Hallo, wir wohnen in einem Haus mit einigen Nebengebäuden und 5 Garagen am Ende des Gartens (ca. 30m entfernt vom Haus). Nun möchte ich eine erste Solar-Anlage errichten und dachte mir dass die 5 Garagen dafür am besten geeignet sind. 4 der 5 Garagen sind parallel zueinander mit Nord-Süd-Ausrichtung. Dort müssten ca. 6 Paneele auf eine Garage passen (3 mit Ausrichtung nach Osten und 3 mit Ausrichtung nach Westen). Die 5. Garage hat eine um ca. 15° abweichende Ausrichtung. Der Wechselrichter könnte in einem, zwischen der 4. und 5. Garage liegenden Fahrrad-Raum untergebracht werden. Da dieser überhaupt nicht issoliert ist, würde ich davon ausgehen, dass es nicht ratsam wäre, dort auch einen Akku unter zu bringen. Einen Akku würde ich im Haus direkt an den Wechselstrom-Kreis anschließen wollen. Das hätte den Vorteil, dass es dort wärmer wäre, später theoretisch auch Nachts günstiger Strom eingelagert werden könnte und der Akku zentral für ggf. später noch mal dazu kommende Solar-Anlagen (auf den Dächern der Nebengebäude) die Energie speicher könnte. Die gesammte Anlage sollte Notstrom-fähig sein. Fragen: - Sehe ich es richtig, dass vor allem der AC-Akku Notstrom-fähig sein muss und der Wechselrichter an der Garage dann dem vom Akku aufgebautem Netz folgen würde? - Da ich auf den ersten 4, parallel liegenden Garagen, Solar-Paneele mit 2 unterschiedlichen Ausrichtungen habe und auf der 5. Garage noch einmal 2 Ausrichtungen, bräuchte ich wahrscheinlich einen Wechselrichter mit 4 MPPT und einer Leistung von 12-15kW (30 Paneele). Ist das richtig? Da scheint es keine große Auswahl zu geben, sollte ich dann eher 2 Wechselrichter in Betracht ziehen, oder ggf. auf der 5. Garage alle Paneele in eine Richtung ausrichten, damit ich auf 3 MPPT komme? - Sonst noch hilfreiche Tipps oder Kommentare? Schönen Dank im Vorraus für eure Hilfe, Torsten
Torsten R. schrieb: > AC-Akku Es gibt keine Akkus für AC. > einen Wechselrichter mit 4 MPPT Was soll das sein? Wenn du fragen zu konkreten Produkten hast, dann benenne sie. Lass' das von einer Fachfirma installieren. Strom aus Akkus und Solarzellen in dieser Größenordnung ist erheblich gefährlicher, als aus der Steckdose.
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Torsten R. schrieb: > AC-Akku Ist das wieder so ne Marketing Bezeichnung die man Ahnungslosen unterjubelt damit sie noch mehr verdummen? Sorry aber, ich bin mittlerweile extrem allergisch gegen sowas! Vermutlich die meisten anderen hier ebenfalls.
