Heute auf einer kleinen Radtour endeckte ich, dass die Eisdiele wieder auf hat. Es wurde ein Eis mit zwei Kugeln auf der Waffel geschlabbert. Inklusive Eispause war ich 1,5h in der Sonne unterwegs und bin gute 20km geradelt. Es war ein Bio-Bike, also nix mit Motorunterstützung. Offtopic, wegen des fehlenden Elektroantriebes, der auch einen µC hätte. Nun stellt sich die Frage, als vorosterliches Rätsel, ob die Tour reichte um die Kalorien der Eisportion wieder abzustrampeln oder nicht. Je nach dem wäre die Bilanz positiv oder negativ.
Dieter D. schrieb: > Heute auf einer kleinen Radtour endeckte ich, dass die Eisdiele > wieder auf hat. > Nun stellt sich die Frage, als vorosterliches Rätsel, ob die Tour > reichte um die Kalorien der Eisportion wieder abzustrampeln oder nicht. > Je nach dem wäre die Bilanz positiv oder negativ. Du trainierst die Kalorien schon allein durch das viele Tippen im Forum wieder ab, auch ganz ohne Radfahren.
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Dieter D. schrieb: > ob die Tour > reichte um die Kalorien der Eisportion wieder abzustrampeln Ungenügende Angaben. Salamitaktik. Kannst selber googeln in 20 Sekunden.
Die KI des großen Internets behauptet: 2 Kugeln Milcheis + Waffel hätten rund 350kcal. 350kcal entspricht 0,406778 kWh Ein E-Scooter (Motorroller im Sinne eines Elektro-Tretrollers) mit einem 400Wh (Wattstunden) Akku fährt in der Regel zwischen 20 und 40 Kilometern weit. Sollte daher auf ein Nullsummenspiel hinauslaufen. Gibt es noch einen anderen Weg um zu schauen, ob das so paßt?
Dieter D. schrieb: > Es war ein Bio-Bike, also nix mit Motorunterstützung. Bei mir heißt das einfach Fahrrad. Ohne BIO. Kenne ich schon seit 63 Jahren.
Wenn's nicht gerade ausschließlich bergauf ging und du bergab gleichzeitig gebremst und getreten hast, wirst du wohl kaum mehr als 100W im Schnitt fürs Fahrrad fahren aufgewendet haben. Da dein Körper das unglaublich ineffizient macht, gehen wir mal von einem Wirkungsgrad von 25% aus. Macht dann 400W. Sagen wir der Einfachheit wegen 1h Fahrrad fahren, kommen da schon 400Wh bei raus. Dazu kommen nochmal sehr großzügig geschätzte 100W Grundumsatz, sind wir bei 400Wh+100W*1,5h=550W. 2 Kugeln Eis mit Waffeln über Nehm ich einfach mal von Dieter mit 400Wh. Jetzt kann dein Körper Zucker ziemlich leicht aufspalten, aber im Eis ist auch einiges an Fett. Daher wirst du wohl 10% der aufgenommenen Energie später ins Klo weiterführen, bzw aufwenden müssen um an die Energie ran zu kommen. Zusammenfassend: das ist eine Recht knappe Geschichte. Ich würde auf leicht negativ tippen.
Beitrag #8031912 wurde von einem Moderator gelöscht.
Dieter D. schrieb: > Gibt es noch einen anderen Weg um zu schauen, ob das so paßt? Kannst Du doch ganz einfach verifizieren: Ab morgen früh jeden Tag von 7°° bis 22°° rund 200 km radeln und dabei täglich 20 Eiskugeln essen. Danach täglich auf die Waage und Gewicht notieren. Im Mai meldest Du Dich hier wieder und wir werten das gemeinsam aus.
Dieter D. schrieb: > Sollte daher auf ein Nullsummenspiel hinauslaufen. Ja, Quatsch. 1.5 Stunden mit Eisessen. 15 Minuten fürs Eis, 1:15 für 20 km. Rentnertempo. 45 Minuten fürs Eis, 0:45 für 20 km. 27er Schnitt. Nicht schlecht Aber keiner kennt die Strecke ausser dem TO. Dann geht die Spanne von 400 ... 800 kcal (um bei der blöden Einheit zu bleiben) pro Stunde. Also 500 ... 600 kcal für die Fahrt. Jetzt kommt es aufs Eis an (Salamitaktik). Und es ist Freitag. Thomas B. schrieb: > Bei mir heißt das einfach Fahrrad. > Ohne BIO. Die eBike-Dichte bei den Eisdielen-Hochleistungsradlern ist nahezu 90%
Dieter D. schrieb: > Nun stellt sich die Frage, als vorosterliches Rätsel, ob Du hier nur Eier legen willst!
Nick schrieb: > Die eBike-Dichte bei den Eisdielen-Hochleistungsradlern ist nahezu 90% Als ich gerade dort war, lag die eBike-Dichte bei 0%. :)
Thomas B. schrieb: > Bei mir heißt das einfach Fahrrad. > Ohne BIO. Seitdem es diese E-Bikes gibt, heißt das normale Fahrrad bei mir nur noch Muskel-Bike. Ob der Energiegehalt von 2 Kugeln Eis nun für 10 km oder 20 km reicht, hängt auch davon ab wie steigungsreich die Radtour ist!
Beitrag #8031931 wurde von einem Moderator gelöscht.
Dieter D. schrieb: > Nick schrieb: >> Jetzt kommt es aufs Eis an.. > > Stratiatella und Walnuß. Haloperidol und Benperidol wäre besser gewesen.
Dieter D. schrieb: > Nun stellt sich die Frage, als vorosterliches Rätsel, ob die Tour > reichte um die Kalorien der Eisportion wieder abzustrampeln oder nicht. > Je nach dem wäre die Bilanz positiv oder negativ. Schön wärs. Wäre das so einfach, dann würde es wohl nicht so viele Diätprogramme geben oder Bücher zum Abnehmen usw. Vorösterlich ist aber die Fastenzeit super zum Abnehmen - sofern man die einigermaßen ernstnimmt, und generell weniger isst und auch eher vegan. So ganz so streng muss das gar nicht sein, es hilft schon, wenn man auf die üblichen Langeweilevertreiber verzichtet. Problematisch wird es, wenn man viel hungert - dann wieder fettiges Isst. Da muss man dann schon aufpassen.
