Forum: Haus & Smart Home Überspannungsschutz nach Blackout


von Moriz (untertaucher)


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Elektronische Geräte bei einem Blackout vom Netz zu trennen, ist 
sicherlich eine gute Idee, damit sie beim Wiederanfahren des Netzes vor 
Überspannung geschützt sind.

Noch besser wäre es, wenn das automatisch geschieht – durch einen 
selbsthaltenden Schütz, oder was, was die Funktion erfüllt.

Gibt es sowas fertig?

: Bearbeitet durch User
von Lukas T. (tapy)


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Da das ziemlich üblich als Wiederanlaufschutz ist, wäre ein Begriff zum 
Suchen "Maschinenschalter".

Oder eben Wiederanlaufschutz.

von Heinz R. (heijz)


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Moriz schrieb:
> Elektronische Geräte bei einem Blackout vom Netz zu trennen, ist
> sicherlich eine gute Idee, damit sie beim Wiederanfahren des Netzes vor
> Überspannung geschützt sind.


warum hältst Du das für eine gute Idee?  Hast Du so oft Stromausfall? 
Sind Dir nach einem Stromausfall jemals Geräte kaputt gegangen?

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Moriz schrieb:
> Blackout

Ist der Blackout etwas neumodisches oder das Gleiche wie einer der 
vielen bisher überstandenen Stromausfälle?


mfg

von Wolf17 (wolf17)


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Ein beliebiges 2xEIN 230VAC Installationsrelais mit Taster erledigt 
mittels Selbsthalteverkabelung den Wiedereinschaltschutz.
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/installationsrelais_2xein_250v_20a_230v-26597

Wenn ein Gerät nach Netzunterbrechung nicht mehr anläuft, war das 
üblicherweise keine Netzüberspannung, sondern ein schon lange vorher 
defekter Anlaufkondensator, der mangels Neustart nur nicht bemerkt 
wurde.

Gegen Peaks helfen Varistoren, ggf mit Vorsicherung.

Besonders wertvollen Geräten spendiert man eine passende USV.

Gegen sehr seltene Netzfehlschaltungen hilft eine Netzüberwachung
20€  https://www.online-usv.de/kategorie/spannungswaechter
Profivariante:  https://www.powertechnik.com/Netzueberwachungen.html
Vielleicht auch ein Überspannungsrelais plus Selbsthalterelais:
https://www.ebay.de/itm/186987676066
https://www.ebay.de/itm/187688024896
https://www.amazon.de/dp/B084VMP4NK

von Jens B. (dasjens)


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Moriz schrieb:
 damit sie beim Wiederanfahren des Netzes vor
> Überspannung geschützt sind.

Wieviel Überspannung gibt es denn?

von Harald A. (embedded)


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Erstmal einen vernünftigen Überspannungsschutz einbauen lassen, 
entsprechende Komponenten von WAGO und Co. sind nicht besonders teuer. 
Die Blöcke im Format einer Sicherung haben eine Anzeige, ob sie noch 
intakt sind. Die Dinger können bei entsprechender Energieaufnahme 
zerstört werden, was durch eine mechanische Anzeige realisiert wird 
(gibt auch welche mit Hilfskontakt zur Meldung).
An den empfindlichen Verbrauchern kann man dann noch eine 
Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz einbauen, dann hat man eine 
effiziente mehrstufige Absicherung.

https://www.elektroland24.de/ratgeber/elektroinstallation/ueberspannungsschutz-nachruesten-alles-was-sie-dazu-wissen-muessen/

von Hans W. (hanswieland)


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Schaltnetzteile haben einen dicken Elko am Eingang, der deutlich mehr 
als die gleichgerichtete Netzspannung (325V) verträgt. Die billigsten 
sind für 400V ausgelegt, vertragen in der Praxis jedich noch etwas mehr. 
Die Elektronik dahinter ist natürlich ebenfalls mindestens für bis zu 
400V ausgelegt.

Vor den Kondensator gehört in anständigen Schaltungen ein Widerstand, 
der den Einschaltstrom begrenzt und einen wunderbaren Tiefpass bildet. 
Kurze Peaks werden dadurch gut weg gebügelt. Manchmal wird auch der 
Innenwiderstand der Schmelzsicherung dazu ausgenutzt. Sollte der Peak 
doch mal zu stark ausfallen, fließt durch den Kondensator oder den 
Avalanche Effekt des Schalttransistors ein erhöhter Strom, der die 
Sicherung auslöst. Darüber hinaus haben vernünftige Geräte und aktuelle 
Sicherungsschränke noch VDR, die erhebliche Überspannung kurz schließen.