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Hallo Hans, schön das Du Dir die Zeit genommen hast, meinen Beitrag zu lesen und Dir dazu Gedanken zu machen! AC-Akkus: Sind Energie-Speicher, die Energie aus einem Wechselstrom-Netz entnehmen können und Energie auch wieder zurück in ein Wechselstrom-Netz einspeisen können. MPPT: Maximum Power Point Tracking. Das sind die Anschlüsse bei einem Solar-Wechselrichter, bei dem man mehrere Solar-Paneele mit gleicher / ähnlicher Ausrichtung oder Beschattung anschließt. Liebe Grüße Torsten
Hallo Kilo S. Kilo S. schrieb: > Ist das wieder so ne Marketing Bezeichnung die man Ahnungslosen > unterjubelt damit sie noch mehr verdummen? es tut mir leid, dass ich bei Dir scheinbar einen wunden Punkt erwischt habe. Wenn Dir der Begriff AC-Akku nicht zusagt, auf welchen Begriff wollen wir uns dann einigen? AC-Stromspeicher, AC-Speicher, AC-Batterie? Schöne Grüße Torsten
Das wird so leider nur sehr begrenzt funktionieren. Beide Wechselrichter (PV und Akku) können nur netzgebunden betrieben werden, aber ich zweifle sehr stark daran, daß die PV dauerhaft auf ein Netz synchronisiert und darauf einspeist, was vom Akku (im Notstrombetrieb) aufgestellt wird. Der Akku wird dadurch sofort abschalten oder könnte sogar Schaden nehmen. Notstrombetrieb funktioniert so also nur ohne die PV, einmal Akku leer würde gehen, aber nicht mehr. Solange das Netz vorhanden ist, würde das aber funktionieren. Leider muss man sich dann bei so viel netzgebundener Leistung mit dem kompletten Programm der Energieversorger herumärgern, also hoffe ich mal, Du hast da eine moderne Anlage und einen zukunftssicheren Zählerplatz - ansonsten kannst das alles umbauen. Wenn man den Akku zum Wechselrichter stellt, wird das auch eher schwer mit dem Notstrombetrieb, aber nicht unmöglich. Vor dem Inselbetrieb als Notstrom muss die Netzverbindung irgendwo am Haus trennen, so daß man das Haus von den Garagen aus versorgen kann. Die Verbindung Garagen/Haus muss dafür belastbar genug sein. Die Trennung vom Netz wird dann schwer zu automatisieren oder man müsste dafür ein Kabel (meistens RS485) vom Wechselrichter zum Netzverbindungspunkt legen, so daß der Wechselrichter eine dort verbaute Trenneinrichtung steuern kann. Dann wäre Notstrombetrieb mit PV möglich. Für Deine Strings kommts darauf an, ob die Garagen verschattet sind oder nicht. Wenn sie nicht verschattet sind, könnte man alle Module einer Richtung in einem String zusammenfassen und alle Modle der anderen Richtung in einem zweiten String. Dann käme man mit einem Wechselrichter und zwei MPP-Trackern aus, der auch die Anbindung des Akkus übernehmen könnte. Bei Verschattung wären mehrere kleine Wechselrichter evtl. besser, aber dann wirds wieder schwerer wenn der Strom mit hoher Leistung in einen Akku soll.
Das ist doch unvorteilhaft, erst die Gleichspannung der PV in Wechselspannung umzuwandeln, und dass dann für den Akku wieder zurück in DC umzuwandeln. Und dann ein drittes mal vom Akku wieder nach AC Wandeln. Außerdem darfst du nicht einfach so 15 kW ins Netz einspeisen. Wie stellst du du dir die dazu nötige Regelung vor? Hier reicht es nicht, Wünsche zu haben. Man muss es auch kaufen können und installieren dürfen.
Hallo Ben, Ben B. schrieb: > Beide Wechselrichter (PV und Akku) können nur netzgebunden betrieben > werden, aber ich zweifle sehr stark daran, daß die PV dauerhaft auf ein > Netz synchronisiert und darauf einspeist, was vom Akku (im > Notstrombetrieb) aufgestellt wird. Da wüsste ich jetzt nicht, wie der PV Wechselrichter erkennen könnte, wer das Netz aufbaut. Mein Bedenken wäre eher, dass der Akku-Wechselrichter irgendwann erkennt, dass es noch zusätzliche Einspeisung gibt, davon ausgeht, dass das Netz wieder da ist und dann aufhört, selbst ein Netz zu bilden. > Der Akku wird dadurch sofort > abschalten oder könnte