Unsere Beauftragung einer Leiterplattenfertigung bei JLCPCB hängt gerade an einem Punkt: Auf der Platine findet sich (neben der Produktbezeichnung, Anschlussklemmenkennzeichnung, ESD-Symbol, Messbereiche, Kundenlogo, etc.) ein MADE IN GERMANY. JLCPCB verweigert die Fertigung mit dieser Kennzeichnung, obwohl sie sich auf das Gesamtprodukt (d.h. die durch uns bestückte und programmierte Baugruppe) bezieht. Alle Klarstellungen werden ignoriert, es wird auf eine Compliance-Richtlinie verwiesen, die uns aber nicht vorgelegt wird. Bisher war das nie ein Problem. Kennt das jemand von Euch?
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Nunja... Wenn ich auf einer Platine "Made in Germany" sehe, erwarte ich auch, dass dem so ist. Dass ein Chinesischer Fertiger dort ein "Made in China" sehen möchte, kann mich auch nicht überraschen.
Alexander M. schrieb: > Bisher war das nie ein Problem. Bestelle sie am 2. April. Aber eigentlich sollte man sahen: such dir einen anderen Job, Betrüger brauchen wir hier nicht.
Alexander M. schrieb: > Auf der Platine findet sich (neben der Produktbezeichnung, > Anschlussklemmenkennzeichnung, ESD-Symbol, Messbereiche, Kundenlogo, > etc.) ein MADE IN GERMANY. > > JLCPCB verweigert die Fertigung mit dieser Kennzeichnung, obwohl sie > sich auf das Gesamtprodukt (d.h. die durch uns bestückte und > programmierte Baugruppe) bezieht. Dann schreib' doch einfach "designed & assembled in Germany" drauf. Grüßle, Volker
Nun, mit Betrug hat das rein gar nichts zu tun. Eine unbestückte Leiterplatte (deren Fertigung wir beauftragen) ist ein Bauteil wie jedes andere in einem Gesamtgerät. Jede Kennzeichnung auf der Leiterplatte bezieht sich auf die gesamte Baugruppe. Warum sonst z.B. ein ESD-Symbol auf eine unbestückte Leiterplatte drucken lassen? Die Wertschöpfung, d.h. die Bestückung, Programmierung, Abgleich erfolgt in Deutschland. Bauteile kommen nunmal dafür von überall her. Also verbitte ich mir solche Unterstellungen. Ein Betrug wäre es dann, wenn wir Leiterplatten in China fertigen lassen und sie dann - so wie sie sind - als deutsche Produkte weiterhandeln würden.
Danke für Deine Antwort, Volker. Das wäre durchaus ein Weg. Aber vermutlich werden wir uns einen anderen Fertiger suchen müssen. Wir haben diese Kennzeichnung seit Jahren auf unseren Baugruppen und das MADE IN GERMANY ist für unsere Kunden ein wichtiges Qualitätsversprechen. Ich denke es würde irritieren, wenn sich das plötzlich ändert. Mir ist auch nicht bekannt, auf welcher Grundlage diese "Fertigungsverweigerung" erfolgt ist. Auch auf mehrmalige Nachfrage konnte bei JLCPCB nichts Schriftliches oder ein Verweis auf Verordnungen o.ä. geliefert werden. Ich würde mich freuen, wenn es einfach ein Missverständnis wäre. Wie bereits oben beschrieben: unbestückte Leiterplatten "durchhandeln", das wäre ein berechtigter Grund für "machen wir nicht". Aber das haben wir gegenüber JLCPCB eindeutig klargestellt und belegt. Im Übrigen: Mit selber Argumentation könnte ja auch verweigert werden, unser Herstellerlogo auf die Leiterplatte zu drucken. Der Hersteller der Leiterplatte sind wir ja auch nicht.
Alexander M. schrieb: > JLCPCB verweigert die Fertigung mit dieser Kennzeichnung Der Brüller, der Chinese ist inzwischen ehrlicher als der Deutsche! Hierzulande geht es erst wieder an dem Tag vorwärts, an dem sämtliche Importe verboten werden. Dann muss man die fremden Federn zwangsweise ablegen, endlich wieder wirklich schuften, und stellt bald fest, daß man sich Jahrzehnte hinterher befindet. Das wäre so krass, daß es glatt das Thema Verhungern berühren könnte! Made in Germany - weltweit inzwischen der Garant für überteuerte, veraltete Ware, erzeugt von völlig dekadenten, stinkend faulen Paradiesvögeln. Nur hier will man sich das nicht eingestehen, is ja klar...
Alexander M. schrieb: > ist für unsere Kunden ein wichtiges > Qualitätsversprechen. Dann lass deine Platinen bei Würth, Contag, LeitOn produzieren. Wenn das da mit "Made in Germany" auch nicht geht, siehst Du gleich, ob deine Designs einfach nach JLCPCB weitergleitet werden, oder - was wir alle stark annehmen - man selbst im Hause produziert. Und dann kann man dort auch mit ruhigem Gewissen "Made in Germany" draufschreiben. DANN ist es ein Qualitätsversprechen.
Ihr wisst aber schon, dass die Bauteile, die auf einer Leiterplatte bestückt werden, mehrheitlich aus dem Rest der Welt kommen?
Alexander M. schrieb: > Ihr wisst aber schon, dass die Bauteile, die auf einer Leiterplatte > bestückt werden, mehrheitlich aus dem Rest der Welt kommen? Natürlich. Deswegen steht auf den Bauteilen auch nicht "made in germany" drauf.
Auf jedem Bauteil (auch auf der unbestückten Platine) steht entweder nichts oder das korrekte Herstellungsland. Alles andere wäre Irreführung und darauf achtet JLCPCB zu recht. Auf größeren ICs steht häufig ebenfalls das Herstellungsland und die änderst Du auch nicht. Auf dem Gerät bzw. der kompletten Baugruppe selbst kann eine zusätzliche Kennzeichnung wie "Made in Germany" mit Kennzeichnung der komplette Baugruppe angebracht werden (z.B. als Etikett). Die Verwendung sollte einer Überprüfung standhalten -> besser mit einem Rechtsanwalt klären. Mit der Kennzeichnung "Made in Germany" begibst Du Dich auf dünnes Eis. Die Kennzeichnung muss einer unabhängigen Überprüfung standhalten. Gerichte urteilen hier höchst unterschiedlich, was dafür ausschlaggebend ist. Das kann schnell teuer werden, wenn ein Wettbewerber gegen die Nutzung klagt. Selbst große Hersteller verzichten mittlerweile häufig darauf und nutzen "Made by <Hersteller>" oder "designed by <Hersteller>".
