Forum: Platinen JLCPCB :Wie ist das bei denen mit DUKOS?


von Herbert Z. (herbertz)


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Hallo zusammen!
Ich bin gerade am rätseln wie groß Bohrungen bei der Herstellung werden 
wenn ich zb. im Layout Programm 1mm angegeben habe. Hat die Bohrung 
fertig durchkontaktiert 1mm oder hätte ich ein "Aufmaß" der Bohrung für 
die Durchkontaktierung kalkulieren müssen?  Ehrlich gesagt bin ich davon 
ausgegangen dass meine Angabe für die Bohrung nach der Fertigung ein 
Fertigmaß ist inklusive Durchkontaktierung. Täusche ich mich da?
mfG und Danke schon mal...

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Dein Bohrungsdurchmesser wird zum Bohren verwendet. Die Schichtdicke vom 
Plating (so 18...25µm vermutlich) wirst du vom Radius des fertigen Vias 
noch abziehen müssen.

Ansonsten frag bei JLC nach. Die sind sehr auskunftsfreudig.

: Bearbeitet durch User
von Frank K. (fchk)


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An dieser Stelle ist es im Allgemeinen wichtig zu wissen, ob es ein Via 
oder ein Pad ist.
Bei einem Pad ist das spezifizierte Maß der Enddurchmesser des Lochs 
nach der Galvanisierung, d.h. die Bohrung muss ein klein wenig größer 
ausgeführt werden. Grund: Du willst da ja was durchstecken, also muss 
genug Platz dafür sein.
Bei einem Via ist das nicht notwendig. Da wird nichts durchgesteckt, und 
der Restring soll ja auch minimal klein sein können, um das Routing zu 
vereinfachen oder in dichten Layouts zu ermöglichen. Also wird der 
spezifizierte Durchmesser gebohrt, und der Enddurchmesser ist durch die 
Galvanisierung nachher kleiner.

Problem jetzt: Aus dem reinen originalen Gerber-Output kann man nicht 
sehen, ob das jetzt Via oder Pad ist. Gerber ist ja einfach nur 
Grafikdaten, der Fotoplotter weiß nicht, was er da belichtet. Gerber X2 
fügt Metadaten in Kommentarzeilen ein, mit denen der Fertiger das 
auseinanderhalten kann. ODB++ macht das eh ganz anderes und packt auch 
noch Netzlisten und BOM mit rein. Oft gibts auch Layer namend Top/Bottom 
Pad Master, wo nur die Pads drauf sind. Andere Fertiger trennen das nach 
Bohrdurchmesser: alles kleiner 0.45mm (oder so) ist ein Via, alles 
größere ist ein Pad. 1mm Vias sind schon fett.

Also frag Deinen Fertiger. Wenn der Gerber X2 oder ODB++ kann, dann 
gib's ihm als Gerber X2 oder ODB++, weil die Metadaten ihm helfen können 
- nicht nur bei der Unterscheidung Via/Pads, sondern auch bei 
elektrischen Tests etc. Auch das sollte er Dir sagen. Von Uralt-Gerber, 
wo Du noch Blendentabellen mitliefern musst, solltest Du Abstand nehmen. 
Das ist sowas von 80'er, das macht niemand mehr.

fchk

: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Sebastian R. schrieb:
> Dein Bohrungsdurchmesser wird zum Bohren verwendet. Die Schichtdicke vom
> Plating (so 18...25µm vermutlich) wirst du vom Radius des fertigen Vias
> noch abziehen müssen.

Ich dachte immer ,dass ich Fertigmaße angebe. Wäre auch logisch, weil 
nur der Fertiger weiß wie dick seine Schicht ist. Das könnte man beim 
bohren schon berücksichtigen ...automatisch.
Ich brauche für gedrehte IC-Sockel den ich komplett für Transistoren in 
die Platine versenken und verlöten will exakt 1,35mm. Wenn das Loch 
jetzt zu klein ausfällt müsste ich es aufbohren wobei die Schicht dann 
weg ist. VHM Bohrer dazu habe ich.
Schaun mer mal... man lernt nicht aus. Ich habe noch nie nachgemessen, 
denn für THT gebe ich immer 0,6mm an und wenn es mal was größeres ist 
messe ich nach, damit es keine Überraschung gibt.

von Herbert Z. (herbertz)


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Frank K. schrieb:
> An dieser Stelle ist es im Allgemeinen wichtig zu wissen, ob es ein Via
> oder ein Pad ist.

Es sind Pads welche durchkontaktiert werden. Das Teil was da rein soll 
hat mit dem Mikrometer vermessen 1,35mm. Dieses Maß habe ich angegeben. 
Naja, in zwei Tagen habe ich die Platinen auf dem Tisch, dann schaun mer 
mal...

von Frank K. (fchk)


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Herbert Z. schrieb:

> Ich brauche für gedrehte IC-Sockel den ich komplett für Transistoren in
> die Platine versenken und verlöten will exakt 1,35mm.

Dann frag mal nach, ob der passende Bohrer auch im Bestand ist. Ich 
würde erwarten, dass Bohrer in 0.1mm Inkrementen da sind, aber 0.05mm 
Schritte ... frag nach. Ansonsten nehmen die den nächstgrößeren Bohrer 
aus dem Vorrat.
Bei THT braucht man diese Genauigkeit normalerweise nicht. Da muss das 
Loch eh immer einige 0.1mm größer sein, damit das Zinn da durch steigen 
kann.

fchk

von Christian M. (christian_m280)


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Herbert Z. schrieb:
> Es sind Pads welche durchkontaktiert werden.

Hä, die bekommst Du doch schon durchkontaktiert!

Herbert Z. schrieb:
> mit dem Mikrometer vermessen 1,35mm. Dieses Maß habe ich angegeben.

Hä^2, da macht man doch ein bisschen grösser, damit auch Zinn 
drumfliessen kann!

Gruss Chregu

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Herbert Z. schrieb:
> Das Teil was da rein soll
> hat mit dem Mikrometer vermessen 1,35mm. Dieses Maß habe ich angegeben.

