Forum: Haus & Smart Home Phasensaldierung: PV-Anlagen und Stromzähler


von Brax (brax09)


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Habe eine Verständnisfrage zur Phasensaldierung:

Wenn eine PV Anlage pro Phase 1500W produziert und ich auf Phase 1 einen 
Verbraucher von 3000W habe - werden dann abrechnungstechnisch 1500W 
eingespeist und vergütet (nach 1h: Speisung plus 1.5kWh), oder werden 
3000W eingespeist und gleichzeitig 1500W bezogen (nach 1h: Bezug +1.5kW 
und Speisung +3kWh)? Letzteres wäre ja finanziell ungüstig...

von Oliver S. (oliverso)


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Wenn die PV 3000W erzeugt, und du 3000W verbrauchst, ist das ein 
Nullsummenspiel, egal, wie sich die Leistungen auf die Phasen verteilen.

Oliver

von Rüdiger B. (rbruns)


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Eigentlich muss bei einer angemeldeten PV Anlage  ein Saldierender 
Zähler eingebaut sein.

von Oliver S. (oliverso)


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Bei einer unangemeldeten auch. In D sind grundsätzlich alle Zähler 
saldieren, ganz unabhängig von PV.

Oliver

von Schorsch M. (schorschm)


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Oliver S. schrieb:
> In D sind grundsätzlich alle Zähler
> saldieren, ganz unabhängig von PV.

Das ist völliger Quatsch. Es gibt auch nichtsaldierende Zähler, keine 
Ahnung wie hoch der Prozentsatz ist.

Ich habe letzten Sommer einen neuen digitalen Zähler bekommen, welcher 
nicht saldiert.

Der Zähler zählt den einkommenden Strom, auf der Nummer 180 und den 
ausgehenden Strom auf der Nummer 280.

Was auf 280 raus geht, ist für mich verloren.

Es wird nicht verrechnet mit den eingehenden 180!

von Michael B. (laberkopp)


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Schorsch M. schrieb:
> Ich habe letzten Sommer einen neuen digitalen Zähler bekommen, welcher
> nicht saldiert.

Du hast nicht mal verstanden, was saldieren heisst.

Wenigstens weiss es der TO.

von Schorsch M. (schorschm)


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Michael B. schrieb:
> Du hast nicht mal verstanden, was saldieren heisst.

Du machst deinem Nick mal wieder alle Ehre!

von Uwe (neuexxer)


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> Der Zähler zählt den einkommenden Strom, auf der Nummer 180 und
> den ausgehenden Strom auf der Nummer 280.

Falls die von den Sonnenzellen her kommenden Drähte mit denen von der 
Restinstallation im Hause hinter dem Zähler (d.h. verbraucherseitig)
zusammen verklemmt sind, MUSS der Zähler saldieren...

von Udo S. (urschmitt)


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Schorsch M. schrieb:
> Ich habe letzten Sommer einen neuen digitalen Zähler bekommen, welcher
> nicht saldiert.
>
> Der Zähler zählt den einkommenden Strom, auf der Nummer 180 und den
> ausgehenden Strom auf der Nummer 280.

Das ist ein Zwei-Richtungszähler.
https://www.vattenfall.de/glossar/zweirichtungszaehler

Solange da keine getrennten Anschlüsse für PV und Hausnetz sind, 
saldiert der auch.

Schorsch M. schrieb:
> Was auf 280 raus geht, ist für mich verloren.

Eine Runde Mitleid. Es gibt genügend Möglichkeiten, dass das nicht so 
sein muss. Es liegt an Dir.

von Rolf (rolf22)


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Schorsch M. schrieb:
> Der Zähler zählt den einkommenden Strom, auf der Nummer 180 und den
> ausgehenden Strom auf der Nummer 280.

Unscharfe Formulierungen führen zu unscharfem Denken. Oder umgekehrt.

Kein Zähler zählt Strom, wie sollte das auch funktionieren. Stromzähler 
zählen  (genauer 'messen') trotz ihres Namens Energie, nicht Strom.

Ein saldierender Zähler saldiert aber nicht über die Energiemengen (kWh, 
also das, was bezahlt wird), sondern über die Momentanleistungen (Watt) 
der drei Phasen. Siehe auch den Betreff, der über deinem Posting steht.

von Udo S. (urschmitt)


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Rolf schrieb:
> Ein saldierender Zähler saldiert aber nicht über die Energiemengen (kWh,
> also das, was bezahlt wird), sondern über die Momentanleistungen (Watt)
> der drei Phasen.

Das ist so m.W. nicht ganz korrekt. Sie saldieren den Energieverbrauch 
über einen gewissen (kurzen) Zeitraum. Wobei es meist nicht ganz klar 
ist (und auch geräteabhängig) über welches zeitliche Intervall saldiert 
wird. Eventuell saldieren sie bis zum Erreichen einer gewisse 
Energiemenge, z.B. 10Wh.

: Bearbeitet durch User
von Rolf (rolf22)


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Udo S. schrieb:
>> Ein saldierender Zähler saldiert aber nicht über die Energiemengen (kWh,
>> also das, was bezahlt wird), sondern über die Momentanleistungen (Watt)
>> der drei Phasen.
>
> Das ist so m.W. nicht ganz korrekt. Sie saldieren den Energieverbrauch
> über einen gewissen (kurzen) Zeitraum.

Die Werte an den 3 Phasen werden natürlich separat gemessen. Messen kann 
man aber nur Spannung und Strom, also Leistung. Die drei Leistungswerte 
saldiert (= addiert) man dann. Ob man sie vorher oder nachher mit der 
Zeitintervall-Länge multipliziert, ist nur eine Frage des internen 
Rechenverfahrens und ändert am Prinzip nichts. Man kann intern auch 
einen beliebigen Faktor drinhaben, wenn das für den Mikroprozessor 
günstiger ist.

von Schorsch M. (schorschm)


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Rolf schrieb:
> Die drei Leistungswerte
> saldiert (= addiert) man dann.

Saldierend ist nicht nur eine Addition von 3 Leistungswerten!

Ein saldierender Zähler verrechnet den Bezug mit Lieferung und erzeugt 
somit ein Saldo. Wenn Bezug und Lieferung gleich sind, sollte der Zähler 
Null Verbrauch registrieren. Dieses ist bei meinem Zähler aber nicht 
gegeben, also saldiert er nicht.

