Forum: Platinen JLCPCB - Probleme mit Bedruckung MADE IN GERMANY


von Alexander M. (alexander_m366)


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Unsere Beauftragung einer Leiterplattenfertigung bei JLCPCB hängt gerade 
an einem Punkt:

Auf der Platine findet sich (neben der Produktbezeichnung, 
Anschlussklemmenkennzeichnung, ESD-Symbol, Messbereiche, Kundenlogo, 
etc.) ein MADE IN GERMANY.

JLCPCB verweigert die Fertigung mit dieser Kennzeichnung, obwohl sie 
sich auf das Gesamtprodukt (d.h. die durch uns bestückte und 
programmierte Baugruppe) bezieht.

Alle Klarstellungen werden ignoriert, es wird auf eine 
Compliance-Richtlinie verwiesen, die uns aber nicht vorgelegt wird.

Bisher war das nie ein Problem.

Kennt das jemand von Euch?

: Verschoben durch Moderator
von Arduino F. (Firma: Gast) (arduinof)


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Nunja...

Wenn ich auf einer Platine "Made in Germany" sehe, erwarte ich auch, 
dass dem so ist.
Dass ein Chinesischer Fertiger dort ein "Made in China" sehen möchte, 
kann mich auch nicht überraschen.

von Michael B. (laberkopp)


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Alexander M. schrieb:
> Bisher war das nie ein Problem.

Bestelle sie am 2. April.

Aber eigentlich sollte man sahen: such dir einen anderen Job, Betrüger 
brauchen wir hier nicht.

von Volker B. (Firma: L-E-A) (vobs)


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Alexander M. schrieb:

> Auf der Platine findet sich (neben der Produktbezeichnung,
> Anschlussklemmenkennzeichnung, ESD-Symbol, Messbereiche, Kundenlogo,
> etc.) ein MADE IN GERMANY.
>
> JLCPCB verweigert die Fertigung mit dieser Kennzeichnung, obwohl sie
> sich auf das Gesamtprodukt (d.h. die durch uns bestückte und
> programmierte Baugruppe) bezieht.

Dann schreib' doch einfach "designed & assembled in Germany" drauf.

Grüßle,
Volker

von Alexander M. (alexander_m366)


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Nun, mit Betrug hat das rein gar nichts zu tun.

Eine unbestückte Leiterplatte (deren Fertigung wir beauftragen) ist ein 
Bauteil wie jedes andere in einem Gesamtgerät.

Jede Kennzeichnung auf der Leiterplatte bezieht sich auf die gesamte 
Baugruppe. Warum sonst z.B. ein ESD-Symbol auf eine unbestückte 
Leiterplatte drucken lassen?

Die Wertschöpfung, d.h. die Bestückung, Programmierung, Abgleich erfolgt 
in Deutschland. Bauteile kommen nunmal dafür von überall her.

Also verbitte ich mir solche Unterstellungen.

Ein Betrug wäre es dann, wenn wir Leiterplatten in China fertigen lassen 
und sie dann - so wie sie sind - als deutsche Produkte weiterhandeln 
würden.

von Alexander M. (alexander_m366)


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Danke für Deine Antwort, Volker.

Das wäre durchaus ein Weg. Aber vermutlich werden wir uns einen anderen 
Fertiger suchen müssen.

Wir haben diese Kennzeichnung seit Jahren auf unseren Baugruppen und das 
MADE IN GERMANY ist für unsere Kunden ein wichtiges 
Qualitätsversprechen. Ich denke es würde irritieren, wenn sich das 
plötzlich ändert.

Mir ist auch nicht bekannt, auf welcher Grundlage diese 
"Fertigungsverweigerung" erfolgt ist. Auch auf mehrmalige Nachfrage 
konnte bei JLCPCB nichts Schriftliches oder ein Verweis auf Verordnungen 
o.ä. geliefert werden.

Ich würde mich freuen, wenn es einfach ein Missverständnis wäre. Wie 
bereits oben beschrieben: unbestückte Leiterplatten "durchhandeln", das 
wäre ein berechtigter Grund für "machen wir nicht".

Aber das haben wir gegenüber JLCPCB eindeutig klargestellt und belegt.

Im Übrigen: Mit selber Argumentation könnte ja auch verweigert werden, 
unser Herstellerlogo auf die Leiterplatte zu drucken. Der Hersteller der 
Leiterplatte sind wir ja auch nicht.

von Uwe S. (bullshit-bingo)


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Alexander M. schrieb:
> JLCPCB verweigert die Fertigung mit dieser Kennzeichnung

Der Brüller, der Chinese ist inzwischen ehrlicher als der Deutsche!

Hierzulande geht es erst wieder an dem Tag vorwärts, an dem sämtliche 
Importe verboten werden. Dann muss man die fremden Federn zwangsweise 
ablegen, endlich wieder wirklich schuften, und stellt bald fest, daß man 
sich Jahrzehnte hinterher befindet. Das wäre so krass, daß es glatt das 
Thema Verhungern berühren könnte!

Made in Germany - weltweit inzwischen der Garant für überteuerte, 
veraltete Ware, erzeugt von völlig dekadenten, stinkend faulen 
Paradiesvögeln. Nur hier will man sich das nicht eingestehen, is ja 
klar...

von Axel R. (axlr)


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Alexander M. schrieb:
> ist für unsere Kunden ein wichtiges
> Qualitätsversprechen.

Dann lass deine Platinen bei Würth, Contag, LeitOn produzieren.
Wenn das da mit "Made in Germany" auch nicht geht, siehst Du gleich, ob 
deine Designs einfach nach JLCPCB weitergleitet werden, oder - was wir 
alle stark annehmen - man selbst im Hause produziert.
Und dann kann man dort auch mit ruhigem Gewissen "Made in Germany" 
draufschreiben. DANN ist es ein Qualitätsversprechen.

von Alexander M. (alexander_m366)


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Ihr wisst aber schon, dass die Bauteile, die auf einer Leiterplatte 
bestückt werden, mehrheitlich aus dem Rest der Welt kommen?

von Ralf X. (ralf0815)


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Alexander M. schrieb:
> Ihr wisst aber schon, dass die Bauteile, die auf einer Leiterplatte
> bestückt werden, mehrheitlich aus dem Rest der Welt kommen?

Natürlich.
Deswegen steht auf den Bauteilen auch nicht "made in germany" drauf.

von Michael H. (mha1)


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Auf jedem Bauteil (auch auf der unbestückten Platine) steht entweder 
nichts oder das korrekte Herstellungsland. Alles andere wäre Irreführung 
und darauf achtet JLCPCB zu recht. Auf größeren ICs steht häufig 
ebenfalls das Herstellungsland und die änderst Du auch nicht.

Auf dem Gerät bzw. der kompletten Baugruppe selbst kann eine zusätzliche 
Kennzeichnung wie "Made in Germany" mit Kennzeichnung der komplette 
Baugruppe angebracht werden (z.B. als Etikett). Die Verwendung sollte 
einer Überprüfung standhalten -> besser mit einem Rechtsanwalt klären.

Mit der Kennzeichnung "Made in Germany" begibst Du Dich auf dünnes Eis. 
Die Kennzeichnung muss einer unabhängigen Überprüfung standhalten. 
Gerichte urteilen hier höchst unterschiedlich, was dafür ausschlaggebend 
ist. Das kann schnell teuer werden, wenn ein Wettbewerber gegen die 
Nutzung klagt. Selbst große Hersteller verzichten mittlerweile häufig 
darauf und nutzen "Made by <Hersteller>" oder "designed by 
<Hersteller>".

von Alexander M. (alexander_m366)


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Ok, Ralf X.,
Du hast es nicht verstanden.

