Forum: Offtopic Energiebilanz pos/neg: Eis und Radfahren


von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Heute auf einer kleinen Radtour endeckte ich, dass die Eisdiele wieder 
auf hat. Es wurde ein Eis mit zwei Kugeln auf der Waffel geschlabbert. 
Inklusive Eispause war ich 1,5h in der Sonne unterwegs und bin gute 20km 
geradelt. Es war ein Bio-Bike, also nix mit Motorunterstützung.

Offtopic, wegen des fehlenden Elektroantriebes, der auch einen µC hätte.

Nun stellt sich die Frage, als vorosterliches Rätsel, ob die Tour 
reichte um die Kalorien der Eisportion wieder abzustrampeln oder nicht. 
Je nach dem wäre die Bilanz positiv oder negativ.
von Jörg R. (solar77)


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Dieter D. schrieb:
> Heute auf einer kleinen Radtour endeckte ich, dass die Eisdiele
> wieder auf hat.

> Nun stellt sich die Frage, als vorosterliches Rätsel, ob die Tour
> reichte um die Kalorien der Eisportion wieder abzustrampeln oder nicht.
> Je nach dem wäre die Bilanz positiv oder negativ.

Du trainierst die Kalorien schon allein durch das viele Tippen im Forum 
wieder ab, auch ganz ohne Radfahren.
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Dieter D. schrieb:
> ob die Tour
> reichte um die Kalorien der Eisportion wieder abzustrampeln

Ungenügende Angaben. Salamitaktik. Kannst selber googeln in 20 Sekunden.
von Mario M. (thelonging)


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Die KI stören fehlende Fakten nicht.
https://share.google/aimode/sPgtFCczgB8SOhQRo
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Die KI des großen Internets behauptet:

2 Kugeln Milcheis + Waffel hätten rund 350kcal.
350kcal entspricht 0,406778 kWh

Ein E-Scooter (Motorroller im Sinne eines Elektro-Tretrollers) mit einem 
400Wh (Wattstunden) Akku fährt in der Regel zwischen 20 und 40 
Kilometern weit.

Sollte daher auf ein Nullsummenspiel hinauslaufen.
Gibt es noch einen anderen Weg um zu schauen, ob das so paßt?
von Thomas B. (thombde)


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Dieter D. schrieb:
> Es war ein Bio-Bike, also nix mit Motorunterstützung.

Bei mir heißt das einfach Fahrrad.
Ohne BIO.
Kenne ich schon seit 63 Jahren.
von Norbert (nfet)


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Wenn's nicht gerade ausschließlich bergauf ging und du bergab 
gleichzeitig gebremst und getreten hast, wirst du wohl kaum mehr als 
100W im Schnitt fürs Fahrrad fahren aufgewendet haben.
Da dein Körper das unglaublich ineffizient macht, gehen wir mal von 
einem Wirkungsgrad von 25% aus. Macht dann 400W.
Sagen wir der Einfachheit wegen 1h Fahrrad fahren, kommen da schon 400Wh 
bei raus.
Dazu kommen nochmal sehr großzügig geschätzte 100W Grundumsatz, sind wir 
bei 400Wh+100W*1,5h=550W.

2 Kugeln Eis mit Waffeln über Nehm ich einfach mal von Dieter mit 400Wh. 
Jetzt kann dein Körper Zucker ziemlich leicht aufspalten, aber im Eis 
ist auch einiges an Fett. Daher wirst du wohl 10% der aufgenommenen 
Energie später ins Klo weiterführen, bzw aufwenden müssen um an die 
Energie ran zu kommen.

Zusammenfassend: das ist eine Recht knappe Geschichte. Ich würde auf 
leicht negativ tippen.
Beitrag #8031912 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ralf X. (ralf0815)


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Dieter D. schrieb:
> Gibt es noch einen anderen Weg um zu schauen, ob das so paßt?

Kannst Du doch ganz einfach verifizieren:
Ab morgen früh jeden Tag von 7°° bis 22°° rund 200 km radeln und dabei 
täglich 20 Eiskugeln essen.
Danach täglich auf die Waage und Gewicht notieren.
Im Mai meldest Du Dich hier wieder und wir werten das gemeinsam aus.
von Nick (b620ys)


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Dieter D. schrieb:
> Sollte daher auf ein Nullsummenspiel hinauslaufen.

Ja, Quatsch.
1.5 Stunden mit Eisessen.
15 Minuten fürs Eis, 1:15 für 20 km. Rentnertempo.
45 Minuten fürs Eis, 0:45 für 20 km. 27er Schnitt. Nicht schlecht

Aber keiner kennt die Strecke ausser dem TO.

Dann geht die Spanne von 400 ... 800 kcal (um bei der blöden Einheit zu 
bleiben) pro Stunde. Also 500 ... 600 kcal für die Fahrt.

Jetzt kommt es aufs Eis an (Salamitaktik). Und es ist Freitag.

Thomas B. schrieb:
> Bei mir heißt das einfach Fahrrad.
> Ohne BIO.

Die eBike-Dichte bei den Eisdielen-Hochleistungsradlern ist nahezu 90%
von Mani W. (e-doc)


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Dieter D. schrieb:
> Nun stellt sich die Frage, als vorosterliches Rätsel,

ob Du hier nur Eier legen willst!
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nick schrieb:
> Die eBike-Dichte bei den Eisdielen-Hochleistungsradlern ist nahezu 90%

Als ich gerade dort war, lag die eBike-Dichte bei 0%. :)
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nick schrieb:
> Jetzt kommt es aufs Eis an..

Stratiatella und Walnuß.
von Marcel V. (mavin)


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Thomas B. schrieb:
> Bei mir heißt das einfach Fahrrad.
> Ohne BIO.

Seitdem es diese E-Bikes gibt, heißt das normale Fahrrad bei mir nur 
noch Muskel-Bike.

Ob der Energiegehalt von 2 Kugeln Eis nun für 10 km oder 20 km reicht, 
hängt auch davon ab wie steigungsreich die Radtour ist!
Beitrag #8031931 wurde von einem Moderator gelöscht.
von H. H. (hhinz)


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Dieter D. schrieb:
> Nick schrieb:
>> Jetzt kommt es aufs Eis an..
>
> Stratiatella und Walnuß.

Haloperidol und Benperidol wäre besser gewesen.
von Rbx (rcx)


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Dieter D. schrieb:
> Nun stellt sich die Frage, als vorosterliches Rätsel, ob die Tour
> reichte um die Kalorien der Eisportion wieder abzustrampeln oder nicht.
> Je nach dem wäre die Bilanz positiv oder negativ.