Ist wie mit eurem Bankkonto, Ein- und Ausgang wird saldiert.

von H. H. (hhinz)


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Der Schorsch kapiert es einfach nicht.

von Schorsch M. (schorschm)


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Für die ganz Blöden, wie den Hinz: 
https://senec.com/de/magazin/saldierender-zaehler

von Heinz R. (heijz)


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Schorsch M. schrieb:
> Saldierend ist nicht nur eine Addition von 3 Leistungswerten!

was kommt heraus bei +1000  + +2000  + -3000  ?

von Michael B. (laberkopp)


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Schorsch M. schrieb:
> Ein saldierender Zähler verrechnet den Bezug mit Lieferung und erzeugt
> somit ein Saldo

Bitte, wenn man keine Ahnung hat, einfach die Klappe halten, oder sich 
informieren.

"Dabei wird berücksichtigt, wie viel Strom in das Netz eingespeist und 
wie viel aus dem Netz bezogen wird – und das über alle Phasen hinweg. 
Ohne Saldierung wird jede Phase separat betrachtet"

Saldierung betrifft nur die Phasen.

: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Schorsch M. schrieb:
> Wenn Bezug und Lieferung gleich sind, sollte der Zähler
> Null Verbrauch registrieren. Dieses ist bei meinem Zähler aber nicht
> gegeben, also saldiert er nicht.

Wie macht das dein Zähler? Malt deine PV "ihre" Elektronen grün an und 
die aus dem Netz sind schwarz? Und dein Zähler zählt dann die grünen und 
schwarzen getrennt?

Im Ernst, schalte doch mal dein Hirn an. Wenn deine PV so viel Strom 
erzeugt wie du gerade selber verbrauchst, dann fließt kein Strom über 
den Zähler.

Außer deine PV hat einen eigenen Zähler und ist nicht mit deiner 
Hausinstallation verbunden.

von Schorsch M. (schorschm)


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Schade, dieses Forum verliert immermehr an Qualität.

von Heinz R. (heijz)


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Udo S. schrieb:
> Wenn deine PV so viel Strom
> erzeugt wie du gerade selber verbrauchst, dann fließt kein Strom über
> den Zähler.

Du vergisst das heutzutage die meisten Hausanlagen 3phasig sind, 
3phasige Zähler verbaut sind

Es gibt auch nicht saldierende 3phasige Zähler

von Rolf (rolf22)


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Schorsch M. schrieb:
> Für die ganz Blöden, wie den Hinz:
> https://senec.com/de/magazin/saldierender-zaehler

Blöd bist zunächst mal du.
Der Schreiber des Beitrags, den du da zitiert hast, ist offensichtlich 
ein Schwurbelkopf, kein professioneller Autor. Das Elaborat ist ein 
unscharfes Gesabbel, kein brauchbarer Sachtext. Ist Marketing-Blabla von 
einem Unternehmen, das Verkaufen, nicht Bürger-klüger-machen als 
Geschäftsziel hat.
Muss man als Leser natürlich erkennen können - Stichwort 
Medienkompetenz.

Trotzdem hier ein Satz aus dem Text, der halbwegs ok ist:
"Ein saldierender Zähler gleicht diese Unterschiede aus, indem er die 
Ströme aller Phasen zusammenführt. Wird auf einer Phase Strom 
eingespeist und auf einer anderen gleichzeitig verbraucht, wird dies 
direkt verrechnet"

Beachte die Wörter "gleichzeitig" und "direkt".

Wenn du auf Phase 1 1000 Watt für den Küchenherd verbrauchst und 
zugleich auf Phase 2 aus der PV 800 Watt einspeist, dann saldiert der 
Zähler das intern zu 200 Watt Verbrauch.

Wenn du am Montag insgesamt 1 kWh verbrauchst und nichts einspeist und 
am Dienstag insgesamt 800 Wh einspeist und nichts verbrauchst, dann wird 
das NICHT von einer normalen zählerinternen Saldierung erfasst, weil das 
eine völlig andere Sache ist. Ein Zweirichtungszähler wie deiner zeigt 
das dann separat in 180/280 an. Wieviel dir dein Stromlieferant dafür in 
Rechnung stellt, ist eine völlig andere Frage.

von Rolf (rolf22)


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Schorsch M. schrieb:
> Für die ganz Blöden, wie den Hinz:
> https://senec.com/de/magazin/saldierender-zaehler

Blöd bist zunächst mal du.
Der Schreiber des Beitrags, den du da zitiert hast, ist offensichtlich 
ein Schwurbelkopf, kein professioneller Autor. Das Elaborat ist ein 
unscharfes Gesabbel, kein brauchbarer Sachtext. Ist Marketing-Blabla von 
einem Unternehmen, das Verkaufen, nicht Bürger-klüger-machen als 
Geschäftsziel hat.
Muss man als Leser natürlich erkennen können - Stichwort 
Medienkompetenz.

Trotzdem hier ein Satz aus dem Text, der halbwegs ok ist:
"Ein saldierender Zähler gleicht diese Unterschiede aus, indem er die 
Ströme aller Phasen zusammenführt. Wird auf einer Phase Strom 
eingespeist und auf einer anderen gleichzeitig verbraucht, wird dies 
direkt verrechnet"

Beachte die Wörter "gleichzeitig" und "direkt".

Wenn du auf Phase 1 1000 Watt für den Küchenherd verbrauchst und 
zugleich auf Phase 2 aus der PV 800 Watt einspeist, dann saldiert der 
Zähler das intern zu 200 Watt Verbrauch.

Wenn du am Montag insgesamt 1 kWh verbrauchst und nichts einspeist und 
am Dienstag insgesamt 800 Wh einspeist und nichts verbrauchst, dann wird 
das NICHT von einer normalen zählerinternen Saldierung erfasst, weil das 
eine völlig andere Sache ist. Ein Zweirichtungszähler wie deiner zeigt 
das dann separat in 180/280 an. Wieviel dir dein Stromlieferant dafür in 
Rechnung stellt bzw. wieviel Einspeisevergütung du bekommst, ist aber 
eine völlig andere Frage.

von H. H. (hhinz)


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Schorsch M. schrieb:
> Schade, dieses Forum verliert immermehr an Qualität.

Halt einfach die Finger still.

von Dieter S. (ds1)


Angehängte Dateien:

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Das meint die VDE (Auszug siehe Bild) hier ("FNN-Basiszähler, moderne 
Messeinrichtung Fragen und Antworten"):

https://www.vde.com/resource/blob/1647704/c8fa3ec907b45734f2854bd2dcaa4fde/basiszaehler-fragen-und-antworten-data.pdf

von Oliver S. (oliverso)


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Udo S. schrieb:
> Im Ernst, schalte doch mal dein Hirn an. Wenn deine PV so viel Strom
> erzeugt wie du gerade selber verbrauchst, dann fließt kein Strom über
> den Zähler.