Viel Spaß beim Reinwürgen des Sockels und beim Verbiegen deiner Pins und 
evtl. beim Zerstören deiner Pads. Man macht die Löcher normalerweise 
immer ein gutes Stück (so 2 bis 3 Zehntel mindestens würde ich 
schätzen?) größer, damit die komplette Durchkontaktierungshülse beim 
Lötprozess mit Zinn ausgefüllt wird. Das sorgt für mechanische 
Stabilität und für guten elektrischen Kontakt.

Herbert Z. schrieb:
> in zwei Tagen habe ich die Platinen auf dem Tisch

Fragt man so etwas nicht, bevor man es verkackt?

von Manfred P. (pruckelfred)


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Sebastian R. schrieb:
> Man macht die Löcher normalerweise
> immer ein gutes Stück (so 2 bis 3 Zehntel mindestens würde ich
> schätzen?) größer, damit die komplette Durchkontaktierungshülse beim
> Lötprozess mit Zinn ausgefüllt wird. Das sorgt für mechanische
> Stabilität und für guten elektrischen Kontakt.

Das hatten Kollegen mal bestens gekonnt, da kamen beim Kunden Geräte an, 
wo auf dem Versandweg Elkos herausgefallen waren. Das war nicht das 
einzige, deren eigentlich guten Geräte waren dilettantisch konstruiert.

Es ist beides doof, zu groß funktioniert auf der Lötmaschine auch nicht. 
Bei Handlötung ist zu groß gut beherrschbar. Zu eng, Herbert wird wohl 
aufbohren und beidseitig löten müssen.

Sebastian R. schrieb:
> Fragt man so etwas nicht, bevor man es verkackt?

Man schon, Herbert nicht.

von Andreas M. (amesser)


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Sebastian R. schrieb:
> Dein Bohrungsdurchmesser wird zum Bohren verwendet. Die Schichtdicke vom
> Plating (so 18...25µm vermutlich) wirst du vom Radius des fertigen Vias
> noch abziehen müssen.

Das hab ich noch nie so gehört. Die Bohrlochdurchmesser im Layout-Editor 
und den daraus erzeugten Gerber / Excellon Dateien sind End-Durchmesser. 
Es ist die Aufgabe des Fertigers zu wissen wie viel da aufgekupfert wird 
und um wieviel die Bohrdurchmesser entsprechend vergrößert werden 
müssen. Das ist auch der übliche Prozess bei jlcpcb, siehe 
https://forum.kicad.info/t/gerbers-drill-compensation-for-jlc-pcb/61229

Für jlcpcb gilt danach:
- NPTH +50µm
- PTH +150µm
- Leiterzüge + 15µm Breite

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Andreas M. schrieb:
> Das hab ich noch nie so gehört.

Danke für die Korrektur. Da habe ich wohl falsch herum gedacht.

von Herbert Z. (herbertz)


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Frank K. schrieb:
> An dieser Stelle ist es im Allgemeinen wichtig zu wissen, ob es ein Via
> oder ein Pad ist.

Den Unterschied macht Sprint Layout nicht.

Frank K. schrieb:
> Bei THT braucht man diese Genauigkeit normalerweise nicht. Da muss das
> Loch eh immer einige 0.1mm größer sein, damit das Zinn da durch steigen
> kann.

Muss es normalerweise nicht den dafür ist der Draht drinnen der oben und 
unten verlötet wird.

Christian M. schrieb:
> Hä^2, da macht man doch ein bisschen grösser, damit auch Zinn
> drumfliessen ka

Siehe oben.

Sebastian R. schrieb:
> Viel Spaß beim Reinwürgen des Sockels und beim Verbiegen deiner Pins und
> evtl. beim Zerstören deiner Pads. Man macht die Löcher normalerweise
> immer ein gutes Stück (so 2 bis 3 Zehntel mindestens würde ich
> schätzen?) größer, damit die komplette Durchkontaktierungshülse beim
> Lötprozess mit Zinn ausgefüllt wird
Da wird nichts gewürgt, die Metaller sagen dazu Presspassung. Neben 
einem 1,35mm VHM Bohrer hätte ich auch noch 1,4mm.

Andreas M. schrieb:
> Das hab ich noch nie so gehört. Die Bohrlochdurchmesser im Layout-Editor
> und den daraus erzeugten Gerber / Excellon Dateien sind End-Durchmesser.
> Es ist die Aufgabe des Fertigers zu wissen wie viel da aufgekupfert wird
> und um wieviel die Bohrdurchmesser entsprechend vergrößert werden
> müssen. Das ist auch der übliche Prozess bei jlcpcb, siehe

Das klingt vernünftig. Danke !

Sebastian R. schrieb:
> Herbert Z. schrieb:
>> in zwei Tagen habe ich die Platinen auf dem Tisch
>
> Fragt man so etwas nicht, bevor man es verkackt?

Übe mal deine Antworten mit KI.

Manfred P. schrieb:
> Sebastian R. schrieb:
>> Fragt man so etwas nicht, bevor man es verkackt?
>
> Man schon, Herbert nicht.

Würde dir auch nicht schaden, mal Antworten mit KI zu üben.

Danke all denen die höflich und sachlich geblieben sind!
Herbert

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Herbert Z. schrieb:
> die Metaller sagen dazu Presspassung.

Und Elektroniker sagen dazu Murks.

> Nebeneinem 1,35mm VHM Bohrer hätte ich auch noch 1,4mm.

Also schön das Plating rausbohren und sich dann wundern, warum es nicht 
funktioniert.

Herbert Z. schrieb:
> Übe mal deine Antworten mit KI.

Wenn dir die langjährigen Erfahrungswerte und technischen Hintergründe 
in diesem Forum nicht passen, dann darfst du dich gerne mit einem 
halluzinierenden Zufallsgenerator austauschen. Wenn du keine echten 
Antworten sondern Zustimmung möchtest, wäre das was für dich.

von Nick (b620ys)


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Herbert Z. schrieb:
> Da wird nichts gewürgt, die Metaller sagen dazu Presspassung. Neben
> einem 1,35mm VHM Bohrer hätte ich auch noch 1,4mm.

