Halb Offtopic aus dem Bereich Bürokratiewahnsinn der EU: Ab einem gewissen Versandvolumen müssen Firmen Angaben machen, welche Güter sie innerhalb der EU verschicken, die sogenannte Intrastatmeldung. Land, Warentarifnummer, Gewicht und Wert und das Statistische Bundesamt erstellt dann schönen Report. Mich würden Erfahrungsberichte interessieren, wie das bei euch auf Arbeit gelöst ist, vor allem im Hinblick auf Kleinkram bei Mouser und Co im Wert weniger Cent. Wenn ich zum Beispiel bei Mouser bestelle, kommt die Ware mit französischer Rechnung aus Frankreich. Nach Meinung auf Arbeit muss hierfür eine Intrastatmeldung abgegeben werden. Was dann in der Praxis bedeutet, dass jemand für jede Position im Warenkorb, auch wenn es nur ein Gurtabschnitt mit Widerständen ist, die Warentarifnummer sowie das Gewicht abrufen und in eine Liste eintragen muss, die dann ans Amt gemeldet wird. Das ist doch Quatsch, oder? Zum einen ist doch nicht der Sinn, dass jede größere Firma bei Überschreitung der Schwellwerte ab sofort sämtliche im Ausland gekauften Bleistifte und Rollen Klopapier melden muss. Und zum anderen steht der zeitliche Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen. Wie läuft das bei euch, falls ihr über der Meldeschwelle liegt? Das betrifft doch jede R&D-Abteilung, die abseits des ERP-Systems Kleinkram für Prototypen oder Versuche benötigt? Gibt es da keine Abkürzung oder Vereinfachung?
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