Doch, in den allermeisten Fällen schon, und genau da kommt ja erst das 
Thema „Saldierend“ ins Spiel. Gar kein Strom fliest nur dann nicht über 
den Zähler, wenn Verbrauch und Erzeugung auf jeder einzelnen Phase 
gleich groß sind.

Das ist aber so gut wie nie der Fall.

Der saldierende Zähler verrechnet die Leistungen über alle drei Phasen, 
und zählt dann nur die Differenz.

Oliver

: Bearbeitet durch User
von Brax (brax09)


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Danke erstmal für die (abzüglich der gegenseitigen Beleidigungen) 
interessanten Infos - wie werden solche Zweirichtungszähler realisiert? 
Ich stelle mir das so vor, dass da in Intervallen Spannung/Strom 
gemessen wird (pro Phase) und die Leistung berechnet wird, das saldiert 
wird und dann je nach Richtung auf die 180/280 "gebucht" wird?

von Oliver S. (oliverso)


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Brax schrieb:
> Danke erstmal für die (abzüglich der gegenseitigen Beleidigungen)
> interessanten Infos - wie werden solche Zweirichtungszähler realisiert?
> Ich stelle mir das so vor, dass da in Intervallen Spannung/Strom
> gemessen wird (pro Phase) und die Leistung berechnet wird, das saldiert
> wird und dann je nach Richtung auf die 180/280 "gebucht" wird?

Genau so.

Oliver

von Hardy F. (hflor)


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Schorsch M. schrieb:

> Der Zähler zählt den einkommenden Strom, auf der Nummer 180 und den
> ausgehenden Strom auf der Nummer 280.
>
> Was auf 280 raus geht, ist für mich verloren.
>
Also mein Zähler zeigt die Summierte Leistung aller 3 Phasen an, wenn < 
0 geht es ins Register 2.8.0 und wenn es >0 ist, so geht es ins Regiter 
1.8.0

von Res (resmon)


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Schorsch M. schrieb:
>
> Der Zähler zählt den einkommenden Strom, auf der Nummer 180 und den
> ausgehenden Strom auf der Nummer 280.
>
> Was auf 280 raus geht, ist für mich verloren.
>
> Es wird nicht verrechnet mit den eingehenden 180!

180 und 280 wäre Energie und nicht Strom.

Schau mal auf 170 und 270, das wäre Leistungseingang und 
Leistungsausgang. Da sind alle Phasen zusammen.

von Schorsch M. (schorschm)


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Oliver S. schrieb:
> Der saldierende Zähler verrechnet die Leistungen über alle drei Phasen,
> und zählt dann nur die Differenz.

Endlich mal jemand der es geblickt hat :-)

von Rolf (rolf22)


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Brax schrieb:
> Ich stelle mir das so vor, dass da in Intervallen Spannung/Strom
> gemessen wird (pro Phase) und die Leistung berechnet wird, das saldiert
> wird und dann je nach Richtung auf die 180/280 "gebucht" wird?

Wobei die Messungen x-mal pro 50-Hz-Schwingung erfolgen müssen: Man 
braucht ja die Wirkleistung.
Und vor dem Buchen auf 180/280 muss man die Leistung auf Energie 
umrechnen.

Die Spannung ist bei allen Phasen fast gleich, vielleicht genügt es, nur 
eine davon zu messen. Eine Frage von Aufwand vs. geforderter 
Genauigkeit.

: Bearbeitet durch User
von Heinz R. (heijz)


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kleiner OT-Lacher hierzu am Rande:

Bei einem Bekannten fordert der Netzbetreiber für die neue PV-Anlage 
eine Nulleinspeisung da das Dorfnetz überlastet ist

Ich habe mit dem Netzbetreiber gesprochen, auch wegen saldierenden 
Zähler usw - man kann jetzt also auf einer Phase 4000W einspeisen - auf 
den beiden anderen je 2000W ziehen, wirklich Netzdienlich ist das so 
nicht?

Ja, das ist ihnen bewusst, aber egal, wichtig ist nur das bei 2.8.0 am 
Jahresende nichts steht

von Uwe (neuexxer)


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Für jede Phase wird Strom UND Spannung gemessen. Die 3 Produkte davon 
über die Zeit integriert und
zusammengezählt, ergeben die
bezogene bzw. eingespeiste Energie.
Der Ferraris-Zähler macht das
mechanisch, der digitale muss das
natürlich "stückeln".
---
Weiss jemand, mit welcher Taktrate
da gearbeitet wird?

von Schorsch M. (schorschm)


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Brax schrieb:
> wie werden solche Zweirichtungszähler realisiert?
> Ich stelle mir das so vor, dass da in Intervallen Spannung/Strom
> gemessen wird (pro Phase) und die Leistung berechnet wird

Ich rede jetzt von meinem Zähler, einem Zweirichtungszähler:

Selbiger zählt den eingehenden Strom (für die Erbsenzähler Leistung) und 
zählt auf einem zweiten Zählwerk den ausgehenden Strom. Eine Verrechnung 
findet nicht statt.

Ein saldierender Zähler verrechnet den ausgehenden Strom mit dem 
eingehenden und man kann entweder auf einem eigenen Display, oder über 
Menüführung das Saldo aufrufen.

Das Saldo ist der Betrag der in Rechnung gestellt wird.

Wer also seinen Ertrag mit dem Bezug verrechnet haben will, braucht 
einen saldierenden Zähler und selbiger ist nicht obligatorisch, wie 
anfangs dieses Threads postuliert wurde.

Jetzt ist mir dieser undisqualifizierte Thread, respektive die 
undisqualifizierten User, aber zu blöd und ich steige aus.

von Ralf X. (ralf0815)


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In Fachkreisen nennt man dieses Sondermodell auch scherzhaft "Schorchi".

von Michael K. (tschoeatsch)


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Wie erkennt man beim Wechselstrom, wenn man in einem Leitungsabschnitt 
nur Spannung und Strom messen kann, auf welcher Seite der Generator und 
auf welcher Seite der Leitung der Verbraucher angeschlossen ist? Über 
Spannungsvergleich an einem dazwischen geschalteten shunt?

von H. H. (hhinz)


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Michael K. schrieb:
> Wie erkennt man beim Wechselstrom, wenn man in einem Leitungsabschnitt
> nur Spannung und Strom messen kann, auf welcher Seite der Generator und
> auf welcher Seite der Leitung der Verbraucher angeschlossen ist?

Aus der Phasenlage zwischen Spannung und Strom.