Ok, Ralf X., Du hast es nicht verstanden. Stell Dir die Bedruckung einer Frontplatte vor. Da steht die Gerätebezeichnung drauf, ein Herstellerlogo, Klemmenbezeichnungen, Skalen, etc. Und ein Made in Germany. Die Frontplatte ist das Gesicht des Geräts, mit allen wichtigen Informationen. Und Du vergibst die Bedruckung dieser Frontplatte. Nur ein Einzelteil von vielen des Gesamtprodukts. Aber der Fertiger sagt dann: so geht die Druckvorlage nicht. Das Made in Germany muss weg. Jetzt verstanden?
Michael H., Du hast diesen Strang um wichtige Informationen ergänzt. Vielen Dank! Für unsere Produkte gilt: wir haben keinerlei wettbewerbsrechtliche Abmahnungen o.ä. zu fürchten. Nun ist es aber auch Realität, dass Komponenten (Bauteile, Leiterplatten) heute in der Regel im Ausland bezogen werden. Das ist bei nahezu jedem elektroniklastigen Industrieprodukt so.
Alexander M. schrieb: > Jetzt verstanden? Jeder weiss, was "Made in Germany" inzwischen bedeutet: es hat mal in Deutschland jemand in der Hand gehabt und es danach doppelt so teuer verkauft "Wertschöpfung 50%". Es ist, wie ursprünglich auch gedacht, ein Warnzeichen.
Alexander M. schrieb: > Wir haben diese Kennzeichnung seit Jahren auf unseren Baugruppen und das > MADE IN GERMANY ist für unsere Kunden ein wichtiges > Qualitätsversprechen. Ihr habt also seit Jahren eure Kunden getäuscht und das Qualitätsversprechen eiskalt gebrochen.
Axel R. schrieb: > Und dann kann man dort auch mit ruhigem Gewissen "Made in Germany" > draufschreiben. DANN ist es ein Qualitätsversprechen. Sicher? Ich habe da so meine Zweifel.
Hallo, ich möchte dem TO nichts unterstellen. Meine private Meinung. Es gibt gewisse Kriterien für den selbst verklebten Aufkleber "Made in Germany". Kann jeder nachlesen. Entscheidend ist dabei immer das Wörtchen "maßgeblich" bei allen Eigenschaften der Baugruppen. Maßgebliche Entwicklung, maßgebliche Fertigung, maßgebliche Endmontage usw. und Prüfung in D. Zukaufteile von außerhalb sind erlaubt, wenn diese nicht entscheidend die Eigenschaften beeinflussen. Hier beginnt sicherlich die Grauzone. Wer entscheidet was maßgeblich und in welchen Umfang beeinflusst und was nicht. Aus Sicht von JLCPCB allerdings ist deren Leiterplatte die sie ja klar fertigen nicht Made in Germany. Erstmal logisch. JLCPCB interessiert es auch nicht welche Kriterien der Aufkleber "Made in Germany" hat. Die sehen nur ihre Leiterplatte mit dem Text. Deren Sichtweise sollte man auch verstehen. Die sollen gezwungen werden etwas draufzuschreiben was für sie nicht stimmt. Die sehen ja nichts anderes. Einmal kurz in JLCPCB reindenken. Wenn sie nicht wollen, dann wollen die nicht. Dann kann man nichts machen. Wenn bei euch alles abgesichert ist mit "Made in Germany", dann könnt ihr das auf das Gesamtprodukt kleben. Wenn für euch klar und nachprüfbar ist, dass die Leiterplatte die Gesamtprodukteigenschaften "maßgeblich" beibehält, also auf keinen Fall verschlechtert. Ansonsten, ich aus privater Sicht, würde "Made in Germany" weglassen oder Volkers oder Michaels Vorschlag verwenden. Da ist man wirklich aus allen raus. Nur hier im Forum wirst du das mit JLCPCB nicht klären können.
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Alexander schrieb: > Ihr habt also seit Jahren eure Kunden getäuscht und das > Qualitätsversprechen eiskalt gebrochen. Dann kann, in letzter Konsequenz, eigentlich nichts mehr mit "Made in $CountryOfOrigin" gekennzeichnet werden. Es gibt glaub ich auch für die EU eine Bestimmung, wann die Kennzeichnung zulässig ist. Stichwort Ferigungstiefe.
Nach den haltlosen (und mangels Detailkenntnissen auch unsinnigen) Unterstellungen hatte ich gar keine Lust mehr, mich zum Thema zu äußern. Die Beiträge von Veit und Nick zeigen aber, dass es auch Forumsteilnehmer mit der nötigen Sachlichkeit gibt. Ich kann die Argumentation von JLCPCB in Teilen nachvollziehen. Aber eben auch nur in Teilen. Es handelt sich um ein Produkt, welches kundenspezifisch - und nach unseren Daten - hergestellt wird. Und es geht um eine Bedruckung. Ich hatte vorhin das Beispiel mit der Frontplatte gebracht. Noch klarer wird es anhand des Beispiels eines Typenschilds: Wenn wir den Druck eines kleinen Typenschilds für eine raumgroße Maschine beauftragen (z.B. im Ausland) und dort findet sich die Herkunftsbezeichnung MADE IN GERMANY, dann ist doch jedem klar, dass das nicht die Herkunft des Typenschilds beschreibt. Denn sonst könnte man im Umkehrschluss ganz legal auf einen Maschinenimport aus dem Ausland ja ein in Deutschland hergestelltes - und mit dem Passus MADE IN GERMANY versehenes - Typenschild anbringen. Und sich darauf zurückziehen, dass sich das ja nur auf das Typenschild bezieht. Ich hatte mir erhofft, dass es hier im Forum Andere gibt, die dieses Problem auch schon mit JLCPCB hatten.
Alexander M. schrieb: > Ich kann die Argumentation von JLCPCB in Teilen nachvollziehen. Aber > eben auch nur in Teilen. Geht mir genauso. Ich muss mich dabei aber auch arg wundern. Letztendlich egal, papp deinen eigenen Aufkleber drauf, oder lass das per UV-Druck von einem Dienstleister machen. Ja, ist klar, das ist nicht ganz so einfach. Billiger (unter 2000 €) wäre Tampondruck, das könntet ihr dann auch selber machen. Kostet halt dann auch wieder alles zusätzlich Geld ... Oder möglicherweise noch einfacher: Anderer Leiterplattenfertiger.
Warum aber muss auf einer Platine, die nur ein --meist unsichtbarer!-- Bestandteil eines fertigen Produktes ist, unbedingt "made in germany" draufstehen? Das ist eben was anderes als das Typenschild eines Gerätes (oder die erwähnte Frontplatte).
