Forum: Haus & Smart Home wie Schraubklemmen gegen Wago Klemmen ersetzen?


von M. E. (engelhard)


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Ich würde gerne im Haus an manchen Stellen von der Elektroinstallation 
alte Schraubklemmen gegen was Besseres ersetzen. Wenn man die 
Einzelklemmen anfasst, fliegen teils die ersten Drähte aus einer Klemme 
schon raus und der Rest ist dann auch nicht mehr fest. Das ist nicht 
vertrauenserweckend. Jetzt ist die Frage, wie bekommt man gute Kontakte 
hin?

Wenn man ordentliche Wago Klemmen nutzt, dann sind die ja vmtl. für 
frisch abisolierte Leitungen mit blankem Kupfer und geradem Leiter 
gemacht. Das was da aber aus den alten Schraubklemmen raus kommt ist 
verknickt und ist teilweise auch von der Schraubklemme platt gedrückt, 
sodass ich Angst hätte, dass die in der neuen eigentlich hochwertigen 
Klemme trotzdem keinen guten Kontakt haben. Am besten wäre es, wenn man 
ein Stück abzwicken könnte und ein neues Stück abisoliert, um dann 
wieder blanken und geraden Draht zu haben. Aber leider ist sehr oft der 
Draht der in einer Verteilerdose ankommt viel zu kurz dafür.

Deshalb ist die Frage: wie bekommt man einen Draht wieder in Form und 
sauber, dass er ordentlichen Kontakt hat? Mit ner Zange kann man ihn 
schon halbwegs ausrichten, aber so wirklich gerade wird er dadurch auch 
nicht. Mit nem Messer kann man ringsum abkratzen, dass er wieder blank 
aussieht, aber so perfekt rund ist er dann auch nicht. Wie macht man das 
am besten? Oder spielt das vielleicht garkeine so große Rolle, weil die 
Klemmen sich ordentlich rein beißen und nur punktuell statt über eine 
längere Distanz parallel kontaktieren?

Sind dafür vielleicht Klemmen aus der 221 Serie besser, als die 2273, 
weil erstere diesen sich schließenden Käfig haben? Kann man den Kontakt 
noch verbessern, indem man wenn der Draht drin ist dran etwas zieht 
und/oder dreht, sodass sich ein Kontakt besser rein beißt?

Wenn ich da etwas mache, dann sollte das schon wirklich gut sein und 
nicht durch suboptimale Übergangswiderstände unter stärkere Last dann 
anfangen zu schmoren.

In allen Fällen die ich betrachte, geht es um NYM Leitungen, also 
eindrähtig runde Leiter.

von Michael H. (mha1)


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Die alten abisolierten Enden abschneiden und erneut abisolieren wäre die 
nahe liegende Idee. Alles andere ist Pfusch. Wenn die Adern schon zu 
kurz sind, dann helfen ggf. Stoßverbinder um die Adern zu verlängern.

von Stephan S. (uxdx)


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Statt push-in-Klemmen Hebelklemmen verwenden, z.B. Wago 221

von Holger R. (holgerr)


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Ganz einfach
alte Schraubklemme entfernen
Drähte mit Zange gerade biegen
Neue Wago-Klemme drauf
und gut ist
Die Wago-Klemmen haben schon genug Kraft und schieben eine Oxid-Schicht 
weg. Wenn Dir das nicht gut genug ist, die alten Kabelenden mit einer 
Abisolierzange saubermachen ( abziehen ).
HolgerR

: Bearbeitet durch User
von Thomas F. (igel)


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M. E. schrieb:
> Deshalb ist die Frage: wie bekommt man einen Draht wieder in Form und
> sauber, dass er ordentlichen Kontakt hat? Mit ner Zange kann man ihn
> schon halbwegs ausrichten,

Genau. Es gibt Parallelzangen:
https://www.amazon.de/s?k=parallel+flachzange

Damit wird der Leiter wieder wunderbar gerade.

Und wenn das Kupfer schon grünlich wird dann nimmt man die 
Abisolierzange und kratzt ein paar mal vor und zurück und schon ist es 
wieder blank.

von M. E. (engelhard)


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Stephan S. schrieb:
> Statt push-in-Klemmen Hebelklemmen verwenden, z.B. Wago 221

Hat da der Hersteller was spezifiziert für diesen speziellen Fall mit 
nicht richtig blanken und geraden Drähten?

Thomas F. schrieb:
> Genau. Es gibt Parallelzangen:
> https://www.amazon.de/s?k=parallel+flachzange
>
> Damit wird der Leiter wieder wunderbar gerade.

