sicher alles mögliche reparieren müssen, haben sie 
Anleitungen auf dem iPad dabei, was ja grundsätzlich auch sinnvoll ist. 
Tiefere Detailkenntnis ist da leider nicht mehr vorhanden.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Michael B. schrieb:
> Er hat nur 1 Reparaturversuch, denn du hast ihn ja geholt damit der
> Kühlschrank wieder funktionsfähig wird, und nicht 233€ für nichts
> ausgegeben werden.
>
> Der darf mach Recht und Gesetzlage nun so lange kommen, bis der
> Kühlschrank wieder funktioniert, ohne dafür erneut Geld zu verlangen.

Träume weiter, den Auftrag als Werkvertrag anstatt Dienstvertrag kannst 
Du belegen? Natürlich erwartet der Kunde eine erfolgreiche Reparatur, 
aber ob der Service das auch so in seinen AGBs hat und ein Richter der 
selben Ansicht wäre?

Rudy F. schrieb:
> Die können nur noch nach Anleitung Teile
> tauschen. Gemessen wurde da gar nichts.

Rudy F. schrieb:
> Da die Techniker sicher alles mögliche reparieren müssen, haben sie
> Anleitungen auf dem iPad dabei, was ja grundsätzlich auch sinnvoll ist.
> Tiefere Detailkenntnis ist da leider nicht mehr vorhanden.

Das haben sie von den Autoprucklern gelernt, die munter Teile tauschen, 
ohne deren Funktion verstanden zu haben.

Rudy F. schrieb:
> war damals wohl das Topmodell mit UVP 2.300 € (zum Glück deutlich
> weniger gezahlt)

Wenn Du in Zukunft für den Bruchteil des Preises einen NoName von 
Marktkauf holst, wirft man Dir Geiz und mangelnden Patriotismus vor. Auf 
die Idee, dass Du als Kunde der "Edelmarke" verarscht wirst, kommen die 
arroganten Hersteller nicht.

von Rudy F. (rudy_f)


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Manfred P. schrieb:
> Wenn Du in Zukunft für den Bruchteil des Preises einen NoName von
> Marktkauf holst, wirft man Dir Geiz und mangelnden Patriotismus vor. Auf
> die Idee, dass Du als Kunde der "Edelmarke" verarscht wirst, kommen die
> arroganten Hersteller nicht.

Naja, ganz so dramatisch finde ich das auch wieder nicht - der 
Küchenanbieter hat mir den für 1.300 verkauft, also 43% unter UVP und 
sie haben sich da wohl verkünstelt in dem Modell. Das hat bis dahin 
schon wirklich top funktioniert und komplett ohne Abtauen. Schlimm finde 
ich allerdings, dass man es jetzt bei einem wohl nicht so komplizierten 
Defekt wegwerfen muss, weil sich keiner überlegt hat, wie man das Teil 
tauschen kann. Das ist beim NoName sehr wahrscheinlich nicht besser. 8 
Jahre sind ja eigentlich kein Alter für einen Kühlschrank.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Rudy F. schrieb:
> Naja, ganz so dramatisch finde ich das auch wieder nicht - der
> Küchenanbieter hat mir den für 1.300 verkauft, also 43% unter UVP und

UVP = Unverschämter Phantasie Preis?

> Das hat bis dahin
> schon wirklich top funktioniert und komplett ohne Abtauen. Schlimm finde
> ich allerdings, dass man es jetzt bei einem wohl nicht so komplizierten
> Defekt wegwerfen muss, weil sich keiner überlegt hat, wie man das Teil
> tauschen kann. Das ist beim NoName sehr wahrscheinlich nicht besser.

Service wird es beim NoName nicht geben, das kalkuliert man beim Kauf 
ein. Anstatt 230 € für eine nicht erfolgreiche Reparatur auszugeben, 
wirft man ihn gleich weg. Da der NoName erheblich billiger war, bleibt 
man am Ende sogar im positiven Bereich.