Stell Dir die Bedruckung einer Frontplatte vor. Da steht die 
Gerätebezeichnung drauf, ein Herstellerlogo, Klemmenbezeichnungen, 
Skalen, etc. Und ein Made in Germany.

Die Frontplatte ist das Gesicht des Geräts, mit allen wichtigen 
Informationen.

Und Du vergibst die Bedruckung dieser Frontplatte. Nur ein Einzelteil 
von vielen des Gesamtprodukts.
Aber der Fertiger sagt dann: so geht die Druckvorlage nicht. Das Made in 
Germany muss weg.

Jetzt verstanden?

von Alexander M. (alexander_m366)


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Michael H.,

Du hast diesen Strang um wichtige Informationen ergänzt. Vielen Dank!

Für unsere Produkte gilt: wir haben keinerlei wettbewerbsrechtliche 
Abmahnungen o.ä. zu fürchten.

Nun ist es aber auch Realität, dass Komponenten (Bauteile, 
Leiterplatten) heute in der Regel im Ausland bezogen werden. Das ist bei 
nahezu jedem elektroniklastigen Industrieprodukt so.

von Michael B. (laberkopp)


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Alexander M. schrieb:
> Jetzt verstanden?

Jeder weiss, was "Made in Germany" inzwischen bedeutet: es hat mal in 
Deutschland jemand in der Hand gehabt und es danach doppelt so teuer 
verkauft "Wertschöpfung 50%".

Es ist, wie ursprünglich auch gedacht, ein Warnzeichen.

von Alexander (alecxs)


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Alexander M. schrieb:
> Wir haben diese Kennzeichnung seit Jahren auf unseren Baugruppen und das
> MADE IN GERMANY ist für unsere Kunden ein wichtiges
> Qualitätsversprechen.

Ihr habt also seit Jahren eure Kunden getäuscht und das 
Qualitätsversprechen eiskalt gebrochen.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Axel R. schrieb:
> Und dann kann man dort auch mit ruhigem Gewissen "Made in Germany"
> draufschreiben. DANN ist es ein Qualitätsversprechen.

Sicher? Ich habe da so meine Zweifel.

von Veit D. (devil-elec)


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Hallo,

ich möchte dem TO nichts unterstellen. Meine private Meinung.

Es gibt gewisse Kriterien für den selbst verklebten Aufkleber "Made in 
Germany". Kann jeder nachlesen. Entscheidend ist dabei immer das 
Wörtchen "maßgeblich" bei allen Eigenschaften der Baugruppen. 
Maßgebliche Entwicklung, maßgebliche Fertigung, maßgebliche Endmontage 
usw. und Prüfung in D. Zukaufteile von außerhalb sind erlaubt, wenn 
diese nicht entscheidend die Eigenschaften beeinflussen. Hier beginnt 
sicherlich die Grauzone. Wer entscheidet was maßgeblich und in welchen 
Umfang beeinflusst und was nicht.

Aus Sicht von JLCPCB allerdings ist deren Leiterplatte die sie ja klar 
fertigen nicht Made in Germany. Erstmal logisch. JLCPCB interessiert es 
auch nicht welche Kriterien der Aufkleber "Made in Germany" hat. Die 
sehen nur ihre Leiterplatte mit dem Text. Deren Sichtweise sollte man 
auch verstehen. Die sollen gezwungen werden etwas draufzuschreiben was 
für sie nicht stimmt. Die sehen ja nichts anderes. Einmal kurz in JLCPCB 
reindenken. Wenn sie nicht wollen, dann wollen die nicht. Dann kann man 
nichts machen.

Wenn bei euch alles abgesichert ist mit "Made in Germany", dann könnt 
ihr das auf das Gesamtprodukt kleben. Wenn für euch klar und nachprüfbar 
ist, dass die Leiterplatte die Gesamtprodukteigenschaften "maßgeblich" 
beibehält, also auf keinen Fall verschlechtert.

Ansonsten, ich aus privater Sicht, würde "Made in Germany" weglassen 
oder Volkers oder Michaels Vorschlag verwenden. Da ist man wirklich aus 
allen raus.

Nur hier im Forum wirst du das mit JLCPCB nicht klären können.

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Alexander schrieb:
> Ihr habt also seit Jahren eure Kunden getäuscht und das
> Qualitätsversprechen eiskalt gebrochen.

Dann kann, in letzter Konsequenz, eigentlich nichts mehr mit "Made in 
$CountryOfOrigin" gekennzeichnet werden.
Es gibt glaub ich auch für die EU eine Bestimmung, wann die 
Kennzeichnung zulässig ist. Stichwort Ferigungstiefe.

von Alexander M. (alexander_m366)


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Nach den haltlosen (und mangels Detailkenntnissen auch unsinnigen) 
Unterstellungen hatte ich gar keine Lust mehr, mich zum Thema zu äußern.
Die Beiträge von Veit und Nick zeigen aber, dass es auch 
Forumsteilnehmer mit der nötigen Sachlichkeit gibt.
Ich kann die Argumentation von JLCPCB in Teilen nachvollziehen. Aber 
eben auch nur in Teilen. Es handelt sich um ein Produkt, welches 
kundenspezifisch - und nach unseren Daten - hergestellt wird. Und es 
geht um eine Bedruckung.

Ich hatte vorhin das Beispiel mit der Frontplatte gebracht. Noch klarer 
wird es anhand des Beispiels eines Typenschilds:
Wenn wir den Druck eines kleinen Typenschilds für eine raumgroße 
Maschine beauftragen (z.B. im Ausland) und dort findet sich die 
Herkunftsbezeichnung MADE IN GERMANY, dann ist doch jedem klar, dass das 
nicht die Herkunft des Typenschilds beschreibt. Denn sonst könnte man im 
Umkehrschluss ganz legal auf einen Maschinenimport aus dem Ausland ja 
ein in Deutschland hergestelltes - und mit dem Passus MADE IN GERMANY 
versehenes - Typenschild anbringen. Und sich darauf zurückziehen, dass 
sich das ja nur auf das Typenschild bezieht.

Ich hatte mir erhofft, dass es hier im Forum Andere gibt, die dieses 
Problem auch schon mit JLCPCB hatten.

von Nick (b620ys)


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Alexander M. schrieb:
> Ich kann die Argumentation von JLCPCB in Teilen nachvollziehen. Aber
> eben auch nur in Teilen.

Geht mir genauso. Ich muss mich dabei aber auch arg wundern.
Letztendlich egal, papp deinen eigenen Aufkleber drauf, oder lass das 
per UV-Druck von einem Dienstleister machen. Ja, ist klar, das ist nicht 
ganz so einfach.
Billiger (unter 2000 €) wäre Tampondruck, das könntet ihr dann auch 
selber machen. Kostet halt dann auch wieder alles zusätzlich Geld ...

Oder möglicherweise noch einfacher:
Anderer Leiterplattenfertiger.

von Harald K. (kirnbichler)


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Warum aber muss auf einer Platine, die nur ein --meist unsichtbarer!-- 
Bestandteil eines fertigen Produktes ist, unbedingt "made in germany" 
draufstehen?

Das ist eben was anderes als das Typenschild eines Gerätes (oder die 
erwähnte Frontplatte).

von Gerd E. (robberknight)


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Was ich mir als Grund vorstellen könnte warum JLC das ablehnt:

Verstärkte Probleme mit dem Zoll.