Will sagen: Solange man nicht böswillig auf sämtliche Schutzmaßnahmen 
verzichtet, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, daß ein 
Schaltnetzteil an einer kurzen Spitze stirbt. Das ist eigentlich nur bei 
ultra-billig Kram zu erwarten.

Geräte mit Transformator, Glühlampen, Heizungen und Motoren waren eh 
schon immer unempfindlich gegen kurze Spitzen.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Moriz schrieb:
> Gibt es sowas fertig?

Es gibt so etwas für Geräte, die nach einem Stromausfall nicht wieder 
anlaufen dürfen.

Aber ich glaube nicht, dass Du damit glücklich wirst. Wenn kurz der 
Strom ausfällt, alles aus bleibt und Du bist eine oder zwei Wochen weg, 
was meinst Du was Dich für eine Überraschung im Kühlschrank und 
Gefrierschrank erwartet?

Oder bei ordentlichen zweistelligen Minusgraden und die Heizung aus 
bleibt?

von Hans W. (hanswieland)


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Von Brennenstuhl gibt es gelbe FI Schutzschalter als 
Schuko-Zwischenstecker. Die schalten bei Stromausfall ab, man muss sie 
manuell wieder einschalten. Für einzelne Steckdosen ist das eine 
einfache Option.

Ich bin nicht 100% sicher ob es dieses Modell ist, aber es sieht so aus 
wie meins: 
https://www.amazon.de/Brennenstuhl-1290660-Personenschutz-Adapter-BDI-IP54/dp/B01N9NP1CV/

von Lu (oszi45)


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Die Frage des TO Moriz scheint schon berechtigt, falls mal der Strom weg 
war. Frage ist bloß, was er sinnvoll wogegen schützen möchte. Nach 
einer totalen Abschaltung kann man  "viel Spaß" und evtl. eine böse 
Nullpunktverschiebung wegen schlechter Lastverteilung haben. Bei solchen 
Gelegenheiten sind schon Schaltnetzteile wie die Fliegen gestorben (an 
Überspannung).
Für manche Maschinen muß natürlich das ungesteuerte Wiederanlaufen 
verhindert werden. Dazu ist jedoch etwas mehr Wissen vor Ort nötig.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bei nochmaliger Betrachtung der Frage, dürfte Moritz eher so etwas wie 
eine Wiedereinschaltverzögerung benötigen. Wobei nicht alles auf einmal 
eingeschaltet wird, sondern mit unterschiedlichen Zeitverzögerungen in 
Teilabschnitten.

von Moriz (untertaucher)


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Christian S. schrieb:
>
> Ist der Blackout etwas neumodisches oder das Gleiche wie einer der
> vielen bisher überstandenen Stromausfälle?

Googel doch einfach mal "blackout 2025", dann weißt dus…

von Udo S. (urschmitt)


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Moriz schrieb:
> Googel doch einfach mal "blackout 2025", dann weißt dus…

Was ist jetzt dein Problem das einfach beim Namen zu nennen?

Dieter D. schrieb:
> Aber ich glaube nicht, dass Du damit glücklich wirst. Wenn kurz der
> Strom ausfällt, alles aus bleibt und Du bist eine oder zwei Wochen weg,
> was meinst Du was Dich für eine Überraschung im Kühlschrank und
> Gefrierschrank erwartet?
>
> Oder bei ordentlichen zweistelligen Minusgraden und die Heizung aus
> bleibt?

Ich bin ja wirklich nicht oft einer Meinung mit Dieter.
Aber hier hat er völlig recht.

Du bist für ein Wochenende weg oder für ein/zwei Wochen in Urlaub und 
wenn du heim komnmst läuft die Stinkebrühe aus Kühl und Gefrierschrank, 
nur weil mal für 2-5 Sekunden der Strom weg war.
Oder nach dem Skiurlaub sind die Wasserleitungen aufgefroren.

von Moriz (untertaucher)


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Dieter D. schrieb:
> Aber ich glaube nicht, dass Du damit glücklich wirst. Wenn kurz der
> Strom ausfällt, alles aus bleibt und Du bist eine oder zwei Wochen weg,
> was meinst Du was Dich für eine Überraschung im Kühlschrank und
> Gefrierschrank erwartet?
>
> Oder bei ordentlichen zweistelligen Minusgraden und die Heizung aus
> bleibt?

