Forum: Haus & Smart Home Balkonkraftwerk: neue VDE4105


von Armin K. (-donald-) Benutzerseite


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Hallo,

nachdem seit 1.3.2026 die neue VDE4105 gilt, stellt sich für mich die 
Frage, auf die ich nirgends so richtig eine Antwort finde.
Kann man mit einem Balkonkraftwerk, das 800VA Einspeiseleistung hat, nun 
auch mehr wie 2kWp Modulleistung verwenden?
Also dass es bei einem Balkonkraftwerk bleibt, das man nur am 
Marktstammdatenregister anmelden muss.
Natürlich denke ich über eine Anlage mit Speicher nach. Hintergrund ist, 
dass ich mit einer Wärmepumpe einen großen Eigenverbrauch habe.
Deswegen hätte ich gerne mehr als 2 kW Modulleistung, und da dachte ich, 
wenn ja schon bis zu 7 kW möglich sind, könnte ich das ja machen.
Aber irgendwo finde ich nirgends so richtig, ob ich jetzt beispielsweise 
4 kW Module nehmen kann oder nicht. Also dass es legal nach BKW-Regel 
bleibt.

Armin

von Udo S. (urschmitt)


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Gerade gelesen, falls die Anlage mehr als 960W peak Modulleistung hat, 
muss wieder ein Wieland Stecker benutzt werden. Obwohl der 
Wechselrichter ja auf 800W begrenzt.
Damit wäre meine Anlage mit Schuko und 4 x 440W Modulen nicht mehr 
normenkonform.

Prima, hat sich die Lobby wieder mal über die Hintertür durchgesetzt.

von Udo S. (urschmitt)


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von Speedy G. (Firma: ACME) (speedy-g)


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Kräht kein Hahn nach. Interessiert auch keinen.

Du darfst nur nicht die maximale Spannung des Wechselrichters 
überschreiten.
Die relevante Kenngröße der Module ist Voc (open circuit). Zu beachten 
ist, dass die Voc bei kälteren Temperaturen mehr wird. Bei meinen 
Modulen sind es ca. 10% mehr bei -20 Grad Celsius als bei den 20 Grad 
Normbedingungen. Sollte aber auch im Datenblatt zu finden sein.

Nachtrag: Parallelschaltung könnte helfen. Dabei auf max. reverse 
current achten.

: Bearbeitet durch User
von Rolf (rolf22)


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Armin K. schrieb:
> Aber irgendwo finde ich nirgends so richtig, ob ich jetzt beispielsweise
> 4 kW Module nehmen kann oder nicht. Also dass es legal nach BKW-Regel
> bleibt.

Du konntest schon immer "große" Module nehmen. Bei mehr als 2kWp muss 
ein Fachmann installieren und du musst die Anlage beim Netzbetreiber 
anmelden.

https://www.imtest.de/energie/balkonkraftwerk-anmelden/558189

https://www.energie-experten.org/news/neue-vde-ar-n-41052026-03-schlupfloch-fuer-groessere-pv-anlagen

https://www.vde.com/resource/blob/1785304/f23a9f50f050aaad54dc4a280aa82377/vde-ar-n-4105-formulare-anhang-e-data.pdf

von Michael B. (laberkopp)


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Rolf schrieb:
> Du konntest schon immer "große" Module nehmen. Bei mehr als 2kWp muss
> ein Fachmann installieren und du musst die Anlage beim Netzbetreiber
> anmelden.

Hast du überhaupt die Frage gelesen?

Er fragt, bis wann es noch ein Balkonkraftwerk (mit vereinfachter 
Installation und Anmeldung) ist.

Bis 960W.

von Schwierig (ruelps)


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Und > 960 Wp bis 2000 Wp bei Wechselrichter mit max 800 VA bleibt es 
auch ein Balkonkraftwerk. Nur eben für diesen Wp-Bereich offiziell mit 
Wieland-Stecker.

von Rainer W. (rawi)


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Udo S. schrieb:
> Damit wäre meine Anlage mit Schuko und 4 x 440W Modulen nicht mehr 
normenkonform.

Wo sollen die 4 x 440W STC denn hin fließen? Über den Schuko-Stecker am 
LS vorbei? Das Steckerthema ist nur eine Seite der Medaille.

Speedy G. schrieb:
> Zu beachten ist, dass die Voc bei kälteren Temperaturen mehr wird.

Nimm einfach ein kleines Heizelement, damit der Temperatur nicht kalt 
wird.
scnr

: Bearbeitet durch User
von Mi N. (msx)


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Schwierig schrieb:
> Und > 960 Wp bis 2000 Wp bei Wechselrichter mit max 800 VA bleibt es
> auch ein Balkonkraftwerk. Nur eben für diesen Wp-Bereich offiziell mit
> Wieland-Stecker.

Was soll sein? Ein Steckverbinder mit sicherem Berührschutz ist ja nicht 
verkehrt. Wenn man nicht völlig auf den Kopf gefallen ist und einen 
Phasenprüfer hat, steht einer Eigenmontage nichts im Weg - außer der 
"deutschen Angst".

von Udo S. (urschmitt)


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Rainer W. schrieb:
> Wo sollen die 4 x 440W STC denn hin fließen? Über den Schuko-Stecker am
> LS vorbei? Das Steckerthema ist nur eine Seite der Medaille.

Darum geht es nicht. Der Wechselrichter liefert so oder so nur 800W. 
Aber die kann er im Sommer eben je nach Ausrichtung bis zu 10h liefern 
statt nur 3h lang Mittags wenn man nur 900W Peak Module verbaut hat.
Da die Module preiswert sind lohnt es sich 4 Module statt 2 zu verbauen.

Na ja, meine Anlage ist Bestand und darf deshalb bleiben, trotzdem ist 
es völlig gaga für solche BKWs wieder Wieland vorzuschreiben.

von Udo S. (urschmitt)


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Mi N. schrieb:
> Was soll sein? Ein Steckverbinder mit sicherem Berührschutz ist ja nicht
> verkehrt. Wenn man nicht völlig auf den Kopf gefallen ist und einen
> Phasenprüfer hat, steht einer Eigenmontage nichts im Weg - außer der
> "deutschen Angst".

Mindestens 90% der Bevölkerung hat davon wenig bis keine Ahnung und 
braucht wieder den "armen" Elektriker, der sich damit dann ein Zubrot 
verdient.
Gerne wird dann auch noch eine extra Leitung gelegt, extra RCD und LS.
Und das mit einem Materialaufschlag von 300%.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Udo S. schrieb:
> trotzdem

Wer unnötig den Albedo der Stadt verschlechtert mit vielen Zellen, nur 
einen Teil der Leistung in der Mittahshitze abholt, dem soll nichts 
erleichtert werden.

von Rainer W. (rawi)


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Udo S. schrieb:
> Na ja, meine Anlage ist Bestand und darf deshalb bleiben, trotzdem ist
> es völlig gaga für solche BKWs wieder Wieland vorzuschreiben.

Wieland ist an so einer Stelle sowieso gaga, da die Steuerelektronik 
dafür sorgt, das der Wechselrichter nichts liefert, solange ihm das 
führende Netz fehlt. Ein BKW-Wechselrichter ist normalerweise nicht für 
Inselbetrieb nutzbar.

: Bearbeitet durch User
von Mi N. (msx)


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Udo S. schrieb:
> Mindestens 90% der Bevölkerung hat davon wenig bis keine Ahnung und
> braucht wieder den "armen" Elektriker, der sich damit dann ein Zubrot
> verdient.

Schon klar! Wenn man sich Handwerker ins Haus holt, hat man finanziell 
eh verloren - egal ob PV oder Wärmepumpe.
Mir ging es allein um die technische Sicherheit, die auch dann noch 
besteht, wenn der Wechselrichter 'selbsterregt' arbeitet.

von Udo S. (urschmitt)


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Dieter D. schrieb:
> Wer unnötig den Albedo der Stadt verschlechtert mit vielen Zellen, nur
> einen Teil der Leistung in der Mittahshitze abholt, dem soll nichts
> erleichtert werden.

Du Dummschwätzer mit deiner "Albedo" Verschlechterung.

Vor kurzem hast du auch wieder mal behauptet Wärmepumpen würden 
Wohngebiete um mehrere Grad abkühlen, weil die Abwärme der Häuser ja 
nach oben abstrahlen würde.

Hast du eigentlich wirklich nichts besseres mit deinem Leben vor als 
hier 18h am Tag blödsinnige Kommentare zu posten?

: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Mi N. schrieb:
> die auch dann noch
> besteht, wenn der Wechselrichter 'selbsterregt' arbeitet.

Diese Wechselrichter für BKWs werden europaweit seit einigen Jahren 
verkauft und bis jetzt ist mir nicht ein Fall bekannt, dass dadurch 
jemand zu Schaden hekommen ist.
Wenn Europaweit pro Jahr ca. 20000 Personen im Straßenverkehr sterben 
sind alle viel weniger pingelig.

von Thomas R. (thomasr)


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Udo S. schrieb:
>
> Darum geht es nicht. Der Wechselrichter liefert so oder so nur 800W.
> Aber die kann er im Sommer eben je nach Ausrichtung bis zu 10h liefern
> statt nur 3h lang Mittags wenn man nur 900W Peak Module verbaut hat.
> Da die Module preiswert sind lohnt es sich 4 Module statt 2 zu verbauen.
>
Wobei die Betonung auf "10 Stunden" liegt. Denn es macht einen 
GEWALTIGEN Unterschied ob das ein schrottiger Schukostecker mit 0,75mm² 
Leitung ist oder ein fachgerecht angebrachter Wieland mit 1,5mm².

Die dauernde Erwärmung am Kontakt wird vom Wieland und 1,5mm² als 
Wärmeableitung erheblich besser verdaut als die "Baumarktlösung" der DIY 
Jünger. BTDT Als Eli mußte ich schon dutzende Anlagen reparieren wo es 
der DIY nicht kapiert hatte.

von Re D. (re_d272)


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Thomas R. schrieb:
> ob das ein schrottiger Schukostecker mit 0,75mm² Leitung ist oder ein
> fachgerecht angebrachter Wieland mit 1,5mm².

Bei Balkonkraftwerken sind aber 1,5mm2 Leitungen standardmäßig mit 
dabei. Und die Steckdose selbst sollte 800 Watt Dauerleistung nicht 
überlastet sein, oder?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Thomas R. schrieb:
> Die dauernde Erwärmung am Kontakt wird vom Wieland und 1,5mm² als
> Wärmeableitung erheblich besser verdaut als die "Baumarktlösung" der DIY
> Jünger.

Das stimmt leider, auch wenn es andere so wenig wie von Albedos hoeren 
wollen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Udo S. schrieb:
> Du Dummschwätzer mit deiner "Albedo" Verschlechterung.

Letzte Woche ear ich ganz vergnuegt, als im Interview im Radio genau das 
Problem der nicht abgeholten Energie der Solaranlagen nannte. Der Strom 
soll verstaerkt durch die Fernweaermewerke mit Speicher abgenommen 
werden, damit Nachts die BHK gar nicht erst starten muessen. Tja, der 
hat nachgedacht und was intelligentes daraus gemacht.

von Udo S. (urschmitt)


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Thomas R. schrieb:
> Denn es macht einen
> GEWALTIGEN Unterschied ob das ein schrottiger Schukostecker mit 0,75mm²
> Leitung ist

Wo bitteschön sind 0,75mm² Leitungen für Steckdosen in Häusern verbaut?
In den Häusern, in die ich komme, nicht. Mal wieder alternative Fakten 
vom Elektriker um den Leuten Angst einzujagen.

Und selbst wenn, 0,75mm² würden dreimal dicke für 800W (<4A) reichen. 
Und das in einer isolierten Wand und 24h/Tag 365Tage/Jahr

von 1N 4. (1n4148)


Angehängte Dateien:

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Sowas von AliExpress zulässig?

: Bearbeitet durch User
von Schwierig (ruelps)


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Es gibt doch immer noch wieder Momente, wo die Chinesen mich 
überraschen...

Mi N. schrieb:
> Schwierig schrieb:
>> Und > 960 Wp bis 2000 Wp bei Wechselrichter mit max 800 VA bleibt es
>> auch ein Balkonkraftwerk. Nur eben für diesen Wp-Bereich offiziell mit
>> Wieland-Stecker.
>
> Was soll sein? Ein Steckverbinder mit sicherem Berührschutz ist ja nicht
> verkehrt.
Aber unnötig, da der normkonforme Wechselrichter den Berührungsschutz 
sicherstellt.
Es ist sicherlich auch nicht verkehrt, den ganzen Tag mit einem Helm 
rumzulaufen. Es könnte ja durch irgendeinen anderen Fehler die Lampe von 
der Decke fallen.

> Wenn man nicht völlig auf den Kopf gefallen ist und einen
> Phasenprüfer hat, steht einer Eigenmontage nichts im Weg - außer der
> "deutschen Angst".
Doch. In diesem Falle "Deutsche Angst" == VDE + TAB.
Und wozu braucht man bei einer Schuko-Steckdose einen Phasenprüfer? Man 
steckt das fertige Kabel in die fertige Steckdose. Und ist damit 
vollkommen sicher fertig!
Diese Wielandsteckdose animiert eventuell wieder einige Laien, an 230 V 
rumzufummeln, obwohl sie es eigentlich nicht können (und dürfen sowieso 
nicht).

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Schwierig schrieb:
> Und wozu braucht man bei einer Schuko-Steckdose einen Phasenprüfer?

Andere Länder ohne Wieland hatten eine "verpolungssichere" Steckdose. 
Bei Schuko ist das Zufall, wierum der Stecker in die Steckdose kommt.

Die neuen Balkonanlagen-Wechselrichter haben einen "Phasenprüfer" 
bereits eingebaut. Beim Startvorgang mißt der µC bereits heraus an 
welchem Anschluss die Phase ist und berücksichtigt das bei seiner 
Steuerung.

Zweitens gibt es in der EU eine Entscheidung, dass der VDE nicht haftet, 
weil er Schuko zuließ, wenn jemand mehrere 
Schuko-Stecker-Balkonwechselrichter über Vielfachsteckdosenleiste 
anschließt und dadurch seine Bude abfackelt.

von Thomas R. (thomasr)


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Udo S. schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> Denn es macht einen
>> GEWALTIGEN Unterschied ob das ein schrottiger Schukostecker mit 0,75mm²
>> Leitung ist
>
> Wo bitteschön sind 0,75mm² Leitungen für Steckdosen in Häusern verbaut?
> In den Häusern, in die ich komme, nicht. Mal wieder alternative Fakten
> vom Elektriker um den Leuten Angst einzujagen.
>
> Und selbst wenn, 0,75mm² würden dreimal dicke für 800W (<4A) reichen.
> Und das in einer isolierten Wand und 24h/Tag 365Tage/Jahr

Leider hast du es wieder einmal nicht verstanden.