JLCPCB bietet "press-fit", sicherlich gegen Aufpreis, an:
https://jlcpcb.com/help/answers/detail/683-Press%20Fit%20Holes%20and%20File%20Upload
Wobei +- 0.05 mm jetzt "nicht wirklich" eng toleriert ist und das 
komplette Spektrum von Würgepassung bis Wurfpassung ist. Bei Drm 1,4 mm 
ist der Toleranzbereich für H7 +0.01 -0.00 mm. Du liegst also mit der 
0.05 mm Stufung komplett und aussichtslos daneben.
Bei press-fit im Anwendungsfall Platinen geht aber auch das Eckige ins 
Runde und nutzt die Verformbarkeit aus.

Die Lösung wäre, gerändelte Präzisionssockelpins zu finden. Oder den 
Rändel selbst (z.B. mit einer Feile) draufzu ... äh ... draufzuwürgen.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


Angehängte Dateien:

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Nick schrieb:
> Bei press-fit im Anwendungsfall Platinen geht aber auch das Eckige ins
> Runde und nutzt die Verformbarkeit aus.

Es gäbe vermutlich die Sockel sogar als Press-Fit, aber auch das braucht 
etwas mehr Planung als "Ich bestell einfach mal und bohre notfalls die 
Durchkontaktierung raus"

von Nick (b620ys)


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Sebastian R. schrieb:
> Es gäbe vermutlich die Sockel sogar als Press-Fit,

Ah gut! Hab ich nicht danach gesucht.
Da sieht man aber auch deutlich, dass sich der Pin bei Einpressen 
verformt.

Die Lösung ist das aber leider nicht, da der TO bündig mit der Platine 
abschließen will.

von Harald K. (kirnbichler)


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Herbert Z. schrieb:
> Muss es normalerweise nicht den dafür ist der Draht drinnen der oben und
> unten verlötet wird.

Du scheinst den Sinn einer Durchkontaktierung nicht verstanden zu haben. 
Bedrahtete Bauelemente in durchkontaktierten Platinen werden nur 
einseitig gelötet.

Wenn Du meinst, eh' von beiden Seiten löten zu wollen, brauchst Du keine 
durchkontaktierten Platinen. Kann man machen, so habens die 
Hobbyplatinenätzer ja auch immer schon gemacht.

Ist halt nur komplett sinnlos.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Nick schrieb:
> Die Lösung ist das aber leider nicht, da der TO bündig mit der Platine
> abschließen will.

Ach, der TO kriegt das schon hin. Der ist immerhin Metaller, hat ein 
paar Bohrer und viel mehr Erfahrung und Ahnung als der Rest des Forums 
zusammen :D

von Nick (b620ys)


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Sebastian R. schrieb:
> Der ist immerhin Metaller,

Wenn er wirklich Metaller wäre, dann würde er das Thema Toleranzen 
längst verinnerlicht haben und von Anfang an berücksichtigt haben.

Möglicherweise aber fühlt er sich als Metaller.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Neben der Metallisierung beim Durchkontaktieren kommt auch noch hinzu, 
dass die Oberflächenbeschaffenheit erheblichen Einfluss auf die 
Enddurchmesser von Bohrlöchern haben kann. ENIG oder organische 
Beschichtungen sind da harmlos, aber bei HAL bzw. HASL dringt je nach 
Prozess mehr oder weniger viel Zinn in die Bohrlöcher ein. Anschließend 
werden die Löcher zwar mit heißer Druckluft wieder freigblasen, aber es 
können trotzdem noch Rückstände in einigen Löchern vorhanden sein. Daher 
sichert kein Hersteller bei der Heißluftverzinnung zu, dass sich 
anschließend Einpresskontakte verarbeiten lassen.

Bei JLCPCB gibt es im "Advances PCB/PCBA"-Prozess die Möglichkeit, 
"Press-Fit Hole" auszuwählen. Dann wird die Einhaltung der 
Bohrlochenddurchmesser sichergestellt. Auch bei anderen Herstellern kann 
man angeben, welche THT-Pads für Einpresskontakte bestimmt sind und 
daher eng tolerierte Enddurchmesser aufweisen müssen.

Auf jeden Fall bedeutet "Press-Fit Hole" die Auswahl einer 
ENIG-Oberfläche (bei JLCPCB).

Wer ohne Not die Pad-Bohrlöcher unnötig klein macht, bekommt ja eh 
Probleme mit der Bestückung, weil ein Bauteil leicht hängenbleiben kann 
oder ein Pin verbiegt.

Und ich vermute mal, dass sich Herbert natürlich um diese Thematik keine 
Gedanken gemacht und HASL bestellt hat. Dann ist das Aufbohren bzw. das 
Erwärmen der Pins/Pads beim Hineinstecken der Bauelemente schon 
sichergestellt. Der Vorteil besteht darin, dass man sich anschließend 
darin bestätigt fühlen kann, dass industriell gefertigte und 
durchkontaktierte Leiterplatten eh nichts taugen und nur die seit 
dreißig Jahren völlig überholte Bastlermethode das einzig Wahre ist.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Harald K. schrieb:
> Bedrahtete Bauelemente in durchkontaktierten Platinen werden nur
> einseitig gelötet.

Außer bei Hochstrombaugruppen mit auf der abgewandten Seite befindlichen 
Dickkupferleiterbahnen, und das auch nur bei Nacharbeit, um IPC-A-610 
Klasse 3 einzuhalten.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Herbert Z.

Herbert Z. schrieb:

>> An dieser Stelle ist es im Allgemeinen wichtig zu wissen, ob es ein Via
>> oder ein Pad ist.
>
> Den Unterschied macht Sprint Layout nicht.
>

Das ist schade, da bei der weiteren CAD-Bearbeidung diese Unterscheidung 
oft wichtig wird.