Die Platinen müssen durch den Zoll und sind dabei mit dem Taric-Code für 
Platinen und dem Wert der reinen Platinen gelistet. Fertigungstiefe von 
sicher um die 90% in China. Für den Zoll sieht das also an der Stelle so 
aus als ob da aus China kommende Platinen mit Wert x ein "Made in 
Germany" aufgedruckt haben. Und wenn man nur diese Information vorliegen 
hat, sieht man da natürlich ein Problem. Der Zoll kann mit den ihm 
vorliegenden Daten nicht den ganzen Zusammenhang erkennen und lehnt das 
daher erst mal ab.

Leider ist JLC nicht gut darin Hintergründe und Ursachen zu erklären. 
Die Mitarbeiter mit Kundenkontakt können immer nur ihre Vorschrift 
beschreiben, können oder dürfen aber nichts zu den Hintergründen von den 
sagen. Das macht es manchmal etwas schwer eine gute Lösung zu finden.

: Bearbeitet durch User
von Björn W. (bwieck)


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Alexander M. schrieb:
> Nach den haltlosen (und mangels Detailkenntnissen auch unsinnigen)
> Unterstellungen hatte ich gar keine Lust mehr, mich zum Thema zu äußern.

Das wäre der allerbeste Weg gewesen...

von Norbert (der_norbert)


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Es ist zu schade dass wir in Europa - oder spezieller in Deutschland - 
keinerlei Platinenfertiger haben.

Sonst könnte man JLCPCB sagen: Ihr wollt unser Geld nicht? Kein Problem, 
wir kennen jemanden der es nimmt.

von Harald A. (embedded)


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Die CoO (Country of Origin) spielt zolltechnisch eine wichtige Rolle. 
Ein solcher Aufdruck könnte Probleme bereiten. Und wenn es denn 
unbedingt sein muss, es gibt ja auch noch andere Fertiger wie z.B. 
PCBWAY, ALLPCB, Aisler,

von Gerhard O. (gerhard_)



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Moin,

im Anhang ist eine Google Anfrage über das Thema wie es bei uns in 
Canada verlaufen würde. Ist vielleicht lesenswert.

Gerhard

von Axel R. (axlr)


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Norbert schrieb:
> Es ist zu schade dass wir in Europa - oder spezieller in Deutschland -
> keinerlei Platinenfertiger haben.
>
> Sonst könnte man JLCPCB sagen: Ihr wollt unser Geld nicht? Kein Problem,
> wir kennen jemanden der es nimmt.

Schade, in der Tat.
Ich kann mich aber gut an die schwimmenden Tischtennisbälle im Ätzbad 
erinnern, damit das nicht so schnell verdunstet. Hat auch ziemlich 
gerochen (Eisen-drei-chlorid denk ich mal oder wie die Chemie immer 
heißen möge)
Und ja. Die stellen dort Leiterplatten her.
Also: geht schon. Auf einen Link verzichte ich mal. Hab ich oben schon 
genannt.

von Veit D. (devil-elec)


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Hallo,

vielleicht nochmal anders betrachtet. Das im Ausland hergestellte 
Typenschild hat nachweislich keinen Einfluss auf die 
Produkteigenschaften des Gesamtgerätes. Ist ja nur ein Typenschild. Die 
Leiterplatte kann aber muss nicht die Eigenschaften des Endproduktes 
beeinflussen. Das ist die Grauzone "maßgeblich". Ich für mich meine, 
dass eine Leiterplatte heutzutage eine Leiterplatte ist, wenn sie nicht 
gerade in einer Hinterhofwerkstatt in der Ätzschale hergestellt wird. 
JLCPCB würde ich da schon vertrauen, die sind ja nun nicht irgendwer. 
Aber ist nur meine Meinung. Und wegen dem Standpunkt von JLCPCB, die 
sehen nur das was sie sehen und fertigen sollen. Man kann anderer 
Meinung sein, bekommt seine Leiterplatte dennoch nicht von Ihnen. Ich 
denke, suche dir einen anderen Leiterplattenhersteller. Wenn es 
weiterhin günstig sein soll, frage bei elecrow an, ansonsten Aisler, 
wenn auch die nicht, tja dann musste in Deutschland beauftragen lassen.

Was mir noch einfällt ist, probiere es in einem QR Code bei JLCPCB. :-) 
:-)

von Gerhard O. (gerhard_)



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Gerhard O. schrieb:
> Moin,
>
> im Anhang ist eine Google Anfrage über das Thema wie es bei uns in
> Canada verlaufen würde. Ist vielleicht lesenswert.
>
> Gerhard

EIne etwas bessere formatierte Version.

von Veit D. (devil-elec)


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Norbert schrieb:
> Es ist zu schade dass wir in Europa - oder spezieller in Deutschland -
> keinerlei Platinenfertiger haben.

Doch gibt es. In Riesa zum Beispiel. Leiterplattenherstellung inkl. 
Bestückung. Ich weiß nicht ob es in Mittweida den 
Leiterplattenhersteller noch gibt.

: Bearbeitet durch User
von Norbert (der_norbert)


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Veit D. schrieb:
> Doch gibt es.

Hätte ich meinem Kommentar tatsächlich noch ein dicken, rot-blinkenden 
Ironie Tag hinzu fügen müssen?

Das kann und will ich nicht glauben!

von Veit D. (devil-elec)


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Hallo Norbert,

okay :-), manchmal "übersieht" man es in der Ernsthaftigkeit.
Sorry.

: Bearbeitet durch User
von Tassilo H. (tassilo_h)


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Alexander M. schrieb:
> Kennt das jemand von Euch?

Jupp, grade erst gehabt. Schwarze Platine als Frontpanel für ein 
Gehäuse, wollte Typenbezeichnung, Hersteller und Herkunft "Made in 
Germany" (was für das Gesamtgerät ach wirklich stimmt!) als Aufdruck 
haben, hat JLC auch verweigert. Hab einmal was geschrieben um zu 
erklären daß das so korrekt ist, Gegenvorschlag "Designed in Germany" 
kam, hab dann aufgegeben und den Schriftzug entfernt - nun ist noch ein 
Aufkleber auf der Gehäuseunterseite.

Ich denke die wollen einfach das Risiko vermeiden, daß das beim Import 
aneckt. Kann man alles erklären, begründen etc., aber das ist doch auch 
in China bei den Preisen definitiv zu viel Arbeit, die wollen nur sicher 
sein daß es durch den Import flutscht ohne Mehrarbeit so daß hinterher 
kein Gemeckere vom Kunden kommt.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Michael H. schrieb:
> Auf größeren ICs steht häufig ebenfalls das Herstellungsland

Wobei das auch mittelmäßiger Humbug ist.  Selbst so erlebt: US-Firma, 
Design des ICs aus Deutschland (wobei eine Hälfte des Designs aus 
Norwegen war), Fertigung Taiwan, Test in Malaysia – was steht jetzt auf 
dem fertigen IC als Herkunftsland drauf?  In diesem Fall steht "TW" 
drauf.

Veit D. schrieb:
> In Riesa zum Beispiel.