Rbx schrieb: > Da muss man dann schon aufpassen. Stimmt durchaus. Weil die Bilanz nicht negativ wurde, musste gestern Abend die die Tüte Chips (4330 kJ 1034 kcal 1,2 kWh) unangetastet bleiben. :(
Rbx schrieb: > Vorösterlich ist aber die Fastenzeit super zum Abnehmen Das Problem ist, dass beim Fasten Muskulatur abgebaut wird, wenn man nichts tut. Mehr Muskelmasse erhöht aber den Grundumsatz an Energie. Wenn man also Muskulatur abbaut, sinkt der Grundumsatz. Im Endeffekt ersetzt man Muskulator (die eine höhere Dichte hat) mit Fett.
Um mit Radfahren, und allgemein Ausdauersport Gewicht abzunehmen muss man sehr große Distanzen überbrücken und das regelmäßig. Allgemein wird der Kalorienverbrauch beim Sport gerne überschätzt. Wenn du in ein Fitnesstudio zum Gewichtheben gehst, solltest du deine Ernährung quasi ohne Aufschlag an Kalorien fortsetzen. Auf meinen Radtouren (150 - 200 km /Tag für 5-12 Tage) mit Zelt, ... nehme ich durchaus 1-2 kg ab. Es ist für mich immer wieder schwierig, genug zu essen, aber nicht, weil es riesige Mengen sein müssen, sondern weil der Müsliriegel beim aktiven Fahren in gekrümmter Haltung schwieriger ist und bei den Pausen, weil die Anstrengung gerade erst her ist. Auch ernähre ich mich sehr viel mehr aus Kohlenhydraten, als im Alltag, weil sie schneller verdaut werden. Der Effekt, weswegen Sport beim Abnehmen hilft ist, dass Muskeln mehr Energie benötigen, als Fettmasse. Aber bei gleich bleibendem Aktivitätslevel über Monate / Jahre pendelt sich das auch ein. Dann hilft nur die Erhöhung des Sportpensums und / oder Reduktion der zugenommenen Kalorien. Fängt jemand nun mit Ausdauersport an, wird zunächst Fett ab- und Muskeln aufgebaut. Der Gewichtsverlust ist zunächst sehr gering, vielleicht sogar enttäuschend gering. Aus dem Bauch heraus wird eine Kugel Eis dir mehr Energie zuführen, als 20 gemütliche Kilometer abbauen. Aber: jeder Kilometer, den du fährst, ist besser, als jeden, den du nicht fährst. Es gibt unzählige weitere Vorteile durch Radfahren / Sport, die sich nicht in Kalorienverbrauch messen lassen, wie Stärkung der Herzmuskeln, aktivierung des Immunsystems, Erhöhung der Gelenkbeweglichkeit, steigende Resilienz, ... also: nicht zu viele Gedanken machen und fahren!
Kevin K. schrieb: > Der Gewichtsverlust ist > zunächst sehr gering, vielleicht sogar enttäuschend gering. Wer intensiv trainiert, nimmt sogar zu. Der Langzeiteffekt ist aber positiv, wg. höheren Grundumsatz. Ansonsten stimm ich dir voll zu. Wenn jemand für 1 Stunde radfahren jetzt meint, auch auf die Energiezufuhr achten zu müssen, macht es leider falsch. Der Körper hat genug Reserven das zu puffern. Um die danach wieder aufzufüllen sollte man keine Pizza reinhauen weil man sich die "verdient" hat. Erst wenn es über paar Stunden geht, muss man Energie nachliefern. Ich mach das über Isotonisches Zeug (= Zucker, als Pulver günstig bei dm). Viel trinken (Trinkblase im Rucksack hält nicht auf), immer nur paar Schluck. Riegel / Bananen fällt mir auch schwer zu essen. Dazu muss ich auf die Uhr schauen. Wenn man wartet bis man Hunger hat, ist es zu spät. Da kurzkettige KH schnell umgesetzt werden können, sollte man auch langkettige nachführen (Richtung Stärke). Wenn man eine Cola oder einen Spezi reinkippen muss, damit es einem besser geht, hat man es schon vorher falsch gemacht. Lieber nur Mineralwasser. Nochmal ausdrücklich: Das gilt nicht für die 1 Stunde "dahinwatscheln". Vom Stoffwechsel her ist das unproblematisch. Die Reserven hat jeder (ausser Diabetiker).
Soweit mir bekannt ist, kostet Radfahren mit ca. 20 km/H auf ebener Strecke etwa 100 Watt. Im Stop&Go Verkehr deutlich mehr. Dazu kommt der Grundverbrauch des Körpers von ca. 70 Watt. 1,5 Stunden lang 170 Watt entsprechen etwa 225 Kalorien. Reicht also nicht, um die 350 Kalorien vom Eis zu verbrauchen.
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Hans W. schrieb: > Soweit mir bekannt ist, kostet Radfahren mit ca. 20 km/H auf > ebener > Strecke etwa 100 Watt. Im Stop&Go Verkehr deutlich mehr. Dazu kommt der > Grundverbrauch des Körpers von ca. 70 Watt. > > 1,5 Stunden lang 170 Watt entsprechen etwa 225 Kalorien. Reicht also > nicht, um die 350 Kalorien vom Eis zu verbrauchen. Drei Größenordnungen daneben.
Norbert schrieb: > Drei Größenordnungen daneben. Natürlich sind Kilokalorien (kcal) gemeint. Jeder normale Mensch meint das wenn er "Kalorien" sagt, außer Wissenschaftler, Erbsenzähler und Physik Lehrer.
Nick schrieb: > Wenn man wartet bis man Hunger hat, ist es zu spät. Hier kann man das genauer selbst lesen, falls es einem interessiert: https://www.bikes.de/magazin/bike-life/ernaehrung/hungerast-woher-er-kommt-wie-du-ihn-vermeidest Um die Erwartungen "etwas" zu dämpfen: "Für ein rechnerisches Kilo weniger auf der Waage bräuchte es in Summe etwa 19-25 Stunden im Sattel." https://www.tk.de/techniker/gesundheit-foerdern/sport-und-bewegung/sportarten-nach-kategorien/radfahren/hilft-fahrrad-fahren-wirklich-beim-abnehmen--2114302
Hans W. schrieb: > Natürlich sind Kilokalorien (kcal) gemeint. Jeder normale Mensch meint > das wenn er "Kalorien" sagt, außer Wissenschaftler, Erbsenzähler und > Physik Lehrer. Ja, in einer Welt in der Autos mit x Stundenkilometern fahren, ein Meter das Gleiche wie ein Kilometer ist und ein Gramm das Gleiche wie ein Kilogramm, da mag dein Einwand gerechtfertigt sein.