>> Das hab ich noch nie so gehört. Die Bohrlochdurchmesser im Layout-Editor
>> und den daraus erzeugten Gerber / Excellon Dateien sind End-Durchmesser.
>> Es ist die Aufgabe des Fertigers zu wissen wie viel da aufgekupfert wird
>> und um wieviel die Bohrdurchmesser entsprechend vergrößert werden
>> müssen. Das ist auch der übliche Prozess bei jlcpcb, siehe
>
> Das klingt vernünftig. Danke !
>

Bei den ganzen Angaben nicht vergessen, das bei der Kupferauflage und 
daraus resultierend bei dem Aufkupfern der Bohrlöcher horror Toleranzen 
bestehen.

Und diese Toleranzen machen, dass

> Da wird nichts gewürgt, die Metaller sagen dazu Presspassung. Neben
> einem 1,35mm VHM Bohrer hätte ich auch noch 1,4mm.
>

eine problematische Annahme ist. Presspassung wäre ok für ein in das 
Platinenmaterial gebohrtes loch, das NICHT verkupert ist.

Ok, es ist "Plastik", da ist u.U. mehr elastische bzw. plastische 
Verformung möglich als bei Metall (aber es gibt hochelastische bzw. 
duktile Metalle), zumindest mit meistens etwas weniger Kraft.
Natürlich gibt es die "Einpresstechnik", aber das sind ja im allgemeinen 
auch Bauteile mit entweder im Querschnitt elastisch federnden Pinnen 
oder mit prismatisch pyramidenförmigen Pinnen, die dann an den Kanten 
das Substratmaterial verdrängen/verformen.

>> Bei THT braucht man diese Genauigkeit normalerweise nicht. Da muss das
>> Loch eh immer einige 0.1mm größer sein, damit das Zinn da durch steigen
>> kann.
>
> Muss es normalerweise nicht den dafür ist der Draht drinnen der oben und
> unten verlötet wird.

Dann kannst Du Dir bei einfachen Durchkontaktierungen auch die 
Kupferhülse sparen, und bei Bauteilpins als Durchkontaktierung bekommst 
Du oft ein Problem, weil du direkt unter dem Bauteil schlecht am Pin 
löten kannst. z.B. Kastenförmige Folienkondensatoren oder Relais.
Du musst darum irgendwie das Bauteil auf Abstand zur Platine bringen, 
was oft aus EMV und aus mechanischen Gründen ungünstig ist, und Du 
brennst Dir beim Löten schnell mal die Unterseite des Bauteiles lokal 
an.

So bin ich auch mal auf die Nase gefallen, vor unzähligen Wintern. ;O)

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Sebastian R. schrieb:
> Und Elektroniker sagen dazu Murks.

Ich kenne Elektroniker , die können nicht mal gescheit löten.

Sebastian R. schrieb:
> Also schön das Plating rausbohren und sich dann wundern, warum es nicht
> funktioniert.

Ahm...erkläre mal...

Sebastian R. schrieb:
> Wenn dir die langjährigen Erfahrungswerte und technischen Hintergründe
> in diesem Forum nicht passen, dann darfst du dich gerne mit einem
> halluzinierenden Zufallsgenerator austauschen. Wenn du keine echten
> Antworten sondern Zustimmung möchtest, wäre das was für dich.

Wenn man KI präzise befragt ,bekommt man auch präzise richtige Antworten 
und das ohne Stallstiefel, höflich und sehr angebehm.

Nick schrieb:
> Die Lösung ist das aber leider nicht, da der TO bündig mit der Platine
> abschließen will.

Richtig, meine sind rund und hätten auch einen Pin 0,5mm zum anlöten.
Zweite Option wäre diesen Pin auch zu benutzen. Eine kleine Einlöthilfe 
stellt sicher, dass der dünne Pin mittig in der großen Bohrung gelötet 
wird.

Harald K. schrieb:
> Du scheinst den Sinn einer Durchkontaktierung nicht verstanden zu haben.

Geh weida...

Harald K. schrieb:
> Bedrahtete Bauelemente in durchkontaktierten Platinen werden nur
> einseitig gelötet.

Wenn es top aussehen soll beidseitig. Mir ist die Arbeit, die mir Spass 
macht nicht zuviel.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Andreas S. schrieb:

>> Bedrahtete Bauelemente in durchkontaktierten Platinen werden nur
>> einseitig gelötet.
>
> Außer bei Hochstrombaugruppen mit auf der abgewandten Seite befindlichen
> Dickkupferleiterbahnen, und das auch nur bei Nacharbeit, um IPC-A-610
> Klasse 3 einzuhalten.

Sogar Platinen mit Mischbestückung THT/SMD. THT wird von oben durch das 
Loch gesteckt, und SMD von unten mit Kleber fixiert. Gelötet wird mit 
einer Welle von unten. Und bei Reparaturen hast Du ein Problem, weil Du 
die SMD Bauteile nur schwer herrunterlöten kannst, weil sie sind ja 
immer noch zusätzlich verklebt. Du musst sie nach Aufschmelzen des Lotes 
noch losbrechen, und wenn Du das nicht richtig abgeschätzt hast mit dem 
Aufschmelzen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du Dir dabei Pads 
abreisst, recht groß.

Es gibt die Möglichkeit, den Kleber mit Lösungsmitteln aufzulösen. Aber 
das kannst Du im Feld nur schlecht, und ist auch sonst sehr 
Arbeitsintensiv und kompliziert.


Ich hatte mal was Energietechnisches gemacht, was sehr kompakt sein 
sollte. Das hatte Mischbestückung THT/SMD von beiden Seiten und war nur 
noch manuell zu Löten. War sehr kompakt, aber nicht mehr rationell in 
der Serie zu fertigen. Schade. Hat sonst gut funktioniert.


Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Nick (b620ys)


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Herbert Z. schrieb:
> Richtig, meine sind rund und hätten auch einen Pin 0,5mm zum anlöten.
> Zweite Option wäre diesen Pin auch zu benutzen. Eine kleine Einlöthilfe
> stellt sicher, dass der dünne Pin mittig in der großen Bohrung gelötet
> wird.

Der Teil mit dem Drm 1,4 ist aber sicherlich länger als die Platine dick 
ist. Dein Konstrukt steht also auch mit abgeknipsten Lötpin auf der 
Lötseite über (was egal sein mag).
Das würde also ein Luftlötung an dem Lötpin werden.

