Hallo zusammen, ich mochte ein kleines Projekt aus der Praxis vorstellen: Droid2PC. Ziel ist eine direkte Verbindung zwischen Android und Desktop (Mac/Windows), ohne Cloud-Relay fur Nutzdaten. Kurzfunktionen: - Bildschirm spiegeln - Dateiubertragung - Zwischenablage-Sync - Desktop-Benachrichtigungen Technisch setzen wir auf WebRTC (P2P) und Ende-zu-Ende-Verschlusselung. Falls ihr testen wollt: - Download: https: //droid2pc.com/download - Android App: https: //play.google.com/store/apps/details?id=com.shellon.synchub - GitHub: https: //github.com/She110n/SyncHub Mich interessiert vor allem euer Feedback zu Stabilitat, Latenz und sinnvollen Use-Cases. [Edit: URLs modifiziert, damit sie nicht direkt anklickbar sind.] Transparenz: Ich arbeite am Projekt mit.
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AI-generierte Seite, keine sinnvolle Übersicht, App hat mal gerade über 50 Downloads und keine Bewertungen, Github gibt 404 zurück; dafür gibt es einen Haufen Verbindungen zu Seiten mit .ru-Domain. Ich habe einen Hauch von Zweifel an der Legitimität …
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Jack V. schrieb: > dafür ein Haufen Verbindungen zu Seiten mit .ru-Domain Logisch, ist 'ne russische Firma. Aber die inkorrekte Github-Seite ist auf jeden Fall nicht gerade das, was man sich wünschen würde.
Jörg W. schrieb: > Logisch, ist 'ne russische Firma. Und so kommerzielle Werbung ist hier erlaubt? Die Seite ist außerdem in Teilen Nonsense und fehlerhaft. Hier sind mehr Red Flags, als auf ’ner sowjetischen Militärparade, IMHO.
Beitrag #8030580 wurde von einem Moderator gelöscht.
James W. schrieb im Beitrag #8030580:
> Welche Methode nutzt ihr für eine zuverlässige lokale Verbindung?
Ich verwende zur Dateiübertragung Mac <-> Android "LokalSend".
Mehr brauch ich nicht.
Jack V. schrieb: > Und so kommerzielle Werbung ist hier erlaubt? Zumindest im Moment sehe ich niemanden, der da Geld haben will (dürfte nach Russland eh schwierig sein), außerdem wäre ja ein funktionierendes Github zumindest ein Hinweis auf Opensource. Es gibt hier andere closed source Software, die geduldet wird, bspw. ELeLa (oder so ähnlich). > Die Seite ist außerdem in Teilen Nonsense und fehlerhaft. Die Downloadseite ist bei mir gleich mal völlig weiß. Zumindest die russische Seite sieht für mich nicht unverdächtig aus, möglicherweise ist die deutsche Übersetzung von einer Maschine erledigt worden.
Droid2PC T. schrieb: > Ziel ist eine direkte Verbindung zwischen Android und Desktop > (Mac/Windows) Dumme Frage: Wäre das sowas wie Remote Desktop Android -> PC?
Also Windows macht das direkt von Haus aus, lokal, ohne Cloud, ohne separate App vollkommen in Windows integriert... Da lade ich mir doch nichts dubioses / russisches herunter!
Jörg W. schrieb: > Zumindest im Moment sehe ich niemanden, der da Geld haben will (dürfte > nach Russland eh schwierig sein), außerdem wäre ja ein funktionierendes > Github zumindest ein Hinweis auf Opensource. Auch ein funktionierendes Github wäre leider kein Hinweis auf OpenSource mehr, wie Microsofts miese Tricks bei Visual Studio Code (VSCode) beweisen. Und während unsere Sicherheitsbehörden eindringlich vor anhaltenden, massiven Cyberangriffen Rußlands gegen unser Land warnen, ist es nicht besonders klug, seine Daten einer dubiosen Software aus Rußland anzuvertrauen -- sogar, wenn es sich wirklich um eine OpenSource-Software handeln würde. Das Interessanteste an der Veranstaltung ist aber die geschickte Ausnutzung einer Unzufriedenheit bei vielen Anwendern, die sie motivieren soll, diese "Lösung" zu verwenden: nämlich, daß die Hersteller von Mobilgeräten und der Software dafür die Daten ihrer Nutzer "einsperren", wie der Jurist sagt, um sie zur Nutzung kostenpflichtiger Cloud-Dienste zu motivieren und obendrein eine "aktive Kundenbindung" zu betreiben. Denn wenn jeder ohne Probleme auf seine eigenen Daten in seinem eigenen Mobiltelefon zugreifen könnte, würde niemand so eine obskure Software haben wollen.