> Über
> Spannungsvergleich an einem dazwischen geschalteten shunt?

Könnte man so machen.

von H. H. (hhinz)


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Schorsch M. schrieb:
> ich steige aus.

Bitte für immer.

von Dieter S. (ds1)


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Wer sich für die Details der Messung interessiert kann sich z.B. das 
User Manual des RN8302B von Renergy anschauen ("Three-phase 
Anti-tampering Multifuction Electircal Energy Meter IC"):

https://atta.szlcsc.com/upload/public/pdf/source/20230411/DF1CD6921FB40C40BE8810E1BF055CC2.pdf

("Multifuction Electircal" steht so in der Doku).

von Michael B. (laberkopp)


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Uwe schrieb:
> Weiss jemand, mit welcher Taktrate
> da gearbeitet wird?

1/50 bis 1/4 Sekunde, je nach Implementation.

von Heinz R. (heijz)


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Schorsch M. schrieb:
> Selbiger zählt den eingehenden Strom (für die Erbsenzähler Leistung) und
> zählt auf einem zweiten Zählwerk den ausgehenden Strom. Eine Verrechnung
> findet nicht statt.

ja, aber nur wenn das 3phasig gleichzeitig passiert

Das wovon Du redest wäre "von 9-12 Uhr 2000Wh rein" - "von 12 bis 15 Uhr 
2000Wh raus" - also muss da am Ende die Null stehen

so ist das leider nicht

von Schorsch M. (schorschm)


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Heinz R. schrieb:
> Das wovon Du redest wäre "von 9-12 Uhr 2000Wh rein" - "von 12 bis 15 Uhr
> 2000Wh raus" - also muss da am Ende die Null stehen

Wie kommst du auf dieses schmale Brett?

Davon war nie die Rede.

Nochmal: Saldierend bedeutet den Momentanwert zu verrechnen, nicht 
zeitversetzt.

Das Wesentliche dreht sich aber nicht um diesen Sachverhalt, sondern 
darum, dass es Zähler gibt, die per se saldieren und welche die es eben 
nicht tun.

Jetzt bin ich aber endgültig hier raus.

von Heinz R. (heijz)


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Schorsch M. schrieb:
> Wer also seinen Ertrag mit dem Bezug verrechnet haben will, braucht
> einen saldierenden Zähler und selbiger ist nicht obligatorisch, wie
> anfangs dieses Threads postuliert wurde.

Schorsch M. schrieb:
> Jetzt bin ich aber endgültig hier raus.

wohl besser so...

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Uwe schrieb:
> der digitale muss das natürlich "stückeln".
> ---
> Weiss jemand, mit welcher Taktrate da gearbeitet wird?

Das wird nicht so gerne verraten, weil das folgende These belegen würde:

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/digitale-stromzahler-messen-vollig-falsche-werte-5668864.html

Und die Gegenbehauptungen, dass das nicht stimme, in einigen Punkten 
widerlegen würde.

Aber Geräte mit PFC, die eine sinusförmige Stromaufnahme haben, werden 
richtig gemessen. D.h. desto mehr solche Geräte im Netz als Verbraucher 
hängen, desto geringer werden die Abweichungen. Denke mal damit dürfte 
klar sein, wie die Fehler so hingebogen werden können, wie man es haben 
möchte.

von Schorsch M. (schorschm)


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Heinz R. schrieb:
> wohl besser so...

schlechter Verlierer :-)

von Hardy F. (hflor)


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H. H. schrieb:
> Schorsch M. schrieb:
>> ich steige aus.
>
> Bitte für immer.

Nein, noch nicht! Bitte vorher noch Hersteller und Modell des Zählers 
angeben.

von Oliver S. (oliverso)


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Schorsch M. schrieb:
> Ich rede jetzt von meinem Zähler, einem Zweirichtungszähler:
>
> Selbiger zählt den eingehenden Strom (für die Erbsenzähler Leistung) und
> zählt auf einem zweiten Zählwerk den ausgehenden Strom. Eine Verrechnung
> findet nicht statt.
>
> Ein saldierender Zähler verrechnet den ausgehenden Strom mit dem
> eingehenden und man kann entweder auf einem eigenen Display, oder über
> Menüführung das Saldo aufrufen.
>
> Das Saldo ist der Betrag der in Rechnung gestellt wird.
>
> Wer also seinen Ertrag mit dem Bezug verrechnet haben will, braucht
> einen saldierenden Zähler und selbiger ist nicht obligatorisch, wie
> anfangs dieses Threads postuliert wurde.
>
> Jetzt ist mir dieser undisqualifizierte Thread, respektive die
> undisqualifizierten User, aber zu blöd und ich steige aus.

Du hast es halt immer noch nicht verstanden…

Ein saldierender Zähler verrechnet nicht jeden eingespeisten Strom gegen 
den bezogenen. Der verrechnet nur die momentanen Leistungen auf den drei 
Phasen. Ist das Ergebnis positiv, wird’s als Einspeisung unter 280 
aufsummiert, ist es negativ, als Bezug unter 180.

Oliver

von Heinz R. (heijz)


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Schorsch M. schrieb:
> schlechter Verlierer :-)

sorry, aber jetzt wirds arg daneben?

Du hast Dich hier zum Thread-Kasper gemacht - entschuldige Dich doch 
einfach?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Das Durcheinander kommt hier von Seiten der Holländer:

In den Niederlanden ist ein saldierender Zähler (Zwei-Wege-Zähler) der 
Standard für Haushalte mit Photovoltaik, da er phasenübergreifend 
Stromverbrauch und -einspeisung saldiert. Er verrechnet über alle drei 
Phasen hinweg, sodass Einspeisung auf einer Phase den Verbrauch auf 
einer anderen ausgleicht. Dank der Salderingsregeling wird eingespeister 
Strom oft eins-zu-eins vom Verbrauch abgezogen.

von Ralf X. (ralf0815)


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Dieter D. schrieb:
> Das Durcheinander kommt hier von Seiten der Holländer:

Windig in München und Teppich vorn Kopf bekommen?

von H. H. (hhinz)


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Ralf X. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Das Durcheinander kommt hier von Seiten der Holländer:
>
> Windig in München und Teppich vorn Kopf bekommen?

Die Medikamente sind mal wieder knapp.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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So wurde es früher beigebracht:

Richtig saldierend sind nur Ferraris Zähler ohne Rücklaufsperre.
Ein saldierender Zähler zeigt oft ein Symbol mit zwei entgegengesetzten 
Pfeilen.