"Wunderbar gerade" hab ich Drähte eigentlich nur durch Ziehen bekommen, 
nie durch Drücken oder Biegen. Aber das Ziehen geht dort auch schlecht, 
weil man dann nicht sieht, was man ggf. im von der Isolierung verdeckten 
Bereich kaputt macht. Und auf jeden Fall hat man dadurch eine 
Querschnittsreduzierung.

von H. H. (hhinz)


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M. E. schrieb:
> Stephan S. schrieb:
>> Statt push-in-Klemmen Hebelklemmen verwenden, z.B. Wago 221
>
> Hat da der Hersteller was spezifiziert für diesen speziellen Fall mit
> nicht richtig blanken und geraden Drähten?

Man darf soger Litze ohne Aderendhülse damit klemmen.

von Joachim B. (jar)


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M. E. schrieb:
> Jetzt ist die Frage

der 01.04.2026 ist nun vorbei

H. H. schrieb:
> Man darf soger Litze ohne Aderendhülse damit klemmen

stimmt auch, nur gilt obiges.

von Wolf17 (wolf17)


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Ja, Federzugklemmen sind ein hervorragendes Mittel gegen Montagepfusch. 
Der Austausch alter Dosenklemmen ist sicher nicht verkehrt.

Aber wenn man Schraubklemmen misstraut, müsste man konsequenterweise 
alle geschraubten Betriebsmittel, wie Steckdosen, Schalter, Sicherungen, 
Eltakos, Zähler... austauschen.

Man könnte den Aufwand auf den Dauerhochstrombereich wie Wallbox, Herd, 
Backofen, Boiler beschränken und sonst einfach die Schrauben der 
Dosenklemmen anziehen.

Wichtiger erscheint mir eine Inspektion mittels Thermokamera. Damit 
findet man auch schmorende Stecker.

von Udo S. (urschmitt)


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Wolf17 schrieb:
> Aber wenn man Schraubklemmen misstraut, müsste man konsequenterweise
> alle geschraubten Betriebsmittel, wie Steckdosen, Schalter, Sicherungen,
> Eltakos, Zähler... austauschen.

Da hat man üblicherweise einen Draht pro Klemme, maximal zwei gleicher 
Stärke nebeneinander in dafür geeingenten Klemmflächen.
In alten Verteilerdosen findet man gerne 3, 4 oder noch mehr Drähte ine 
einer Schraub-Rundklemme.

von M. E. (engelhard)


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H. H. schrieb:
> Man darf soger Litze ohne Aderendhülse damit klemmen.

Ja, das habe ich gesehen. Aber die Litze sollte ja vmtl. auch blank 
sein. Und die ist auf flexibler als ein eindrähtiger Leiter und lässt 
sich leichter zusammen pressen.

Wolf17 schrieb:
> Aber wenn man Schraubklemmen misstraut, müsste man konsequenterweise
> alle geschraubten Betriebsmittel, wie Steckdosen, Schalter, Sicherungen,
> Eltakos, Zähler... austauschen.

Meine größte Angst kommt von Einzelschraubklemmen, in denen ein Bündel 
mit mehreren Drähten ist. An richtigen Betriebsmitteln hat man normal 
einen Draht oder wenn es zwei sind einen links und einen rechts von der 
Schraube und beide werden ordentlich angepresst. Bei diesen Bündeln an 
Einzeldrähten ist es aber oft so, dass nur einer davon weg kippen muss 
und damit die Schraube auf alle anderen keinen Druck mehr ausübt, ohne 
dass man das direkt sehen würde.

Wolf17 schrieb:
> Man könnte den Aufwand auf den Dauerhochstrombereich wie Wallbox, Herd,
> Backofen, Boiler beschränken und sonst einfach die Schrauben der
> Dosenklemmen anziehen.

Genau darum geht es mir.

Wolf17 schrieb:
> Wichtiger erscheint mir eine Inspektion mittels Thermokamera. Damit
> findet man auch schmorende Stecker.

Und genau das habe ich vor, wenn die Wallbox hängt. Dann werde ich den 
maximalen Ladestrom einstellen, das Auto mit leerem Akku anstecken und 
mindestens eine Stunde lang mal an allen Klemmstellen mit der 
Wärmebildkamera drauf schauen.

Udo S. schrieb:
> Da hat man üblicherweise einen Draht pro Klemme, maximal zwei gleicher
> Stärke nebeneinander in dafür geeingenten Klemmflächen.
> In alten Verteilerdosen findet man gerne 3, 4 oder noch mehr Drähte ine
> einer Schraub-Rundklemme.