Bei mir zählen der Kühlschrank und die Tiefkühle nicht zu den 
elektronischen Geräten…

Klares Denken ist noch immer nicht jedermanns Sache.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Moriz schrieb:
> Bei mir zählen der Kühlschrank und die Tiefkühle nicht zu den
> elektronischen Geräten…

Solche haben schon lange einen elektronischen Thermostat, von einigen 
wenigen Ausnahmen abgesehen.

von Hardy F. (hflor)


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Harald A. schrieb:
> Erstmal einen vernünftigen Überspannungsschutz einbauen lassen,
> entsprechende Komponenten von WAGO und Co. …
>

Einen Überspannungsschutz von Wago habe ich noch nie gesehen, wo gibts 
Infos dazu?

von Manfred P. (pruckelfred)


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Moriz (untertaucher) schrieb:
> Bei mir zählen der Kühlschrank

Meiner ist mechanisch mit noch Kapillarthermostat.

> und die Tiefkühle

Proletensprache, bei mir heißt das Gefrierschrank oder -Truhe.

> nicht zu den elektronischen Geräten…

Mein Gefrierschrank ist schon recht alt, der hat für die 
Temperatureinstellung ein Rändelrad mit LED, die sogar blinken kann und 
kann zur Warnung piepen - das ist eindeutig elektronisch

(untertaucher) schrieb:
> Klares Denken ist noch immer nicht jedermanns Sache.

Zustimmung, tauche besser ab und nicht nur unter.

Hardy F. schrieb:
> Einen Überspannungsschutz von Wago habe ich noch nie gesehen, wo gibts
> Infos dazu?

Ich auch nicht, aber auf www.wago.com findet man solche.

von Mani W. (e-doc)


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Moriz schrieb:
> Klares Denken ist noch immer nicht jedermanns Sache.

Klare Aussagen auch nicht!

Beitrag #8033945 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Thomas M. (elo-ocho)


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Hardy F. schrieb:
> Harald A. schrieb:
>> Erstmal einen vernünftigen Überspannungsschutz einbauen lassen,
>> entsprechende Komponenten von WAGO und Co. …
>>
>
> Einen Überspannungsschutz von Wago habe ich noch nie gesehen, wo gibts
> Infos dazu?

https://www.wago.com/de/c/ueberspannungsschutz-sonderelektronik?f=%3Afacet_product_Produkttyp_7845%3AÜberspannungsschutz&sort=relevance&pageSize=20

https://www.wago.com/de/interface-electronics/ueberspannungsschutz-sonderelektronik-entdecken

https://www.mikrocontroller.net/attachment/195186/Seiten_aus_Band_4_Interface_2012.pdf

Aber ich denke nicht, dass man hiermit im Haus glücklich wird, da sollte 
es ehr was von z.B. Pröpster sein...

https://www.proepster.de/ueberspannungsschutz

von Thomas M. (elo-ocho)


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Moriz schrieb:
> Christian S. schrieb:
>>
>> Ist der Blackout etwas neumodisches oder das Gleiche wie einer der
>> vielen bisher überstandenen Stromausfälle?
>
> Googel doch einfach mal "blackout 2025", dann weißt dus…

Ist der große Blackout 2025 nicht auf 2026 verschoben?

Sollten nicht die deutschen Stromnetze bereits mit der AKW-Abschaltung 
2023 in sich zusammenbrechen? Bestimmte Menschen habe doch sogar dazu 
aufgerufen, um Mitternacht alle großen Verbraucher gleichzeitig 
einzuschalten, um das zu forcieren...

Wie dem auch sein, der TO möge mal Ross und Reiter benennen, woher er 
seine Informationen hat? Oder traut er sich nicht, Tichy, Eike, 
Gegenwind und Co. zu benennen?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Thomas M. schrieb:
> Sollten nicht die deutschen Stromnetze bereits mit der AKW-Abschaltung
> 2023 in sich zusammenbrechen?