Schön wärs. Wäre das so einfach, dann würde es wohl nicht so viele 
Diätprogramme geben oder Bücher zum Abnehmen usw.
Vorösterlich ist aber die Fastenzeit super zum Abnehmen - sofern man die 
einigermaßen ernstnimmt, und generell weniger isst und auch eher vegan. 
So ganz so streng muss das gar nicht sein, es hilft schon, wenn man auf 
die üblichen Langeweilevertreiber verzichtet.
Problematisch wird es, wenn man viel hungert - dann wieder fettiges 
Isst. Da muss man dann schon aufpassen.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rbx schrieb:
> Da muss man dann schon aufpassen.

Stimmt durchaus. Weil die Bilanz nicht negativ wurde, musste gestern 
Abend die die Tüte Chips (4330 kJ  1034 kcal  1,2 kWh) unangetastet 
bleiben. :(
von Nick (b620ys)


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Rbx schrieb:
> Vorösterlich ist aber die Fastenzeit super zum Abnehmen

Das Problem ist, dass beim Fasten Muskulatur abgebaut wird, wenn man 
nichts tut.
Mehr Muskelmasse erhöht aber den Grundumsatz an Energie. Wenn man also 
Muskulatur abbaut, sinkt der Grundumsatz.
Im Endeffekt ersetzt man Muskulator (die eine höhere Dichte hat) mit 
Fett.
von Kevin K. (nemon) Benutzerseite


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Um mit Radfahren, und allgemein Ausdauersport Gewicht abzunehmen muss 
man sehr große Distanzen überbrücken und das regelmäßig. Allgemein wird 
der Kalorienverbrauch beim Sport gerne überschätzt. Wenn du in ein 
Fitnesstudio zum Gewichtheben gehst, solltest du deine Ernährung quasi 
ohne Aufschlag an Kalorien fortsetzen.
Auf meinen Radtouren (150 - 200 km /Tag für 5-12 Tage) mit Zelt, ... 
nehme ich durchaus 1-2 kg ab. Es ist für mich immer wieder schwierig, 
genug zu essen, aber nicht, weil es riesige Mengen sein müssen, sondern 
weil der Müsliriegel beim aktiven Fahren in gekrümmter Haltung 
schwieriger ist und bei den Pausen, weil die Anstrengung gerade erst her 
ist. Auch ernähre ich mich sehr viel mehr aus Kohlenhydraten, als im 
Alltag, weil sie schneller verdaut werden.
Der Effekt, weswegen Sport beim Abnehmen hilft ist, dass Muskeln mehr 
Energie benötigen, als Fettmasse. Aber bei gleich bleibendem 
Aktivitätslevel über Monate / Jahre pendelt sich das auch ein. Dann 
hilft nur die Erhöhung des Sportpensums und / oder Reduktion der 
zugenommenen Kalorien. Fängt jemand nun mit Ausdauersport an, wird 
zunächst Fett ab- und Muskeln aufgebaut. Der Gewichtsverlust ist 
zunächst sehr gering, vielleicht sogar enttäuschend gering.
Aus dem Bauch heraus wird eine Kugel Eis dir mehr Energie zuführen, als 
20 gemütliche Kilometer abbauen. Aber: jeder Kilometer, den du fährst, 
ist besser, als jeden, den du nicht fährst. Es gibt unzählige weitere 
Vorteile durch Radfahren / Sport, die sich nicht in Kalorienverbrauch 
messen lassen, wie Stärkung der Herzmuskeln, aktivierung des 
Immunsystems, Erhöhung der Gelenkbeweglichkeit, steigende Resilienz, ...
also: nicht zu viele Gedanken machen und fahren!
von Nick (b620ys)


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Kevin K. schrieb:
> Der Gewichtsverlust ist
> zunächst sehr gering, vielleicht sogar enttäuschend gering.

Wer intensiv trainiert, nimmt sogar zu. Der Langzeiteffekt ist aber 
positiv, wg. höheren Grundumsatz.

Ansonsten stimm ich dir voll zu.

Wenn jemand für 1 Stunde radfahren jetzt meint, auch auf die 
Energiezufuhr achten zu müssen, macht es leider falsch. Der Körper hat 
genug Reserven das zu puffern. Um die danach wieder aufzufüllen sollte 
man keine Pizza reinhauen weil man sich die "verdient" hat.
Erst wenn es über paar Stunden geht, muss man Energie nachliefern. Ich 
mach das über Isotonisches Zeug (= Zucker, als Pulver günstig bei dm). 
Viel trinken (Trinkblase im Rucksack hält nicht auf), immer nur paar 
Schluck.
Riegel / Bananen fällt mir auch schwer zu essen. Dazu muss ich auf die 
Uhr schauen. Wenn man wartet bis man Hunger hat, ist es zu spät.
Da kurzkettige KH schnell umgesetzt werden können, sollte man auch 
langkettige nachführen (Richtung Stärke). Wenn man eine Cola oder einen 
Spezi reinkippen muss, damit es einem besser geht, hat man es schon 
vorher falsch gemacht. Lieber nur Mineralwasser.

Nochmal ausdrücklich:
Das gilt nicht für die 1 Stunde "dahinwatscheln". Vom Stoffwechsel her 
ist das unproblematisch. Die Reserven hat jeder (ausser Diabetiker).
von Hans W. (hanswieland)


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Soweit mir bekannt ist, kostet Radfahren mit ca. 20 km/H auf ebener 
Strecke etwa 100 Watt. Im Stop&Go Verkehr deutlich mehr. Dazu kommt der 
Grundverbrauch des Körpers von ca. 70 Watt.

1,5 Stunden lang 170 Watt entsprechen etwa 225 Kalorien. Reicht also 
nicht, um die 350 Kalorien vom Eis zu verbrauchen.
: Bearbeitet durch User
von Norbert (der_norbert)


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Hans W. schrieb:
> Soweit mir bekannt ist, kostet Radfahren mit ca. 20 km/H auf
> ebener
> Strecke etwa 100 Watt. Im Stop&Go Verkehr deutlich mehr. Dazu kommt der
> Grundverbrauch des Körpers von ca. 70 Watt.
>
> 1,5 Stunden lang 170 Watt entsprechen etwa 225 Kalorien. Reicht also
> nicht, um die 350 Kalorien vom Eis zu verbrauchen.

Drei Größenordnungen daneben.
von Hans W. (hanswieland)


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Norbert schrieb:
> Drei Größenordnungen daneben.

Natürlich sind Kilokalorien (kcal) gemeint. Jeder normale Mensch meint 
das wenn er "Kalorien" sagt, außer Wissenschaftler, Erbsenzähler und 
Physik Lehrer.
von Nick (b620ys)


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Nick schrieb:
> Wenn man wartet bis man Hunger hat, ist es zu spät.

