Forum: PC Hard- und Software Ordner-Überschneidungen


von Johannes K. (anamollo)


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Hallo zusammen,

ich möchte euch mal fragen, wie ihr das Problem löst.

Es geht um die sinnvolle/sinnvollste Vergabe von Verzeichnissen.
Verzeichnisse, die als X abgelegt sind, aber auch in Y interessant sind.


Beispiel:

Verzeichnis: "Bewerbungsunterlagen" ->> "Zeugnisse"
Verzeichnis: "Dokumente" -------------------^

Das Verzeichnis "Bewerbungsunterlagen" beinhaltet das Verzeichnis 
"Zeugnisse".
Unter "Dokumente" sollte aber auch "Zeugnisse" liegen, der Logik wegen..

Ich stoße da manchmal auf Probleme, wo ich was am Besten ablege, damit 
es sinnvoll ist..

Löst ihr das mit Verlinkungen oder habt ihr eine andere Lösung?


Grüße

von Rahul D. (rahul)


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Johannes K. schrieb:
> Löst ihr das mit Verlinkungen oder habt ihr eine andere Lösung?

Unter Windows würde ich eine Verknüpfung zum Zeugnis-Ordner im 
Dokumente-Order anlegen.
Unter Linux geht das wohl als (symbolischer) Link (noch nie benutzt).

von Oliver S. (oliverso)


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Dateien kopieren, und frei über die Ordner verteilen. 
Bewerbungsunterlagen z.B. braucht man nur für einen begrenzten Zeitraum, 
danach kommt der Ordner ins Archiv oder in Ablage P. Die „Originale“ der 
Zeugnisse bleiben weiter unter Dokumente.

Und weil das dann trotzdem garantiert in einem unüberschaubaren 
Ordner-Wust endet, gibts Dokumentenverwaltungssysteme. Damit sucht man 
nicht mehr nach Dokumenten, damit findet man die.

Oliver

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Rahul D. schrieb:
> Unter Linux geht das wohl als (symbolischer) Link (noch nie benutzt).

Symbolic Links gibt es seit 4BSD bei Unixen. :-) Man kann dabei sowohl 
einzelne Dateien als auch ganze Verzeichnisse verlinken.

Ansonsten könnte man natürlich auch alles in ein Git-Repo schieben und 
den Verweis als externes Repo linken.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Kommt auf die Menge der Dokumente an. Wirft man den Begriff "DMS" 
(document management system) in den Raum, zucken immer alle zusammen und 
stöhnen wegen des Aufwandes.

Damit kann man nach Metadaten und Inhalten suchen, muss nicht (kann 
aber) wie Lieschen Müller auf Ordner verteilen.

Es gibt auch "kleine" Lösungen bzw. Open Source, die entweder auf dem 
PC/Mac laufen oder einem NAS ... Beispiel:

https://www.bitfarm-archiv.de/downloads-support/#downloads

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Johannes K. schrieb:

> ich möchte euch mal fragen, wie ihr das Problem löst.

Hard-Links. Ein und dasselbe Dokument kann beliebig oft an verschiedenen 
Stellen im Filesystem erscheinen, verbraucht aber nur an einer Stelle 
Platz für den eigentlichen Inhalt der Datei. Ändert man den Inhalt an 
einer Stelle, ändert er sich automagisch auch an allen anderen Stellen.

Das ist sehr schick, hat aber auch einen riesengroßen Nachteil: Das 
Löschen so eines Dokuments ist ein mehrstufiger (nichtatomarer) Prozess. 
Man muss alle Vorkommen finden und löschen, um am Ende wirklich das 
Dokument gelöscht zu haben.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Die Dateien sinnvoll benennen.
Dann findet man die auch wieder wenn alles
nur in einem Zeugnisse-Ordner liegt.

von Oliver S. (oliverso)


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Ob S. schrieb:
> Hard-Links. Ein und dasselbe Dokument kann beliebig oft an verschiedenen
> Stellen im Filesystem erscheinen, verbraucht aber nur an einer Stelle
> Platz für den eigentlichen Inhalt der Datei.

Das ist natürlich DAS Argument. So ab einer Milliarde Dokumente könnte 
man drüber nachdenken…


> Ändert man den Inhalt an
> einer Stelle, ändert er sich automagisch auch an allen anderen Stellen.

Kommt bei Zeugnissen u.ä. regulär eher selten vor.

> Das ist sehr schick, hat aber auch einen riesengroßen Nachteil: Das
> Löschen so eines Dokuments ist ein mehrstufiger (nichtatomarer) Prozess.
> Man muss alle Vorkommen finden und löschen, um am Ende wirklich das
> Dokument gelöscht zu haben.