Dafuer laufen viele andere fossile Kraftwerke in Bereitschaft mit. Das 
zahlen die Kunden auch mit.

Siemens (Siemens Energy) entwickelte und implementierte bereits erste 
netzbildende Einspeiseumrichter, die sich wie herkömmliche 
Synchrongeneratoren verhalten. Diese Technologie wird als "Grid Forming" 
(netzbildend) bezeichnet und ist essenziell für die Stabilität von 
Stromnetzen mit hohem Anteil erneuerbarer Energien.

von Hardy F. (hflor)


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Dieter D. schrieb:

> Siemens (Siemens Energy) entwickelte und implementierte bereits erste
> netzbildende Einspeiseumrichter, die sich wie herkömmliche
> Synchrongeneratoren verhalten.

Das ist meine Entwicklung! Einfach Motor mit einem Generator verbunden. 
Da habe ich das gleiche Verhalten mit der Schwungmasse wie früher ...

von Hardy F. (hflor)


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Thomas M. schrieb:
> Hardy F. schrieb:
>> Harald A. schrieb:
>>> Erstmal einen vernünftigen Überspannungsschutz einbauen lassen,
>>> entsprechende Komponenten von WAGO und Co. …
>>>
>>
>> Einen Überspannungsschutz von Wago habe ich noch nie gesehen, wo gibts
>> Infos dazu?
>
> 
https://www.wago.com/de/c/ueberspannungsschutz-sonderelektronik?f=%3Afacet_product_Produkttyp_7845%3AÜberspannungsschutz&sort=relevance&pageSize=20
>
> 
https://www.wago.com/de/interface-electronics/ueberspannungsschutz-sonderelektronik-entdecken

Interessant, aber es ging doch um Elemente für die Hausinstallation und 
nicht um Industrieschaltungen.

Beitrag #8034800 wurde vom Autor gelöscht.
von Moriz (untertaucher)


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Thomas M. schrieb:
> Ist der große Blackout 2025 nicht auf 2026 verschoben?

Für die, die aus fremden Fehlern lernen wollen:
https://www.achgut.com/artikel/die_iberische_halbinsel_im_totalen_blackout_jetzt_liegt_der_ursachenbericht_vor

Die anderen müssen sie leider wiederholen und aus Schaden klug werden… 
Und wir alle dürfen hoffen, dass denen das im Fall der Fälle auch 
gelingt.

von Moriz (untertaucher)


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Dieter D. schrieb:
> Bei nochmaliger Betrachtung der Frage, dürfte Moritz eher so etwas wie
> eine Wiedereinschaltverzögerung benötigen. Wobei nicht alles auf einmal
> eingeschaltet wird, sondern mit unterschiedlichen Zeitverzögerungen in
> Teilabschnitten.

Nein, das ist nicht mein Ziel. Ich will lediglich verhindern, dass 
Rechner nebst Peripherie, die gerade mal unbeaufsichtigt laufen, durch 
das Towuwabou auf dem Netz beim Wiederhochfahren nach einem flächigen 
Netzausfall Schaden nehmen.

Das macht der von Lukas vorgeschlagene Maschinenschalter perfekt. 
Beitrag "Re: Überspannungsschutz nach Blackout"

Heute kam das Ding aus China – für nen Appel und ein Ei… Zusammen mit 
einer 8-fach Steckerleiste mit Überspannungsschutz aber ohne Ausschalter 
ist das die perfekte Kombination.

: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Moriz schrieb:
> Für die, die aus fremden Fehlern lernen wollen:
> 
https://www.achgut.com/artikel/die_iberische_halbinsel_im_totalen_blackout_jetzt_liegt_der_ursachenbericht_vor

Man möge sich selbst ein Urteil über diese Seite bilden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Achse_des_Guten

von Thomas (mercury3)


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Moriz schrieb:
>
> Heute kam das Ding aus China – für nen Appel und ein Ei… Zusammen mit
> einer 8-fach Steckerleiste mit Überspannungsschutz aber ohne Ausschalter
> ist das die perfekte Kombination.

