Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Einziehhilfe mit Fahrradspeiche


von Hartmut K. (braskow)


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Eines meiner derzeitigen Lieblingsworte ist „Prokrastination“ (… das 
wiederholte, unnötige Aufschieben wichtiger Aufgaben trotz vorhandener 
Fähigkeiten, oft verbunden mit Stress und Leidensdruck) eine Sache die 
wohl jeder kennt. Um hier ein wenig Abhilfe zu schaffen, habe ich in 
einen hölzernen Feilengriff ein Minibohrfutter eingeklebt. Das 
Bohrfutter samt Griff habe ich auf ganzer Länge (Drm. 4 mm) durchbohrt. 
Dadurch kann man eine Fahrradspeiche kurz oder lang einspannen. Das 
gebogene Ende der Speiche ist sehr stabil und griffig, so dass man z.B. 
gut Aderleitungen im Gehäuse „fangen“ und durch Gehäusedurchbrüchen 
herausziehen kann. Natürlich kann man den Griff auch als 
Schlüsselfeilenheft oder zum einspannen kleiner Bohrer verwenden.

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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die Werkzeug-Idee sieht ja ganz gut aus.

Aber wo ist der Zusammenhang mit der Prokrastination (... das
wiederholte, unnötige Aufschieben wichtiger Aufgaben trotz vorhandener
Fähigkeiten ...)? Die sehe ich noch nicht.

Oder erfolgte das Aufschieben mangels bisher vorhandenem, geeigneten 
Werkzeug?

: Bearbeitet durch User
von Hartmut K. (braskow)


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Ja.

von Max (maximilian_az)


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Ich habe meine Speichen durhcaus mal nachgespannt, aber noch nicht neu 
eingezogen.
Wozu braucht man so ein Werkzeug, was vereinfacht es?
Ich hätte da jetzt nicht gedacht, ein Werkzeug für zu brauchen, hab es 
aber eben auch noch nie gemacht...

von Alexander (alecxs)


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Das bleibt leider offen. Für's Fahrrad ist es schon mal nicht.

von Wastl (hartundweichware)


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Alexander schrieb:
> Für's Fahrrad ist es schon mal nicht.

Läuft vielleich unter der Kategorie Familienbenutzer.

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Familienbenutzer

von Ralf X. (ralf0815)


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Hartmut K. schrieb:
> Das
> Bohrfutter samt Griff habe ich auf ganzer Länge (Drm. 4 mm) durchbohrt.
> Dadurch kann man eine Fahrradspeiche kurz oder lang einspannen. Das
> gebogene Ende der Speiche ist sehr stabil und griffig, so dass man z.B.
> gut Aderleitungen im Gehäuse „fangen“ und durch Gehäusedurchbrüchen
> herausziehen kann. Natürlich kann man den Griff auch als
> Schlüsselfeilenheft oder zum einspannen kleiner Bohrer verwenden.

Früher gab es in vielen Haushalten noch Häkelnadeln...

von Wastl (hartundweichware)


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Max schrieb:
> Wozu braucht man so ein Werkzeug, was vereinfacht es?

https://www.loriot.de/index.php/b2b-entwuerfe/658-familienbenutzer

von Stefan M. (derwisch)


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Max schrieb:
> Wozu braucht man so ein Werkzeug, was vereinfacht es?

Das beschrieb er doch im Eingangspost...

von J. R. (yoc)


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Was du verschieben kannst auf Morgen musst du Heute nicht besorgen.
gez. Anonymer Prokastinator

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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ich kenne das so:

"Was du heut nicht kannst besorgen, hat auch Zeit bis übermorgen"

von Manfred P. (pruckelfred)


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1,5er Elektrikerdraht, damit lassen sich z.B. Haare aus dem 
Waschbeckenabfluß angeln. Im Tipp der klugen Hausfrau wird dafür eine 
Häkelnadel empfohlen.

von Kilo S. (kilo_s)


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Habt ihr alle kein Leben das ihr das nicht kennt?

Ich kenn das sehr gut, hier wären noch ne Menge Sachen zu "renovieren", 
komme halt nie dazu.