Herbert Z. schrieb:
> Wenn es top aussehen soll beidseitig.

Wenn man ordentlich einseitig lötet, zieht es das Lot auch auf die 
Bestückungsseite (wenn durchkontaktiert).

von Herbert Z. (herbertz)


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Sebastian R. schrieb:
> Ach, der TO kriegt das schon hin. Der ist immerhin Metaller, hat ein
> paar Bohrer und viel mehr Erfahrung und Ahnung als der Rest des Forums
> zusammen :D

;-)

Nick schrieb:
> Wenn er wirklich Metaller wäre, dann würde er das Thema Toleranzen
> längst verinnerlicht haben und von Anfang an berücksichtigt haben.
>
> Möglicherweise aber fühlt er sich als Metaller.
;-)
Pa: Meine auf dem Küchentisch gebaute Modellbau-Kreissäge...ohne viele 
Maschinen in der Firma sondern nur Ständerbohrmaschine, passendes 
Werkzeug und Liebe und alternative Einfälle...gute. Platinen fertige 
sind auf dem gleichen Level.

von Nick (b620ys)


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Herbert Z. schrieb:
> Wenn man KI präzise befragt ,bekommt man auch präzise richtige Antworten
> und das ohne Stallstiefel, höflich und sehr angebehm.

Mir scheint, dass es besser wäre, wenn du nur noch die KI befragst. Dann 
musst du dir den "Schmarrn" der Leute hier nicht mehr anhören.

"Schmarrn" in Anführungszeichen, weil hier wirklich fundierte Argumente 
gebracht werden und der TO an einer "gewissen" Erklärungsresistenz 
leidet.

von Norbert (der_norbert)


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Herbert Z. schrieb:
> Wenn man KI präzise befragt ,bekommt man auch präzise richtige Antworten

Da gehört im Karneval noch ein anständiger Tusch dahinter.

von Herbert Z. (herbertz)


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Nick schrieb:
> Schmarrn" in Anführungszeichen, weil hier wirklich fundierte Argumente
> gebracht werden und der TO an einer "gewissen" Erklärungsresistenz
> leidet.

Ganz wenige! Das meiste andere hat nur einen Zweck, zu diskreditieren...
Aber: Das Thema ist genügend gekaut worden, kleiner wird es nicht mehr.
Danke den wenigen!

von Sebastian R. (sebastian_r569)


Angehängte Dateien:

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Herbert Z. schrieb:
> Wenn man KI präzise befragt ,bekommt man auch präzise richtige Antworten

Falsch. So funktionieren LLMs nicht. Wenn du eine Suggestivfrage 
stellst, bekommst du entsprechend die Antwort, die du hören möchtest. 
Eine LLM "weiß" nichts, es wird nur halluziniert und das Ergebnis kann 
mehr oder weniger an der Wahrheit sein, je nach Qualität und Quantität 
der Trainingsdaten.

Der größte Fehler ist, anzunehmen, KIs seien Intelligent oder würden 
über irgendeine Art Wissen verfügen. Es ist eigentlich nur 
Wahrscheinlichkeitsrechnung im Hintergrund.

von Herbert Z. (herbertz)


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Nick schrieb:
> Der Teil mit dem Drm 1,4 ist aber sicherlich länger als die Platine dick
> ist. Dein Konstrukt steht also auch mit abgeknipsten Lötpin auf der
> Lötseite über (was egal sein mag).
> Das würde also ein Luftlötung an dem Lötpin werden.

Also mal ganz einfach: Du stellst fest, wie geplant geht das nicht, die 
Bohrung ist zu eng.
Jetzt kannst du aufbohren und oben und unten löten, oder du verzichtest 
darauf dass der Sockel ganz eintaucht und lötest einfach den dafür 
vorgesehenen Pin mittig ein. Beides ist machbar. Wo bitte ist jetzt da 
deine Luftlötung?

von Herbert Z. (herbertz)


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Nick schrieb:
> "Schmarrn" in Anführungszeichen, weil hier wirklich fundierte Argumente
> gebracht werden und der TO an einer "gewissen" Erklärungsresistenz
> leidet

Ich mag halt Leute in meinem Wohnzimmer nicht , die ihre Stallstiefeln 
anhaben!

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Herbert Z. schrieb:
> Ich mag halt Leute in meinem Wohnzimmer nicht , die ihre Stallstiefeln
> anhaben!

Naja, rein technisch gesehen bist du mit Schlappen in den Stall gerannt 
und beschwerst dich über das dort übliche Schuhwerk.

von Nick (b620ys)


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Herbert Z. schrieb:
> oder du verzichtest
> darauf dass der Sockel ganz eintaucht

Du wolltest ihn doch bündig haben. Und der Teil mit Drm 1.35 mm ist 
sicherlich länger als 1.6 mm (Platinendicke) also steht der Lötpin 
zwangsweise und garantiert auf voller Länge aus der Platine auf der 
Lötseite raus. Es gibt da einfach nix, an dem man was zusammenlöten 
kann.

Zeichnet es dir auf.
Frag die KI wenn du selbst dazu nicht in der Lage bist.
Ich mach das nicht für dich, das ist mir alles schon zu wirr.

Lösung zur Güte:
Oder mach es einfach wie du denkst, stell dann ein Bild davon rein und 
erkläre die Abweichungen zu deiner Ursprungsforderung im 1. Beitrag,

von H. H. (hhinz)


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Nick schrieb:
> Die Lösung wäre, gerändelte Präzisionssockelpins zu finden.

Mill-Max.

Beitrag #8034055 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8034057 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8034058 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8034059 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8034062 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8034076 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8034078 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8034080 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8034084 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8034085 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8034088 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8034089 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ralf X. (ralf0815)


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Das Chaos breitet sich immer weiter aus...

Beitrag #8034092 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8034093 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8034395 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8034453 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8034576 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Herbert Z. (herbertz)


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Herbert Z. schrieb:
> Warum entfernte der Moderator den einzigen würdigen Poster?