Was ich mir als Grund vorstellen könnte warum JLC das ablehnt: Verstärkte Probleme mit dem Zoll. Die Platinen müssen durch den Zoll und sind dabei mit dem Taric-Code für Platinen und dem Wert der reinen Platinen gelistet. Fertigungstiefe von sicher um die 90% in China. Für den Zoll sieht das also an der Stelle so aus als ob da aus China kommende Platinen mit Wert x ein "Made in Germany" aufgedruckt haben. Und wenn man nur diese Information vorliegen hat, sieht man da natürlich ein Problem. Der Zoll kann mit den ihm vorliegenden Daten nicht den ganzen Zusammenhang erkennen und lehnt das daher erst mal ab. Leider ist JLC nicht gut darin Hintergründe und Ursachen zu erklären. Die Mitarbeiter mit Kundenkontakt können immer nur ihre Vorschrift beschreiben, können oder dürfen aber nichts zu den Hintergründen von den sagen. Das macht es manchmal etwas schwer eine gute Lösung zu finden.
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Alexander M. schrieb: > Nach den haltlosen (und mangels Detailkenntnissen auch unsinnigen) > Unterstellungen hatte ich gar keine Lust mehr, mich zum Thema zu äußern. Das wäre der allerbeste Weg gewesen...
Es ist zu schade dass wir in Europa - oder spezieller in Deutschland - keinerlei Platinenfertiger haben. Sonst könnte man JLCPCB sagen: Ihr wollt unser Geld nicht? Kein Problem, wir kennen jemanden der es nimmt.
Die CoO (Country of Origin) spielt zolltechnisch eine wichtige Rolle. Ein solcher Aufdruck könnte Probleme bereiten. Und wenn es denn unbedingt sein muss, es gibt ja auch noch andere Fertiger wie z.B. PCBWAY, ALLPCB, Aisler,
Moin, im Anhang ist eine Google Anfrage über das Thema wie es bei uns in Canada verlaufen würde. Ist vielleicht lesenswert. Gerhard
Norbert schrieb: > Es ist zu schade dass wir in Europa - oder spezieller in Deutschland - > keinerlei Platinenfertiger haben. > > Sonst könnte man JLCPCB sagen: Ihr wollt unser Geld nicht? Kein Problem, > wir kennen jemanden der es nimmt. Schade, in der Tat. Ich kann mich aber gut an die schwimmenden Tischtennisbälle im Ätzbad erinnern, damit das nicht so schnell verdunstet. Hat auch ziemlich gerochen (Eisen-drei-chlorid denk ich mal oder wie die Chemie immer heißen möge) Und ja. Die stellen dort Leiterplatten her. Also: geht schon. Auf einen Link verzichte ich mal. Hab ich oben schon genannt.
Hallo, vielleicht nochmal anders betrachtet. Das im Ausland hergestellte Typenschild hat nachweislich keinen Einfluss auf die Produkteigenschaften des Gesamtgerätes. Ist ja nur ein Typenschild. Die Leiterplatte kann aber muss nicht die Eigenschaften des Endproduktes beeinflussen. Das ist die Grauzone "maßgeblich". Ich für mich meine, dass eine Leiterplatte heutzutage eine Leiterplatte ist, wenn sie nicht gerade in einer Hinterhofwerkstatt in der Ätzschale hergestellt wird. JLCPCB würde ich da schon vertrauen, die sind ja nun nicht irgendwer. Aber ist nur meine Meinung. Und wegen dem Standpunkt von JLCPCB, die sehen nur das was sie sehen und fertigen sollen. Man kann anderer Meinung sein, bekommt seine Leiterplatte dennoch nicht von Ihnen. Ich denke, suche dir einen anderen Leiterplattenhersteller. Wenn es weiterhin günstig sein soll, frage bei elecrow an, ansonsten Aisler, wenn auch die nicht, tja dann musste in Deutschland beauftragen lassen. Was mir noch einfällt ist, probiere es in einem QR Code bei JLCPCB. :-) :-)
Gerhard O. schrieb: > Moin, > > im Anhang ist eine Google Anfrage über das Thema wie es bei uns in > Canada verlaufen würde. Ist vielleicht lesenswert. > > Gerhard EIne etwas bessere formatierte Version.
Norbert schrieb: > Es ist zu schade dass wir in Europa - oder spezieller in Deutschland - > keinerlei Platinenfertiger haben. Doch gibt es. In Riesa zum Beispiel. Leiterplattenherstellung inkl. Bestückung. Ich weiß nicht ob es in Mittweida den Leiterplattenhersteller noch gibt.
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Veit D. schrieb: > Doch gibt es. Hätte ich meinem Kommentar tatsächlich noch ein dicken, rot-blinkenden Ironie Tag hinzu fügen müssen? Das kann und will ich nicht glauben!
Hallo Norbert, okay :-), manchmal "übersieht" man es in der Ernsthaftigkeit. Sorry.
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Alexander M. schrieb: > Kennt das jemand von Euch? Jupp, grade erst gehabt. Schwarze Platine als Frontpanel für ein Gehäuse, wollte Typenbezeichnung, Hersteller und Herkunft "Made in Germany" (was für das Gesamtgerät ach wirklich stimmt!) als Aufdruck haben, hat JLC auch verweigert. Hab einmal was geschrieben um zu erklären daß das so korrekt ist, Gegenvorschlag "Designed in Germany" kam, hab dann aufgegeben und den Schriftzug entfernt - nun ist noch ein Aufkleber auf der Gehäuseunterseite. Ich denke die wollen einfach das Risiko vermeiden, daß das beim Import aneckt. Kann man alles erklären, begründen etc., aber das ist doch auch in China bei den Preisen definitiv zu viel Arbeit, die wollen nur sicher sein daß es durch den Import flutscht ohne Mehrarbeit so daß hinterher kein Gemeckere vom Kunden kommt.
Michael H. schrieb: > Auf größeren ICs steht häufig ebenfalls das Herstellungsland Wobei das auch mittelmäßiger Humbug ist. Selbst so erlebt: US-Firma, Design des ICs aus Deutschland (wobei eine Hälfte des Designs aus Norwegen war), Fertigung Taiwan, Test in Malaysia – was steht jetzt auf dem fertigen IC als Herkunftsland drauf? In diesem Fall steht "TW" drauf. Veit D. schrieb: > In Riesa zum Beispiel. Dafür musst du hier nur auf die andere Elbseite nach Coschütz gehen, Veit :-) Aber wie Norbert klarstellte, war sein Beitrag ja sarkastisch gemeint. Da lässt einer in China fertigen und beklagt sich dann, dass sie ihm da kein "Made in Germany" drauf drucken wollen …
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Jörg W. schrieb: > Da lässt einer in China fertigen und beklagt sich dann, dass sie ihm da > kein "Made in Germany" drauf drucken wollen … Das 'Made in Germany' darf ja auch keinesfalls als Aufkleber oder so in Deutschland hinzugefügt werden, das wäre ja zu viel Arbeit und zu teuer, hier auch nur einen Handschlag am Produkt machen zu lassen. Man will vollautomatisch den chinesischen Scheiss zu deutsch erklärter 'Qualitätsarbeit' machen.