Oft werden die standardmäßigen Leitungen der Balkon WR mit ungeeignetem 
Material verlängert. Genau wie du selbst schreibst denken die meisten 
nur an den maximalen Strom für den auch 0,75mm² ausreichen dürfte.

Aber nicht die Leitungen in der Wand sind gemeint sondern diese 
improvisierten Verlängerungen. Und da macht es einen gewaltigen 
Unterschied ob die Wärme aus den Stiften des Steckers nun mit 1,5mm² 
abgeleitet wird oder mit 1,5mm².

Aber bitte, jeder darf ja SEINE Wahrheit haben.

Ich war damals in der DKE Arbeitsgruppe die für 1,5mm² an jeder 
"Tischsteckdose" und die Aufschrift "Nicht hintereinanderstecken" daran 
gesorgt hat. Es gab haufenweise Brandfälle....

: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Thomas R. schrieb:
> Oft werden die standardmäßigen Leitungen der Balkon WR mit ungeeignetem
> Material verlängert.

Manchmal ist es auch nachts kälter als draußen, oder ein Mpppf mappft 
den Blrp.

Irgend einen Irrsinn kann man sich immer zusammenspinnen. Hauptsache, 
der Aluhut sitzt.

Oliver

von Uwe (uhi)


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Thomas R. schrieb:
> Und da macht es einen gewaltigen Unterschied ob die Wärme aus den
> Stiften des Steckers nun mit 1,5mm² abgeleitet wird oder mit 1,5mm².
> Aber bitte, jeder darf ja SEINE Wahrheit haben.

Das versteh ich nicht

von Udo S. (urschmitt)


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Thomas R. schrieb:
> Leider hast du es wieder einmal nicht verstanden.

Sorry, deine überkonstruierten Beispiele sind ziemlich unverständlich.

Thomas R. schrieb:
> Aber nicht die Leitungen in der Wand sind gemeint sondern diese
> improvisierten Verlängerungen. Und da macht es einen gewaltigen
> Unterschied ob die Wärme aus den Stiften des Steckers nun mit 1,5mm²
> abgeleitet wird oder mit 1,5mm².

Aha. Und du meinst jetzt dass die blöden Benutzer nur Balkonkraftwerke 
verlängern? Und wo bitte kann man Verlängerungsleitungen mit 0,75mm² 
kaufen? Selbst Baumarktware hat da immer mindestens 1,5mm²!
Ein Heizofen in der Gartenhütte mit 50m Verlängerungskabel ist deutlich 
wahrscheinlicher.
Und deine Angst dass die Wärme der Steckkontakte nicht abgeleitet werden 
kann: Da die Verlustleistung im Quadrat mit dem Strom zu/abnimmt, würde 
der Kontakt bei knapp 4A nicht mal zu warm werden wenn gar kein Kabel 
daran angeschlossen wäre.
Wenn man deine Sicherheitsbedenken auf den Straßenverkehr übertragen 
wollte, dann müssten Fussgänger eine Airbagjacke anziehen sobald sie das 
Haus verlassen und die Höchstgeschwindigkeit für Autos und Fahrräder 
müsste in Ortschaften auf 6km/h begrenzt sein.

P.S. nette Anekdote: Ich habe letzten November eine Wärmepumpe eingebaut 
bekommen. 2 Mal habe ich bei den Handwerkern Kabeltrommel gesehen, die 
bei Benutzung noch zu 80% aufgewickelt waren. :-)

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Oliver S. schrieb:
> Hauptsache,
> der Aluhut sitzt.

Mindestens 1,5mm dickes Blech!

von Thomas R. (thomasr)


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Das artet ja in Trumpsche Dimensionen aus! Dann bin ich raus, dafür ist 
mir meine Lebenszeit zu schade :-(

Mal gut daß es außer diesem Forum noch einige für wirkliche Fachleute 
gibt.

von Ralf X. (ralf0815)


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Thomas R. schrieb:
> Ich war damals in der DKE Arbeitsgruppe die für 1,5mm² an jeder
> "Tischsteckdose" und die Aufschrift "Nicht hintereinanderstecken" daran
> gesorgt hat. Es gab haufenweise Brandfälle....

Hatte die gleiche Arbeitsgruppe gleichzeitig den Betrieb unter Wasser 
untersagt?

von Re D. (re_d272)


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Dieter D. schrieb:
> Zweitens gibt es in der EU eine Entscheidung, dass der VDE nicht haftet,
> weil er Schuko zuließ

Oh Dieter, der Medikamentennachschub muss stark gestört sein. Muss der 
durch die Straße von Hormus? Hoffen wir das Beste!

von Re D. (re_d272)


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Thomas R. schrieb:
> Ich war damals in der DKE Arbeitsgruppe die für 1,5mm² an jeder
> "Tischsteckdose" und die Aufschrift "Nicht hintereinanderstecken" daran
> gesorgt hat. Es gab haufenweise Brandfälle....

Bei 0,75 mm2 und 800 W Dauerlast, gab es Brandfälle? Geschichte aus dem 
Paulanergarten. Waren dan ehr 3600 Watt oder? Ist ja dann nur die 
zwanzigfache Wärme.

von Udo S. (urschmitt)


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Thomas R. schrieb:
> Das artet ja in Trumpsche Dimensionen aus!

Sorry Thomas, jetzt wirds abstrus. Du bezeichnest die Tatsache dass 
Verlustleistung eines Steckkontakts in erster Näherung im Quadrat zur 
Stromstärke abhängt als Trumpsche Fake News?

von Michael B. (laberkopp)


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Dieter D. schrieb:
> Die neuen Balkonanlagen-Wechselrichter haben einen "Phasenprüfer"
> bereits eingebaut. Beim Startvorgang mißt der µC bereits heraus an
> welchem Anschluss die Phase ist und berücksichtigt das bei seiner
> Steuerung

Dieter, einfach weniger trinken.

Es ist fur den WR völlig egal wo N und L liegen, diese kleinen WR sind 
galvanisch getrennt und Polarität gibt es bei Wechselstrom nicht.

von H. H. (hhinz)


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Michael B. schrieb:
> Dieter, einfach weniger trinken.

Aber zu den Tabletten schon!

von Speedy G. (Firma: ACME) (speedy-g)


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Michael B. schrieb:
> diese kleinen WR sind
> galvanisch getrennt

Nö.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Michael B. schrieb:
> Es ist fur den WR völlig egal wo N und L liegen,...

Nein, ist es nicht. Für einige Funktionen zur Detektion von Fehlern, 
muss die Routine des µC im WR prüfen, welche Leitungen PE, N und L sind. 
Wo der PE ist, ist dabei natürlich überflüssig, weil der ändert sich ja 
beim Schuko nicht.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Übrigens wie und warum stand übrigens vor Jahren in der 
Elektronikpraxis.

von Ralf X. (ralf0815)


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Dieter D. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Es ist fur den WR völlig egal wo N und L liegen,...
>
> Nein, ist es nicht. Für einige Funktionen zur Detektion von Fehlern,
> muss die Routine des µC im WR prüfen, welche Leitungen PE, N und L sind.

Und Du glaubst, dass der µc im WR eine Verbindung zu PE hat?

von Uwe (uhi)


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Jetzt schrauben bestimmt alle ihre Wechselrichter auf :-)
Für einen kann ich's sicher sagen: Sunmaster SMMI-600W hat PE und 
DCminus und Controllerground verbunden (Solange die Platine im Gehäuse 
ist).

von Kay-Uwe R. (dfias)


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Udo S. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Wer unnötig den Albedo der Stadt verschlechtert mit vielen Zellen, nur
>> einen Teil der Leistung in der Mittahshitze abholt, dem soll nichts
>> erleichtert werden.
> Du Dummschwätzer mit deiner "Albedo" Verschlechterung.
Weiß ja nicht mal, dass die Albedo weiblich ist.

von Mi N. (msx)


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Ein Link von einem kommerziellen Anbieter, wie er die neuen Regeln ab 
1.3.26 mit 7 kW Leistungsgrenze interpretiert: 
https://www.tepto.de/blog/Neue-VDE-Norm-fuer-Balkonkraftwerke-Mehr-Module-mehr-Speicher-mehr-Moeglichkeiten

von Oliver S. (oliverso)


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Mi N. schrieb:
> Ein Link von einem kommerziellen Anbieter, wie er die neuen Regeln
> ab
> 1.3.26 mit 7 kW Leistungsgrenze interpretiert:

Da gibts wenig zu interpretieren. Die neue Norm definiert vereinfachte 
Anschluß- und Anmeldemöglichkeiten für PV-Anlagen mit 800W 
Wechselrichterleistung und mehr als 2kWp Modulleistung. Die Norm sieht 
vor, daß man als Privatmensch eine solche Anlage selber (ohne 
Elektriker) beim Netzbetreiber anmelden kann. Dabei muß man per 
Unterschrift versichern, daß das alles der VDE entspricht. Das bedeutet 
dann Wieland-Stecker o.ä., oder auch Festanschluß der Anlage.

Wie die Netzbetreiber damit umgehen werden, wird sich zeigen.

Oliver

von Michael M. (Gast)


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Hypothetische Frage:
Man pflastert sein Dach mit 7KW PV und meldet das beim EVU als 
Balkonkraftwerk mit max. 800W an, damit es keine Motze wegen der PV ohne 
Anmeldung gibt.
Insgeheim, weil man ein schlechter Mensch ist der kleine Kinder frisst, 
hat man sich drei WR auf drei Phasen gelegt und sorgt über 
Nulleinspeisung dafür das auch bei Phasenfehlbelastung nie mehr als 800W 
ins Netz eingespeist werden, damit das nicht auffällt.
Wo ist der Haken?
Wie will das jemand überprüfen?

Frage für einen Freund.

von Udo S. (urschmitt)


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Michael K. schrieb:
> und sorgt über
> Nulleinspeisung dafür das auch bei Phasenfehlbelastung nie mehr als 800W
> ins Netz eingespeist werden, damit das nicht auffällt.

Wie soll der Netzbetreiber feststellen dass du mehr als 800W einspeist. 
Dazu braucht er einen entsprechenden Zähler den er fernauslesen kann.

Und wie willst du die 3 Wechselrichter zusammen steuern, dass du 
Nulleinspeisung bekommst? Welche Balkonwechselrichter haben so eine 
Steuermöglichkeit?

Aber alle drei unbedingt mit Wieland Steckdosen anschließen. Sonst 
darfst du nicht über Los, sondern musst direkt ins Gefängnis.

von Uwe (uhi)


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Wie ist der letzte Stand, wo man anmeldet? Ich lese oben EVU, aber gab's 
nicht vor ca zwei Jahren die Ansage, dass man nur beim 
Marktstammdatenregister anmeldet und diese das weiterleiten? Ist das 
schon wieder Geschichte?

von Stephan (stephan_h623)


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Uwe schrieb:
> Wie ist der letzte Stand, wo man anmeldet? Ich lese oben EVU, aber gab's
> nicht vor ca zwei Jahren die Ansage, dass man nur beim
> Marktstammdatenregister anmeldet und diese das weiterleiten? Ist das
> schon wieder Geschichte?

Nö. Nur Marktstammdatenregister war nur bis 960W Modulleistung.
Darüber war zusätzlich noch Meldung an Netzbetreiber und 
Wielandsteckdose.
Hat nur vmtl. kaum einer beachtet.

von Kay-Uwe R. (dfias)


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Stephan schrieb:
> Darüber war zusätzlich noch Meldung an Netzbetreiber und
> Wielandsteckdose.
Ich schicke keine Meldung an die Wielandsteckdose.

von Michael M. (Gast)


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Udo S. schrieb:
> Wie soll der Netzbetreiber feststellen dass du mehr als 800W einspeist.
> Dazu braucht er einen entsprechenden Zähler den er fernauslesen kann.

Hat er.
Ob er es tut weiß ich nicht.

Udo S. schrieb:
> Und wie willst du die 3 Wechselrichter zusammen steuern, dass du
> Nulleinspeisung bekommst? Welche Balkonwechselrichter haben so eine
> Steuermöglichkeit?
Hat ja keiner gesagt das ich die billigsten WR von der Resterampe meine.
Jeder WR dem Ich eine Leistungsbegrenzungung mitteilen oder sonstwie 
steuern kann, wird geeignet sein.
Natürlich nicht out of the box vom Grabbeltisch.

Udo S. schrieb:
> Aber alle drei unbedingt mit Wieland Steckdosen anschließen. Sonst
> darfst du nicht über Los, sondern musst direkt ins Gefängnis.
Du meinst weil die das ebenso gut überprüfen könne wie die 
Überschreitung der maximal zulässigen WR Leistung?

Ich denke fast alle fanden es schon immer dreist, das man zwar 
Nulleinspeisung anstreben kann, aber trotzdem das ganz große Kino 
braucht um anständige PV ins Haus zu bekommen.
Derweil waren aber Balkonkraftwerke mit lächerlich wenig PV ohne jeden 
Aufriss legal. 20 kleine Wohnungen mit 20x Balkonkraftwerk = gut, 20mal 
so großes Anwesen mit der gleichen PV Leistung = Elektrofachbetrieb und 
Abschalteinrichtung.
Verstecken konnte man es auch nicht vor den PV Blockwarten mit dem 
eifrigen Notizblock.
Nun streicht man die Einspeisevergütung faktisch weg, behält aber den 
Aufriss bei und steigert ihn auch noch durch mehr Vorschriften.

Die 7KW Balkonkraftwerke scheinen mir genau so geregelt zu sein, das 
zwar keiner mehr meckert weil die ja nicht mehr einspeisen dürfen als 
die 2KW, aber die Regeln sind eben so gemacht das es unmöglich zu 
kontrollieren ist.
Legalisierung auf DE Art.

von Hardy F. (hflor)


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Dieter D. schrieb:

> Die neuen Balkonanlagen-Wechselrichter haben einen "Phasenprüfer"
> bereits eingebaut. Beim Startvorgang mißt der µC bereits heraus an
> welchem Anschluss die Phase ist und berücksichtigt das bei seiner
> Steuerung.

Was ist die Quelle für diesen Unsinn?
Was interessiert es den WR wo N und L ist? Er speist einfach ein und hat 
(hoffentlich) keine Verbindung zu PE. Also ist die Zuordnung egal.

Hardy

von Oliver S. (oliverso)


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Stephan schrieb:
> Nö. Nur Marktstammdatenregister war nur bis 960W Modulleistung.
> Darüber war zusätzlich noch Meldung an Netzbetreiber und
> Wielandsteckdose.
> Hat nur vmtl. kaum einer beachtet.