> 8 Jahre sind ja eigentlich kein Alter für einen Kühlschrank.

Genau das. Und diese paar Jahre liegen unter der Amortisationsgrenze, 
gemäß grüner Ideologie auf verbrauchsärmere Geräte umzurüsten.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Manfred P. schrieb:
> Auf die Idee, dass Du als Kunde der "Edelmarke" verarscht wirst, kommen die
> arroganten Hersteller nicht.

Es sind die ManagerInnen bei den HerstellerInnen. Dazu kommen noch die 
VersicherInnen mit der Produkthaftung. Da gehen dann die obigen 
Nachbesserungsreparaturen nicht. Nur noch Platinen tauschen, aber nicht 
mehr das Löten vor Ort, wenn es noch so offensichtlich einfach wäre.

https://sfz-bw.de/forschen/gef/Loeten_GBU.pdf
https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/817
https://www.uv-bund-bahn.de/fileadmin/user_upload/213-714.pdf

Die Gefährdungsbeurteilung für Lötarbeiten umfasst Schutzmaßnahmen gegen 
Lötrauch (Absaugung!), Verbrennungen (sichere Ablage) und elektrischen 
Schlag. Wesentlich sind eine effiziente Quellenabsaugung, die Nutzung 
bleifreier Lote, eine geeignete Arbeitsplatzgestaltung (feuerfest) sowie 
Unterweisungen der Mitarbeiter.

Was ist zu tun:
- Unterweisung der Mitarbeiter vor Aufnahme der Tätigkeit.
- Unterweisung des Kunden vor Aufnahme der Tätigkeit.
- Unterweisung des Kunden dokumentieren und unterschreiben lassen.
  Sieht so ähnlich aus, wie das Beispiel aus der Schule, das der Lehrer 
jedesmal machen darf, wenn er mit den Schülern erstmalig lötet.
- Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) einhalten.
- D.h. außer lötfester Unterlage, Absaugung mit Filter zum Kunden 
schleppen.
- Hygiene: Nach dem Löten Hände waschen, nicht essen/trinken am 
Arbeitsplatz.
- Einsatz von bleifreien Loten (CAD-frei) bevorzugen.
- Nicht die Hände beim Kunden waschen! Erfordert entsprechendes 
Equippment im Fahrzeug.

Die Gefährdungsbeurteilung ist dokumentationspflichtig, regelmäßig 
(mind. jährlich) auf Wirksamkeit zu prüfen und bei Änderungen 
anzupassen.

Und dann sich wundern, wenn nur noch Module getauscht werden.

von Gerd E. (robberknight)


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Rudy F. schrieb:
> der
> Küchenanbieter hat mir den für 1.300 verkauft, also 43% unter UVP

Da sieht man wieder dass diese Vertriebstricks leider wirken. Die Kunden 
merken sich diese angeblich so tollen Rabatt-Prozentpunkte und freuen 
sich.

Dabei ist das ein komplett abgekartetes Spiel. Der UVP wird einfach 
künstlich aufgebläht damit die Küchen-Heinis hohe Rabatte geben können.

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Gerd E. schrieb:
> Rudy F. schrieb:
>> der
>> Küchenanbieter hat mir den für 1.300 verkauft, also 43% unter UVP
>
> Da sieht man wieder dass diese Vertriebstricks leider wirken. Die Kunden
> merken sich diese angeblich so tollen Rabatt-Prozentpunkte und freuen
> sich.

Da sieht man vor allen Dingen die unverschämten Preise, die in diesem 
Markt noch möglich sind. Schaue mal nach aktuellen Preisen für 
Gefrierschränke in Relation zu anderen Industriewaren.

Was an einem Gefrierschrank kann 1000 €uro rechtfertigen und warum 
steigen die Preise linear mit dessen Volumen?

> Dabei ist das ein komplett abgekartetes Spiel. Der UVP wird einfach
> künstlich aufgebläht damit die Küchen-Heinis hohe Rabatte geben können.