Norbert schrieb: > Stundenkilometern Das Wort ist nicht falsch. Du denkst vielleicht, das Zusammenschreiben impliziere eine Multiplikation. Das stimmt aber nicht. So gibt es z.B. Wochenarbeitsstunden, das sind ja auch Stunden pro Woche und nicht Stunden mal Wochen. Bei Mannstunden hingegen ist es wieder eine Multiplikation. Die richtige Operation geht aus dem Zusammenhang hervor, man muss halt mitdenken. So ist das mit Sprache.
Bernhard S. schrieb: > Die richtige Operation geht aus dem Zusammenhang hervor, man muss halt > mitdenken. So ist das mit Sprache. Dann sei so freundlich und denke mir das mal am Beispiel von ›Stundenkilometern‹ durch. Aber bitte schlüssig und so dass es mathematisch einen Sinn ergibt. Und wenn wir schon dabei sind, könnte bitte mal jemand uneingeschränkt allen Lebensmittelherstellern erklären, dass sie die Angaben auf ihren falsch machen. Es würde reichen wenn sie ein Tausendstel deklarieren, man wüsste ja schließlich um was es geht.
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Norbert schrieb: > Dann sei so freundlich und denke mir das mal am Beispiel von > ›Stundenkilometern‹ durch. Ich verstehe die Frage nicht, siehe mein voriger Beitrag, das sollte Begründung genug sein. Was fehlt dir denn noch? > Aber bitte schlüssig und so dass es mathematisch einen Sinn ergibt. Wie ich bereits schrieb, "mitdenken" ist gefragt, dann ergibt das auch Sinn.
Bernhard S. schrieb: > Norbert schrieb: >> Dann sei so freundlich und denke mir das mal am Beispiel von >> ›Stundenkilometern‹ durch. > > Ich verstehe die Frage nicht, siehe mein voriger Beitrag, das sollte > Begründung genug sein. Was fehlt dir denn noch? > >> Aber bitte schlüssig und so dass es mathematisch einen Sinn ergibt. > > Wie ich bereits schrieb, "mitdenken" ist gefragt, dann ergibt das auch > Sinn. Bernhard, wenn jeder sowieso weiß (oder es zu wissen glaubt) um was es geht, warum lassen wir die Einheiten nicht ganz weg? Und die Zahlen auch noch, da sollte doch ›Viel‹ und ›Wenig‹ ausreichend sein. Außer bei windigen Ausreden, die scheinen ja im Trend zu liegen.
> Kilokalorien
Frage:
Was ist ein Kilo Kalorien?
Radio Erivan:
Das kommt darauf an. Versuchen Sie es mit einem Kilo Mayonaise.
Norbert schrieb: > Bernhard, wenn jeder sowieso weiß (oder es zu wissen glaubt) um was es > geht, warum lassen wir die Einheiten nicht ganz weg? Und die Zahlen auch > noch, da sollte doch ›Viel‹ und ›Wenig‹ ausreichend sein. Es mag schon sein, dass einiges geschriebene oder gesprochene auch weggelassen werden könnte, das ist sicher richtig.
Hans W. schrieb: > Jeder normale Mensch meint > das wenn er "Kalorien" sagt, s/normale/ungebildete/ Wer 1 g Gold sagt, aber 1 kg Gold meint ...
Das kommt oefters vor, dass hier etwas bei den Einkeiten übersehen wird. Das h fuer Energie, statt Leistung, das k zuviel oder zu wenig, das m als M oder umgekehrt.
Beitrag #8032091 wurde vom Autor gelöscht.
Rawi nannte den Rollwiderstand. https://www.radfahren.de/test-teile/fahrradreifen-test-2025/ Meine NoName vom City MTB duerften zwischen 20-25 N/kN liegen.
25 N/kN x 20km x 1 kN = 500 kJ Oder 139 Wh. Das waere doch schon ein Löwenanteil des Energieaufwandes.
Dieter D. schrieb: > Rawi nannte den Rollwiderstand. > > https://www.radfahren.de/test-teile/fahrradreifen-test-2025/ > > Meine NoName vom City MTB duerften zwischen 20-25 N/kN liegen. An dieser Stelle kann ich auch gerne meine präferierten Mäntel empfehlen: Schwalbe Racer Marathon. Etwas mehr Grip, als Rennradreifen und genug, um beispielsweise heute im Harz auf mittlerem Schotter nicht wegzurutschen und bei 4-4,5 Bar über Wurzeln nicht durchzuschlagen. Den letzten Platten hatte ich damit, als ich mit hohem Tempo über ein spitzes Eisenstück gefahren bin. Das hätte kein Mantel überstanden und der Schlitz war so groß, da hätte die tubeless Dichtmilch auch nicht mehr verschlossen. Um nach dem ganzeen hin- und her etwas zum Ursprungsthema zurück zu kommen: esst und trinkt so, dass ihr euch wohl fühlt und dass ihr zumindest in der Hinsicht nach eurem Ziel noch weiter Energie hättet. -> Esst und trinkt, bevor ihr Hunger und Durst spürt.
Kevin K. schrieb: > Schwalbe Racer Marathon. Den fahr ich auch seit über 5 Jahren. Platten gab es damit auch. Daher hab ich mir vor gut 2 Jahren neue Laufräder gebaut mit breiterer Felge. Seitdem ist Ruhe. Auf Kiesel sind die aber ... nicht so gut. Geradeaus gehts, aber in Kurven + bergab wird es übel.
Hans W. schrieb: > Natürlich sind Kilokalorien (kcal) gemeint. Jeder normale Mensch meint > das wenn er "Kalorien" sagt, Wie viele "normale" Menschen kennst Du? Viele Menschen kennen den Unterschied nicht zwischen cal und kcal!