Ein saldierender Ferraris-Zähler verrechnet den Stromverbrauch und die 
Einspeisung über alle drei Phasen (L1, L2, L3) hinweg in Echtzeit, bevor 
der Zählerstand (die rotierende Scheibe) beeinflusst wird.

Ein Ferrariszähler mit Rücklaufsperre ist beschränkt (oder 
einrichtungs-) saldierend oder phasenübergreifend saldierend.

Framing bezeichnet die bewusste Gestaltung von Nachrichten, um 
Wahrnehmungen durch Wortwahl oder Kontext zu lenken (z. B. 
"Rundfunkbeitrag" statt "Gebühr"). Es ist die Einbettung von Inhalten in 
einen bestimmten Deutungsrahmen, um positive oder negative Assoziationen 
zu wecken.

Aus dem Grunde des positiven Framings: phasenübergreifend saldierend

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Brax schrieb:
> Wenn eine PV Anlage pro Phase 1500W produziert und ich auf Phase 1 einen
> Verbraucher von 3000W habe - werden dann abrechnungstechnisch 1500W
> eingespeist und vergütet (nach 1h: Speisung plus 1.5kWh),

Also jeweils eine Stunden lang:

3x1500W kommt aus der Solaranlage und 1x3000W verbraucht,
ergibt 1500W Differenz, also 1,5kWh Einspeisevergütung

3x1000W kommt aus der Solaranlage und 1x3000W verbraucht,
ergibt 0W, also 0kWh Einspeisevergütung

3x500W kommt aus der Solaranlage und 1x3000W verbraucht,
ergibt -1500W, also 1,5kWh Stromverbrauchskosten

Vorausgesetzt Du hast einen phasenübergreifenden saldierenden 
Dreiphasenstromzähler mit Rücklaufsperre, der beide Stromrichtungen 
getrennt erfasst, also auch den Strom durch die Rücklaufsperre zählt und 
als zweiten Wert ausgibt.

von Chris K. (kathe)


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Heinz R. schrieb:
> Bei einem Bekannten fordert der Netzbetreiber für die neue PV-Anlage
> eine Nulleinspeisung da das Dorfnetz überlastet ist

Dein Netzbetreiber sagt das wenigstens sehr schnell, meiner erst nach 
Monaten da er auf Erdanschluss umstellen wollte habe ich aber abgelehnt 
da der weitere Umbau nicht Möglich ist wegen Teilunterkellerung.

Wenn das Netz überlastet ist wie bei mir kannst du versuchen 
einzuspeisen was du willst, die Leitung an der du hängst lässt nichts 
mehr zu und mein WR kann nur 200W einspeisen denn der Stärkere und zum 
Trafo nähergelegene gewinnt.

Stell dir die Leitung wie eine Wasserleitung vor ... dann wirds klarer.
Stromtrassen sind auch nur für eine gewisse Leistung ausgelegt, also ist 
der dezentrale Ausgleich die einzige Lösung und nicht Stromautobahnen 
....

Wer die Kirchhoffsche Gesetze kennt ;-)

von Ralf X. (ralf0815)


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Chris K. schrieb:
> Heinz R. schrieb:
>> Bei einem Bekannten fordert der Netzbetreiber für die neue PV-Anlage
>> eine Nulleinspeisung da das Dorfnetz überlastet ist
>
> Dein Netzbetreiber sagt das wenigstens sehr schnell, meiner erst nach
> Monaten da er auf Erdanschluss umstellen wollte habe ich aber abgelehnt
> da der weitere Umbau nicht Möglich ist wegen Teilunterkellerung.

Tja, wer seinem Versorger den passenden Anschluss verweigert, muss mit 
den Konsequenzen leben.

> Wenn das Netz überlastet ist wie bei mir kannst du versuchen
> einzuspeisen was du willst, die Leitung an der du hängst lässt nichts
> mehr zu und mein WR kann nur 200W einspeisen denn der Stärkere und zum
> Trafo nähergelegene gewinnt.

Bist Du Dir eigentlich im Klaren, welchen Stuss Du gerade vom Stapel 
lässt?

> Stell dir die Leitung wie eine Wasserleitung vor ... dann wirds klarer.
> Stromtrassen sind auch nur für eine gewisse Leistung ausgelegt, also ist
> der dezentrale Ausgleich die einzige Lösung und nicht Stromautobahnen
> ....
>
> Wer die Kirchhoffsche Gesetze kennt ;-)

Lass die Finger von Drogen..

von Rüdiger B. (rbruns)


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Wie schon gesagt sollte bei PV Anlagen ein Saldiereder Zähler vom 
Messtellenbetreiber verbaut sein. Das ist leider nicht immer der Fall, 
im Zweifel im Datenblatt des Zählers nachlesen. Viele Infos dazu gibt es 
in PV Foren.

von Oliver S. (oliverso)


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Rüdiger B. schrieb:
> Wie schon gesagt sollte bei PV Anlagen ein Saldiereder Zähler vom
> Messtellenbetreiber verbaut sein. Das ist leider nicht immer der Fall,

Da seit ziemlich langer Zeit nur noch saldierende Zähler verbaut werden, 
gibts nur noch im Altbestand nicht saldierende Zähler. Da die aber in 
nur den allerseltensten Fällen Zweirichtungszähler sind, gibts da beim 
Einbau einer PV eh einen neuen Zähler.

Oliver

von Udo S. (urschmitt)


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Dieter D. schrieb:
> Das wird nicht so gerne verraten, weil das folgende These belegen würde:
>
> 
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/digitale-stromzahler-messen-vollig-falsche-werte-5668864.html

Artikel von 2017. Bist du schon 9 Jahre dauer-high durch das 
holländische Kraut oder warum zitiert du so eine olle Kamelle?

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Udo S. schrieb:
> Artikel von 2017. .... warum ......