Ich habe damals meine Einbauküche mit den billigst verfügbaren Geräten 
gekauft und diese später getauscht. Zum Beispiel wäre der Aufpreis für 
einen Umluftbackofen samt Glaskeramikkochfeld höher gewesen als einem 
später gekauften Neugerät.

von Gerd E. (robberknight)


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Manfred P. schrieb:
>> Dabei ist das ein komplett abgekartetes Spiel. Der UVP wird einfach
>> künstlich aufgebläht damit die Küchen-Heinis hohe Rabatte geben können.
>
> Ich habe damals meine Einbauküche mit den billigst verfügbaren Geräten
> gekauft und diese später getauscht. Zum Beispiel wäre der Aufpreis für
> einen Umluftbackofen samt Glaskeramikkochfeld höher gewesen als einem
> später gekauften Neugerät.

Dann hast Du irgendwas falsch gemacht. Du hättest doch einfach die Küche 
ohne Backofen bei dem Küchenhändler kaufen können und dann selbst einen 
einbauen.

Das wollte der Küchenhändler nicht machen? Tja, da hast Du schlecht 
verhandelt.

von Rudy F. (rudy_f)


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Ist ja gut... mir ging es eher um Möglichkeiten, den Kühlschrank noch zu 
retten als Vorträge über Marketingtricks und Preise. Ich kann Euren 
Ärger verstehen, bin aber nicht unbedarft, Preistheorie ist sogar eine 
Art Hobby. Damals war der Preis beim Küchenanbieter wesentlich unter dem 
idealo- und sonstigen Preisvergleichspreis. Dass die UVP Mondpreise 
sind, ist mir schon klar.

Ich ärgere mich nur wirklich darüber, dass Siemens bei einem selbst als 
Top-Produkt angebotenen Kühlschrank eine Bauweise verfolgt, die ich eher 
bei einem NoName erwartet hätte. NoName würde ich trotzdem nicht kaufen, 
weil mir das Design und die Funktionen gefielen. Aber ich würde nicht 
mehr das Topgerät, sondern eher eins mit hohen Stückzahlen kaufen.

Ähnlich bei Miele-Waschmaschinen, da könnte man in der Theorie 300€ mehr 
zahlen, nur damit man statt ein paar LED-Zahlen ein LCD-Display bekommt. 
Das erschließt sich mir nicht.

von Michael B. (alter_mann)


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Manfred P. schrieb:
> Was an einem Gefrierschrank kann 1000 €uro rechtfertigen

IPv6-Fähigkeit?

von Matthias S. (dachs)


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Rudy F. schrieb:
> Aber ich würde nicht
> mehr das Topgerät, sondern eher eins mit hohen Stückzahlen kaufen.

Dein Problem: Du musst eines "mit hohen Stückzahlen und guten 
Erfahrungen seit Jahren" kaufen. Das gibt es aber nicht, weil die 
Modelle schneller neu erfunden werden, als die Erfahrungsportale 
aktualisiert werden können.

Also bleibt nur der gefühlsmässige Kompromiss zwischen billig und 
"Marke".

von Martin S. (sirnails)


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Ich wäre mir gar nicht so sicher, dass es wirklich der Sensor ist.

Ein kaputtes Umschaltventil oder fehlendes Kältemittel würde es auch 
erklären. Und das wäre dann ein faktischer Totalschaden, wenn man nicht 
ganz viel Lust auf steile Lernkurve, das ein oder andere Equipment und 
einen Kühlschrank mit R290/R600a hat. Und einen guten Lieferanten in 
China, denn viele der Komponenten im Kältekreislauf, wenn nicht alle, 
stammen von dort.

von Martin S. (sirnails)


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Rudy F. schrieb:
> Zahlen musste ich nur das erste Mal