Dafür musst du hier nur auf die andere Elbseite nach Coschütz gehen, 
Veit :-) Aber wie Norbert klarstellte, war sein Beitrag ja sarkastisch 
gemeint.  Da lässt einer in China fertigen und beklagt sich dann, dass 
sie ihm da kein "Made in Germany" drauf drucken wollen …

: Bearbeitet durch Moderator
von Michael B. (laberkopp)


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Jörg W. schrieb:
> Da lässt einer in China fertigen und beklagt sich dann, dass sie ihm da
> kein "Made in Germany" drauf drucken wollen …

Das 'Made in Germany' darf ja auch keinesfalls als Aufkleber oder so in 
Deutschland hinzugefügt werden, das wäre ja zu viel Arbeit und zu teuer, 
hier auch nur einen Handschlag am Produkt machen zu lassen. Man will 
vollautomatisch den chinesischen Scheiss zu deutsch erklärter 
'Qualitätsarbeit' machen.

von Nick (b620ys)


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Michael B. schrieb:
> das wäre ja zu viel Arbeit und zu teuer,

Dein nickname ist laberkopf. Stimmt das?

von N. S. (sharpay)


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Wir haben während Coronna auch mal ein Los Leiterplatten aus China 
bezogen (nicht JLCPCB) und der Lieferrant hatte auch darauf hingewiesen 
das sie kein "Made in Germany" auf die Leiterplatte drucken. Scheint 
normal zu sein und auch verständlich.

von Rene K. (xdraconix)


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Alexander M. schrieb:
> wird es anhand des Beispiels eines Typenschilds:
> Wenn wir den Druck eines kleinen Typenschilds für eine raumgroße
> Maschine beauftragen (z.B. im Ausland) und dort findet sich die
> Herkunftsbezeichnung MADE IN GERMANY, dann ist doch jedem klar, dass das
> nicht die Herkunft des Typenschilds beschreibt.

Du verstehst die Tragweite halt nicht. Ist ein Typenschild eine 
maßgebliche Funktionseinheit der Maschine oder nicht? Ist die Platine 
des Hauptsteuergerätes, auf dem gewisse Fertigungsrichtlinien 
eingehalten werden müssen, eine maßgebliche Funktionseinheit?

Das gleiche gilt für dein Beispiel der Frontplatte. Das Typenschild oder 
die Frontplatte sind halt nicht für die allgemeine Funktion des Gerätes 
zuständig und beeinflussen dessen Wirkung nicht. Eine Platine hingegen 
schon - dort gehört definitiv kein "Made in Germany" drauf, da es eben 
nicht "Made in Germany" ist.

von Nick (b620ys)


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Rene K. schrieb:
> Ist die Platine
> des Hauptsteuergerätes, auf dem gewisse Fertigungsrichtlinien
> eingehalten werden müssen, eine maßgebliche Funktionseinheit?

Du kannst das Gehäuse mit unbestückten Platinen vollstopfen, sie wird 
immer noch nicht funktionieren. Die Platine können auch Andere 
herstellen, es ist also gewissermassen ein generisches Teil und nur 
alleine für sic nicht verwendbar. Nur bestückt und geflasht läuft das 
Teil. Die 5 € gehen in den Gesammtkosten alleine der betriebsfertigen 
Platine unter.
Ich zitier jetzt vorsichtshalber nicht die KI. :-)

Wenn das "Made in Germany" so ausschlaggebend ist, wo steht denn dann 
bitte die Compliance-Richtline des Druckfarbenherstellers, dass damit 
gewisse Texte nicht gedruckt werden dürfen. Schließlich ust der Lack 
ausschlaggebend für die (visuelle) Funktion des Textes. Wo verbietet der 
Druckerhersteller, dass ...
Merkst du, dass man mit der Argumentation schnell in eine Sackgasse 
kommt? Man kann das nämlich ganz leicht immer eine Stufe weiter nach 
unten reichen. Das pervertierte Lieferkettengesetz.

Für die USA gilt lt. new balance: Bei einem Wertschöpfungsanteil >= 70% 
darf man "Made in USA" draufpappen.

von Thomas H. (thomash2)


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Axel R. schrieb:
> LeitOn produzieren.

LeitOn produziert in China. Die haben die eigene Fertigung in Berlin 
zwar versucht aber dann wieder dicht gemacht. Ob sie diese wieder 
aktiviert haben? Als ich dort mitten in der Woche durch die Fertigung 
spaziert bin war keine einzige Person anwesend (ist aber auch schon so 
10 Jahre her). Die Fertigungsanlagen sahen jetzt nicht super modern aus, 
und neuer geworden ist dort sicher auch nichts.

Wenn sie jetzt irgendwas in Deutschland machen dann sicher nicht selber, 
da sie die Auslastung für Deutschland nicht bzw. nie hatten.
Die waren früher im gleichen Haus wie Britze Leiterplatten, Britze hat 
vor 15-20 Jahren bereits aufgegeben.

von Fred R. (Firma: www.ramser-elektro.at/shop) (fred_ram)


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Alexander M. schrieb:
> Leiterplattenfertigung bei JLCPCB

Alexander M. schrieb:
> MADE IN GERMANY

Wie habt ihr RoHS sichergestellt?
Dafür ist ja wieder ein Labor in der EU fällig.

von Mi N. (msx)


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Veit D. schrieb:
> frage bei elecrow an

Das würde ich auch machen.
Bei JLCPCB muß man ja sogar extra zahlen, wenn sie nicht ihren eigenen 
'Fingerabdruck' auf die Platine drucken sollen.

Bei höheren Stückzahlen sind die hiesigen Anbieter (soweit ich mich 
erinnere) nicht wesentlich teurer. Multi-CB (oder wie die jetzt heißen 
mögen) lassen/liessen wohl in GB fertigen.

Fred R. schrieb:
> Wie habt ihr RoHS sichergestellt?
> Dafür ist ja wieder ein Labor in der EU fällig.

Das darf weltweit nur von mir persönlich zertifiziert werden. 
Zuwiderhandlungen werden direkt an Donald gemeldet.
Jedermann weiß: Das ist schlimmer als Weltuntergang!

von Michael B. (laberkopp)


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Nick schrieb:
> Merkst du, dass man mit der Argumentation schnell in eine Sackgasse
> kommt?

Nick schrieb:
> Für die USA gilt lt. new balance: Bei einem Wertschöpfungsanteil

Merkst du nicht, dass dieser 'Wertschöpfungsanteil' eine Sackgasse ist ?


Billig in China einkaufen, teuer im Zielland verkaufen, schon hat man 
Wert geschöpft ohne einen Handschlag zu tun. In Deutschland reichen 
schon ab 45%.

von Michael B. (laberkopp)


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Mi N. schrieb:
> Bei höheren Stückzahlen sind die hiesigen Anbieter (soweit ich mich
> erinnere) nicht wesentlich teurer

Zeigt, dass man Industrie 2.0 noch nicht verstanden hat und viel zu viel 
Einrichtungsarbeiten machen muss.

von Fred R. (Firma: www.ramser-elektro.at/shop) (fred_ram)


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Mi N. schrieb:
>> Wie habt ihr RoHS sichergestellt?
>> Dafür ist ja wieder ein Labor in der EU fällig.
>
> Das darf weltweit nur von mir persönlich zertifiziert werden.

Ernsthaft.
Wie geht ihr mit der Marktaufsicht um?
Wie klagt ihr "JLCPCB", wenn nicht RoHS geliefert wurde?

von Veit D. (devil-elec)


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Jörg W. schrieb:

> Veit D. schrieb:
>> In Riesa zum Beispiel.
>
> Dafür musst du hier nur auf die andere Elbseite nach Coschütz gehen,
> Veit :-)

Wusste ich noch nicht. Fertigen die auch günstig für Privat?

