Hallo, wir wohnen in einem Haus mit einigen Nebengebäuden und 5 Garagen am Ende des Gartens (ca. 30m entfernt vom Haus). Nun möchte ich eine erste Solar-Anlage errichten und dachte mir dass die 5 Garagen dafür am besten geeignet sind. 4 der 5 Garagen sind parallel zueinander mit Nord-Süd-Ausrichtung. Dort müssten ca. 6 Paneele auf eine Garage passen (3 mit Ausrichtung nach Osten und 3 mit Ausrichtung nach Westen). Die 5. Garage hat eine um ca. 15° abweichende Ausrichtung. Der Wechselrichter könnte in einem, zwischen der 4. und 5. Garage liegenden Fahrrad-Raum untergebracht werden. Da dieser überhaupt nicht issoliert ist, würde ich davon ausgehen, dass es nicht ratsam wäre, dort auch einen Akku unter zu bringen. Einen Akku würde ich im Haus direkt an den Wechselstrom-Kreis anschließen wollen. Das hätte den Vorteil, dass es dort wärmer wäre, später theoretisch auch Nachts günstiger Strom eingelagert werden könnte und der Akku zentral für ggf. später noch mal dazu kommende Solar-Anlagen (auf den Dächern der Nebengebäude) die Energie speicher könnte. Die gesammte Anlage sollte Notstrom-fähig sein. Fragen: - Sehe ich es richtig, dass vor allem der AC-Akku Notstrom-fähig sein muss und der Wechselrichter an der Garage dann dem vom Akku aufgebautem Netz folgen würde? - Da ich auf den ersten 4, parallel liegenden Garagen, Solar-Paneele mit 2 unterschiedlichen Ausrichtungen habe und auf der 5. Garage noch einmal 2 Ausrichtungen, bräuchte ich wahrscheinlich einen Wechselrichter mit 4 MPPT und einer Leistung von 12-15kW (30 Paneele). Ist das richtig? Da scheint es keine große Auswahl zu geben, sollte ich dann eher 2 Wechselrichter in Betracht ziehen, oder ggf. auf der 5. Garage alle Paneele in eine Richtung ausrichten, damit ich auf 3 MPPT komme? - Sonst noch hilfreiche Tipps oder Kommentare? Schönen Dank im Vorraus für eure Hilfe, Torsten
Torsten R. schrieb: > AC-Akku Es gibt keine Akkus für AC. > einen Wechselrichter mit 4 MPPT Was soll das sein? Wenn du fragen zu konkreten Produkten hast, dann benenne sie. Lass' das von einer Fachfirma installieren. Strom aus Akkus und Solarzellen in dieser Größenordnung ist erheblich gefährlicher, als aus der Steckdose.
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Torsten R. schrieb: > AC-Akku Ist das wieder so ne Marketing Bezeichnung die man Ahnungslosen unterjubelt damit sie noch mehr verdummen? Sorry aber, ich bin mittlerweile extrem allergisch gegen sowas! Vermutlich die meisten anderen hier ebenfalls.
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Hallo Hans, schön das Du Dir die Zeit genommen hast, meinen Beitrag zu lesen und Dir dazu Gedanken zu machen! AC-Akkus: Sind Energie-Speicher, die Energie aus einem Wechselstrom-Netz entnehmen können und Energie auch wieder zurück in ein Wechselstrom-Netz einspeisen können. MPPT: Maximum Power Point Tracking. Das sind die Anschlüsse bei einem Solar-Wechselrichter, bei dem man mehrere Solar-Paneele mit gleicher / ähnlicher Ausrichtung oder Beschattung anschließt. Liebe Grüße Torsten
Hallo Kilo S. Kilo S. schrieb: > Ist das wieder so ne Marketing Bezeichnung die man Ahnungslosen > unterjubelt damit sie noch mehr verdummen? es tut mir leid, dass ich bei Dir scheinbar einen wunden Punkt erwischt habe. Wenn Dir der Begriff AC-Akku nicht zusagt, auf welchen Begriff wollen wir uns dann einigen? AC-Stromspeicher, AC-Speicher, AC-Batterie? Schöne Grüße Torsten
Das wird so leider nur sehr begrenzt funktionieren. Beide Wechselrichter (PV und Akku) können nur netzgebunden betrieben werden, aber ich zweifle sehr stark daran, daß die PV dauerhaft auf ein Netz synchronisiert und darauf einspeist, was vom Akku (im Notstrombetrieb) aufgestellt wird. Der Akku wird dadurch sofort abschalten oder könnte sogar Schaden nehmen. Notstrombetrieb funktioniert so also nur ohne die PV, einmal Akku leer würde gehen, aber nicht mehr. Solange das Netz vorhanden ist, würde das aber funktionieren. Leider muss man sich dann bei so viel netzgebundener Leistung mit dem kompletten Programm der Energieversorger herumärgern, also hoffe ich mal, Du hast da eine moderne Anlage und einen zukunftssicheren Zählerplatz - ansonsten kannst das alles umbauen. Wenn man den Akku zum Wechselrichter stellt, wird das auch eher schwer mit dem Notstrombetrieb, aber nicht unmöglich. Vor dem Inselbetrieb als Notstrom muss die Netzverbindung irgendwo am Haus trennen, so daß man das Haus von den Garagen aus versorgen kann. Die Verbindung Garagen/Haus muss dafür belastbar genug sein. Die Trennung vom Netz wird dann schwer zu automatisieren oder man müsste dafür ein Kabel (meistens RS485) vom Wechselrichter zum Netzverbindungspunkt legen, so daß der Wechselrichter eine dort verbaute Trenneinrichtung steuern kann. Dann wäre Notstrombetrieb mit PV möglich. Für Deine Strings kommts darauf an, ob die Garagen verschattet sind oder nicht. Wenn sie nicht verschattet sind, könnte man alle Module einer Richtung in einem String zusammenfassen und alle Modle der anderen Richtung in einem zweiten String. Dann käme man mit einem Wechselrichter und zwei MPP-Trackern aus, der auch die Anbindung des Akkus übernehmen könnte. Bei Verschattung wären mehrere kleine Wechselrichter evtl. besser, aber dann wirds wieder schwerer wenn der Strom mit hoher Leistung in einen Akku soll.
Das ist doch unvorteilhaft, erst die Gleichspannung der PV in Wechselspannung umzuwandeln, und dass dann für den Akku wieder zurück in DC umzuwandeln. Und dann ein drittes mal vom Akku wieder nach AC Wandeln. Außerdem darfst du nicht einfach so 15 kW ins Netz einspeisen. Wie stellst du du dir die dazu nötige Regelung vor? Hier reicht es nicht, Wünsche zu haben. Man muss es auch kaufen können und installieren dürfen.