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Mani W. schrieb: > Wie viele "normale" Menschen kennst Du? Das ist genauso wie Niet und Niete. Gefühlt kaum einer kann das auseinanderhalten. Und irgendwann rutscht der falsche Ausdruck selbst einem der es weiß raus. Wir können ja mit BTU weiterdiskutieren. Kalorienzähler, Erbsenzähler.
Nick schrieb: > Wir können ja mit BTU weiterdiskutieren. Imperiale Einheiten sind außerhalb der USA (und auch bei den Amis aus dem Ingenieur / Wissenschaftlerbereich) geächtet und bei ihrer Verwendung stehst du schon Tage später vor dem Kriegsgerichtstribunal in Den Haag.
Nick schrieb: > Das ist genauso wie Niet und Niete. Jeder "normale" Mensch, der als Niet oder Niete bezeichnet wird, weis was damit gemeint ist, oder ist es wie cal und kcal?
Kevin K. schrieb: > Imperiale Einheiten sind außerhalb der USA (und auch bei den Amis aus > dem Ingenieur / Wissenschaftlerbereich) geächtet Ja, sieht man ja bei der aktuellen Mondmission. Die NASA gibt alles in Meilen an, Und Kalorien sind, um der Verbohrtheit des Pöbels nachzukommen, nach wie vor legal. Und selbst an die Vorschriften halten sich die Lebensmittelproduzenten nicht. Kann jeder selbst nachlesen wie verquirlt die "kleine Kalorie" und "große Kalorie", cal und Cal, die "Grammkalorie" und "Kilogrammkalorie" ist. https://de.wikipedia.org/wiki/Kalorie#%E2%80%9EKleine%E2%80%9C_und_%E2%80%9Egro%C3%9Fe%E2%80%9C_Kalorie
Nick schrieb: > Und Kalorien sind, um der Verbohrtheit des Pöbels nachzukommen,... In diesem speziellen Fall liegt das nicht nur daran, sondern auch daran, wie folgendes Beispiel zeigt "350kcal entspricht 406Wh" die beiden Werte aus dem Kopf geschätzt leicht vergleichen kann oder ungefähr angeben kann.
Nick schrieb: > Im Endeffekt ersetzt man Muskulator (die eine höhere Dichte hat) mit > Fett. Bodybuilder können das umgekehrte Problem haben.
Kevin K. schrieb: > An dieser Stelle kann ich auch gerne meine präferierten Mäntel > empfehlen: Schwalbe Racer Marathon. Etwas mehr Grip, als Rennradreifen > und genug, um beispielsweise heute im Harz auf mittlerem Schotter nicht > wegzurutschen und bei 4-4,5 Bar über Wurzeln nicht durchzuschlagen. Semislicks mit 4-5 Bar fahre ich auch, endlich mal jemand der weiß was gut ist :-) > Den > letzten Platten hatte ich damit, als ich mit hohem Tempo über ein > spitzes Eisenstück gefahren bin. Das hätte kein Mantel überstanden und > der Schlitz war so groß, da hätte die tubeless Dichtmilch auch nicht > mehr verschlossen. Früher (90'er) gab es mal Mäntel mit einer Einlage auf Kevlar, das wird auch für schusssichere Westen verwendet, das war das beste was ich jemals hatte, leider gibt es wohl das nicht mehr zu kaufen.
G. K. schrieb: > Früher (90'er) gab es mal Mäntel mit einer Einlage auf Kevlar, das wird > auch für schusssichere Westen verwendet, das war das beste was ich > jemals hatte, leider gibt es wohl das nicht mehr zu kaufen. Schwalbe Kevlarguard. Pirelli hat auch sowas im Programm.
Dieter D. schrieb: > Nun stellt sich die Frage, als vorosterliches Rätsel, ob die Tour > reichte um die Kalorien der Eisportion wieder abzustrampeln oder nicht. Nein, kann ich dir per Augenmaß sagen. Es ist leider unvorstellbar, wie viel Energie in leckerem Essen steckt, und welche Marathons man absolvieren müsste, diese tatsächlich wieder zu verbrennen. Du hörst dich zudem nach so nem üblichen 70-Kilo-Halbstarken an, der erzeugt, und braucht aber auch nur 30W, um Rad zu fahren...
G. K. schrieb: > leider gibt es wohl das nicht mehr zu kaufen. https://www.chill-out.net/bikeshop/de/fahrradteile/fahrradreifen/schwalbe-reifen-land-cruiser-kevlar-guard-26x2-0 https://www.amazon.de/Fincci-Fahrradreifen-Zoll-Fahrradmantel-Bike/dp/B08DCY84W2 https://szobakbike.com/de/produkt/tufo-calibra-kevlar-faltreifen-700c-rennradreifen/
Heutige Strecke hatte 27km. Das sollte diesmal für das Eis gereicht haben.
Man müsste auch noch die Schmelzenthalpie des Eises berücksichtigen.
Nemopuk schrieb: > G. K. schrieb: >> Früher (90'er) gab es mal Mäntel mit einer Einlage auf Kevlar, das wird >> auch für schusssichere Westen verwendet, das war das beste was ich >> jemals hatte, leider gibt es wohl das nicht mehr zu kaufen. > > Schwalbe Kevlarguard. Pirelli hat auch sowas im Programm. Dank dir, dann habe ich das letzte mal nicht richtig gesucht.
Michael B. schrieb: > Womit ? Am besten mit der KI. Die liefert (fast) immer, was man braucht. Die Vorstellung, dass Essen von Eis (Speiseeis) eine negative Energiebilanz hat, weil der Körper Energie zum Schmelzen aufwenden muss, ist physikalisch korrekt, aber ernährungsphysiologisch nicht immer vernachlässigbar. Eine Eisportion kann mit Ergänzungen, wie Zucker, Sirup und Sahne zu einem Kalorienschwergewicht werden.
Dieter D. schrieb: > Das sollte diesmal für das Eis gereicht haben. Hab mir vorletztes Wochenende nach der Ankunft sogar einen ganzen Eisbecher gegönnt. Hoffentlich hat die Tour diesen legitimiert.
Da bist Du auch durch die Lüneburger Heide mit den vielen Heidschnucken gefahren. Das ist wirklich eine schöne lange Tour gewesen, die Du gefahren bist.
Kevin K. schrieb: > Hoffentlich hat die Tour diesen legitimiert. Ganz sicher sogar! Wie viele Stunden waren es denn vom Start zum Ziel, incl. Pausen? Die 2 1/2 Stunden im Schlafsack hab ich gelesen. Ich würde heuer gerne die 400 km in 24 Stunden knacken. Ob das was wird weiß ich aber nicht.