Da änderte sich nicht wirklich viel bis heute.
Der Mix an Lasten für die Testmessungen wurde angepaßt.

von Heinz R. (heijz)


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Chris K. schrieb:
> Wenn das Netz überlastet ist wie bei mir kannst du versuchen
> einzuspeisen was du willst, die Leitung an der du hängst lässt nichts
> mehr zu und mein WR kann nur 200W einspeisen denn der Stärkere und zum
> Trafo nähergelegene gewinnt.

er kann sicher nicht nur 200W einspeisen, das Stromnetz ist eben keine 
Wasserleitung

Entweder er speist ein was er will oder gar nichts - weil die 
Netzspannung zu hoch ist und er abschaltet

Ein Trick wäre hierbei nebenbei einen Transformator vorzuschalten

Chris K. schrieb:
> also ist
> der dezentrale Ausgleich die einzige Lösung

so einfach ist das leider auch nicht - ein Trafo funktioniert eigentlich 
nur in eine Richtung
Bei einem Windungsverhältnis von 10:1 werden aus 230V nicht 23V - 
sondern 22,irgendwas - Windungsverhältnis ist deshalb 10:1,01xxxxx

Um den PV-Überschuss überregional einspeisen zu können bräuchte es in 
dem Beispiel ein Verhältnis von 10:0,99xxxx

Man bräuchte also tags ein anderes Verhältnis als nachts

: Bearbeitet durch User
von Thomas (kosmos)


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so lange man nicht das "always positiv" Symbol auf dem Zähler hat ist 
alles fein.
https://dk3ml.de/2022/10/09/abenteuer-balkonkraftwerk-teil-2-der-stromzahler-zahlt-always-positive/

von Chris K. (kathe)


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Heinz R. schrieb:
> er kann sicher nicht nur 200W einspeisen, das Stromnetz ist eben keine
> Wasserleitung

Wieviele Elektronen können in der Freileitung bewegt werden und über den 
Trafo transformiert werden ?
Entweder anders anbinden größerer Trafo und stärkere Leitungen.

Hab Stromwandler nach dem Zähler, export limit steht aktuell auf 600 W 
aber mehr wie 200 W gehen nicht ins Netz.

> Entweder er speist ein was er will oder gar nichts - weil die
> Netzspannung zu hoch ist und er abschaltet

Ja könnte an der weiteren Parametern noch cheaten das will ich aber 
nicht.
Aber an der Spannung liegts aktuell noch nicht (~240V). An meiner 
Leitung sind vor mir ca. 50 kWp die voll Einspeisen.
Ob das cheaten bei Europäischen Wechselrichtern Möglich ist ?

Hab noch nen alten Ferraris und versuch grad das Limit zu finden damit 
er noch nicht zurückläuft.

> Ein Trick wäre hierbei nebenbei einen Transformator vorzuschalten

Warum Trafoverluste in Kauf nehmen wenn Spannung.... usw konfiguriert 
werden kann wann er abschaltet?

Aber ich kann dir versichern der erste gewinnt.
2 Landwirte auf der gleichen Freileitung zum gleichen Trafo je 30kWp im 
den ersten Jahren, dann rüstete der näher zum Trafo gelegene um weitere 
30 kWp auf, und der hintere konnte nichts mehr einspeisen. Rief den 
Versorger an und innerhalb eines halben Jahres wurde der Trafo 
getauscht. Seine garantierte Einspeisevergütung bekam er trotzdem.

Und Überschusseinspeisung mit Umbau ..... würde mich zu viel Kosten.
2 Fußboden aufreisen mit Fußbodenheizung , neuer boden ..... nur um in 
den schon vollen Keller (Haus Teilunterkellert) zu kommen (leider auf 
der Straße abgewandten Seite).  Kosten wären bei ca. zusätzlich 4-5k die 
mir mein Versorger nicht übernimmt. Aktueller ROI liegt bei 0 
Einspeisung bei 3 Jahren mit dem Umbau bei 7-8 Jahren.  Lieber 
investiere ich in einen Speicher und werd weiter unabhängig.
PS: Meine Sole/Wasser Wärmepumpe schafft mein WR ohne Probleme. => muss 
noch den passenden Zeitpunkt finden um das WW zu triggern bevor zu wenig 
Energie vorhanden ist.
1. Jahr ~ 3400 kWh eingespart obwohl meine Frau erst mich ...xxx. war se 
nach der Rechnung vom Stromversorger wieder glücklich.
Und bevor ich im Haus so viel Umbau da ich erst 2005 generalsaniert habe 
werde ich eher auf anderen Gebäuden einspeisen. ;-)

von Re D. (re_d272)


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Schorsch M. schrieb:
> Du machst deinem Nick mal wieder alle Ehre!

Nein, er hat recht.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Chris K. schrieb:
> Wieviele Elektronen können in der Freileitung bewegt werden

Die Größenordnung der Geschindigkeit der Elektronen im Freileiter 
beträgt etwa nur 1/10 mm je Sekunde pro Amper und mm^2 Querschnitt.

Daher werden sehr viele Elektronen bewegt, sind aber sehr langsam.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Alles nur eine Frage der Perspektive. Der eine meint Gesamtsaldierend, 
der andere gibt sich nur mit phasenuebergreifend saldierend schon 
zufrieden.

Die Gruene Forderung ist aber Gesamtsaldierend, wie in Niederlande.

von Oliver S. (oliverso)


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Chris K. schrieb:
> Hab Stromwandler nach dem Zähler, export limit steht aktuell auf 600 W
> aber mehr wie 200 W gehen nicht ins Netz.
> …
> Aber an der Spannung liegts aktuell noch nicht (~240V). An meiner
> Leitung sind vor mir ca. 50 kWp die voll Einspeisen.
> Ob das cheaten bei Europäischen Wechselrichtern Möglich ist ?

Es gibt überhaupt nur drei Möglichkeiten, warum ein Wechselrichter seine 
Einspeisung begrenzt. 1. Spannung im Netz ist zu hoch (>252V), 2. die 
Netzfrequenz ist zu hoch(>52Hz), und 3. derjenige, der den parametriert 
hat, weiß nicht, was er tut.

Wenn’s 1.) und 2.) nicht sind, bleibt nur 3.

Es gäbe noch 4.: die PV liefert gar nie mehr als 200W, aber das zähle 
ich zu 3.

Oliver

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Re D. schrieb:
> Nein, er hat recht.

Schotsch hat recht, weil:

Dieter D. schrieb:
> Die Gruene Forderung ist aber Gesamtsaldierend, wie in Niederlande.

Da sollte keine Ablage zur hohen Fuehrung der Stadt bestehen.

von Thorsten S. (thosch)


Angehängte Dateien:

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Schorsch M. schrieb:
> Ich habe letzten Sommer einen neuen digitalen Zähler bekommen, welcher
> nicht saldiert.

Dann nenne doch bitte mal den hochgeheimen Hersteller und die 
Typbezeichnung des Zählers.

Bei mir wurde im letzten Jahr ein DWSB20.2H des Herstellers DZG 
installiert incl. Mobilfunk Smartmeter Gateway.

Ich habe keine Solaranlage.

Habe mal im PDF-Handbuch von DZG für die DVSB/DWSB Zähler nachgeschaut 
und fand den als Anhang gezeigten Passus:

Alle Varianten dieses Zählers arbeiten phasensaldierend.