Hier kann man das genauer selbst lesen, falls es einem interessiert:
https://www.bikes.de/magazin/bike-life/ernaehrung/hungerast-woher-er-kommt-wie-du-ihn-vermeidest

Um die Erwartungen "etwas" zu dämpfen:
"Für ein rechnerisches Kilo weniger auf der Waage bräuchte es in Summe 
etwa 19-25 Stunden im Sattel."

https://www.tk.de/techniker/gesundheit-foerdern/sport-und-bewegung/sportarten-nach-kategorien/radfahren/hilft-fahrrad-fahren-wirklich-beim-abnehmen--2114302
von Norbert (der_norbert)


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Hans W. schrieb:
> Natürlich sind Kilokalorien (kcal) gemeint. Jeder normale Mensch meint
> das wenn er "Kalorien" sagt, außer Wissenschaftler, Erbsenzähler und
> Physik Lehrer.

Ja, in einer Welt in der Autos mit x Stundenkilometern fahren, ein Meter 
das Gleiche wie ein Kilometer ist und ein Gramm das Gleiche wie ein 
Kilogramm, da mag dein Einwand gerechtfertigt sein.
von Bernhard S. (gmb)


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Norbert schrieb:
> Stundenkilometern

Das Wort ist nicht falsch.

Du denkst vielleicht, das Zusammenschreiben impliziere eine 
Multiplikation. Das stimmt aber nicht. So gibt es z.B. 
Wochenarbeitsstunden, das sind ja auch Stunden pro Woche und nicht 
Stunden mal Wochen. Bei Mannstunden hingegen ist es wieder eine 
Multiplikation.

Die richtige Operation geht aus dem Zusammenhang hervor, man muss halt 
mitdenken. So ist das mit Sprache.
von Norbert (der_norbert)


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Bernhard S. schrieb:
> Die richtige Operation geht aus dem Zusammenhang hervor, man muss halt
> mitdenken. So ist das mit Sprache.

Dann sei so freundlich und denke mir das mal am Beispiel von 
›Stundenkilometern‹ durch.
Aber bitte schlüssig und so dass es mathematisch einen Sinn ergibt.

Und wenn wir schon dabei sind, könnte bitte mal jemand uneingeschränkt 
allen Lebensmittelherstellern erklären, dass sie die Angaben auf ihren 
falsch machen. Es würde reichen wenn sie ein Tausendstel deklarieren, 
man wüsste ja schließlich um was es geht.
: Bearbeitet durch User
von Bernhard S. (gmb)


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Norbert schrieb:
> Dann sei so freundlich und denke mir das mal am Beispiel von
> ›Stundenkilometern‹ durch.

Ich verstehe die Frage nicht, siehe mein voriger Beitrag, das sollte 
Begründung genug sein. Was fehlt dir denn noch?

> Aber bitte schlüssig und so dass es mathematisch einen Sinn ergibt.

Wie ich bereits schrieb, "mitdenken" ist gefragt, dann ergibt das auch 
Sinn.
von Norbert (der_norbert)


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Bernhard S. schrieb:
> Norbert schrieb:
>> Dann sei so freundlich und denke mir das mal am Beispiel von
>> ›Stundenkilometern‹ durch.
>
> Ich verstehe die Frage nicht, siehe mein voriger Beitrag, das sollte
> Begründung genug sein. Was fehlt dir denn noch?
>
>> Aber bitte schlüssig und so dass es mathematisch einen Sinn ergibt.
>
> Wie ich bereits schrieb, "mitdenken" ist gefragt, dann ergibt das auch
> Sinn.

Bernhard, wenn jeder sowieso weiß (oder es zu wissen glaubt) um was es 
geht, warum lassen wir die Einheiten nicht ganz weg? Und die Zahlen auch 
noch, da sollte doch ›Viel‹ und ›Wenig‹ ausreichend sein.

Außer bei windigen Ausreden, die scheinen ja im Trend zu liegen.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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> Kilokalorien

Frage:
Was ist ein Kilo Kalorien?

Radio Erivan:
Das kommt darauf an. Versuchen Sie es mit einem Kilo Mayonaise.
von Bernhard S. (gmb)


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Norbert schrieb:
> Bernhard, wenn jeder sowieso weiß (oder es zu wissen glaubt) um was es
> geht, warum lassen wir die Einheiten nicht ganz weg? Und die Zahlen auch
> noch, da sollte doch ›Viel‹ und ›Wenig‹ ausreichend sein.

Es mag schon sein, dass einiges geschriebene oder gesprochene auch 
weggelassen werden könnte, das ist sicher richtig.
von Harald K. (kirnbichler)


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Hans W. schrieb:
> Jeder normale Mensch meint
> das wenn er "Kalorien" sagt,

s/normale/ungebildete/

Wer 1 g Gold sagt, aber 1 kg Gold meint ...
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Das kommt oefters vor, dass hier etwas bei den Einkeiten übersehen wird. 
Das h fuer Energie, statt Leistung, das k zuviel oder zu wenig, das m 
als M oder umgekehrt.
Beitrag #8032091 wurde vom Autor gelöscht.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rawi nannte den Rollwiderstand.

https://www.radfahren.de/test-teile/fahrradreifen-test-2025/

Meine NoName vom City MTB duerften zwischen 20-25 N/kN liegen.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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25 N/kN x 20km x 1 kN = 500 kJ
Oder 139 Wh. Das waere doch schon ein Löwenanteil des Energieaufwandes.
von Kevin K. (nemon) Benutzerseite


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Dieter D. schrieb:
> Rawi nannte den Rollwiderstand.
>
> https://www.radfahren.de/test-teile/fahrradreifen-test-2025/
>
> Meine NoName vom City MTB duerften zwischen 20-25 N/kN liegen.

An dieser Stelle kann ich auch gerne meine präferierten Mäntel 
empfehlen: Schwalbe Racer Marathon. Etwas mehr Grip, als Rennradreifen 
und genug, um beispielsweise heute im Harz auf mittlerem Schotter nicht 
wegzurutschen und bei 4-4,5 Bar über Wurzeln nicht durchzuschlagen. Den 
letzten Platten hatte ich damit, als ich mit hohem Tempo über ein 
spitzes Eisenstück gefahren bin. Das hätte kein Mantel überstanden und 
der Schlitz war so groß, da hätte die tubeless Dichtmilch auch nicht 
mehr verschlossen.

Um nach dem ganzeen hin- und her etwas zum Ursprungsthema zurück zu 
kommen: esst und trinkt so, dass ihr euch wohl fühlt und dass ihr 
zumindest  in der Hinsicht nach eurem Ziel noch weiter Energie hättet.
-> Esst und trinkt, bevor ihr Hunger und Durst spürt.
von Nick (b620ys)


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Kevin K. schrieb:
> Schwalbe Racer Marathon.

Den fahr ich auch seit über 5 Jahren. Platten gab es damit auch. Daher 
hab ich mir vor gut 2 Jahren neue Laufräder gebaut mit breiterer Felge. 
Seitdem ist Ruhe.
Auf Kiesel sind die aber ... nicht so gut. Geradeaus gehts, aber in 
Kurven + bergab wird es übel.
von Mani W. (e-doc)


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Hans W. schrieb:
> Natürlich sind Kilokalorien (kcal) gemeint. Jeder normale Mensch meint
> das wenn er "Kalorien" sagt,

Wie viele "normale" Menschen kennst Du?


