Hallo Leute, es sollen zwei DC-Schaltgehäuse ausgelegt werden, darin werden Magnetventile, LED's, Schutzdioden, DIN-Klemmen, Vorwiderstände et.c. installiert. Wer hat einen guten Hinweis, wie man typische Schutzdioden und Widerstände im dargestellten Format am besten und praktikabel an DIN-Klemmen verbindet? Aus diversen Gründen ist löten in diesem Projekt nicht möglich, denn das ganze soll leicht re-konfigurierbar sein, ohne etwas an- oder abzulöten. Und eine neue Leiterplatte dazu auszulegen ist aus Zeitgründen nicht möglich. Danke euch vorab
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Phoenix hat z.B. die COMBI-Reihenklemmen, in die man einen kleinen Stecker mit selbsteinbaubarem Bauteil lötfrei stecken kann (P-CO - Bauelementestecker)
ich würde trotzdem löten, und zwar einfach Kabelstücke an die Diode, durchsichtigen Schrumpfschlauch drüber oder Schrumpfschlauch nur an den Anschlussbeinchen
Ventilstecker mit eingebauten Dioden verwenden, damit sind diese auch näher an der Ursache. Oder Klemmen mit eingebauten Dioden verwenden. https://www.phoenixcontact.com/de-de/produkte/reihenklemmen/sicherungsklemmen-bauelementeklemmen-und-diodenklemmen?p=31
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Matthias S. schrieb: > Ventilstecker mit eingebauten Dioden verwenden, damit sind diese auch > näher an der Ursache. Die Ursache ist nicht die Spule, sondern der Schalter!
H. H. schrieb: > Die Ursache ist nicht die Spule, sondern der Schalter! Einspruch. Die Spannungsspitze entsteht in der Spule.
Matthias S. schrieb: > H. H. schrieb: >> Die Ursache ist nicht die Spule, sondern der Schalter! > > Einspruch. Die Spannungsspitze entsteht in der Spule. Nicht schon wieder! Das wurde hier schon zig mal durchgekaut. Der beste Platz für die Freilaufdiode ist nahe am Schalter, nicht nahe an der Spule.
Bleib Du bei Deiner Meinung, ich bleibe bei meiner.
Matthias S. schrieb: > Bleib Du bei Deiner Meinung, ich bleibe bei meiner. Es handelt sich nicht um eine Meinung.
Weil "praktisch" im Titel steht: Praktisch keine Anforderungen an Berührungssicherheit? Es ist OK wenn die blanken Anschlussdrähte Klemmen überspannen? Praktisch keine Anforderungen an Robustheit? Es ist OK dass jeder der im Kasten rumfummelt versehentlich an den Bauteilen wackelt kann und Anschlüsse verbiegt? Lysandros schrieb: > Und eine neue Leiterplatte dazu auszulegen ist > aus Zeitgründen nicht möglich. Wenn sich gar nichts anderes findet, ihr werdet es wohl noch schaffen in solche Prototypengehäuse Dioden einzulöten: https://www.weiss-trafo.de/shop/hutschienengehaeuse-platine-prototyp-bausatz-105.html https://www.ebay.de/itm/235789147783 Einmal gemacht und ihr könnt das Ergebnis im Kasten verdrahten und umbauen wie ihr lustig seit. Ob die euren vorhandenen Sicherheitsanforderungen genügen musst du allerdings selber prüfen.
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Matthias S. schrieb: > Einspruch. Die Spannungsspitze entsteht in der Spule. Die Spannungsspitzen entstehen da, wo der Stromfluss unterbrochen wird. Eine Freilaufdiode gibt dem Strom eine Möglichkeit, weiter zu fließen - und zwar über einen Weg, der möglichst direkt parallel zur Unterbrechungsstelle liegen muss. Worüber muss man da diskutieren? Einzig kann man sich darüber streiten, ob die im Magnetfeld der Leitung gespeicherte Energie so groß ist, dass sie nicht in irgendwelchen parasitären Kapazitäten aufgenommen wird, ohne dass es zu übermäßigen Schwingungen und Spannungsspitzen kommt.