Und du verwendest den auch mit einem vorgeschalteten Typ 2 ÜSA? Sonst 
explodieren diese "Steckdosenleisten mit Überspannungsschutz" nämlich 
gern :-)

von Moriz (untertaucher)


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Udo S. schrieb:
> Man möge sich selbst ein Urteil über diese Seite bilden:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Achse_des_Guten

Inhaltliche Argumente hast du nicht? Aber den Mist nachplappern, den die 
Dreckschleuder Wikipedia zu gewissen, politisch belasteten Themen 
verbreitet…

Ich empfehle:
   Geschichten aus Wikihausen
   Groteske und postfaktische Inhalte aus der Wikipedia
   https://wikihausen.de/
Dort ist ausführlich dokumentiert, mit welchen Methoden die 
selbsternannten Wahrheitsgötter bei WP arbeiten…

WP ist nur in Mathematik und reinen Naturwissenschaften halbwegs 
zuverlässig.

von H. H. (hhinz)


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von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Udo S. schrieb:
> Man möge sich selbst ein Urteil über diese Seite bilden:

In ein paar Fallen, wie zum Beispiel diesem, ist Wikipedia durchaus 
voreingenommen.

Wenn die Zahl der konventionellen Kraftwerke, die die Netzspannung und 
über
Unter-/Übererregung die Blindleistungsregelung sichern zu gering wird,
wird das Netz instabil. Wenn die Lobby der Erneuerbaren das ignoriert,
sogar dagegen arbeitet (daher die Anlagen fuer die Gegenmassnahmen
fehlen) und zum Blackout kommt, sollen diese nicht Schuld sein?

von Moriz (untertaucher)


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Harald Lesch zum Thema Blackout:
https://www.zdf.de/play/dokus/terra-x-harald-lesch-102/blackout-wie-sicher-ist-unsere-stromversorgung-102

Und hier rechnet Stefan Spiegelsperger die Ideen des großen Harald Lesch 
nach:
https://www.youtube.com/watch?v=9ysiLKo2V98

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Moriz schrieb:
> Stefan Spiegelsperger

Noch so ein Querspinner.

von Moriz (untertaucher)


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H. H. schrieb:
> Noch so ein Querspinner.

Wie war das doch gleich mit den hunderten Geisterfahrern auf der 
Autobahn?

von H. H. (hhinz)


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Moriz schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Noch so ein Querspinner.
>
> Wie war das doch gleich mit den hunderten Geisterfahrern auf der
> Autobahn?

Fahr sofort ganz rechts ran an die Leitplanke!

von Bauform B. (bauformb)


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1
Dies ist kein Forum für allgemeine gesellschaftliche
2
und politische Diskussionen.
Den Titel "Überspannungsschutz nach Blackout" fand ich anfangs nur 
taktisch ungeschickt, aber scheinbar ist das böse Absicht. "Netzausfall" 
hätte besser zum technischen Teil des Problems gepasst. Wie 
wahrscheinlich ein Ausfall ist und wie viel Aufwand man treiben möchte, 
ist wieder ein anderes Thema, weil persönliches Bauchgefühl.

Eigentlich sollte ein besserer Überspannungsschutz auch gegen 
Sternpunktverschiebung schützen. Und zwar auch ohne vorherigen Ausfall. 
Wie gehen normale Überspannungsableiter damit um? Typ 1 merkt das 
garnicht und Typ 3 explodiert (wenn man Glück hat) oder brennt langsam 
ab -- oder?

von Moriz (untertaucher)


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Bauform B. schrieb:
> "Netzausfall" hätte besser zum technischen Teil des Problems gepasst.

Da liegst du falsch. Einfache lokale Netzausfälle haben kaum die Folgen, 
die ein Blackout, wie im vergangenen Jahr auf der iberischen Halbinsel, 
hat.

Es ist schon erstaunlich wie hier einige Teilnehmer des zweifellos 
technisch orientierten Forums nicht zwischen Ideologie und technischen 
Hintergründen unterscheiden können/wollen.

Es gab mal eine Zeit in D, da wurde eine "deutsche Physik" proklamiert, 
die sich zum Glück als völliger Fehlschlag erwies. Sind wir etwa schon 
wieder so weit? Wollt ihr die Kichhoffschen Gesetze novellieren?

Na dann viel Spaß dabei…

von Udo S. (urschmitt)


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Moriz schrieb:
> Wie war das doch gleich mit den hunderten Geisterfahrern auf der
> Autobahn?