Hallo Ben, Ben B. schrieb: > Beide Wechselrichter (PV und Akku) können nur netzgebunden betrieben > werden, aber ich zweifle sehr stark daran, daß die PV dauerhaft auf ein > Netz synchronisiert und darauf einspeist, was vom Akku (im > Notstrombetrieb) aufgestellt wird. Da wüsste ich jetzt nicht, wie der PV Wechselrichter erkennen könnte, wer das Netz aufbaut. Mein Bedenken wäre eher, dass der Akku-Wechselrichter irgendwann erkennt, dass es noch zusätzliche Einspeisung gibt, davon ausgeht, dass das Netz wieder da ist und dann aufhört, selbst ein Netz zu bilden. > Der Akku wird dadurch sofort > abschalten oder könnte sogar Schaden nehmen. Notstrombetrieb > funktioniert so also nur ohne die PV, einmal Akku leer würde gehen, aber > nicht mehr. Ja, dass klingt in der Tat nicht so hilfreich. Wahrscheinlich muss ich mich noch besser verstehen, wie dieser Notstrombetrieb überhaupt funktioniert. > Solange das Netz vorhanden ist, würde das aber funktionieren. Leider > muss man sich dann bei so viel netzgebundener Leistung mit dem > kompletten Programm der Energieversorger herumärgern, also hoffe ich > mal, Du hast da eine moderne Anlage und einen zukunftssicheren > Zählerplatz - ansonsten kannst das alles umbauen. Ja, wir haben tatsächlich letztes Jahr einen dieser modernen Zähler bekommen, der seine Daten direkt an den Netzbetreiber sendet. Der Schaltschrank ist auch recht groß und neu. > Vor dem Inselbetrieb als > Notstrom muss die Netzverbindung irgendwo am Haus trennen, so daß man > das Haus von den Garagen aus versorgen kann. Der Teil mit der Trennung vom Netz war mir wahrscheinlich noch nicht ganz klar. Ergibt aber viel Sinn, sonst würde man ja bei Stromausfall versuchen die ganze Stadt mit Strom zu versorgen :-) > Die Verbindung Garagen/Haus > muss dafür belastbar genug sein. Da in jede Garage auch noch eine Wallbox soll, wollte ich eine mindestens 25kW Leitung einplanen. Und da ich dazu eh einmal durch den Garten graben muss, wäre die Leitung für RS485 überhaupt kein Problem (Ethernet kommt da eh noch mit rein). > Für Deine Strings kommts darauf an, ob die Garagen verschattet sind oder > nicht. Wenn sie nicht verschattet sind, könnte man alle Module einer > Richtung in einem String zusammenfassen und alle Modle der anderen > Richtung in einem zweiten String. Die Verschattung sollte kein Problem sein, ich wäre aber jetzt davon ausgegangen, dass die um 15° anders ausgerichteten Module auf der 5. Garage eigene MPPT bräuchten. Vielen lieben Dank für Deinen Input! Torsten
Torsten R. schrieb: > AC-Stromspeicher, AC-Speicher, AC-Batterie? Du kannst "AC" nicht speichern. Alles in allem würde ich am ehesten ganz einfach sagen du suchst einen Hybridwechselrichter mit Speicher/Akku. Dieser Speicher/Akku sieht NIEMALS direkt Wechselstrom! (die Übersetzung von AC...) Victron MultiPlus-II, Growatt SPF Serie, Effekta AX-Serie. Lass von der PV dicke Kabel in den Keller legen, Einen der genannten Hybridwechselrichter mit Speicher kaufen und glücklich sein. Es wird durch doppelte Wandlung nicht besser, im Gegenteil, jedes extra Glied in der Kette ist eine weitere potentielle Fehlerquelle.
Hallo Hans, es ist mir schon klar, dass es vorteilhaft wäre, die Batterie direkt am Solar-Wechselrichter zu haben. Deswegen hatte ich versucht, meine Situation möglichst ausführlich zu beschreiben, damit das Dilemma klar wird: - Der Ort, an dem der Solar-Wechselrichter steht, ist klimatisch nicht besonders gut für Akkus (oder Speicher) geeignet. - Die Solaranlage steht relativ weit weg vom Haus. - Ein Akku am AC-Netz könnte von mehreren, auf dem Gelände verteilten und einfach über das AC-Netz angeschlossene Solar-Anlagen, genutzt werden. Danke für den Hinweis, dass ich keine 15 kW Anlange selbst an das Netz anschließen darf. Wie Du richtig geraten hast, bin ich tatsächlich kein vom Netzbetreiber dafür zugelassener Elektriker. Mein Plan ist, jemanden zu engagieren, der mit mir meinen Plan durchgeht, und später die Anlage prüft, anschließt und anmeldet. Schöne Grüße Torsten
Torsten R. schrieb: > Der Ort, an dem der Solar-Wechselrichter steht, ist klimatisch nicht > besonders gut für Akkus (oder Speicher) geeignet. Dämmung auf die Wand, Gasbeton um eine Wand einziehen zu können und ne Stahltüre um den Wechselrichter vor unbefugten zu schützen. Temperaturgesteuerte Heizung und ne vernünftige Belüftung nicht vergessen. Den würde ich nicht offen rumhängen lassen. Dann kannst den Speicher auch gleich dort mit unterbringen.
Hallo Kilo S., Kilo S. schrieb: > Torsten R. schrieb: >> AC-Stromspeicher, AC-Speicher, AC-Batterie? > > Du kannst "AC" nicht speichern. Ich meine sowas: https://www.energiespeicher-online.shop/energiespeicher/speicher-typ/ac/ > Lass von der PV dicke Kabel in den Keller legen, Einen der genannten > Hybridwechselrichter mit Speicher kaufen und glücklich sein. Es wird > durch doppelte Wandlung nicht besser, im Gegenteil, jedes extra Glied in > der Kette ist eine weitere potentielle Fehlerquelle. Die Anlage wird meiner Meinung nach mindestens 3 Strings haben, das sind 6 Leitungen, die ca. eine Länge von 30m-40m haben müssen. Und da diese dann unter die Erde gelegt werden müssen, müssen es dann halt auch die teuren Erdkabel sein. Da kann es meiner Meinung nach schon Sinn ergeben, darüber nachzudenken, den Speicher an das AC-Netz im Haus anzuschließen. Das hätte auch noch ein paar andere, kleinere Vorteile: - Speicher könnte auch von anderen Solar-Anlagen auf dem Gelände genutzt werden. - Speicher könnte auch genutzt werden um mit dynamischen Stromtarifen, z.B. Nachts günstig Strom aus dem Netz zu beziehen. Die Nachteile sind auch klar: Teurer und schlechterer Wirkungsgrad. Bin noch am Abwegen. Danke für Deine Tipps, Torsten
> Das ist doch unvorteilhaft, erst die Gleichspannung der PV > in Wechselspannung umzuwandeln, und dass dann für den Akku wieder > zurück in DC umzuwandeln. Und dann ein drittes mal vom Akku wieder > nach AC Wandeln. Ist es. Insgesamt 3x Umrichter-Verluste und einmal Akkuverluste. Aber wenn man Überschuss hat, den man ansonsten abregeln müsste weil man ihn nicht einspeisen kann/darf, dann ist das immer noch effizienter als die Abregelung. Besser ist natürlich Akku direkt an der PV, aber dafür müsste man bei örtlich getrennter Aufstellung einen Akku mit einer hohen DC-Spannung nehmen und dafür extra Kabel verlegen. Oder Akku und Wechselrichter an einem Ort und die PV-Module an einem anderen - dann muss man DC-Kabel für die PV-Strings verlegen. > Da wüsste ich jetzt nicht, wie der PV Wechselrichter erkennen > könnte, wer das Netz aufbaut. Üblicherweise haben Notstrom-Netze eine leicht erhöhte Netzfrequenz, die PV-Anlagen als Fehler erkennen und sich dann nicht mehr darauf aufschalten. Wenn man ein genau 50Hz-Netz aufstellt, dann wird sich die PV darauf aufschalten (vorausgesetzt es ist stabil und ohne große Schwankungen bei Impedanz und Frequenz) - und damit Probleme verursachen wenn ihre Leistung nicht abgenommen werden kann. > Mein Bedenken wäre eher, dass der Akku-Wechselrichter irgendwann > erkennt, dass es noch zusätzliche Einspeisung gibt, davon ausgeht, > dass das Netz wieder da ist und dann aufhört, selbst ein Netz > zu bilden. Solange die PV nur sehr wenig Leistung erzeugt, so daß der Akku weiter Leistung abgeben muss, wird das funktionieren. Aber sobald mehr Leistung kommt und der Akku Strom aufnehmen müsste, wird der vom Einspeisebetrieb auf Ladebetrieb umschalten und ich kann mir nicht vorstellen, daß dabei noch ein stabiles Netz aufrecht erhalten wird, was gut genug für die PV ist. Technisch könnte man sowas natürlich bauen, aber ich halte es für sehr unwahrscheinlich, daß irgend ein Stromspeicher für die Vermarktung an normal-große Endverbraucher das kann. Und spätestens wenn die PV dann mehr Leistung erzeugt als Akku und angeschlossene Verbraucher aufnehmen können, gibts ein Problem wenn die PV nicht zurückgeregelt wird. Vergiss das, das wäre ein Forschungsprojekt für MSR-Aufgaben in der Energietechnik. Wenn dann bau etwas mit einem PV-Akkuwechselrichter, an den sowohl die PV-Strings und auch der Akku angeschlossen ist. > Die Verschattung sollte kein Problem sein, ich wäre aber jetzt > davon ausgegangen, dass die um 15° anders ausgerichteten Module > auf der 5. Garage eigene MPPT bräuchten. Die Module eines Strings sollten natürlich schon gleich ausgerichtet sein. Wenn sich das auf der 5. Garage schwer umsetzen lässt, ist das eher schlecht, weil das auch nur 20% der Gesamtleistung sind. Dafür extra einen Wechselrichter mit 4 MPP-Trackern, der dazu auch noch mit wenigen Modulen an diesen zwei Trackern auskommt... das wird sehr schwer bis unmöglich. Eine andere Variante wären noch Moduloptimierer und diese in einem einzigen (oder zwei wenn genug Module) String zusammenschalten. Dann ist die Verschattung einzelner Module oder wenn sie ein wenig verschieden ausgerichtet sind, egal. Die Dinger sind heute aber verglichen mit dem Solarmodulen ein ordentlicher Preisaufschlag, der sich hinterher erstmal rechnen muss.
