Hallo zusammen, da der CH341A standardmäßig dauerhaft 5 Volt ausgibt und der EEPROM 25040 nur maximal 3,3 Volt verträgt, bin ich wie folgt vorgegangen: Ich habe mir für den CH341A einen MSOP‑8‑Adapter besorgt und diesen auf die Stiftleiste gelötet. Anschließend habe ich die Pins 4 und 8 vom Adapter entfernt, sodass sie keinen Kontakt mehr zum CH341A haben. Pin 4 und Pin 8 habe ich jeweils mit einem Kabel versehen und diese mit einem Knopfzellenhalter für eine CR2032 verbunden. Dadurch ergibt sich folgende Versorgung: Pin 4 = Minus der Knopfzelle (GND) Pin 8 = Plus der Knopfzelle (3,0 V) Das GND des CH341A wird ebenfalls an Pin 4 angeschlossen. So ist zumindest mein Plan. Habe ich etwas vergessen, oder kann ich den EEPROM auf diese Weise problemlos auslesen? Da der Hersteller des EEPROMs im CH341A‑Programm bzw. in AsProgrammer nicht gelistet ist, würde ich es mit folgenden Chip‑Typen versuchen: 25040 25AA040 25A040 25LC040 usw. Falls ihr bessere oder elegantere Lösungen habt, freue ich mich über Vorschläge. Vielen Dank und liebe Grüße Kalle
Kalle R. schrieb: > EEPROM > 25040 nur maximal 3,3 Volt verträgt Welches 25040 soll das sein? Alle mir bekannten vertragen 1,8..5,5V.
Selbst wenn es nur 3.3V wäre, die Eingangspins vertragen nur VCC+1V. Mit der Knopfzelle also 4V.
Hallo, ich habe leider nur folgende Informationen: Hersteller: Philips EEPROM‑Typ: 25040 Der EEPROM sitzt auf der Renault‑Schlüsselkarte vom Laguna II und Espace IV. Mir wurde gesagt, dass man ihn nur mit 3 Volt, maximal 3,3 Volt, auslesen darf, weil die Schlüsselkarte selbst ja ebenfalls mit einer 3‑Volt‑Knopfzelle betrieben wird. Bevor ich den EEPROM beschädige, wollte ich lieber hier nachfragen. Der EEPROM ist auf jeden Fall nicht direkt auf der Karte beschriftet, daher gehe ich davon aus, dass die Spannungsgrenze hauptsächlich gilt, wenn man ihn auf der Platine belässt. Dort könnten andere Bauteile empfindlich reagieren, wenn man mit 5 Volt arbeitet. Wenn der EEPROM jedoch ausgelötet ist, sollte das Auslesen mit 3,3 Volt problemlos möglich sein. Zum Vergleich: Den EEPROM im Lenkradschloss lese ich ebenfalls mit dem CH341A aus, und dort liegen ja auch die 5 Volt an, die der Programmer über USB bekommt. Liebe Grüße Kalle
Das ist ein 25AA040 von Microchip. Das verträgt problemlos 5V, aber man muss das abweichende Pinout bei TSSOP beachten!
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Kalle R. schrieb: > da der CH341A standardmäßig dauerhaft 5 Volt ausgibt und der EEPROM > 25040 nur maximal 3,3 Volt verträgt, bin ich wie folgt vorgegangen: Das von Dir verwendete CH341-Board hat einen Konstruktionsfehler. Näheres und Reparatur findest Du unter https://www.flashrom.org/supported_hw/supported_prog/ch341ab.html ich habe nochmal 2 bessere Bilder angehängt.
Hallo, danke fürs Bild. Ja so ne Anleitung habe ich auch schon gefunden gehabt. Nach deinen Bildern her, kappst du die 5 Volt Verbindung und stellst eine dauerhafte 3 Volt Verbindung her. Nur hat er das bei der anderen Anleitung etwas anders gemacht. Ich hänge dir mal das Bild an. 1bed3410-73c8-48a9-9c2c-16f81681eb9b.jpeg Aber du sagst das andere Bild ist besser und einfacher? Fakt ist ja das beide dauerhaft 3 Volt liefern und wichtig ist halt das der Pin im Kreis keinen Kontakt mehr zu dem CH341 hat, wenn ich dich richtig verstanden habe und das soll ich so machen und dann habe ich Ruhe und keine Probleme mehr. Kannst du auch ein Programm zum Auslesen empfehlen? Ich benutze das Programm CH341 AS Liebe Grüße Kalle
Es ist bei meinem Board egal, ob man an den Mittleren Pin des Spannungswandlers oder an den Kondensator geht, bei meinem Board sind die verbunden. Kannst Du ja noch ggf. durchpiepsen. Den Pin 28 mit Lötspitze erhitzen, anheben (habe ich mit einer Abbrechklinge gemacht), Kaptonband drunter und den Pin 28 dann an 3,3 Volt w.o. Die meisten Flashroms laufen mit 3,3 oder 2,5 Volt (und sind ggf. 3,3 Volt tolerant), daher das auf 3,3 Volt umstellen. Du hast ja ein EEPROM mit I2C, das kann auch 5 Volt, die Frage ist halt der Rest der Elektronik. Edit: Bild angehängt, habe ich erst vor kurzem gefunden.