Ja, genau das meine ich.

von Michael M. (Gast)


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M. E. schrieb:
> in der neuen eigentlich hochwertigen
> Klemme trotzdem keinen guten Kontakt haben

Das hübsche an federbelasteten Klemmen ist ja gerade das der Draht 
bereits beim reinstecken 'abgekratzt' wird und der Federkontakt einen 
konstanten Anpressdruck hält, fast egal wie der Draht aussieht oder ob 
er in der Klemme nachgibt.
Die Oxydschicht wird sicher durchdrungen.

Ich habe bei mir im Haus genau das gemacht was dir vorschwebt.
Bieg die Drähte halbwegs gerade, dann passt das so.

von M. E. (engelhard)


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Die Klemmen der 221 Serie sind beim Reinschieben der Drähte komplett 
geöffnet, da wird nichts gekratzt. Und auch wenn ich mir die Abdrücke 
der 2273 Klemmen auf den Leitern ansehe, ist das nur eine kleine 
Kratzspur entlang der Leitung. Relevant ist aber die Stelle, an denen 
dann der Leiter an der Federkante und auf der gegenüberliegenden Platte 
Kontakt hat.

von Rainer W. (rawi)


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Michael K. schrieb:
> Das hübsche an federbelasteten Klemmen ist ja gerade das der Draht
> bereits beim reinstecken 'abgekratzt' wird und der Federkontakt einen
> konstanten Anpressdruck hält, fast egal wie der Draht aussieht oder ob
> er in der Klemme nachgibt.

Solche pauschalen Falschinformationen sind mehr als gefährlich.

Was für Klemmen meinst du genau?
Die o.g. Wago 221 bspw. kratzt genau gar nicht auf dem Leiter rum. Der 
Leiter wird kraftfrei eingelegt und dann die Klemme geschlossen.
Probier's aus - Leiteroberfläche mit Permanentmarker einfärben und 
lernen.
Die Feder sorgt für Anpressdruck aber nicht für eine größere, saubere 
Kontaktfläche.

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Tut es nicht ein gescheiter Schraubendreher?
Da ist doch keiner der an den Leitungen zerrt.
Zur Not besser Geld für einen Drehmomentschlüssel ausgeben, dann sind 
die Lüsterklemmen auch richtig fest.

von Harald K. (kirnbichler)


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Frank O. schrieb:
> Tut es nicht ein gescheiter Schraubendreher?

Pfusch wird dadurch nicht besser.
Mehrere Drähte in einer Schraubklemme sind Pfusch.

von Ove M. (Firma: ;-) gibt es auch) (hasenstall)


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Harald K. schrieb
> Pfusch wird dadurch nicht besser.
> Mehrere Drähte in einer Schraubklemme sind Pfusch.

Phahh! Selten solch einen Blödsinn gelesen!

Schraubklemmen sind dafür vorgesehen, Leitungen miteinander zu 
verbinden!
Das hat mit Pfusch nichts zu tun!
Das Problem bei Schraubklemmen sind die ständig variierenden Kräfte 
durch den Temperatureinfluss ursächlich bedingt durch die 
Übergangswiderstände. Und diese wiederum variieren über den 
Anpressdruck. Dadurch lösen sich die Klemmen über die Zeit. Das ist bei 
Federklemmen anders.

von Rolf (rolf22)


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M. E. schrieb:
> Meine größte Angst kommt von Einzelschraubklemmen, in denen ein Bündel
> mit mehreren Drähten ist.

Ja, das ist der schlimmste Fall. Wenn genügend Platz ist, kann man 
Mehrfach-Wagos verwenden. Wenn nicht, wird es im doppelten Sinne eng.

Um den Platz zu vergrößern, muss man tiefer in die Wand rein. Eine 
tiefere Dose ("Elektronikdose") einzusetzen wird schwierig, aber man 
kann in die Rückwand der vorhandenen Dose einen großen Ausschnitt machen 
und dann dahinter etwas Wandmaterial abtragen. So gewinnt man einen 
zusätzlichen Hohlraum.
Ja, ist Pfusch und eine aufwendige Bastelei ... habe ich das wirklich 
empfohlen?

