Ich kämpfe gerade mit dem LT3999 in LTSpice. Ich verstehe bei diesem Wandler nicht ganz wie man die Induktivität in LTSpice modelliert und auslegt. Kann mir da jemand bei helfen? Ich möchte 24V auf 24V bei 0.6A schaffen.
https://www.analog.com/media/en/technical-documentation/data-sheets/3999fa.pdf Wieso darf ich die Adresse nicht eintragen? "Bitte nur URLs von PDF-Dateien auf der offiziellen Seite des Hersteller eintragen!" Das ist der offizielle Hersteller, Linear Technology gehört heute zu Analog Devices. Steht da vielleicht ein unzulässiges Zeichen in der URL?
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H. H. schrieb: > http://schmidt-walter-schaltnetzteile.de/smps/vgw_smps.html Der LT3999 ist kein Vollbrückengegentakswandler.
David schrieb: > Der LT3999 ist kein Vollbrückengegentakswandler. Spielt für die Auslegung keine Rolle. Der Push-Pull-Wandler hat nur eine zweite, identische Primärwicklung.
Ich bin jetzt mal einen Schritt weiter. Bei der Berechnung der Induktivität habe ich einfach angenommen die soll während der Ton Zeit voll auf Imax=1A gehen. Wenn ich mal Faktor 10 ansetze kommt da schon was sinnvolles raus. Ich habe mal die Ltspice Datei angehängt. Jetzt kommt die zweite frage wie man so einen Transformator am besten herstellt. Also ich brauche ein geeignetes Kernmaterial und Kernform, was bei 50kHz noch gut funktioniert. Ich möchte mindestens 600Vrms Isolation erreichen daher werde ich wohl selber wickeln müssen.
David schrieb: > Also ich brauche ein geeignetes Kernmaterial und Kernform, was bei 50kHz > noch gut funktioniert. Warum nur 50 kHz? 100 kHz sind üblich und ein guter Kompromiss aus Kerngröße und Verlusten. Als Kernmaterial eignet sich N87, bei der Kerngröße muss man einen Kompromiss aus akzeptabler Windungszahl und Flussdichtehub (Kernverluste) finden. Ich würde bei der kleinen Leistung mal mit einem EFD30 anfangen und von dort aus zu kleineren Kernen hin optimieren. David schrieb: > Ich möchte mindestens 600Vrms Isolation erreichen Bei dem kleinen Strom eignet sich dreifach isolierter Draht für Primär oder Sekundär, um verstärkte Isolation ohne Einhaltung von Luft- und Kriechstrecken zu erreichen. Beim Flusswandler ist eine kleine Streuinduktivität wichtig. Am einfachsten erreicht man das durch Verschachteln der Wicklungen: Da du zwei gut gekoppelte Primärwicklungen brauchst, kannst du die Hälfte der Primärwindungen mit zwei nebeneinander gelegten Deähten nah am Kern wickeln, darauf die Sekundärwicklung und darauf die zweite Hälfte der Primärwicklung. Beide Wicklungshälften von jeder Primärwicklung dann in Reihe schalten.
Luca E. schrieb: > Warum nur 50 kHz? 100 kHz sind üblich und ein guter Kompromiss aus > Kerngröße und Verlusten. Ok guter punkt mein Gedanke ist möglichst niegrig zu bleibem um EMV Probleme zu meiden. Die Oberwellen werde ich trotzdem haben also vermutlich sind 100kHz die bessere Wahl. Luca E. schrieb: > Beim Flusswandler ist eine kleine Streuinduktivität wichtig. Du meinst die Streuinduktivität muss minimiert werden, oder? Also ein E-Kern fällt hier weg ich hätte jetzt an einen Toroidkern gedacht und jeweils eine Windung mit Mittelabgriff und die andere auf gegenüberliegenden Seiten, damit ich maximale Isolation bekomme.
David schrieb: > Du meinst die Streuinduktivität muss minimiert werden, oder? Ja, richtig. David schrieb: > Toroidkern gedacht und jeweils eine Windung mit Mittelabgriff und die > andere auf gegenüberliegenden Seiten, damit ich maximale Isolation > bekomme. Zwei weit auseinanderliegende Wicklungen sorgen für schlechte Kopplung und hohe Streuinduktivität. Auch beim Ringkern kommst du nicht herum, die Wicklungen aufeinander zu legen. Mit dem Nachteil, dass Ringkerne mit der Hand zu bewickeln sehr mühselig ist. Das kann funktionieren, wenn du mit den Verlusten in den Snubbern leben kannst und die Spannungsfestigkeit deiner Halbleiter stark überdimensionierst.
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