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Stephan S. schrieb: > Du hast ja ein EEPROM > mit I2C, Nö, es hat SPI. > das kann auch 5 Volt, Auf jeden Fall. Kann halt sein, dass es schon kaputt ist, durch den Anschluss der Batterie an I/O-Pins.
H. H. schrieb: > Das ist ein 25AA040 von Microchip. > > Das verträgt problemlos 5V, aber man muss das abweichende Pinout bei > TSSOP beachten! Die von Kalle verwendete Adapterplatine berücksichtigt NICHT die geänderte Pin-Belegung des TSSOP-Gehäuses, die verbindet stur 1 mit 1, 2 mit 2, ..., bis 8 mit 8. Sehr schlecht.
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Stephan S. schrieb: > H. H. schrieb: >> Das ist ein 25AA040 von Microchip. >> >> Das verträgt problemlos 5V, aber man muss das abweichende Pinout bei >> TSSOP beachten! > > Die von Kalle verwendete Adapterplatine berücksichtigt NICHT die > geänderte Pin-Belegung des TSSOP-Gehäuses, die verbindet stur 1 mit 1, 2 > mit 2, ..., bis 8 mit 8. Sehr schlecht. Muss man eben über Dupont-Käbelchen anschließen. Und auf dem Adapter noch einen kleinen Pufferkondensator anbringen.
@Kalle: Falls Du keine TSSOP-Adapterplatinen hast, bei mir liegen einige rum. Kannst Du sofort eine haben, musst halt frei verdrahten. Und der Tip von H.H. mit dem C ist sicher gut, 100 nF in unmittelbarer Nähe zum EEPROM
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H. H. schrieb: > Stephan S. schrieb: >> H. H. schrieb: >>> Das ist ein 25AA040 von Microchip. >>> >>> Das verträgt problemlos 5V, aber man muss das abweichende Pinout bei >>> TSSOP beachten! >> >> Die von Kalle verwendete Adapterplatine berücksichtigt NICHT die >> geänderte Pin-Belegung des TSSOP-Gehäuses, die verbindet stur 1 mit 1, 2 >> mit 2, ..., bis 8 mit 8. Sehr schlecht. > > Muss man eben über Dupont-Käbelchen anschließen. Und auf dem Adapter > noch einen kleinen Pufferkondensator anbringen. Hallo, darum habe ich ja auch die Pins 4 & Pin 8 erst garnicht mit dem CH341 verbunden sondern es gleich mit dem Kabel zur Batterie gemacht und bin dann von GND ebenfalls zu Minus der Batterie, so das ich eigentlich nur noch Aktiv diese Pins in dem CH341 habe, Pin 1 Pin 2 Pin 3 Pin 5 Pin 6 Pin 7 Und da der Eeprom ja ein kleiner ist, habe ich mit diese dann als Adapter gekauft. TSSOP8 Adapter Ebay 264747323133 Da die ja 2 Seiten haben und ich brauchte ja nur die 0,65 Seite. Ob der Eeprom vorher schon einen weg hat, kann ich leider nicht sagen da ich ihn nicht auslesen konnte, beziehunsweise nur FF bekommen hatte und dann war auch plötzlich das Bein von Pin 1 weg. So das ich jetzt erst mal auf meinen Freund warten muss, bis er mir einen neuen Eeprom schickt oder er es selber hinbekommt diesen Auszulesen und dann könnte ich das Ausgelesende bearbeiten usw. Bin was Löten usw. Angeht kein Experte, auch wenn ich viel an Renault Schraube und die Elektronik mache, sowie Schlüsselkarten. Dennoch ist es gut auch Freunde zu haben, die einen helfen und auch Unterstützen. Liebe Grüße Kalle
Kalle R. schrieb: > Und da der Eeprom ja ein kleiner ist, habe ich mit diese dann als > Adapter gekauft. > TSSOP8 Adapter > Ebay 264747323133 Du hast aber schon verstanden, dass dieser Adapter in dem Fall falsch ist?