Was die Angst vor losen Verbindungen betrifft: Ja, ich habe schon Dosen 
gesehen, in denen es sichtbar gebratzelt hat, ohne dass das bei einem 
Verbraucher merkbar war.
Gegen diese Angst helfen vielleicht Brandschutzschalter im 
Verteilerkasten. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtung
Es gibt auch welche, die zusätzlich einen LS- und einen FI-Schalter 
enthalten, das macht das Nachrüsten einfacher. Diese Dinger sind 
allerdings ziemlich teuer.

von Harald K. (kirnbichler)


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Ove M. schrieb:
> Harald K. schrieb
>> Pfusch wird dadurch nicht besser.
>> Mehrere Drähte in einer Schraubklemme sind Pfusch.
>
> Phahh! Selten solch einen Blödsinn gelesen!


Aha. Klemmen, die sich mit der Zeit lösen, sind also kein Pfusch. Könnte 
es sein, daß Du derjenige bist, der hier Blödsinn verzapft?

von Holger R. (holgerr)


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Ove M. schrieb:
> Harald K. schrieb
>> Pfusch wird dadurch nicht besser.
>> Mehrere Drähte in einer Schraubklemme sind Pfusch.
>
> Phahh! Selten solch einen Blödsinn gelesen!
>
> Schraubklemmen sind dafür vorgesehen, Leitungen miteinander zu
> verbinden!

Harald hat recht, dafür gibt es Hülsen.
HolgerR

von Thomas F. (igel)


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Holger R. schrieb:
> dafür gibt es Hülsen.

Bitte Link und Werkzeug nennen. Es gibt nicht nur eine Sorte Hülsen.

von Rolf (rolf22)


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Holger R. schrieb:
> dafür gibt es Hülsen.

Meinst du zufällig Adernendhülsen? Die sind für mehrere Drähte derselben 
Ader (also Litze) gedacht. Solche Adern sind hier im Thread nicht 
gemeint, hier sind mehrere Massivdrähte unterschiedlicher Adern gemeint.

von SolderMaster (icke_icke)


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Die wagos lassen sich auch mit geschlossenen Hebeln bestücken, sofern 
ein massiver Leiter verwendet wird.
Dann kratzen wie jede andere federzugklemme auch… Amateure… und 
Theoretiker…

von René H. (mumpel)


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Ove M. schrieb:
> Schraubklemmen sind dafür vorgesehen, Leitungen miteinander zu
> verbinden!

Nebenbei bemerkt m.W. nur im Privatbereich. In Betrieben nur wenn sie 
"berühungsfrei montiert werden können", sonst darf man wohl nur 
berührungsfreie Klemmen nutzen. Wenn man alles streng nimmt. ;)

von Hans (ths23)


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M. E. schrieb:
> Wenn man die
> Einzelklemmen anfasst, fliegen teils die ersten Drähte aus einer Klemme
> schon raus und der Rest ist dann auch nicht mehr fest.
Logisch das der Rest nicht mehr fest ist, wenn da ein Draht raus 
flutscht. Vielleicht hätte man die Schrauben zu einem früheren Zeitpunkt 
mal nachziehen müssen. Ich habe früher auch oft diese Dosenklemmen zum 
Schrauben verbaut, aber lose ist da noch nichts. Man darf die Schrauben 
halt nicht zu lasch anziehen.
Wenn die Leiter zu kurz sind, um sie nachzusetzen, dann wirst Du wohl 
bei den Schraubklemmen bleiben müssen. Den Leiter reinigen (vorsichtig 
mit dem Messer etwas abkratzen oder einen Glashaarpinsel benutzen), 
Schraubklemme wieder aufsetzen und festziehen.
Die fertige Klemmstelle mit etwas Vaseline einfetten, so verhindert man 
das die Leiter allzu schnell wieder korrodieren. An Stelle von Vaseline 
geht auch Alukontaktfett von Wago. Das kommt in einer praktischen 
Spritze daher mit der man es in die Klemme drücken kann.

Wenn es denn schon Steckklemmen sein sollen, dann am besten die Wago 
Hebelklemmen, die kann man notfalls auch wieder gut lösen. Ich bevorzuge 
die Klemmen der 222-Serie. Die sind zwar etwas größer als die 221'er, 
aber diese sind auch für das Verklemmen von Alu zugelassen, wenn man das 
erwähnte Alukontaktfett benutzt. In Altbauten kann das durchaus wichtig 
sein. Alu und Kupfer lassen sich mit diesen ebenfalls hervorragend 
verbinden.
Mit den einfachen Steckklemmen habe ich bisher keine so guten 
Erfahrungen gemacht. Da hatte ich in stärker belasteten Stromkreisen 
schon Ausfälle gehabt.

von Hans (ths23)