So isses. Praktisch nicht machbar.

Oliver

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Oliver S. schrieb:

> Praktisch nicht machbar.

Doch, natürlich ist das machbar. Die sinnvolle Benutzung der 
Locking-Mechanismen des FS helfen dabei enorm...

von Martin S. (sirnails)


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Oliver S. schrieb:
> So isses. Praktisch nicht machbar.

Hä? Dateisuche "xyz" -> Alle Ergebnisse löschen

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Martin S. schrieb:
> Oliver S. schrieb:
>> So isses. Praktisch nicht machbar.
>
> Hä? Dateisuche "xyz" -> Alle Ergebnisse löschen

So einfach ist es dann doch nicht. Solche primitiven Ansätze 
funktionieren nur, so lange es nur EINEN Nutzer des Datenbestands 
gibt.

von Jack V. (jackv)


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Martin S. schrieb:
> Hä? Dateisuche "xyz" -> Alle Ergebnisse löschen

Zur Erinnerung: Ein Hardlink ist eine einzige Datei, die als „xyz“, 
„abc“, „def“, „ghi“, …, gleichzeitig im Dateisystem existiert. Wenn du 
da „xyz“ löschst, ist die Datei unter den anderen Namen immer noch da.

Unter Unixoiden kann man da was mit ›find‹ bauen, wie es bei Windows 
aussieht, weiß ich nicht.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Jack V. schrieb:
> Martin S. schrieb:
>> Hä? Dateisuche "xyz" -> Alle Ergebnisse löschen
>
> Zur Erinnerung: Ein Hardlink ist eine einzige Datei, die als „xyz“,
> „abc“, „def“, „ghi“, …, gleichzeitig im Dateisystem existiert. Wenn du
> da „xyz“ löschst, ist die Datei unter den anderen Namen immer noch da.

Es ist natürlich tatsächlich möglich, eine Datei als Hardlink unter 
verschiedenen Dateinamen erscheinen zu lassen, war aber hier ganz 
eindeutig nicht Designziel. Es ging vielmehr darum, sie mit demselben 
Dateinamen in verschiedenen Verzeichnissen erscheinen zu lassen.

von Jack V. (jackv)


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Ob S. schrieb:
> Es ging vielmehr darum, sie mit demselben
> Dateinamen in verschiedenen Verzeichnissen erscheinen zu lassen.

Tatsächlich ging es darum, ein Verzeichnis an verschiedenen Stellen im 
Verzeichnisbaum zu haben. An der Stelle sind Hardlinks sowieso raus.

Alle gleichnamigen Files in verschiedenen Verzeichnissen löschen und 
hoffen, dass alle auf die Zieldatei zeigen, erscheint mir ansonsten auch 
etwas … aufregend ;)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Jack V. schrieb:
> wie es bei Windows aussieht, weiß ich nicht

Die kennen das Konzept eines Hardlinks einfach gar nicht.

von Rahul D. (rahul)


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Frank E. schrieb:
> Kommt auf die Menge der Dokumente an. Wirft man den Begriff "DMS"
> (document management system) in den Raum, zucken immer alle zusammen und
> stöhnen wegen des Aufwandes.

Die Anfrage klingt eher wie jemand, der seine Bewerbungsunterlagen nach 
Betrieben sortieren möchte, bei denen er sich bewirbt, aber die 
Zeugnisse nicht alle mehrfach auf seinem Laufwerk haben möchte.

Wenn man natürlich Bewerbungen (als Betrieb) sammelt, sollte man nicht 
die Zeugnisse aller Bewerbenden "auf einen Haufen" werfen.

DMS würde doch eh bedeuten, dass man irgendwelche Meta-Daten pflegt.
Sowas verwendet man doch z.B. zum Nachverfolgen von 
Zeichnungsrevisionen.

von Pat A. (patamat)


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Jörg W. schrieb:
> Die kennen das Konzept eines Hardlinks einfach gar nicht.

Doch (zumindes bei NTFS):
"mklink /h <destination\Dateiname> <source\Dateiname>"

Beitrag #8026674 wurde vom Autor gelöscht.
von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Jack V. schrieb:

> Tatsächlich ging es darum, ein Verzeichnis an verschiedenen Stellen im
> Verzeichnisbaum zu haben. An der Stelle sind Hardlinks sowieso raus.

Sagt wer? Zur Erinnerung: Verzeichnisse sind effektiv auch wieder nur 
Dateien (mit gewisser Zusatzfunktionalität und stark reglementiertem 
Zugriff auf die Dateiinhalte).