Anmeldung nur im Marktstammdatenregister war und ist und bleibt bis 800W 
Wechselrichter und 2kWp Modulleistung. Das steht im EEG, und daran hat 
sich nichts geändert. Die VDE-Norm hätte dabei gerne ab 960W 
Modulleistung einen berührungssicheren Stecker. Das interessiert aber in 
der Praxis nur Vermieter.

Alle Anlage, die leistungsmässig über der EEG-Definition liegen, müssen 
auch beim Netzbetreiber angemeldet werden. Dafür definiert die neue 
VDE-Norm jetzt bei Anlagen mit 800W Wechselrichter und bis zu 7kWp 
Modulleistung vereinfachte Bedingungen.

Oliver

von Cyblord -. (cyblord)


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Udo S. schrieb:
> Gerade gelesen, falls die Anlage mehr als 960W peak Modulleistung hat,
> muss wieder ein Wieland Stecker benutzt werden. Obwohl der
> Wechselrichter ja auf 800W begrenzt.
> Damit wäre meine Anlage mit Schuko und 4 x 440W Modulen nicht mehr
> normenkonform.
>
> Prima, hat sich die Lobby wieder mal über die Hintertür durchgesetzt.

Ja und? Bei mir war noch nie die Solar-Polizei und hat die Anlage und 
den Anschluss inspiziert.

Ich habe meine Anlage natürlich auch fest verdrahtet und nicht über 
irgendeinen räudigen Stecker, aber egal. Gemerkt hätte das noch niemand 
und es würde auch nie jemand merken.

: Bearbeitet durch User
von Stephan (stephan_h623)


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Oliver S. schrieb:
> Anmeldung nur im Marktstammdatenregister war und ist und bleibt bis 800W
> Wechselrichter und 2kWp Modulleistung. Das steht im EEG, und daran hat
> sich nichts geändert. Die VDE-Norm hätte dabei gerne ab 960W
> Modulleistung einen berührungssicheren Stecker.

Danke, da war ich wohl auf dem falschen Trichter.

Oliver S. schrieb:
> Alle Anlage, die leistungsmässig über der EEG-Definition liegen, müssen
> auch beim Netzbetreiber angemeldet werden. Dafür definiert die neue
> VDE-Norm jetzt bei Anlagen mit 800W Wechselrichter und bis zu 7kWp
> Modulleistung vereinfachte Bedingungen.

Gilt das dann jetzt schon in der Praxis, oder ists nur ein "Vorschlag", 
der evtl. irgendwann mal Gesetz wird?

von Udo S. (urschmitt)


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Stephan schrieb:
> Gilt das dann jetzt schon in der Praxis, oder ists nur ein "Vorschlag",
> der evtl. irgendwann mal Gesetz wird?

Es ist kein Gesetz, das wars noch nie, ist aber "Stand der Technik". Und 
sie gilt:

Armin K. schrieb:
> nachdem seit 1.3.2026 die neue VDE4105 gilt

von Oliver S. (oliverso)


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Und gerüchteweise akzeptieren die Netzbetreiber auch das neue 
Anmeldeformular aus der Norm. Eventuell muß man die etwas anstubsen…

Oliver

von Udo S. (urschmitt)


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Michael K. schrieb:
> Verstecken konnte man es auch nicht vor den PV Blockwarten mit dem
> eifrigen Notizblock.

Blöd sind die auch nicht. Es ist ja kein Problem mehr einfach 
Satellitenbilder auszuwerten.
Früher hat die Stadt tatsächlich Luftaufnahmen machen lassen (fürs 
Bauamt).

von Michael M. (Gast)


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Udo S. schrieb:
> Blöd sind die auch nicht. Es ist ja kein Problem mehr einfach
> Satellitenbilder auszuwerten.
Ach.
Tatsächlich?
Mann, genau davon rede ich doch!

Mein 7KW Balkonkraftwerk ist dann ja angemeldet.
Problem gelöst.
Der Rest ist nicht nachweisbar.

von Udo S. (urschmitt)


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Michael K. schrieb:
> Ach.
> Tatsächlich?
> Mann, genau davon rede ich doch!

Ich habe nur gesagt, dass sie keine Blockwarte brauchen um zu prüfen 
wieviele Module du auf dem Dach hast.

von Stefan K. (stk)


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Udo S. schrieb:
> Blöd sind die auch nicht. Es ist ja kein Problem mehr einfach
> Satellitenbilder auszuwerten.
> Früher hat die Stadt tatsächlich Luftaufnahmen machen lassen (fürs
> Bauamt).

Früher? Befliegungen zur Erzugung digitaler Orthophotos finden hier in 
NRW etwa alle 2 Jahr statt. In anderen Bundesländern wird es ähnlich 
sein. Die aktuellen und auch historische Orthophotos sind online 
abrufbar, hier in NRW über TIM-online oder z.B. in Bayern über den 
BayernAtlas.

von Cyblord -. (cyblord)


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Udo S. schrieb:
> Blöd sind die auch nicht. Es ist ja kein Problem mehr einfach
> Satellitenbilder auszuwerten.

Ist es verboten PV Module auf seinem Dach zu lagern?

von Re D. (re_d272)


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Udo S. schrieb:
> Es ist kein Gesetz, das wars noch nie, ist aber "Stand der Technik".

Ne ist vermutlich jetzt a.a.R.d.T.

: Bearbeitet durch User
von Stephan (stephan_h623)


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Udo S. schrieb:
> Es ist kein Gesetz, das wars noch nie, ist aber "Stand der Technik". Und
> sie gilt:
>
> Armin K. schrieb:
>> nachdem seit 1.3.2026 die neue VDE4105 gilt

Dass die VDE4105 in neuer Form gilt ist klar. Nur für wen und was gilt 
sie?
Ich hab den Stromanschluss ja nicht vom VDE sondern vom Netzbetreiber.

Im EEG steht 800VA und 2kWp und dass der Netzbetreiber keine Meldung an 
sich verlangen darf. Das gilt wohl weiterhin.
Aber für alles weitere gelten wohl weiterhin die TAB des Netzbetreibers. 
Wenn da die VDE4105 zu 100% gilt, dann wäre der Fall relativ klar. Wenn 
z.B. aber die Anmeldung individuell geregelt ist schon nicht mehr.
Dann greift vmtl. irgendein nächstes Gesetz, das ungewöhnliche bzw. 
unangemessene Hürden verbietet und so die VDE-Norm durch die Hintertür 
mehr oder weniger erzwingt. Zumindest mittelfristig.

Und dann kommt irgendwoher (evtl. auch VDE4105) noch die 7kWp-Regel, die 
bei 800VA Einspeisung aber reichlich sinnfrei ist.
Wechselrichter und Akku brauchen dann noch ein Prüfsigel für das es auch 
nochmal irgendwo Regeln gibt und "schon" kanns losgehen.

Entscheidend aber ist doch:
- Kann man jetzt schon überall in DE und zuverlässig nen 
800-VA-Wechselrichter+Akku mit Zulassung und 4-6kWp an Panels als 
Anschlussinhaber ohne Eli ordnungsgemäß anmelden und in Betrieb nehmen?
- Kann der Netzbetreiber der Inbetriebnahme widersprechen?
- Wann muss die Meldung an den Netzbetreiber erfolgen?
- Darf die Anlage sofort in Betrieb gehen, oder muss Rückmeldung vom 
Netzbetreiber abgewartet werden?
- Was ist mit Zählern ohne Rücklaufsperre?

Bei Anlagen laut letztem EEG war das ganze relativ klar zugunsten des 
Anschlussinhabers geregelt.
Wenn jetzt der Anschlussinhaber auch melden kann heißt das ja noch lange 
nicht, dass alle anderen Regeln auch wie bei den steckerfertigen Geräten 
nach EEG sind. Auch wenn das die Verkäufer vielleicht nahelegen.
Die Fragen finde ich bislang aber nicht befriedigend beantwortet. Und 
wenns doch in irgendnem YouTube-Video beantwortet war bitte ich um 
Entschuldigung, aber den Quatsch mit <1% relevantem Content nach 
Werbung, Müll und Banalitäten tu ich mir nicht an.

von Oliver S. (oliverso)


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Stephan schrieb:
> Dass die VDE4105 in neuer Form gilt ist klar. Nur für wen und was gilt
> sie?
> Ich hab den Stromanschluss ja nicht vom VDE sondern vom Netzbetreiber.
>
> Im EEG steht 800VA und 2kWp und dass der Netzbetreiber keine Meldung an
> sich verlangen darf. Das gilt wohl weiterhin.
> Aber für alles weitere gelten wohl weiterhin die TAB des Netzbetreibers.
> Wenn da die VDE4105 zu 100% gilt, dann wäre der Fall relativ klar. Wenn
> z.B. aber die Anmeldung individuell geregelt ist schon nicht mehr.
> Dann greift vmtl. irgendein nächstes Gesetz

Deine Beziehung zum Netzbetreiber wird in dem Fall nicht durch ein 
Gesetz, sondern rein vertraglich geregelt. Der Vertrag sind die TAB.

Und in den allermeisten TABs dieser Republik steht für all den Kram 
sinngemäß drin „nach VDE“.

Wenn dein Netzbetreiber da was anderes stehen hat, dann müsste man schon 
nachfragen.

Oliver

von Hardy F. (hflor)


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Cyblord -. schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> Blöd sind die auch nicht. Es ist ja kein Problem mehr einfach
>> Satellitenbilder auszuwerten.
>
> Ist es verboten PV Module auf seinem Dach zu lagern?

Und was ist mit den ganzen Insel-Anlagen? Ich kenne eine Anlage ca. 
5kWp, die ist nur zum Aufladen des Autos ...

von Cyblord -. (cyblord)


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Hardy F. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Udo S. schrieb:
>>> Blöd sind die auch nicht. Es ist ja kein Problem mehr einfach
>>> Satellitenbilder auszuwerten.
>>
>> Ist es verboten PV Module auf seinem Dach zu lagern?
>
> Und was ist mit den ganzen Insel-Anlagen? Ich kenne eine Anlage ca.
> 5kWp, die ist nur zum Aufladen des Autos ...

Eben.

von Stephan (stephan_h623)


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Oliver S. schrieb:
> Deine Beziehung zum Netzbetreiber wird in dem Fall nicht durch ein
> Gesetz, sondern rein vertraglich geregelt. Der Vertrag sind die TAB.
>
> Und in den allermeisten TABs dieser Republik steht für all den Kram
> sinngemäß drin „nach VDE“.
>
> Wenn dein Netzbetreiber da was anderes stehen hat, dann müsste man schon
> nachfragen.

Beantwortet die Fragen aber nicht wirklich und bestätigt meine 
Nachfrage.
Vermutlich kann mans meistens irgendwie und mit Geduld/Nachdruck jetzt 
schon anmelden. Zeitlicher Ablauf, Widerspruch durch VNB, 
Ferraris-Zähler etc. reichlich unklar. Mir zumindest.

Was in der VDE steht ist für Normalo nicht zugänglich. Solange klar ist, 
dass es nur der Elektriker machen darf mag das ok sein. Hier steht aber 
im Raum, dass ich nach "geheimen" Regeln neue Rechte habe. Ich kann 
diese Rechte aber nicht einsehen...

Das dürfte so kaum haltbar sein. VDE-Abo eh nicht und Einsichtnahme in 
ner größeren öffentlichen Bibliothek kann man auch kaum verlangen.
Von der ansonsten propagierten Barrierefreiheit ganz zu schweigen - mit 
Verteilung über X Gesetzestexte, Normen etc. Aber das ist dem 
Gesetzgeber aber auch an anderer Stelle ja nicht den geringsten Aufwand 
wert, außer bei Anforderungen an Dritte.

von Mi N. (msx)


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Stephan schrieb:
> Was in der VDE steht ist für Normalo nicht zugänglich. Solange klar ist,
> dass es nur der Elektriker machen darf mag das ok sein. Hier steht aber
> im Raum, dass ich nach "geheimen" Regeln neue Rechte habe. Ich kann
> diese Rechte aber nicht einsehen...

Volle Zustimmung!

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Cyblord -. schrieb:
> Ich habe meine Anlage natürlich auch fest verdrahtet

Klar, Wieland ist fuer nicht fest verdrahtet.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Udo S. schrieb:
> Es ist ja kein Problem mehr einfach Satellitenbilder auszuwerten.

Der Albedo Effekt (Waermestrahlung) verraet auch, ob die Energie der 
Panele abgeholt wird.

von Cyblord -. (cyblord)


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Dieter D. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Ich habe meine Anlage natürlich auch fest verdrahtet
>
> Klar, Wieland ist fuer nicht fest verdrahtet.

Ja weil Wieland ein Stecksystem ist, Captain Obvious.

von Rainer W. (rawi)


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Dieter D. schrieb:
> Der Albedo Effekt (Waermestrahlung) verraet auch, ob die Energie der
> Panele abgeholt wird.

Was hat das Rückstrahlvermögen mit Waermestrahlung zu tun?

von Oliver S. (oliverso)


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Stephan schrieb:
> Hier steht aber
> im Raum, dass ich nach "geheimen" Regeln neue Rechte habe. Ich kann
> diese Rechte aber nicht einsehen...

Wer nur Probleme sucht, der findet nur Probleme.
Wer Lösungen sucht, findet das hier:

https://www.vde.com/resource/blob/1785304/f23a9f50f050aaad54dc4a280aa82377/vde-ar-n-4105-formulare-anhang-e-data.pdf

Oliver

von Einhart P. (einhart)


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Rainer W. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Der Albedo Effekt (Waermestrahlung) verraet auch, ob die Energie der
>> Panele abgeholt wird.
>
> Was hat das Rückstrahlvermögen mit Waermestrahlung zu tun?

Wenn Dieter was schreibt lohnt keine Nachfrage.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rainer W. schrieb:
> Was hat das Rückstrahlvermögen mit Waermestrahlung zu tun?

Wir haetten kein Risiko erwischt zu werden, wenn Rainer und Reihart die 
Satellitensensorauswertung machen wuerden oder diejenigen ausbilden 
wuerden. Man kann halt nicht alles haben.

: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Dieter D. schrieb:
> Wir haetten kein Risiko erwischt zu werden, wenn Rainer und Reihart die
> Satellitensensorauswertung machen wuerden

Du solltest dein Strahlungstransportmodell noch einmal überdenken. Auch 
dafür gilt „So einfach wie möglich, so kompliziert wie nötig“. Die 
Albedo ist für jede Wellenlänge nur eine Zahl.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rainer W. schrieb:
> Rückstrahlvermögen

https://www.fe-lexikon.info/lexikon/albedo
Die Albedo kann sich auf das ganze Spektrum oder nur auf das sichtbare 
Licht beziehen.