: Bearbeitet durch User
von Rolf (rolf22)


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Dieter D. schrieb:
> Alles nur eine Frage der Perspektive. Der eine meint Gesamtsaldierend,
> der andere gibt sich nur mit phasenuebergreifend saldierend schon
> zufrieden.

Nein, es ist eine  Frage der Beherrschung der Fachsprache. In unserem 
Kontext bedeutet "saldierend" in der Fachsprache eben "phasensaldierend 
hinsichtlich der Momentanleistung".
Und nebenbei: Schon im Eingangsposting steht im Betreff 
"Phasensaldierung" - wer also kommentiert und das über seinem eigenen 
Posting immer noch stehen hat, dem mangelt es unter anderem an 
Medienkompetenz.

> Die Gruene Forderung ist aber Gesamtsaldierend, wie in Niederlande.

Klingt auf den ersten Blick gut unbd "gerecht", ist aber nur 
kurzdenkerischer Populismus. Es bedeutet ja, dass man die Preise nicht 
je nach den momentanen Umständen für Bezug und Einspeisung 
unterschiedlich festlegen kann.

Wollen nicht auch die Grünen, dass man das Netz und die 
Energie-Ressourcen bestmöglich ausnutzt? Wenn man das will, muss man 
Anreize über die Preise geben - auf anderes reagiert der Michel 
praktisch nicht. "Momentan ist sehr viel Strom verfügbar. also speichere 
bitte deinen PV-Strom nicht ein, sondern lade damit dein E-Auto auf. 
Damit du das auch wirklich tust, zahlen wir dir momentan nur sehr wenig 
fürs Einspeisen. Morgen bekommst du wieder mehr."

: Bearbeitet durch User
von Rolf (rolf22)


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Chris K. schrieb:
> und der hintere konnte nichts mehr einspeisen. (...)
> Seine garantierte Einspeisevergütung bekam er trotzdem.

Was genau war da garantiert? Wenn er nichts eingespeist hat, hat auch 
kein Zähler etwas Eingespeistes registriert.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rolf schrieb:
> Und nebenbei: Schon im Eingangsposting steht im Betreff
> "Phasensaldierung"

Das ging vom TO aus, denn er hat von "Phasensaldierung" geschrieben.

Schorsch dagegen hat die Bedeutung des Gesamtsaldierend und allgemeine 
Wortbedeutung angeführt. Genau damit ergibt sich so häufig eine 
Vermischung und Verwechslung der Bedeutung. D.h. durchaus nicht falsch 
das auf die Tapete zu bringen.

von Oliver S. (oliverso)


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Rolf schrieb:
> Chris K. schrieb:
>> und der hintere konnte nichts mehr einspeisen. (...)
>> Seine garantierte Einspeisevergütung bekam er trotzdem.
>
> Was genau war da garantiert? Wenn er nichts eingespeist hat, hat auch
> kein Zähler etwas Eingespeistes registriert.

Man hat da tatsächlich ein Anrecht darauf, daß einem die entgangene 
Einspeisevergütung erstattet wird, wenn eine Einspeisung nicht möglich 
ist. Wie man den Wert ermittelt, muß man halt mit dem Netzbetreiber 
abstimmen.

Oliver

von Kay-Uwe R. (dfias)


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Rolf schrieb:
> Kein Zähler zählt Strom, wie sollte das auch funktionieren. Stromzähler
> zählen  (genauer 'messen') trotz ihres Namens Energie, nicht Strom.
Strom steht hier unzweifelhaft für elektrische Energie.

von Bert 0. (maschinist)


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Kay-Uwe R. schrieb:

> Strom steht hier unzweifelhaft für elektrische Energie.

Das mag so sein, wenn es so in der B**d-Zeitung stünde... hier sind wir 
allerdings in einem Fachforum, da darf man schon die Verwendung der 
richtigen Größen erwarten.

Gruß... Bert

von Roland E. (roland0815)


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Michael B. schrieb:
> Uwe schrieb:
>> Weiss jemand, mit welcher Taktrate
>> da gearbeitet wird?
>
> 1/50 bis 1/4 Sekunde, je nach Implementation.

Die ICs für solche Zähler tasten mit bis zu zweistelligen kHz die Werte 
ab und verarbeiten die auch so schnell.
Die trickst man auch mit PWM nicht mehr aus.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Roland E. schrieb:
> tasten mit bis zu zweistelligen kHz die Werte ab

Solche gibt es natürlich. Aber es muss möglichst billig sein. Wenn das 
in den Datenblättern des Zählers explizit nicht drin steht, dann ist dem 
nicht so. Die Zähler messen dann nur genauer, weil der Lastenmix bei der 
Meßvorschrift entsprechend angepaßt wurde.

von Roland E. (roland0815)


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Dieter D. schrieb:
> Roland E. schrieb:
>> tasten mit bis zu zweistelligen kHz die Werte ab
>
> Solche gibt es natürlich. Aber es muss möglichst billig sein. Wenn das
> in den Datenblättern des Zählers explizit nicht drin steht, dann ist dem
> nicht so. Die Zähler messen dann nur genauer, weil der Lastenmix bei der
> Meßvorschrift entsprechend angepaßt wurde.

Was glaubst denn du Schwurbelkopf, was der Preisunterschied der ICs ist, 
für eines das mit 20Hz abtastet oder eines dass mit 32kHz abtastet?

Geh' lieber Eis essen und Rad fahren.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Roland E. schrieb:
> Was glaubst denn du...

Lese die Datenblätter und mach mal welche auf.
Vorher sind alles nur Meinungsäußerungen ohne Substanz.

von Rolf (rolf22)


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Kay-Uwe R. schrieb:
> Rolf schrieb:
>> Kein Zähler zählt Strom, wie sollte das auch funktionieren. Stromzähler
>> zählen  (genauer 'messen') trotz ihres Namens Energie, nicht Strom.
> Strom steht hier unzweifelhaft für elektrische Energie.

Wenn du liest, was der OP geschrieben hat, weißt du, dass IHM die 
Unterschiede durchaus nicht ganz klar sind. Und nur IHM hatte ich 
geantwortet.

von Rolf (rolf22)


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Dieter D. schrieb:
> Lese die Datenblätter und mach mal welche auf.
> Vorher sind alles nur Meinungsäußerungen ohne Substanz.

Fakt ist, dass man zum Messen der Wirkleistung grundsätzlich x-mal pro 
Periode abtasten muss: Das ist einfach eine Frage der Physik/Mathematik.

Das hat aber nichts damit, in welchem Rhythmus der Zähler sein 
Energieregister (den ablesbaren Zählerstand) weiterschaltet, das tut er 
natürlich wesentlich langsamer.

von Michael B. (laberkopp)


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Rolf schrieb:
> Fakt ist, dass man zum Messen der Wirkleistung grundsätzlich x-mal pro
> Periode abtasten muss: Das ist einfach eine Frage der Physik/Mathematik.