Kommt darauf an, ob Du mit dem Kundenservice einen Werk- oder 
Dienstvertrag geschlossen hast. Nur im Falle eines Dienstvertrags (keine 
Funktionsgarantie, Auftrag über die Fehlersuche) bist Du zur Zahlung 
verpflichtet.

von Armin X. (werweiswas)


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Dieter D. schrieb:
> Die Gefährdungsbeurteilung für Lötarbeiten

You crashed my day!
Ich krieg grad nen Flashback wegen dem Sch... 🫨

Die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung schreibt man in die 
Betriebsanweisungen die vor Ort auch keine Sau interessiert.
Außer natürlich die in der Industrie beschäftigten Auditoren und 
QM-Kapazitäten für die Zertifizierungen nach EN Blablabla


Ruhig Brauner. Du musst dich nicht mehr mit dem Scheiß rumschlagen! 😮‍💨

: Bearbeitet durch User
von Hans W. (hanswieland)


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Rudy F. schrieb:
> Warme Luft kommt unten raus, es ist ja ein Sondermodell, das gegen die
> Physik die warme Luft nach unten rausbläst, würde ich jetzt auch nicht
> wieder kaufen und Siemens hat das auch aufgegeben.

Heisst das Modell zufällig BER oder Berlin?

von Hans W. (hanswieland)


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Rudy F. schrieb:
> Das ist beim NoName sehr wahrscheinlich nicht besser.

aber 1000€ billiger

von Armin X. (werweiswas)


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Hans W. schrieb:
> Rudy F. schrieb:
>> Das ist beim NoName sehr wahrscheinlich nicht besser.
>
> aber 1000€ billiger

Immerhin haben die es, anders als die Billigheimer bei den 
Kühlgefrierkombinationen, hingekriegt unterschiedliche Bereiche mit 
einem Kompressor unterschiedlich zu kühlen. Wenn auch nicht so langlebig 
wie gewünscht.
Die Billigheimer schalteten im Kühlschrank die Beleuchtung ein wenn es, 
aufgrund großen Kühlbedarfs im Gefrierfach, im Kühlfach zu kalt wurde...

von Rudy F. (rudy_f)


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Neue Entwicklung:
Interessehalber habe ich den Deckel vom Sensor im Kühlraum geöffnet, um 
mir den Sensor anzusehen. Dabei fiel auf, das eins von zwei Kabeln nur 
drangelegt war, statt fest im Kabelschuh stecken, das fiel mir dann 
entgegen. Das erklärt m.E. auch, warum für einen knappen Tag 
zwischendurch der Kühlschrank wieder funktionierte, da war der Kontakt 
wohl stark genug. Mit der Isolationshülse war der Kabelschuh schwer zu 
stecken, weswegen der minderbegabte Monteur das dann wohl nur so 
ungefähr drangemacht hat...

Ich habe den Sensor fest eingesteckt und mit einem Schrumpfschlauch 
isoliert (nur drübergesteckt, nicht heiß angeschrumpft, aber in dem 
Minikasten ist ja keine Bewegung). Leider keine Änderung. Könnte es 
sein, dass der Sensor durch über 1 Woche Wackelkontakt "durch" ist?

Wisst Ihr, wie man den Selbsttest startet und die Piepser interpretiert? 
Der Kollege meinte, 5 Piepser heißen Sensor kaputt, ich bekomme es aber 
nicht gestartet. Habe schon beide Super-Tasten beim Einschalten 
gehalten...

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Guck, wir hab vor 5 Jahren einen gebrauchten Kühlschrank
für 70EUR gekauft.
Man kann auch in Krisen-Bevorratungs-Betrommelungszeiten so haushalten,
dass man nichts einfrieren muss.

Hans W. schrieb:

> Gewöhne dich dran. Wir sind eine Wegwerfgesellschaft geworden. Wenn ich
> etwas nicht selbst reparieren kann, versuche ich es gar nicht erst mit
> einem "Fachmann". Ich werfe weg. Unterm Strich habe damit bisher Geld
> gespart. Gegen Windmühlen zu kämpfen bringt nichts. Solche Dinge muss
> ggf. die Politik ändern.