Zum gesamten Spektrum siehe dort den Bereich im Kapitel Sonnenspektrum:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenstrahlung

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Was mich mal interessieren würde, wie sieht so ein Smart-Meter-Gateway 
aus, über den eine Anlage mit mehr als 7kWp Modulleistung vom 
Netzbetreiber abgeregelt werden können muss? Gibt es da irgendwelche 
Rundsteuer-Empfänger oder ist das über das Internet möglich?

Soweit ich das in Erinnerung habe, erfolgt die Anforderung der 
Leistungsreduktion in 25%-Schritten. Muss man da eine stufenlose oder 
mehrstufige Leistungsreduzierung anbieten oder kann man auch einfach auf 
Anforderung "Leistungsreduktion auf 75%" komplett abschalten?

Interessant finde ich auch, daß man auf Anforderung die Einspeisung 
reduzieren muss - nicht aber die Stromerzeugung. Heißt selbst wenn man 
auf Anforderung die Einspeisung einstellt, kann man weiter mit Volldampf 
den Akku laden und die Energie später einspeisen.

Mal sehen, vielleicht baue ich mir ja doch noch eine Wieland-Dose 
irgendwo hin und verpasse meiner Insel-PV einen Wechselrichter für den 
Überschuss.

Die 960W bei "Steckersolargeräten" ohne Wieland-Dose sind übrigens 800W 
+20% Marge.

Warum bei mehr Modulleistung aber eine berührungssichere Steckverbindung 
gefordert wird... das wird mir bestimmt auch weiterhin niemand erklären 
können. 230V/800VA aus einem 800W Steckersolargerät sind genau so 
tödlich wie 230V/800VA aus einer 30kWp PV oder aus einem Akku.

von Christian R. (supachris)


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Ben B. schrieb:
> Gibt es da irgendwelche Rundsteuer-Empfänger oder ist das über das
> Internet möglich?

Neben dem SMGW wird eine Steuerbox eingebaut, die mit dem SMGW verbunden 
ist und Relaiskontakte hat. 4 Kontakte/Stufen für Erzeugen, und einen 
für Verbraucher Dimmen auf max 4.2kW.
Jedenfalls bei den Sachsennetzen. Da findet sich im Netz auch das 
Dokument mit den Möglichkeiten, u.a. geht das auch per EEBus.

von Hardy F. (hflor)


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Oliver S. schrieb:

> Wer Lösungen sucht, findet das hier:
>
> 
https://www.vde.com/resource/blob/1785304/f23a9f50f050aaad54dc4a280aa82377/vde-ar-n-4105-formulare-anhang-e-data.pdf

Da waren richtige Experten am Erstellen der PDF beteiligt.
Eine Seite zum Kopieren (F.3) beginnt ca. 5 cm vor dem Seitenende und 
auf der nächsten Seite mit den Daten ist schon Punkt F.4 ...

von Rainer W. (rawi)


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Ben B. schrieb:
> 230V/800VA aus einem 800W Steckersolargerät sind genau so
> tödlich wie 230V/800VA aus einer 30kWp PV oder aus einem Akku.

Mache Leute sehen bei einem 800W Steckersolargerät nur die offenen 
Kontakte am Stecker und besitzen nicht den nötigen Hintergrund, um zu 
verstehen, dass der Wechselrichter dahinter abschaltet, wenn ihm das 
führende Netz fehlt.

Die 230V/800VA aus dem Wechselrichter einer 30kWp PV oder eines Akku 
sind nur tödlich, wenn es sich um eine Inselanlage handelt. Von was für 
einer Anlage sprichst du also?
Eine Inselanlage stellt ihre Leistung hoffentlich nicht über einen 
Schukostecker mit offenen Kontakten bereit.

Hardy F. schrieb:
> Da waren richtige Experten am Erstellen der PDF beteiligt.
> Eine Seite zum Kopieren (F.3) beginnt ca. 5 cm vor dem Seitenende und
> auf der nächsten Seite mit den Daten ist schon Punkt F.4 ...

Das ganze Layout verwendet alternierende Seitenränder für beidseitigen 
Druck auf totem Baum. Das kann also nur so verstanden werden, dass man 
das Zertifikat zweiseitig ausdrucken muss (S. 131/132, PDF S.9/10) ;-)
Office-Fähigkeiten sind manchmal bezahlungsgerecht verteilt.
Vielleicht ist der Verein in der Lage, auf dem Postweg ein vernünftiges 
Formular zur Verfügung zu stellen - einfach einmal per Tel. oder 
Postkarte anfragen. Die Adresse findet sich auf der Inhaltsseite (S.2)

: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Ben B. schrieb:
> Warum bei mehr Modulleistung aber eine berührungssichere Steckverbindung
> gefordert wird... das wird mir bestimmt auch weiterhin niemand erklären
> können.

Unser Elektrikermeister? Thomas R. hat es ja oben in dem kleinen Zwist 
mit mir versucht.
Wenn mehr als 960 kWp verbaut sind wird es laut ihm zu gefährlich, weil 
die dummen User den Schuko Anschluss mit einer 0,75mm² Verlängerung 
anschließen, bei der dann die Kontakte des Schukosteckers zu heiß 
werden, weil wiederum zu wenig Wärme über die 0,75mm² Zuleitung 
abgeführt werden kann.
Bei 800W also weniger als 4A!

Siehe Beitrag "Re: Balkonkraftwerk: neue VDE4105" und folgende.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rainer W. schrieb:
> Mache Leute sehen bei einem 800W Steckersolargerät nur die offenen
> Kontakte am Stecker und besitzen nicht den nötigen Hintergrund, um zu
> verstehen, dass der Wechselrichter dahinter abschaltet, wenn ihm das
> führende Netz fehlt.

Manche Leute besitzen nicht den Hintergrund, dass im Wechselrichter aus 
den damaligen Generation am Ausgang noch etwas mehr Filterkondensatoren 
waren, die noch eine gute Sekunde zum Entladen brauchten. Schnell genug 
gezogen und dem Kollegen irgendwo auf die Haut gedrueckt, war ein Spass 
unter Installateuren. Wenn Du wissen willst, woher das Wissen stammt. 
Aus der Installateursklasse in der Berufsschule.

von Udo S. (urschmitt)


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Udo S. schrieb:
> Wenn mehr als 960 kWp

Sorry das ist falsch, natürlich "Wp"!

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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>> Wenn mehr als 960 kWp
> Sorry das ist falsch, natürlich "Wp"!
Ein bißchen träumen wird ja wohl erlaubt sein.

Was ich an diesem Kack nicht verstehe - wenn ich einen Wechselrichter 
habe, der bauartbedingt maximal 800VA ins öffentliche Netz einspeisen 
kann, dann kann ich da zwei 400Wp Module anschließen, kommen 800W raus 
wenn man alle Verluste außen vor lässt und eine beliebig starke 
Sonnenstrahlung annimmt (so daß die Solarmodule die aufgedruckten 400Wp 
auch tatsächlich erreichen). An den gleichen Wechselrichter kann ich 
aber auch tausend 400Wp Module anschließen - alle parallel, damit man 
die maximale Eingangsspannung des Wechselrichters nicht überschreitet. 
Dann hängen da 400kWp dran, aber es kommen trotzdem nur 800W aus dem 
Wechselrichter raus - allerdings gefühlt auch bei Vollmond - weil der 
mit den angebotenen 400kWp bauartbedingt überhaupt nichts anfangen kann. 
Es ändert sich auf der 230V-Seite des Wechselsrichters rein gar nichts, 
egal wieviel Module man oberhalb 800Wp anschließt. Womit begründet man 
jetzt technisch plausibel, daß man bis 960Wp mit einem Schuko-Stecker 
auskommt und darüber hinaus nicht mehr? Das ist doch Blödsinn, bzw. 
einzig wieder eine dummdeutsche Bürokratiefrage (wo wir doch eigentlich 
Bürokratie abbauen wollten), daß es sich bis 960Wp per Definition um ein 
sogenanntes Steckersolargerät handelt (oder ich sage lieber handeln 
kann) und darüber hinaus nicht mehr. Einen technischen Grund dafür gibt 
es nicht.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ben B. schrieb:
> Einen technischen Grund dafür gibt es nicht.

Wenn Du am Balkon zwei Steckdosen hast und bei einer einspeist, dann 
loest die Sicherung erst bei über 19A aus.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Und bei einen Kurzschluss im Wechselrichter gibt es bei DC 900W oder 
400kW einen viel schoeneren Lichtbogen, den die Sicherung, die 
Spassbremse nicht loeschen wird, weil sonst es viel zu wenig zu sehen 
waere.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Ach.

Und nun bin ich gespannt auf Deine Erklärung,
wie eine Wieland-Dose beides verhindert.

von Hardy F. (hflor)


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Dieter D. schrieb:
> Und bei einen Kurzschluss im Wechselrichter gibt es bei DC 900W oder
> 400kW einen viel schoeneren Lichtbogen, den die Sicherung, die
> Spassbremse nicht loeschen wird, weil sonst es viel zu wenig zu sehen
> waere.

Wo sollen 400kW herkommen?

von Michael M. (Gast)


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Dieter D. schrieb:
> Und bei einen Kurzschluss in meinem Gehirn gibt es immer tolle mc.net Posts weil 
wenn ich nur schreiben dürfte wenn ich für 10cent Ahnung hätte, würde man ja nie 
was von mir lesen.

Ja Dieter.
Ist richtig Dieter.
Halt doch einfach mal die Fresse Dieter.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Wo sollen 400kW herkommen?
Die hat er aus meinem übertriebenen Beispiel, das besagt, aus einem 
bauartbedingt auf 800W begrenzten Wechselrichter kommen immer nur 800W 
raus, egal ob man zwei oder tausend 400W Solarmodule daran anschließt.

von Hardy F. (hflor)


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Ben B. schrieb:

> ... tausend 400W Solarmodule ...

in Ring geschaltet und bei voll Sonne dann trennen, das gibt einen 
schönen Lichtbogen ...

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ben B. schrieb:
> Die hat er aus meinem übertriebenen Beispiel,...

Richtig. Aber bedenke auch, dass das nur mit Wechselrichtern geht, die 
es auch vertragen, wenn statt der vielen Solarpanelen ein 
leistungsfähiger Akku angeschlossen wird.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ben B. schrieb:
> Ach.

Indem Dir der Installateur eine 15A oder 10A Sicherung für den Strang 
zur Balkonsteckdose einbaut, wenn diese Leitung nicht bereits einzeln 
zum Sicherungskasten geführt wurde. Oder den Einbau nicht macht.
Nebenbei wird er sich den WR zeigen lassen, wenn dieser schon da sein 
sollte.

Zumindest unser zuverlässiger Handwerker handhabt das so.

von Christian R. (supachris)


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Ben B. schrieb:
> Einen technischen Grund dafür gibt es nicht.

Vielleicht hatten die Angst wegen der dann im Einsatz deutlich 
längeren Belastung mit 800 VA. Ist zwar an einem normalen 
Schukostecker immer noch lächerlich wenig, aber man geht in Deutschland 
immer vom allerschlimmsten Fall aus.
Bei 960Wp hat man die 800VA ja nur eine Stunde oder weniger lang am 
Mittag. Bei 2kWp kann das schon 4...5 Stunden lang sein.
Ob da allerdings der Wieland hilft?

von Oliver S. (oliverso)


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Christian R. schrieb:
> Ob da allerdings der Wieland hilft?

Die Forderung besteht doch wegen der Berührsicherheit. Auch bei Anlagen 
mit mehr als 960Wp ist Schuko zulässig, wenn der mit irgend einer Art 
Berührundsschutz ausgestattet ist.

Über Sinn oder Unsinn dieser Forderung darf sich jeder seine Meinung 
bilden.

Oliver

von Udo S. (urschmitt)


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Dieter schafft es immer wieder, eine halbwegs ersthafte Diskussion 
völlig ins Absurde zu treiben. Bravo! Toll Dieter. Zur Belohnung darfst 
du jetzt eine halbe Stunde Teletubbies schauen.

Ben B. schrieb:
> Womit begründet man
> jetzt technisch plausibel, daß man bis 960Wp mit einem Schuko-Stecker
> auskommt und darüber hinaus nicht mehr? Das ist doch Blödsinn, bzw.
> einzig wieder eine dummdeutsche Bürokratiefrage (wo wir doch eigentlich
> Bürokratie abbauen wollten)

Na ja, diesmal ist aber nicht der Staat schuld, sondern der VDE.
Das passiert halt wenn man einer Industrielobby erlaubt quasi ohne 
unabhängige Prüfung Regeln zu schreiben, die vor Gericht fast 
Gesetzeskraft haben.

von Udo S. (urschmitt)


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Oliver S. schrieb:
> Die Forderung besteht doch wegen der Berührsicherheit. Auch bei Anlagen
> mit mehr als 960Wp ist Schuko zulässig, wenn der mit irgend einer Art
> Berührundsschutz ausgestattet ist.

Falsch. Ich nehme einen beliebigen Wechselrichter mit einer auf 800W 
limitierten Ausgangsleistung, an den ich technisch bis zu 2000Wp Module 
anschließen darf.
Schließe ich bis 960Wp an ist Schuko erlaubt, Schließe ich zwei 500Wp 
Module an, muss ich Wieland benutzen.
Der identische Wechselrichter! Wie soll das etwas mit Berührsicherheit 
tun zu haben?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Oliver S. schrieb:
> Die Forderung besteht doch wegen der Berührsicherheit.

Urspruenglich gab es noch den Grund, dass andere Laender 
verpolungssichere Steckdosen haben, der Schuko hier nicht. Oder 
andersherum, der deutsche Michel mit seiner Regierung, die er verdient, 
traute sich nicht den Herstellern verpolungssichere WR vorzuschreiben.

von Udo S. (urschmitt)


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Christian R. schrieb:
> Ist zwar an einem normalen
> Schukostecker immer noch lächerlich wenig, aber man geht in Deutschland
> immer vom allerschlimmsten Fall aus.

Aber ein 2kW Heizlüfter kann ich mit Schuko 24h lang laufen lassen.
Genau wie ein Bautrockner mit 1,6kW und Schuko.

Erkläre das doch mal. Es ergibt keinen Sinn, zumal es wohl eine deutsche 
Sonderlocke ist.

von René H. (mumpel)


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Dieter D. schrieb:
> verpolungssichere Steckdosen haben, der Schuko hier nicht

Verpolungssicher, bei Wechselstrom? Wozu?

von Christian R. (supachris)


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Udo S. schrieb:
> Erkläre das doch mal. Es ergibt keinen Sinn, zumal es wohl eine deutsche
> Sonderlocke ist.