Bei NTFS ist es so, dass die sog. "Junctions" effektiv Hardlinks auf die 
Verzeichnis-Datei sind, solange sich die Sache in einem FS abspielt. 
Erst wenn die Sache sich über mehrere Volumes erstreckt, kommt 
zusätzlich die Funktionalität als "symbolischer Link" zum Zuge, die eben 
das erlaubt.

von Jack V. (jackv)


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Ob S. schrieb:
> Sagt wer?

Der TE im Eingangsbeitrag.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Pat A. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Die kennen das Konzept eines Hardlinks einfach gar nicht.
>
> Doch (zumindes bei NTFS):
> "mklink /h <destination\Dateiname> <source\Dateiname>"

Du kannst doch nicht ernsthaft die Grundüberzeugungen von JW als falsch 
entlarven. Das ist reine Blasphemie, ein Vergehen gegen Gott 
höchstselbst. Dafür wirst du brennen, Ketzer!

von Jack V. (jackv)


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Ob S. schrieb:
> Bei NTFS ist es so, dass die sog. "Junctions" effektiv Hardlinks auf die
> Verzeichnis-Datei sind, solange sich die Sache in einem FS abspielt.

Wie gesagt, wie es bei Windows und seinen FS ist, weiß ich nicht – kann 
sein, dass man dort Hardlinks für Verzeichnisse haben kann. Unter 
Unixoiden und den dort typischen FS geht es jedenfalls nicht:

user@host ~ ≫ mkdir A
user@host ~ ≫ LANG=C ln A B
ln: A: hard link not allowed for directory

von Rahul D. (rahul)


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Jack V. schrieb:
> Ob S. schrieb:
>> Bei NTFS ist es so, dass die sog. "Junctions" effektiv Hardlinks auf die
>> Verzeichnis-Datei sind, solange sich die Sache in einem FS abspielt.
>
> Wie gesagt, wie es bei Windows und seinen FS ist, weiß ich nicht – kann
> sein, dass man dort Hardlinks für Verzeichnisse haben kann. Unter
> Unixoiden und den dort typischen FS geht es jedenfalls nicht:
>
> user@host ~ ≫ mkdir A
> user@host ~ ≫ LANG=C ln A B
> ln: A: hard link not allowed for directory

Mit symbolischen Links (aka "Verknüpfungen" per Contaxtmenu des 
Explorers) geht es laufwerksübergreifend.
Die Hardlinks-Funktion kannte ich bis jetzt noch nicht.

von Jack V. (jackv)


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Was bei Verzeichnissen unter Unixoiden geht: ›mount -o bind 
/pfad/zum/Ausgangsverzeichnis /pfad/zu/dokumente/zielverzeichnis‹ – das 
verhält sich praktisch in etwa, wie Hardlinks für Verzeichnisse.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Jack V. schrieb:
> Was bei Verzeichnissen unter Unixoiden geht: ›mount -o bind
> /pfad/zum/Ausgangsverzeichnis /pfad/zu/dokumente/zielverzeichnis‹ – das
> verhält sich praktisch in etwa, wie Hardlinks für Verzeichnisse.

Jepp. Das ist in etwa vergleichbar.

Natürlich nicht für JW und seine gläubigen Anhänger. Für die existieren 
Symlinks/Hardlinks/Junctions unter Windows ja erst garnicht. Hat den 
Vorteil: Da braucht man sich mit Vergleichen bezüglich der 
Funktionalität nicht weiter aufhalten und kann ohne weiteres Nachdenken 
gleich sagen: *x ist allemal besser als Windows. Also den 
unabänderlichen Grundsatz des Glaubens erneut bestätigen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Pat A. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Die kennen das Konzept eines Hardlinks einfach gar nicht.
>
> Doch (zumindes bei NTFS):
> "mklink /h <destination\Dateiname> <source\Dateiname>"

OK, wie ist das dann, wenn man eine der Dateien löschen will? Werden 
dann alle gelöscht?

Die unixoiden trennen ja Datei (inode) vom Verzeichniseintrag, NTFS 
macht das meines Wissens nicht.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Jack V. schrieb:
> mount -o bind

Das ist allerdings Linux-spezifisch.  Bei den BSDs heißt das Pendant 
nullfs und ist keine Mount-Option, sondern ein eigenes Dateisystem 
(mount -t nullfs).  Inwiefern es bei SysV-Derivaten (Solaris und 
Nachfolger) etwas Vergleichbares gibt, damit habe ich zu lange nichts 
mehr gemacht.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Jörg W. schrieb:

> OK, wie ist das dann, wenn man eine der Dateien löschen will? Werden
> dann alle gelöscht?