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Harald K. schrieb:
> Pfusch wird dadurch nicht besser.
> Mehrere Drähte in einer Schraubklemme sind Pfusch.
Nö, wenn man das richtig macht ist es kein Pfusch. Schraubklemmen wurden 
dazu erfunden, um mehrere Drähte miteinander zu verbinden.
Steckklemmen sind kein Allheilmittel. Müssen größere Querschnitte als 
4qmm (bei privat allerdings eher selten) geklemmt werden, funktionieren 
die die Steckklemmen nicht mehr, da diese nur bis 4qmm zugelassen sind.

von Rolf (rolf22)


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Hans schrieb:
> Vielleicht hätte man die Schrauben zu einem früheren Zeitpunkt
> mal nachziehen müssen.

Leicht gesagt, wenn die Verteilerdosen im Altbau seit Jahrzehnten unter 
einer abgehängten Decke sitzen.

von Frank O. (frank_o)


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Mein Gott was wird hier ein Fass aufgemacht. Ich bin kein gelernter 
Elektriker, aber ich habe schon so viele Lüsterklemmen, auch mit 
mehreren Leitern, gesehen. Bisher war mal eine einzige Klemme lose.
Natürlich nimmt man heute eher Wago, aber doch nicht um alles ohne 
wirklichen Grund auszutauschen.
Aber gut,  wenn man Langeweile und zu viel Geld hat, dann muss man so 
was machen.

von René H. (mumpel)


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Wenn größere Schraubklemmen passen, dann nimm sie.

von Hans (ths23)


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Rolf schrieb:
> Leicht gesagt, wenn die Verteilerdosen im Altbau seit Jahrzehnten unter
> einer abgehängten Decke sitzen.
Wo hat der TO geschrieben, das die unter einer abgehängten Decke sitzen? 
Geht bei Dir die Phantasie durch? Immerhin hat der TO ja jetzt in die 
Dosen geguckt, wäre bestimmt auch früher möglich gewesen.

von Rolf (rolf22)


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Hans schrieb:
> Rolf schrieb:
>> Leicht gesagt, wenn die Verteilerdosen im Altbau seit Jahrzehnten unter
>> einer abgehängten Decke sitzen.
> Wo hat der TO geschrieben, das die unter einer abgehängten Decke sitzen?
> Geht bei Dir die Phantasie durch?

Oder deine Phantasie ist zu flach? Es geht doch in der Diskussion längst 
nicht mehr nur um das Original-Posting, sondern um das allgemeine 
Problem ziemlich alter Verbindungen mehrerer Massivdrähte in einer 
Schraubklemme.

Aber ich kann es für dich gern verständlicher formulieren: "Bei vielen 
Altbau-Wohnungen gibt es abgehängte Decken, bei denen ..."

von Thomas (mercury3)


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Schon in meiner Lehrzeit habe ich die DOSENKLEMMEN immer mit möglichst 
großem Schraubendreher und unter Festhalten der Klemme mit Kombizange 
angezogen. Da rutscht ganz sicher nichts raus, auch nicht über Jahre 
(weil es nicht warm werden kann).

Aber JA: ich wurde schon damals von Kollegen belächelt die es damit 
lange nicht so genau nahmen. Deren Verbindungen möchte ich heute lieber 
nicht sehen :o(

von Ralf X. (ralf0815)


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Thomas schrieb:
> ich wurde schon damals von Kollegen belächelt die es damit
> lange nicht so genau nahmen. Deren Verbindungen möchte ich heute lieber
> nicht sehen

Die meisten hier haben alles viel besser gemacht, als alle anderen.

von René H. (mumpel)


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Ralf X. schrieb:
> Die meisten hier haben alles viel besser gemacht, als alle anderen.

Aber ganz sicher nicht "schon immer". ;)

von H. H. (hhinz)


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René H. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Die meisten hier haben alles viel besser gemacht, als alle anderen.
>
> Aber ganz sicher nicht "schon immer". ;)

Früher schon, da war ja alles besser.

von René H. (mumpel)


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Ach so, mit dem goldenen Schraubenzieher geboren (nie Fehler gemacht). 
:D

von H. H. (hhinz)


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René H. schrieb:
> Ach so, mit dem goldenen Schraubenzieher geboren (nie Fehler
> gemacht).
> :D

Die Feder ist mächtiger als der Schraubenzieher!

von René H. (mumpel)


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Aber nur wenn man es richtig macht.

von Roland F. (rhf)


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René H. schrieb:
> In Betrieben nur wenn sie
> "berühungsfrei montiert werden können"...

