Hallo zusammen. Habe in den letzten Tagen mal versucht meinen alten Verstärker aus meiner Jugend wieder in Betrieb zu nehmen. Ist ein Sony TA-F411R Leider leuchten nur die LEDs, Ausgangssignal bringt er nicht mehr raus. Mit Schaltbild und messen stellte sich heraus, dass die Verstärkerendstufen wohl keine Spannung mehr bekommen. Ich habe nun diese beiden "Widerstände" (R902 und R903) auf dem Foto in Verdacht, sie haben keinen Durchgang, auch Ohmmessung zeigt unendlichen Wert an. Im Schaltbild/Bestückungsplan tauchen diese aber nicht auf (dort sind Drahtbrücken). Sind das wirklich Widerstände (2,2 Ohm ?) ? Finde den Farbcode komisch, normalerweise ist doch der Multiplikator als 3. Ring direkt an den ersten beiden, nicht mit so großem Abstand. Sie sind im Bereich der Gleichrichter für die Endstufen zw. Trafo und Gleichrichter verbaut. Schaltbild kann ich gerne bei Bedarf auch noch posten. Könnten das auch Sicherungen sein ? Danke und Grüße Dirk
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1. Ring (Rot): 2 (erste Ziffer) 2. Ring (Rot): 2 (zweite Ziffer) 3. Ring (Gold): Multiplikator 0,1 4. Ring (Gold): Toleranz 5% Rechnung: 22 x 0,1 = 2,2 Ohm Du kannst das mit dem DMM nachmessen! Du bräuchtest dazu den Widerstand noch nicht einmal einseitig auslöten, weil er mit seinen 2R2 so niederohmig ist, dass die umgebende Elektronik kaum einen negativen Einfluss auf den Widerstandswert haben sollte.
Patrick L. schrieb: > schau mal hier: > > https://elektrotanya.com/sony_ta-f411r.pdf/download.html Danke ! Genau die Unterlagen habe ich zur Fehlersuche verwendet (allerdings von einer anderen Seite gedownloaded). Leider finden sich im Schaltplan, im Bestückungsplan und auch in der Bauteilliste kein R902 und R903 :-( Grüße Dirk
Marcel V. schrieb: > Du bräuchtest dazu den Widerstand noch nicht einmal einseitig auslöten, > weil er mit seinen 2R2 so niederohmig ist, dass die umgebende Elektronik > kaum einen negativen Einfluss auf den Widerstandswert haben sollte. Beide sind ohne Durchgang, bzw. zeigt Widerstandsmessung unendlich an. Vermute daher, dass die defekt sind. Würde dann auch erklären, warum die Spannung nicht an den Leistungsendstufen ankommt.
Das sind beides Sicherungswiderstände zwischen Trafowicklungen und Gleichrichter für die Treiberstufen. Die Nennleistung lässt sich anhand der Baugröße abschätzen, 2,2 Ohm sind ja eh klar. Dass die ausgelöst haben wird aber kein Zufall sein.
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Dass der Hinz vom TO nicht falsch verstanden wird: Es sind wahrscheinlich nicht die Sicherungswiderstände die eigentliche Ursache. mfG fE
Im SM des TA-411RA sind die Widerstände drin: 2,2 Ohm / 0,5W. Eine träge 0,5A Sicherung geht da als Ersatz.
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Beitrag #8032744 wurde vom Autor gelöscht.
H. H. schrieb: > Im SM des TA-411RA sind die Widerstände drin: 2,2 Ohm / 0,5W. > > Eine träge 0,5A Sicherung geht da als Ersatz. Danke, genauso habe ich es auch vermutet. Sind dort genauso eingezeichnet, wie es sich auf meiner Platine vom F411R darstellt. Im Schaltbild gilt 0,5W aber wohl nur für den F311R. Der F411RA hat dort 1W angegeben.
Dirk T. schrieb: > Der F411RA hat dort 1W angegeben. Dann halt eine 0,7A Sicherung. Edit: Ist unüblich, also 0,63 oder 0,8A.
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