Hallo, durch Dummheit einen geladenen Elko angeklemmt und nun kann der TC7 nur noch Spannung anzeigen. Gibt es hier noch was zu löten oder ist das jetzt Müll? Grüße
Da die Anschlüsse direkt an den Controller gehen, wird der hinüber sein. Der originale AVR-Transistortester hat einen ATmega328 verwendet, keine Ahnung, was die Chinesen da reinbauen. Ggf. könntest du den natürlich wechseln, dann ist nur die Frage, woher die Firmware kommt. Vielleicht ist der Controller da ja nicht lesegeschützt, schließlich war die ursprüngliche Firmware eh Opensource.
Beitrag #8030083 wurde von einem Moderator gelöscht.
Das ist wirtschaftlicher Totalschaden, aber wenn es der abgebildete T7 ist, bleibt der Verlust auf 14,09€ und eine Woche Wartezeit beschränkt: https://www.aliexpress.com/ssr/300000512/BundleDeals2?productIds=1005007560964754 14,49€ https://de.aliexpress.com/item/1005006678202217.html
Jörg W. schrieb: > Der originale AVR-Transistortester hat einen ATmega328 verwendet, keine > Ahnung, was die Chinesen da reinbauen. In dem Modell wohl auch der ATmega328P, aber in SMD.
H. H. schrieb: > In dem Modell wohl auch der ATmega328P, aber in SMD. Ist ja jetzt auch nicht so spektakulär, den zu wechseln. Bissel Heißluft, bei TQFP hat man ja auch keinen Stress mit exposed pad, das viel Wärme ableitet. Voraussetzung wäre natürlich, dass man vorher die Firmware auslesen kann.
Jörg W. schrieb: > Voraussetzung wäre natürlich, dass man vorher die Firmware auslesen > kann. Es scheint einen ISP-Anschluss zu geben.
H. H. schrieb: > Jörg W. schrieb: >> Voraussetzung wäre natürlich, dass man vorher die Firmware auslesen >> kann. > > Es scheint einen ISP-Anschluss zu geben. Schon mal positiv, aber sagt natürlich nichts über die lock bits aus.
Zur Bauform des Controllers: man muss nachschauen, in einer alten Version wurde DIP28 verwendet.
Bei meinem LCR-T7 (glaub ich – steht nix drauf) ließ sich die Firmware auslesen. Man muss natürlich den Einschaltknopf die ganze Zeit gedrückt halten, ansonsten killt der Reset des ISP die Selbsthalteschaltung. PS: Fuses sind:
1 | lfuse 0xf7 |
2 | hfuse 0xd9 |
3 | efuse 0xfd |
:
Bearbeitet durch Moderator
Tester ist schon entsorgt, ich mach keinen Rettungsversuch. Bestellt ist schon ein FNIRSI LCR-P1, der ist wohl intern gegen solche Misshandlung besser geschützt. Grüße
T. K. schrieb: ... kaputt wegen geladenem Elko... > der ist wohl intern gegen solche Misshandlung besser geschützt. Hoffentlich funktioniert das auch mit geladenen Kondensatoren: "Entlädt automatisch ungeladene Kondensatoren", im englischen Original: "uncharged capacitors automatically discharge upon insertion"
T. K. schrieb: > Bestellt ist schon ein FNIRSI LCR-P1 https://www.radio-bastler.de/forum/index.php?thread/30358-kleine-warnung-fnirsi-lcr-p1-component-tester-testet-transistoren-falsch/
Alles egal, wenn ich wieder einen durch Dummheit zerstöre wird ein neuer gekauft. Ich kann es mir leisten, Geld hab ich mehr als ich jemals benötige. Grüße
Bau dir doch einen auf, bei dem der Controller als DIL-28 in einer Fassung steckt, dann kannst du nach jedem Missgeschick einfach einen neuen Controller einsetzen. :-)
Wolf17 schrieb: > T. K. schrieb: > ... kaputt wegen geladenem Elko... >> der ist wohl intern gegen solche Misshandlung besser geschützt. > Hoffentlich funktioniert das auch mit geladenen Kondensatoren: > "Entlädt automatisch ungeladene Kondensatoren", im englischen Original: > "uncharged capacitors automatically discharge upon insertion" Dieses Feature hatte der Alte ja auch. Es steht nirgends, das er danach noch funktioniert :P T. K. schrieb: > Alles egal, wenn ich wieder einen durch Dummheit zerstöre wird ein neuer > gekauft. Es gibt keine narrensichere Technik. Narren sind so erfinderisch, das bei 1000 Varianten die abgefangen werden, der erstbeste die Möglichkeit 1001 findet :-)))
Gerald B. schrieb: > Dieses Feature hatte der Alte ja auch. Es steht nirgends, das er danach > noch funktioniert :P Außerdem steht da nicht, dass er geladene Kondensatoren automatisch entladen würde. :-) Kann also gut sein, dass sie nach dem Knall noch Restladung haben …
Sogar bei meinen Peaktech DCA55 und DCA75 ist jeweils ein geladener Kondensator strikt untersagt. Dort drinnen werkeln Analogschalter. Möchte da keinen geladenen Elko aus einem Netzteil drannhängen :-O
T. K. schrieb: > Alles egal, wenn ich wieder einen durch Dummheit zerstöre wird ein neuer > gekauft. Ich kann es mir leisten, Geld hab ich mehr als ich jemals > benötige. > Grüße Warum dann überhaupt die Anfrage hier: T. K. schrieb: > Gibt es hier noch was zu löten oder ist > das jetzt Müll? Grüße Wenn das alles egal ist, dann frage hier in Zukunft nicht mehr danach... Denn für viele Helfende ist es damit Zeitverschwendung! Mit der Einstellung brauchst du übrigens wirklich auch ganz sicher mehr Geld als du verschleuderst...