Von mir wurde nichts gelöscht. Hat er Beiträge von dir gelöscht?
Ich will nur rausfinden was du als "würdig" bezeichnest.

@Nick
Ist doch egal! Heute kamen die Platinen. Die gedrehten IC Sockelchen 
haben gut Luft ,also sind die Bohrungen größer als meine Vorgabe. Leider 
haben sie den Mittel Pin einer SMA Buchse nicht gebohrt und bei anderen 
Platinen das gleiche und zusätzlich die 4 Befestigungs -Bohrungen auch 
nicht .Pads sind aber da. Leider muss ich zum ersten male reklamieren.

: Wiederhergestellt durch Moderator
von Nick (b620ys)


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Herbert Z. schrieb:
> Ist doch egal!

Wenn's egal ist, warum schreibst du es dann?

Herbert Z. schrieb:
> Leider
> haben sie den Mittel Pin einer SMA Buchse nicht gebohrt und bei anderen
> Platinen das gleiche und zusätzlich die 4 Befestigungs -Bohrungen auch
> nicht

Ist doch egal!
Ist aber auch wirklich so, dass die Platinenfertiger aus reiner 
Gehässigkeit immer wieder Löcher nicht bohren. Vermutlich lesen die hier 
mit.

von Ralf X. (ralf0815)


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Herbert Z. schrieb:
> Heute kamen die Platinen. Die gedrehten IC Sockelchen haben gut Luft
> ,also sind die Bohrungen größer als meine Vorgabe. Leider haben sie den
> Mittel Pin einer SMA Buchse nicht gebohrt und bei anderen Platinen das
> gleiche und zusätzlich die 4 Befestigungs -Bohrungen auch nicht .Pads
> sind aber da. Leider muss ich zum ersten male reklamieren.

Und da vermutest Du den Fehler natürlich als erstest bei denen, weil Du 
ja keine Fehler machst.
Daher zeigst Du uns Deine Gerbers auch nicht...

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Herbert Z. schrieb:
> Leider muss ich zum ersten male reklamieren.

Hab gerade mal gezählt: Bei allen 70 verschiedenen Leiterplatten, die 
ich bislang bestellt habe, hat keine einzige Bohrung gefehlt.

Wie sieht die Leiterplatte im JLC Gerberviewer und in der 3D-Ansicht 
aus, sind dort die Löcher?

von Herbert Z. (herbertz)


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@ Sebastian
Hab gerade mal gezählt: Bei allen 70 verschiedenen Leiterplatten, die
ich bislang bestellt habe, hat keine einzige Bohrung gefehlt.

Wie sieht die Leiterplatte im JLC Gerberviewer und in der 3D-Ansicht
aus, sind dort die Löcher?

Der Fehler wurde im Gerber Viever sichtbar. Es war mein Bock, den ich 
sogleich bereinigt habe.
Manchmal sieht man den Baum vor lauter Wald nicht.
Ich habe mich beim Fertiger schon entschuldigt und werde künftig genauer 
hinschauen.

Es ausschließen, dass der Fertiger nie Fehler macht  würde ich jetzt 
nicht. Überall passieren Fehler, bei der Mondmission ging das Klo nicht.
MfG

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Herbert Z. schrieb:
> Es ausschließen, dass der Fertiger nie Fehler macht  würde ich jetzt
> nicht.

Nein, das nicht. Aber erst eine Riesenwelle machen und danach erst den 
Fehler bei sich suchen ist schon... unangenehm.

Und wir alle kennen diese Leute im Supermarkt, die Kassierer belagern 
und mit der Marktleitung sprechen wollen, weil ein berechneter Preis 
nicht zu dem Angebot im Prospekt passt, nur um dann festzustellen, dass 
sie einen Artikel gekauft haben, für den das Angebot gar nicht gilt.

Herbert Z. schrieb:
> Leider muss ich zum ersten male reklamieren.

von Joachim B. (jar)


Angehängte Dateien:

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Herbert Z. schrieb:
> Es sind Pads welche durchkontaktiert werden. Das Teil was da rein soll
> hat mit dem Mikrometer vermessen 1,35mm. Dieses Maß habe ich angegeben.

dann erstelle dir eigene Durchkontaktierungen, habe ich auch so gemacht 
und bestellt und es passte auf Anhieb.

von Herbert Z. (herbertz)


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Nein, das nicht. Aber erst eine Riesenwelle machen und danach erst den
Fehler bei sich suchen ist schon... unangenehm.

„Riesenwelle“ oh Gott wie dramatisch doch aus deiner Feder...

von Herbert Z. (herbertz)


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Herbert Z. schrieb:
> Es sind Pads welche durchkontaktiert werden. Das Teil was da rein soll
> hat mit dem Mikrometer vermessen 1,35mm. Dieses Maß habe ich angegeben.

dann erstelle dir eigene Durchkontaktierungen, habe ich auch so gemacht
und bestellt und es passte auf Anhieb.

Mit der jetzigen Erfahrung, dass die Bohrungen samt Durckontaktierung eh 
größer ausfallen,da der Pin der da mit 1,35mm rein soll gut Luft hat bin 
ich beim nächsten mal unbesorgter.
Alles ist gut, alle Befürchtungen die nicht von mir waren sind nicht 
eingetreten.
Alles ist gut!

von Johannes F. (jofe)


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"Markierten Text zitieren" ist wohl kaputt bei dir?

von Nick (b620ys)


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Herbert Z. schrieb:
> Die gedrehten IC Sockelchen
> haben gut Luft ,also sind die Bohrungen ...

... eine Wurfpassung. Wie angekündigt, kannst du die 0.01 mm nicht 
halten. Der Fertiger hat das aber von Anfang an gesagt.

Jetzt fehlen noch die Bilder wie die Pins bündig mit der 
Bestückungsseite sind und auf der Lötseite der dünne Lötpin mit der 
Lötseite verlötet ist.

von Herbert Z. (herbertz)


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@Johannes

"Markierten Text zitieren" ist wohl kaputt bei dir?