Seit wann?

rhf

P.S.
Was ist eine "berührungsfreie Klemme"?

von Roland F. (rhf)


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H. H. schrieb:
> Die Feder ist mächtiger als der Schraubenzieher!

Schraubendreher, Dreher! :-)

rhf

von H. H. (hhinz)


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Roland F. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Die Feder ist mächtiger als der Schraubenzieher!
>
> Schraubendreher, Dreher! :-)

Pied-de-biche!

von Frank O. (frank_o)


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von René H. (mumpel)


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Roland F. schrieb:
> Was ist eine "berührungsfreie Klemme"?

Was man anfassen kann ohne einen Stromschlag zu bekommen. Also so 
montieren, dass "stromführende Teile" nicht berührt werden können. Die 
Dummen werden ja leider immer mehr, also sollte man auch immer mehr 
Sicherheit einbauen.

von Ralf X. (ralf0815)


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Harald K. schrieb:
> Mehrere Drähte in einer Schraubklemme sind Pfusch.

Ganz früher mal war das alles noch besser, als Elektriker noch echte 
Männer mit Durchsetzungsvermögen waren.
Wenn da eine Leitung vom Sicherungskasten kam, konnte sich der Hausherr 
ausschliesslich entscheiden, ob der Eli ihm daran EINE Steckdose oder 
EINE Deckenleuchte angeschlossen hat.
Mehr war bei max zwei Adern pro Schraubklemme einfach unmöglich.
Aber ruckzuck kamen die Pfuscher, montierten eine Lampe und eine 
Steckdose an eine Leitung, was nur möglich wurde, indem regelwidrig drei 
und mehr Adern in eine Klemme schoben.
Inzwischen über 100 Jahre und ganz ohne Weltuntergang...

von Rolf (rolf22)


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René H. schrieb:

>> Was ist eine "berührungsfreie Klemme"?
>
> Was man anfassen kann ohne einen Stromschlag zu bekommen. Also so
> montieren, dass "stromführende Teile" nicht berührt werden können.

Na ja, wenn man ein spannungsführendes Teil einer Klemme berühren kann, 
dann können sich solche Teile beweglicher Klemmen z. B. in einer 
Verteilerdose womöglich auch gegenseitig berühren - das wäre ohnehin 
nicht zulässig.

Und keine Klemme schützt davor, beim Kontaktieren das blanke Leiterende 
berühren zu können ...

von Rolf (rolf22)


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Frank O. schrieb:
> Ab 19:40 gucken:
> https://youtu.be/_PDnKEgQ-2Q?is=N60_3uYupf3A0poe

Leider keine deutsche Übersetzung. Ist also ohne Decodierer noch 
unverständlicher als mancher VDE-Text. :-))

von Hans (ths23)


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Rolf schrieb:
> Oder deine Phantasie ist zu flach? Es geht doch in der Diskussion längst
> nicht mehr nur um das Original-Posting, sondern um das allgemeine
> Problem ziemlich alter Verbindungen mehrerer Massivdrähte in einer
> Schraubklemme.
Was hat das Problem mit mehreren Massivdrähten und Schraubklemmen mit 
einer abgehängten Decke zu tun? Richtig, gar nichts. Du mußtest halt 
irgendwie Deinen Senf dazu geben.

von Roland F. (rhf)


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René H. schrieb:
> Was man anfassen kann ohne einen Stromschlag zu bekommen.

Ach so, "berührungssicher" ist gemeint.
Ist in meinen Augen aber kompletter Blödsinn: wenn ich an einer 
Verteilerdose arbeite sind die entsprechenden Sicherung ausgeschaltet -> 
keine Gefahr eines Stromschlages.
Ist alles fertig und die Sicherungen sind wieder eingeschaltet wird eben 
nicht in der Dose herumgeschraubt -> auch keine Gefahr eines 
Stromschlages.

rhf

von Roland F. (rhf)


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Rolf schrieb:
> Leider keine deutsche Übersetzung. Ist also ohne Decodierer noch
> unverständlicher als mancher VDE-Text. :-))

Ich habe mal die Untertitel eingeschaltet, es ist zwar kaum 
verständlich, dafür aber recht lustig. :-)

rhf

von René H. (mumpel)


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Roland F. schrieb:
> sind die entsprechenden Sicherung ausgeschaltet -

I.d.R. Es gab aber schon welche die das "vergessen haben".

von Rainer W. (rawi)


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Roland F. schrieb:
>> Schraubenzieher!
>
> Schraubendreher, Dreher! :-)

Zum AnZIEHEN einer Schraube braucht man einen SchraubenZIEHER - logisch, 
oder?

von Rolf (rolf22)


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Hans schrieb:
> Was hat das Problem mit mehreren Massivdrähten und Schraubklemmen mit
> einer abgehängten Decke zu tun? Richtig, gar nichts.