Nein, natürlich nicht. Genausowenig wie unter *x übrigens.

> Die unixoiden trennen ja Datei (inode) vom Verzeichniseintrag, NTFS
> macht das meines Wissens nicht.

Doch, machen sie, sonst wären Hardlinks ja überhaupt nicht möglich, wie 
jeder mit einer gewissen Minimal-Intelligenz ausgestatte unschwer 
herausfinden kann.

Heißt da halt nur nicht "Inode". Wenn dich schon sowas verwirrt, musst 
du dringend dazu lernen. Da reicht halt der unverrückbare Glaube allein 
nicht mehr.

Alternativ kann man natürlich weiterhin einfach alle missliebigen Fakten 
ignorieren. Dann reicht der Glaube bis zur Rente oder wahlweise auch bis 
zum Ableben und alles ist immer schön konsistent im Weltbild.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Ob S. schrieb:
> Alternativ kann man natürlich weiterhin einfach alle missliebigen Fakten
> ignorieren.

Alternativ genügt es auch, wenn ich deine unfreundlichen Kommentare in 
Zukunft ignoriere und mich einfach mit denen weiter unterhalte, die ihr 
Wissen auf freundliche Art und Weise weitergeben. Die sind zum Glück 
deutlich in der Mehrzahl.

von Jack V. (jackv)


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Ob S. schrieb:
> Genausowenig wie unter *x übrigens.

Naja … sowohl bei einem Symlink, als auch bei der Methode mit dem 
Bind-Mount, verschwinden alle Referenzen auf die Datei, wenn ich sie an 
einer Stelle lösche.

Was macht Windows denn an da, wenn es dort anders ist – legt es für jede 
Datei, die man unter ein hart verlinktes Verzeichnis packt, einen 
eigenen Hardlink für diese Datei an?

OT: Diese abfällige Arroganz steht dir gar nicht mal so gut zu Gesicht. 
Mach mit der Info, was du willst.

von Pat A. (patamat)


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Jörg W. schrieb:
> OK, wie ist das dann, wenn man eine der Dateien löschen will? Werden
> dann alle gelöscht?

Nein, das nicht.

Aber es gibt eine andere Stolperfalle bei verlinkten Dateien und zwar 
dann, wenn ein Programm, mit dem man die Datei bearbeitet und wieder 
speichert, eine Backupdatei anlegt, indem es die geöffnete (verlinkte) 
Datei umbenennt (in "xyz.bak" z.B.) und die Änderung in eine neue Datei 
(mit altem Namen) speichert. Dadurch wird die (nicht geänderte) 
Backupdatei zur verlinkten Datei und die (gespeicherte) Änderung taucht 
auch nicht in der original Datei auf.

Umgekehrt dann natürlich ebenso: Eine Änderung in der original Datei 
führt nur zu einer Änderung in der Backupdatei, welche nun die verlinkte 
Datei ist, und nicht in der Datei, die man eigentlich für die verlinkte 
Datei hält => ganz böse Falle!

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Diese Falle haben aber Hardlinks unter Unixen genauso. Wenn ein Programm 
eine Datei umbenennt und dann neu anlegt, merken natürlich die hard 
gelinkten anderen Kopien nichts davon.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Jörg W. schrieb:

> Alternativ genügt es auch, wenn ich deine unfreundlichen Kommentare in
> Zukunft ignoriere

Natürlich wirst du das tun, sofern sie Fakten enthalten, die mit deinem 
Weltbild nicht kompatibel sind. Und dein Weltbild hast du deutlichst 
hier manifestiert:

Beitrag "Re: Ordner-Überschneidungen"

Wenn du da sinngemäß geschrieben hättest: Ich weiß es nicht genau, aber 
meines Wissens nach... o.ä. wäre die Sache niemals derart eskaliert. 
Dann hätte man den Fakt völlig unaufgeregt richtig gestellt und alles 
wäre gut gewesen.

Aber diese faktisch falsche Behauptung als Fakt zu verkaufen, das geht 
eben einfach garnicht.

von Rbx (rcx)


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Johannes K. schrieb:
> Löst ihr das mit Verlinkungen oder habt ihr eine andere Lösung?

Andere Überkategorien. "Dokumente" ist ja nur eine ganz allgemeine 
Überkategorie. Und so Beruf-und Ausbildungssachen kann man in einem 
Unterorder in den Dokumenten z.B. mit "Beruf und Ausbildung" (mit 
zugehörigen Unterordnern) erstellen.

Und eine Inhaltsaddressierung könnte man auch mit einer kleinen 
Html-Seite erstellen.
Die entsprechenden Links dann halt mit dem üblichen Code.

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