Nick schrieb: > Kevin K. schrieb: >> Hoffentlich hat die Tour diesen legitimiert. > > Ganz sicher sogar! > Wie viele Stunden waren es denn vom Start zum Ziel, incl. Pausen? Die 2 > 1/2 Stunden im Schlafsack hab ich gelesen. 15:00 Abfahrt am Freitag, Samstag 18:00 Ankunft. Hatte die Meiste Zeit etwas Gegenwind, sonst war alles gut. Fahre meist so 40-50 km, dann eine Pause > Ich würde heuer gerne die 400 km in 24 Stunden knacken. Ob das was wird > weiß ich aber nicht. Hau rein, alles Gute!
Kevin K. schrieb: > Fahre meist so 40-50 km, dann eine Pause Ah, also grob 10 Pausen mit je 15 Minuten. Jaja, die Pausen! :-) Ich bin dabei mir die abzutrainieren. Man kann einfach etwas langsamer fahren um sich zu erholen und dabei etwas essen. Das ist meistens der Grund ein Verlangen nach einer Pause zu haben. Und Pausen mit Timer. Wenn die Zeit rum ist, wieder aufs Rad, kein Gejammere. :-) Eigentlich wollte ich heute 200 km fahren. Die Prognose für den Wind waren aber 22 km/h, ich habs auf Sonntag verschoben ... Das Eis kann ich aber auch heute essen.
Dieter D. schrieb: > Eine Eisportion kann mit Ergänzungen, wie Zucker, > Sirup und Sahne zu einem Kalorienschwergewicht werden. Ich werde vom vielen Cola trinken und Instant-Kaffee mit Honig drin nicht dicker. Wenn ich aber den Instantkaffee mit viel Sahne und 2 Löffeln Zucker trinke, dann werde ich schon davon dicker. Von Chipstüten auch ein wenig. Was die Politik aber mit den Zuckergetränken herumwundert, ist auch sehr einseitig. Es gibt auch in anderen Produkten wie Müsli sehr viel Zucker. Vieles ist auch einfach individuell - da kann man alles über einen Kamm scheren. Die Verdickung besteht aus vielen Hintergründen, Bewegungsmangel, viel Fett, und viel zuviel Süßkram und auch aus Langeweile.
Rbx schrieb: > Ich werde vom vielen Cola trinken und Instant-Kaffee mit Honig drin > nicht dicker. Also Cola macht nicht dick, weil da nur 10% Zucker drinnen sind und Honig macht nicht dicker, weil da nur 70 ... 80% Kohlenhydrate drin sind. Aber nicht mal 10 Gramm Zucker im Kaffee machen dick. Rbx schrieb: > Von Chipstüten auch ein wenig. Plastik macht dick? Da frag ich lieber nicht, wie Kaffee mit Honig schmeckt.
Nick schrieb: > Kevin K. schrieb: >> Fahre meist so 40-50 km, dann eine Pause > > Ah, also grob 10 Pausen mit je 15 Minuten. Ja, so Pi mal Daumen. Lang genug, um runter zu kommen, kurz genug, um nicht zu verhocken. > > Jaja, die Pausen! :-) > Ich bin dabei mir die abzutrainieren. Man kann einfach etwas langsamer > fahren um sich zu erholen und dabei etwas essen. Das ist meistens der > Grund ein Verlangen nach einer Pause zu haben. Ja, regelmäßiges Essen wird bei langen Distanzen (200 km + x) enorm wichtig. Ich brauche die Pausen aber auch, um den Hintern zu erholen. Muss vermutlich mal meine Sitzposition etwas justieren. > Und Pausen mit Timer. Wenn die Zeit rum ist, wieder aufs Rad, kein > Gejammere. :-) Geht bei mir auch ohne Timer ;) > > Eigentlich wollte ich heute 200 km fahren. Die Prognose für den Wind > waren aber 22 km/h, ich habs auf Sonntag verschoben ... Das Eis kann ich > aber auch heute essen. Komme gerade von einem Fail wieder: wollte von Hannover nach Zandvoort fahren. 12 Uhr Abfahrt, leichter Rückenwind, die Welligkeit vom Wiehengebirge war zwar anstrengend, aber ganz gut zu bewältigen und in der Ebenen war die Geschwindigkeit oft um die 30 rum. Bei der zweiten Pause ne kleine Pommes gegessen, sonst kleine Snacks. Dann nach 140 km in Osnabrück: klonk, Schaltzug gerissen. Kein Ersatz dabei -> irreparabel -> Zug zurück. Eigentlich wollte ich euch eine komplette Auflistung über meine Ernährung auf 420 km liefern, leider hier nur der Konsum auf 140 km bei ca. 25 °C von 12 bis gut 19 Uhr: -----ab 12 Uhr 0,7 l Bröseltee (in der Pause) 1 Müsliriegel, paar Nüsse 0,5 l Cola -----ab 14 Uhr 0,6 l Bröseltee (in der Pause) kleine Pommes mit Tzaziki 0,3 l Cola 0,4 l Eistee -----ab 16 Uhr 0,6 l Bröseltee (in der Pause) 0,4 l Cola 3 kleine Salamisticks 1 Waffel -----ab gut 18 Uhr bis Panne 0,3 l Bröseltee Im Zug zurück habe ich noch ~100 g Salamisticks gefuttert, 0,5 l Cola getrunken und ca. eine halbe Trinkflasche Bröseltee. Die Waage zuhause hat 1,1 kg weniger angezeigt, als direkt vor der Abfahrt. Dürfte aber größtenteils Wasser sein, das habe ich morgen wieder drauf. In den ersten zwei Trinkflaschen Bröseltee war ein Stick Elektrolytpulver mit aufgelöst. Falls sich einer fragt, wieso Bröseltee: - das Wasser schmeckt nach etwas - Zucker!!! - gut bekömmlich (keine Kohlensäure) - lässt sich trocken mitführen. Wasser findet man zu jeder Tages- und Nachtzeit - lässt sich dosieren
Kevin K. schrieb: > Eigentlich wollte ich euch eine komplette Auflistung über meine > Ernährung auf 420 km liefern, Sehr interessant! So viel trink ich bei weitem nicht. Und heiß war es ja gestern auch nicht (zumindest hier). Ich trink keinen "Bröseltee" sondern isotonisches Zeug (als "Brösel" von DM, portionsweise von mir abgepackt) aus dem Trinkbeutel. So kann man ganz entspannt während der Fahrt trinken und muss nicht 1 Liter in der Pause reinkippen. Das mit den Flaschen versteh ich schon ewig nicht mehr. https://www.bike-discount.de/de/uswe-elite-trinkblase-1500-ml Der Hersteller macht mMn die Besten. Salamisticks probier ich jetzt auch mal. Ich: Eierbrot (vakuumverpackt, dann zerfällt es nicht beim Transport), Tunfischsalat, Griechischer Joghurt mit Honig, Fruchtschnitten, Bananen, Griessmus (selbstgemacht, mit Himbeersirup, vakuumverpackt). Ich verpack auch meine Reserveschläuche per Vakuum. So sind sie robust und kompakt. :-)) Ja, Schaltzug hab ich seit Jahren dabei. 1 ... 2 Schläuche*), Flickzeug, paar Kabelbinder, Kettennieter, Kettenschlosszange (Shimano Quick-Link) und die kleinste Knipex Cobra. *)= Mein Rekord: 4 Platten an einem Tag!