Viele Menschen kennen den Unterschied nicht zwischen cal und kcal!
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Mani W. schrieb:
> Wie viele "normale" Menschen kennst Du?

Das ist genauso wie Niet und Niete. Gefühlt kaum einer kann das 
auseinanderhalten. Und irgendwann rutscht der falsche Ausdruck selbst 
einem der es weiß raus.
Wir können ja mit BTU weiterdiskutieren.


Kalorienzähler, Erbsenzähler.
von Kevin K. (nemon) Benutzerseite


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Nick schrieb:
> Wir können ja mit BTU weiterdiskutieren.

Imperiale Einheiten sind außerhalb der USA (und auch bei den Amis aus 
dem Ingenieur / Wissenschaftlerbereich) geächtet und bei ihrer 
Verwendung stehst du schon Tage später vor dem Kriegsgerichtstribunal in 
Den Haag.
von Mani W. (e-doc)


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Nick schrieb:
> Das ist genauso wie Niet und Niete.

Jeder "normale" Mensch, der als Niet oder Niete bezeichnet wird, weis
was damit gemeint ist, oder ist es wie cal und kcal?
von Nick (b620ys)


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Kevin K. schrieb:
> Imperiale Einheiten sind außerhalb der USA (und auch bei den Amis aus
> dem Ingenieur / Wissenschaftlerbereich) geächtet

Ja, sieht man ja bei der aktuellen Mondmission. Die NASA gibt alles in 
Meilen an,
Und Kalorien sind, um der Verbohrtheit des Pöbels nachzukommen, nach wie 
vor legal. Und selbst an die Vorschriften halten sich die 
Lebensmittelproduzenten nicht.
Kann jeder selbst nachlesen wie verquirlt die "kleine Kalorie" und 
"große Kalorie", cal und Cal, die "Grammkalorie" und "Kilogrammkalorie" 
ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kalorie#%E2%80%9EKleine%E2%80%9C_und_%E2%80%9Egro%C3%9Fe%E2%80%9C_Kalorie
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nick schrieb:
> Und Kalorien sind, um der Verbohrtheit des Pöbels nachzukommen,...

In diesem speziellen Fall liegt das nicht nur daran, sondern auch daran, 
wie folgendes Beispiel zeigt "350kcal entspricht 406Wh" die beiden Werte 
aus dem Kopf geschätzt leicht vergleichen kann oder ungefähr angeben 
kann.
von Alexander (alecxs)


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Dieter D. schrieb:
> positiv oder negativ

Das kommt ganz auf die Ladung der Kugeln an.
von Rbx (rcx)


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Nick schrieb:
> Im Endeffekt ersetzt man Muskulator (die eine höhere Dichte hat) mit
> Fett.

Bodybuilder können das umgekehrte Problem haben.
von G. K. (zumsel)


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Kevin K. schrieb:

> An dieser Stelle kann ich auch gerne meine präferierten Mäntel
> empfehlen: Schwalbe Racer Marathon. Etwas mehr Grip, als Rennradreifen
> und genug, um beispielsweise heute im Harz auf mittlerem Schotter nicht
> wegzurutschen und bei 4-4,5 Bar über Wurzeln nicht durchzuschlagen.

Semislicks mit 4-5 Bar fahre ich auch, endlich mal jemand der weiß was 
gut ist :-)

> Den
> letzten Platten hatte ich damit, als ich mit hohem Tempo über ein
> spitzes Eisenstück gefahren bin. Das hätte kein Mantel überstanden und
> der Schlitz war so groß, da hätte die tubeless Dichtmilch auch nicht
> mehr verschlossen.

Früher (90'er) gab es mal Mäntel mit einer Einlage auf Kevlar, das wird 
auch für schusssichere Westen verwendet, das war das beste was ich 
jemals hatte, leider gibt es wohl das nicht mehr zu kaufen.
von Nemopuk (nemopuk)


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G. K. schrieb:
> Früher (90'er) gab es mal Mäntel mit einer Einlage auf Kevlar, das wird
> auch für schusssichere Westen verwendet, das war das beste was ich
> jemals hatte, leider gibt es wohl das nicht mehr zu kaufen.

Schwalbe Kevlarguard. Pirelli hat auch sowas im Programm.
von Uwe S. (bullshit-bingo)


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Dieter D. schrieb:
> Nun stellt sich die Frage, als vorosterliches Rätsel, ob die Tour
> reichte um die Kalorien der Eisportion wieder abzustrampeln oder nicht.

Nein, kann ich dir per Augenmaß sagen. Es ist leider unvorstellbar, wie 
viel Energie in leckerem Essen steckt, und welche Marathons man 
absolvieren müsste, diese tatsächlich wieder zu verbrennen.
Du hörst dich zudem nach so nem üblichen 70-Kilo-Halbstarken an, der 
erzeugt, und braucht aber auch nur 30W, um Rad zu fahren...
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)



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Heutige Strecke hatte 27km. Das sollte diesmal für das Eis gereicht 
haben.
von Marek N. (db1bmn)


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Man müsste auch noch die Schmelzenthalpie des Eises berücksichtigen.
von G. K. (zumsel)


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Nemopuk schrieb:
> G. K. schrieb:
>> Früher (90'er) gab es mal Mäntel mit einer Einlage auf Kevlar, das wird
>> auch für schusssichere Westen verwendet, das war das beste was ich
>> jemals hatte, leider gibt es wohl das nicht mehr zu kaufen.
>
> Schwalbe Kevlarguard. Pirelli hat auch sowas im Programm.

Dank dir, dann habe ich das letzte mal nicht richtig gesucht.
von Michael B. (laberkopp)


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Bernhard S. schrieb:
> man muss halt mitdenken

Norbert ? Womit ?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Michael B. schrieb:
> Womit ?

Am besten mit der KI. Die liefert (fast) immer, was man braucht.

Die Vorstellung, dass Essen von Eis (Speiseeis) eine negative 
Energiebilanz hat, weil der Körper Energie zum Schmelzen aufwenden muss, 
ist physikalisch korrekt, aber ernährungsphysiologisch nicht immer 
vernachlässigbar. Eine Eisportion kann mit Ergänzungen, wie Zucker, 
Sirup und Sahne zu einem Kalorienschwergewicht werden.
von Alexander (alecxs)


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Magnetismus ist Zeit rückwärts
von Kevin K. (nemon) Benutzerseite


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Dieter D. schrieb:
> Das sollte diesmal für das Eis gereicht haben.
Hab mir vorletztes Wochenende nach der Ankunft sogar einen ganzen 
Eisbecher gegönnt. Hoffentlich hat die Tour diesen legitimiert.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Da bist Du auch durch die Lüneburger Heide mit den vielen Heidschnucken 
gefahren. Das ist wirklich eine schöne lange Tour gewesen, die Du 
gefahren bist.
von Nick (b620ys)


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Kevin K. schrieb:
> Hoffentlich hat die Tour diesen legitimiert.

