Eines meiner derzeitigen Lieblingsworte ist „Prokrastination“ (… das wiederholte, unnötige Aufschieben wichtiger Aufgaben trotz vorhandener Fähigkeiten, oft verbunden mit Stress und Leidensdruck) eine Sache die wohl jeder kennt. Um hier ein wenig Abhilfe zu schaffen, habe ich in einen hölzernen Feilengriff ein Minibohrfutter eingeklebt. Das Bohrfutter samt Griff habe ich auf ganzer Länge (Drm. 4 mm) durchbohrt. Dadurch kann man eine Fahrradspeiche kurz oder lang einspannen. Das gebogene Ende der Speiche ist sehr stabil und griffig, so dass man z.B. gut Aderleitungen im Gehäuse „fangen“ und durch Gehäusedurchbrüchen herausziehen kann. Natürlich kann man den Griff auch als Schlüsselfeilenheft oder zum einspannen kleiner Bohrer verwenden.
die Werkzeug-Idee sieht ja ganz gut aus. Aber wo ist der Zusammenhang mit der Prokrastination (... das wiederholte, unnötige Aufschieben wichtiger Aufgaben trotz vorhandener Fähigkeiten ...)? Die sehe ich noch nicht. Oder erfolgte das Aufschieben mangels bisher vorhandenem, geeigneten Werkzeug?
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Ich habe meine Speichen durhcaus mal nachgespannt, aber noch nicht neu eingezogen. Wozu braucht man so ein Werkzeug, was vereinfacht es? Ich hätte da jetzt nicht gedacht, ein Werkzeug für zu brauchen, hab es aber eben auch noch nie gemacht...
Alexander schrieb: > Für's Fahrrad ist es schon mal nicht. Läuft vielleich unter der Kategorie Familienbenutzer. https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Familienbenutzer
Hartmut K. schrieb: > Das > Bohrfutter samt Griff habe ich auf ganzer Länge (Drm. 4 mm) durchbohrt. > Dadurch kann man eine Fahrradspeiche kurz oder lang einspannen. Das > gebogene Ende der Speiche ist sehr stabil und griffig, so dass man z.B. > gut Aderleitungen im Gehäuse „fangen“ und durch Gehäusedurchbrüchen > herausziehen kann. Natürlich kann man den Griff auch als > Schlüsselfeilenheft oder zum einspannen kleiner Bohrer verwenden. Früher gab es in vielen Haushalten noch Häkelnadeln...
Max schrieb: > Wozu braucht man so ein Werkzeug, was vereinfacht es? https://www.loriot.de/index.php/b2b-entwuerfe/658-familienbenutzer
Max schrieb: > Wozu braucht man so ein Werkzeug, was vereinfacht es? Das beschrieb er doch im Eingangspost...
Was du verschieben kannst auf Morgen musst du Heute nicht besorgen. gez. Anonymer Prokastinator
ich kenne das so: "Was du heut nicht kannst besorgen, hat auch Zeit bis übermorgen"
1,5er Elektrikerdraht, damit lassen sich z.B. Haare aus dem Waschbeckenabfluß angeln. Im Tipp der klugen Hausfrau wird dafür eine Häkelnadel empfohlen.
Habt ihr alle kein Leben das ihr das nicht kennt? Ich kenn das sehr gut, hier wären noch ne Menge Sachen zu "renovieren", komme halt nie dazu. Die Spinnweben meiner bastelkammer Setzen langsam Spinnweben an, herausgebrochene Schaniere an schränken die mit Versteifung neu eingesetzt werden müssen. (Kleiderschrank!) Steckdoseneinsätze die gewechselt gehören. Und von meinen bastelprojekten, da wollen wir erst mal nicht anfangen... (BDM Rahmen in DIY, Portabler Arbeitsplatz im Samsonite Koffer mit Absaugung, Mobilem Akku-betriebenen Netzteil (DC/DC Buc/Boost) , SBC/Bildschirm, "Digitalem DIY Mikroskop", Akku-Lötkolben, mechanisch schon zu 1/3 fertig. usw..) "Das Leben" unterbricht mich hier teils bei angefangenen Beiträgen und ich schreibe diese Stunden später erst fertig und sende sie ab.
Alexander schrieb: > deswegen der Holzgriff Holz wird als angenehm empfunden, weil es vielen Leuten aus ihrem Kopf heraus vertraut ist.