Kalle R. schrieb: > darum habe ich ja auch die Pins 4 & Pin 8 erst garnicht mit dem CH341 > verbunden sondern es gleich mit dem Kabel zur Batterie gemacht und bin > dann von GND ebenfalls zu Minus der Batterie, so das ich eigentlich nur > noch Aktiv diese Pins in dem CH341 habe, Ganz schlechte Idee GND ist das Bezugspotential aller anderen Signale, das muss mit dem Lesegerät verbunden bleiben. Und nur die Versorgungsspannung abzusenken, nicht aber die Signalpegel, mit denen das EEPROM angesteuert wird, ist kontraproduktiv, denn wie im Datenblatt steht, darf an keinem Eingang eine Spannung angelegt werden, die höher ist als die Versorgungsspannung.
Stephan S. schrieb: > @Kalle: > > Falls Du keine TSSOP-Adapterplatinen hast, bei mir liegen einige rum. > Kannst Du sofort eine haben, musst halt frei verdrahten. Und der Tip von > H.H. mit dem C ist sicher gut, 100 nF in unmittelbarer Nähe zum EEPROM Hallo, wenn du eine los werden möchtest, würde ich mich freuen. Liebe Grüße Kalle
Harald K. schrieb: > Kalle R. schrieb: >> darum habe ich ja auch die Pins 4 & Pin 8 erst garnicht mit dem CH341 >> verbunden sondern es gleich mit dem Kabel zur Batterie gemacht und bin >> dann von GND ebenfalls zu Minus der Batterie, so das ich eigentlich nur >> noch Aktiv diese Pins in dem CH341 habe, > > *Ganz schlechte Idee* > > GND ist das Bezugspotential aller anderen Signale, das muss mit dem > Lesegerät verbunden bleiben. > > Und nur die Versorgungsspannung abzusenken, nicht aber die Signalpegel, > mit denen das EEPROM angesteuert wird, ist kontraproduktiv, denn wie im > Datenblatt steht, darf an keinem Eingang eine Spannung angelegt werden, > die höher ist als die Versorgungsspannung. Hallo, der GND ist ja auch weiterhin mit dem CH341 verbunden und war auch nie getrennt, von daher war es auch nur ein Versuch.
Kalle R. schrieb: > Hallo, > wenn du eine los werden möchtest, würde ich mich freuen. Du hast PN
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H. H. schrieb: > Kalle R. schrieb: >> Und da der Eeprom ja ein kleiner ist, habe ich mit diese dann als >> Adapter gekauft. >> TSSOP8 Adapter >> Ebay 264747323133 > > Du hast aber schon verstanden, dass dieser Adapter in dem Fall falsch > ist? Hallo, das habe ich schon verstanden. Wenn ich nun nach TSSOP-Adapterplatinen, beziehungsweise in meinem Fall ist es ja TSSOP8-Adapterplatinen dann werden mir zu 90 % die gleichen Angezeigt. Wenn du einen Empfehlen kannst, dann gerne nen Link dazu.
Ich habe 2 verschiedene Adpterplatinen, die beide falsch sind. Da ist immer nur das Pinout von PDIP bzw. SOIC statt von TSSOP berücksichtigt. Mit einer Standard-Platine für 0,65 mm geht das einfach, frei verdrahten, ein C auf die Platine, kurze Drähte.
Kalle R. schrieb: > der GND ist ja auch weiterhin mit dem CH341 verbunden und war auch nie > getrennt, von daher war es auch nur ein Versuch. Deine Prosa klang anders.
Harald K. schrieb: > Kalle R. schrieb: >> der GND ist ja auch weiterhin mit dem CH341 verbunden und war auch nie >> getrennt, von daher war es auch nur ein Versuch. > > Deine Prosa klang anders. Hallo, das passiert wenn die Finger schneller sind als der Kopf. Der CH341 ist noch Original so wie er gekommen ist. Ich hatte nur einen kleinen Stecker auf dem GND drauf, zum Testen und den habe ich wieder abgezogen, so das der CH341 so ist wie er gekommen ist. Liebe Grüße Kalle
Kalle R. schrieb: > Ich hatte nur einen kleinen Stecker auf dem GND drauf, zum Testen und > den habe ich wieder abgezogen, so das der CH341 so ist wie er gekommen > ist. Was auch immer diese Prosa jetzt bedeuten soll, ich muss das nicht verstehen.
Harald K. schrieb: > Kalle R. schrieb: >> Ich hatte nur einen kleinen Stecker auf dem GND drauf, zum Testen und >> den habe ich wieder abgezogen, so das der CH341 so ist wie er gekommen >> ist. > > Was auch immer diese Prosa jetzt bedeuten soll, ich muss das nicht > verstehen. Was versteht man daran nicht? Das der CH341 original ist, so wie er geliefert wurde und der GND nur zum Testen einen Stecker drauf hatte und der jetzt wieder abgezogen ist und der CH341 somit keine Änderung hat. Also Original ist.
Klar, Du hattest "einen kleinen Stecker auf dem GND drauf". Da ist natürlich jedem sofort klar, was Du damit meinst. Kann ja gar nicht anders sein.
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