Michael B. schrieb: > das wäre ja zu viel Arbeit und zu teuer, Dein nickname ist laberkopf. Stimmt das?
Wir haben während Coronna auch mal ein Los Leiterplatten aus China bezogen (nicht JLCPCB) und der Lieferrant hatte auch darauf hingewiesen das sie kein "Made in Germany" auf die Leiterplatte drucken. Scheint normal zu sein und auch verständlich.
Alexander M. schrieb: > wird es anhand des Beispiels eines Typenschilds: > Wenn wir den Druck eines kleinen Typenschilds für eine raumgroße > Maschine beauftragen (z.B. im Ausland) und dort findet sich die > Herkunftsbezeichnung MADE IN GERMANY, dann ist doch jedem klar, dass das > nicht die Herkunft des Typenschilds beschreibt. Du verstehst die Tragweite halt nicht. Ist ein Typenschild eine maßgebliche Funktionseinheit der Maschine oder nicht? Ist die Platine des Hauptsteuergerätes, auf dem gewisse Fertigungsrichtlinien eingehalten werden müssen, eine maßgebliche Funktionseinheit? Das gleiche gilt für dein Beispiel der Frontplatte. Das Typenschild oder die Frontplatte sind halt nicht für die allgemeine Funktion des Gerätes zuständig und beeinflussen dessen Wirkung nicht. Eine Platine hingegen schon - dort gehört definitiv kein "Made in Germany" drauf, da es eben nicht "Made in Germany" ist.
Rene K. schrieb: > Ist die Platine > des Hauptsteuergerätes, auf dem gewisse Fertigungsrichtlinien > eingehalten werden müssen, eine maßgebliche Funktionseinheit? Du kannst das Gehäuse mit unbestückten Platinen vollstopfen, sie wird immer noch nicht funktionieren. Die Platine können auch Andere herstellen, es ist also gewissermassen ein generisches Teil und nur alleine für sic nicht verwendbar. Nur bestückt und geflasht läuft das Teil. Die 5 € gehen in den Gesammtkosten alleine der betriebsfertigen Platine unter. Ich zitier jetzt vorsichtshalber nicht die KI. :-) Wenn das "Made in Germany" so ausschlaggebend ist, wo steht denn dann bitte die Compliance-Richtline des Druckfarbenherstellers, dass damit gewisse Texte nicht gedruckt werden dürfen. Schließlich ust der Lack ausschlaggebend für die (visuelle) Funktion des Textes. Wo verbietet der Druckerhersteller, dass ... Merkst du, dass man mit der Argumentation schnell in eine Sackgasse kommt? Man kann das nämlich ganz leicht immer eine Stufe weiter nach unten reichen. Das pervertierte Lieferkettengesetz. Für die USA gilt lt. new balance: Bei einem Wertschöpfungsanteil >= 70% darf man "Made in USA" draufpappen.
Axel R. schrieb: > LeitOn produzieren. LeitOn produziert in China. Die haben die eigene Fertigung in Berlin zwar versucht aber dann wieder dicht gemacht. Ob sie diese wieder aktiviert haben? Als ich dort mitten in der Woche durch die Fertigung spaziert bin war keine einzige Person anwesend (ist aber auch schon so 10 Jahre her). Die Fertigungsanlagen sahen jetzt nicht super modern aus, und neuer geworden ist dort sicher auch nichts. Wenn sie jetzt irgendwas in Deutschland machen dann sicher nicht selber, da sie die Auslastung für Deutschland nicht bzw. nie hatten. Die waren früher im gleichen Haus wie Britze Leiterplatten, Britze hat vor 15-20 Jahren bereits aufgegeben.
Alexander M. schrieb: > Leiterplattenfertigung bei JLCPCB Alexander M. schrieb: > MADE IN GERMANY Wie habt ihr RoHS sichergestellt? Dafür ist ja wieder ein Labor in der EU fällig.
Veit D. schrieb: > frage bei elecrow an Das würde ich auch machen. Bei JLCPCB muß man ja sogar extra zahlen, wenn sie nicht ihren eigenen 'Fingerabdruck' auf die Platine drucken sollen. Bei höheren Stückzahlen sind die hiesigen Anbieter (soweit ich mich erinnere) nicht wesentlich teurer. Multi-CB (oder wie die jetzt heißen mögen) lassen/liessen wohl in GB fertigen. Fred R. schrieb: > Wie habt ihr RoHS sichergestellt? > Dafür ist ja wieder ein Labor in der EU fällig. Das darf weltweit nur von mir persönlich zertifiziert werden. Zuwiderhandlungen werden direkt an Donald gemeldet. Jedermann weiß: Das ist schlimmer als Weltuntergang!
Nick schrieb: > Merkst du, dass man mit der Argumentation schnell in eine Sackgasse > kommt? Nick schrieb: > Für die USA gilt lt. new balance: Bei einem Wertschöpfungsanteil Merkst du nicht, dass dieser 'Wertschöpfungsanteil' eine Sackgasse ist ? Billig in China einkaufen, teuer im Zielland verkaufen, schon hat man Wert geschöpft ohne einen Handschlag zu tun. In Deutschland reichen schon ab 45%.
Mi N. schrieb: > Bei höheren Stückzahlen sind die hiesigen Anbieter (soweit ich mich > erinnere) nicht wesentlich teurer Zeigt, dass man Industrie 2.0 noch nicht verstanden hat und viel zu viel Einrichtungsarbeiten machen muss.
Mi N. schrieb: >> Wie habt ihr RoHS sichergestellt? >> Dafür ist ja wieder ein Labor in der EU fällig. > > Das darf weltweit nur von mir persönlich zertifiziert werden. Ernsthaft. Wie geht ihr mit der Marktaufsicht um? Wie klagt ihr "JLCPCB", wenn nicht RoHS geliefert wurde?