Torsten R. schrieb: > Die Verschattung sollte kein Problem sein, ich wäre aber jetzt davon > ausgegangen, dass die um 15° anders ausgerichteten Module auf der 5. > Garage eigene MPPT bräuchten. Wo siehst Du das Problem, die PV-Module auf der um 15° "verdrehten" Garage mit der gleichen Ausrichtung aufzubauen, wie bei den vier anderen Garagen? Oder sind die Garagen mit Giebeldächern ausgerüstet?
Kilo S. schrieb: > Den würde ich nicht offen rumhängen lassen. Dann kannst den Speicher > auch gleich dort mit unterbringen. Zwischen der 4. und 5. Garage ist ein kleiner, keilförmiger Raum, den wir für unsere Fahrräder nutzen. Der ist überhaupt nicht isoliere, aber mit einer Tür gesichert. Vielleicht könnte man den isolieren, eine Heizung würde überhaupt keinen Sinn ergeben.
Ich würde ggf auf zwei Wechselrichter aufteilen, sodass unverschattete Module der gleichen Ausrichtung in Serie liegen, die einzelne Garage bekommt dann ihren eigenen mit zwei Trackern a 1200W. Alternativ DC über 30m ins Haus ziehen und dort in einer Zentrale alles zusammen (Hybrid-Wechselrichter) wäre bei geeigneter Kabeltrasse vielleicht auch ok, aber vier (oder noch mehr) Tracker ist da nicht so verbreitet. Die Notstrom-Versorgung würde ich wie oben schon vorgeschlagen auf "einmal Akku leeren" beschränken. Ggf kann man einen WR so parametrieren, dass er toleranter ggü den Netzeigenschaften ist und ins Inselnetz des Akkus einspeisen kann, aber muss man schauen was der Akkuhersteller zu diesem Usecase sagt.
Hi Ralf, Ralf X. schrieb: > Wo siehst Du das Problem, die PV-Module auf der um 15° "verdrehten" > Garage mit der gleichen Ausrichtung aufzubauen, wie bei den vier anderen > Garagen? auf die Idee bin ich auch noch nicht gekommen! Bei 6 Modulen, ist eine Garage praktisch ziemlich voll und muss recht gerade auf der Garage stehen (die Seiten der Anlage parallel zu den Seiten der Garage). Ich müsste mal gucken, wie weit die einzelnen Anlagen gedreht werden können. Gff. gibt es ja eine Möglichkeit, dass alle Anlagen die gleiche Ausrichtung haben können. Alternativ könnte ich entweder nur 3 Paneele auf die 5. Garage packen, dann müssten die sich genau so ausrichten lassen, wir die anderen 4. Oder, ich nehme zumindest auf der 5. Garage nur eine einzige Ausrichtung (dann aber bei 6 Paneelen) sodass ich dann mit 3 MPPT auskäme. Danke, Torsten P.S.: Bild anbei
Torsten R. schrieb: > Ich meine sowas: Ah, wie ich mir dachte. Marketing Geschwätz und im ersten Satz wird klargestellt: klingt nur geil ist aber stinknormale Technik. Irgendwo gegen Ende des Text dann auch das sie mehr Verluste haben. Wenn du eh buddeln musst, Grab den ganzen Kram doch in einen kleinen technikbunker ein. Unterhalb der Frostgrenze, 2-3m² sind locker genug. Im Fehlerfall (Brand) ist das auch "sicherer". So ein Telekom Wartungsschacht in dem ich persönlich mal drin war, ist auch nicht sonderlich hoch und breit gewesen, hat gereicht um darin zu arbeiten, mehr aber auch nicht.
Vergiss das Rumspielen mit dynamischen Stromtarifen. Für fast alle lohnt sich das nicht, es ist ständiger Stress mit der Suche nach dem günstigsten Strompreis und trotzdem zahlen viele am Ende im Vergleich zu einem günstigen Pauschalpreis ohne den ganzen Zirkus noch drauf. Du hast auch keine Ahnung wieviel Strom eine 15kWp Anlage an einem guten Sommertag erzeugt. Den zu verbrauchen muss man erstmal schaffen. Ich hatte heute mit eher schlecht ausgerichteten 1,1kWp (einfach nur eine Sammlung Module aufs Flachdach gelegt, mehr Spielerei als PV-Anlage) 4,4kWh bekommen. Eine 15kWp Anlage hätte bei gleich schlechter Ausrichtung 60kWh gemacht. 60kWh reichen bei mir für 2 Wochen. Heißt, in Zeiten mit "negativen" Strompreisen (in Wahrheit werden sie dank vieler Abgaben für den Endverbraucher niemals negativ) lädt die PV den Akku und Du hast sowieso keinen Netzbezug. Du wirst Dich eher noch mit dem Netzanbieter herumärgern müssen, damit der Dir Deinen Überschuss abnimmt und wenn er es nicht kann, wird die Anlage abgeregelt und die ganze Gemeinschaft zahlts über den Redispatch.
Ben B. schrieb: > Vergiss das Rumspielen mit dynamischen Stromtarifen. Ja, das ist jetzt auch kein Feature, das mir besonders am Herzen liegt. Wollte es aber auch nicht auf der Plus-Seite für die AC-Marketing-Geschwätz-Geräte-Seite verschweigen. Wer weis, was die Zukunft bringt! :-)
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Torsten R. schrieb: > Die gesammte Anlage sollte Notstrom-fähig sein. Oje, was braucht denn dein Haus an Gesamtstrom ? Vergiss es. Und ein zweiter Stromkreis an dem nur das lebenswichtige, wie Heizungspumpen und Kühlschrank hängen, ist selten ohne grösseren Umbau herstellbar. Ausserdem nervt es, wenn man dann bei Stromausfall trotzdem kein Licht anmachen kann. Notstromfähigkeit macht eine Anlage so aufwändig, dass sie sich nie rechnet. Die Spitzenleistungsfähigkeit muss extrem sein, damit beispielsweise Herd und Durchlauferhitzer nicht zum Totalzusammenbruch führen. Und ohne Notstromfähigkeit ist sie so einfach (bis auf die Nulleinspeisung des Akkustroms) dass du keine Hilfe brauchst. Torsten R. schrieb: > Einen Akku würde ich im Haus Andere Leute wollen die Akkus wegen Brandgefahr keinesfalls im Haus haben, aber jeder Jeck ist anders. https://www.ardmediathek.de/video/schleswig-holstein-magazin/haus-explosion-in-schoenberg-batteriespeicher-wohl-die-ursache/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS81YTY0M2QyZi05Njc0LTQyOWEtYTg3MC00NDA4NWU0YzY1ZTU
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Schau dir die SUN-5/6/8/10/12K-SG04LP3 Serie von Deye an. Das sind Hybrid WR, die auch ohne Netz auskommen bzw. (bei Netzausfall) ein Inselnetz/"Notstrom" bereit stellen können. Die haben zwar nur 2 MPPTs aber oft genug kann man gleichartige/richtungsähnliche Strings auch parallel schalten (meine Ost/West Strings sind parallel auf dem MPPT1; 2x18x380Wp). Oder man bindet weitere Strings per Mikrowechselrichter über den GEN Eingang ein (bei mir arbeiten noch zwei alte "Balkonanlagen" mit je 560Watt die ebenfalls in den Deye speisen) Warum soll man die Akkus nicht in der Garage aufstellen können? Ich habe vier Deye RW-6.1 Akkus in der Garage stehen, direkt unter dem WR, kein Problem. Bei Frost schützen sich die selber vor Ladung. Die Anlage ist seit über 3 Jahren in Betrieb, nie ein Problem gehabt. Bei Netzausfall flackert nicht mal das Licht und der Deye übernimmt mit vollen 12kW die Versorgung des gesamten Hauses. Unser Bora Kochfeld kann mit voller Leistung laufen, auch die WP (mit allerdings nur 900Watt) hat kein Problem. Beste Investition ever, zumal alles selbst erstellt (bin selbst Eli, die Zähleranmeldung hat allerdings ein befreundeter konzessionierter gemacht)
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Torsten R. schrieb: > Die gesammte Anlage sollte Notstrom-fähig sein. Das ist auf Grund der aktuellen weltweiten "Friedenslage" auf jeden Fall sinnvoll.