sogar Schaden nehmen. Notstrombetrieb > funktioniert so also nur ohne die PV, einmal Akku leer würde gehen, aber > nicht mehr. Ja, dass klingt in der Tat nicht so hilfreich. Wahrscheinlich muss ich mich noch besser verstehen, wie dieser Notstrombetrieb überhaupt funktioniert. > Solange das Netz vorhanden ist, würde das aber funktionieren. Leider > muss man sich dann bei so viel netzgebundener Leistung mit dem > kompletten Programm der Energieversorger herumärgern, also hoffe ich > mal, Du hast da eine moderne Anlage und einen zukunftssicheren > Zählerplatz - ansonsten kannst das alles umbauen. Ja, wir haben tatsächlich letztes Jahr einen dieser modernen Zähler bekommen, der seine Daten direkt an den Netzbetreiber sendet. Der Schaltschrank ist auch recht groß und neu. > Vor dem Inselbetrieb als > Notstrom muss die Netzverbindung irgendwo am Haus trennen, so daß man > das Haus von den Garagen aus versorgen kann. Der Teil mit der Trennung vom Netz war mir wahrscheinlich noch nicht ganz klar. Ergibt aber viel Sinn, sonst würde man ja bei Stromausfall versuchen die ganze Stadt mit Strom zu versorgen :-) > Die Verbindung Garagen/Haus > muss dafür belastbar genug sein. Da in jede Garage auch noch eine Wallbox soll, wollte ich eine mindestens 25kW Leitung einplanen. Und da ich dazu eh einmal durch den Garten graben muss, wäre die Leitung für RS485 überhaupt kein Problem (Ethernet kommt da eh noch mit rein). > Für Deine Strings kommts darauf an, ob die Garagen verschattet sind oder > nicht. Wenn sie nicht verschattet sind, könnte man alle Module einer > Richtung in einem String zusammenfassen und alle Modle der anderen > Richtung in einem zweiten String. Die Verschattung sollte kein Problem sein, ich wäre aber jetzt davon ausgegangen, dass die um 15° anders ausgerichteten Module auf der 5. Garage eigene MPPT bräuchten. Vielen lieben Dank für Deinen Input! Torsten
Torsten R. schrieb: > AC-Stromspeicher, AC-Speicher, AC-Batterie? Du kannst "AC" nicht speichern. Alles in allem würde ich am ehesten ganz einfach sagen du suchst einen Hybridwechselrichter mit Speicher/Akku. Dieser Speicher/Akku sieht NIEMALS direkt Wechselstrom! (die Übersetzung von AC...) Victron MultiPlus-II, Growatt SPF Serie, Effekta AX-Serie. Lass von der PV dicke Kabel in den Keller legen, Einen der genannten Hybridwechselrichter mit Speicher kaufen und glücklich sein. Es wird durch doppelte Wandlung nicht besser, im Gegenteil, jedes extra Glied in der Kette ist eine weitere potentielle Fehlerquelle.
Hallo Hans, es ist mir schon klar, dass es vorteilhaft wäre, die Batterie direkt am Solar-Wechselrichter zu haben. Deswegen hatte ich versucht, meine Situation möglichst ausführlich zu beschreiben, damit das Dilemma klar wird: - Der Ort, an dem der Solar-Wechselrichter steht, ist klimatisch nicht besonders gut für Akkus (oder Speicher) geeignet. - Die Solaranlage steht relativ weit weg vom Haus. - Ein Akku am AC-Netz könnte von mehreren, auf dem Gelände verteilten und einfach über das AC-Netz angeschlossene Solar-Anlagen, genutzt werden. Danke für den Hinweis, dass ich keine 15 kW Anlange selbst an das Netz anschließen darf. Wie Du richtig geraten hast, bin ich tatsächlich kein vom Netzbetreiber dafür zugelassener Elektriker. Mein Plan ist, jemanden zu engagieren, der mit mir meinen Plan durchgeht, und später die Anlage prüft, anschließt und anmeldet. Schöne Grüße Torsten
Torsten R. schrieb: > Der Ort, an dem der Solar-Wechselrichter steht, ist klimatisch nicht > besonders gut für Akkus (oder Speicher) geeignet. Dämmung auf die Wand, Gasbeton um eine Wand einziehen zu können und ne Stahltüre um den Wechselrichter vor unbefugten zu schützen. Temperaturgesteuerte Heizung und ne vernünftige Belüftung nicht vergessen. Den würde ich nicht offen rumhängen lassen. Dann kannst den Speicher auch gleich dort mit unterbringen.