Richtig, das kann man nicht erklären, außer mit Lobbyismus. Dezentrale 
Energieversorgung bedeutet dezentrale Gewinne, also muss das mit allen 
Mitteln boykottiert werden. Wenn in Deutschland etwas nicht gewollt ist, 
wird es nicht verboten, sondern maximal kompliziert gemacht.
Außerdem lieben wir in Deutschland die 120% Lösung, und es muss zwingend 
hier erfunden oder entwickelt sein. Eine 99% Lösung aus dem Ausland 
übernehmen kommt überhaupt nicht in Frage.

von Uwe (uhi)


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Hat der VDE so etwas wie eine "Bürger-Hotline"? Da könnte man ja 
versuchen, raus zu bekommen, was diese technisch seltsame Regelung für 
einen Hintergrund hat. Mein aktuelles Verständnis ist: kein technischer 
Grund, sondern der Versuch, noch ein paar Kuchenstücke (Aufträge für 
Elektriker und Umsatz für Wieland) zu behalten, die sonst völlig futsch 
wären.

von Michael M. (Gast)


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Udo S. schrieb:
> diesmal ist aber nicht der Staat schuld, sondern der VDE.

Wer hat denn dem VDE diese Macht verliehen?
Wenn der Staat nicht permanent seine Arbeit an private Organisationen 
auslagern würde, die er dann über Fördergelder und Postenbesetzungen 
steuert, gäbe es vielleicht vernünftigere Entscheidungen.

Christian R. schrieb:
> Dezentrale
> Energieversorgung bedeutet dezentrale Gewinne
Ähm, nein.
BKW bedeuten das EVU kann Deinen Strom für den vollen Preis verkaufen, 
für den es selber nichts bezahlt hat.
Und durch die Änderungen bei der Einspeisevergütung wurde dieses Modell 
nun auch deutlich ausgeweitet.
Steigerungen des Gaspreisen werden zu 500% weitergegeben.
Steigerungen der BKW Dichte führen aber auch zu Erhöhungen, aus Gründen.

Wer diskutiert denn noch ernsthaft über Sinn und Gerechtigkeit.
Wir werden verarscht und ausgeplündert, von Leuten deren einziges 
Interesse der eigene Machtzuwachs ist.
Interesse an 'dem Staat' als funktionierendes Gebilde zum Wohle aller 
Bürger, hat doch niemand mehr in der Spitzenpolitik.
Es geht ausschließlich um persönliche Interessen von rücksichts- und 
empathielosen Alfa Tieren.
Und da es da nicht einen einzigen gibt der anders wäre und zugleich den 
Hauch einer Chance hätte mehr als den Ortsverband hinterbarup für sich 
zu gewinnen, ist die Demokratie schon längst am Ende.
Wir zehren nur noch die Masse vergangener Erfolge auf bis die Erkenntnis 
nicht mehr zu leugnen ist.

Es muss schon längst jeder selber sehen wo er bleibt.

von Le X. (lex_91)


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Oha, da ist heute aber jemand mit dem falschen Fuß aufgestanden.
Nutz bitte das lange WE und entspann etwas.

von Mi N. (msx)


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Le X. schrieb:
> Oha, da ist heute aber jemand mit dem falschen Fuß aufgestanden.

Ich vermute eher den Missbrauch von Eierlikör.
UNS muß hier niemand die Welt erklären.

von Εrnst B. (ernst)


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Michael K. schrieb:
> BKW bedeuten das EVU kann Deinen Strom für den vollen Preis verkaufen,
> für den es selber nichts bezahlt hat.

BKW-Einspeisevergütung ist subventioniert. EVU muss den Strom kaufen, 
dafür Preise weit über den Marktpreis zahlen, und schauen wie sie den 
wieder loswerden. Den Verlust, den die EVU dadurch machen würden, 
kriegen sie aus Steuermitteln wieder ausgeglichen.

von Hardy F. (hflor)


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Εrnst B. schrieb:

> BKW-Einspeisevergütung ist subventioniert. EVU muss den Strom kaufen,
> dafür Preise weit über den Marktpreis zahlen, und schauen wie sie den
> wieder loswerden. Den Verlust, den die EVU dadurch machen würden,
> kriegen sie aus Steuermitteln wieder ausgeglichen.

Wo ist eine Einspeisung von einem BKW vergütet? Ich muß meinem 
überflüssigen Strom (an die Krümelk.: Energie) an meinen Netzbetreiber 
verschenken.

von Udo S. (urschmitt)


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Εrnst B. schrieb:
> BKW-Einspeisevergütung ist subventioniert. EVU muss den Strom kaufen,
> dafür Preise weit über den Marktpreis zahlen, und schauen wie sie den
> wieder loswerden. Den Verlust, den die EVU dadurch machen würden,
> kriegen sie aus Steuermitteln wieder ausgeglichen.

Wieviele mit einem Balkonkraftwerk haben einen Zweirichtungszähler und 
den bürokratischen Aufwand gemacht um vergütet einzuspeisen?
Ich behaupte mal 90% speisen ohne Vergütung ein.
Die armen EVUs müssen also nicht ihr Tafelsilber verkaufen um den bösen 
Besitzern von Balkonkraftwerken ihr sauer verdientes Geld in den Rachen 
zu werfen.

Wer Spuren von Ironie findet hat aufgepasst.

von Εrnst B. (ernst)


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Udo S. schrieb:
> Die armen EVUs
...
werden aus Steuergeldern schadlos gehalten.

Keine Sorge, das Tafelsilber ist sicher, Ironie hin oder her.

von Udo S. (urschmitt)


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Michael K. schrieb:
> Wer diskutiert denn noch ernsthaft über Sinn und Gerechtigkeit.
> Wir werden verarscht und ausgeplündert, von Leuten deren einziges
> Interesse der eigene Machtzuwachs ist.
> Interesse an 'dem Staat' als funktionierendes Gebilde zum Wohle aller
> Bürger, hat doch niemand mehr in der Spitzenpolitik.
> Es geht ausschließlich um persönliche Interessen von rücksichts- und
> empathielosen Alfa Tieren.
> Und da es da nicht einen einzigen gibt der anders wäre und zugleich den
> Hauch einer Chance hätte mehr als den Ortsverband hinterbarup für sich
> zu gewinnen, ist die Demokratie schon längst am Ende.
> Wir zehren nur noch die Masse vergangener Erfolge auf bis die Erkenntnis
> nicht mehr zu leugnen ist.

Es ist wahrlich vieles verbesserungsfähig im Land.
Aber:
Unsere Lebenserwartung ist höher als sie jemals war.
Unser Wohlstand ist höher als er jemals war. (Die Ungleichverteilung 
auch)
Den allermeisten geht es trotzdem besser als vor 30 oder 50 Jahren!
Wir können hier sagen was wir wollen. Versuche das mal in China, 
Russland oder inzwischen auch in USA!

Trotzdem arbeiten fast ein viertel der wahlberechtigen Bevölkerung daran 
das grundlegend zu ändern. Tendenz steigend. Warum? Kann keiner so genau 
sagen, ich glaube viel ist Neid weil "jemand anderes" angeblich "mehr" 
bekommt als man selbst.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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>> verpolungssichere Steckdosen haben, der Schuko hier nicht
> Verpolungssicher, bei Wechselstrom? Wozu?
Dem Strom ist das egal, aber es kann einen Unterschied im Gerät machen, 
welche Seite der Leitung auf Erdpotential liegt. Es gibt Wechselrichter, 
die messen dass und beschweren sich wenn Phase und Null am Gerät 
vertauscht wurde.

Die Amis mit ihrem Stromnetz aus den Vorkriegsjahren haben auch etliche 
Geräte gebaut, die beim Abschaltung nur einpolig vom Netz getrennt 
werden und bei denen der Neutralleiter mit Metallteilen am Gehäuse 
verbunden ist. Steckt der Stecker so in der Dose, daß beim Abschalten 
der Neutralleiter unterbrochen wird, liegt an diesen Metallteilen über 
das Gerät volle Spannung (okay, sind beim Ami nur 120V) gegen Erde an. 
Diese Geräte werden dadurch zur Gefahr wenn sie "falsch herum" 
eingesteckt werden könnten.

> Indem Dir der Installateur eine 15A oder 10A Sicherung für den
> Strang zur Balkonsteckdose einbaut, wenn diese Leitung nicht bereits
> einzeln zum Sicherungskasten geführt wurde. Oder den Einbau nicht
> macht. Nebenbei wird er sich den WR zeigen lassen, wenn dieser schon
> da sein sollte.
Kann er gerne alles machen, aber all das wäre bei einer Schuko-Steckdose 
genau so möglich. Es gibt keinen Grund dafür, warum man da zwingend eine 
Wieland-Steckdose brauchen würde, außer es wird eine 
Berührungssicherheit der Steckverbindung VORGESCHRIEBEN.

von Michael M. (Gast)


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Mi N. schrieb:
> UNS
Das königliche wir oder wer ist dieses UNS?

von Oliver S. (oliverso)


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Hardy F. schrieb:
>  Ich muß meinem
> überflüssigen Strom (an die Krümelk.: Energie) an meinen Netzbetreiber
> verschenken.

Nein, musst du nicht. Niemand zwingt dich dazu, die vereinfachte 
Anmeldeprozedur für BKWs zu nutzen, bei der der Verzicht auf die 
Einspeisevergütung vorausgesetzt wird.

Oliver

von Hardy F. (hflor)


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Ben B. schrieb:
>>> verpolungssichere Steckdosen haben, der Schuko hier nicht
>> Verpolungssicher, bei Wechselstrom? Wozu?
> Dem Strom ist das egal, aber es kann einen Unterschied im Gerät machen,
> welche Seite der Leitung auf Erdpotential liegt.

Eine Leitung N oder L darf nicht auf Erdpotential liegen!
Wo der N mit dem PE verbunden ist nennt sich diese Leitung dann PEN, den 
gibt es aber nicht immer (z.B. TT-Netz, da können schon ein paar Volt 
zwischen PE und N sein).

> Es gibt Wechselrichter,
> die messen dass und beschweren sich wenn Phase und Null am Gerät
> vertauscht wurde.

Welche? Modellnamen bitte hier nennen.

von Mi N. (msx)


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Udo S. schrieb:
> Trotzdem arbeiten fast ein viertel der wahlberechtigen Bevölkerung daran
> das grundlegend zu ändern. Tendenz steigend. Warum? Kann keiner so genau
> sagen,

Asoziale Medien!

Zurück zum Randthema: Wo findet man ein günstiges Angebot für die 
besagte 'Wieland' Steckverbindung?

von Michael M. (Gast)


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Mi N. schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> Trotzdem arbeiten fast ein viertel der wahlberechtigen Bevölkerung daran
>> das grundlegend zu ändern. Tendenz steigend. Warum? Kann keiner so genau
>> sagen,
>
> Asoziale Medien!

Demokratie!
In einer solchen hat man nämlich das Recht zu wählen wen immer man will.
Demokratie ist nicht in Gefahr wenn immer mehr sich vom herrschenden 
System abwenden.
DAS IST genau die Demokratie. Die Wahl die man hat.
Wenn man sich nicht mehr abwenden kann oder darf, ist es eben KEINE 
Demokratie mehr. Dann hat man keine Wahl mehr.

Wenn eine Partei es schafft ein System zu erschüttern indem sie in 
freien Wahlen Stimmen sammelt, ist das Zeichen das die Demokratie noch 
funktioniert.
Sehr viel mehr Angst sollte es uns machen wenn nicht mal mehr diese 
Möglichkeit besteht, weil man einfach verbieten kann was einem nicht 
gefällt.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Eine Leitung N oder L darf nicht auf Erdpotential liegen!
Haarspalterei. Dann sage ich eben nahe genug dran, findest das besser 
oder verstehst anders wirklich nicht, was ich meine?

>> Es gibt Wechselrichter, die messen dass und beschweren sich
>> wenn Phase und Null am Gerät vertauscht wurde.
> Welche? Modellnamen bitte hier nennen.
Ich habe Wechselrichter repariert als sich das noch gelohnt hat und da 
war mindestens einer dabei, der das mit einem Erdungsfehler quittierte 
wenn der (zum Testen verwendete) Stecker "falschrum" in der Dose 
steckte. Und bevor Du wieder rummeckerst, bei diesen Tests wurde keine 
Energie ins Netz eingespeist, weil diese aus einem dicken Trenntrafo mit 
nachgeschalteter kapazitiver Strombegrenzung und Gleichrichtung zur 
Nachbildung eines PV-Strings bereitgestellt wurde.

Es ist auch kein Problem, mit einem Balkonkraftwerk die Vergütung für 
Überschuss-Einspeisung zu kassieren. Allerdings lohnt sich das in den 
meisten Fällen nicht, weil der Energieversorger dann idR. mit einer 
Gebühr auf den Zweirichtungszähler "gegensteuert", die nicht verlangt 
wird wenn man auf die Vergütung verzichtet. Diese Gebühr frisst dann die 
Erträge auf oder liegt im ungünstigsten Fall sogar darüber, so daß man 
am Ende noch draufzahlen darf.

Derzeit ist die beste Betriebsweise für ein Balkonkraftwerk die 
Nulleinspeisung mit Speicher. Man muss den erzeugten Strom selbst 
verbrauchen, jede dieser selbst verbrauchen Kilowattstunden wird mit dem 
vollen Arbeitspreis "vergütet", indem man sie nicht bezahlen muss. Ganz 
kostenfrei ist der Strom dennoch nicht, in der Gesamtrechnung muss man 
den Anschaffungspreis für ein Balkonkraftwerk mit Speicher (so 3..5kWh 
sollten das schon sein) mit einbeziehen. Wenn das 1500 Euro kostet, 
könnte man dafür auch knapp 4.300 kWh Strom kaufen, die man erstmal mit 
dem Balkonkraftwerk erzeugen (und selbst verbrauchen) muss, bis man im 
Plus ist.

von Udo S. (urschmitt)


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Michael K. schrieb:
> vom herrschenden System

Sei wenigstens ehrlich: von der freiheitlich demokratischen 
Grundordnung.
Ja in einer Demokratie hat man sogar das Recht Faschismus oder eine 
Diktatur zu wählen. Nur der Rückweg wird dann deutlich schwieriger.

Und dann ists wie 1945: "Das konnten wir doch nicht wissen"

von Hardy F. (hflor)


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Ben B. schrieb:
> ... und da
> war mindestens einer dabei, der das mit einem Erdungsfehler quittierte

Ich habe auch einen WR, der prüft das Vorhandensein von PE, aber egal 
wie ich den Stecker stecke. Das hat nichts mit der Funktion zu tun, 
sondern ist nur für die Sicherheit.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Hardy F. schrieb:
> sondern ist nur für die Sicherheit.

Wieland-Steckdosen gab es übrigens schon seit den 70er Jahren in der 
Gebäudetechnik als besonders berührungssichere Steckverbindungen.