Nick schrieb: > Da frag ich lieber nicht, wie Kaffee mit Honig schmeckt. Das geht gut. Das habe ich auch schon öfters gemacht.
Nick schrieb: > Flickzeug,... Sowas und etwas Werkzeug habe ich auch immer dabei. Letztes Jahr hatte ich es auch gebraucht, als ich einen Platten in den Voralpen hatte.
Dieter D. schrieb: > Nick schrieb: >> Jetzt kommt es aufs Eis an.. > > Stratiatella und Walnuß. Einer der seltenen Fälle wo ich Dir bedingungslos zustimmen kann.
Nick schrieb: > Sehr interessant! > So viel trink ich bei weitem nicht. Und heiß war es ja gestern auch > nicht (zumindest hier). Waren ca. 25 °C die ersten paar Stunden, also schon warm, aber auch nicht heiß. Ich trinke eher etwas mehr, da der Plan war, noch 280 km länger zu fahren, als das plötzliche Ende der Tour. Also konnte ich mich nicht ins Ziel dursten. > Ich trink keinen "Bröseltee" sondern > isotonisches Zeug (als "Brösel" von DM, portionsweise von mir abgepackt) > aus dem Trinkbeutel. So kann man ganz entspannt während der Fahrt > trinken und muss nicht 1 Liter in der Pause reinkippen. Das mit den > Flaschen versteh ich schon ewig nicht mehr. Nur, um das richtig zu stellen: ich habe im Rahmen zwei Trinkflaschen zu je 0,7 l, aus denen ich während der Fahrt trinke. Da ist dann Bröseltee mit Isopulver drin. In der Gepäcktasche dann weitere Getränke für die Pause und Wasser, um die Trinkflaschen aufzufüllen, wenn ich nicht gerade an einer Quelle bin. Hatte hier meine Filterflasche vergessen. Daher war ich auf Quellen angewiesen wie: Tankstellen, Imbisse / Restaurants (einfach fragen, die sind bislang alle nett gewesen), Sportplätze (wenn da gerade was los ist), Straßenfeste, Campingplätze, sonst auch Supermärkte, also überall da, wo Leute trinken kaufen, bekommen Radreisende in der Regel gratis Wasser. Mit einer Filterflasche kommen u. A. Friedhöfe hinzu. Einfach in einem beliebigen Ort nach der Kirche suchen und daneben auf dem Friedhof Wasser abzapfen. > Salamisticks probier ich jetzt auch mal. Nicht zu viele davon essen, da hauptsächlich Proteine und Fett, eher als Beimischung zu diversesten Kohlenhydraten, da sie etwas langsamer verdaut werden. > Eierbrot (vakuumverpackt, dann zerfällt es nicht beim Transport), Was für Brotsorten bevorzugst du hier? Achtest du auf Ballaststoffarmut? Wenn ich auf Touren morgens zum Bäcker gehe, gibt es oft Eierbrötchen mit Remoulade, lecker! > Tunfischsalat Was ist bei dir "Salat"? sollte ja nicht klassischer Salat a la Paprika, Gurke, Tomate sein, da kaum was verwertbares drin ist. Für die nächsten Pausen hatte ich mir Bulgursalat in einer Tupperdose mitgenommen. Verdaut langsamer, als Müsliriegel, Waffeln, ..., liegt aber auch nicht schwer im Magen. > Griechischer Joghurt mit Honig Ich esse generell keinen Jogurth, aber wie machst du das hier mit dem Transport? > Fruchtschnitten, Bananen ja, die guten Fruchtschnitten in Oblatenpapier. Esse ich auch oft, da guter Nährwert / Gewicht, hängen mir aber nach jeder Tour zum Hals raus und esse ich abseits von Radtouren nie. > Griessmus (selbstgemacht, mit Himbeersirup, vakuumverpackt). > Ich verpack auch meine Reserveschläuche per Vakuum. So sind sie robust > und kompakt. :-)) Wer einen Hammer hat, sieht lauter Nägel. Aber ja, den Ersatzschlauch vor Durchscheuern schützen ist tatsächlich wichtig. Ich habe eine ehemalige Eisdose mit kleinem Erste Hilfe Set, Werkzeug und Ersatzschlauch dabei. Der Schlauch ist auch nochmal in einer Plastiktüte. Es gibt so rund 5, oder 10 ml Dosierfläschchen aus PET mit Schraubkappe. Da habe ich eine mit Kettenöl dabei. Reicht für mehrfache Anwendungen, beispielsweise nach massivem Matsch in England und nachdem ich das Rad für das Zielfoto am Treffpunkt Nord / Ostsee ins Meer geschoben habe ;) > Ja, Schaltzug hab ich seit Jahren dabei. 1 ... 2 Schläuche*), Flickzeug, > paar Kabelbinder, Kettennieter, Kettenschlosszange (Shimano Quick-Link) > und die kleinste Knipex Cobra. Bis auf die Knippex sieht es bei mir ähnlich aus. Habe noch ein Flickenset dabei, statt einem 2. Schlauch. > *)= Mein Rekord: 4 Platten an einem Tag! Bist du dann der Unglücksrabe wie mein Kumpel, der mit mit 1500 km durch Norwegen / Schweden exakt die gleichen Wege fährt und mit etwas dickeren Gravelreifen drei Platten hat und alle anderen ohne Panne die Tour fahren?