Dieter D. schrieb: > Das ist auf Grund der aktuellen weltweiten "Friedenslage" auf jeden Fall > sinnvoll. Zu kurzsichtig und naiv gedacht. Wenn es mal richtig Ernst wird, sollte man je nach Besiedlungsdichte mehr oder weniger schnell raus aus seinem Komfortablen und beleuchteten Häuschen, sofern man nicht absolut Stillschweigen halten kann und eine zuverlässige Verdunkelung hat. Wenn bei jemandem nach drei Tagen Stromausfall noch Licht brennt und andere bekommen es mit, ist er die erste Anlaufstelle für alle, von den netten die:"nur mal kurz Handy laden" wollen, bis hin zu den weniger netten die dich für das bisschen Strom umbringen würden. Sowas kannst du in einem solchen Fall nur dann Durchziehen wenn du dafür auch entsprechend ausgestattet bist, also wirklich sicherstellen kannst das keiner bemerkt das bei dir fast alles normal weiter läuft. Abgesehen davon ist das erste Problem in so einer Situation die Wasserversorgung, einzige Ausnahme sind Leute mit eigenem Brunnen auf dem Grundstück. Überwiegender Konsens der meisten "Experten", die geben den leuten heute nicht länger als ne Woche, teils nur 72h in Großstädten, je Dichter die Besiedelung, um so kürzer bis der Zusammenbruch der Gesellschaft eintritt, dann ist die ganze Investition für die Katz weil Mann ja doch weg muss. Entweder wegen der Bedrohung durch andere oder aus Wasser/Nahrungsmangel.
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Ja gut, nun wissen wir alle selbst wie wahrscheinlich ein Atomkrieg und die Zombie-Apokalypse sind und wie unsere längerfristigen Überlebenschancen aussehen falls sowas tatsächlich eintreten sollte... Es ist sinnfrei, sich für das Ende der Welt zu wappnen - denn das ist nun mal das Ende der Welt und ob man drei Wochen früher oder später stirbt, spielt dabei absolut keine Rolle. Ich sage immer, Notfall- oder Notstromtechnik kostet viel Geld und Aufwand dafür, daß man sie möglichst nicht braucht. Und wenn man nicht bereit ist, das auszugeben, stellt man im Ernstfall fest, daß alles nicht funktioniert weil die Stecker nicht zusammenpassen oder der Generator mit dem vergammelten Benzin nicht mal mehr puff macht weil man sich jahrelang nicht um den Kram gekümmert hat. Also Begrenzung auf ein sinnvolles Maß. Was ist wirklich wichtig? Etwas Licht, Kühlschrank, Aquarium, Wärme und vielleicht ein kleiner Fernseher, Lademöglichkeit für Handy und Laptop. Dann ist man schon ganz gut ausgestattet. Manche Hybridwechselrichter haben einen Notstrom-Ausgang, der getrennt vom Hausnetz funktioniert, aber nur recht wenig Leistung anbietet. Wenn der reicht, um den Kühlschrank zu starten (die meisten haben hohe Anlaufströme, die für schwache Wechselrichter ein Problem sind) ist das genug. Da kann man im Notfall ein Kabel dranstecken und damit die absolut notwendigen Verbraucher versorgen. Kochen würde ich mit Gas, da kann man sich einen kleinen Kocher irgendwo bereithalten und die Kartuschen kann man praktisch ewig lagern (solange sie nicht rosten). Wichtig ist nur, das Ganze auch ab und an mal zu testen - sonst ist im echten Notfall garantiert irgendwas wichtiges nicht da oder funktioniert nicht so wie es soll. Heizen könnte zum Problem werden, muss es aber nicht. Bei dem tagelangen Stromausfall durch die beschädigte Kabeltrasse in Berlin-Zehlendorf war das Gasnetz z.B. die ganze Zeit voll verfügbar, wenn man die Heizung mit Strom versorgen konnte, war auch die Wohnung weiterhin warm.
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Hallo Torsten, das was du brauchst ist ein SMA Sunny Island in Verbindung mit einem SMA Homemanager 2.0. Die Vorrausetzung ist das der Sunny Island und die Solaranlage über den gleichen Zähler/Homemanager läuft. Der Sunny Island ist ein Batteriewechselrichter der nur einen 230V Netzanschluss braucht und Ethernet. Wenn der Homemanager einen Überschuss feststellt dann entnimmt der Sunny Island diese Leistung aus dem Netz. Wenn du das 3 phasig willst brauchst du 3 Sunny Island, das nennt sich dann Cluster. Ich würde die Panels auf der Garage über Balkonwechselrichter mit jeweils 4 MPPT trackern anschliessen. Dann ist die Ausrichtung und Beschattung der Module erstmal egal. Als Profitipp den Mikro Wechselrichter nicht hinter die Module klemmen sondern diese sauber und trocken in der Garage montieren. Die fallen meist schnell aus weil die hinter den Modulen meist sehr lange sehr warm werden. Das mögen die verbauten Elkos garnicht gerne.