Hab ich doch geschrieben : Ich lese und schreibe ausgeloggt ,der Rest 
pasiert mit Copy und paste.
Der Affen-Button mit dem viel ihre Hypothesen und sonstige Irrtümer samt 
Überempfindlichkeit zum Ausdruck bringen und unterstreichen, ist damit 
für mich nicht mehr zu sehen.
Kaum 20 Sekunden ,nachdem ich einen Beitrag plaziert habe steht schon 
ein -1.  Entweder ist die Seite so eingestellt oder ein kranker 
vertreibt sich die Zeit mit dem Forum …
In Zukunft geht das alles ins leere.
Das war es zu diesem Thema und es kommt nichts mehr nach!

von Christian M. (christian_m280)


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Herbert Z. schrieb:
> "Markierten Text zitieren" ist wohl kaputt bei dir?
> Hab ich doch geschrieben : Ich lese und schreibe ausgeloggt ,der Rest
> pasiert mit Copy und paste.

Der Button gibt's auch dann! Es ist sehr mühsam zum lesen!

Herbert Z. schrieb:
> Nein, das nicht. Aber erst eine Riesenwelle machen und danach erst den
> Fehler bei sich suchen ist schon... unangenehm.
> „Riesenwelle“ oh Gott wie dramatisch doch aus deiner Feder...

Welche Arroganz!

Gruss Chregu

von Herbert Z. (herbertz)


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@CHregu

Der Button gibt's auch dann! Es ist sehr mühsam zum lesen!

Strg/Ende ist schon recht flott, da bekommt man nichts mit ;-)


Welche Arroganz!

Ja finde ich auch , es gab keine Riesenwelle ,mir so etwas zu 
unterstellen ist verdammt arrogant!
Im übrigen: Magst du es wenn dir hier im Forum jemand vorschreibt samt 
Bewertung , wie du dein Probleme handelst?

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Herbert Z. schrieb:
> Hab ich doch geschrieben : Ich lese und schreibe ausgeloggt ,der Rest
> pasiert mit Copy und paste.

Wie laecherlich ist das denn? Was bist du denn fuer ein 
Schneefloeckchen?
Geheimtip: Schreib deine Posts mit Filzstift daheim an die 
Rauhfasertapete. Da koennen keine anderen mehr oder weniger Bekloppten 
sie bewerten und du bist immer eingeloggt.
Wie arm ist es, wenn man es nicht mal schafft, eine popelige Zahl aus 
dem www zu ignorieren, deren Aussagekraft man angeblich ja sowieso 
voellig negiert, und deshalb so ein Heckmeck mit aus- und einloggen 
veranstaltet und das auch noch kommuniziert?

scnr,
WK

von Nick (b620ys)


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Herbert Z. schrieb:
> Der Affen-Button mit dem viel ihre Hypothesen und sonstige Irrtümer samt
> Überempfindlichkeit zum Ausdruck bringen und unterstreichen, ist damit
> für mich nicht mehr zu sehen.

Schieb halt einfach das Fenster so weit nach rechts, dass die Bewertung 
verschwindet.
Ist das nicht eine ideale Gen-Z-Lösug? Oder Gen-I, die die Meinung 
Anderer anhaltend ignorieren.

Wobei das Ignorieren auch schon wieder seltsam ist. Hier fragen, 
Antworten erwarten und dann die ignorieren, die einem nicht passen.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Das Schneeflöckchen erwartet aber, daß man sein hartnäckiges Geplenke 
erträgt.

Und es erwartet, daß man erträgt, daß es sich nicht an allgemeine 
Umgangsformen hält.

Könnte das Schneeflöckchen mit seinem Webbrowser umgehen, könnte es 
selbst die störenden "Bewertungselemente" ausfiltern.

Wie das geht, wurde hier schon zig mal in den verschiedensten Threads 
diskutiert.

von Tom G. (masterx244)


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Nick schrieb:
> Schieb halt einfach das Fenster so weit nach rechts, dass die Bewertung
> verschwindet.

Oder mit dem Werbeblocker Elemente mit der Klasse "post-vote-links" 
blockieren.

von Herbert Z. (herbertz)


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Nick schrieb:
> Schieb halt einfach das Fenster so weit nach rechts, dass die Bewertung
> verschwindet.
Selber schon mal probiert? Eben!



Oder mit dem Werbeblocker Elemente mit der Klasse "post-vote-links"
blockieren.

Mein Werbeblocker blockt immer nur ein einziges Element. Man müsste alle 
Elemente der Beitäge blocken...und das auch bei Seitenwechsel.  Nein, da 
ist ausloggen viel schneller und effektiver.
Der Seitenbetreiber könnte diesen Affen Button mit dem sich viele 
abreagieren abschalten.  Früher gab es bösartige Gästebeiträge auf 
unterstem Niveau. Braucht die Welt auch nicht. Von KI könnten hier viele 
„Kommunikation“ lernen, zb. auch reden und schreiben völlig nüchtern und 
mit Respekt vor jedem.
MfG

von Norbert (der_norbert)


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Herbert Z. schrieb:
> Von KI könnten hier viele
> „Kommunikation“ lernen,

Sischa, Häbärt, sischa…

von H. H. (hhinz)


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Herbert Z. schrieb:
> Von KI könnten hier viele
> „Kommunikation“ lernen, zb. auch reden und schreiben völlig nüchtern und
> mit Respekt vor jedem.

Dann mach mal.

von Harald K. (kirnbichler)


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Herbert Z. schrieb:
> Mein Werbeblocker blockt immer nur ein einziges Element.

wenn man den nicht bedienen kann, dann ist das wohl so.

Man könnte natürlich auch versuchen, die Psyche geradezubiegen und den 
"Bewertungskram" einfach zu ignorieren, aber das ist vermutlich zu 
leicht.

Nein, stattdessen, um das "Leid" nicht ertragen zu müssen, wird ein 
maximal umständlicher Weg gewählt ... mit Copy&Paste und Ausloggen.

Das ist nicht einfach nur Altersstarrsinn, das ist nochmal 'ne 
Größenordnung heftiger.