Alexander schrieb: > deswegen der Holzgriff Du magst deine Stärken haben, mich einzuschätzen gehört definitiv NICHT dazu. Als ob ich keinen Duspol und Freischaltung kennen würde. Und ja, auch ob der Elektriker besoffen war (Phase und NICHT N auf den Schalter einer Lampe gelegt! War hier der Fall und wurde behoben!) habe ich bereits geprüft. Ich kenn die Verkabelung meiner Hütte (trotz Miete!) ganz genau. Abgesehen davon, wer von uns hat noch keinen Einsatz getauscht OHNE vorher den RCD auszulösen? Leuchtmittelfassungen? Schalter/Dimmer? Ich hab keine Lust jetzt alles Haarklein zu erläutern, ich kann definitiv nicht alles was ich schon mal für längere Zeit gemacht habe perfekt, allerdings war ich immer für meine schnelle Auffassungsgabe und Lernfähigkeit beliebt, egal wo ich eingestiegen bin.
Es ging um ein Hilfswerkzeug, welches man einfach herstellen kann, und welches man auch ob der Tipps nachbauen kann, eben ein Dremel- oder Proxxonspannfutter in ein Holzheft eingeklebt. Ist doch schön, wenn sich ein neuer User mit konstruktiven Vorschlägen einbringen möchte, auch wenn sie evtl schon mal vorgeschlagen wurden. Daher, @Hartmut K, lasse dich nicht entmutigen.
Ich hätte noch einen Haufen alte Straightpull-Speichen, was kann ich damit anstellen? Essstäbchen? 🤔
Manfred P. schrieb: > Holz wird als angenehm empfunden, weil es vielen Leuten aus ihrem Kopf > heraus vertraut ist. 1000 Punkte! Witzige Idee, sauber umgesetzt. Vor allem, weil die Speiche sich nicht sofort verbiegt wenn sie belastet wird. Im Gegensatz zu einem Stück Kupferdraht.
Beitrag #8033185 wurde von einem Moderator gelöscht.
Hartmut schrieb im Beitrag #8033185:
> Glückwunssch zur
.. neuen Anmeldung, um durchweg Scheiße zu posten:
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Beitrag #8033192 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #8033194 wurde vom Autor gelöscht.
Hartmut schrieb im Beitrag #8033185:
> Glückwunssch zur Erfindung der Häkelnadel.
naja, das vorgestellte Speichen-Werkzeug hat gegenüber einer Häkelnadel
nicht nur den Vorteil des längeren Stabes (oder wie man es auch nenen
mag). Bei einer Häkelnadel ist bei 20-25 cm Schluss
Ausserdem: man kann kaum eine Häkelnadel auf den letzten 5 cm feste
anpacken, umd da irgendwo etwas möglicherweise mit Kraft rauszuziehen.
Da gefällt mir die vorgestellte Erfindung besser, weil man den Holzgriff
feste anpacken kann.
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Hartmut schrieb im Beitrag #8033193:
> Etwas mehr Contenance, der Herr, Sie verlieren Nivea!
Keine Sorge, der werte Herr hat noch nie Nivea gehabt. Wo nichts ist,
kann auch nichts verloren gehen.
Wegstaben V. schrieb: > die Werkzeug-Idee sieht ja ganz gut aus. Nicht nur das, man kann das neu erfundene Werkzeug, dank des Bohrfutters, übrigens auch als Handsenker- und zu allem Überfluss auch noch als Pfriem einsetzen!
Beitrag #8033447 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8033449 wurde von einem Moderator gelöscht.
Die Nadel mit dem zusätzlichen beweglichen Gelenkhebel am Haken ist eine Knüpfnadel!
Beitrag #8033464 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8033470 wurde von einem Moderator gelöscht.
Marcel V. schrieb: > als Pfriem einsetzen! kannst du kurz erklären was ne Pfriem ist und sagen aus welcher Ecke du kommst? Pfriem hab ich noch nie gehört, dabei bin ich ner Werkstatt absolut kein Fremder. Ich vermute, das wird eine von Lokalkolorit gefärbte Bezeichnung sein? neugierige Grüße Chaos P.S. Hartmut schrieb im Beitrag #8033449: > Eumel. Auch ein herrliches Wort :D P.P.S. Es ist übrigens sehr schön zu sehen, das es auch noch freundlich verlaufende Threads gibt. Sonst mecker ich ja immer, wenn mir was besonders negativ auffällt, da dacht ich mir, man könnt auch mal Laut geben, wenn einem was positiv auffällt!