Hallo Torsten R, ich habe vor ungefähr 2,5 Jahren ein ähnliches Projekt durchgezogen: 8,8kWP PV Anlage auf dem Nebengebäude, 15m Erdverkabelung (DC) in die Garage und dort WR + Speicher 10kWh. Alles selbst geplant, beantragt und installiert. Anschluss im Zählerkasten hat dann der Elektriker gemacht. Aus meiner Erfahrung mit dem Projekt kann ich dir empfehlen: * Benutze erstmal ein vernünftiges herstellerunabhängiges Planungstool. Ich habe Solar-Planit von der Baywa genommen (soll aber keine Werbung sein). Da kannst du alles relevante eingeben, Varianten ausprobieren simulieren, Wirtschaftlichkeit berechnen, etc. Den Link kannst du selber googeln. Das Tool ist eigentlich nur für professionelle Firmen, geht aber auch für Privatleute kostenlos. * Die notwendigen Unterlagen für die Anmeldung beim Netzbetreiber solltest du vorab klären um später böse Überraschungen zu vermeiden. (Ist einem Kollegen passiert, der Anlagen auf Garagen installieren wollte). Die Bürokratie ist nicht zu unterschätzen und dauert auch etwas. Proaktives Vorgehen ist sehr hilfreich, wenn man nicht mit der fertigen Anlage noch ein Jahr bis zur Inbetriebnahme warten will. * Bei uns in Thüringen ist ein eingetragener Fachbetrieb notwendig um die Anlage abzunehmen (Errichterfirma). Eine eingetragene Elektrofirma zu finden, die die Selbstbauanlage abnimmt und anschließt ist mMn eines der größten Probleme. Das sollte vorab geklärt werden. Insbesondere wollen die sich nicht mit dem Papierkram abgeben. Bei mir war es mit dem Auftrag für einen neuen Zählerschrank per Handschlag gekoppelt. * Ich habe Huawei Sun/Luna als WR und Speicher gewählt. Im Datenblatt des Speichers stehen die Betriebsbedingungen (-20..55°C). Die Aufstellung in der unbeheizten Garage würde ich nicht so kritisch sehen, wenn es halbwegs frostfrei ist. * Für die Erdverkabelung habe ich 4x Leerrohr (32mm druckstabil) verlegt und die DC Leitungen, Erdung und Reserve jeweils getrennt voneinander verlegt. Bei dir wäre das wahrscheinlich nur für AC Erdkabel nötig. Bei 760V Stringspannung wollte ich keinen Kurzschluss durch Mäusefraß riskieren. Überirdisch alles in Schutzrohren. Unter dem Dach habe ich einen Generatoranschlusskasten (Phoenix Contact) verbaut, um die PV Module von der Anlage trennen zu können. Außerdem ist darin Überspannungsschutz integriert. * Notstrom habe ich nicht installiert, weil die Kosten hoch sind. Man sollte da auch keine Illusionen haben, Notstrom ist meistens nur einphasig und mit 10-15kWh Speicher kommt man bei Dunkelflaute nicht weit. Insbesondere muss man den Speicher permanent voll (oder auf dem gewünschten Füllstand) halten, damit man bei Stromausfall darauf zurückgreifen kann. Diese Reserve ist dann nicht für normale Nutzung verfügbar. Im Winter wird es eh schwierig und gerade da ist die Gefahr für Heizung etc. am größten. Imho kommst du mit einem Notstromaggregat und 20l Benzin deutlich günstiger wenn wirklich mal länger als 24h Stromausfall ist. Alles in allem war die Planung, Installation und Inbetriebnahme kein Hexenwerk wenn man da ein bisschen Ahnung und Hilfe hat. Hilfreich sind mMn nach auch seriöse YT Kanäle wie z.B. "Der Fachwerker" oder Michael Schmitz (Akkudoktor). Ich hoffe das hat ein wenig geholfen. Viel Erfolg M
Hallo David, David G. schrieb: > das was du brauchst ist ein SMA Sunny Island in Verbindung mit einem SMA > Homemanager 2.0. schau ich mir an. Im Moment habe ich auf den Garagen auch ein Balkonkraftwerk. Erstaunlicherweise hat der Wechselrichter sogar 4 MPPT, deswegen fand ich es jetzt erstaunlich, dass WR mit Leistung von 12kW - 15kW meist nur mit 2 MPPT kommen. schöne Grüße Torsten
Hallo Herr Nachbar ;-) Maik H. schrieb: > Ich hoffe das hat ein wenig geholfen. das hilft auf jeden Fall! Wenn der Akku mit zwischen die Garagen könnte, würde das natürlich extrem hilfreich sein. Eine dickere AC-Leitung muss eh zwischen Haus und Garage gelegt werden, damit die Wallboxen auch ohne Sonne funktionieren. > Viel Erfolg Danke und schöne Grüße Torsten (aus Oberfranken)
Torsten R. schrieb: > eine > Heizung würde überhaupt keinen Sinn ergeben. Natürlich ist die sinnvoll. Das muss ja keine Gastherme mit Wasserkreislauf und Heizkörper sein. Eine simple Heizfolie (https://infrarot-fussboden.de/Niedervolt-Heizfolien) unter dem Batterieblock, um den auf min 5-10°C (Akkus möchten je nach Chemie nicht unter xx°C geladen werden) zu halten, reicht. Wenn man diesen auch noch nach oben isoliert (im Winter), werden da sicher wesentlich weniger als 100W gebraucht, die man auch noch mit Gleichstrom direkt aus dem Akku bekommen kann.
Also mein Akku darf laut Betriebsanleitung sogar im Freien geschützt vor direktem Regen aufgestellt werden. Ich würde das allerdings nicht machen. Die Temperatur in so einem trockenen geschützten Fahrradkeller sollte in unseren Breiten für ein Markenprodukt kein Problem sein. Allenfalls bei Selbstbauakkus würde ich mir da Gedanken machen. Im normalen Betrieb produzieren WR und Akku außerdem auch ein bisschen Abwärme und das ist wahrscheinlich mehr als eine kleine Heizfolie liefert.
Maik H. schrieb: > Die Temperatur in so einem trockenen geschützten Fahrradkeller sollte in > unseren Breiten für ein Markenprodukt kein Problem sein. Das wäre super, dann mach ich mich mal auf die Suche. > Allenfalls bei Selbstbauakkus würde ich mir da Gedanken machen. Das tue ich mir nicht auch noch an ;-) Danke, Torsten
Maik H. schrieb: > Im normalen Betrieb produzieren WR und Akku außerdem auch ein bisschen > Abwärme und das ist wahrscheinlich mehr als eine kleine Heizfolie > liefert. Also muss die Heizung nur bis zum Ladestart heizen --> sollte also zumindest grob geregelt sein.
Torsten R. schrieb: > AC-Akkus: Sind Energie-Speicher, die Energie aus einem Wechselstrom-Netz > entnehmen können und Energie auch wieder zurück in ein Wechselstrom-Netz > einspeisen können. AC-Akkus gibt es nicht. Akkus können keine Energie aus einem Wechselstromnetz aufnehmen. Du brauchst zwischen Netz und Akku immer ein Ladegerät.
Torsten R. schrieb: > - Sonst noch hilfreiche Tipps oder Kommentare? was Du vorhast geht problemlos, habe ich und viele tausend andere so verbaut: Als Speicher im Haus ein Victron Multiplus 2 - z.B. so was: https://verkauf-bochum.de/products/multiplus-ii-48-3000-35-32-gx?variant=44568673485067 Als Akku z.B. so was: https://www.bau-tech.shop/batterie/lithium/lithium-48v/pylontech-us5000-lithium-4-8kwh-speicher-48v-batterie-lifepo4-0-mwst1.html Der Victron hat einen AC-Out, dort kann bei Stromausfall Notstrom genutzt werden Auch kann an AC-Out ein PV-WR angeschlossen werden, diesen regelt der Victron dann auch bei Stromausfall Hier gibt es aber eine max zulässige Größe, abhängig von der Akkugröße Als PV-WR- schau Dir z.B. mal Hoymiles HMS-1600 an - der hat 4 Eingänge an die jeweils nur eine PV-Zelle kommt Diese WR kannst auch auf dem Dach hinter den Panels verbauen Du könntest hier z.B. 1-2 Stück an AC-out, den Rest ans Hausnetz anschließen Hierzu müsstest halt 2 Leitungen ins Haus legen, eine fette für Wallbox usw und z.B. 3x2,5 für den / die WR an AC-Out Ja, nicht ganz so effizient wie ein HV-Speicher, aber dafür auch keine Hochspannung im Haus / auf dem Dach
Rainer W. schrieb: > Torsten R. schrieb: >> AC-Akkus: Sind Energie-Speicher, die Energie aus einem Wechselstrom-Netz >> entnehmen können und Energie auch wieder zurück in ein Wechselstrom-Netz >> einspeisen können. > > AC-Akkus gibt es nicht. > > Akkus können keine Energie aus einem Wechselstromnetz aufnehmen. Du > brauchst zwischen Netz und Akku immer ein Ladegerät. Ist das nicht langsam genug durchgekaut? Wenn Dich der Begriff dermassen stört, unter einer AC-Powerwall könntest Du Dir aber etwas vorstellen, oder?
Hallo Rainer, Rainer W. schrieb: > AC-Akkus gibt es nicht. danke für Deinen Input. Wir haben uns jetzt hier auf den Begriff "AC-Marketing-Geschwätz-Geräte" (kurz AC-Magg) geeinigt. Schöne Grüße, Torsten
Rainer W. schrieb: > AC-Akkus gibt es nicht. Natürlich doch, du kennst nur den Begriff nicht. Es sind offenkundig Akkus mit Wechselrichter und Ladeschaltung.
Michael B. schrieb: > Es sind offenkundig Akkus mit Wechselrichter und Ladeschaltung. Also eine Elektronikbox, in der u.a. auch ein Akku eingebaut ist.
