Hallo, ich habe so einen äußerst "günstigen" Akku. Nach etwa einem Jahr und ein paar Dutzend Zyklen, also viel weniger als das Ding selbst im schlimmsten Fall durchhalten soll, kappt das BMS beim Laden den Strom. Ich vermute, der Grund liegt darin, dass eine der Zellen im Inneren schon voll ist, während der Rest noch 10 Prozent oder so vor sich hat. Da das BMS natürlich die Grenzen ausreizt, ist das auf Dauer für die Zelle auch nicht toll. Hat jemand eine Idee wie das kommt? Kann es sein, dass die Zellen nur auseinandergedriftet sind? Ich bin mir nicht sicher, ob das BMS in den Dingern überhaupt groß ein Balancing macht. Bekommt man die Akkus irgendwie zerlegt, so dass sie hinterher wieder verschließbar sind, so dass ich die Kapazitäten der Zellen Mal einzeln messen kann?
Bei solchen Batterien macht das BMS vermutlich kein Balancing. Ohne das Teil zu zerlegen und die Zellen einzeln messen wirst du nicht weiter kommen.
Jemin K. schrieb: > Nach etwa einem Jahr und ein > paar Dutzend Zyklen hat das Ding noch sowohl Garantie als auch Gewährleistung. Ergo gar nicht basteln, sondern den Verkäufer oder Eco Worthy kontaktieren. Oliver
Das kann passieren, wenn nur selten oder gar nicht vollgeladen wurde. Ein paar Tage an ein Netzteil mit möglichst kleiner strombegrenzung hängen, um dem Balancer eine Chance zu geben.
Beweislastumkehr nach 12 Monaten und keine Herstellergarantie. Das Geld zum Rumschicken von Gefahrgut spare ich mir, notfalls fliegt er in die Tonne. Ich frage nur, weil ich das interessant finde, nicht, weil ich auf die 60 Euro angewiesen bin.
Na dann… Öffnen des Gehäuses wird nur per Säge gehen. Am Deckel ringsum. In der Kiste drin findest du dann alles, was da halt so drin ist. Das dürfte alles sehr hemdsärmlich zusammengenagelt sein, entsprechend einfach kann man dann da messen. Oliver
Da wurden 3000 Cyclen versprochen!?Irre...3000/365Tage= das wären 8 Jahre bei täglichem Laden gewesen.Was muss man da heute für Schrott angeboten bekommen?Da lohnt es sich schon mal nach einer Ursache zu suchen oder anderen Käufern bei solch einer Versprechung des Herstellers zu warnen!
Eco Worthy ist jetzt auch nicht die letzte Chinabastelbude, die haben schon eine gewisse Reputation. Daher auch mein Hinweis auf die Garantie, die sich bei denen sicher einlösen lässt. Oliver
Jemin K. schrieb: > Beweislastumkehr nach 12 Monaten und keine Herstellergarantie. An sich leistet Worthy auf diese Akkus 3 Jahre Garantie: https://de.eco-worthy.com/pages/garantie-und-ruckgaberegelungen
Da sehe ich schon wieder ein Grund mehr auf die normale Zellspannung von 3,7 oder 4,2 runter zu gehen, parallel zu verschalten und mit einem oder mehreren Boostwandlern auf höhere Spannungen zu gehen.Da kann tatsächlich nur eine Zelle defekt sein.Wie bei einem Laptop-akku, den ich letztens aus Interesse mal auseinander nahm.Mit 5 der Einzelpacks konnte ich nun noch LED-Akku-Lampen bauen.Es ist schon irre was alles so weggeworfen werden muss wegen solch einem Fehler.Da sollte man langsam mal einen Laden für aufmachen, um solche gebraucheten noch an Bastler anbieten zu können.Überall wird so nachhaltig getan aber selten richtig gehandelt?
Rudi R. schrieb: > Da sehe ich schon wieder ein Grund mehr auf die normale > Zellspannung von > 3,7 oder 4,2 runter zu gehen, parallel zu verschalten und mit einem oder > mehreren Boostwandlern auf höhere Spannungen zu gehen. Und dann den Akku mit defekter Zelle weiterbetreiben, nur weils zunächst niemand merkt? Tolle Idee. Oliver
Jemin K. schrieb: > Beweislastumkehr nach 12 Monaten ... Jemin K. schrieb: > Nach etwa einem Jahr ... Da käme es eben drauf an, was dein nichtssagendes "etwa" bedeutet. Aber da der Hersteller für LFP-Batterien sowieso eine Garantiezeit von 3 Jahren angibt, ist dein Einwand nicht so ganz klar. Wie kommst du darauf?
Jemin K. schrieb: > ich habe so einen äußerst "günstigen" Akku. Ich habe so einen ähnlichen Akku, allerdings von Powerqueen. Ist aber eine ähnliche Qualitätsstufe. Nach 7 Monaten hat das Ding nur noch Ladung für eine Glimmlampe gehabt. Also ab ans Labornetzteil, 14,2V eingestellt und laufen lassen. Bei 13,8V kappte das BMS die Ladung. 0,0A. Ich habs aufgemacht und die Zellen direkt ohne Last gemessen, alles IO. 100A Last dran und mit 80A (ohne BMS) belastet, alles IO. Die Zellen waren nun minimal auseinander (20mV bei SOC über 90%, bei 50% sieht man es bei LiFePo in der Regel sowieso nicht, auch wenn die Zellen da 20% auseinander liegen). Also altes BMS raus, Neues rein. Hab ein JK BMS verbaut, wieder ans Labornetzteil und laufen lassen. Alles wieder schick und seit dem keine Probleme mehr. Und ich kann mir die Daten nun per BT ansehen, hab ich aber ehrlicherweise nur die ersten paar Wochen zur Kontrolle gemacht und danach nie wieder. Als der Eimer einmal offen war hab ich noch paar Heizmatten verbaut damit das Ding im Winter nicht friert.
Jemin K. schrieb: > Ich vermute, der Grund liegt darin, dass eine der Zellen im Inneren > schon voll ist, während der Rest noch 10 Prozent oder so vor sich hat. Ich finde solche Vermutungen ohne konkret gmessene Werte nicht hilfreich. > Da das BMS natürlich die Grenzen ausreizt, ist das auf Dauer für die > Zelle auch nicht toll. Wie weit da irgendwas ausgereizt wird, hängt vom Ladegerät, der Last und dem Tiefentladeschutz ab. BMS sind üblicherweise nicht dazu gedacht, Ladegerät und Tiefentladeschutz zu ersetzen.
Rudi R. schrieb: > Da sehe ich schon wieder ein Grund mehr auf die normale Zellspannung von > 3,7 oder 4,2 runter zu gehen Falscher Orbit? Das sind LiFePO4 Zellen, die typisch bei etwa 3,4 - 3,5V voll sind. Davon sind im 12V Block 4 Stück in Reihe geschaltet. Dabei ist ein BMS, das auch Balancing können sollte. Bei YT gibts ein paar Videos, wo Eco Worthy auseinandergenommen werden. Ich habe von den Jungs einen 30Ah Block im Auto und das seit mittlerweile 4 Jahren. Da gabs noch nicht den Hauch eines Problems.
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