Genau Moritz. Für dich sind alles Geisterfahrer
98% aller Wissenschaftler bzgl. Klimawandel.
98% der Immunologen und Ärzte bzgl. Impfen

Robert Koch, Paul Ehrlich und Behring würden sich im Grabe umdrehen wenn 
sie erleben könnten wie viele Menschen lieber Scharlatanen, kriminellen 
Ex Veganköchen oder Typen wie Trump glauben, statt Wissenschaftlern.
Und das wo es heutzutage so viel einfacher ist Bildung zu erwerben, als 
vor 120 Jahren.

Wenn es nach euch Querglaubern ginge, hätten wir heute noch die Pocken 
und die Pest, Kinderlähmung und Diphterie.

von Moriz (untertaucher)


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Udo S. schrieb:
> Genau Moritz. Für dich sind alles Geisterfahrer
> 98% aller Wissenschaftler bzgl. Klimawandel.
> 98% der Immunologen und Ärzte bzgl. Impfen

Das 98%-Argument ist nun wirklich das unwissenschftlichste und 
dämlichste, was auf dem Sektor unterwegs ist.

Wenn es richtig wäre, dann wäre die Erde noch eine Scheibe und Sonne und 
Gestirne dreht sich darum…

Die Wahrheit wird in Wissenschaft und Technik nicht per Abstimmung 
herausgefunden.

Du musst dich entscheiden, ob du die Dinge selbst verstehen und 
nachprüfen willst, oder nur vorgekautes nachplappern.

Merke: Der Konsens der Wissenschaft ist der Dissens.

von H. H. (hhinz)


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Moriz schrieb:
> Du musst dich entscheiden, ob du die Dinge selbst verstehen und
> nachprüfen willst, oder nur vorgekautes nachplappern.

Und du plapperst phantasiertes nach.

von Moriz (untertaucher)


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H. H. schrieb:
> Und du plapperst phantasiertes nach.

Ach, ich habe eine solide Physik-Ausbildung und kann solche Dinge 
durchaus durchschauen und die Argumente der verschiedenen Seiten 
beurteilen.

Spiegelsperger mag etwas reißerisch daher kommen, aber das sind 
Stilfragen, die jeder für sich selbst entscheiden muss. Zweifellos Recht 
hat er mit seiner Einschätzung des dünnen Leschbretts i.S. 
Batteriespeicher – rechnen kann er und von Elektrizität versteht er ohne 
Zweifel eine ganze Menge.

Was bei den "Kritikern" hier auffällt: sie meiden das inhaltliche 
Argument, wie der Teufel das Weihwasser und sind sogar bereit, alles 
über Bord zu werfen, was sie mal an Ideologieinkompatiblem gelernt 
haben.

von H. H. (hhinz)


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Moriz schrieb:
> eine solide Physik-Ausbildung

Kosmos Physikkasten...

von Moriz (untertaucher)


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H. H. schrieb:
> Kosmos Physikkasten...

Was bei den "Kritikern" hier auffällt: sie meiden das inhaltliche
Argument, wie der Teufel das Weihwasser und sind sogar bereit, alles
über Bord zu werfen, was sie mal an Ideologieinkompatiblem gelernt
haben.

von Udo S. (urschmitt)


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Moriz schrieb:
> Du musst dich entscheiden, ob du die Dinge selbst verstehen und
> nachprüfen willst

Dann mach doch mal. Komm mal raus aus deiner Blase.

Moriz schrieb:
> Merke: Der Konsens der Wissenschaft ist der Dissens.

Schön "nachgeplappert". Es geht aber eher um Wissenschaft versus 
(Quer)glauber. Denn wissenschaftlich ist keine einzige These von denen.

Moriz schrieb:
> Wenn es richtig wäre, dann wäre die Erde noch eine Scheibe und Sonne und
> Gestirne dreht sich darum…

Genau umgekehrt wirds richtig. Kepler und Galilei als Wissenschaftler 
wurden angefeindet weil die Gläubigen  das heliozentrische Weltbild 
verteufelt haben.

So wie die Querglauber die (Klima)wissenschafter und die Ärzte 
anfeinden.