Ganz sicher sogar!
Wie viele Stunden waren es denn vom Start zum Ziel, incl. Pausen? Die 2 
1/2 Stunden im Schlafsack hab ich gelesen.

Ich würde heuer gerne die 400 km in 24 Stunden knacken. Ob das was wird 
weiß ich aber nicht.
von Kevin K. (nemon) Benutzerseite


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Nick schrieb:
> Kevin K. schrieb:
>> Hoffentlich hat die Tour diesen legitimiert.
>
> Ganz sicher sogar!
> Wie viele Stunden waren es denn vom Start zum Ziel, incl. Pausen? Die 2
> 1/2 Stunden im Schlafsack hab ich gelesen.
15:00 Abfahrt am Freitag, Samstag 18:00 Ankunft. Hatte die Meiste Zeit 
etwas Gegenwind, sonst war alles gut. Fahre meist so 40-50 km, dann eine 
Pause
> Ich würde heuer gerne die 400 km in 24 Stunden knacken. Ob das was wird
> weiß ich aber nicht.
Hau rein, alles Gute!
von Nick (b620ys)


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Kevin K. schrieb:
> Fahre meist so 40-50 km, dann eine Pause

Ah, also grob 10 Pausen mit je 15 Minuten.

Jaja, die Pausen! :-)
Ich bin dabei mir die abzutrainieren. Man kann einfach etwas langsamer 
fahren um sich zu erholen und dabei etwas essen. Das ist meistens der 
Grund ein Verlangen nach einer Pause zu haben.
Und Pausen mit Timer. Wenn die Zeit rum ist, wieder aufs Rad, kein 
Gejammere. :-)

Eigentlich wollte ich heute 200 km fahren. Die Prognose für den Wind 
waren aber 22 km/h, ich habs auf Sonntag verschoben ... Das Eis kann ich 
aber auch heute essen.
von Rbx (rcx)


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Dieter D. schrieb:
> Eine Eisportion kann mit Ergänzungen, wie Zucker,
> Sirup und Sahne zu einem Kalorienschwergewicht werden.

Ich werde vom vielen Cola trinken und Instant-Kaffee mit Honig drin 
nicht dicker. Wenn ich aber den Instantkaffee mit viel Sahne und 2 
Löffeln Zucker trinke, dann werde ich schon davon dicker. Von Chipstüten 
auch ein wenig. Was die Politik aber mit den Zuckergetränken 
herumwundert, ist auch sehr einseitig. Es gibt auch in anderen Produkten 
wie Müsli sehr viel Zucker.  Vieles ist auch einfach individuell - da 
kann man alles über einen Kamm scheren. Die Verdickung besteht aus 
vielen Hintergründen, Bewegungsmangel, viel Fett, und viel zuviel 
Süßkram und auch aus Langeweile.
von Nick (b620ys)


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Rbx schrieb:
> Ich werde vom vielen Cola trinken und Instant-Kaffee mit Honig drin
> nicht dicker.

Also Cola macht nicht dick, weil da nur 10% Zucker drinnen sind und 
Honig macht nicht dicker, weil da nur 70 ... 80% Kohlenhydrate drin 
sind.
Aber nicht mal 10 Gramm Zucker im Kaffee machen dick.

Rbx schrieb:
> Von Chipstüten auch ein wenig.

Plastik macht dick?

Da frag ich lieber nicht, wie Kaffee mit Honig schmeckt.
von Kevin K. (nemon) Benutzerseite


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Nick schrieb:
> Kevin K. schrieb:
>> Fahre meist so 40-50 km, dann eine Pause
>
> Ah, also grob 10 Pausen mit je 15 Minuten.
Ja, so Pi mal Daumen. Lang genug, um runter zu kommen, kurz genug, um 
nicht zu verhocken.
>
> Jaja, die Pausen! :-)
> Ich bin dabei mir die abzutrainieren. Man kann einfach etwas langsamer
> fahren um sich zu erholen und dabei etwas essen. Das ist meistens der
> Grund ein Verlangen nach einer Pause zu haben.
Ja, regelmäßiges Essen wird bei langen Distanzen (200 km + x) enorm 
wichtig. Ich brauche die Pausen aber auch, um den Hintern zu erholen. 
Muss vermutlich mal meine Sitzposition etwas justieren.
> Und Pausen mit Timer. Wenn die Zeit rum ist, wieder aufs Rad, kein
> Gejammere. :-)
Geht bei mir auch ohne Timer ;)
>
> Eigentlich wollte ich heute 200 km fahren. Die Prognose für den Wind
> waren aber 22 km/h, ich habs auf Sonntag verschoben ... Das Eis kann ich
> aber auch heute essen.
Komme gerade von einem Fail wieder: wollte von Hannover nach Zandvoort 
fahren. 12 Uhr Abfahrt, leichter Rückenwind, die Welligkeit vom 
Wiehengebirge war zwar anstrengend, aber ganz gut zu bewältigen und in 
der Ebenen war die Geschwindigkeit oft um die 30 rum. Bei der zweiten 
Pause ne kleine Pommes gegessen, sonst kleine Snacks. Dann nach 140 km 
in Osnabrück: klonk, Schaltzug gerissen. Kein Ersatz dabei -> 
irreparabel -> Zug zurück.

Eigentlich wollte ich euch eine komplette Auflistung über meine 
Ernährung auf 420 km liefern, leider hier nur der Konsum auf 140 km bei 
ca. 25 °C von 12 bis gut 19 Uhr:
-----ab 12 Uhr
0,7 l Bröseltee
(in der Pause)
1 Müsliriegel, paar Nüsse
0,5 l Cola
-----ab 14 Uhr
0,6 l Bröseltee
(in der Pause)
kleine Pommes mit Tzaziki
0,3 l Cola
0,4 l Eistee
-----ab 16 Uhr
0,6 l Bröseltee
(in der Pause)
0,4 l Cola
3 kleine Salamisticks
1 Waffel
-----ab gut 18 Uhr bis Panne
0,3 l Bröseltee

Im Zug zurück habe ich noch ~100 g Salamisticks gefuttert, 0,5 l Cola 
getrunken und ca. eine halbe Trinkflasche Bröseltee. Die Waage zuhause 
hat 1,1 kg weniger angezeigt, als direkt vor der Abfahrt. Dürfte aber 
größtenteils Wasser sein, das habe ich morgen wieder drauf.