Vergesst nicht Euch dort anzumelden: www.stadtradeln.de/home Vielleicht waere eine Idee eine MC Gruppe aufzumachen, aber geht nur gemeinde-/stadtbezogen.
Das kann man zwar im Prinzip vergleichen, aber am Ende kommt es auf den Stoffwechsel und die gesamte Tagessituation an. Die Rechnung klappt nur auf nüchternen Magen. Ich benutze dafür meine Fitness App, mit der ich via GPS alles mitlogge, diese kann dann die Anstrengung auf Gewicht und Größe hochrechnen. (Gut geschätzter Kalorienverbrauch) Bei mir selbst machen diese Rechnungen unter einem Schnitt von 22 kmh keinen Sinn, da so erst nach 30 Minuten die sportliche Ertüchtigung mit erhöhter Verbrennung anfängt. Das Eis wird auch anders verarbeitet, ich möchte mal behaupten das die 2 Kugeln Eis nicht die gleiche Stoffwechselbelastung haben wir ein Nackensteak mit der gleichen Kalorienmenge. Das Steak musst du doppelt wegradeln. Es gibt langsamen und schnellen Stoffwechsel, wenn man drei mal am Tag isst werden Menschen mit langsamen Stoffwechsel Fett, während andere nen Strich in der Landschaft bleiben. Das ist der genetische Faktor.
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Für die Tüte Chips (4330 kJ 1034 kcal 1,2 kWh) besagt der Online-Rechner: https://www.omnicalculator.com/de/sport/radfahren-kalorienrechner Der Rechner behauptet für die Tüte Chips müsse ich 1,5...1,7h Radfahren. Das wären um die 30km. Angesetzt habe ich dieses Tempo: Nick schrieb: > 15 Minuten fürs Eis, 1:15 für 20 km. Rentnertempo.
Philipp K. schrieb: > Das Steak musst du doppelt wegradeln. Ein 200g Rindersteak hat im Durchschnitt etwa 400 bis 500 Kalorien. Das ist deutlich weniger als eine Tüte Chips.
Philipp K. schrieb: > da so erst nach 30 Minuten die sportliche Ertüchtigung mit > erhöhter Verbrennung anfängt. Meines Wissens nach setzt der Fettstoffwechsel sowieso erst nach 20 .. 30 Minuten ein. Unser Fett ist unsere Reserve "für schlechte Zeiten", daher wird das erst möglichst spät angegriffen. Dieter D. schrieb: > Vergesst nicht Euch dort anzumelden: Ist das für radfahrende Omas gegen Rechts?
Nick schrieb: > Ist das für radfahrende Omas gegen Rechts? Meinst Du die radfahrenden Omas, die immer Rechts vor Links mißachten und beim Boandlkramer beschweren, weil er sie plattgefahren abholen kommt?
Heute 193 km, 653 Höhenmeter und ein eher schlapper Schnitt von 21.3 km/h Warum ist immer nur auf der Rückfahrt Gegenwind? Hinzu, flußaufwärts, waren es ca. 390 hm und ein 23,3er Schnitt. Die ersten 100 km mit nur einer (Toiletten-Zwangs)pause die ich mit einem Kaffee abgerundet hab. Dafür war die zweite Hälfte dann weniger erfolgreich. :-) Das war ein Ausschnitt des Ammer-Amper-Radwegs der ganz gut zu fahren ist wenn man auch mal auf unbefestigten Wegen fahren will. Meine Casio-Uhr sagt, ich hab mein Tagessoll des Enegieverbrauchs mit über 260% erfüllt. Wie die Uhr weiß, dass ich Rad fahre ist mir ein Rätsel. Handy ist im Flugmodus, BT ist aus und die Uhr hat kein GPS. Dennoch stimmen die Zeiten ganz gut. Ich werde mal die Energiezufuhr und den (angeblichen) Verbrauch gegenrechnen. Ich verwende zur Navigation CoMaps (Android). Nach einem Vorversuch hab ich dieses mal den gesamten Weg mitprotokollieren lassen. Die Höhenmeter sind reichlich wirr daneben (wimre Faktor 10). Ich hatte mir überlegt, ob ich aus den Daten eine Auswertung mach. Da könnte man nämlich komplett die Pausen protokollieren, die Geschwindigkeit, die Steigung und die Leistung (die aber nur annähernd). Zu jedem Wegpunkt gibt es auch eine TimeStamp. Für die GPS-Höhe braucht man aber wohl einen Tiefpass. Vor zwei Jahren hatte ich mir mal eine crate in Rust zum Lesen/Schreiben von XML-Daten geschrieben. Die Ausgabe würde ich über GnuPlot machen. Das wird aber garantiert nich dieses Monat. ;-)) Für die Routenplanung (zu Hause) verwende ich ORS. www.openrouteservice.org Kostenlos, von unseren Steuern bezahlt und wirklich zuverlässig ohne Fallen die dann notfalls mal auch auf der Autobahn fahren wollen. Man kann sogar den Radtyp angeben und die Strecken sind dann tatsächlich entsprechend. Eis hab ich gegenüber im Hofladen geholt und genüsslich verdrückt.
Ganz gemuetliche Tour, wie man sieht. Rund 25km mit drei langen Pausen. Eine Pause war für die Eisschokolade.
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So viel kann man doch garnicht essen ... Ja, mein Ruhepuls Nachts ist bis runter zu 45, tagsüber sitzend unter 60. Der Puls sind die roten vertikalen Balken. Der Puls wurde nicht immer gemessen, die Messung schaltet sich automagisch nach 1 (?) Stunde ab. Unten, zwischen den beiden horizontalen blauen Balken (Schlaf) sind die grauen Balken Radfahren. Die schwarze Kurve ist der (behauptete) Energieverbrauch. Der (berechnete) Tagesbedarf ist 9623 kJ. Der Wert ist plausibel.