-die bekanntlich mit der Wirtschaft
im Bestechungs- äh.. Lobby-Dialog steht.

Zum def. Gerät:
Ausmustern und noch funktionierende
Teile (Netzteil/Invertersteuerung?) ausbauen.
Entweder selbst damit "rumspielen" oder, falls es lohnend scheint,
diese Teile verkaufen.

von Armin X. (werweiswas)


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Rudy F. schrieb:
> Dabei fiel auf, das eins von zwei Kabeln nur drangelegt war, statt fest
> im Kabelschuh stecken, das fiel mir dann entgegen.

So ein Murkser.
Wer weis was der noch an Pfusch hinterlassen hat...
ICH würde jetzt erst mal alles prüfen. Auch den Anschluss der Sensoren 
an die Steuerung.

Irgendwie erinnert mich das an unseren Backofen der noch während der 
Garantiezeit immer mal wieder die Temperatur nicht erreichte.
Da kam der Monteur tauschte zunächst Sensor, lies mir das Altteil da, 
kam dann nochmal, wieder ohne eigenes Temperaturmessgerät, tauschte die 
zentrale Steuerplatine und lies mir das Altteil ebenfalls da.
Dann kam er noch eindrittes mal, dieses Mal mit eigenem 
Temperaturmessgerät und sogar Kenntnis darüber WO die zu erwarteten 
Temperaturen, in welcher  Einstellung und mit welcher Hysterese zu 
messen sind.
Dann passten plötzlich auch meine Messergebnisse die sich nach dem 
Tausch des Sensors eingestellt hatten dazu.
Mal sehen ob ich die Platine je mal brauche...

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Armin X. schrieb:
> You crashed my day!

Ohje, da habe ich ja voll den grossen Pool mit Fett erwischt. Die 
Realitaet  wollen nur die wenigsten lesen oder hoeren.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rudy F. schrieb:
> Dabei fiel auf, das eins von zwei Kabeln nur drangelegt war, statt fest
> im Kabelschuh stecken, das fiel mir dann entgegen.

Leider keine Fotos gemacht, oder?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Vor Jahren hatte ich einen Kuehlschrank mit Gefrierfach, da war gegen 
Ende der Garantiezeit der Thermostat hin. Das Ersatzteil auch in dem 
Zeitraum. Danach kam eine Zeitschaltuhr mit 15min Schritten dran. Das 
lief so nnoch ein paar Jahre.

von Frank O. (frank_o)


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Michael B. schrieb:
> Ein kompetenter Techniker

Auch wenn ich selbst Monteur war (aber nicht für Kühlschränke) muss ich 
leider sagen, dass der Typ gar keine Ahnung hat.

Michael, du kannst das besser über "Telefon", als der Typ vor dem Ding.

von Rudy F. (rudy_f)


Angehängte Dateien:

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Foto…

von H. H. (hhinz)


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Rudy F. schrieb:
> Foto…

Und die "Crimpung" sieht auch nach grobem Murks aus.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Sicher Ist Eines: Man Erhält Nur Schrott!

von H. H. (hhinz)


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Ben B. schrieb:
> Sicher Ist Eines: Man Erhält Nur Schrott!

Siemens hat mit dem Kühlschrank nichts zu tun, der heißt nur noch so.

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Rudy F. schrieb:
> Foto…

Das zerspante Plastikgehäuse spricht für eine fachgerechte Öffnung. :)

Ich habe gerade eine Siemens Kühlgefrierkombi von 1997 repariert. Vor 
etwas über 10 Jahren war das schonmal nötig.

Die hat 3 Sensoren, von denen einer unnötig ist und unerreichbar 
irgendwo im Inneren neben dem Abtauventil eingeschäumt versteckt wurde. 
Durch Korrosion fällt der Sensor aus, und die "kluge" Abtauautomatik 
wartet dann auf St. Nimmerlein.

