Hab neulig irgendwo gehört wie man so eine Knopfzelle vor dem ersten Einsatz zum Leben erwecken kann.
Man soll das Dingens für 1-2 Sekunden kurzschließen und dann erst einsetzen. Hab ich nun bei eim Zigbee-Buton gemacht und muss sagen, der funktioniert! Fragt sich nur, wie lange.
Meint ihr so eine Verfahrung bringt irgendwas oder ist das Kokolores aus dem Bereich Battrie-Folklore?
Er ist nicht dokumentiert und sehr gering, m.E. aber dennoch vorhanden. Meine IR-Fernbedienung eines Radios funktioniert nicht, die 2016 raus und kurz den Strom messen, geht sie ein paar Tage.
Nach längerer Lagerung aufgrund der Passivierung, Stichwort
Spannungssack.
Streiche "länger", der ist schon nach einem Tag Ruhe deutlich nachweisbar. Der hat mal meinen Kollegen in den selbigen gekniffen: Schaltung funktioniert, am nächsten Vormittag nicht und dann nach mehreren Versuchen doch.
Die Beschreibung "Spannungssack" kannte ich damals noch nicht, das Verhalten wurde meßtechnisch eingefangen und der Aufbau mittels Elko und Diode 'gerettet'.
Er ist nicht dokumentiert und sehr gering, m.E. aber dennoch vorhanden.
Meine IR-Fernbedienung eines Radios funktioniert nicht, die 2016 raus
und kurz den Strom messen, geht sie ein paar Tage.
Das "ADAC"-Männchen, hat die CR2032 des Autoschlüssels, mit den
unverdünnten 12 V des Kfz-Akkus /aktiviert/.
Die war davor aber gar nicht leer. ☺
Die Zelle hat es jedenfalls überstanden, und tat noch viele Jahre
ihren Dienst.
Ich bin der Meinung, daß das im Endeffekt so viel bringt, wie wenn man einen westapalachischen Regentanz um die Knopfzelle aufführt.
Und ich würde auch dringend davon abraten, eine 12V-Autobatterie ungebremst an eine Knopfzelle anzuschließen. Außer man möchte die Metallsplitter davon gerne möglichst tief im Auge zu stecken haben - dann ist das eine durchaus erfolgversprechende Strategie.
Und ich würde auch dringend davon abraten, eine 12V-Autobatterie
ungebremst an eine Knopfzelle anzuschließen. Außer man möchte die
Metallsplitter davon gerne möglichst tief im Auge zu stecken haben -
dann ist das eine durchaus erfolgversprechende Strategie.
Kann ich aus Erfahrung bestätigen. Als Jugendlicher kam ich auf die Idee eine Knopfzelle an einem Labornetzteil zu laden. Erst habe ich auf 5 oder 6 Volt hochgedreht, dann dachte ich das geht auch mit 12 Volt (selbstverständlich ohne Strombegrenzung). Kurz darauf klingelten meine Ohren und in mein ganzen Zimmer war so ein watteartiges Zeug verteilt, wo ich mich wunderte wie das vorher in die Zelle passte. Ich hatte noch Glück. Die Spannung lag übrigens keine 2 Sekunden an, bis die Knopfzelle explodierte.
Gewiss, nur ist der Altersquerschnitt der Nutzer von Hörgeräten doch eher etwas angehoben. Und viele lassen sich auch Hörgeräte mit Akkus aufschwatzen, da ist dann die Zuzahlung dann deutlich höher, und wenn der Akku dann mal tagsüber schlappmacht, ist der Betroffene solange ex communicado bis er wieder aufgeladen ist, also, der Akku, nicht der Betroffene.
Aber der sehr nette Berater von der Hörgeräteakustikerkette hat einen guten Schnitt gemacht.
Deswegen schickt die Kette ja auch unaufgefordert Briefe einer "Initiative Hörgesundheit" an Menschen, die über 60 sind.
Nach längerer Lagerung aufgrund der Passivierung, Stichwort
Spannungssack.
Streiche "länger",
Tadiran (Hersteller solcher Batterien) schreibt „Wenn eine Batterie zum ersten Mal nach längerer Lagerung belastet wird“..
Damit ist vermutlich nicht ein Tag gemeint.
..der ist schon nach einem Tag Ruhe deutlich
nachweisbar. Der hat mal meinen Kollegen in den selbigen gekniffen:
Schaltung funktioniert, am nächsten Vormittag nicht und dann nach
mehreren Versuchen doch.
Kann sein, aber dazu müsste man nähere Informationen haben. So ist es nur ein Einzelfall den man nicht nachvollziehen bzw. überprüfen kann.
Die Beschreibung "Spannungssack" kannte ich damals noch nicht,
Der Begriff ist hier im Forum nun schon öfter erwähnt worden.
Wenn das Kurzschließen zur Aktivierung allgemein sinnvoll wäre, dann stände das auf der Verpackung: "Vor Gebrauch kurzschließen". Ich meine mich zu erinnern, dass üblicherweise genau das Gegenteil drauf steh: "Nicht kurzschließen!".
Ich meine mich zu erinnern, dass üblicherweise genau das
Gegenteil drauf steh: "Nicht kurzschließen!".
Verschwörungstheoretiker könnten sich hieraus ganz neue Sichtweisen ableiten. /Natürlich/ schreiben die Hersteller das da drauf, damit die Batterien nicht so lange halten. Weil ist doch klar!
Daß man die Batterien nicht ins Feuer werfen soll, ist ganz sicher auch nur eine böse Vorgabe der Hersteller ... da muss man mal jemanden fragen, der sich auskennt, oder auf den richtigen Seiten im Internet /selbst/ recherchieren.
Hörgeräte sind inzwischen fast alle mit Akku. Ausser bei Kindern - die sind mit Batterie, weil die Geräte viel öfter gewechselt werden als bei Erwachsenen.
Akkus in Hörgeräten halten 5-8 Jahre und der Akku kann getauscht werden.
Ich hab das mal mit alten Rauchmelderbatterien probiert. Diese violetten in ca. AA, evtl. "Tadiran" oder so.
Der Innenwiderstand hat sich dabei tatsächlich etwas verbessert, aber mehr als 60mA kamen in der Kurzschlußschleife mit dem Multimeter trotzdem nicht raus. Also nix für den Akkuschlagschrauber. :)
Nur bei den Hörgeräteketten, die gut daran verdienen, einem sowas aufzuschwatzen. Sowas wie "Amplifon" oder den anderen mit den freundlichen Anzeigen in der Bäckerblume.
Diese Leute verkaufen auch gerne Hörgeräte mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung an 85-jährige, die als einziges Telephon einen Fetap 611 haben.