Hallo zusammen ich habe hier einen XPrinter XP-T453E mit Schneidevorrichtung. ICS: 74HC123, DRV8800 SOT23: L6, SOT23-5: O14R Diese funktioniert grundsätzlich sehr gut, aber nicht mit dem Papier das ich schneiden möchte. Leider ist dieses etwas zu dick. Das Messer geht jeweils nur knapp bis in die Mitte. Nach Analyse der Leiterplatte kam ich auf die Idee das RC-Glied des 74HC123 anzupassen, dass die Zeitkonstante grösser wird. Dies brachte es etwas weiter. Das Messer schneider nun fast durch. Ursprüngliche Werte waren: RC2: 1.2uF und 4.7MOhm RC1: 100nF und 10k Mit 4.7uF und 4.7MOhm für RC2 wurde es besser. Eine Erweiterung auf 47uF brachte keinen Unterschied mehr. Wenn ich das C ganz weglasse, geht der Drucker zu beginn in Error. Das Problem ist, dass der Drucker auch jetzt noch in einen Error geht. Knapp, bevor das Papier durch wäre. Es gibt in der Mechanik des Messers noch einen Endschalter. Dieser ist über den SOT23 (6L steht drauf) an einen Pin des JST-Headers geführt. Daher auf dem JST Header liegen:24V, 3.3V, 5V sowie PHASE und MODE des DRV8800 und der Ausgang bzw. Zustand des Endschalters. Soweit habe ich es bereits rekonstruieren können. Hat jemand eine Idee, wie ich es evtl. doch noch hinbekommen könnte, dass das Messer ganz durchschneidet? Danke
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Hast du etwa den Shunt überbrückt? Da du so mutig bist könntest du ein Netzteil mit höherer Spannung versuchen, damit der Antrieb kraftvoller schneidet.
Hans W. schrieb: > Hast du etwa den Shunt überbrückt? > > Da du so mutig bist könntest du ein Netzteil mit höherer Spannung > versuchen, damit der Antrieb kraftvoller schneidet. Jap, hab den Shunt überbrückt. Inzwischen habe ich noch einiges mehr gemessen. Das Problem ist nicht die Zeitbasis, sondern offenbar der DRV8800. Der Shunt ist ja bereits überbrückt. Wenn ich beim grossen Kondensator welcher für die 24V des DRV8800 zuständig ist, den kleinen 0-Ohm Widerstand entferne, bekommt der DRV8800 keine Spannung mehr vom Drucker. Nun habe ich dort am Kondensator direkt ein Labornetzgerät angeschlossen und beim blockierten Motor zieht die Schaltung vom Netzteil rund 0.8A @ 24V. Gehe ich auf 30V hoch sind es ca. 1A für rund 500ms. Danach schaltet der Drucker die Schneideeinheit ab. Wenn ich die Strippen kurzschliesse fliessen rund 2.5A aus dem Labornetzgerät. Die Strippen sind also nicht der begrenzende Teil sondern wohl der DRV8800... Wenn ich den Motor hingegen direkt an 24V betreibe, schneidet er alles Papier problemlos. Laut Datenblatt https://www.ti.com/lit/ds/symlink/drv8800.pdf müsste der DRV8800 jedoch rund 2.8A können wenn der SENSE Widerstand weg ist. RDSOn ist jedoch pro FET bis zu 0.8 Ohm und da es eine H-Brücke ist sind es ja jeweils 2 in Serie somit also rund 1.5 Ohm. Bei 2.8A wären das ja fast 5V Abfall und fast 15W Verlustleistung. Das kann ja nicht funktionieren! Oder mache ich hier einen Überlegungsfehler?
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