Ich war heute ein Eis essen und bin mit dem Auto zur Eisdiele gefahren🍦
Gewichtsverlust geht viel einfacher, hat aber auch mit einem hintern in Sitzposition zu tun. hehehehe SCNR
"Irgendwie" ist die Frage nach dem Energiebedarf während längerer Radtouren interessant. Zumindest für mich. Es folgt also ein Selbstgespräch: Das war auch mit ein Grund mir die Casio-Uhr zu kaufen. Aber dazu muss man erst mal wissen, wie sich die Uhr die Angaben zusammenfantasiert (denn messen kann sie den Energieverbrauch nicht). Also erst mal den täglichen Grundbedarf. Dazu gibt es Onlinerechner die im wesentlichen alle das gleiche Ergebnis liefern. Bei mir 10 MJ/Tag. Nächste Frage ist, ob die festgestellte Radfahr-Zeit stimmt. Sie stimmt! Bei der gemessenen (Tacho) Zeit von 9:04 stellt die Uhr 9:03 fest. Geschenkt! Dann bleibt noch die Frage nach dem zusätzlichen Energiebedarf durchs Radfahren. Die Uhr hat keine Ahnung von der Geschwindigkeit, erst recht keine von Rückenwind/Gegenwind, Steigung, Fahrbahnbelag, ... Das kann also nur auf Annahmen beruhen. Ich kann auch nicht mal konfigurieren, wie ich fahre (gemütlich, zügig, sportlich, extrem, Fluchtmodus). Dazu gibt es eine Formel:
1 | Energieverbrauch = MET * m * t * 4,2 |
2 | Energieverbrauch in kJ (daher der Faktor 4.2, ursp. ist die Formel für kcal) |
3 | MET Metabolisches Äquivalent das belastungsabhängig ist |
4 | m Masse in kg |
5 | t Belastungszeit in Stunden |
6 | 4.2 Umrechnung von kcal zu kJ |
Das MET für Radfahren mit 21 ... 24 km/h ist 10. Die Werte gehen, je nach Quelle, von 8 ... 10 aus. Somit war mein Energieverbrauch während der 9 Stunden-Fahrt 33 MJ. Der Wert ist incl. dem Ruheverbrauch 3.75 MJ An dem gemessenen Tag war also (halbwegs zuverlässig) 10 MJ / 24 * (24 - 9) + 33 MJ = 39.25 MJ. Die Uhr hat 27.3 MJ "gemessen", ist also von einer Spazierfahrt ausgegangen. Jetzt kommt die Kernfrage: Was muss ich essen um das auszugleichen? Ich mach es mir einfach und nehme nur Zucker her. Der hat 1.700 MJ / 100 g Das wären dann 3.9 kg Zucker an einem Tag! Das ist halbwegs absurd und keiner wird das auch nur versuchen. Selbst 1/10 davon könnte ich nicht runterbringen. Ersatzweise hätte es auch grob 1 kg reines Fett getan. (**würg**). Gegenrechnung zu verbrennendes Körperfett: Körperfett hat 7 kcal/g, also 29 MJ/kg. Das deckt sich einigermassen mit der Daumenregel, dass man für 1 kg Fett 10 Stunden Radfahren muss. Man verbraucht dabei natürlich auch Kohlendydrate, die werden dann aber in der Erholung aus Körperfett neu gebildet. Aber für so eine Belastung gibt es doch PowerGel (oder sonst eine Form von vergoldeten Zucker)! 100 ml haben 1 MJ, also 39 Beutel oder etwa 3 Schacheln a 39,45 €. Oder wie empfolen bis zu 3 Beutel / Stunde * 9 = 27 Beutel, kostet dann nur 89 € Dafür muss man einen an der Klatsche haben! Aber massiv! Mit anderen Worten: Es funktioniert nicht, den Energiebedarf während der Fahrt zu decken (bei meinem Tempo, das jetzt nicht extrem ist). Mit Zuckerwasser (AKA "Isotonisches Getränk") kommt man in die Gegend von 10%. Dann kann man es auch gleich bleiben lassen und Wasser mit Mineralbrausetabletten trinken. Hab ich mich da irgendwo verrechnet? Nicht, dass ich mich in irgendeiner Form mit den Tour-de-France-Fahrern vergleichen will. Das fressen die täglich: https://www.radsport-rennrad.de/training/ernaehrung-im-radsport-das-essen-tour-de-france-profis/ Links: https://de.wikipedia.org/wiki/Fettverbrennung MET: https://gesuender-abnehmen.com/abnehmen/kalorienverbrauch-radfahren.html Fuel Gel (keine Werbung!): https://www.powerbar.com/de-de/products/fuel-gel-30-kohlenhydratgel?variant=55795634962812
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Nick schrieb: > Das fressen die täglich: > https://www.radsport-rennrad.de/training/ernaehrung-im-radsport-das-essen-tour-de-france-profis/ Sehr viel mehr geht nicht, weil zu kalorienkonzentriert ohne Ballaststoffe gegessen oder größere Portionen, müßten diese unterwegs die Windeln voll machen. Optimal ist es, wenn von Natur aus ohne nachzuhelfen, ein Fahere nur in der Früh immer nach dem Wecken zuverlässig gehen kann und bei zuviel das nochmal erst am Abend zur Tagesschauzeit geht.
Dieter D. schrieb: > Sehr viel mehr geht nicht, weil zu kalorienkonzentriert ohne > Ballaststoffe gegessen oder größere Portionen, müßten diese unterwegs > die Windeln voll machen. Moderne Rennsportsättel und Hosen erlauben die Verrichtung auch während der Fahrt.
Ralf X. schrieb: > Moderne Rennsportsättel und Hosen erlauben die Verrichtung auch während > der Fahrt. Zeig mir doch mal bitte so einen Sattel und so eine Hose. Zum lachen, aber auch mit einer Lösung: https://www.youtube.com/watch?v=skF6o0YpBEg Ernsthaft: https://www.youtube.com/watch?v=kEuSES3j7Po
Dieter D. schrieb: > 🙊 🙈 🙉 Der Schlitz ist der Platz für das Perineum (Deutsch: Damm). Da kann man keine Tüte einhängen (wäre auch sinnlos, die Hose ist immer noch im Weg). Überwiegend werden auch Trägerhosen getragen, das macht es zusätzlich schwierig. Ich möchte mir auch nicht vorstellen, wie man da das große Geschäft während der Fahrt ... Oder das männliche Gehänge irgendwie durchfädeln.
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