Die Spinnweben meiner bastelkammer Setzen langsam Spinnweben an, 
herausgebrochene Schaniere an schränken die mit Versteifung neu 
eingesetzt werden müssen. (Kleiderschrank!)

Steckdoseneinsätze die gewechselt gehören.

Und von meinen bastelprojekten, da wollen wir erst mal nicht anfangen... 
(BDM Rahmen in DIY, Portabler Arbeitsplatz im Samsonite Koffer mit 
Absaugung, Mobilem Akku-betriebenen Netzteil (DC/DC Buc/Boost) , 
SBC/Bildschirm, "Digitalem DIY Mikroskop", Akku-Lötkolben, mechanisch 
schon zu 1/3 fertig. usw..)

"Das Leben" unterbricht mich hier teils bei angefangenen Beiträgen und 
ich schreibe diese Stunden später erst fertig und sende sie ab.

von Alexander (alecxs)


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Kilo S. schrieb:
> Steckdoseneinsätze die gewechselt gehören.

deswegen der Holzgriff

von Manfred P. (pruckelfred)


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Alexander schrieb:
> deswegen der Holzgriff

Holz wird als angenehm empfunden, weil es vielen Leuten aus ihrem Kopf 
heraus vertraut ist.

von Walter T. (nicolas)


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Nö, der klassische Familienbenutzer hat ein 10-mm-Bohrfutter.

von Kilo S. (kilo_s)


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Alexander schrieb:
> deswegen der Holzgriff

Du magst deine Stärken haben, mich einzuschätzen gehört definitiv NICHT 
dazu.

Als ob ich keinen Duspol und Freischaltung kennen würde. Und ja, auch ob 
der Elektriker besoffen war (Phase und NICHT N auf den Schalter einer 
Lampe  gelegt! War hier der Fall und wurde behoben!) habe ich bereits 
geprüft.

Ich kenn die Verkabelung meiner Hütte (trotz Miete!) ganz genau.

Abgesehen davon, wer von uns hat noch keinen Einsatz getauscht OHNE 
vorher den RCD auszulösen?
Leuchtmittelfassungen?
Schalter/Dimmer?

Ich hab keine Lust jetzt alles Haarklein zu erläutern, ich kann 
definitiv nicht alles was ich schon mal für längere Zeit gemacht habe 
perfekt, allerdings war ich immer für meine schnelle Auffassungsgabe und 
Lernfähigkeit beliebt, egal wo ich eingestiegen bin.

von Alexander (alecxs)


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??? ich hab nur das Tool bewundert

von Thomas S. (thommi)


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Es ging um ein Hilfswerkzeug, welches man einfach herstellen kann, und 
welches man auch ob der Tipps nachbauen kann, eben ein Dremel- oder 
Proxxonspannfutter in ein Holzheft eingeklebt. Ist doch schön, wenn sich 
ein neuer User mit konstruktiven Vorschlägen einbringen möchte, auch 
wenn sie evtl schon mal vorgeschlagen wurden. Daher, @Hartmut K, lasse 
dich nicht entmutigen.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Ich hätte noch einen Haufen alte Straightpull-Speichen, was kann ich 
damit anstellen? Essstäbchen? 🤔

von Nick (b620ys)


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Manfred P. schrieb:
> Holz wird als angenehm empfunden, weil es vielen Leuten aus ihrem Kopf
> heraus vertraut ist.

1000 Punkte!

Witzige Idee, sauber umgesetzt.
Vor allem, weil die Speiche sich nicht sofort verbiegt wenn sie belastet 
wird. Im Gegensatz zu einem Stück Kupferdraht.

von Georg M. (g_m)


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Wurde diese geniale Erfindung bereits patentiert?