Man sieht deutlich wie du in Trumpscher Manier Tatsachen verdrehst. 
Diskussion ist praktisch unmöglich.

von H. H. (hhinz)


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Moriz schrieb:
> Was bei den "Kritikern" hier auffällt: sie meiden das inhaltliche
> Argument, wie der Teufel das Weihwasser und sind sogar bereit, alles
> über Bord zu werfen, was sie mal an Ideologieinkompatiblem gelernt
> haben.

Dieses Narrativ ist bekannt.

von Moriz (untertaucher)


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Udo S. schrieb:
> Schön "nachgeplappert". Es geht aber eher um Wissenschaft versus
> (Quer)glauber. Denn wissenschaftlich ist keine einzige These von denen.

Belege das bitte.

von Moriz (untertaucher)


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H. H. schrieb:
> Moriz schrieb:
>> Was bei den "Kritikern" hier auffällt: sie meiden das inhaltliche
>> Argument, wie der Teufel das Weihwasser und sind sogar bereit, alles
>> über Bord zu werfen, was sie mal an Ideologieinkompatiblem gelernt
>> haben.
>
> Dieses Narrativ ist bekannt.

Einen plumperen Ablenkversuch hast du nicht gefunden?

von H. H. (hhinz)


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Moriz schrieb:
> Einen plumperen Ablenkversuch hast du nicht gefunden?

War ja keiner.

von Moriz (untertaucher)


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Udo S. schrieb:
> Moriz schrieb:
>> Wenn es richtig wäre, dann wäre die Erde noch eine Scheibe und Sonne und
>> Gestirne dreht sich darum…
>
> Genau umgekehrt wirds richtig. Kepler und Galilei als Wissenschaftler
> wurden angefeindet weil die Gläubigen  das heliozentrische Weltbild
> verteufelt haben.

Mir scheint, du verwechselst hier ein bisschen was.

Das geozentrische Weltbild wurde damals von mehr als 98% der 
Wissenschaftler – allen voran den Theologen – geglaubt. Giordano Bruno 
wurde von denen sogar auf dem Scheiterhaufen verbrannt, weil sie keine 
Argumente gegen das heliozentrische Weltbild hatten.

> Man sieht deutlich wie du in Trumpscher Manier Tatsachen verdrehst.
> Diskussion ist praktisch unmöglich.

Ich warte immer noch auf Argumente, über die man diskutieren kann…

von Moriz (untertaucher)


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H. H. schrieb:
> Moriz schrieb:
>> Einen plumperen Ablenkversuch hast du nicht gefunden?
>
> War ja keiner.

Ich hoffe, du glaubst diesen Unsinn am Ende nicht noch selbst…

von H. H. (hhinz)


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Moriz schrieb:
> Ich hoffe, du glaubst diesen Unsinn am Ende nicht noch selbst…

Kein Sorge, ich bin ja kein Querspinner.

von Udo S. (urschmitt)


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Moriz schrieb:
> Mir scheint, du verwechselst hier ein bisschen was.

Klar, ich bin einer der 100 Geisterfahrer die dir entgegen kommen :-)

von Moriz (untertaucher)


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H. H. schrieb:
> Moriz schrieb:
>> Ich hoffe, du glaubst diesen Unsinn am Ende nicht noch selbst…
>
> Kein Sorge, ich bin ja kein Querspinner.

Ist das ein Geständnis, das du vorhin gelogen hast?

von Moriz (untertaucher)


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Udo S. schrieb:
> Moriz schrieb:
>> Mir scheint, du verwechselst hier ein bisschen was.
>
> Klar, ich bin einer der 100 Geisterfahrer die dir entgegen kommen :-)

Ich warte immer noch auf Argumente, über die man diskutieren kann…

von H. H. (hhinz)


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Moriz schrieb:
> Ist das ein Geständnis, das du vorhin gelogen hast?

Du bist aber schon in psychiatrischer Behandlung?

von Moriz (untertaucher)


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H. H. schrieb:
> Moriz schrieb:
>> Ist das ein Geständnis, das du vorhin gelogen hast?
>
> Du bist aber schon in psychiatrischer Behandlung?

Ich warte immer noch auf Argumente, über die man diskutieren kann…

von Thomas (mercury3)


Angehängte Dateien:

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Bauform B. schrieb:
>
> Eigentlich sollte ein besserer Überspannungsschutz auch gegen
> Sternpunktverschiebung schützen. Und zwar auch ohne vorherigen Ausfall.
> Wie gehen normale Überspannungsableiter damit um? Typ 1 merkt das
> garnicht und Typ 3 explodiert (wenn man Glück hat) oder brennt langsam
> ab -- oder?