Stand zwar groß und breit da, aber du hast es nicht verstanden. Nun ja.

Die Rede war von Nachziehen alter Lüsterklemmen-Schrauben in 
Verteilerdosen. Zu diesem Punkt hatte ich bemerkt, dass das Nachziehen 
schwierig ist, wenn sich die Verteilerdosen oberhalb einer abgehängten 
Decke befinden. Und falls das noch nicht zum Verständnis genügt: 
Abgehängte Decken findet man meist in Altbauwohnungen mit hohen 
Originaldecken. Da hat man in neuerer Zeit die Räume nachträglich 
niedriger gemacht und die oben sitzenden Verteilerdosen sind nicht mehr 
zugänglich.

> Du mußtest halt irgendwie Deinen Senf dazu geben.

Du stehst gerade vor dem Spiegel?

von Hans W. (hanswieland)


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Es gab mal eine Zeit (als ich ausgebildet wurde), da galten Federklemmen 
als gefährlicher Pfusch. Damals waren sie noch nicht so gut.

von Rolf (rolf22)


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Hans W. schrieb:
> Es gab mal eine Zeit (als ich ausgebildet wurde), da galten Federklemmen
> als gefährlicher Pfusch. Damals waren sie noch nicht so gut.

Das gilt z. B. auch für das Quetschen und Crimpen.

Ich kenne auch noch die Zeit, in der Transistoren als Spielerei, die 
sich wegen schwerer Nachteile (gegenüber Vakuumröhren) nie in großem 
Maßstab durchsetzen wird, galten. Bis dann die Japan-Taschenradios 
zeigten, was damit so alles ging.

ABER: Es ist nicht alles gut, NUR weil es neuer ist.

von M. E. (engelhard)


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Bei den Leuten, bei denen bisher nie was passiert ist, könnte es auch 
dran liegen, dass die Klemmstellen nie über eine längere Zeit mit dem 
Strom des LSS belastet wurden. Es ist halt schon ein großer Unterschied, 
ob jetzt ein Herd, der mit 16 A abgesichert ist mal ne Weile 10 A 
fließen, oder ob eine Wallbox die mit 16 A abgesichert ist, dauerhaft 16 
A fließen hat. Und das auf 3 Drähten. Das ist hier das Thema, weshalb 
ich mich damit beschäftige. Wobei es in meinem Fall vmtl. auf 20 A raus 
laufen wird, da das Fahrzeug nur einphasig laden kann. Vorhanden ist ein 
Starkstromkabel, das mit 25 A abgesichert ist.

Wirklich schlau geworden bin ich aus der Diskussion hier aber auch noch 
nicht. Zumindest nicht so, dass ich eine neue Methode gehört hätte, wie 
man die Drähte blank und gerade bekommt, ohne ihre runder Form durch 
Kratzen verändert.

Eine weitere Sache, die ich auch noch nicht so ganz verstanden habe: 
wenn man z.B. 3x 32 A Absicherung hat, darf ich ja trotzdem wegen 
Schieflastverordnung maximal 20 A beim einphasigen Laden nehmen. Wenn 
ich jetzt aber 2 Fahrzeuge im Haushalt habe, eines mit bis zu 22 kW 
dreiphasig laden kann, ein weiteres einphasig mit 7,4 kW. Muss ich dann 
dafür verschiedene Wallboxen installieren? Was würde eine 22 kW Wallbox 
machen, wenn ich das einphasige Fahrzeug anstecke? Vmtl. würde das Auto 
dann einfach einphasig mit 32 laden, oder? Das heißt man wird illegal, 
einfach nur indem man das falsche Auto ansteckt?

In meinem Fall jetzt wären das halt nur 25 A. Also 17,25 kW dreiphasig 
und 5,75 kW einphasig. Aber eben auch schon gegen die 
Schieflastverordnung verstoßen, wenn ich das falsche Auto anstecke an 
die Wallbox, die dann so eingestellt wäre, dass sie dem Auto 25 A 
signalisiert.