Ja, nicht jeder hat in der Schule aufgepasst.

Auch du nicht.

Unterabtastung ist moglich und statistisch ausreichend.

Übrigens geht es gar nicht um die Erfassung des Blindstroms und CosPhi, 
sondern um die Frage in welchen Zeitintervallen die gemessene Leistung 
gemittelt wird. 1/100 Sekunde wäre das Minimum, man nutzt aber 1/50. Das 
Maximum liegt gei ca. 0.25s.

von Oliver S. (oliverso)


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Rolf schrieb:
> Schorsch M. schrieb:
>> Der Zähler zählt den einkommenden Strom, auf der Nummer 180 und den
>> ausgehenden Strom auf der Nummer 280.
>
> Unscharfe Formulierungen führen zu unscharfem Denken. Oder umgekehrt.
>
> Kein Zähler zählt Strom, wie sollte das auch funktionieren. Stromzähler
> zählen  (genauer 'messen') trotz ihres Namens Energie, nicht Strom.

Kein Zähler misst Energie, wie soll das auch funktionieren. Die messen 
entweder Strom per Messwandler/Hallsensor, und dazu die Spannung, oder 
einmal Spannungabfall über einen Shunt, dazu die Spannung.

Alles andere ist dann schnöde Rechnerei.

Oliver

von Εrnst B. (ernst)


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Oliver S. schrieb:
> Alles andere ist dann schnöde Rechnerei.

Vielleicht hilft bei dem einen oder anderen ein wenig Pseudo-Code dem 
Verständnis auf die Sprünge:
1
int milliWattSekunden[3];
2
unsigned int wattSekunden180;
3
unsigned int wattSekunden280;
4
5
AbtastungMit1Khz() {
6
  for (phase in 0,1,2) {
7
    milliWattSekunden[phase] += Strom(phase) * Spannung(phase);
8
  }
9
}
10
11
// oder z.B. 4Hz, je nach Zähler
12
SaldierungMit1Hz() {
13
   int saldoInWattSekunden = Summe(milliWattSekunden) / 1000; // oder / 250
14
   milliWattSekunden = {0,0,0};
15
   if (saldoInWattSekunden >= 0) 
16
     wattSekunden180 += saldoInWattSekunden;
17
   else
18
     wattSekunden280 -= saldoInWattSekunden;
19
}


"Phasensaldierend" ist in DE für Privatanschlüsse verpflichtend, wenn du 
deine Blindleistung nicht zahlst. Kondensator zwischen L1 und L2 hinter 
dem Zähler erzeugt Entnahme auf einer Phase und Einspeisung auf der 
anderen, ganz ohne Solaranlage. Die Wirkleistungs-Summenwerte 1.8.0 und 
2.8.0 bleiben aber unverändert.
(bis auf Leitungsverluste und ESR des Kondensators...)

von Roland E. (roland0815)


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Dieter D. schrieb:
> Roland E. schrieb:
>> Was glaubst denn du...
>
> Lese die Datenblätter und mach mal welche auf.
> Vorher sind alles nur Meinungsäußerungen ohne Substanz.

Es wird dich vielleicht erstaunen, aber ich habe die Dinger sogar schon 
eingesetzt. Nicht nur die Datenblätter gelesen...

Michael B. schrieb:
> ...
> Unterabtastung ist moglich und statistisch ausreichend.
> ...

Nein. Denn die Zähler die das (anfangs) gemacht hatten, fielen mit 
extremen Abweichungen nach oben bei Kleinverbrauchern auf und mussten 
damals aufwendig getauscht werden.

> Übrigens geht es gar nicht um die Erfassung des Blindstroms und CosPhi,
> sondern um die Frage in welchen Zeitintervallen die gemessene Leistung
> gemittelt wird. 1/100 Sekunde wäre das Minimum, man nutzt aber 1/50. Das
> Maximum liegt gei ca. 0.25s.

Das ist bei den Chips konfigurierbar. Vom einzelnen Messwert (aller 
Phasen) bis über konfigurierbare Takt/Zeitscheiben. Wimre gibt es keine 
Vorgaben, wann der Chip die gemessene Leistung in die Ausgangsregister 
summieren muss.

Wir haben mit den Dingern schon lustige Sachen gemacht, was die 
Erkennung von Verbrauchern hinter einem Schaltnetzeil anging. Weit 
jenseits dessen, was Orwell sich vorstellen konnte.

von Rolf (rolf22)


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Oliver S. schrieb:
>> Kein Zähler zählt Strom, wie sollte das auch funktionieren. Stromzähler
>> zählen  (genauer 'messen') trotz ihres Namens Energie, nicht Strom.
>
> Kein Zähler misst Energie, wie soll das auch funktionieren. Die messen
> entweder Strom per Messwandler/Hallsensor, und dazu die Spannung, oder
> einmal Spannungabfall über einen Shunt, dazu die Spannung.

Die Zähler, von denen wir hier reden, messen die Energie(menge), die 
während eines bestimmten Zeitraums
"geflossen" ist.

von Rolf (rolf22)


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Michael B. schrieb:
> Unterabtastung ist moglich und statistisch ausreichend.

Unterabtastung liefert nur dann brauchbare Ergebnisse, wenn das Spektrum 
des Signals bestimmte Bedingungen erfüllt. Da man beliebige Verbraucher 
anschließen kann, kann das Spektrum keine besonderen Bedingungen 
erfüllen.

> Übrigens geht es gar nicht um die Erfassung des Blindstroms und CosPhi,
> sondern um die Frage in welchen Zeitintervallen die gemessene Leistung
> gemittelt wird.

Es geht um das Messen der WIRKleistung. Nur die kann man sinnvollerweise 
übe bestimmte Intervalle mitteln - das hatte ich bereits gesagt.
Von Blindstrom hatte ich nichts gesagt.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Roland E. schrieb:
> Denn die Zähler die das (anfangs) gemacht hatten,...

Das hat jeder Betreiber unterschiedlich gehalten. Es gibt noch Zähler zu 
kaufen, die das machen. Wenn es der Betreiber weiß, dann bräuchte er nur 
andere kaufen. Einige haben diese Zähler einfach nur umgesetzt und 
generell nicht bei solchen Verbrauchern mehr eingebaut, sondern bei 
anderen. Irgendwann ist die Eichgültigkeit mit Verlängerung vorbei, dann 
sollten die Meisten auch weg sein.

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