Ein T. schrieb: > nämlich, daß die > Hersteller von Mobilgeräten und der Software dafür die Daten ihrer > Nutzer "einsperren", wie der Jurist sagt, um sie zur Nutzung > kostenpflichtiger Cloud-Dienste zu motivieren und obendrein eine "aktive > Kundenbindung" zu betreiben. Erfreulicherweise hat der "goldene Käfig" von Apple ausreichend viele Lücken, daß ich von meinem iPad aus problemlos Dateien auf/von SMB-Servern übertragen kann (oder auf direkt angeschlossene USB-Sticks zugreifen kann). Perfekt ist das natürlich nicht, ist ja ein "goldener Käfig", d.h. Dateien, die von verrammelten "Apps" genutzt werden wie die Musik-Funktionalität, die lassen sich so natürlich nicht behandeln. Da ist der Käfig dann doch recht robust. Aber alles andere für mich relevante funktioniert auf diese Weise. Vor etwa 2018 aber ging all' das nicht, da war der Käfig noch deutlich verrammelter. Die Klaut benutze ich hingegen nicht, und habe ich auch noch nie genutzt, obwohl ich schon 2010 mein erstes iPhone hatte. Ja, um das "Kundenbindungs"-Konto bin ich nicht drumrumgekommen, ich schrieb ja, "goldener Käfig" und so. Aber es ist eben nicht ganz so übergriffig und widerwärtig, wie es mancher vor lauter Geifer wahrzunehmen scheint.
Toll, wieviele solcher Tools gibts schon, die meisten davon völlig überflüssig weil Bordmittel ausreichen? Tausende, Hundertausende? Danke dass du ein weiteres entwickelst, darauf hat jeder gewartet.
Rene K. schrieb: > Also Windows macht das direkt von Haus aus, lokal, ohne Cloud, ohne > separate App vollkommen in Windows integriert. Alle genannten Features? Da habe ich meine Zweifel – von MacOS ganz zu schweigen. Ein T. schrieb: > Auch ein funktionierendes Github wäre leider kein Hinweis auf OpenSource > mehr, wie Microsofts miese Tricks bei Visual Studio Code (VSCode) > beweisen. Das ist natürlich richtig. Voraussetzung wäre schon, dass es dann transparent auch wirklich Opensource ist. VScode kann man sich zumindest selbst compilieren (und zu Hause auf FreeBSD mache ich das auch). Aber letzten Endes wurde hier nach Meinungen und Feedback gefragt, die bekommt der TE erstmal. Ich weiß natürlich nicht, wie gut er die deutschen Antworten lesen kann, aber der erste Beitrag sah mir zumindest nicht verdächtig nach automatischer Übersetzung aus.
Github hat es bereits gelöscht, der Microsoft App Store und Google Playstore werden es auch bald löschen, solange können wir hier noch ein bisschen Werbung machen.
Weil der Author es selbst es nicht gewesen sein kann, der hat es ja hier gestern noch verlinkt.
Gewagte These. Meine wäre, dass das Repo noch nie existiert hat. Klar ist das nicht Vertrauen erweckend, gar keine Frage.
Weder auf xda noch 4pda bekannt. April April
Jörg W. schrieb: > Alle genannten Features? Droid2PC T. schrieb: > Kurzfunktionen: > - Bildschirm spiegeln > - Dateiubertragung > - Zwischenablage-Sync > - Desktop-Benachrichtigungen Ja, alles genauso - unter Windows auf jeden Fall. MacOS kann ich keine Aussage machen. Zusätzlich natürlich noch Telefonieren über den PC, Whatsapp z.b. kann man direkt schreiben... etc... Bildschirm spiegeln ist dann auch selbstverständlich auch mit Mausbedienung auf dem Handy. Schnellzugriff unter Windows wäre dann auf Start und da iss das Handy dann direkt Rechts neben dem Startmenü.
Jörg W. schrieb: > Zumindest im Moment sehe ich niemanden, der da Geld haben will Dann mal auf der im Eingangsbeitrag kaputten „Downloadseite“ oben links klicken, auf der daraufhin geladenen Designkatastrophe weiter nach unten scrollen und finden, dass die Features, die im Eingangsbeitrag angepriesen werden, ein nach sieben Tagen kostenpflichtiges Abo erfordern würde, wenn es das Projekt tatsächlich gäbe. Oder Direktlink zu dem AI-Agent-Unfall klicken: https://droid2pc.com/en#subscription
Ich denke mal, er hat jetzt genug (negatives) Feedback erhalten. Kann man dann wohl dichtmachen, den Thread.
UND: erster und einziger Beitrag des TE
Stephan S. schrieb: > UND: erster und einziger Beitrag des TE Das ist ja nicht verwunderlich, schließlich agiert er als Mitarbeiter der Firma – wie er auch schrieb.