Lysandros schrieb: > Wer hat einen guten Hinweis, wie man typische Schutzdioden und > Widerstände im dargestellten Format am besten und praktikabel an > DIN-Klemmen verbindet? https://www.phoenixcontact.com/de-de/produkte/bauelementestecker-st-1n4007-2802329
Matthias S. schrieb: > Ventilstecker mit eingebauten Dioden verwenden, damit sind diese auch > näher an der Ursache. Wenn man die Sache mal ganz zu Ende denkt: die "Ursache" für irgendwelche "Schaltspannungsspitzen" ist wie der Name schon vermittelt eigentlich der Schalter. Genau dort ist die Freilaufdiode am Besten platziert. Wer sich damit schwertut, sollte einfach mal eine Ersatzschaltumg mit allen "Parasiten" wie z.B. den Leitungsinduktivitäten aufzeichnen und dann so lange wie nötig zum Thema "Reihenschaltung" sinnieren. Matthias S. schrieb: > Bleib Du bei Deiner Meinung, ich bleibe bei meiner. Du bist deiner Meinung, die Physik ist anderer Meinung.
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Lothar M. schrieb: > Matthias S. schrieb: >> Bleib Du bei Deiner Meinung, ich bleibe bei meiner. > Du bist deiner Meinung, die Physik ist anderer Meinung. Bis jetzt gab es weder Meinungen noch Wissen, sondern nur gekackte Korinthen ...
Das kann man so sehen. Dann liegt man halt falsch. Hast du davon abgesehen auch was technisches zur Sache beizutragen?
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Jens G. schrieb: > Bis jetzt gab es weder Meinungen noch Wissen, sondern nur gekackte > Korinthen ... Bitte hör auf damit, so Typen wie Du machen das Forum immer noch schlechter
Heinz R. schrieb: > Jens G. schrieb: >> Bis jetzt gab es ... > Bitte hör auf damit, so Typen wie Du machen das Forum immer noch > schlechter Bitte nehme das Handtuch von Deinem Spiegel.
Manfred P. schrieb: > Bitte nehme das Handtuch von Deinem Spiegel. Ich habe da so einen Stempel - gelesen und gelacht :-)
Heinz R. schrieb: > Jens G. schrieb: >> Bis jetzt gab es weder Meinungen noch Wissen, sondern nur gekackte >> Korinthen ... > > Bitte hör auf damit, so Typen wie Du machen das Forum immer noch > schlechter ja sorry. Aber wenn hier jeder nur Teilaspekte und nur kleine Häppchen ohne Gesamtzusammenhang in die Arena wirft, und zwar zu Themen, die eigentlich gar nicht gefragt waren ... Lothar M. schrieb: > Das kann man so sehen. Dann liegt man halt falsch. > > Hast du davon abgesehen auch was technisches zur Sache beizutragen? Wenn man schon eine Freilaufdiode möglichst optimal platzieren will, sollte man schon mal als erstes wissen, ob ein- oder zweipolig geschaltet werden soll. Bei zweipolig kann/sollte die Diode dann ganz einfach an beide Pole des Schalters lastseitig ran. Wenn einpolig, und solange Spannungsquelle und Schalter elektrisch nahe beieinander sind, dann ist die Freilaufdiose direkt an den Abgängen von Spannungsquelle und Schalter zur Last (Spule) sicherlich die beste Option, um auch möglichst viel der Effekte der parasitären Induktivitäten mit zu erwischen. Wenn Schalter und Spannungsquelle aber auch über längere Leitungemn verbunden sind, hat man eh das Problem, mit der Freilaufdiode nicht den gesamten stromdurchflossenen Kreis erfassen zu können. Bei Ventilsteckern mit Diode, oder bei zweipoligen Schaltern, die noch einen längeren Weg bis zur Spannungsquelle haben, hat man daselbe Problem, dass man zwar den Kreis zw. Stecker und Ventil erfasst, nicht aber den zw. Spannungsquellde und Ventilsteckern ... Aber bei all diesem Gezerre muss man sich eh fragen, ob man so lange Leitungen bzw. so kurze Schaltzeiten hat, dass die Parasiten wesentlich zu den Spannungsspitzen beitragen. Bei mechanischen Schaltern und nur paar Metern Leitungslänge muss man sich wohl eher keine größeren Gedanken machen ...
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Danke an alle, die konstruktive Vorschläge bzw. Anmerkungen gemacht haben
Lothar M. schrieb: > Matthias S. schrieb: >> Bleib Du bei Deiner Meinung, ich bleibe bei meiner. > Du bist deiner Meinung, die Physik ist anderer Meinung. kwT
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