> Aber wie Norbert klarstellte, war sein Beitrag ja sarkastisch
> gemeint.   Da lässt einer in China fertigen und beklagt sich dann, dass
> sie ihm da kein "Made in Germany" drauf drucken wollen …

Das ist das Eine. Paar andere hier reden über "Made in Germany", kennen 
dessen Kriterien nicht, hätte man nachlesen können, quatschen dann aber 
über Druckerfarbe, Lieferkette und solchen Mist. Womit ich mir auch an 
den Kopf greife.

Leute - Frohe Ostern mit Eiern "Made in Germany".  :-)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Veit D. schrieb:
> Fertigen die auch günstig für Privat?

Nö, ich schrieb ja oben schon, die sind auf größere Serien ausgelegt. 
Einmalkosten vergleichsweise hoch, dafür ein sehr ausführlicher Check 
der Daten. Fertigungskosten bei entsprechender Losgröße (ich glaube, wir 
hatten damals 100 Stück fertigen lassen) viel billiger als zumindest bei 
hiesigen Pool-Services.

Sowas wie JLCPCB stand damals nicht zur Debatte, insofern kann ich nicht 
vergleichen, was das dort gekostet hätte.

von Rene K. (xdraconix)


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Mi N. schrieb:
> Bei JLCPCB muß man ja sogar extra zahlen, wenn sie nicht ihren eigenen
> 'Fingerabdruck' auf die Platine drucken sollen.

Schon lange nicht mehr. JLCJLCJLC gehört seit geraumer Zeit der 
Vergangenheit an. Die Platinen im Economy werden nicht mehr markierte, 
und in der normalen Fertigung wurde sie eh noch nie markiert.

Michael B. schrieb:
> Zeigt, dass man Industrie 2.0 noch nicht verstanden hat und viel zu viel
> Einrichtungsarbeiten machen muss.

Nicht nur das: Industrie 2.0 noch nicht einmal verstanden, wenn andere 
Länder schon längst bei Industrie 4.0 angekommen sin. Das ist der Stand 
in Deutschland!

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Rene K. schrieb:
> Das ist der Stand in Deutschland!

Das jedenfalls gibt einem der nette Mensch am AfD-Stammtisch mit. Denn 
es geht ja darum, dieses Deutschland (und auch die EU) schlechtzureden 
und zu spalten.

von Rolf (rolf22)


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Harald K. schrieb:
> Warum aber muss auf einer Platine, die nur ein --meist unsichtbarer!--
> Bestandteil eines fertigen Produktes ist, unbedingt "made in germany"
> draufstehen?
>
> Das ist eben was anderes als das Typenschild eines Gerätes (oder die
> erwähnte Frontplatte).

Es ist etwas völlig anderes. Letztlich handelt es sich ja um eine 
Aussage, die als Aussage über das Gerät gemeint ist. Wie man das 
formuliert, ist Wortklauberei, was gemeint ist, ist klar. Und auch wenn 
es nicht jeder weiß: Im Vertragsrecht, also auch im Kaufrecht gilt im 
Normalfall das Gemeinte.

Ein äußeres Typenschild beeinflusst nicht die Qualität des Geräts, 
deswegen gibt es nur eine mögliche Interpretation: Die Aussage gilt für 
das Gerät.

Bei der Leiterplatte gibt es mindestens drei mögliche Interpretationen, 
da ein Dritter die Leiterplatte nur im bestückten zustand zu sehen 
bekommt: Es kann die unbestückte Leiterplatte gemeint sein, die 
bestückte oder das gesamte Gerät. Wobei die letzte Variante für einen 
normalen Leser eigentlich die unwahrscheinlichste ist. Und jeder weiß, 
dass Leiterplattenherstellung und -bestückung großen Einfluss auf die 
Qualität haben.
Fazit: Es wird das Risiko einer Täuschung des Käufers eingegangen.

von Thomas H. (thomash2)


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Eine Druckerei in Deutschland finden welche das aufdrucken kann? Mit 
UV-Drucker sollte das durchaus möglich sein.
Wenn JLCPCB das nicht macht dann ist dem halt so, deren Unternehmen, 
deren Regeln.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


Angehängte Dateien:

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Einen Praktikanten nehmen und den inkriminierten Schriftzug lasern 
lassen.

Der Lötstopplack lässt sich wunderbar quasi spurlos wegbrennen, darunter 
taucht dann das blanke Kupfer auf.

Ein geeigneter Laser-Marker (falls in der Firma nicht sowieso 
vorhanden), kostet um die 400,-, etwas Software und das läuft quasi im 
Minuten-Takt ...

von Mi N. (msx)


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Rene K. schrieb:
> Mi N. schrieb:
>> Bei JLCPCB muß man ja sogar extra zahlen, wenn sie nicht ihren eigenen
>> 'Fingerabdruck' auf die Platine drucken sollen.
>
> Schon lange nicht mehr.

Nun übertreib mal nicht. Im letzten Jahr war das noch der Fall und 
allein die Tatsache, daß man sich 'freikaufen' mußte, zeigt, was in 
deren Köpfen steckt.
Daß Mehrfach-Layouts auf einer Leiterplatte unterbunden und mit Aufpreis 
versehen werden, ist ja auch schon übergriffig. Was auf der Platine 
drauf ist, geht einen Fertiger nichts an!

Frank E. schrieb:
> Einen Praktikanten nehmen und den inkriminierten Schriftzug lasern
> lassen.

Alternativ Aufkleber verwenden, mit denen man dann sein ganzes Umfeld 
zukleistern kann.

von Martin L. (martin_l)


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Meines Wissens gibt es noch einige...

Z.B.
https://www.unimicron-germany.de/

von H. H. (hhinz)


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Mi N. schrieb:
> Daß Mehrfach-Layouts auf einer Leiterplatte unterbunden und mit Aufpreis
> versehen werden, ist ja auch schon übergriffig. Was auf der Platine
> drauf ist, geht einen Fertiger nichts an!

Das ist ja nur beim Sonderangebot für ganz kleines Geld so.

Wenns dir nicht passt, dann lass deine Platinen eben anderswo fertigen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Alexander M. schrieb:
> Mir ist auch nicht bekannt, auf welcher Grundlage diese
> "Fertigungsverweigerung" erfolgt ist.

Neuregelung des Made in XXX:

Siehe dort:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/industriepolitik-eu-beschliesst-neue-made-in-eu-auflagen-accg-200596731.html
Nach langem Ringen :
Brüssel beschließt neue „Made-in-EU“-Auflagen
Von Hendrik Kafsack, Brüssel
04.03.2026, 13:20Lesezeit: 5 Min.

von H. H. (hhinz)


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Bei Dieter:

Phantasized at the Loony Bin.

von René H. (mumpel)


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https://www.multi-circuit-boards.eu/produkte/leiterplatten.html

Ab 3,- Euro netto. Da habe ich schon fertigen lassen.

von René H. (mumpel)


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Norbert schrieb:
> Es ist zu schade dass wir in Europa - oder spezieller in Deutschland -
> keinerlei Platinenfertiger haben.

Haben wir doch. Oder ist z.B. Bulgarien auf einen anderen Kontinent?

von H. H. (hhinz)


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René H. schrieb:
> Norbert schrieb:
>> Es ist zu schade dass wir in Europa - oder spezieller in Deutschland -
>> keinerlei Platinenfertiger haben.
>
> Haben wir doch. Oder ist z.B. Bulgarien auf einen anderen Kontinent?