Jörg W. schrieb: > Veit D. schrieb: >> In Riesa zum Beispiel. > > Dafür musst du hier nur auf die andere Elbseite nach Coschütz gehen, > Veit :-) Wusste ich noch nicht. Fertigen die auch günstig für Privat? > Aber wie Norbert klarstellte, war sein Beitrag ja sarkastisch > gemeint. Da lässt einer in China fertigen und beklagt sich dann, dass > sie ihm da kein "Made in Germany" drauf drucken wollen … Das ist das Eine. Paar andere hier reden über "Made in Germany", kennen dessen Kriterien nicht, hätte man nachlesen können, quatschen dann aber über Druckerfarbe, Lieferkette und solchen Mist. Womit ich mir auch an den Kopf greife. Leute - Frohe Ostern mit Eiern "Made in Germany". :-)
Veit D. schrieb: > Fertigen die auch günstig für Privat? Nö, ich schrieb ja oben schon, die sind auf größere Serien ausgelegt. Einmalkosten vergleichsweise hoch, dafür ein sehr ausführlicher Check der Daten. Fertigungskosten bei entsprechender Losgröße (ich glaube, wir hatten damals 100 Stück fertigen lassen) viel billiger als zumindest bei hiesigen Pool-Services. Sowas wie JLCPCB stand damals nicht zur Debatte, insofern kann ich nicht vergleichen, was das dort gekostet hätte.
Mi N. schrieb: > Bei JLCPCB muß man ja sogar extra zahlen, wenn sie nicht ihren eigenen > 'Fingerabdruck' auf die Platine drucken sollen. Schon lange nicht mehr. JLCJLCJLC gehört seit geraumer Zeit der Vergangenheit an. Die Platinen im Economy werden nicht mehr markierte, und in der normalen Fertigung wurde sie eh noch nie markiert. Michael B. schrieb: > Zeigt, dass man Industrie 2.0 noch nicht verstanden hat und viel zu viel > Einrichtungsarbeiten machen muss. Nicht nur das: Industrie 2.0 noch nicht einmal verstanden, wenn andere Länder schon längst bei Industrie 4.0 angekommen sin. Das ist der Stand in Deutschland!
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Rene K. schrieb: > Das ist der Stand in Deutschland! Das jedenfalls gibt einem der nette Mensch am AfD-Stammtisch mit. Denn es geht ja darum, dieses Deutschland (und auch die EU) schlechtzureden und zu spalten.
Harald K. schrieb: > Warum aber muss auf einer Platine, die nur ein --meist unsichtbarer!-- > Bestandteil eines fertigen Produktes ist, unbedingt "made in germany" > draufstehen? > > Das ist eben was anderes als das Typenschild eines Gerätes (oder die > erwähnte Frontplatte). Es ist etwas völlig anderes. Letztlich handelt es sich ja um eine Aussage, die als Aussage über das Gerät gemeint ist. Wie man das formuliert, ist Wortklauberei, was gemeint ist, ist klar. Und auch wenn es nicht jeder weiß: Im Vertragsrecht, also auch im Kaufrecht gilt im Normalfall das Gemeinte. Ein äußeres Typenschild beeinflusst nicht die Qualität des Geräts, deswegen gibt es nur eine mögliche Interpretation: Die Aussage gilt für das Gerät. Bei der Leiterplatte gibt es mindestens drei mögliche Interpretationen, da ein Dritter die Leiterplatte nur im bestückten zustand zu sehen bekommt: Es kann die unbestückte Leiterplatte gemeint sein, die bestückte oder das gesamte Gerät. Wobei die letzte Variante für einen normalen Leser eigentlich die unwahrscheinlichste ist. Und jeder weiß, dass Leiterplattenherstellung und -bestückung großen Einfluss auf die Qualität haben. Fazit: Es wird das Risiko einer Täuschung des Käufers eingegangen.
Eine Druckerei in Deutschland finden welche das aufdrucken kann? Mit UV-Drucker sollte das durchaus möglich sein. Wenn JLCPCB das nicht macht dann ist dem halt so, deren Unternehmen, deren Regeln.
Einen Praktikanten nehmen und den inkriminierten Schriftzug lasern lassen. Der Lötstopplack lässt sich wunderbar quasi spurlos wegbrennen, darunter taucht dann das blanke Kupfer auf. Ein geeigneter Laser-Marker (falls in der Firma nicht sowieso vorhanden), kostet um die 400,-, etwas Software und das läuft quasi im Minuten-Takt ...
Rene K. schrieb: > Mi N. schrieb: >> Bei JLCPCB muß man ja sogar extra zahlen, wenn sie nicht ihren eigenen >> 'Fingerabdruck' auf die Platine drucken sollen. > > Schon lange nicht mehr. Nun übertreib mal nicht. Im letzten Jahr war das noch der Fall und allein die Tatsache, daß man sich 'freikaufen' mußte, zeigt, was in deren Köpfen steckt. Daß Mehrfach-Layouts auf einer Leiterplatte unterbunden und mit Aufpreis versehen werden, ist ja auch schon übergriffig. Was auf der Platine drauf ist, geht einen Fertiger nichts an! Frank E. schrieb: > Einen Praktikanten nehmen und den inkriminierten Schriftzug lasern > lassen. Alternativ Aufkleber verwenden, mit denen man dann sein ganzes Umfeld zukleistern kann.
Mi N. schrieb: > Daß Mehrfach-Layouts auf einer Leiterplatte unterbunden und mit Aufpreis > versehen werden, ist ja auch schon übergriffig. Was auf der Platine > drauf ist, geht einen Fertiger nichts an! Das ist ja nur beim Sonderangebot für ganz kleines Geld so. Wenns dir nicht passt, dann lass deine Platinen eben anderswo fertigen.
Alexander M. schrieb: > Mir ist auch nicht bekannt, auf welcher Grundlage diese > "Fertigungsverweigerung" erfolgt ist. Neuregelung des Made in XXX: Siehe dort: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/industriepolitik-eu-beschliesst-neue-made-in-eu-auflagen-accg-200596731.html Nach langem Ringen : Brüssel beschließt neue „Made-in-EU“-Auflagen Von Hendrik Kafsack, Brüssel 04.03.2026, 13:20Lesezeit: 5 Min.
https://www.multi-circuit-boards.eu/produkte/leiterplatten.html Ab 3,- Euro netto. Da habe ich schon fertigen lassen.
Norbert schrieb: > Es ist zu schade dass wir in Europa - oder spezieller in Deutschland - > keinerlei Platinenfertiger haben. Haben wir doch. Oder ist z.B. Bulgarien auf einen anderen Kontinent?
René H. schrieb: > Norbert schrieb: >> Es ist zu schade dass wir in Europa - oder spezieller in Deutschland - >> keinerlei Platinenfertiger haben. > > Haben wir doch. Oder ist z.B. Bulgarien auf einen anderen Kontinent? Olimex: IMPORTANT NOTICE This PCB manufacturing service is suspended. These pages are kept for reference and archive purposes only. Please do not send PCB files for manufacturing,
René H. schrieb: > https://www.multi-circuit-boards.eu/produkte/leiterplatten.html > > Ab 3,- Euro netto. Da habe ich schon fertigen lassen. Was soll es da ab 3€ geben?