"Um die Sicherheit bei der Stromeinspeisung mit einem Schuko-Stecker zu 
gewährleisten, ist auf DGS-Sicherheitsstandards (DGS 0001:2023-01) oder 
auf die VDE-Produktnorm (VDE 0126-95) für den verwendeten Wechselrichter 
zu achten, so dass er über Sicherheitsschaltungen, die richtige 
Isolationskoordination und eine prompte Zwangsabschaltung verfügt, 
sobald der Stecker aus der Dose gezogen wird oder das Netz ausfällt 
(Komponenten zum Netz- und Anlagenschutz).", wikipedia;

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ein Verein kann in Deutschland grundsätzlich seit dem 1. Januar 1900 für 
Schäden in Haftung genommen werden, weil der Verein eine juristische 
Person ist. Im Weiteren haften auch die Vereinsmitglieder für Schäden, 
die auf Grund einer verpflichtenden Tätigkeit verursacht wurden.

Neuere Gesetzgebung (§ 31a BGB): Seit dem 1. Januar 2013 (eingeführt 
durch das Ehrenamtsstärkungsgesetz) wurde die Haftung von ehrenamtlichen 
Vorständen gegenüber dem Verein (Innenhaftung) erleichtert, indem sie 
nur noch bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit haften.
Haftung des Vereins: Im Außenverhältnis, also gegenüber Geschädigten, 
haftet der Verein jedoch weiterhin für die Handlungen seiner Vertreter.

Aus diesem Grund kann ein Verein, der Normen für die elektrische 
Sicherheit erarbeitet nicht einfach sagen, schließt erst mal an wie ihr 
wollt. Wenn zu viel passiert, dann überlegen wir uns erst, ob wir eine 
Norm mit Auflagen machen.

von Rainer W. (rawi)


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Das klärt nicht, warum der Verein in der VDE für einen Wechselrichter 
mit 800VA Ausgangsleistung einen Schukostecker als ausreichend ansieht, 
aber für einen Wechselrichter mit 800VA einen Wielandstecker fordert 
(Modulleistung ≤ 960Wp bzw. >960 Wp). Insbesondere sagt die Wp-Angabe 
wenig darüber aus, wieviel Leistung das PV-Modul abgibt, sondern gibt 
nur die Leistung unter standardisierten Bedingungen an. Da muss nur ein 
kalter Tag mit Rückseitenwetter daher kommen und die Module liefern 
1200W ;-)
Und wenn das Modul auf 3000m steht, wir's noch mehr.

: Bearbeitet durch User
von Εrnst B. (ernst)


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Rainer W. schrieb:
> Das klärt nicht, warum der Verein in der VDE für einen Wechselrichter

Vermute:
Zum einen Risiko-Abschätzung nach 
Schadenssumme×Eintrittswahrscheinlichkeit×Zeit.
Mit mehr Modulen, intelligent ausgerichtet, hast du die 800Watt nicht 
nur für ein paar Stunden, sondern fast den ganzen Tag durchgehend.

Zum anderen: Die kennen ihre Pappenheimer. Wenn du "legal unauffällig" 6 
Solarmodule an deinen Balkon hängen kannst, ist die Versuchung groß da 
auch drei Wechselrichter dahinter zu verstecken, mit einer guten Aldi 
Steckdosenleiste dazwischen.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Zum anderen: Die kennen ihre Pappenheimer.
Das Einzige was die kennen ist Generalverdacht und viele Möglichkeiten, 
ihre zwangsausgelieferte Kundschaft so zu drangsalieren, damit die 
weiterhin möglichst viel von ihrem zu Mondpreisen angebotenen Strom aus 
den eigenen Kraftwerken kauft. DAS ist doch das Problem, daß man nicht 
nur die Netze betreibt, sondern gleichzeitig auch die Kraftwerke, die 
man gut auslasten möchte, damit die auch ordentlich Kasse machen.

Wären Stromnetz und Kraftwerke getrennt, hätten wir das Problem evtl. 
gar nicht, da sich der Netzbetreiber dann ziemlich wenig um die Herkunft 
des Stromes kümmern bräuchte. Und da die Betreiber der großen Kraftwerke 
ihren abbezahlten Altbestand trotzdem gut auslasten möchten, hätten wir 
auch ein größeres Angebot an Strom und damit wahrscheinlich einen 
geringeren Strompreis. Daß das mit unser tollen Gas-Katie aus dem 
Lobbyistenverein Deutsche Stromabzockerbande iAumDdB (im Auftrag und mit 
Duldung des Bundes) an der Spitze nichts wird, ist nicht schwer 
vorauszusehen.

Was auch viel bringen würde ist wenn man die Stromnetze für viele 
Anbieter liberalisieren würde, wie man es mit dem Telefonnetz gemacht 
hat, damit die Telekom nicht durch eine Monopolstellung genau wie sie 
die Stromkonzerne und Verteilnetzbetreiber derzeit haben, ein 
Preisdiktat veranstalten kann wie es ihr gerade passt. Dann könnte man 
von einem Verteilnetz-Anbieter zu einem anderen wechseln wenn einem die 
Anschlussbedingungen seiner PV-Anlage nicht passen. Mal sehen wie lange 
die vier großen DANN noch ihre Abwehrhaltung gegen PV-Anlagen aufrecht 
erhalten könnten, das würde mich echt interessieren.

> Wenn du "legal unauffällig" 6 Solarmodule an deinen Balkon hängen
> kannst, ist die Versuchung groß da auch drei Wechselrichter dahinter
> zu verstecken, mit einer guten Aldi Steckdosenleiste dazwischen.
Das wäre mit einer Wieland-Dose nicht möglich?
Oder ich habe eine Wieland-Dose irgendwo installiert, aber die 
unzulässigerweise drei 800VA Balkonkraftwerke sind trotzdem mit der 
Aldi-Schutzkontaktsteckersteckdosenleiste irgendwo anderes reingesteckt? 
Da gibts doch sooo viel, was man ganz einfach bauen kann, aber nicht 
bauen darf - teilweise auch zu Recht nicht bauen darf.

Bürokratieabbau wäre wenn man einfach sagen würde pro Netzanschluss bzw. 
Zählerplatz darf bei Verzicht auf die Einspeisevergütung ein einziges 
Energie-Einspeisegerät mit bauartbedingt maximal 800VA Einspeiseleistung 
betrieben werden, egal wie und wo es angeschlossen ist und egal wie oder 
womit die eingespeiste Energie gewonnen wird, kurze Mitteilung an den 
Verteilnetzbetreiber und von mir aus das Marktstammdatenregister reicht 
aus. So wie das bei den auf 960Wp limitierten "Steckersolargeräten" der 
Fall ist - die ja auch schon vom 800VA Limit betroffen sind wenn die 
Module günstig aufgestellt sind und evtl. kurzzeitig mehr als 800W 
liefern könnten. Und wer dann 10kWp Module dranbauen will, ja der soll 
das doch machen - tangiert das EVU doch überhaupt nicht wenn das 800VA 
Einspeise-Limit eingehalten wird - und die wenigsten werden das machen. 
Sondern wer so viele Module möchte, der baut sich was mit Stromspeicher. 
Dann kann jeder mit seinem 800VA Wechselrichter Nulleinspeisung fahren 
oder den einfach mit vollen 800VA laufen lassen wenn die Sonne es 
hergibt und es gäbe mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit keine Probleme 
damit. Unter 30kWp ist es auch nicht mehr für die Steuer relevant, 
darüber könnte es sein, daß man für den selbst erzeugten (und selbst 
verbrauchten) Strom Energiesteuer bezahlen müsste - aber wer bitte 
schafft es, privat eine Solaranlage mit 30kWp oder mehr zu bauen.

Und selbst ich, der bekanntermaßen gerne zu Übertreibungen bei 
technischen Geräten neigt, habe keinen Stromkreis in meiner Bude, der 
regulär dauerhaft mit mehr als 500W belastet ist. Auf die 500W komme ich 
vielleicht wenn Arbeits- und Gaming-PC plus etwas Kleinkram gleichzeitig 
laufen. Wenn ich mein kleines Kofferradio aufdrehe, so daß man beim 
guten alten 1800W-Staubsauger nur noch anhand saugt oder saugt nicht 
feststellen kann, ob er ein- oder ausgeschaltet ist, dann bekommt der 
Stromkreis gemittelt 900W ab (die Spitzen dürften sicher höher sein, 
aber das gleicht sich mit Lastpausen aus). Normal sind hier unter 200W 
Dauerlast. Staubsaugen (1800W) dauert nur Minuten, die Waschmaschine 
will während des Heizens 2200W Spitze (und die hat sogar einen eigenen 
Stromkreis). Also wenn ich hier irgendwo 800W einspeise, ist absolut 
ausgeschlossen, daß ich damit irgend eine Leitung über 3,6kW belaste, 
weil aus keiner einzigen Steckdose überhaupt so viel entnehme, bei 
weitem nicht. Ich frage mich wie das gehen soll, daß irgend jemand aus 
einer einzelnen Steckdose dauerhaft mehr als 3kW saugen kann, wobei 
normale Steckdosen sowieso nicht dauerhaft mit mehr als 2,3kW (10A) 
belastet werden sollten.

Wie gesagt, erklärt mir das. Erklärt mir wo ich was übersehe,
wovon eine echte(!) Gefahr ausgeht.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Es ist unerwünscht viele Panele zu nutzen und nur einen Bruchteil der 
Energie abzuholen, weil dann die Werte noch etwas ungünstiger werden als 
hier beschrieben:

Abgabe von sensibler Wärme (Konvektion): Die Paneele erreichen tagsüber 
hohe Temperaturen und geben diese Wärme über Konvektion an die 
Umgebungsluft ab, was die Lufttemperatur in der direkten Umgebung 
erhöht.
Tagesüberhitzung: Studien zeigen, dass ein flächendeckender Einsatz von 
PV-Anlagen auf Dächern die Außentemperaturen tagsüber um bis zu 1,5 °C 
erhöhen kann.

Sensible Hitzeübertragung: Die Kombination aus geringerer 
Wärmespeicherung der Paneele selbst und der Wärmeabgabe an die Luft kann 
den "Urban Heat Island"-Effekt, besonders an heißen Sommertagen, 
verstärken.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Solarpanele zwar die 
Gebäudeoberfläche beschatten, aber aufgrund ihrer dunklen Oberfläche und 
der Wärmeabgabe an die Luft einen leichten bis moderaten wärmenden 
Effekt auf das städtische Mikroklima am Tage ausüben können.

Wenn also jemand so viele Panele anbringt, wäre zu überlegen, ob er 
nicht besser die Anlage fest anschließt für mehr mehr Einspeiseleistung. 
Wenn nicht wäre eine Mikroklimaerwärmungsabgabe einzuführen sicherlich 
die wirksamere Maßnahme.

von Εrnst B. (ernst)


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Ben B. schrieb:
> Das Einzige was die kennen ist Generalverdacht und viele Möglichkeiten,
> ihre zwangsausgelieferte Kundschaft so zu drangsalieren, damit die
> weiterhin möglichst viel von ihrem zu Mondpreisen angebotenen Strom aus
> den eigenen Kraftwerken kauft.

Der VDE ist kein Netzbetreiber und kein EVU. Damit ist der Rest deiner 
aussage schon ziemlich hinfällig.

Ben B. schrieb:
> Wären Stromnetz und Kraftwerke getrennt

Sind sie. Netzbetreiber sind von den Versorgungsunternehmen getrennt 
(seit ca. 20 Jahren), und sogar die Messstellenbetreiber sind getrennt 
(seit ca. 10 Jahren).

Du kannst EVU und Messtellenbetreiber frei wählen.

Also ist exakt das hier:

Ben B. schrieb:
> Was auch viel bringen würde ist wenn man die Stromnetze für viele
> Anbieter liberalisieren würde

seit 20 Jahren umgesetzt.

Ben B. schrieb:
> Dann könnte man
> von einem Verteilnetz-Anbieter zu einem anderen wechseln

Kannst du. Nennt sich "Umzug".
Das Kupfer liegt nunmal schon in der Straße, und da parallel (wie bei 
Glasfaser) ein zweites, drittes, x-tes Netz drüberzubauen ist viel zu 
teuer, das macht kein renditeorientiertes Unternehmen freiwillig.

Ben B. schrieb:
> wie man es mit dem Telefonnetz gemacht
> hat,

Beim Stromnetz ist man sogar noch weiter gegangen. Die Telekom darf ihr 
Netz(Hardware) und ihre Dienstleistungen (Internet/Telefon) noch aus der 
gleichen Gesellschaft heraus anbieten, im Stromnetz ist das verboten.

Netzbetreiber und Energieversorger müssen getrennte Gesellschaften sein, 
damit es keine Interessenkonflikte gibt.

Also genau das hier:

Ben B. schrieb:
> DAS ist doch das Problem, daß man nicht
> nur die Netze betreibt, sondern gleichzeitig auch die Kraftwerke,

Wurde vorhergesehen und direkt unterbunden.

Ben B. schrieb:
> Das wäre mit einer Wieland-Dose nicht möglich?

Dann wäre ein Wechselrichter an der Wieland-Dose und nur noch zwei an 
der Steckdosenleiste. Schaut doch schonmal sicherer aus.

Ben B. schrieb:
> Wie gesagt, erklärt mir das. Erklärt mir wo ich was übersehe,
> wovon eine echte(!) Gefahr ausgeht.

Dein Denkfehler vermutlich: Du gehst davon aus, dass der VDE das für die 
Stromversorger macht. Machen die nicht. Die machen das für die 
Versicherungen und für das Handwerk.

In Gebäude/Feuerversicherungen steht was davon, dass deine 
Elektroinstallation VDE-Richtlinien entsprechen muss. Wenn der VDE diese 
Richtlinien ändert, ändern sich durch die Hintertür die 
Versicherungsbedingungen. Wenn das Risiko für einen Wohnungsbrand nur um 
0.1% steigt (relativ, ich behaupte nicht, dass das Risiko für einen 
BKW-Wohnungsbrand 0.1% wäre!), mag das für jeden Einzelnen ein 
akzeptables Risiko sein. Für die Versicherung mit 1 Mio Verträgen 
bedeutet es aber: Weniger Gewinn.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Εrnst B. schrieb:
> Für die Versicherung mit 1 Mio Verträgen
> bedeutet es aber: Weniger Gewinn.