Als AC-Akku bezeichnet man landläufig Akkus mit eigenem Wechselrichter, die unabhängig vom PV-Umrichter am Netz hängen. DC-Akkus dagegen hängen direkt am PV-Umrichter-Gleichspannungsteil. Oliver
Torsten R. schrieb: > Hallo David, > > David G. schrieb: >> das was du brauchst ist ein SMA Sunny Island in Verbindung mit einem SMA >> Homemanager 2.0. > > schau ich mir an. Im Moment habe ich auf den Garagen auch ein > Balkonkraftwerk. Der Sunny Island kommt auch mit Balkonkraftwerken klar, sowohl Netz-Parallel als auch im Inselbetrieb. Wenn im Insel-Betrieb der Akku voll ist, dreht der die Netzfrequenz hoch um die Balkonkraftwerke zu drosseln, d.H. da muss nicht alles von einem Hersteller kommen, du kannst mischen und auch später erweitern. Bis auf die Netzfrequenz ist keine weitere Kommunikation zwischen Akku-Wechselrichter und Solar-Wechselrichtern nötig. Den Wirkungsgrad der doppelten DC/AC -> AC/DC Wandlung kannst du vernachlässigen. Das war vielleicht ein Thema, als die Solarmodule noch 25 DM/Wp gekostet haben, jetzt packst du einfach für 0,25€/Wp ein Modul dazu, und hast das ausgeglichen. Aber schau dich auch mal bei anderen Herstellern um, SMA liefert zwar gute Qualität, aber wollen da auch ordentlich Geld für sehen.
Hallo Torsten, mit deinen Fragen bist du hier besser aufgehoben: https://www.photovoltaikforum.com/ Von AC-gekoppelten Batteriespeichern halte ich wenig. Da hast du einen zusätzlichen Wandler, der zusätzliche Kosten und Verluste mitbringt. Wir haben unsere Batterie (BYD) auch in der Garage direkt neben dem Hybrid-Wechselrichter. So kalt wird es in unseren Breitengraden nicht, dass die Batterie in der Garage schaden nehmen würde. Wenn du die Module selbst montieren willst, schau dir das Flachdach-Montagesystem von K2 an. Damit habe ich hier 6 Module in Ostausrichtung auf eine Garage gebracht. Das ist ein String der Hausanlage, die Module auf dem Dach hat eine Fachfirma installiert. Mit freundlichen Grüßen Thorsten Ostermann
Thorsten O. schrieb: > Von AC-gekoppelten Batteriespeichern halte ich wenig. Im Inselbetrieb kommen einige Wechselrichter mit solchen Speichern nicht gut zurecht. Wichtig ist bei WR und Batteriespeicher, dass diese ein universelles Protokoll zur Steuerung verwenden. Man haengt sonst an einem Hersteller und Serie fest.
Rainer W. schrieb: > Akkus können keine Energie aus einem Wechselstromnetz aufnehmen. Wobei das nicht wirklich stimmt. Allerdings entsteht da meistens Wärme und danach Rauch und das mit dem Wiederabgeben klappt auch nicht.
Thorsten O. schrieb: > Flachdach-Montagesystem von K2 an. Damit habe ich hier 6 Module in Er müsste mit dem Klammerbeutel gepudert sein, fur ein paar Blechwinkel mehr auszugeben als für die damit befestigten Module https://solarhandel24.de/products/k2-systems-flachdach-s-dome-montageset-fur-6-module-kopie https://www.heizungsdiscount24.de/photovoltaik/hd24-photovoltaik-solarmodul-415wp-pv-modul-blackwhite-monokristallin.html Die Preise, die deutsche Hinterhof-Zubehörlieferer für ihren lowest tech Scheiss verlangen sind aberwitzig gegenüber dem was man für das Geld aus China für high tech bekommt. 4 Gehwegplatten, 4 Blechwinkel, 1m Aluprofil und ein paar Schrauben ist alles was man zum aufständern braucht.
Michael B. schrieb: > Thorsten O. schrieb: >> Flachdach-Montagesystem von K2 an. Damit habe ich hier 6 Module in > > Er müsste mit dem Klammerbeutel gepudert sein, fur ein paar Blechwinkel > mehr auszugeben als für die damit befestigten Module > > https://solarhandel24.de/products/k2-systems-flachdach-s-dome-montageset-fur-6-module-kopie > > https://www.heizungsdiscount24.de/photovoltaik/hd24-photovoltaik-solarmodul-415wp-pv-modul-blackwhite-monokristallin.html > > Die Preise, die deutsche Hinterhof-Zubehörlieferer für ihren lowest tech > Scheiss verlangen sind aberwitzig gegenüber dem was man für das Geld aus > China für high tech bekommt. > > 4 Gehwegplatten, 4 Blechwinkel, 1m Aluprofil und ein paar Schrauben ist > alles was man zum aufständern braucht. Na dann: viel Spaß! Hast du schon einmal an die Windlast gedacht? Die reißt dir die losen Gehwegplatten unter den Panelen weg weil die nur geklemmt sind! Dafür sind die langen Bodenschienen die das ganze zusammenhalten. Aber das mußt DU deiner Versicherung erklären ;-)
Hi Thorsten, Thorsten O. schrieb: > mit deinen Fragen bist du hier besser aufgehoben: > https://www.photovoltaikforum.com/ danke, da werde ich mich mal durch-lesen. > Von AC-gekoppelten Batteriespeichern halte ich wenig. Da hast du einen > zusätzlichen Wandler, der zusätzliche Kosten und Verluste mitbringt. Die DC vom Dach bekommst Du ja auch nicht ohne Wandlung in die Battery. Die Systemkosten sind sicher höher, weil Du den zusätzlichen Wandler hast. Dafür hätte das System den Charm, dass es auch die Energie anderer, auf dem Gelände befindlicher PV-Anlagen aufnehmen könnte. > Wenn du die Module selbst montieren willst, schau dir das > Flachdach-Montagesystem von K2 an. Damit habe ich hier 6 Module in > Ostausrichtung auf eine Garage gebracht. Ja, mit so einem System liebäugle ich auch und finde es jetzt auch nicht übertrieben teuer (das System soll da mindestens 20 Jahre auf den Garagen bleiben). Du hast die beiden Reihen in die selbe Ausrichtung gebracht? Damit würde ich dann in der Tat den 4. MPPT sparen. danke für Deine Tipps, Torsten
> Die DC vom Dach bekommst Du ja auch nicht ohne Wandlung in die Battery.
Kein Problem: der Mpp sollte bei der Batteriepannung liegen und eine
Abschaltung falls sie voll wird.
Einfacher: die Leerlaufspannung knapp unterhalb der max Batt. Spannung,
dann können die Module sie nicht kaputt laden, arbeiten aber erst
maximal wenn die Batterie leer ist.
Achim H. schrieb: >> Die DC vom Dach bekommst Du ja auch nicht ohne Wandlung in die Battery. > Kein Problem: der Mpp sollte bei der Batteriepannung liegen und eine > Abschaltung falls sie voll wird. Ich glaube nicht, dass man so einfach, effektiv eine Battery geladen bekommt. Die Spannung pro String kann ja gerne mal an die 1kV gehen.
Achim H. schrieb: >> Die DC vom Dach bekommst Du ja auch nicht ohne Wandlung in die Battery. > Kein Problem: der Mpp sollte bei der Batteriepannung liegen und eine > Abschaltung falls sie voll wird. > Einfacher: die Leerlaufspannung knapp unterhalb der max Batt. Spannung, > dann können die Module sie nicht kaputt laden, arbeiten aber erst > maximal wenn die Batterie leer ist. Du hättest auch einfacher erklären können, dass Du von der ganzen Materie nicht die geringste Ahnung hast.