Hallo Kilo S., Kilo S. schrieb: > Torsten R. schrieb: >> AC-Stromspeicher, AC-Speicher, AC-Batterie? > > Du kannst "AC" nicht speichern. Ich meine sowas: https://www.energiespeicher-online.shop/energiespeicher/speicher-typ/ac/ > Lass von der PV dicke Kabel in den Keller legen, Einen der genannten > Hybridwechselrichter mit Speicher kaufen und glücklich sein. Es wird > durch doppelte Wandlung nicht besser, im Gegenteil, jedes extra Glied in > der Kette ist eine weitere potentielle Fehlerquelle. Die Anlage wird meiner Meinung nach mindestens 3 Strings haben, das sind 6 Leitungen, die ca. eine Länge von 30m-40m haben müssen. Und da diese dann unter die Erde gelegt werden müssen, müssen es dann halt auch die teuren Erdkabel sein. Da kann es meiner Meinung nach schon Sinn ergeben, darüber nachzudenken, den Speicher an das AC-Netz im Haus anzuschließen. Das hätte auch noch ein paar andere, kleinere Vorteile: - Speicher könnte auch von anderen Solar-Anlagen auf dem Gelände genutzt werden. - Speicher könnte auch genutzt werden um mit dynamischen Stromtarifen, z.B. Nachts günstig Strom aus dem Netz zu beziehen. Die Nachteile sind auch klar: Teurer und schlechterer Wirkungsgrad. Bin noch am Abwegen. Danke für Deine Tipps, Torsten
> Das ist doch unvorteilhaft, erst die Gleichspannung der PV > in Wechselspannung umzuwandeln, und dass dann für den Akku wieder > zurück in DC umzuwandeln. Und dann ein drittes mal vom Akku wieder > nach AC Wandeln. Ist es. Insgesamt 3x Umrichter-Verluste und einmal Akkuverluste. Aber wenn man Überschuss hat, den man ansonsten abregeln müsste weil man ihn nicht einspeisen kann/darf, dann ist das immer noch effizienter als die Abregelung. Besser ist natürlich Akku direkt an der PV, aber dafür müsste man bei örtlich getrennter Aufstellung einen Akku mit einer hohen DC-Spannung nehmen und dafür extra Kabel verlegen. Oder Akku und Wechselrichter an einem Ort und die PV-Module an einem anderen - dann muss man DC-Kabel für die PV-Strings verlegen. > Da wüsste ich jetzt nicht, wie der PV Wechselrichter erkennen > könnte, wer das Netz aufbaut. Üblicherweise haben Notstrom-Netze eine leicht erhöhte Netzfrequenz, die PV-Anlagen als Fehler erkennen und sich dann nicht mehr darauf aufschalten. Wenn man ein genau 50Hz-Netz aufstellt, dann wird sich die PV darauf aufschalten (vorausgesetzt es ist stabil und ohne große Schwankungen bei Impedanz und Frequenz) - und damit Probleme verursachen wenn ihre Leistung nicht abgenommen werden kann. > Mein Bedenken wäre eher, dass der Akku-Wechselrichter irgendwann > erkennt, dass es noch zusätzliche Einspeisung gibt, davon ausgeht, > dass das Netz wieder da ist und dann aufhört, selbst ein Netz > zu bilden. Solange die PV nur sehr wenig Leistung erzeugt, so daß der Akku weiter Leistung abgeben muss, wird das funktionieren. Aber sobald mehr Leistung kommt und der Akku Strom aufnehmen müsste, wird der vom Einspeisebetrieb auf Ladebetrieb umschalten und ich kann mir nicht vorstellen, daß dabei noch ein stabiles