Olimex:

IMPORTANT NOTICE

This PCB manufacturing service is suspended.
These pages are kept for reference and archive purposes only.
Please do not send PCB files for manufacturing,

von H. H. (hhinz)


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René H. schrieb:
> https://www.multi-circuit-boards.eu/produkte/leiterplatten.html
>
> Ab 3,- Euro netto. Da habe ich schon fertigen lassen.

Was soll es da ab 3€ geben?

von René H. (mumpel)


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H. H. schrieb:
> René H. schrieb:
>> https://www.multi-circuit-boards.eu/produkte/leiterplatten.html
>>
>> Ab 3,- Euro netto. Da habe ich schon fertigen lassen.
>
> Was soll es da ab 3€ geben?

Leiterplatten.

H. H. schrieb:
> Olimex

Von denen spreche ich nicht.

von H. H. (hhinz)


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René H. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> René H. schrieb:
>>> https://www.multi-circuit-boards.eu/produkte/leiterplatten.html
>>>
>>> Ab 3,- Euro netto. Da habe ich schon fertigen lassen.
>>
>> Was soll es da ab 3€ geben?
>
> Leiterplatten.

Nö.


> H. H. schrieb:
>> Olimex
>
> Von denen spreche ich nicht.

Ah, von der Geheimfirma also.

von René H. (mumpel)


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H. H. schrieb:
> Nö.

Hältst Du mich für dumm? Dort habe ich Leiterplatten fertigen lassen. 
Ich habe für eine kleine 3,02 Euro netto gezahlt. Zum Formular:
https://portal.multi-circuit-boards.eu/

H. H. schrieb:
> Ah, von der Geheimfirma also

Nein, ich habe den Namen nur nicht im Kopf. Da schau ich später zuhause.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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René H. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Nö.
>
> Hältst Du mich für dumm? Dort habe ich Leiterplatten fertigen lassen.
> Ich habe für eine kleine 3,02 Euro netto gezahlt. Zum Formular:
> https://portal.multi-circuit-boards.eu/

Dann gib mal ein!

von Andreas W. (andreasw) Benutzerseite


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René H. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Ah, von der Geheimfirma also
>
> Nein, ich habe den Namen nur nicht im Kopf. Da schau ich später zuhause.

SETPCB.bg

https://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenhersteller#SET_-_Steiner_Elektronik_Technologie_(Bulgarien)

von René H. (mumpel)


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Du glaubst mir nicht? Na Dein Problem. :D Ab 25 Stück sogar nur 1,48 
netto ("Spar", also wenn man bereit ist länger zu warten), bei nur 5 
Stück sind es 3,11 Euro. Ist aber ganz klein (45x50).

von H. H. (hhinz)


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Andreas W. schrieb:
> René H. schrieb:
>> H. H. schrieb:
>>> Ah, von der Geheimfirma also
>>
>> Nein, ich habe den Namen nur nicht im Kopf. Da schau ich später zuhause.
>
> SETPCB.bg
>
> 
https://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenhersteller#SET_-_Steiner_Elektronik_Technologie_(Bulgarien)

Online Kalkulator scheint defekt zu sein.

von René H. (mumpel)


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Andreas W. schrieb:
> SETPCB.bg

Die meine ich auch nicht.

von H. H. (hhinz)


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René H. schrieb:
> Du glaubst mir nicht? Na Dein Problem. :D Ab 25 Stück sogar nur
> 1,48
> netto ("Spar", also wenn man bereit ist länger zu warten), bei nur 5
> Stück sind es 3,11 Euro. Ist aber ganz klein (45x50).

Pro Platine...

Ein Einzelstück kostet so viel wie 5 Stück.

JLCPCB ist also erheblich preiswerter.

von Alexander (alecxs)


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Mi N. schrieb:
> Nun übertreib mal nicht. Im letzten Jahr war das noch der Fall und
> allein die Tatsache, daß man sich 'freikaufen' mußte, zeigt, was in
> deren Köpfen steckt.

Du bist ein richtiger Verschwörungstheoretiker. Dass die ihre Nummer mit 
drauf drucken hat einfach was mit dem Handling zu tun. Ohne Nummer muss 
halt jemand aufpassen dass deine Bestellung trotzdem im richtigen Karton 
landet. Sonderwünsche kosten halt extra, wie überall.

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Andreas W. schrieb:
> SETPCB.bg
>
> 
https://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenhersteller#SET_-_Steiner_Elektronik_Technologie_(Bulgarien)

Und die sind preiswert und auch bereit, an einem Betrug mitzuwirken?

von Mi N. (msx)


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Alexander schrieb:
> Dass die ihre Nummer mit
> drauf drucken hat einfach was mit dem Handling zu tun. Ohne Nummer muss
> halt jemand aufpassen dass deine Bestellung trotzdem im richtigen Karton
> landet.

Und warum wird die jetzt weggelassen?
Dieter hat hier viele Brüder ;-)

von Alexander (alecxs)


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Mi N. schrieb:
> Und warum wird die jetzt weggelassen?

Weil das immer noch billiger ist einen Mitarbeiter abzustellen der auf 
deine fünf unbedruckten Platinchen aufpasst, als das dauernde endlose 
Rumdiskutieren über solche Belanglosigkeiten im Kundensupport mit den 
deutschen Kleinstabnehmern.

von René H. (mumpel)


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"Made in Germany" hat doch eh keine Bedeutung mehr. Sonst würden nicht 
soviele beim Chinamann kaufen.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


Angehängte Dateien:

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Ich habs mal mit einem zufällig noch zuhause gefundenen Platinchen 
getan:

Mit Laser den Lötstopplack entfernt. Natürlich noch weit weg von jeder 
Optimierung, einfach nur als Machbarkeitstest ...

von Mi N. (msx)


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Alexander schrieb:
> das dauernde endlose
> Rumdiskutieren über solche Belanglosigkeiten

Damit hast Du Deine Aufgabe hier exakt beschrieben.

von Norbert (der_norbert)


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René H. schrieb:
> Haben wir doch. Oder ist z.B. Bulgarien auf einen anderen Kontinent?

Ich hatte ja bereits einige Beiträge nach dem meinem noch einmal extra 
klargestellt, dass er ›tongue in cheek‹ gemeint war.
Obwohl dies, so hoffte ich zumindest, ja wohl geradezu schmerzhaft 
offensichtlich hätte sein sollen. Aber du bist – den Zahlen zufolge – 
nicht der einzige dem dies entgangen ist.

von Rainer W. (rawi)


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Norbert schrieb:
> Es ist zu schade dass wir in Europa - oder spezieller in Deutschland -
> keinerlei Platinenfertiger haben.

So, so - sagt wer?
Um was für Stückzahlen geht es überhaupt?

von Norbert (der_norbert)


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Du meine Güte, noch einer!

von H. H. (hhinz)


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Norbert schrieb:
> Du meine Güte, noch einer!

Es muss sich um eine Herde handeln.

von Roland E. (roland0815)


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Alexander M. schrieb:
> ...
>
> Kennt das jemand von Euch?

Nein. Denn auf die (unbestückte) Platine gehört das auch (noch) nicht 
drauf. Es reicht, wenn es dann außen auf dem Gerät ist.

von Fred R. (Firma: www.ramser-elektro.at/shop) (fred_ram)


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GPSR?

von Nick (b620ys)


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Alexander schrieb:
> eil das immer noch billiger ist einen Mitarbeiter abzustellen der auf
> deine fünf unbedruckten Platinchen aufpasst,

Meine Annahme ist, dass sie die Platinen per Kamera erkennen und 
entsprechend richtig aussortieren können.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Tassilo.

