Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik LiFePO4 Akku Zellen aus der Balance?


von Jemin K. (jkam)


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Hallo,

ich habe so einen äußerst "günstigen" Akku. Nach etwa einem Jahr und ein 
paar Dutzend Zyklen, also viel weniger als das Ding selbst im 
schlimmsten Fall durchhalten soll, kappt das BMS beim Laden den Strom. 
Ich vermute, der Grund liegt darin, dass eine der Zellen im Inneren 
schon voll ist, während der Rest noch 10 Prozent oder so vor sich hat. 
Da das BMS natürlich die Grenzen ausreizt, ist das auf Dauer für die 
Zelle auch nicht toll.
Hat jemand eine Idee wie das kommt? Kann es sein, dass die Zellen nur 
auseinandergedriftet sind? Ich bin mir nicht sicher, ob das BMS in den 
Dingern überhaupt groß ein Balancing macht. Bekommt man die Akkus 
irgendwie zerlegt, so dass sie hinterher wieder verschließbar sind, so 
dass ich die Kapazitäten der Zellen Mal einzeln messen kann?

von Georg S. (randy)


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Bei solchen Batterien macht das BMS vermutlich kein Balancing.
Ohne das Teil zu zerlegen und die Zellen einzeln messen wirst du nicht 
weiter kommen.

von Oliver S. (oliverso)


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Jemin K. schrieb:
> Nach etwa einem Jahr und ein
> paar Dutzend Zyklen

hat das Ding noch sowohl Garantie als auch Gewährleistung. Ergo gar 
nicht basteln, sondern den Verkäufer oder Eco Worthy kontaktieren.

Oliver

von Flip B. (frickelfreak)


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Das kann passieren, wenn nur selten oder gar nicht vollgeladen wurde.

Ein paar Tage an ein Netzteil mit möglichst kleiner strombegrenzung 
hängen, um dem Balancer eine Chance zu geben.

von Jemin K. (jkam)


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Beweislastumkehr nach 12 Monaten und keine Herstellergarantie. Das Geld 
zum Rumschicken von Gefahrgut spare ich mir, notfalls fliegt er in die 
Tonne. Ich frage nur, weil ich das interessant finde, nicht, weil ich 
auf die 60 Euro angewiesen bin.

von Oliver S. (oliverso)


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Na dann…

Öffnen des Gehäuses wird nur per Säge gehen. Am Deckel ringsum. In der 
Kiste drin findest du dann alles, was da halt so drin ist. Das dürfte 
alles sehr hemdsärmlich zusammengenagelt sein, entsprechend einfach kann 
man dann da messen.

Oliver

von H. H. (hhinz)


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https://www.youtube.com/watch?v=HyRXLWnmrGs

Die 100Ah Version macht einen guten Eindruck.

von Rudi R. (microwitsch)


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Da wurden 3000 Cyclen versprochen!?Irre...3000/365Tage= das wären 8 
Jahre bei täglichem Laden gewesen.Was muss man da heute für Schrott 
angeboten bekommen?Da lohnt es sich schon mal nach einer Ursache zu 
suchen oder anderen Käufern bei solch einer Versprechung des Herstellers 
zu warnen!

von Oliver S. (oliverso)


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Eco Worthy ist jetzt auch nicht die letzte Chinabastelbude, die haben 
schon eine gewisse Reputation. Daher auch mein Hinweis auf die Garantie, 
die sich bei denen sicher einlösen lässt.

Oliver

von Ralf X. (ralf0815)


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Jemin K. schrieb:
> Beweislastumkehr nach 12 Monaten und keine Herstellergarantie.

An sich leistet Worthy auf diese Akkus 3 Jahre Garantie:

https://de.eco-worthy.com/pages/garantie-und-ruckgaberegelungen

von Rudi R. (microwitsch)


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Da sehe ich schon wieder ein Grund mehr auf die normale Zellspannung von 
3,7 oder 4,2 runter zu gehen, parallel zu verschalten und mit einem oder 
mehreren Boostwandlern auf höhere Spannungen zu gehen.Da kann 
tatsächlich nur eine Zelle defekt sein.Wie bei einem Laptop-akku, den 
ich letztens aus Interesse mal auseinander nahm.Mit 5 der Einzelpacks 
konnte ich nun noch LED-Akku-Lampen bauen.Es ist schon irre was alles so 
weggeworfen werden muss wegen solch einem Fehler.Da sollte man langsam 
mal einen Laden für aufmachen, um solche gebraucheten noch an Bastler 
anbieten zu können.Überall wird so nachhaltig getan aber selten richtig 
gehandelt?

von Oliver S. (oliverso)


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Rudi R. schrieb:
> Da sehe ich schon wieder ein Grund mehr auf die normale
> Zellspannung von
> 3,7 oder 4,2 runter zu gehen, parallel zu verschalten und mit einem oder
> mehreren Boostwandlern auf höhere Spannungen zu gehen.

Und dann den Akku mit defekter Zelle weiterbetreiben, nur weils zunächst 
niemand merkt? Tolle Idee.

Oliver

von Rainer W. (rawi)


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Jemin K. schrieb:
> Beweislastumkehr nach 12 Monaten ...

Jemin K. schrieb:
> Nach etwa einem Jahr ...

Da käme es eben drauf an, was dein nichtssagendes "etwa" bedeutet. Aber 
da der Hersteller für LFP-Batterien sowieso eine Garantiezeit von 3 
Jahren angibt, ist dein Einwand nicht so ganz klar. Wie kommst du 
darauf?

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