H. H. schrieb: > René H. schrieb: >> https://www.multi-circuit-boards.eu/produkte/leiterplatten.html >> >> Ab 3,- Euro netto. Da habe ich schon fertigen lassen. > > Was soll es da ab 3€ geben? Leiterplatten. H. H. schrieb: > Olimex Von denen spreche ich nicht.
René H. schrieb: > H. H. schrieb: >> René H. schrieb: >>> https://www.multi-circuit-boards.eu/produkte/leiterplatten.html >>> >>> Ab 3,- Euro netto. Da habe ich schon fertigen lassen. >> >> Was soll es da ab 3€ geben? > > Leiterplatten. Nö. > H. H. schrieb: >> Olimex > > Von denen spreche ich nicht. Ah, von der Geheimfirma also.
H. H. schrieb: > Nö. Hältst Du mich für dumm? Dort habe ich Leiterplatten fertigen lassen. Ich habe für eine kleine 3,02 Euro netto gezahlt. Zum Formular: https://portal.multi-circuit-boards.eu/ H. H. schrieb: > Ah, von der Geheimfirma also Nein, ich habe den Namen nur nicht im Kopf. Da schau ich später zuhause.
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René H. schrieb: > H. H. schrieb: >> Nö. > > Hältst Du mich für dumm? Dort habe ich Leiterplatten fertigen lassen. > Ich habe für eine kleine 3,02 Euro netto gezahlt. Zum Formular: > https://portal.multi-circuit-boards.eu/ Dann gib mal ein!
René H. schrieb: > H. H. schrieb: >> Ah, von der Geheimfirma also > > Nein, ich habe den Namen nur nicht im Kopf. Da schau ich später zuhause. SETPCB.bg https://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenhersteller#SET_-_Steiner_Elektronik_Technologie_(Bulgarien)
Du glaubst mir nicht? Na Dein Problem. :D Ab 25 Stück sogar nur 1,48
netto ("Spar", also wenn man bereit ist länger zu warten), bei nur 5
Stück sind es 3,11 Euro. Ist aber ganz klein (45x50).
Andreas W. schrieb: > René H. schrieb: >> H. H. schrieb: >>> Ah, von der Geheimfirma also >> >> Nein, ich habe den Namen nur nicht im Kopf. Da schau ich später zuhause. > > SETPCB.bg > > https://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenhersteller#SET_-_Steiner_Elektronik_Technologie_(Bulgarien) Online Kalkulator scheint defekt zu sein.
René H. schrieb: > Du glaubst mir nicht? Na Dein Problem. :D Ab 25 Stück sogar nur > 1,48 > netto ("Spar", also wenn man bereit ist länger zu warten), bei nur 5 > Stück sind es 3,11 Euro. Ist aber ganz klein (45x50). Pro Platine... Ein Einzelstück kostet so viel wie 5 Stück. JLCPCB ist also erheblich preiswerter.
Mi N. schrieb: > Nun übertreib mal nicht. Im letzten Jahr war das noch der Fall und > allein die Tatsache, daß man sich 'freikaufen' mußte, zeigt, was in > deren Köpfen steckt. Du bist ein richtiger Verschwörungstheoretiker. Dass die ihre Nummer mit drauf drucken hat einfach was mit dem Handling zu tun. Ohne Nummer muss halt jemand aufpassen dass deine Bestellung trotzdem im richtigen Karton landet. Sonderwünsche kosten halt extra, wie überall.
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Andreas W. schrieb: > SETPCB.bg > > https://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenhersteller#SET_-_Steiner_Elektronik_Technologie_(Bulgarien) Und die sind preiswert und auch bereit, an einem Betrug mitzuwirken?
Alexander schrieb: > Dass die ihre Nummer mit > drauf drucken hat einfach was mit dem Handling zu tun. Ohne Nummer muss > halt jemand aufpassen dass deine Bestellung trotzdem im richtigen Karton > landet. Und warum wird die jetzt weggelassen? Dieter hat hier viele Brüder ;-)
Mi N. schrieb: > Und warum wird die jetzt weggelassen? Weil das immer noch billiger ist einen Mitarbeiter abzustellen der auf deine fünf unbedruckten Platinchen aufpasst, als das dauernde endlose Rumdiskutieren über solche Belanglosigkeiten im Kundensupport mit den deutschen Kleinstabnehmern.
"Made in Germany" hat doch eh keine Bedeutung mehr. Sonst würden nicht soviele beim Chinamann kaufen.
Ich habs mal mit einem zufällig noch zuhause gefundenen Platinchen getan: Mit Laser den Lötstopplack entfernt. Natürlich noch weit weg von jeder Optimierung, einfach nur als Machbarkeitstest ...
Alexander schrieb: > das dauernde endlose > Rumdiskutieren über solche Belanglosigkeiten Damit hast Du Deine Aufgabe hier exakt beschrieben.
René H. schrieb: > Haben wir doch. Oder ist z.B. Bulgarien auf einen anderen Kontinent? Ich hatte ja bereits einige Beiträge nach dem meinem noch einmal extra klargestellt, dass er ›tongue in cheek‹ gemeint war. Obwohl dies, so hoffte ich zumindest, ja wohl geradezu schmerzhaft offensichtlich hätte sein sollen. Aber du bist – den Zahlen zufolge – nicht der einzige dem dies entgangen ist.
Norbert schrieb: > Es ist zu schade dass wir in Europa - oder spezieller in Deutschland - > keinerlei Platinenfertiger haben. So, so - sagt wer? Um was für Stückzahlen geht es überhaupt?
Alexander M. schrieb: > ... > > Kennt das jemand von Euch? Nein. Denn auf die (unbestückte) Platine gehört das auch (noch) nicht drauf. Es reicht, wenn es dann außen auf dem Gerät ist.
Alexander schrieb: > eil das immer noch billiger ist einen Mitarbeiter abzustellen der auf > deine fünf unbedruckten Platinchen aufpasst, Meine Annahme ist, dass sie die Platinen per Kamera erkennen und entsprechend richtig aussortieren können.