In den ersten zwei Trinkflaschen Bröseltee war ein Stick 
Elektrolytpulver mit aufgelöst.
Falls sich einer fragt, wieso Bröseltee:
- das Wasser schmeckt nach etwas
- Zucker!!!
- gut bekömmlich (keine Kohlensäure)
- lässt sich trocken mitführen. Wasser findet man zu jeder Tages- und 
Nachtzeit
- lässt sich dosieren
von Nick (b620ys)


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Kevin K. schrieb:
> Eigentlich wollte ich euch eine komplette Auflistung über meine
> Ernährung auf 420 km liefern,

Sehr interessant!
So viel trink ich bei weitem nicht. Und heiß war es ja gestern auch 
nicht (zumindest hier). Ich trink keinen "Bröseltee" sondern 
isotonisches Zeug (als "Brösel" von DM, portionsweise von mir abgepackt) 
aus dem Trinkbeutel. So kann man ganz entspannt während der Fahrt 
trinken und muss nicht 1 Liter in der Pause reinkippen. Das mit den 
Flaschen versteh ich schon ewig nicht mehr.
https://www.bike-discount.de/de/uswe-elite-trinkblase-1500-ml
Der Hersteller macht mMn die Besten.

Salamisticks probier ich jetzt auch mal.

Ich:
Eierbrot (vakuumverpackt, dann zerfällt es nicht beim Transport), 
Tunfischsalat, Griechischer Joghurt mit Honig, Fruchtschnitten, Bananen, 
Griessmus (selbstgemacht, mit Himbeersirup, vakuumverpackt).
Ich verpack auch meine Reserveschläuche per Vakuum. So sind sie robust 
und kompakt. :-))

Ja, Schaltzug hab ich seit Jahren dabei. 1 ... 2 Schläuche*), Flickzeug, 
paar Kabelbinder, Kettennieter, Kettenschlosszange (Shimano Quick-Link) 
und die kleinste Knipex Cobra.

*)= Mein Rekord: 4 Platten an einem Tag!
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nick schrieb:
> Da frag ich lieber nicht, wie Kaffee mit Honig schmeckt.

Das geht gut. Das habe ich auch schon öfters gemacht.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nick schrieb:
> Flickzeug,...

Sowas und etwas Werkzeug habe ich auch immer dabei. Letztes Jahr hatte 
ich es auch gebraucht, als ich einen Platten in den Voralpen hatte.
von Mark S. (voltwide)


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Dieter D. schrieb:
> Nick schrieb:
>> Jetzt kommt es aufs Eis an..
>
> Stratiatella und Walnuß.

Einer der seltenen Fälle wo ich Dir bedingungslos zustimmen kann.
von Kevin K. (nemon) Benutzerseite


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Nick schrieb:
> Sehr interessant!
> So viel trink ich bei weitem nicht. Und heiß war es ja gestern auch
> nicht (zumindest hier).
Waren ca. 25 °C die ersten paar Stunden, also schon warm, aber auch 
nicht heiß. Ich trinke eher etwas mehr, da der Plan war, noch 280 km 
länger zu fahren, als das plötzliche Ende der Tour. Also konnte ich mich 
nicht ins Ziel dursten.
> Ich trink keinen "Bröseltee" sondern
> isotonisches Zeug (als "Brösel" von DM, portionsweise von mir abgepackt)
> aus dem Trinkbeutel. So kann man ganz entspannt während der Fahrt
> trinken und muss nicht 1 Liter in der Pause reinkippen. Das mit den
> Flaschen versteh ich schon ewig nicht mehr.
Nur, um das richtig zu stellen: ich habe im Rahmen zwei Trinkflaschen zu 
je 0,7 l, aus denen ich während der Fahrt trinke. Da ist dann Bröseltee 
mit Isopulver drin. In der Gepäcktasche dann weitere Getränke für die 
Pause und Wasser, um die Trinkflaschen aufzufüllen, wenn ich nicht 
gerade an einer Quelle bin. Hatte hier meine Filterflasche vergessen. 
Daher war ich auf Quellen angewiesen wie:
Tankstellen, Imbisse / Restaurants (einfach fragen, die sind bislang 
alle nett gewesen), Sportplätze (wenn da gerade was los ist), 
Straßenfeste, Campingplätze, sonst auch Supermärkte, also überall da, wo 
Leute trinken kaufen, bekommen Radreisende in der Regel gratis Wasser. 
Mit einer Filterflasche kommen u. A. Friedhöfe hinzu. Einfach in einem 
beliebigen Ort nach der Kirche suchen und daneben auf dem Friedhof 
Wasser abzapfen.
> Salamisticks probier ich jetzt auch mal.
Nicht zu viele davon essen, da hauptsächlich Proteine und Fett, eher als 
Beimischung zu diversesten Kohlenhydraten, da sie etwas langsamer 
verdaut werden.
> Eierbrot (vakuumverpackt, dann zerfällt es nicht beim Transport),
Was für Brotsorten bevorzugst du hier? Achtest du auf Ballaststoffarmut? 
Wenn ich auf Touren morgens zum Bäcker gehe, gibt es oft Eierbrötchen 
mit Remoulade, lecker!
> Tunfischsalat
Was ist bei dir "Salat"? sollte ja nicht klassischer Salat a la Paprika, 
Gurke, Tomate sein, da kaum was verwertbares drin ist.
Für die nächsten Pausen hatte ich mir Bulgursalat in einer Tupperdose 
mitgenommen. Verdaut langsamer, als Müsliriegel, Waffeln, ..., liegt 
aber auch nicht schwer im Magen.
> Griechischer Joghurt mit Honig
Ich esse generell keinen Jogurth, aber wie machst du das hier mit dem 
Transport?
> Fruchtschnitten, Bananen
ja, die guten Fruchtschnitten in Oblatenpapier. Esse ich auch oft, da 
guter Nährwert / Gewicht, hängen mir aber nach jeder Tour zum Hals raus 
und esse ich abseits von Radtouren nie.
> Griessmus (selbstgemacht, mit Himbeersirup, vakuumverpackt).
> Ich verpack auch meine Reserveschläuche per Vakuum. So sind sie robust
> und kompakt. :-))
Wer einen Hammer hat, sieht lauter Nägel. Aber ja, den Ersatzschlauch 
vor Durchscheuern schützen ist tatsächlich wichtig. Ich habe eine 
ehemalige Eisdose mit kleinem Erste Hilfe Set, Werkzeug und 
Ersatzschlauch dabei. Der Schlauch ist auch nochmal in einer 
Plastiktüte. Es gibt so rund 5, oder 10 ml Dosierfläschchen aus PET mit 
Schraubkappe. Da habe ich eine mit Kettenöl dabei. Reicht für mehrfache 
Anwendungen, beispielsweise nach massivem Matsch in England und nachdem 
ich das Rad für das Zielfoto am Treffpunkt Nord / Ostsee ins Meer 
geschoben habe ;)
> Ja, Schaltzug hab ich seit Jahren dabei. 1 ... 2 Schläuche*), Flickzeug,
> paar Kabelbinder, Kettennieter, Kettenschlosszange (Shimano Quick-Link)
> und die kleinste Knipex Cobra.
Bis auf die Knippex sieht es bei mir ähnlich aus. Habe noch ein 
Flickenset dabei, statt einem 2. Schlauch.
> *)= Mein Rekord: 4 Platten an einem Tag!
Bist du dann der Unglücksrabe wie mein Kumpel, der mit mit 1500 km durch 
Norwegen / Schweden exakt die gleichen Wege fährt und mit etwas dickeren 
Gravelreifen drei Platten hat und alle anderen ohne Panne die Tour 
fahren?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Vergesst nicht Euch dort anzumelden:
www.stadtradeln.de/home

Vielleicht waere eine Idee eine MC Gruppe aufzumachen, aber geht nur 
gemeinde-/stadtbezogen.
von Philipp K. (philipp_k59)


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Das kann man zwar im Prinzip vergleichen, aber am Ende kommt es auf den 
Stoffwechsel und die gesamte Tagessituation an.