Leider nicht! Die Ansprechspannungen für den Überspannungsschutz liegen 
viel höher. Hier ein typischer DEHN für 275Volt Nennspannung, 
Schutzpegel 1,5kV oder 1kV nach dem vollen Ansprechen und schon 5kA 
Stromfluß (Kennlinie beachten)

Dazu muß man aber erklären daß jedes Endgerät (mit "echtem" CE) auch 
1,5kV für diese Zeit aushalten muß. Es geht dabei um die Aufteilung der 
Energie die dabei zum größten Teil in dem Typ 2 verbraten wird. Damit 
hat das Endgerät mit dem winzigen Scheibenvaristor eine 
Überlebenschance. Man achte auch auf die Entfernungsangabe zwischen Typ 
2 und Typ 3 :-)

Durch die ebenso winzigen Varistoren in den einschlägigen 
Steckdosenleisten wird das Schutzniveau nur geringfügig besser (es 
teilen sich halt zwei kleine Varistoren die Restenergie).

Ist aber kein Typ 2 vorgeschaltet, kann der kleine Typ 3, egal ob im 
Gerät oder in der Leiste nicht überleben. Hängt alles vom Leitungsnetz 
und Form/Höhe des Impulses ab.

: Bearbeitet durch User
von Moriz (untertaucher)


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Interessant: auf Fragen nach Argumenten, über die man diskutieren kann, 
erhält man als Antwort nur Negativ-Votings. Ihr unterscheidet euch also 
nicht grundsätzlich vom Mainstream von 1600, als Giordano Bruno 
verbrannt wurde.

Dass einige gerne weiter gingen, kann man aus solchen Antworten 
schließen:

H. H. schrieb:
> Moriz schrieb:
>> Ist das ein Geständnis, das du vorhin gelogen hast?
>
> Du bist aber schon in psychiatrischer Behandlung?

Schämt euch.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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H. H. schrieb:
> Kosmos Physikkasten...

Viele Firmen wären froh, wenn deutlich mehr Mitarbeiter wenigstens diese 
Kenntnisse als Basis für die weitere Ausbildung mitbrächten. Darst Dich 
von der Realität geschlagen fühlen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Thomas schrieb:
> Leider nicht! Die Ansprechspannungen für den Überspannungsschutz liegen
> viel höher.

Leider ist das so, wenn man die Kennlinien anschaut. Aus diesem Grunde 
gibt es auch die Prüfspannungen von 2kV bis 4kV für Spikes bei Geräten. 
Solche Spitzen sollen diese Überspannungsfilter abschwächen. Die Krux 
ist, wenn die Filter früher ansprechen würden, bestünde zu häufig die 
Gefahr, dass diese thermisch und elektrisch durchgehen. Das will auch 
niemand so gerne haben.

Es gibt natürlich auch Überspannungsfilter, die zusätzliche aktive 
Hilfsschaltungen integriert haben und somit früher und schärfer 
auslösen. Diese sitzen hinter den Überspannungsfiltern Typ 1, 2 und 3., 
aber den Preis wird der TO kaum bezahlen wollen.

von Moriz (untertaucher)


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von Le X. (lex_91)


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Der Chiemgau-Typ, zu geil.

von Moriz (untertaucher)


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Le X. schrieb:
> Der Chiemgau-Typ, zu geil.

Um Stilfragen geht es hier ja nicht, sondern ausschließlich um die 
Technik und von der versteht er definitiv eine ganze Menge.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Auch wenn es den meisten hier nicht gefällt, der Mensch von Outdoor 
Chiemgau hat den Bericht richtig ausgewertet. Wobei ich mir im Thread 
auch nicht ganz sicher bin, ob der Zusammenhang von den Meisten 
verstanden wurde.

Übrigens die Homogenität der Zeitkonstanten der WR tauchen hier sogar 
auch auf.

Wenn die Zahl der konventionellen Kraftwerke zur Netzstabilisierung zu 
gering wird, wird das Netz instabil. Wer die Anlagen für die 
Gegenmaßnahmen aber als Verschwörung der großen Energielobbys 
brandmarkt, muss mit den Folgen leben.

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