Tassilo H. schrieb:

> Ich denke die wollen einfach das Risiko vermeiden, daß das beim Import
> aneckt. Kann man alles erklären, begründen etc., aber das ist doch auch
> in China bei den Preisen definitiv zu viel Arbeit, die wollen nur sicher
> sein daß es durch den Import flutscht ohne Mehrarbeit so daß hinterher
> kein Gemeckere vom Kunden kommt.

Das zum einen, und möglicherweise haben sie auch restriktivere Vorgaben 
von ihrer eigenen Regierung bekommen.....

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bernd W. schrieb:
> Das zum einen, ...

Zu dumm, dass der verlinkte Artikel (& Kommentare) bereits hinter einer 
Paywall landete. Halbvollständiges repetieren würde dem TO hier nicht 
weiterhelfen.

von Alexander M. (alexander_m366)


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Dieter D. schrieb:
> Zu dumm, dass der verlinkte Artikel (& Kommentare) bereits hinter einer
> Paywall landete. Halbvollständiges repetieren würde dem TO hier nicht
> weiterhelfen.

Dieser Artikel hat so gar nichts mit dem Thema zu tun. Damit, dass Du 
ihn in diesem Zusammenhang nennst, führst Du hier viele absichtlich in 
die Irre, die ihn nicht lesen können.

Zur Information: In dem Artikel geht es um Vorgaben für ausländische 
Investoren, um von Steuererleichterungen und Förderungen in der EU zu 
profitieren.

von Herbert Z. (herbertz)


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René H. schrieb:
> "Made in Germany" hat doch eh keine Bedeutung mehr. Sonst würden nicht
> soviele beim Chinamann kaufen.

Vielen kann es gar nicht billig genug sein, deshalb kaufen sie auch beim 
Chinesen. Dass sie mitunter arg betrogen werden spielt keine Rolle, denn 
viele
bemerken die deffizite der Waren auch gar nicht.
Ja ,es gibt Dinge, da stimmt Preis und Leistung auf alle Fälle zugunsten 
auch der Leistung.
Made in Germany spielt sicher eine große Rolle noch, aber halt bei 
anderen Waren wie zb beim Automobil. Die Amis sind immer noch voll des 
Lobes, wenn es um deutsche Autos geht.

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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Herbert Z. schrieb:
> Die Amis sind immer noch voll des Lobes

Wenn nur das Trumpelchen nicht wäre. ;)

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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von Harald K. (kirnbichler)


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Herbert Z. schrieb:
> Dass sie mitunter arg betrogen werden spielt keine Rolle, denn
> viele bemerken die deffizite der Waren auch gar nicht.

Gesunde Vorurteile helfen, den Alltag zu strukturieren.

Beitrag #8033545 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Rene K. (xdraconix)


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Mi N. schrieb:
> Nun übertreib mal nicht. Im letzten Jahr war das noch der Fall und
> allein die Tatsache, daß man sich 'freikaufen' mußte, zeigt, was in
> deren Köpfen steckt.

Du hast doch den Schuss nicht gehört oder?

Da geht es um das Handling der LP während der Produktion, DU denkst auch 
das jede Firma darauf wartet ausgerechnet von DIR einen Auftrag zu 
bekommen oder? Weißt du wieviel tausende verschiedene Platinen stündlich 
durch deren Produktion laufen? Wie soll am Ende entschieden werden 
welche Platine zu welchem Kunden auf einem Groß-PCB gehören? Natürlich! 
Über eine aufgedruckte Seriennummer oder QR Code! Und "freikaufen" tust 
du damit einen Mitarbeiter, der DEINE Produktion verfolgt, willst du den 
nicht bezahlen - dann eben der Code.

Jetzt wird das, via KI und Photographie gemacht, ja die Chinesen sind 
nicht dumm.

> Daß Mehrfach-Layouts auf einer Leiterplatte unterbunden und mit Aufpreis
> versehen werden, ist ja auch schon übergriffig. Was auf der Platine
> drauf ist, geht einen Fertiger nichts an!

Der Begriff "Übergriffig" ist dir bekannt, richtig? Wenn nein, dann 
schlag mal im Duden nach. Es zwingt dich keiner dort fertigen zu lassen, 
zu deren Konditionen und deren Bedingungen, du hast die völlig freie 
Wahl dich zwingt niemand dort zu bestellen...

von Nick (b620ys)


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Was ist denn jetzt mit den Bildern der eingelöteten Sockel. Wir alle[tm] 
sind schon so gespannt.

von Herbert Z. (herbertz)


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> Daß Mehrfach-Layouts auf einer Leiterplatte unterbunden und mit Aufpreis
> versehen werden, ist ja auch schon übergriffig. Was auf der Platine
> drauf ist, geht einen Fertiger nichts an!

Es ist Ok , dass das so ist. Die Platinen sind so günstig, dass man da 
nicht schummeln muss.
Ich muss allerdings gestehen , dass ich bei sehr kleinen Platinen das 
auch mache . Ich hatte mal Platinen 14 x14mm für eine 50Ohm SMD 
Abschluss. Da habe ich zehn Stück auf einen Streifen gepackt und die mit 
einer pseudo Leiterbahn alle verbunden so dass es nach einem Layout 
auschaut. Getrennt habe ich das selber und die zusätzliche Verbindung 
wurde dabei auch aufgeschnitten.
Ich denke bei so kleinen Sachen hilft das bei der Fertigung, weil man 
muss sich nicht mit so winzigen Platinen rum ärgern. Bei großen Teilen 
mache ich das nicht, weil es eh nichts kostet.
MfG

von H. H. (hhinz)


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Herbert Z. schrieb:
> Ich muss allerdings gestehen , dass ich bei sehr kleinen Platinen das
> auch mache . Ich hatte mal Platinen 14 x14mm für eine 50Ohm SMD
> Abschluss. Da habe ich zehn Stück auf einen Streifen gepackt und die mit
> einer pseudo Leiterbahn alle verbunden so dass es nach einem Layout
> auschaut.

Ist halt blöd wenn man nicht lesen kann.

https://jlcpcb.com/help/article/different-design-in-your-pcb-files

von Harald K. (kirnbichler)


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Herbert Z. schrieb:
> Es ist Ok , dass das so ist.

Du hast vergessen, vor dem Punkt zu plenken.

von Herbert Z. (herbertz)


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Was ist denn jetzt mit den Bildern der eingelöteten Sockel. Wir alle[tm]
sind schon so gespannt.

Du musst erstmal erklären wieso du in einem anderen Thread um 19h31 
diese Frage platzierst obwohl du eigentlich nicht wissen kannst , dass 
ich hier um 19h47 einen Beitrag schreibe?

Ich habe mal von den Fakten einen Screenshot gemacht für alle Fälle. 
Dass du hellsehen kannst wird dir niemand glauben.

von H. H. (hhinz)


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Tja, wirklich sehr krank.

von Nick (b620ys)


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Herbert Z. schrieb:
> obwohl du eigentlich nicht wissen kannst , dass
> ich hier um 19h47 einen Beitrag schreibe?

Wenn du schon keine Kontrolle über dich selbst hast, ich hab sie über 
dich. Das mit meinen hellseherischen Fähigkeiten versuche ich im 
Allgemeinen zu verheimlichen.

von L. (lah)


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Mi N. schrieb:
> Daß Mehrfach-Layouts auf einer Leiterplatte unterbunden und mit Aufpreis
> versehen werden, ist ja auch schon übergriffig. Was auf der Platine
> drauf ist, geht einen Fertiger nichts an!