Die Rechnung klappt nur auf nüchternen Magen.

Ich benutze dafür meine Fitness App, mit der ich via GPS alles mitlogge, 
diese kann dann die Anstrengung auf Gewicht und Größe hochrechnen. (Gut 
geschätzter Kalorienverbrauch)

Bei mir selbst machen diese Rechnungen unter einem Schnitt von 22 kmh 
keinen Sinn, da so erst nach 30 Minuten die sportliche Ertüchtigung mit 
erhöhter Verbrennung anfängt.

Das Eis wird auch anders verarbeitet, ich möchte mal behaupten das die 2 
Kugeln Eis nicht die gleiche Stoffwechselbelastung haben wir ein 
Nackensteak mit der gleichen Kalorienmenge.

Das Steak musst du doppelt wegradeln.

Es gibt langsamen und schnellen  Stoffwechsel, wenn man drei mal am Tag 
isst werden Menschen mit langsamen Stoffwechsel Fett, während andere nen 
Strich in der Landschaft bleiben. Das ist der genetische Faktor.
: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Für die Tüte Chips (4330 kJ  1034 kcal  1,2 kWh) besagt der 
Online-Rechner:

https://www.omnicalculator.com/de/sport/radfahren-kalorienrechner

Der Rechner behauptet für die Tüte Chips müsse ich 1,5...1,7h Radfahren. 
Das wären um die 30km.

Angesetzt habe ich dieses Tempo:

Nick schrieb:
> 15 Minuten fürs Eis, 1:15 für 20 km. Rentnertempo.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Philipp K. schrieb:
> Das Steak musst du doppelt wegradeln.

Ein 200g Rindersteak hat im Durchschnitt etwa 400 bis 500 Kalorien. Das 
ist deutlich weniger als eine Tüte Chips.
von Nick (b620ys)


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Philipp K. schrieb:
> da so erst nach 30 Minuten die sportliche Ertüchtigung mit
> erhöhter Verbrennung anfängt.

Meines Wissens nach setzt der Fettstoffwechsel sowieso erst nach 20 .. 
30 Minuten ein.
Unser Fett ist unsere Reserve "für schlechte Zeiten", daher wird das 
erst möglichst spät angegriffen.

Dieter D. schrieb:
> Vergesst nicht Euch dort anzumelden:

Ist das für radfahrende Omas gegen Rechts?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nick schrieb:
> Ist das für radfahrende Omas gegen Rechts?

Meinst Du die radfahrenden Omas, die immer Rechts vor Links mißachten 
und beim Boandlkramer beschweren, weil er sie plattgefahren abholen 
kommt?
von Nick (b620ys)


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Heute 193 km, 653 Höhenmeter und ein eher schlapper Schnitt von 21.3 
km/h
Warum ist immer nur auf der Rückfahrt Gegenwind?
Hinzu, flußaufwärts, waren es ca. 390 hm und ein 23,3er Schnitt.
Die ersten 100 km mit nur einer (Toiletten-Zwangs)pause die ich mit 
einem Kaffee abgerundet hab.
Dafür war die zweite Hälfte dann weniger erfolgreich. :-)
Das war ein Ausschnitt des Ammer-Amper-Radwegs der ganz gut zu fahren 
ist wenn man auch mal auf unbefestigten Wegen fahren will.

Meine Casio-Uhr sagt, ich hab mein Tagessoll des Enegieverbrauchs mit 
über 260% erfüllt.
Wie die Uhr weiß, dass ich Rad fahre ist mir ein Rätsel. Handy ist im 
Flugmodus, BT ist aus und die Uhr hat kein GPS. Dennoch stimmen die 
Zeiten ganz gut.

Ich werde mal die Energiezufuhr und den (angeblichen) Verbrauch 
gegenrechnen.

Ich verwende zur Navigation CoMaps (Android). Nach einem Vorversuch hab 
ich dieses mal den gesamten Weg mitprotokollieren lassen. Die Höhenmeter 
sind reichlich wirr daneben (wimre Faktor 10).
Ich hatte mir überlegt, ob ich aus den Daten eine Auswertung mach. Da 
könnte man nämlich komplett die Pausen protokollieren, die 
Geschwindigkeit, die Steigung und die Leistung (die aber nur annähernd). 
Zu jedem Wegpunkt gibt es auch eine TimeStamp. Für die GPS-Höhe braucht 
man aber wohl einen Tiefpass.
Vor zwei Jahren hatte ich mir mal eine crate in Rust zum Lesen/Schreiben 
von XML-Daten geschrieben. Die Ausgabe würde ich über GnuPlot machen. 
Das wird aber garantiert nich dieses Monat. ;-))

Für die Routenplanung (zu Hause) verwende ich ORS. 
www.openrouteservice.org Kostenlos, von unseren Steuern bezahlt und 
wirklich zuverlässig ohne Fallen die dann notfalls mal auch auf der 
Autobahn fahren wollen. Man kann sogar den Radtyp angeben und die 
Strecken sind dann tatsächlich entsprechend.

Eis hab ich gegenüber im Hofladen geholt und genüsslich verdrückt.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ganz gemuetliche Tour, wie man sieht. Rund 25km mit drei langen Pausen. 
Eine Pause war für die Eisschokolade.
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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So viel kann man doch garnicht essen ...

Ja, mein Ruhepuls Nachts ist bis runter zu 45, tagsüber sitzend unter 
60. Der Puls sind die roten vertikalen Balken. Der Puls wurde nicht 
immer gemessen, die Messung schaltet sich automagisch nach 1 (?) Stunde 
ab.

Unten, zwischen den beiden horizontalen blauen Balken (Schlaf) sind die 
grauen Balken Radfahren.