Beitrag #8033185 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Hartmut schrieb im Beitrag #8033185:
> Glückwunssch zur

.. neuen Anmeldung, um durchweg Scheiße zu posten:

Benutzername hardym
Vorname Hartmut
Angemeldet seit 05.04.2026 03:00
Beiträge 11

Beitrag #8033192 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8033193 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8033194 wurde vom Autor gelöscht.
von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Hartmut schrieb im Beitrag #8033185:
> Glückwunssch zur Erfindung der Häkelnadel.

naja, das vorgestellte Speichen-Werkzeug hat gegenüber einer Häkelnadel 
nicht nur den Vorteil des längeren Stabes (oder wie man es auch nenen 
mag). Bei einer Häkelnadel ist bei 20-25 cm Schluss

Ausserdem: man kann kaum eine Häkelnadel auf den letzten 5 cm feste 
anpacken, umd da irgendwo etwas möglicherweise mit Kraft rauszuziehen. 
Da gefällt mir die vorgestellte Erfindung besser, weil man den Holzgriff 
feste anpacken kann.

: Bearbeitet durch User
von J. T. (chaoskind)


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Hartmut schrieb im Beitrag #8033193:
> Etwas mehr Contenance, der Herr, Sie verlieren Nivea!

Keine Sorge, der werte Herr hat noch nie Nivea gehabt. Wo nichts ist, 
kann auch nichts verloren gehen.

von Marcel V. (mavin)


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Wegstaben V. schrieb:
> die Werkzeug-Idee sieht ja ganz gut aus.

Nicht nur das, man kann das neu erfundene Werkzeug, dank des 
Bohrfutters, übrigens auch als Handsenker- und zu allem Überfluss auch 
noch als Pfriem einsetzen!

von Torsten B. (butterbrotstern)


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Schön gemacht, Hartmut! Vielen Dank, auch für die guten Fotos.

Beitrag #8033447 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8033449 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Marcel V. (mavin)


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Die Nadel mit dem zusätzlichen beweglichen Gelenkhebel am Haken ist eine 
Knüpfnadel!

Beitrag #8033464 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8033470 wurde von einem Moderator gelöscht.
von J. T. (chaoskind)


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Marcel V. schrieb:
> als Pfriem einsetzen!

kannst du kurz erklären was ne Pfriem ist und sagen aus welcher Ecke du 
kommst? Pfriem hab ich noch nie gehört, dabei bin ich ner Werkstatt 
absolut kein Fremder. Ich vermute, das wird eine von Lokalkolorit 
gefärbte Bezeichnung sein?

neugierige Grüße

Chaos

P.S.

Hartmut schrieb im Beitrag #8033449:
> Eumel.

Auch ein herrliches Wort :D


P.P.S.

Es ist übrigens sehr schön zu sehen, das es auch noch freundlich 
verlaufende Threads gibt. Sonst mecker ich ja immer, wenn mir was 
besonders negativ auffällt, da dacht ich mir, man könnt auch mal Laut 
geben, wenn einem was positiv auffällt!

: Bearbeitet durch User
von J. T. (chaoskind)


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Hartmut schrieb im Beitrag #8033464:
> OK, die Steigerung von imposant ist im Hintern Kies, im Arsch Geröll-

der wurde mir mit "Steinen" statt "Kies" und "Felsen" statt "Geröll" 
"gelehrt". :D danke für die Erinnerung und den damit verbundenen Lacher, 
manchmal ist Stumpf eben doch Trumpf

von Manfred P. (pruckelfred)


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Hartmut schrieb im Beitrag #8033464:
> OK, die Steigerung von

.. Ostern frisch angemeldet, um ständig Scheiße zu posten:

Benutzername hardym
Vorname Hartmut
Angemeldet seit 05.04.2026 03:00
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von Michael B. (alter_mann)


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J. T. schrieb:
> Pfriem hab ich noch nie gehört, dabei bin ich ner Werkstatt
> absolut kein Fremder.

Dafür sieht das bei Suchmaschinen dürftig aus?

von Manfred P. (pruckelfred)


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Michael B. schrieb:
>> Pfriem hab ich noch nie gehört, dabei bin ich ner Werkstatt
>> absolut kein Fremder.
> Dafür sieht das bei Suchmaschinen dürftig aus?