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Hartmut schrieb im Beitrag #8033464:
> OK, die Steigerung von imposant ist im Hintern Kies, im Arsch Geröll-
der wurde mir mit "Steinen" statt "Kies" und "Felsen" statt "Geröll"
"gelehrt". :D danke für die Erinnerung und den damit verbundenen Lacher,
manchmal ist Stumpf eben doch Trumpf
Hartmut schrieb im Beitrag #8033464:
> OK, die Steigerung von
.. Ostern frisch angemeldet, um ständig Scheiße zu posten:
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J. T. schrieb: > Pfriem hab ich noch nie gehört, dabei bin ich ner Werkstatt > absolut kein Fremder. Dafür sieht das bei Suchmaschinen dürftig aus?
Michael B. schrieb: >> Pfriem hab ich noch nie gehört, dabei bin ich ner Werkstatt >> absolut kein Fremder. > Dafür sieht das bei Suchmaschinen dürftig aus? Pfriem kenne ich auch nicht, wohl aber Ahle oder Ort. "Ort" kenne ich zwar aus der Schuhmacherei, aber hätte er das hier benutzt, hätte ich das trotzdem nicht verstanden. Das gezeigte Photo https://www.mikrocontroller.net/attachment/694443/20260407_093624.jpg hat damit natürlich nichts zu tun, das ist ein industriell gefertigter Handsenker.
Manfred P. schrieb: > wohl aber Ahle Damit kann ich was anfangen. Manfred P. schrieb: > oder Ort Das kenn ich nur aus WohnORT oder StandORT :D Manfred P. schrieb: > Das gezeigte Photo > https://www.mikrocontroller.net/attachment/694443/20260407_093624.jpg > hat damit natürlich nichts zu tun, das ist ein industriell gefertigter > Handsenker. Ja, den konnte ich anhand des Fotos gerade eben noch als solchen identifizieren.
Michael B. schrieb: > Dafür sieht das bei Suchmaschinen dürftig aus? Und die Suchmaschine verrät mir dann, aus welcher Ecke der Angesprochene stammt? Krasses Pferd. Entschuldige bitte, dass ich mich ab und an lieber mit Menschen ausstausche, als mit Suchmaschinen.
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Beitrag #8033619 wurde vom Autor gelöscht.
Beitrag #8033627 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #8033629 wurde vom Autor gelöscht.
Beitrag #8033630 wurde von einem Moderator gelöscht.
Hartmut schrieb im Beitrag #8033630:
> Verletzungsgefahr
Schraub doch einfach wieder den original Nippel von der Speiche auf das
Gewinde, dann ist das Gewinde nicht mehr ganz so spitz und gefährlich!
Beitrag #8033948 wurde von einem Moderator gelöscht.
Hartmut schrieb im Beitrag #8033948: > Der war schon 1980 an der Senftube Marcel hatte keinen Witz gemacht - die drauf zu schraubende Endhülse heißt hochoffiziell "Nippel". "Nipple" auf Englisch. https://de.wikipedia.org/wiki/Speichennippel
J. T. schrieb: > Pfriem hab ich noch nie gehört, dabei bin ich ner Werkstatt > absolut kein Fremder. Mir ist zumindest der Ausdruck "etwas einpfriemeln" bekannt. Auch wenn ich Pfriem nicht einem bestimmten Werkzeug zuordnen kann. Wohl irgendwas womit man irgend ein Ding irgendwo reinpfriemeln kann.
Nick schrieb: > Auch wenn > ich Pfriem nicht einem bestimmten Werkzeug zuordnen kann. „Pfriem“ ist ein altes deutsches Wort für eine Ahle, also ein spitzes Werkzeug zum Durchstechen, besonders von Leder. Es geht mindestens auf mittelhochdeutsch pfriem(e) zurück. Die ältere Herkunft davor ist aber nicht sicher geklärt.
Martin S. schrieb: > „Pfriem“ ist ein altes deutsches Wort für eine Ahle, Googeln kann ich selber. Dennoch Danke.
Beitrag #8033970 wurde von einem Moderator gelöscht.
Nick schrieb: > Mir ist zumindest der Ausdruck "etwas einpfriemeln" Da ist hier im Norden wohl das p verloren gegangen. Hier ist etwas "friemelig", wenn es geschickte Hände erfordert, es auszuführen.
J. T. schrieb: > "friemelig" Kenn ich auch, verwendet man aber hier im tiefen Süden nicht. J. T. schrieb: > Da ist hier im Norden wohl das p verloren gegangen. "etwas einpfriemeln". Da ist bei mir wohl ein "r" verloren gegangen. Ich wollte "reinpfriemeln" schreiben. Oder ich muss die Brösel aus der Tastatur rauspfriemeln. ;-)
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