Für den Versicherten bedeutet das höhere Beiträge für die 
Versicherungspolice, die den Brandschaden mit abdeckt.

von Rainer W. (rawi)


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Ben B. schrieb:
> Bürokratieabbau wäre wenn man einfach sagen würde pro Netzanschluss bzw.
> Zählerplatz darf bei Verzicht auf die Einspeisevergütung ein einziges
> Energie-Einspeisegerät mit bauartbedingt maximal 800VA Einspeiseleistung
> betrieben werden, egal wie und wo es angeschlossen ist

Die pauschale Begrenzung auf ein einziges BKW Energie-Einspeisegerät ist 
doch technischer Unsinn. Die 800VA-Grenze besteht vorgeblich aus 
Sicherheitsgründen, damit nicht zu viel Leistung auf einer Phase zur 
Verfügung steht, da die Einspeisung vom 800VA-Wechselrichter am LS 
vorbei geführt ist und damit zusätzlich auf der Phase liegt. Mit diesem 
Argument gäbe es in einer Elektroinstallation also überhaupt kein 
Problem, wenn man JE PHASE 800VA von BKW-Wechselrichtern über Steckdosen 
einspeist, also insgesamt 2400VA. Nur weil dem gemeinen Bürger nicht 
zumuten kann/will, dass er sich mit der Phasenverteilung auf Steckdosen 
beschäftigen muss und dies nicht von einer Mehrfachsteckdose 
unterscheiden kann, ist nur ein einziges Energie-Einspeisegerät 
zulässig. Die 800VA-Begrenzung müsste sich eigentlich auf die 
Stromkreise beziehen.

: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Rainer W. schrieb:
> Nur weil dem gemeinen Bürger
> unterstellt wird, dass er dies nicht von einer Mehrfachsteckdose
> unterscheiden kann, ist nur ein einziges Energie-Einspeisegerät
> zulässig.

Der eigentlich Grund ist der, daß bis zu 800VA Einspeisung pro Haushalt 
für die Netzbelastung als „nicht relevant“ angesehen werden. So steht’s 
in der übergeordneten EU-Richtlinie, die die Staaten irgendwie umsetzen 
müssen.

Und schaut man sich im europäischen Ausland um, dann ist das Thema in 
den allermeisten Ländern doch deutlich restriktiver geregelt als in D.

Oliver

von Rainer W. (rawi)


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Oliver S. schrieb:
> Der eigentlich Grund ist der, daß bis zu 800VA Einspeisung pro Haushalt
> für die Netzbelastung als „nicht relevant“ angesehen werden. So steht’s
> in der übergeordneten EU-Richtlinie, die die Staaten irgendwie umsetzen
> müssen.

Falls Backofen und Induktionsherd in der Küche laufen, fließen auf den 
drei Phasen etliche kVA durch das Netz zum Verbraucher, falls an jeder 
Phase 800VAC PV-Einspeisung hängen würden, flösse die Differenz zum 
Eigenverbrauch, also maximal 2,4kVA ins Netz. Die limitierende 
Netzbelastung wird also durch die Auslegung auf die daran hängenden 
Haushaltsverbraucher und nicht durch die Leistung der PV-Einspeisung 
bestimmt. Die EVUs müssten vielleicht einmal das Thema Netzstabilität 
verschärft angehen.
Die Sinnhaftigkeit der EU-Richtlinie und der Umsetzung in den einzelnen 
Mitgliedsstaaten ist ein politisches Thema, kein technisches.

von René H. (mumpel)


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Ben B. schrieb:
>>> verpolungssichere Steckdosen haben, der Schuko hier nicht
>> Verpolungssicher, bei Wechselstrom? Wozu?
> Dem Strom ist das egal, aber es kann einen Unterschied im Gerät machen,
> welche Seite der Leitung auf Erdpotential liegt. Es gibt Wechselrichter,
> die messen dass und beschweren sich wenn Phase und Null am Gerät
> vertauscht wurde.
>

M.W. nützt das alles nur, wenn die gesamte Hauselektrik gleich verkabelt 
ist. L links, N rechts, Gelb-Grün natürlich in der Mitte. Wenn es auch 
nur bei einer Steckdose oder einem Schalter andersrum angeschlossen 
wird, oder in einem Gerät, könnte es (theoretisch) "Probleme" geben. 
Dann nützt ein Verpolungsschutz auch nichts. Angeblich sollen 
Brummschleifen daher kommen, dass an der Hausverkabelung etwas nicht 
passt. Audiophile stecken daher alle Stecker so lange rum und num, bis 
das Brummen weg ist (ob das wirklich hilft weiß ich nicht).

: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Rainer W. schrieb:
> Die Sinnhaftigkeit der EU-Richtlinie und der Umsetzung in den einzelnen
> Mitgliedsstaaten ist ein politisches Thema, kein technisches.

<Loriot>Ach was!!!</Loriot>

Oliver

von René H. (mumpel)


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Dieter D. schrieb:
> Haftung des Vereins: Im Außenverhältnis, also gegenüber Geschädigten,
> haftet der Verein jedoch weiterhin für die Handlungen seiner Vertreter.

Dafür gibt es Versicherungen. Die sind nicht gerade günstig. Das ist 
auch einer der Gründe, weshalb bei uns in der "BSW Modellbahngruppe" die 
"DGUV Vorschrift 4 (Elektrische Anlagen und Betriebsmittel)" gilt, 
offiziell zumindest.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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DGUV ist übrigens auch ein gutes Stichwort. Die DGUV Vorschriften 
(Unfallverhütungsvorschriften, UVV) werden von den Trägern der 
gesetzlichen Unfallversicherung erlassen, also von den gewerblichen 
Berufsgenossenschaften und den Unfallkassen.

Diese Interessengruppen mischen übrigens auch beim Erarbeiten der 
Vorschriften durch den VDE und auch VDI mit.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Anknüpfend zu dem Beispiel der Erwärmung, gibt es ein Beispiel von einer 
Anlage wo einer der Wechselrichter der Solarpanele auf dem Dach ausfiel. 
Die Folge war bei einem Ausfall von 50% der Energieabholung eine 
Temperaturerhöhung der Durchschnittwerte auf dem Dach und der 
unmittelbaren Hausumgebung von fast drei Grad.

von H. H. (hhinz)


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In der Klinik scheint es mal wieder zu einer Verwechslung der 
Medikamente gekommen zu sein.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ben B. schrieb:
> Was auch viel bringen würde ist wenn man die Stromnetze für viele
> Anbieter liberalisieren würde, wie man es mit dem Telefonnetz gemacht
> hat,

Das Sromnetz hat gegenüber einem Telefonnetz einen großen Unterschied. 
Ein Telefonnetz muss nicht stabilisiert werden in Spannung, Leistung und 
Phase.

Diese Belastung wird immer noch den Anbietern von konventionellen 
Kraftwerken zugeschoben. Diese müssen das von den Kosten her schultern. 
Und gerade die vielen Balkonanlagen machen es den Betreibern schwerer, 
die Netze stabil zu halten. Deren Erzeugung über den Tag schwankt am 
stärksten.

Der Durchschnittspreis, den die Erzeuger bekommen ist trotz der 
Spitzenpreise zu bestimmten Zeiten, unter den 8ct an Vergütung für die 
Einspeiser.

Es gibt durchaus Einspeiser, die kommen damit so gerade über die Runden. 
Wenn diese allerdings noch einen Energiespeicher betreiben würden, 
müßten aber diese Kosten auch gedeckt werden. Diese liegen bei rund 10ct 
pro kWh. Um damit über die Runden zu kommen müßte der gespeicherte Strom 
dann für 18ct verkauft werden können. Mit allen Abgaben und Steuern 
müßte dann dieser für 60ct pro kWh auf der Rechnung beim Kunden 
aufschlagen.

von Rainer W. (rawi)


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Dieter D. schrieb:
> Die Folge war bei einem Ausfall von 50% der Energieabholung eine
> Temperaturerhöhung der Durchschnittwerte auf dem Dach und der
> unmittelbaren Hausumgebung von fast drei Grad.

Das nennt sich "Energieerhaltung". Wenn die Leistung nicht über die 
Kabel abgeführt wird, muss sie sich woanders bemerkbar machen. Auch 
Solarpanele sind an Naturgesetze gebunden.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rainer W. schrieb:
> Das nennt sich "Energieerhaltung". Wenn die Leistung nicht über die
> Kabel abgeführt wird, muss sie sich woanders bemerkbar machen. Auch
> Solarpanele sind an Naturgesetze gebunden.

Stimmt. Das ist aber anderen nicht so klar, wie in diesem und auch in 
anderen Threads schon häufiger zu lesen und sehen war. Für diesen 
Personenkreis ist das sogar so eine Katastrophe, dass diese sich in 
alternative Physik flüchten müssen. Und das alles nur, damit diese sich 
nicht das eigene Hirn anstrengen müsssen für technische Lösungen zur 
Verbesserung.

von H. H. (hhinz)


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Rainer W. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Die Folge war bei einem Ausfall von 50% der Energieabholung eine
>> Temperaturerhöhung der Durchschnittwerte auf dem Dach und der
>> unmittelbaren Hausumgebung von fast drei Grad.
>
> Das nennt sich "Energieerhaltung". Wenn die Leistung nicht über die
> Kabel abgeführt wird, muss sie sich woanders bemerkbar machen. Auch
> Solarpanele sind an Naturgesetze gebunden.

Aber nicht an die des irren Dieters. So viel Energie können die 
Solarzellen gar nicht abführen, um eine weitläufige Temperaturänderung 
von 3K zu verursachen.

von Udo S. (urschmitt)


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Εrnst B. schrieb:
> und Messtellenbetreiber frei wählen.

Erkläre mal wie kann ich den Messtellenbetreiber wechseln?

von Rainer W. (rawi)


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H. H. schrieb:
> So viel Energie können die Solarzellen gar nicht abführen, um eine
> weitläufige Temperaturänderung von 3K zu verursachen.

Was auch immer "weitläufig" in diesem Zusammenhang bedeutet, magst du da 
wohl recht haben. Unter STC-Bedingungen und bei einem Solarpanel mit 20% 
Wirkungsgrad, dürfte bei halber elektrischer Abnahme eine zusätzliche 
Heizleistung von weniger als 100 W/m² zur Verfügung stehen. Das ist 
nicht die Welt.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rainer W. schrieb:
> Das ist nicht die Welt.

Das war auch nur der maximale Unterschied zur Mittagszeit. Aber trotzdem 
noch Beindruckend.

von Oliver S. (oliverso)


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Udo S. schrieb:
> Εrnst B. schrieb:
>> und Messtellenbetreiber frei wählen.
>
> Erkläre mal wie kann ich den Messtellenbetreiber wechseln?

Genauso wie den Stromlieferanten.

Oliver

von Εrnst B. (ernst)


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Udo S. schrieb:
> Erkläre mal wie kann ich den Messtellenbetreiber wechseln?

Genau wie beim Stromvertrag. Du suchst dir einen neuen, schließt bei dem 
einen Vertrag ab, und der kümmert sich um die Kündigung beim alten 
Messstellenbetreiber.

(z.B., nicht als Werbung gedacht)
https://www.metrify.de/messstellenbetreiber

von H. H. (hhinz)


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Dieter D. schrieb:
> Rainer W. schrieb:
>> Das ist nicht die Welt.
>
> Das war auch nur der maximale Unterschied zur Mittagszeit. Aber trotzdem
> noch Beindruckend.

Vor allem eingebildet.

von Christian R. (supachris)


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Rainer W. schrieb:
> Das nennt sich "Energieerhaltung". Wenn die Leistung nicht über die
> Kabel abgeführt wird, muss sie sich woanders bemerkbar machen. Auch
> Solarpanele sind an Naturgesetze gebunden.

Ohne Solarpanele würde die Sonnenergie halt das dunkle Hausdach 
erhitzen. Oder verschwindet die Energie in dem Fall dann einfach? Die 
wenigsten haben hierzulande ein weißes, hoch reflektierendes Dach.

Und selbst wenn, dann steigt in der bisher bekannten Physik die Wärme 
nach oben, erhitzt also nicht die Umgebung des Hauses unten.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Der VDE ist kein Netzbetreiber und kein EVU.
Er setzt sich aber aus den gleichen Menschen zusammen, die bestimmt 
nicht für einen Wechsel zwischen EVU, VNB oder Kraftwerksbetreiber ihre 
grundsätzlichen Ansichten ändern werden und ihre Handlungsstrategie, mit 
der sie vor allem den eigenen Arsch an die Wand kriegen wollen, ändert 
sich dadurch auch nicht.

> Damit ist der Rest deiner
> aussage schon ziemlich hinfällig.
Sehe ich anders, aber das liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters.

> Du kannst EVU und Messtellenbetreiber frei wählen.
Ja, wenn ich meine Verlängerungsschnur in Polen einstecke.

>> Dann könnte man von einem Verteilnetz-Anbieter
>> zu einem anderen wechseln
> Kannst du. Nennt sich "Umzug".
Top, am besten gleich in ein anderes Land wenn man schon mal dabei ist.

> Netzbetreiber und Energieversorger müssen getrennte Gesellschaften
> sein, damit es keine Interessenkonflikte gibt.
Auf dem Papier vielleicht, in der Praxis scheint das eher schlecht zu 
funktionieren.

> Wurde vorhergesehen und direkt unterbunden.
Offenbar nicht wirkungsvoll genug. Aber wen wundert das wenn man auch 
noch eine Energie-Lobbyistin mit der Leitung des ganzen Haufens betraut. 
Daß da nicht die besten Ergebnisse fürs Volk bei rauskommen wie es für 
Politiker eigentlich Ziel sein sollte, wusste man doch vorher. 
Vielleicht sollte man Team Blau echt mal eine Chance geben. Schlimmer 
als Gas-Kati wirds ganz sicher nicht.

> Dann wäre ein Wechselrichter an der Wieland-Dose und nur noch zwei
> an der Steckdosenleiste. Schaut doch schonmal sicherer aus.
Bullshit bzw. immer noch grundsätzlich verboten wie vorher und die 
Schuko-Steckdosenleise könnte sich am gleichen Endverbraucherstromkreis 
befinden wie die Wieland-Dose.

> Dein Denkfehler vermutlich: Du gehst davon aus, dass der VDE das
> für die Stromversorger macht. Machen die nicht. Die machen das
> für die Versicherungen und für das Handwerk.
Ach sooo... na dadurch wird ja alles besser. Fortlaufende 
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen fürs Elektro-Handwerk und noch mehr 
Kleingedrucktes für die Drückeberger e.V. ... ja nun verstehe ich das, 
da ist auf jeden Fall etwas dran.