Und das nur, weil man nicht in der Lage ist, zwei kleine Pfeilchen und 
bis zu drei Ziffern zu ignorieren.

von Herbert Z. (herbertz)


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Und das nur, weil man nicht in der Lage ist, zwei kleine Pfeilchen und
bis zu drei Ziffern zu ignorieren.

Du hast vergessen, vor dem Punkt zu plenken.

Wenn du schon keine Kontrolle über dich selbst hast, ich hab sie über
dich. Das mit meinen hellseherischen Fähigkeiten versuche ich im
Allgemeinen zu verheimlichen.


Mal ganz erhrlich : Offensichtlich schaffen es einige nicht mich zu 
ignorieren. Sie nehmen mich für so wichtig  ,dass sie mir  ständig die 
idiotischten Sachen schreiben. Sie schaffen es nicht mich auszublenden. 
Kann ich jeden Tag sehen, wie wichtig ich bin und sie können es nicht 
lassen, sie müssen. Meine Vorgehensweise ist echt gemein , aber das 
einfachste  und die zahlreicher anderen Tips von einigen leider auch 
Mist. Da frage ich besser mal KI.
Dabei will ich gar nicht wichtig sein. Unwichtige haben das bessere 
Leben.
Ausloggen, einloggen, copy &paste ...nehmt es sportlich!
Wie recht ich habe ,wird man gleich sehen… wenn die Handlung zum Zwang 
wird...
Servus!

von Harald K. (kirnbichler)


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Herbert Z. schrieb:
> Mal ganz erhrlich

Mal ganz ehrlich: Du kotzt hier ins Forum, in einer aggressiven alle 
Umgangsformen ständig verletzenden Weise.

Dadurch musst Du mit entsprechenden Reaktionen rechnen.

Wie man in den Wald scheißt, so stinkt es heraus.

: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Herbert Z. schrieb:
> Ich brauche für gedrehte IC-Sockel den ich komplett für Transistoren in
> die Platine versenken und verlöten will exakt 1,35mm.

Wie soll sich dann noch Lötzinn zwischen DuKo-Hülse und Pin schieben?
Exakte Maße wird dir übrigens keiner garantieren. Bohrungen haben IMMER 
Toleranzen.

> Wenn das Loch jetzt zu klein ausfällt müsste ich es aufbohren wobei
> die Schicht dann weg ist.

Zwischen "Schlacker"-Passung und Presspassung ist ein weites Feld. Und 
es gibt feinere Methoden als Aufbohren.

: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Zwischen "Schlacker"-Passung und Presspassung ist ein weites Feld. Und
es gibt feinere Methoden als Aufbohren.

Ich bin Heim und Technik. Der aktuelle Zustand ist so, dass ich den Pin 
wie geplant sehr gut einlöten kann.
Der Grund für diesen Thread war meine Unsicherheit was der Fertiger 
liefert wenn ich für den Durchmesser des Pins mit 1,35mm eine Bohrung 
mit 1,35mm festlege.  Jetzt nach der Lieferung weiß ich , dass die 
Bohrung samt Durchkontaktierung mindestens 1,4mm sein muss. Das ist sehr 
gut zu löten. Allerdings weiß ich nicht ob die plus Toleranz in Zukunft 
auch so sein wird. Ich werde in Zukunft 0,05mm größer angeben ,weil egal 
wieviel Luft da ist , das läuft beim löten mit Zinn voll. Mein 
verbleites Lot ist sehr gut, das beste was ich je hatte.
Im Moment ist alles gut und aufbohren hätte ich nur dann müssen wenn ich 
den Pin ohne Gewalt nicht hätte versenken können.
MfG

von Nick (b620ys)


Angehängte Dateien:

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Herbert Z. schrieb:
> Ich bin Heim und Technik. Der aktuelle Zustand ist so, dass ich den Pin
> wie geplant sehr gut einlöten kann.

Bilder?
 Oder triggert die Frage bei dir Verfolgungswahn?

Ich hab mal auch, nur zu deiner Information, ein Bild angehängt.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Herbert Z. schrieb:
> Der Grund für diesen Thread war meine Unsicherheit was der Fertiger
> liefert wenn ich für den Durchmesser des Pins mit 1,35mm eine Bohrung
> mit 1,35mm festlege.  Jetzt nach der Lieferung weiß ich , dass die
> Bohrung samt Durchkontaktierung mindestens 1,4mm sein muss. Das ist sehr
> gut zu löten. Allerdings weiß ich nicht ob die plus Toleranz in Zukunft
> auch so sein wird.

Wieso ignorierst Du komplett jegliche Hinweise, dass die 
Oberflächenbeschaffenheit (HASL, ENIG, o.ä.) auch einen erheblichen 
Einfluss auf die Streuung der Bohrlochenddurchmesser hat?

Wenn bei HASL mal ein einzelnes Bohrloch zu klein sein sollte, kann man 
es auch entweder vor dem Bestücken mit Entlötlitze oder -pumpe absaugen 
oder beim Bestücken das überschüssige Lot mit dem Lötkolben erwärmen. 
BTDT.

: Bearbeitet durch User
von Karsten B. (kastenhq2010)


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Sebastian R. schrieb:
> Man macht die Löcher normalerweise
> immer ein gutes Stück (so 2 bis 3 Zehntel mindestens würde ich
> schätzen?) größer, damit die komplette Durchkontaktierungshülse beim
> Lötprozess mit Zinn ausgefüllt wird.

Hierfür gibt es eine IPC Regel, an der man sich orientieren kann. 
Standard sind maximaler Drahtdurchmesser + 0.2mm (bei viereckiger 
Drahtgeometrie nehme ich nur 0.15-0.2mm Aufschlag, je nachdem, was sich 
beim Runden auf den vollen Zehntel sinnvoll ergibt).

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Karsten B. schrieb:
> (bei viereckiger
> Drahtgeometrie nehme ich nur 0.15-0.2mm Aufschlag, je nachdem, was sich
> beim Runden auf den vollen Zehntel sinnvoll ergibt).

Aufschlag auf die Diagonale und nicht die Kantenlänge!

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