Dort den Text im grünen Block beachten bei der Auswahl der Modulgröße: https://www.energie-experten.org/erneuerbare-energien/photovoltaik/solarmodule/groesse#c25814
Das kommt drauf an, wie man das ganze dimensioniert. In meiner Modulsammlung ist eines mit höherer Zellen-Anzahl als bei den restlichen, so daß ich damit bei meiner aktuellen Parallelschaltung mehrerer Module nichts anfangen kann weil es eine höhere MPP-Spannung hat (glaube 42 und nicht 28V). Das habe ich an meinen Nachbarn ausgeliehen, der hat einen 36V Elektroscooter und lädt den regelmäßig über das Modul auf. Auch wenn das Modul dabei nur in der Nähe seines MPP betrieben wird, kommt da genug Energie heraus, um den Scooter damit zu betreiben bzw. er muss aufpassen, daß der Scooter nicht überladen wird. Dem Modul ist egal wohin es den Strom liefert, sobald man sich mit der Modulspannung am oder unter dem MPP befindet, fließt auch der volle Strom (in Ampere), den das Modul kann. Der Strom aus den Solarmodulen wird sowieso mehrfach gewandelt, bevor er im Verbraucher oder im Netz ankommt, bzw. es gibt trafolose Einspeisewechselrichter, die MPP-Tracking und Wechselrichten mit einer einzigen Stufe machen, die brauchen dann aber eine recht hohe minimale Stringspannung (380..400Vdc), damit das funktioniert. Die DC/AC-Wandlung ist aber meiner Meinung nach die, die am meisten Verluste erzeugt. Alles was so DC/DC erfolgt, etwa von MPP-Modulspannung auf die Zwischenkreisspannung des Wechselrichters (also das, womit der DC/AC-Wandler intern arbeitet), hat einen sehr hohen Wirkungsgrad, besonders bei hohen Spannungen (dann fließt wenig Strom und Strom ist das, was heizt). Wenn Du sowieso noch ein dickes AC-Kabel zu den Garagen legen musst, dann versuch wirklich, mit zwei Strings auszukommen, die jeweils gleich ausgerichtete Module haben und leg die 4 DC-Kabel für die beiden Strings mit rein (Leerrohr). Dann kann der Wechselrichter beim Akku im Haus verbaut werden wenn Du Dir sonst Sorgen um den Akku bei Kälte machst und dadurch wäre auch die Notstrom-Lösung einfacher umsetzbar (Wechselrichter am Ort der Netzumschaltung für den Notstrombetrieb). Außerdem bis Du den Quatsch mit dem AC-gekoppelten Speicher los, dadurch wird die Betriebsführung der Anlage einfacher.
5 Garagen mit je 6 Panelen je 450W würde theoretisch 13,5kW erlauben, wenn alle Flächen senkrecht zur Sonne ausgerichtet werden könnten. Schätze mal, dass bei einem kalten Sommertag um Mittags 8-9kW erreichbar sein dürften. Wenn nicht bereits in die Garagen eine Drehstromleitung für E-Auto-Wallboxen verlegt wurde, fehlt meistens ein leistungsfähige Leitung zu den Garagen.
Ben B. schrieb: > Die DC/AC-Wandlung ist aber meiner Meinung nach die, die am meisten > Verluste erzeugt. Alles was so DC/DC erfolgt, etwa von MPP-Modulspannung > auf die Zwischenkreisspannung des Wechselrichters (also das, womit der > DC/AC-Wandler intern arbeitet), hat einen sehr hohen Wirkungsgrad, > besonders bei hohen Spannungen (dann fließt wenig Strom und Strom ist > das, was heizt). warum sollte das so sein? Auch bei einer DC-DC-Wandlung ist AC im Spiel Wenn Du über ein beispielsweise 4mm² Kabel 1000V führst ist der Verlust sicher auch höher als bei 20 solcher Kabel mit je 50V Aber aus Erfahrung - das ganze Verlust- und Effizienzthema ist veraltet Wir oben geschrieben - da macht man halt eine Zelle mehr drauf Früher waren Zellen so teuer das man sie aufwändig mechanisch der Sonne nachgeführt hat Heute sind sie so billig das man sogar Nordseiten bestückt
Thomas schrieb: > Hast du schon einmal an die Windlast gedacht? Nicht nur das, sogar ausgerechnet und auch gebaut, hält seit 4 Jahren, stabiler als das des Nachbarn der vom Solateur teuer bauen liess und schon Sandsäcke drauflegen musste. 2 um 15 Grad nach Ost und West geneigte Panels sind windtechnisch günstig.
> Auch bei einer DC-DC-Wandlung ist AC im Spiel
Jain, die meisten DC/DC-Wandler sind dank konstant hoher Spannung (bei
PV bis zu 1000V) und Synchrongleichrichtung effizienter als ein
DC/AC-Wandler, der eine Voll- oder mindestens Halbbrücke ständig
zwischen +340V, 0V und -340V (Spitzenwert der 230V Sinusspannung)
modulieren darf, wobei schon durch den Spulenkern und Blindstromanteile
des LC-Filter Verluste auftreten.
Was wollt ihr denn mit Akkuheizung? In den drei vier Monaten wo das überhaupt relevant wäre, würde ich den Akku einfach abschalten, fertig. Wenn es überhaupt so kritisch ist. Da kommt vom Dach eh kaum was runter und der Akku wird nur wenig und langsam gefüllt. Und die Heizung wird alles gleich wieder auffressen. Ich halte das für eine falsche Optimierung.
Richard W. schrieb: > Was wollt ihr denn mit Akkuheizung? Wie soll das sonst gehenen einen brennenden Akku aufgrund eines Heizungsdefekts (oder anderer Hitzeeinwirkung) zum ernster Notfall zu machen, da Lithium-Akkus bei Überhitzung über 60 Grad in ein sogenanntes „thermisches Durchgehen“ (Thermal Runaway) laufen können? Bei einer Heizung sind die Herausforderungen eine homogene Wärmeverteilung zu erzeugen ohne zu überhitzen, weil man sicherlich um Heizstrom zu sparen großzügig isolieren wird.
In dem Moment wo man keine hohe Heizleistung braucht, ist auch die Verteilung der Wärme kein Problem wenn man ein passendes Heizelement verwendet. Das beste ist schon, den Akku (mit Wechselrichter) in einen Raum zu stellen, wo es nicht sonderlich kalt und auch nicht sonderlich heiß drin wird. Meine Spiel-PV mit ihren flach aufgelegten 1,1kWp kam im Januar übrigens auf sagenhafte 7,76kWh. Der Dezember war mit 12,45kWh nur unwesentlich besser, im Februar kamen immerhin schon wieder 24,53kWh.
Richard W. schrieb: > Was wollt ihr denn mit Akkuheizung? In den drei vier Monaten wo das > überhaupt relevant wäre, würde ich den Akku einfach abschalten, fertig. > Wenn es überhaupt so kritisch ist. Da kommt vom Dach eh kaum was runter > und der Akku wird nur wenig und langsam gefüllt. Und die Heizung wird > alles gleich wieder auffressen. Ich halte das für eine falsche > Optimierung. Das erledigt sich sowieso von selbst denn jedes gute BMS hat einen Temperatursensor verbaut der das Laden unterhalb von x°C unterbindet.
Dieter D. schrieb: > ... da Lithium-Akkus bei Überhitzung über 60 Grad in ein sogenanntes > „thermisches Durchgehen“ (Thermal Runaway) laufen können? Es gibt unterschiedliche Technologien für Lithium Akkus, die unterschiedliches Verhalten besitzen. Von welchen sprichst du?