Grundsätzlich hätte ich da kein Problem mit bzw. mir wäre das egal, wenn 
man nicht ständig seine eigenen Vorschriften immer wieder grundlegend 
abändern würde, so daß eine gerade mal 10 Jahre alte Unterverteilung zum 
Anschluss einer PV-Anlage schon wieder komplett rausgerissen und mit 
einer größeren Baustelle ein neuer Schrank gesetzt werden muss wenn der 
alte die geforderten tausend Reihen Hutschienen nicht hat. Meine 
Verteilung ist etwa 20..25 Jahre alt und funktioniert so prächtig, daß 
sie sogar beim ungedrosseltem Betrieb eines 21kw Durchlauferhitzers (der 
mir über Stunden, Tage, Wochen erlaubt wäre) nicht in Flammen aufgeht. 
Aber wenn man da nun 8kW PV anschließt, explodiert deswegen die ganze 
Welt, oder was?! Und nein, keine Sorge, ich will meine PV nicht mehr 
irgendwo anschließen, der Drops ist gelutscht. Genau so wie die 
Klimaziele, die Lobbyisten werden das schon regeln.

> In Gebäude/Feuerversicherungen steht was davon, dass deine
> Elektroinstallation VDE-Richtlinien entsprechen muss. Wenn der
> VDE diese Richtlinien ändert, ändern sich durch die Hintertür
> die Versicherungsbedingungen. Wenn das Risiko für einen
> Wohnungsbrand nur um 0.1% steigt (relativ, ich behaupte nicht,
> dass das Risiko für einen BKW-Wohnungsbrand 0.1% wäre!), mag das
> für jeden Einzelnen ein akzeptables Risiko sein. Für die
> Versicherung mit 1 Mio Verträgen bedeutet es aber: Weniger Gewinn.
Das ist doch aber auch totaler Blödsinn, bzw. die Umsetzung ist es. Es 
ist nicht möglich, Wohnungsbrände mit absoluter Sicherheit zu 
verhindern. Wäre es möglich, dann würden sich die Versicherungen darüber 
genau so aufregen - weil dann nämlich niemand mehr 'ne Versicherung 
bräuchte und die alle krachen gehen. Man darf da auch nicht alle über 
einen Kamm scheren, das Wohnungsbrandrisiko durch den ausgedörrten 
Weihnachtsbaum mit gefühlt 300 echten Kerzen dürfte weit über dem einer 
PV-Anlage mit Speicher liegen, selbst wenn diese nur weitgehend (und 
nicht absolut) normgerecht an eine Altbestand-Unterverteilung 
angeschlossen sein sollte. Und es kommt auch niemand mit der Forderung, 
daß ich mein Haus in mehrere Brandabschnitte aufteilen muss und der 
Raum, in dem dieser Weihnachtsbaum betrieben wird, eine brandsichere Tür 
braucht und evtl. noch mit einer Sprinkleranlage ausgestattet werden 
muss, die im Bedarfsfall den Vesuv löschen kann. Und 10 Jahre später 
wird dann die Nachrüstung einer Feuerlöschpumpe mit 50m³ Resevetank für 
die Sprinkleranlage verlangt, weil ihr Betrieb sonst nicht mehr 
zuverlässig genug gewährleistet werden kann. Natürlich mit 
Dieselgenerator für den Ersatzstrombetrieb, falls man die Kerzen im 
Falle eines Stromausfalls zur Beleuchtung verwendet. Dabei darf der 
Dieselgenerator natürlich nicht zur Ersatzstromversorgung für die Bude 
genutzt werden, sondern muss aufgrund irgendwelcher Regeln des DFLPA e.V 
(Deutscher Feuerlöschpumpenausschuss) ausschließlich der Feuerlöschpumpe 
zur Verfügung stehen. Du siehst, wo das hinführt - man reglementiert 
sich zu Tode bis alles keinen Sinn mehr ergibt. Ich "betreibe" so einen 
Weihnachtsbaum gar nicht und ich koche auch nicht regelmäßig für 'ne 
20köpfige Familie, allein dadurch wird das Brandrisiko in meiner Bude 
schon mal deutlich stärker gesenkt, als es durch eine PV-Anlage mit 
Speicher steigt.

von Udo S. (urschmitt)


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Dieter D. schrieb:
> Das war auch nur der maximale Unterschied zur Mittagszeit. Aber trotzdem
> noch Beindruckend.

Nicht beeindruckender als wenn du dich mit einer schwarzen Hose im 
Sommer in die Sonne setzt.
Da wird es dir "lokal" auch ein paar Grad wärmer
Zum Vergleich kannst du ja ein Bein mit einem weißen Tuch abdecken.

von Udo S. (urschmitt)


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Εrnst B. schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> Erkläre mal wie kann ich den Messtellenbetreiber wechseln?
>
> Genau wie beim Stromvertrag. Du suchst dir einen neuen, schließt bei dem
> einen Vertrag ab, und der kümmert sich um die Kündigung beim alten
> Messstellenbetreiber.
>
> (z.B., nicht als Werbung gedacht)
> https://www.metrify.de/messstellenbetreiber

Danke, das war mir nicht bekannt.

von Armin X. (werweiswas)


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Ben B. schrieb:
> Wie gesagt, erklärt mir das. Erklärt mir wo ich was übersehe,
> wovon eine echte(!) Gefahr ausgeht.

Jaaaa aber
Du KÖNNTEST trotzdem auf die Idee kommen bei strahlendem Sonnenschein 
zwei elektrische Tischgrill gleichzeitig am selben Anschluss zu 
betreiben. Und dann könnte die Leitun zum Tischgrillevent im Fehlerfall 
überlastet werden...
Aber ich glaub die haben nur 2kW Anschlussleistung. Also nehmen wir drei 
Tischgrills an der Dreifachsteckdose... 😆🥳

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Christian R. schrieb:
> Ohne Solarpanele würde die Sonnenergie halt das dunkle Hausdach
> erhitzen.

Als Referenz hatten diese noch ein paar andere Flachdächer 
(Reflexionsgrade 0,10-0,35) der anderen Gebäude der Hochschule. Eines 
der Dächer war sogar begrünt.

Eine im März 2012 veröffentlichte Studie der NASA bestätigte zudem, dass 
in den heißen Sommermonaten in New York City durch weiße Dächer die 
Dachtemperatur um durchschnittlich 25 Grad sinken würde. "LEED-Projekt"

Nur hat diese Studie leider nicht diese Aktion überlebt:
https://www.geo.fu-berlin.de/bibliotheken/Aktuelles/Verschwindende-Daten---Trump-Administration-entfernt-Klimainformationen-von-Regierungswebsites.html

von Christian R. (supachris)


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Das weiße Dächer kühl halten wussten die Leute schon vor 5000 Jahren, da 
braucht man keine Studien.

Und was soll uns das ganze eigentlich sagen? Sollen wir anstatt PV doch 
lieber die Braunkohle verbrennen und die globale Temperatur dadurch 
deutlich stärker erhöhen als das durch den PV Albedoeffekt möglich wäre?

von Joachim B. (jar)


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René H. schrieb:
> M.W. nützt das alles nur, wenn die gesamte Hauselektrik gleich verkabelt
> ist. L links, N rechts

ist aber saublöd geregelt

bei Audio ist rot R wie rechts, bei Phase soll es nun L wie links sein 
und Warmwasser da dreht man auch den linken Hahn auf, ausser der 
Lehrling hat dem Meister gegenüber gestanden wie bei einigen Freunden wo 
Vor- und Rücklauf bei Heizungen vertauscht wurden.

von René H. (mumpel)


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Joachim B. schrieb:
> ist aber saublöd geregelt

Wenn es anders sein soll, müsste der Strom schon "andersrum reinkommen". 
;-)
(Ja ich weiß. Wechselstrom bleibt Wechselstrom. Oder doch nicht?). Im 
Übrigen ist L die Phase. N sollte eh blau sein. L kann auch braun sein.

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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BTW:

L = Links/Left/Line. Man könnte auch sagen "Das ist historisch 
gewachsen". Als der Strom erfunden wurde, hat noch keiner an ein 
Konsortium gedacht, welches mal festlegt, dass der Pluspol rechts zu 
sein hat und rot zu kennzeichnen ist. ;)

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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René H. schrieb:
> dass der Pluspol rechts zu sein hat und rot zu kennzeichnen ist. ;)

Also binärer Strom. Als non-binärer Strom gibt es später AC. Was ist, 
wenn non-binäre Personen deshalb nur mit AC versorgt werden wollen und 
der Strom vorher nicht binär gemacht werden darf. Können diese dann 
gegen DC-Link klagen?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Übrigens, so sind die Preise am Strommarkt:

https://www.merkur.de/wirtschaft/frankreich-das-ist-der-grund-weshalb-strom-in-deutschland-so-viel-teurer-ist-als-in-zr-94248823.html

"Am Dienstag (31. März) wurden deutsche Stromverträge für Mai an der 
Börse bei 86,80 Euro pro Megawattstunde gehandelt. In Frankreich lag der 
entsprechende Preis laut Daten der EEX bei 22,06 Euro pro 
Megawattstunde."

Übrigens 8ct für die eingespeiste kWh entstpricht einem Strompreis von 
80 Euro pro Megawattstunde. D.h. dieser Strom ist auch nicht günstig.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Und 180 Euro pro MWh wären es mit zusätzlicher Abzahlung des 
Batteriespeichers.

von Le X. (lex_91)


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Dieter D. schrieb:
> "Am Dienstag (31. März) wurden deutsche Stromverträge für Mai an der
> Börse bei 86,80 Euro pro Megawattstunde gehandelt. In Frankreich lag der
> entsprechende Preis laut Daten der EEX bei 22,06 Euro pro
> Megawattstunde."

Diverse Suchmaschinen nennen mir für französische Endkundenverträge 
einen Preis von ~0,25€/kWh (da sind massive staatliche Förderungen mit 
drin).
25 Cent zahl ich momentan auch.
Scheinbar machen wir hier doch nicht so viel falsch.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Le X. schrieb:
> Diverse Suchmaschinen nennen mir für französische Endkundenverträge

Und da sind auch noch viele Abgaben auf dem Strompreis.

Obiges sind die Preise an der Strombörse die Einkaufspreise. Ohne 
Förderung wäre die solarerzugte Energie meistens ein unverkäuflicher 
Ladenhüter an der Börse.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Der Rückspeiseschutz bei Ausfall des Netzes ist ein wichtiger Schutz. 
Vor einigen Jahren gab es ein Problem mit einer Anlage, die zyklisch 
versuchte einzuspeisen, aber wegen Überlastung, da die 230V auf dem Netz 
fehlten, immer wieder abschaltete. D.h. bei Arbeiten an Stromnetzen ist 
dadurch noch wichtiger geworden auf gute redundante Erdung und 
Kurzschließen zu achten zusätlich zur Freischaltung.

Zusätzlich war es notwendig die Messung von Spannung, Strom und 
Phasenlage bis in die Mittelspannungsnetze auszubauen und 
fernzuübertragen.

Besonders die Mittelspannungstransformatoren mit Spannungsanpassung, als 
essenzielle Komponenten in Energieversorgungsnetzen, um Schwankungen in 
der Mittelspannung und Niederspannung auszugleichen, waren entsprechend 
für die neuen Energien vorzubereiten. Die Anpassung erfolgt in der Regel 
durch Anzapfungen (Taps) auf der Primärseite (Hochspannungsseite), die 
es ermöglichen, das Übersetzungsverhältnis zu ändern.

Hinzu kommen schnelle Schalter, die auch deutlich über zehntausende von 
Schaltspielen unter Last aushalten, die aus der Ferne von Zentralen 
angesteuert werden. Im Hintergrund läuft dieser Ausbau weiter und ist 
noch nicht abgeschlossen. Solche Änderungen werden durchgeführt, wenn 
ein solcher Trafo zurück ins Werk muss um neu bewickelt zu werden. Es 
sind dabei auch die Kapazitäten der Firmen zu berücksichtigen. Es kann 
sich keine Firma leisten für 10 Jahre die Kapazitäten stark hochzufahren 
um danach eine Durststrecke von 10 Jahren zu haben, wofür das Personal 
wieder abgebaut werden müßte.

von H. H. (hhinz)


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Heute phantasiert Dieter mal wieder besonders schlimm.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Hm. Also erstens ist mir einigermaßen egal, ob fremde Anlagen Probleme 
haben oder nicht. Das ist weder meine Verantwortung, noch habe ich das 
Recht, da irgendwem in seine eigenen Dinge reinzureden. Ich muss mich 
nur um meine eigene Anlage kümmern, daß die so funktioniert wie sie 
soll. Wenn das alle so machen, gibts auch keine Probleme.

Zweitens gibts die Spannungsanpassung mit umschaltbaren Transformatoren 
zwischen der 110kV und 10..30kV Ebene nicht erst seit den erneuerbaren 
Energien, sondern es ist schon immer so gewesen, daß die Spannung im 
Hoch- und Höchstspannungsnetz nicht sonderlich konstant ist. Vor allem 
im 110kV und 220kV Netz treten je nach Last starke Schwankungen auf. 
220kV klingt zwar nach viel, aber diese Leitungen können nur 400..750kVA 
pro System übertragen. Die DDR hatte massive Probleme mit der 
Spannungshaltung in ihrem 220kV-Netz. Vor allem im lastschwachen Norden 
stieg die Spannung durch die kapazitive Ladeleistung der Leitungen an 
manchen Tagen so sehr an, daß man dort Leitungen und ganze Teile von 
Umspannwerken (vor allem die 380kV Ebene) abschalten musste, um die 
Spannung in sicheren Grenzen zu halten. Deswegen hat man z.B. 
unmittelbar nach der Wende den 380kV-Teil des Umspannwerks Lubmin und 
die abgehenden 380kV Leitungen stillgelegt, nachdem das Kernkraftwerk 
Greifswald (am Standort Lubmin) abgeschaltet worden war. 
Glücklicherweise hat man sie nicht zurückgebaut, so daß diese Leitungen 
heute für den Transport von erneuerbarer Energie aus dem Nordosten in 
Richtung Berlin und Süden genutzt werden können. Im mittleren Süden der 
DDR - wo die meisten Kraftwerke und energieintensive Industrie 
angesiedelt waren, hatte man dagegen eher Probleme mit zu niedriger 
Spannung im Hoch- und Höchstspannungsnetz, was besonders in diesen 
Gebieten bis in die Privathaushalte durchschlug. Jeder Privathaushalt 
mit einem Fernseher war gewissermaßen an seiner eigenen Spannungshaltung 
beteiligt, da solchen Geräten üblicherweise ein Stelltrafo 
(Stufen-schaltbarer Spartransformator, z.B. Feutron 1223) vorgeschaltet 
wurde, den man vor dem Einschalten des Fernsehers auf 220V einstellen 
musste. Das wussten und konnten selbst Kinder damals, heute können die 
nur noch ihr Handy laden.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ben B. schrieb:
> Glücklicherweise hat man sie nicht zurückgebaut,...

Das ist einem älteren Herren von Vattenfall zu verdanken, der 
weitergedacht hatte.

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