5,75

von Thomas (mercury3)


Angehängte Dateien:

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Grundsätzlich sollte man Ladestationen, egal ob 3,7 oder 11 oder 22kW 
nur direkt anfahren, keine Klemmstellen dazwischen. Du hast völlig Recht 
mit deiner Annahme daß es etwas vollkommen anderes ist ob man 
gelegentlich 16A zieht oder dauernd. Gute Ladeziegel haben im 
Schukostecker eine Temperaturüberwachung eingebaut die bei zuviel 
Hitzeentwicklung in der Steckdose abschalten. Was sonst passiert, siehe 
Bild. Es gibt auch "verstärkte" Steckdosen die dauernd 16A "können" 
(z.B. Legrand GreenUp)

7,4kW auf zwei Phasen kenne ich nur den BMW i3 aus der Anfangszeit. 
Dafür gab es extra eine Ausnahmegenehmigung. Mittlerweile überholt. Eine 
moderne Wallbox läßt sich intern (DIP Schalter) oder extern (LAN) auf 
den maximalen Ladestrom pro Phase einstellen. Die ganz cleveren sogar je 
nach Nutzer (durch Card Reader gesteuert).

von M. E. (engelhard)


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7,4 kW auf 2 Phasen waren bei VW lange Zeit Standard. Alle e-Golf und 
e-UP! der zweiten Generation waren so. Wobei die (ohne dass es beworben 
worden wäre) auch einphasig 7,4 kW genommen haben, wenn es ihnen die 
Wallbox angeboten hat und nur eine Phase da war.

In dem Fall jetzt geht es aber tatsächlich um die Variation mit einem 
7,4 kW Lader nur auf einer Phase. Wenn 7,4 kW zweiphasig bereit gestellt 
werden, hat man ja kein Problem mit der Schieflast. Wenn sie einphasig 
genommen werden schon.

von Max I. (powermeter)


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Hans schrieb:
> Müssen größere Querschnitte als
> 4qmm (bei privat allerdings eher selten) geklemmt werden, funktionieren
> die die Steckklemmen nicht mehr, da diese nur bis 4qmm zugelassen sind.

Dummschwatz. 773-173.

von Max I. (powermeter)


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Rolf schrieb:
> Hans W. schrieb:
>> Es gab mal eine Zeit (als ich ausgebildet wurde), da galten Federklemmen
>> als gefährlicher Pfusch. Damals waren sie noch nicht so gut.
>
> Das gilt z. B. auch für das Quetschen und Crimpen.

Nur mit der € 10,- Baumarkt-"Crimpzange". Eine gute(!) Crimpverbindung 
ist durch kaum etwas zu überbieten.

von H. H. (hhinz)


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Max I. schrieb:
> Hans schrieb:
>> Müssen größere Querschnitte als
>> 4qmm (bei privat allerdings eher selten) geklemmt werden, funktionieren
>> die die Steckklemmen nicht mehr, da diese nur bis 4qmm zugelassen sind.
>
> Dummschwatz. 773-173.

Gibts auch noch für größere Querschnitte, halt nicht von Wago.

von Max I. (powermeter)


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: Bearbeitet durch User
von Rolf (rolf22)


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Max I. schrieb:
> Rolf schrieb:
>> Hans W. schrieb:
>>> Es gab mal eine Zeit (als ich ausgebildet wurde), da galten Federklemmen
>>> als gefährlicher Pfusch. Damals waren sie noch nicht so gut.
>>
>> Das gilt z. B. auch für das Quetschen und Crimpen.
>
> Nur mit der € 10,- Baumarkt-"Crimpzange". Eine gute(!) Crimpverbindung
> ist durch kaum etwas zu überbieten.

Ich meinte "galt als gefährlicher Pfusch".

Es galt seinerzeit für Federklemmen dasselbe wie seinerzeit für das 
Crimpen - diese Aussage gilt. ;-)

von M. E. (engelhard)


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Muss man da nicht unterscheiden, wofür die Crimpung gedacht ist? Bei 
Crimpung eines Kabelschuhs, muss diese wirklich gut sein, am besten so 
gut, dasss sie gasdicht ist. Aber wenn es nur um Aderendhülsen geht, 
geht es dann nicht nur darum, dass die Drähte zusammen bleiben, während 
die Klemme in die sie dann eingeklemmt werden für die Anpresskraft und 
Kontaktierung verantwortlich ist?

von Thomas (mercury3)


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Quetschung: "zufällige" Kontaktierung, nicht gut

Crimpung: besser, aber oft nicht genügend komprimiert

Pressung: definierte Preßkräfte und zur Ader passende Schuhe erlauben 
höchste Belastungen weil gasdicht (das Leitermaterial ist mit dem Schuh 
zu einem "Block" komprimiert/kalt geflossen)

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