Thomas schrieb: > Das erledigt sich sowieso von selbst denn jedes gute BMS hat einen > Temperatursensor verbaut der das Laden unterhalb von x°C unterbindet. Was aber auch nur wenig sinnvoll ist, wenn einem dann im März oder April mit Nachfrösten und viel Sonne hunderte kWh verloren gehen, weil der Akku nicht benutzt werden kann. Es nutzt nichts, ein LiFePo4 Akku, der draußen steht, muß beheizt werden, sonst ist das sinnlos. Unterhalb von 10°C Zellentemperatur muß der Ladestrom signifikant reduziert werden, bis auf Null bei ca. 0°C. Oliver
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Hallo Torsten, Ich habe ein ähnliches Projekt Im Bekanntenkreis habe ich nach Erfahrungen gefragt, dabei wurde mir mehrfach berichtet, dass bei Leistungen um 10KWP bereits eine deutliche Wärmeentwicklung entsteht, die man im Sommer in Gebäuden nicht gebrauchen kann. Außerdem wollte ich die Batterien bewusst nicht im Keller stehen haben. Ich habe grundsätzlich einen gewissen Respekt vor Brandrisiken. Wenn man schon einmal einen Schaden erlebt hat wird man in dieser Hinsicht vorsichtiger. Schließlich habe ich mich dazu entschlossen, ein separates Batteriegebäude zu errichten. Die Ausführung ist relativ einfach gehalten: Betonbodenplatte, Ytongsteine als Wände, ein Sandwitchdach und eine Metalltür. Die Konstruktion ist dicht, und die Steine Isolieren erstaunlich gut. Um keinen Dreck, Blätter Staub usw im Gebäude zu haben, wurde eine Split-Klimaanlage installiert. Das sorgt dafür das auch bei höchster auslastung im Hochsommer alles kühl und vor allem sauber bleibt. Der Energieauffwand ist hierbei negativ, da die Wechselrichter nie wegen Übertemperatur drosseln müssen. Außerdem kann ich mit der Klimaanlge den Raum bei Bedarf frostfrei halten. Ich habe das Batteriegebäude bewusst großzügig dimensioniert, sodass später problemlos weitere Batterien oder Wechselrichter ergänzt werden können. Man kann weiterhin bequem darin arbeiten und hat ausreichend Platz für Wartung und Erweiterung. Die elektrische Anbindung habe ich ebenfalls gleich entsprechend ausgelegt. Zum Hauptanschluss wurden 5×16 mm²-Leitungen verlegt, sodass später keine Nachrüstung notwendig wird. Das ganze läuft jetzt im 4. Jahr, es wurden noch zwei Flächen mit 16 bzw 24 Panele hinzugefügt, jetzt laufen 4 Wechselrichter und 3 Batterien mit ca 90 KWH Speicher. Das Gute ist, es werden alle 3 Batterien geladen, "egal aus welchem Wechselrichter der Strom kommt". zum testen habe ich den 4. Wechselrichter an dem keine Batterie hängt im Betrieb und an den 3 anderen Wechselrichtern die DC-Seite abgeschaltet ( Damit schneidet man die Verbindung zwischen PV-Modulen und Wechselrichter ab) Die Wechselrichter komunizierne untereinander und laden bzw verteilen den "Strom" optimal. Der entscheidende Punkt ist für mich: Das Gebäude und die Infrastruktur sind so ausgelegt, dass ich die Anlage bei Bedarf problemlos verdoppeln kann, ohne bauliche Änderungen vornehmen zu müssen. Ich habe noch eine kleinen Freifläche mit 2800m² neben meinem Garten. Bei Bedarf kann ich das noch erweitern, außerdem habe ich noch etwas Brennholz ca. 30 IBC-Boxen, die Ich mit passender "LKW-Plane" abgedeckt habe, die Ösen rosten langsam und ob man in Zukunft noch einmal 35 Euro pro Plane ausgibt, oder lieber gleich einen Unterstand mit PV-Modulen als Dach baut, weiß noch nicht, kommt auf den Bedarf an Strom an.
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Danke Tobi, unser Garten ist leider sehr klein, dafür ist im Haus genügend Platz. LG Torsten
Keine Ahnung wie gut man die Werte meiner Spiel-PV auf eine kommerzielle Anlage hochskalieren kann, aber ich erreiche mit allen Komponenten einen Wirkungsgrad von etwa 70% für die gesamte Anlage (Solarlader, Akkus, Wechselrichter). Also von einer eingemessen Kilowattstunde kommen nur etwa 0,7 wieder heraus (gemessen Solarlader PV-Eingang und Ausgang des Wechselrichters). Folglich würden bei einer Leistung von 1000W von den Modulen 300W als Wärme frei werden. Bei der Betrachtung fallen aber zwei Dinge auf, wenn man die Leistung von den Modulen sofort wieder verbraucht, hat man keinen Lade- oder Entladestrom, folglich fällt der Wirkungsgrad der Akkus komplett aus dieser Betrachtung heraus. Mein zweites "Problem" ist, ich habe nur einen 5kW Wechselrichter, der die meiste Zeit wo die Anlage Strom abgibt, mit nur 150W oder noch weniger belastet ist (zeitweise nur 50W). Das ist 1% bzw. 3% Auslastung und dementsprechend schlecht fällt der Wirkungsgrad des Wechselrichters dabei aus (habe ich für 150W mal grob mit 83% berechnet). Allein für den Leerlauf gönnt der sich 22W, da ist schon mal die erste halbe Kilowattstunde pro Tag weg. Ich denke daher, daß größere Anlagen, die auch mehr Leistung liefern müssen, einen besseren Wirkungsgrad erreichen. 3kW bei einer 10kWp Anlage wegkühlen zu müssen wäre ziemlich heftig - das ist fast die ganze Leistung, die eine Split-Klima wegschaffen kann (die haben üblicherweise um die 3,5kW Kälteleistung). @Tobi Mal darüber nachgedacht, die Abwärme in Deinem Wechselrichter-Kabuff mit einer Brauchwasserwärmepumpe oder so zu nutzen? Dann lässt sich vermutlich etwas vom Strombedarf der zur Kühlung verwendeten Klimaanlage einsparen. Und pass bei Deinen Ausbauplänen auf, soweit ich weiß werden private PV-Anlagen ab 30kWp für die Energiesteuer interessant.
ich verstehe zugegeben nicht wieso man for einen Haus-Akku eine Klimaanalge braucht? Mein 30KWh Akku wird nicht mal Handwarm
Soweit ich das verstanden habe, hat er Akku und Wechselrichter alles in einen geschlossenen Raum gebaut. Wenn man so will, ein begehbarer Schaltschrank. Und um die Abwärme vor allem der Wechselrichter da raus zu kriegen, braucht man entweder einen Lüfter, Wasserkühlung oder eben eine Klimaanlage.
oder man schraubt die Micro-WR einfach hinter die PV-Zellen - funktioniert auch
Davon würde ich abraten. So eine PV-Anlage soll ja viele Jahre störungsfrei auf dem Dach bleiben. Da oben wirds im Sommer heiß, die Panele werden heiß wie Sau, ich weiß nicht ob das so toll für die in den Wechselrichtern verbauten Bauteile ist. Die -20°C im Winter kommen auch noch dazu. Und sollte dann mal ein Wechselrichter oder Optimierer hinter einem Modul kaputtgehen, dann wird die Reparatur aufwendig. Bei vielen Dächern kommt man ohne Gerüst gar nicht dran, oft müssen mehrere Module entfernt werden bevor man an den schadhaften Teil drankommt... da ists schon sinnvoll wenn man sowas nicht auf dem Dach drauf hat, sondern nur die Teile, die unbedingt in dem schlecht zugänglichen Bereich vorhanden sein müssen (Module und Kabel). Deswegen sollte man beim Bau so einer Anlage auch nicht an Kabeln und Steckern sparen wenn man hinterher schlecht drankommt, sondern brauchbare Qualität nehmen.
Hans W. schrieb: > Torsten R. schrieb: >> AC-Akku > > Es gibt keine Akkus für AC. Was er meint, sind ac gekoppelte Speicher. Die werden in der Branche tatsächlich ac Speicher oder ac batterie genannt weil das 1. Kürzer ist und dem für den Laien weniger abschrecken klingt...habe ich mir sagen lassen. Aber ja, ist schon nervig diese "Ungenauigkeit". Übrigens haben für den notstrom Betrieb reine diese "ac Speicher" den Vorteil, dass die auch so funktionieren, wie der Laie es erwarten würde. Der batterie-pfad eines hybrid-WR kann teilweise nur einen Bruchteil der Nominalleistung. Gerne wird da einfach die Leistungselektronik von einem Pv Strang verwendet. Damit hast du z.b 12kW PV Leistung und nur die knapp 4kW für den Speicher. Das wird ist natürlich überall so, ist aber auch nicht unüblich. Tagsüber "verliert" man mit sowas ggf massiv Energie und der notstromkreis ist so auch kritisch. Außerdem sind einspeise-WR oft nicht für Schieflast ausgelegt. Das kann die Ausgangsleistung im notstrom Betrieb auch massiv reduzieren. Wie gesagt ist das nicht bei jedem WR so, aber das ist ein wichtiges Detail bei der Auswahl des WR. 73
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Ben B. schrieb: > Wirkungsgrad von etwa 70% für die gesamte Anlage Naja, man findet so 90-95% Effizienz für die Leistungselektronik und lifepo4. Alleine das ergibt 73-86% (pv->batt->ac = x%^3). Damit bist du zwar am unteren Ende dieser Milchmädchenrechnung, aber man sieht schon was so ca zu erwarten ist, wenn alles perfekt wäre. 73
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