Forum: Haus & Smart Home DIY Wallbox Lastmanagement


von Torsten R. (Firma: Torrox.de) (torstenrobitzki)


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Hallo,

wir haben 5 Garagen (die großteils vermietet sind) und perspektivisch 
möchte ich die alle mit Wallboxen ausstatten. Bestehende Systeme mit 
Lastmanagement scheinen mir recht teuer. Insgesamt sollen die Garagen 
mit 22kW angebunden werden. Jede Wallbox sollte bis zu 22kW 
unterstützen.

Meiner Meinung nach müsste es doch möglich sein, mit einer kleinen 
Steuerung via OCPP (oder anderen Protokolle) zu ermitteln, ob an einer 
Wallbox gerade ein Auto geladen wird oder nicht und entsprechend die 
Ladeleistung auf alle ladende Wallboxen zu verteilen.

schöne Grüße

Torsten

von Oliver S. (oliverso)


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Geht nicht gibt’s nicht. Da aber am Ende der Netzbetreiber die Lösung 
abnicken muß, frag den doch, was der davon hält.

Oliver

von Michael B. (laberkopp)


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Torsten R. schrieb:
> Meiner Meinung nach müsste es doch möglich sein, mit einer kleinen
> Steuerung via OCPP (oder anderen Protokolle) zu ermitteln, ob an einer
> Wallbox gerade ein Auto geladen wird oder nicht und entsprechend die
> Ladeleistung auf alle ladende Wallboxen zu verteilen

Natürlich, was meinst du, wie Lastmanagement Systeme funktionieren.

ABER: Wenn ein Auto in der Garage steht, sind das 8-16 Stunden pro 
Arbeitstag, das wären 88-176kWh von ganz leer bis ganz voll und jeder 
müsste so pro Tag 500km pendeln damit der Akku so leer wird.

Das ist komplett unrealistisch, oversized.

3.6kW reichen zum nachladen über Nacht damit man am nächsten Tag zur 
Arbeit kommt, 12*3.6=40kWh=200km Minimum.

Wenn man wirklich gerade heute aus dem Urlaub kommt und morgen zur Oma 
durch die Republik muss, dann kann man auch 1 x am Schnelllader laden.

: Bearbeitet durch User
von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Die Ladesteuerung (Art.-Nr 13200114) von der Ladesystemtechnik hat, 
neben der stufenlosen Ladestromeinstellung mit Poti, auch noch einen 
0-10 Volt Eingang (gelb). Man könnte mit einer Konstantstromquelle (0,5 
mA), die maximal 10 Volt liefert, über den Optokopplerausgang (blau) die 
10 Volt Eingänge von 5 Ladesteuerungen jeweils parallel schalten. Der 
Optokopplereingang (gelb) hat eine Eingangsimpedanz von 20k Ohm. Ein 
einziges Fahrzeug lädt mit 32A. Immer dann, wenn ein weitetes Fahrzeug 
geladen wird, teilt sich der Strom auf die Anzahl der Fahrzeuge auf. Bei 
2 Fahrzeugen ca. 2×16 A, bei 5 Fahrzeugen wären es dann automatisch ca. 
6 A pro Fahrzeug.

Die Mimik mit der Konstantstromquelle müsste man sich dann natürlich 
selbst dazubasteln.

Aber ich gebe Michael B. Recht, normalerweise genügt es fünf einzelne 
Wallboxen mit je 3,6 kW einzusetzen, dann fällt auch die Querverbindung 
der einzelnen Wallboxen und die Kabeldurchführungen zwischen den 
Betonwänden der einzelnen Garagen weg. Das ist einfacher und man muss 
nichts basteln.

: Bearbeitet durch User
von Le X. (lex_91)


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Torsten R. schrieb:
> Bestehende Systeme mit
> Lastmanagement scheinen mir recht teuer.

Was ist bei dir "recht teuer"?
Zum Beispiel die CFOS PowerBrain gibts für einen halben Tausender, und 
die kommt mit verdammt vielen Features für diese Preisklasse 
(MID-geeichter Zähler, Modbus, OCPP, MQTT, automatischer 
Phasenumschaltung (falls wirklich mal 5 AUtos gleichzeitig laden wollen) 
und ich meine auch integriertes Lastmanagement).

von Heinz R. (heijz)


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wir haben mit so was in der Firma auch rumgemacht

Das Ganze ist leider sehr kompliziert, da das ganze Ladezeug 
undurchdacht ist

Fängt damit an - kann das Hybrid-Fzg jetzt 1, 2 oder 3phasig laden?

Lösungen wie Heidelberg sehen nur den Strom pro Phase - kann das Fzg nur 
1phasig - die beiden anderen Phasen werden trotzdem mit abgeregelt

größere Lösungen wie Keba - es braucht dann externe Umschalter 1/3 
phasig

Das Auto will auch einen Mindestrom, meist ca. 6A - egal ob auf einer 
oder allen 3 Phasen...

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