Pfriem kenne ich auch nicht, wohl aber Ahle oder Ort. "Ort" kenne ich 
zwar aus der Schuhmacherei, aber hätte er das hier benutzt, hätte ich 
das trotzdem nicht verstanden.

Das gezeigte Photo 
https://www.mikrocontroller.net/attachment/694443/20260407_093624.jpg 
hat damit natürlich nichts zu tun, das ist ein industriell gefertigter 
Handsenker.

von J. T. (chaoskind)


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Manfred P. schrieb:
> wohl aber Ahle

Damit kann ich was anfangen.

Manfred P. schrieb:
> oder Ort

Das kenn ich nur aus WohnORT oder StandORT :D

Manfred P. schrieb:
> Das gezeigte Photo
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/694443/20260407_093624.jpg
> hat damit natürlich nichts zu tun, das ist ein industriell gefertigter
> Handsenker.

Ja, den konnte ich anhand des Fotos gerade eben noch als solchen 
identifizieren.

von J. T. (chaoskind)


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Michael B. schrieb:
> Dafür sieht das bei Suchmaschinen dürftig aus?

Und die Suchmaschine verrät mir dann, aus welcher Ecke der Angesprochene 
stammt? Krasses Pferd. Entschuldige bitte, dass ich mich ab und an 
lieber mit Menschen ausstausche, als mit Suchmaschinen.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #8033618 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8033619 wurde vom Autor gelöscht.
Beitrag #8033627 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8033628 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8033629 wurde vom Autor gelöscht.
Beitrag #8033630 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Marcel V. (mavin)


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Hartmut schrieb im Beitrag #8033630:
> Verletzungsgefahr

Schraub doch einfach wieder den original Nippel von der Speiche auf das 
Gewinde, dann ist das Gewinde nicht mehr ganz so spitz und gefährlich!

Beitrag #8033948 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Hartmut schrieb im Beitrag #8033948:
> Der war schon 1980 an der Senftube

Marcel hatte keinen Witz gemacht - die drauf zu schraubende Endhülse 
heißt hochoffiziell "Nippel". "Nipple" auf Englisch.

https://de.wikipedia.org/wiki/Speichennippel

von Nick (b620ys)


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J. T. schrieb:
> Pfriem hab ich noch nie gehört, dabei bin ich ner Werkstatt
> absolut kein Fremder.

Mir ist zumindest der Ausdruck "etwas einpfriemeln" bekannt. Auch wenn 
ich Pfriem nicht einem bestimmten Werkzeug zuordnen kann. Wohl irgendwas 
womit man irgend ein Ding irgendwo reinpfriemeln kann.

von Martin S. (sirnails)


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Nick schrieb:
> Auch wenn
> ich Pfriem nicht einem bestimmten Werkzeug zuordnen kann.

„Pfriem“ ist ein altes deutsches Wort für eine Ahle, also ein spitzes 
Werkzeug zum Durchstechen, besonders von Leder. Es geht mindestens auf 
mittelhochdeutsch pfriem(e) zurück. Die ältere Herkunft davor ist aber 
nicht sicher geklärt.

von Nick (b620ys)


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Martin S. schrieb:
> „Pfriem“ ist ein altes deutsches Wort für eine Ahle,

Googeln kann ich selber. Dennoch Danke.

Beitrag #8033970 wurde von einem Moderator gelöscht.
von J. T. (chaoskind)


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Nick schrieb:
> Mir ist zumindest der Ausdruck "etwas einpfriemeln"

Da ist hier im Norden wohl das p verloren gegangen. Hier ist etwas 
"friemelig", wenn es geschickte Hände erfordert, es auszuführen.

von Nick (b620ys)


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J. T. schrieb:
> "friemelig"

Kenn ich auch, verwendet man aber hier im tiefen Süden nicht.

J. T. schrieb:
> Da ist hier im Norden wohl das p verloren gegangen.

"etwas einpfriemeln". Da ist bei mir wohl ein "r" verloren gegangen. Ich 
wollte "reinpfriemeln" schreiben. Oder ich muss die Brösel aus der 
Tastatur rauspfriemeln. ;-)

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