Die schwarze Kurve ist der (behauptete) Energieverbrauch. Der 
(berechnete) Tagesbedarf ist 9623 kJ. Der Wert ist plausibel.
von Jörg R. (solar77)


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Ich war heute ein Eis essen und bin mit dem Auto zur Eisdiele gefahren🍦
von Kilo S. (kilo_s)


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Gewichtsverlust geht viel einfacher, hat aber auch mit einem hintern in 
Sitzposition zu tun. hehehehe

SCNR
von Nick (b620ys)


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"Irgendwie" ist die Frage nach dem Energiebedarf während längerer 
Radtouren interessant. Zumindest für mich. Es folgt also ein 
Selbstgespräch:

Das war auch mit ein Grund mir die Casio-Uhr zu kaufen.
Aber dazu muss man erst mal wissen, wie sich die Uhr die Angaben 
zusammenfantasiert (denn messen kann sie den Energieverbrauch nicht).

Also erst mal den täglichen Grundbedarf. Dazu gibt es Onlinerechner die 
im wesentlichen alle das gleiche Ergebnis liefern. Bei mir 10 MJ/Tag.
Nächste Frage ist, ob die festgestellte Radfahr-Zeit stimmt. Sie stimmt! 
Bei der gemessenen (Tacho) Zeit von 9:04 stellt die Uhr 9:03 fest. 
Geschenkt!

Dann bleibt noch die Frage nach dem zusätzlichen Energiebedarf durchs 
Radfahren. Die Uhr hat keine Ahnung von der Geschwindigkeit, erst recht 
keine von Rückenwind/Gegenwind, Steigung, Fahrbahnbelag, ...
Das kann also nur auf Annahmen beruhen. Ich kann auch nicht mal 
konfigurieren, wie ich fahre (gemütlich, zügig, sportlich, extrem, 
Fluchtmodus).
Dazu gibt es eine Formel:
1
Energieverbrauch = MET * m * t * 4,2
2
Energieverbrauch in kJ (daher der Faktor 4.2, ursp. ist die Formel für kcal)
3
MET Metabolisches Äquivalent das belastungsabhängig ist
4
m Masse in kg
5
t Belastungszeit in Stunden
6
4.2 Umrechnung von kcal zu kJ

Das MET für Radfahren mit 21 ... 24 km/h ist 10. Die Werte gehen, je 
nach Quelle, von 8 ... 10 aus.
Somit war mein Energieverbrauch während der 9 Stunden-Fahrt 33 MJ. Der 
Wert ist incl. dem Ruheverbrauch 3.75 MJ
An dem gemessenen Tag war also (halbwegs zuverlässig) 10 MJ / 24 * (24 - 
9) + 33 MJ = 39.25 MJ.
Die Uhr hat 27.3 MJ "gemessen", ist also von einer Spazierfahrt 
ausgegangen.

Jetzt kommt die Kernfrage:
Was muss ich essen um das auszugleichen? Ich mach es mir einfach und 
nehme nur Zucker her. Der hat 1.700 MJ / 100 g
Das wären dann 3.9 kg Zucker an einem Tag! Das ist halbwegs absurd und 
keiner wird das auch nur versuchen. Selbst 1/10 davon könnte ich nicht 
runterbringen.
Ersatzweise hätte es auch grob 1 kg reines Fett getan. (**würg**).

Gegenrechnung zu verbrennendes Körperfett:

Körperfett hat 7 kcal/g, also 29 MJ/kg. Das deckt sich einigermassen mit 
der Daumenregel, dass man für 1 kg Fett 10 Stunden Radfahren muss. Man 
verbraucht dabei natürlich auch Kohlendydrate, die werden dann aber in 
der Erholung aus Körperfett neu gebildet.

Aber für so eine Belastung gibt es doch PowerGel (oder sonst eine Form 
von vergoldeten Zucker)!

100 ml haben 1 MJ, also 39 Beutel oder etwa 3 Schacheln a 39,45 €. Oder 
wie empfolen bis zu 3 Beutel / Stunde * 9 = 27 Beutel, kostet dann nur 
89 €

Dafür muss man einen an der Klatsche haben! Aber massiv!


Mit anderen Worten:
Es funktioniert nicht, den Energiebedarf während der Fahrt zu decken 
(bei meinem Tempo, das jetzt nicht extrem ist). Mit Zuckerwasser (AKA 
"Isotonisches Getränk") kommt man in die Gegend von 10%. Dann kann man 
es auch gleich bleiben lassen und Wasser mit Mineralbrausetabletten 
trinken.

Hab ich mich da irgendwo verrechnet?

Nicht, dass ich mich in irgendeiner Form mit den Tour-de-France-Fahrern 
vergleichen will. Das fressen die täglich:
https://www.radsport-rennrad.de/training/ernaehrung-im-radsport-das-essen-tour-de-france-profis/

Links:
https://de.wikipedia.org/wiki/Fettverbrennung

MET: 
https://gesuender-abnehmen.com/abnehmen/kalorienverbrauch-radfahren.html

Fuel Gel (keine Werbung!): 
https://www.powerbar.com/de-de/products/fuel-gel-30-kohlenhydratgel?variant=55795634962812
: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nick schrieb:
> Das fressen die täglich:
> 
https://www.radsport-rennrad.de/training/ernaehrung-im-radsport-das-essen-tour-de-france-profis/

Sehr viel mehr geht nicht, weil zu kalorienkonzentriert ohne 
Ballaststoffe gegessen oder größere Portionen, müßten diese unterwegs 
die Windeln voll machen.

Optimal ist es, wenn von Natur aus ohne nachzuhelfen, ein Fahere nur in 
der Früh immer nach dem Wecken zuverlässig gehen kann und bei zuviel das 
nochmal erst am Abend zur Tagesschauzeit geht.
von Ralf X. (ralf0815)


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Dieter D. schrieb:
> Sehr viel mehr geht nicht, weil zu kalorienkonzentriert ohne
> Ballaststoffe gegessen oder größere Portionen, müßten diese unterwegs
> die Windeln voll machen.

Moderne Rennsportsättel und Hosen erlauben die Verrichtung auch während 
der Fahrt.
von Nick (b620ys)


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Ralf X. schrieb:
> Moderne Rennsportsättel und Hosen erlauben die Verrichtung auch während
> der Fahrt.

Zeig mir doch mal bitte so einen Sattel und so eine Hose.

Zum lachen, aber auch mit einer Lösung:
https://www.youtube.com/watch?v=skF6o0YpBEg

Ernsthaft:
https://www.youtube.com/watch?v=kEuSES3j7Po
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)



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Ralf X. schrieb:
> Moderne Rennsportsättel

🙊 🙈 🙉
von Nick (b620ys)


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Dieter D. schrieb:
> 🙊 🙈 🙉

Der Schlitz ist der Platz für das Perineum (Deutsch: Damm). Da kann man 
keine Tüte einhängen (wäre auch sinnlos, die Hose ist immer noch im 
Weg).
Überwiegend werden auch Trägerhosen getragen, das macht es zusätzlich 
schwierig.

Ich möchte mir auch nicht vorstellen, wie man da das große Geschäft 
während der Fahrt ...

Oder das männliche Gehänge irgendwie durchfädeln.
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