Das interessiert die auch nur, wenn du die Platine mit Fräsungen usw. 
schon fast komplett in Einzelteile zerlegst. Dadurch entstehen denen 
tatsächlich Mehrkosten und es gibt ein höheres Risiko für 
Produktionsfehler. Außerdem wirst du deinen Bastel-Nutzen niemals so 
optimal setzen wie es in deren System passt.
Daher finde ich es schon in Ordnung, wenn sie dir den Aufpreis 
durchreichen und lieber einzelne Auftragspositionen haben wollen, die 
sie dann selbst für die Fertigung optimieren können.

Übergriffig wäre es, wenn sie den Bastlern ihre fast blank geätzten 
Platinen mit 3 Leiterbahnen zwischen Arduino-Modul und LED-Modul 
stornieren und einen Streifen Lochraster schicken würden - was aus 
Umweltgründen sogar verständlich wäre ;)

von Rainer W. (rawi)


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Herbert Z. schrieb:
> ... um 19h31 ...
> ... um 19h47 ...

19h31?
19h47?

Bananen oder Äpfel?

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rainer W. schrieb:
> Bananen oder Äpfel?

Bananenschalen. Die Äpfel und den Rest der Bananen haben andere schon 
geklaut.

von Jens G. (jensig)


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Rainer W. schrieb:
> 19h31?
> 19h47?
>
> Bananen oder Äpfel?

Nei

Rainer W. schrieb:
> Bananen oder Äpfel?

Banäpfel ...

von Mi N. (msx)


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Rene K. schrieb:
> Du hast doch den Schuss nicht gehört oder?

Und den Pfurz nicht gerochen. Andere Hersteller hatten nie eine 
Markierung auf meinen LPs hinterlassen und - welch ein Wunder - mir 
immer die richtigen geschickt.
Jetzt regt Dich wieder ab und iss noch drei Löcher aus dem Käse.

von Rene K. (xdraconix)


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Mi N. schrieb:
> Andere Hersteller hatten nie eine
> Markierung auf meinen LPs hinterlassen und - welch ein Wunder - mir
> immer die richtigen geschickt.

Mit absoluter Sicherheit kannst du keine Hinterhofklitsche, die ein paar 
tausend PCBs im Monat macht, mit JLCPCB vergleichen die diese Anzahl in 
wenigen Minuten durchreichen. 2024 hat JLCPCB im Schnitt 20.000 
BESTELLUNGEN pro Tag. Die Tendenz zeigt für 2025 steil nach oben, Zahlen 
für 2025 gibt JLC erst im Juni bekannt.

Wenn man im Schnitt rechnet: 20.000 Bestellungen und im Schnitt 100 
Platinen, sind wir bei 2.000.000 Platinen am Tag im Jahr 2024. Dann sind 
das ~83.000 Platinen die Stunde... Da kommt kein anderer öffentlicher LP 
Hersteller auch nur ansatzweise ran.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Was genau hat das jetzt noch mit dem Thema des Threads zu tun?

Wenn ihr einen allgemeinen JLCPCB ist schlecht  gut  böse / super 
Thread haben wollt, öffnet bitte euren eigenen.

Hier ging es um einen sehr konkreten Aufdruck, den sie verweigert haben.

: Bearbeitet durch Moderator
von Alexander M. (alexander_m366)


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Jörg W. schrieb:
> Was genau hat das jetzt noch mit dem Thema des Threads zu tun?
> Hier ging es um einen sehr konkreten Aufdruck, den sie verweigert haben.

Danke!

Ich habe als Thread-Eröffner mich auch schon nicht mehr beteiligt. Viele 
Beiträge gespickt mit gefährlichem Halbwissen; viel Meinung, wenig 
Ahnung oder falschen Anschuldigungen, die als beleidigend eingestuft 
werden können.

Aber als Abschluss und für alle, die es interessiert:
Die Bedruckung war schlussendlich kein Problem. Die Pakete sind heute 
angekommen.

Ich werde den erfolgreichen Weg dahin hier nicht ausbreiten. Ich habe 
keine Lust auf weitere unqualifizierte Kommentare.

Ich möchte mich aber bei allen Thread-Teilnehmern bedanken, die sich 
konstruktiv mit diesem Thema beschäftigt haben. Bis hin zum Lasern einer 
Platine als Ersatz für die Bedruckung. Das war wirklich sehr 
hilfsbereit. Dankeschön!

: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Alexander M. schrieb:
> Ich habe als Thread-Eröffner mich auch schon nicht mehr beteiligt. Viele
> Beiträge gespickt mit gefährlichem Halbwissen; viel Meinung, wenig
> Ahnung oder falschen Anschuldigungen, die als beleidigend eingestuft
> werden können.

Leider kommt der Kommentar einiges zu spät. Meistens bekommt die 
Mehrheit Recht, was oft eine Fehleinschätzung und fatal ist. Das ist die 
Keimzelle für Mobbing aller Art, und Mobbing ist kein Kavaliersdelikt 
und kann teuer enden.
Ein Lösch-Button für den TE wäre was hilfreiches. Dann schmeißt man 
selber raus wer sich nicht benehmen kann.
Mein Affen-Button ist weg, gesucht, gefunden. Kleiner Eingriff, große 
Wirkung. ;-)
MfG

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Mobbing ist was ganz anderes, aber das gehört hier nicht hin.

von H. H. (hhinz)


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Herbert Z. schrieb:
> Ein Lösch-Button für den TE wäre was hilfreiches. Dann schmeißt man
> selber raus wer sich nicht benehmen kann.

Mach einfach ein eigenes Forum auf.

von Herbert Z. (herbertz)


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H. H. schrieb:
> Mach einfach ein eigenes Forum auf.

Ich glaube über so einen Button wäre viele sehr glücklich, aber einige 
auch sehr unglücklich. Für eine seriöse Umfrage bräuchte es aber fast 
alle die hier angemeldet sind und nicht nur die 50 die hier täglich zu 
gange sind.

von H. H. (hhinz)


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Herbert Z. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Mach einfach ein eigenes Forum auf.
>
> Ich glaube über so einen Button wäre viele sehr glücklich,

Sollen einfach ihr eigenes Forum aufmachen.

Wird bestimmt sehr erfolgreich...

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Es würde der Willkür, jegliche Gegenmeinung zu unterdrücken, Tür und Tor 
öffnen.

Jetzt genug damit in diesem Thread.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Alexander M. schrieb:
> Ich werde den erfolgreichen Weg dahin hier nicht ausbreiten.

Auch wenn Gründe dafür vorgetragen wurden, ist es dem Forenbetreiber 
unhöflich die Lösungen für die Probleme vorzuenthalten, weil eben der 
Zweck des Forums ist, zur Wissensvermehrung beizutragen und darüber das 
Forum finanziert wird.

Beitrag #8038097 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Rainer W. (rawi)


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Alexander M. schrieb:
> Aber als Abschluss und für alle, die es interessiert:
> Die Bedruckung war schlussendlich kein Problem. Die Pakete sind heute
> angekommen.
>
Alexander M. schrieb:
> JLCPCB verweigert die Fertigung mit dieser Kennzeichnung, ...

Wie passen dein beiden Aussagen jetzt zusammen?

> Ich werde den erfolgreichen Weg dahin hier nicht ausbreiten. Ich habe
> keine Lust auf weitere unqualifizierte Kommentare.

Schönen Dank für gar nichts.

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