Jörg W. schrieb: > PS: Fuses sind: > lfuse 0xf7 > hfuse 0xd9 > efuse 0xfd SCNR: Übersicht mit KI Die Fuse-Bits lfuse 0xf7, hfuse 0xd9, efuse 0xfd werden typischerweise für einen ATmega328P (oder ähnliche ATmega-Serie) verwendet, oft in Kombination mit einem externen 16 MHz Quarz, wie er auf Arduino Uno/Nano-Boards zu finden ist. Hier ist die Aufschlüsselung der Konfiguration: 1. Niedrige Fuse (lfuse): 0xF7 Taktquelle: Externer Full-Swing Kristall/Resonator (hohe Frequenz). Startup-Zeit: 16K CK / 14 CK + 65ms, um einen stabilen Takt beim Einschalten sicherzustellen. CKDIV8: Nicht gesetzt (interner Taktteiler 8 ist aus), der µC läuft mit der vollen Frequenz des Quarzes. 2. Hohe Fuse (hfuse): 0xD9 BOOTRST: Nicht programmiert (Bootloader ist nicht aktiv, Start ab 0x0000, wenn der Bootloader-Bereich leer ist). BOOTSZ: Standard-Bootloader-Größe. EESAVE: Nicht gesetzt (EEPROM wird bei Chip-Erase gelöscht). WDTON: Nicht gesetzt (Watchdog-Timer ist nicht immer an). SPIEN: Programmiert (ISP-Programmierung ist aktiviert). DWEN: Nicht gesetzt (DebugWire deaktiviert). RSTDISBL: Nicht gesetzt (Reset-Pin ist aktiv). 3. Erweiterte Fuse (efuse): 0xFD (oder 0x05) BODLEVEL: Der Brown-out Detector ist auf eine Auslösespannung von ca. 2,7 V eingestellt. Hinweis: Oft wird 0xFD oder 0x05 verwendet. Da nur die unteren 3 Bits verwendet werden, sind 0xFD, 0xFF, 0x05, 0x07 für avrdude funktional identisch (beim 328P). ciao gustav
Karl B. schrieb: > Übersicht mit KI Statt des wortreichen KI-Gefasels hätte ein simpler Blick ins Datenblatt genügt. Darum ging es aber hier gar nicht, sondern lediglich darum, dass man die gleichen Fuse-Werte in eine Ersatz-MCU programmieren muss, falls jemand vorhat, eine kaputte MCU zu tauschen.
Beitrag #8034144 wurde von einem Moderator gelöscht.
Sorry für OT Lieber Jörg, mein Augenmerk richtet sich mehr auf die Liste, aus der Du diese Fuses hast. Kann mich schwach erinnern, dass es sowas beispielsweise für alle gängigen Atmel AVRs zumindest einmal gab. Da brauche ich nicht lange rumzusuchen. Und auch die Bedeutung ist dann auch mit angegeben. (Habe mich letztens mit dem Befehlszeilenprogramm avrdude rumgeplagt.) /OT ciao gustav
:
Bearbeitet durch User
Karl B. schrieb: > die Liste, aus der Du > diese Fuses hast. Glaube keiner Liste, die du nicht selbst gefälscht hast! Ansonsten, auch immer wieder gerne genommen: https://www.engbedded.com/fusecalc/
Karl B. schrieb: > Lieber Jörg, mein Augenmerk richtet sich mehr auf die Liste, aus der Du > diese Fuses hast. Sie stammen nicht aus einer Liste, sondern ich habe sie aus dem ATmega328P meines Bauteiltesters ausgelesen. Das diente lediglich dazu, zusammen mit der ausgelesenen Firmware eine Replikation auf einen Ersatz-Controller zu ermöglichen. > (Habe mich letztens mit dem Befehlszeilenprogramm avrdude rumgeplagt.) Damit habe ich mich auch mehrere Jahrzehnte rumgeplagt. Mittlerweile hat mir dankenswerterweise das Trio aus Stefan Rüger, Xiaofan Chen und Hans Eirik Bull die Pflege des Programms abgenommen. ;-)
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.