Netz aufrecht erhalten wird, was gut genug für die PV ist. Technisch könnte man sowas natürlich bauen, aber ich halte es für sehr unwahrscheinlich, daß irgend ein Stromspeicher für die Vermarktung an normal-große Endverbraucher das kann. Und spätestens wenn die PV dann mehr Leistung erzeugt als Akku und angeschlossene Verbraucher aufnehmen können, gibts ein Problem wenn die PV nicht zurückgeregelt wird. Vergiss das, das wäre ein Forschungsprojekt für MSR-Aufgaben in der Energietechnik. Wenn dann bau etwas mit einem PV-Akkuwechselrichter, an den sowohl die PV-Strings und auch der Akku angeschlossen ist. > Die Verschattung sollte kein Problem sein, ich wäre aber jetzt > davon ausgegangen, dass die um 15° anders ausgerichteten Module > auf der 5. Garage eigene MPPT bräuchten. Die Module eines Strings sollten natürlich schon gleich ausgerichtet sein. Wenn sich das auf der 5. Garage schwer umsetzen lässt, ist das eher schlecht, weil das auch nur 20% der Gesamtleistung sind. Dafür extra einen Wechselrichter mit 4 MPP-Trackern, der dazu auch noch mit wenigen Modulen an diesen zwei Trackern auskommt... das wird sehr schwer bis unmöglich. Eine andere Variante wären noch Moduloptimierer und diese in einem einzigen (oder zwei wenn genug Module) String zusammenschalten. Dann ist die Verschattung einzelner Module oder wenn sie ein wenig verschieden ausgerichtet sind, egal. Die Dinger sind heute aber verglichen mit dem Solarmodulen ein ordentlicher Preisaufschlag, der sich hinterher erstmal rechnen muss.
Torsten R. schrieb: > Die Verschattung sollte kein Problem sein, ich wäre aber jetzt davon > ausgegangen, dass die um 15° anders ausgerichteten Module auf der 5. > Garage eigene MPPT bräuchten. Wo siehst Du das Problem, die PV-Module auf der um 15° "verdrehten" Garage mit der gleichen Ausrichtung aufzubauen, wie bei den vier anderen Garagen? Oder sind die Garagen mit Giebeldächern ausgerüstet?
Kilo S. schrieb: > Den würde ich nicht offen rumhängen lassen. Dann kannst den Speicher > auch gleich dort mit unterbringen. Zwischen der 4. und 5. Garage ist ein kleiner, keilförmiger Raum, den wir für unsere Fahrräder nutzen. Der ist überhaupt nicht isoliere, aber mit einer Tür gesichert. Vielleicht könnte man den isolieren, eine Heizung würde überhaupt keinen Sinn ergeben.
Ich würde ggf auf zwei Wechselrichter aufteilen, sodass unverschattete Module der gleichen Ausrichtung in Serie liegen, die einzelne Garage bekommt dann ihren eigenen mit zwei Trackern a 1200W. Alternativ DC über 30m ins Haus ziehen und dort in einer Zentrale alles zusammen (Hybrid-Wechselrichter) wäre bei geeigneter Kabeltrasse vielleicht auch ok, aber vier (oder noch mehr) Tracker ist da nicht so verbreitet. Die Notstrom-Versorgung würde ich wie oben schon vorgeschlagen auf "einmal Akku leeren" beschränken. Ggf kann man einen WR so parametrieren, dass er toleranter ggü den Netzeigenschaften ist und ins Inselnetz des Akkus einspeisen kann, aber muss man schauen was der Akkuhersteller zu diesem Usecase sagt.