Hallo Tassilo. Tassilo H. schrieb: > Ich denke die wollen einfach das Risiko vermeiden, daß das beim Import > aneckt. Kann man alles erklären, begründen etc., aber das ist doch auch > in China bei den Preisen definitiv zu viel Arbeit, die wollen nur sicher > sein daß es durch den Import flutscht ohne Mehrarbeit so daß hinterher > kein Gemeckere vom Kunden kommt. Das zum einen, und möglicherweise haben sie auch restriktivere Vorgaben von ihrer eigenen Regierung bekommen..... Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de
Bernd W. schrieb: > Das zum einen, ... Zu dumm, dass der verlinkte Artikel (& Kommentare) bereits hinter einer Paywall landete. Halbvollständiges repetieren würde dem TO hier nicht weiterhelfen.
Dieter D. schrieb: > Zu dumm, dass der verlinkte Artikel (& Kommentare) bereits hinter einer > Paywall landete. Halbvollständiges repetieren würde dem TO hier nicht > weiterhelfen. Dieser Artikel hat so gar nichts mit dem Thema zu tun. Damit, dass Du ihn in diesem Zusammenhang nennst, führst Du hier viele absichtlich in die Irre, die ihn nicht lesen können. Zur Information: In dem Artikel geht es um Vorgaben für ausländische Investoren, um von Steuererleichterungen und Förderungen in der EU zu profitieren.
René H. schrieb: > "Made in Germany" hat doch eh keine Bedeutung mehr. Sonst würden nicht > soviele beim Chinamann kaufen. Vielen kann es gar nicht billig genug sein, deshalb kaufen sie auch beim Chinesen. Dass sie mitunter arg betrogen werden spielt keine Rolle, denn viele bemerken die deffizite der Waren auch gar nicht. Ja ,es gibt Dinge, da stimmt Preis und Leistung auf alle Fälle zugunsten auch der Leistung. Made in Germany spielt sicher eine große Rolle noch, aber halt bei anderen Waren wie zb beim Automobil. Die Amis sind immer noch voll des Lobes, wenn es um deutsche Autos geht.
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Herbert Z. schrieb: > Die Amis sind immer noch voll des Lobes Wenn nur das Trumpelchen nicht wäre. ;)
Hier in der Tabelle stehen die falschen und richtigen Beispiele: https://www.ihk.de/stuttgart/fuer-unternehmen/international/import-export/warenursprung/made-in-germany-2-675252
Herbert Z. schrieb: > Dass sie mitunter arg betrogen werden spielt keine Rolle, denn > viele bemerken die deffizite der Waren auch gar nicht. Gesunde Vorurteile helfen, den Alltag zu strukturieren.
Beitrag #8033545 wurde von einem Moderator gelöscht.
Mi N. schrieb: > Nun übertreib mal nicht. Im letzten Jahr war das noch der Fall und > allein die Tatsache, daß man sich 'freikaufen' mußte, zeigt, was in > deren Köpfen steckt. Du hast doch den Schuss nicht gehört oder? Da geht es um das Handling der LP während der Produktion, DU denkst auch das jede Firma darauf wartet ausgerechnet von DIR einen Auftrag zu bekommen oder? Weißt du wieviel tausende verschiedene Platinen stündlich durch deren Produktion laufen? Wie soll am Ende entschieden werden welche Platine zu welchem Kunden auf einem Groß-PCB gehören? Natürlich! Über eine aufgedruckte Seriennummer oder QR Code! Und "freikaufen" tust du damit einen Mitarbeiter, der DEINE Produktion verfolgt, willst du den nicht bezahlen - dann eben der Code. Jetzt wird das, via KI und Photographie gemacht, ja die Chinesen sind nicht dumm. > Daß Mehrfach-Layouts auf einer Leiterplatte unterbunden und mit Aufpreis > versehen werden, ist ja auch schon übergriffig. Was auf der Platine > drauf ist, geht einen Fertiger nichts an! Der Begriff "Übergriffig" ist dir bekannt, richtig? Wenn nein, dann schlag mal im Duden nach. Es zwingt dich keiner dort fertigen zu lassen, zu deren Konditionen und deren Bedingungen, du hast die völlig freie Wahl dich zwingt niemand dort zu bestellen...
Was ist denn jetzt mit den Bildern der eingelöteten Sockel. Wir alle[tm] sind schon so gespannt.
> Daß Mehrfach-Layouts auf einer Leiterplatte unterbunden und mit Aufpreis > versehen werden, ist ja auch schon übergriffig. Was auf der Platine > drauf ist, geht einen Fertiger nichts an! Es ist Ok , dass das so ist. Die Platinen sind so günstig, dass man da nicht schummeln muss. Ich muss allerdings gestehen , dass ich bei sehr kleinen Platinen das auch mache . Ich hatte mal Platinen 14 x14mm für eine 50Ohm SMD Abschluss. Da habe ich zehn Stück auf einen Streifen gepackt und die mit einer pseudo Leiterbahn alle verbunden so dass es nach einem Layout auschaut. Getrennt habe ich das selber und die zusätzliche Verbindung wurde dabei auch aufgeschnitten. Ich denke bei so kleinen Sachen hilft das bei der Fertigung, weil man muss sich nicht mit so winzigen Platinen rum ärgern. Bei großen Teilen mache ich das nicht, weil es eh nichts kostet. MfG
Herbert Z. schrieb: > Ich muss allerdings gestehen , dass ich bei sehr kleinen Platinen das > auch mache . Ich hatte mal Platinen 14 x14mm für eine 50Ohm SMD > Abschluss. Da habe ich zehn Stück auf einen Streifen gepackt und die mit > einer pseudo Leiterbahn alle verbunden so dass es nach einem Layout > auschaut. Ist halt blöd wenn man nicht lesen kann. https://jlcpcb.com/help/article/different-design-in-your-pcb-files
Was ist denn jetzt mit den Bildern der eingelöteten Sockel. Wir alle[tm] sind schon so gespannt. Du musst erstmal erklären wieso du in einem anderen Thread um 19h31 diese Frage platzierst obwohl du eigentlich nicht wissen kannst , dass ich hier um 19h47 einen Beitrag schreibe? Ich habe mal von den Fakten einen Screenshot gemacht für alle Fälle. Dass du hellsehen kannst wird dir niemand glauben.
Herbert Z. schrieb: > obwohl du eigentlich nicht wissen kannst , dass > ich hier um 19h47 einen Beitrag schreibe? Wenn du schon keine Kontrolle über dich selbst hast, ich hab sie über dich. Das mit meinen hellseherischen Fähigkeiten versuche ich im Allgemeinen zu verheimlichen.