Zur Behebung des Problems muß man den Sensor abklemmen und auf der 
Platine einen Festwiderstand anlöten.

Das hat dann 10 Jahre gehoben. Der jetzige Ausfall war ein tauber Elko 
am Wannungsspandler. Nach 29 Jahren war da die Hebamme nicht mehr 
schuld.

(Bei der heutigen Qualität könnten auch nach 2 Jahren schon taube Elkos 
drin sein.)

Und so läuft dieser Kühlschrank nun seit fast 30(!) Jahren.

Es gibt (eine) ganz hervorragende Seite(n) zu Fehlern dieser 
Kühlschränke. Inklusive Platinenfotos und Auflistungen der typischen 
Fehler der Modelle. Keine Ahnung ob da dieses Modell auch dabei ist.

Es gab auch mal gute Foren zu Haustechnik, aber wie ich sehe labert man 
nebenan auch nur Quark, von wegen Kühlschrank nach 5 Jahren wegwerfen 
etc.

Ich finde es übrigens merkwürdig, daß man zu Siemens IQ700 auch Treffer 
für Herde, Waschmaschinen und anderen Quark bekommt. Kein Wunder nimmt 
Rußland die für Raketensteuerung.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Wollvieh W. schrieb:
> Ich finde es übrigens merkwürdig, daß man zu Siemens IQ700 auch Treffer
> für Herde, Waschmaschinen und anderen Quark bekommt.

IQ700 ist "Premium", IQ500 "Mid Range", IQ300 "ohne Schnickschnack".

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ben B. schrieb:
> Sicher Ist Eines: Man Erhält Nur Schrott!

Oder anders ausgedruckt würde das für Langnasen ausreichende oder 
eigentlich noch zu hohe Qualität lauten. ;)

: Bearbeitet durch User
von Rudy F. (rudy_f)


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Wollvieh W. schrieb:
> Rudy F. schrieb:
>> Foto…
>
> Das zerspante Plastikgehäuse spricht für eine fachgerechte Öffnung. :)
Das war auch der Kollege…

> Zur Behebung des Problems muß man den Sensor abklemmen und auf der
> Platine einen Festwiderstand anlöten.

Habe ich auch gelesen, aber wo bekomme ich die Seite mit der Anleitung? 
Ich kann zwar löten, könnte aber nicht die Elkos messen.

Vielen Dank!

von Wolf17 (wolf17)


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Wollvieh W. schrieb:
> Es gibt (eine) ganz hervorragende Seite(n) zu Fehlern dieser
> Kühlschränke. Inklusive Platinenfotos und Auflistungen der typischen
> Fehler der Modelle. Keine Ahnung ob da dieses Modell auch dabei ist.
Link?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rudy F. schrieb:
> Ich kann zwar löten, könnte aber nicht die Elkos messen.

Manche sehen auch am Foto, ob dieser aufgebläht aussieht oder am 
Typ/Hersteller des Kondensators, ob diese unter den häufigen 
Ausfallkandidaten sind.

Ansonsten:

Es gibt Digitalvoltmeter, die auch einen Kapatitätsmessbereicht haben.

https://www.pollin.de/p/peaktech-smart-multimeter-p-1072-600-v-ac-dc-ncv-true-rms-831216
https://www.pollin.de/p/va-labs-ms0115-truerms-digital-multimeter-6-000-counts-830942

Ansonsten sei auf dem Forumstester hingewiesen.

Der sieht dem ähnlich:
https://www.pollin.de/p/joy-it-messgeraet-lcr-t7-transistortester-830961

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Es gibt auch noch Messgeräte mit Bluetooth. Das wäre eine Option, wenn 
gemessen werden soll und kaum möglich ist wäre zugleich noch auf das 
Display zu schauen, wenn keine weitere Person unterstützen kann.

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