Hi Ralf, Ralf X. schrieb: > Wo siehst Du das Problem, die PV-Module auf der um 15° "verdrehten" > Garage mit der gleichen Ausrichtung aufzubauen, wie bei den vier anderen > Garagen? auf die Idee bin ich auch noch nicht gekommen! Bei 6 Modulen, ist eine Garage praktisch ziemlich voll und muss recht gerade auf der Garage stehen (die Seiten der Anlage parallel zu den Seiten der Garage). Ich müsste mal gucken, wie weit die einzelnen Anlagen gedreht werden können. Gff. gibt es ja eine Möglichkeit, dass alle Anlagen die gleiche Ausrichtung haben können. Alternativ könnte ich entweder nur 3 Paneele auf die 5. Garage packen, dann müssten die sich genau so ausrichten lassen, wir die anderen 4. Oder, ich nehme zumindest auf der 5. Garage nur eine einzige Ausrichtung (dann aber bei 6 Paneelen) sodass ich dann mit 3 MPPT auskäme. Danke, Torsten P.S.: Bild anbei
Torsten R. schrieb: > Ich meine sowas: Ah, wie ich mir dachte. Marketing Geschwätz und im ersten Satz wird klargestellt: klingt nur geil ist aber stinknormale Technik. Irgendwo gegen Ende des Text dann auch das sie mehr Verluste haben. Wenn du eh buddeln musst, Grab den ganzen Kram doch in einen kleinen technikbunker ein. Unterhalb der Frostgrenze, 2-3m² sind locker genug. Im Fehlerfall (Brand) ist das auch "sicherer". So ein Telekom Wartungsschacht in dem ich persönlich mal drin war, ist auch nicht sonderlich hoch und breit gewesen, hat gereicht um darin zu arbeiten, mehr aber auch nicht.
Vergiss das Rumspielen mit dynamischen Stromtarifen. Für fast alle lohnt sich das nicht, es ist ständiger Stress mit der Suche nach dem günstigsten Strompreis und trotzdem zahlen viele am Ende im Vergleich zu einem günstigen Pauschalpreis ohne den ganzen Zirkus noch drauf. Du hast auch keine Ahnung wieviel Strom eine 15kWp Anlage an einem guten Sommertag erzeugt. Den zu verbrauchen muss man erstmal schaffen. Ich hatte heute mit eher schlecht ausgerichteten 1,1kWp (einfach nur eine Sammlung Module aufs Flachdach gelegt, mehr Spielerei als PV-Anlage) 4,4kWh bekommen. Eine 15kWp Anlage hätte bei gleich schlechter Ausrichtung 60kWh gemacht. 60kWh reichen bei mir für 2 Wochen. Heißt, in Zeiten mit "negativen" Strompreisen (in Wahrheit werden sie dank vieler Abgaben für den Endverbraucher niemals negativ) lädt die PV den Akku und Du hast sowieso keinen Netzbezug. Du wirst Dich eher noch mit dem Netzanbieter herumärgern müssen, damit der Dir Deinen Überschuss abnimmt und wenn er es nicht kann, wird die Anlage abgeregelt und die ganze Gemeinschaft zahlts über den Redispatch.
Ben B. schrieb: > Vergiss das Rumspielen mit dynamischen Stromtarifen. Ja, das ist jetzt auch kein Feature, das mir besonders am Herzen liegt. Wollte es aber auch nicht auf der Plus-Seite für die AC-Marketing-Geschwätz-Geräte-Seite verschweigen. Wer weis, was die Zukunft bringt! :-)
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Torsten R. schrieb: > Die gesammte Anlage sollte Notstrom-fähig sein. Oje, was braucht denn dein Haus an Gesamtstrom ? Vergiss es. Und ein zweiter Stromkreis an dem nur das lebenswichtige, wie Heizungspumpen und Kühlschrank hängen, ist selten ohne grösseren Umbau herstellbar. Ausserdem nervt es, wenn man dann bei Stromausfall trotzdem kein Licht anmachen kann. Notstromfähigkeit macht eine Anlage so aufwändig, dass sie sich nie rechnet. Die Spitzenleistungsfähigkeit muss extrem sein, damit beispielsweise Herd und Durchlauferhitzer nicht zum Totalzusammenbruch führen. Und ohne Notstromfähigkeit ist sie so einfach (bis auf die Nulleinspeisung des Akkustroms) dass du keine Hilfe brauchst. Torsten R. schrieb: > Einen Akku würde ich im Haus Andere Leute wollen die Akkus wegen Brandgefahr keinesfalls im Haus haben, aber jeder Jeck ist anders. https://www.ardmediathek.de/video/schleswig-holstein-magazin/haus-explosion-in-schoenberg-batteriespeicher-wohl-die-ursache/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS81YTY0M2QyZi05Njc0LTQyOWEtYTg3MC00NDA4NWU0YzY1ZTU
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