Mi N. schrieb: > Daß Mehrfach-Layouts auf einer Leiterplatte unterbunden und mit Aufpreis > versehen werden, ist ja auch schon übergriffig. Was auf der Platine > drauf ist, geht einen Fertiger nichts an! Das interessiert die auch nur, wenn du die Platine mit Fräsungen usw. schon fast komplett in Einzelteile zerlegst. Dadurch entstehen denen tatsächlich Mehrkosten und es gibt ein höheres Risiko für Produktionsfehler. Außerdem wirst du deinen Bastel-Nutzen niemals so optimal setzen wie es in deren System passt. Daher finde ich es schon in Ordnung, wenn sie dir den Aufpreis durchreichen und lieber einzelne Auftragspositionen haben wollen, die sie dann selbst für die Fertigung optimieren können. Übergriffig wäre es, wenn sie den Bastlern ihre fast blank geätzten Platinen mit 3 Leiterbahnen zwischen Arduino-Modul und LED-Modul stornieren und einen Streifen Lochraster schicken würden - was aus Umweltgründen sogar verständlich wäre ;)
Herbert Z. schrieb: > ... um 19h31 ... > ... um 19h47 ... 19h31? 19h47? Bananen oder Äpfel?
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Rainer W. schrieb: > Bananen oder Äpfel? Bananenschalen. Die Äpfel und den Rest der Bananen haben andere schon geklaut.
Rainer W. schrieb: > 19h31? > 19h47? > > Bananen oder Äpfel? Nei Rainer W. schrieb: > Bananen oder Äpfel? Banäpfel ...
Rene K. schrieb: > Du hast doch den Schuss nicht gehört oder? Und den Pfurz nicht gerochen. Andere Hersteller hatten nie eine Markierung auf meinen LPs hinterlassen und - welch ein Wunder - mir immer die richtigen geschickt. Jetzt regt Dich wieder ab und iss noch drei Löcher aus dem Käse.
Mi N. schrieb: > Andere Hersteller hatten nie eine > Markierung auf meinen LPs hinterlassen und - welch ein Wunder - mir > immer die richtigen geschickt. Mit absoluter Sicherheit kannst du keine Hinterhofklitsche, die ein paar tausend PCBs im Monat macht, mit JLCPCB vergleichen die diese Anzahl in wenigen Minuten durchreichen. 2024 hat JLCPCB im Schnitt 20.000 BESTELLUNGEN pro Tag. Die Tendenz zeigt für 2025 steil nach oben, Zahlen für 2025 gibt JLC erst im Juni bekannt. Wenn man im Schnitt rechnet: 20.000 Bestellungen und im Schnitt 100 Platinen, sind wir bei 2.000.000 Platinen am Tag im Jahr 2024. Dann sind das ~83.000 Platinen die Stunde... Da kommt kein anderer öffentlicher LP Hersteller auch nur ansatzweise ran.
Was genau hat das jetzt noch mit dem Thema des Threads zu tun? Wenn ihr einen allgemeinen JLCPCB ist schlecht gut böse / super Thread haben wollt, öffnet bitte euren eigenen. Hier ging es um einen sehr konkreten Aufdruck, den sie verweigert haben.
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Jörg W. schrieb: > Was genau hat das jetzt noch mit dem Thema des Threads zu tun? > Hier ging es um einen sehr konkreten Aufdruck, den sie verweigert haben. Danke! Ich habe als Thread-Eröffner mich auch schon nicht mehr beteiligt. Viele Beiträge gespickt mit gefährlichem Halbwissen; viel Meinung, wenig Ahnung oder falschen Anschuldigungen, die als beleidigend eingestuft werden können. Aber als Abschluss und für alle, die es interessiert: Die Bedruckung war schlussendlich kein Problem. Die Pakete sind heute angekommen. Ich werde den erfolgreichen Weg dahin hier nicht ausbreiten. Ich habe keine Lust auf weitere unqualifizierte Kommentare. Ich möchte mich aber bei allen Thread-Teilnehmern bedanken, die sich konstruktiv mit diesem Thema beschäftigt haben. Bis hin zum Lasern einer Platine als Ersatz für die Bedruckung. Das war wirklich sehr hilfsbereit. Dankeschön!
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Alexander M. schrieb: > Ich habe als Thread-Eröffner mich auch schon nicht mehr beteiligt. Viele > Beiträge gespickt mit gefährlichem Halbwissen; viel Meinung, wenig > Ahnung oder falschen Anschuldigungen, die als beleidigend eingestuft > werden können. Leider kommt der Kommentar einiges zu spät. Meistens bekommt die Mehrheit Recht, was oft eine Fehleinschätzung und fatal ist. Das ist die Keimzelle für Mobbing aller Art, und Mobbing ist kein Kavaliersdelikt und kann teuer enden. Ein Lösch-Button für den TE wäre was hilfreiches. Dann schmeißt man selber raus wer sich nicht benehmen kann. Mein Affen-Button ist weg, gesucht, gefunden. Kleiner Eingriff, große Wirkung. ;-) MfG
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Mobbing ist was ganz anderes, aber das gehört hier nicht hin.
Herbert Z. schrieb: > Ein Lösch-Button für den TE wäre was hilfreiches. Dann schmeißt man > selber raus wer sich nicht benehmen kann. Mach einfach ein eigenes Forum auf.
H. H. schrieb: > Mach einfach ein eigenes Forum auf. Ich glaube über so einen Button wäre viele sehr glücklich, aber einige auch sehr unglücklich. Für eine seriöse Umfrage bräuchte es aber fast alle die hier angemeldet sind und nicht nur die 50 die hier täglich zu gange sind.
Herbert Z. schrieb: > H. H. schrieb: >> Mach einfach ein eigenes Forum auf. > > Ich glaube über so einen Button wäre viele sehr glücklich, Sollen einfach ihr eigenes Forum aufmachen. Wird bestimmt sehr erfolgreich...
Es würde der Willkür, jegliche Gegenmeinung zu unterdrücken, Tür und Tor öffnen. Jetzt genug damit in diesem Thread.
Alexander M. schrieb: > Ich werde den erfolgreichen Weg dahin hier nicht ausbreiten. Auch wenn Gründe dafür vorgetragen wurden, ist es dem Forenbetreiber unhöflich die Lösungen für die Probleme vorzuenthalten, weil eben der Zweck des Forums ist, zur Wissensvermehrung beizutragen und darüber das Forum finanziert wird.
Beitrag #8038097 wurde von einem Moderator gelöscht.
Alexander M. schrieb: > Aber als Abschluss und für alle, die es interessiert: > Die Bedruckung war schlussendlich kein Problem. Die Pakete sind heute > angekommen. > Alexander M. schrieb: > JLCPCB verweigert die Fertigung mit dieser Kennzeichnung, ... Wie passen dein beiden Aussagen jetzt zusammen? > Ich werde den erfolgreichen Weg dahin hier nicht ausbreiten. Ich habe > keine Lust auf weitere unqualifizierte Kommentare. Schönen Dank für gar nichts.
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