Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik LED-Wasserwaage aus Bastelheft


von Fritz .. (bonsai112)


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Hallo zusammen,

ich würde gerne eine LED-Wasserwaage aus der aktuellen MAKE Ausgabe 
nachbauen.

Hier der Github-Link: https://github.com/MakeMagazinDE/LED-Waage2.0

Ich stelle mir die Frage ob der BC337-NPN-Transistor die Last der beiden 
LED Streifen (WS 2812b - Gesamtlänge 1 Meter) überhaupt aushält? Soweit 
ich recherchiert habe, hält der Transistor nur 800mA aus. Wenn dieser 
über GND geschaltet wird, laufen doch möglicherweise ein paar A (müssten 
ca. 3,6A bei 5V und weiß pro Meter sein) drüber?! Bzw. Vcc hängt direkt 
auf 3,3V vom ESP-Board, finde ich ebenfalls seltsam.
Kann das funktionieren? - Oder habe ich einen Denkfehler?

Bitte erspart mir Diskussionen über die Sinnhaftigkeit der 
LED-Wasserwaage. Ich persönlich finde die Idee dahinter nicht schlecht, 
und da meine gute alte Libellenwasserwaage nach 20 Jahren das zeitliche 
gesegnet hat, passt mir der Versuch gerade in den Kram.

Danke.

von Hans W. (hanswieland)


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Die Schaltung ist sehr fragwürdig, nicht nur wegen den 3,6A.

Spannungsabfall am Transistor und den Leitungen wird den GND Pegel des 
LED Streifens anheben. Wenn der Mikrocontroller dann auf der 
Datenleitung 0V ausgibt, ergibt das aus Sicht der LED eine unzulässige 
negative Spannung an Din.

Sogar ohne Spannungsabfall ist das eine Selbstmörderische Schaltung. Da 
muss nur mal der Transistor oder seine Ansteuerung ausfallen (betrifft 
auch die Software!), schon hast du wieder ein unzulässigen Signalpegel 
an Din.

Dass diese LEDs auf sowas empfindlich reagieren, ist allgemein bekannt.

: Bearbeitet durch User
von Helmut -. (dc3yc)


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Wozu denn so viel Strom? Es reichen doch pro LED 10 mA. Da kannst du 
dann bei 800mA Maximalstrom 80 LEDs dranhängen. So ganz traue ich der 
Schaltung auch nicht, da die WS2812 mit 3.3V statt mit 5V betrieben 
werden. Und das Schalten von GND ist auch nicht grade üblich. Halt ein 
Bastler und kein professioneller Entwickler. Sonst gäbe es ja auch einen 
gescheiten Schaltplan und kein Wimmelbild.

von Manfred P. (pruckelfred)


Angehängte Dateien:

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Hans W. schrieb:
> Die Schaltung ist sehr fragwürdig, nicht nur wegen den 3,6A.

Was Heise da "Schaltung" nennt, ist mal wieder eine Frechheit, ein 
Kinderbildchen und ich sehe da keine Stückliste.

> Spannungsabfall am Transistor und den Leitungen wird den GND Pegel des
> LED Streifens anheben.
> [..]
> Sogar ohne Spannungsabfall ist das eine Selbstmörderische Schaltung.

Das muss so, ich habe bei Heise noch nie eine halbwegs saubere Hardware 
gesehen. Zu den Bastelpfuschern passt es, Masse zu schalten - ein P-FET 
überfordert die.

Die Schaltung wurde schon 'zig mal gezeigt und wäre auch hier 
angebracht, Masse fest und Plus schalten. Im Anhang oben (+12) den Akku 
und anstatt des Glühlampensymbols die LEDs.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Der LDO mag halt auch nur 500mA.

Ich glaube, ich trage mal ein paar Issues bei Git ein.

von Nick (b620ys)


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Helmut -. schrieb:
> Sonst gäbe es ja auch einen
> gescheiten Schaltplan und kein Wimmelbild.

fritzing ist das neue Qualitätsmerkmal!

Bei einer Wasserwaage mit µC würde ich erwarten, dass man die per Taste 
auf jede Neigung kalibrieren kann. Praktisch, um z.B. Abwasserrohre mit 
einer vorgegebenen Neigung schnell "ins (Nicht-)Wasser" zu legen.
Oder um mehrere Teile gleich "schief" auszurichten. Oder durch Umschlag 
eine Abweichung rauszukalibrieren.

Nicht zu Ende gedachter Hirnschors.

von Michael B. (laberkopp)


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Fritz .. schrieb:
> Ich stelle mir die Frage ob der BC337-NPN-Transistor die Last der beiden
> LED Streifen (WS 2812b - Gesamtlänge 1 Meter) überhaupt aushält

Leuchtet denn nicht nur 1 LED (oder 2 halb) ? Der Akku ware sonst 
überlastet.

Der Rest der Schaltung ist aber auch abstruser Stuss.

Hast du kein Smartphone mit einer spirit level App ?

von Manfred P. (pruckelfred)


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Michael B. schrieb:
> Hast du kein Smartphone mit einer spirit level App ?

dafür -1

(es ersetzt nicht den Bastelspaß)

von Mani W. (e-doc)


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Fritz .. schrieb:
> (müssten
> ca. 3,6A bei 5V und weiß pro Meter sein)

Woher der hohe Wert?

von Jörg R. (solar77)


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Mani W. schrieb:
> Fritz .. schrieb:
>> (müssten
>> ca. 3,6A bei 5V und weiß pro Meter sein)
>
> Woher der hohe Wert?

WS2812 LEDs

60 LEDs/m x 60mA (3x20mA) = 3600mA..bzw. 3,6A.

: Bearbeitet durch User
von Mani W. (e-doc)


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Danke!

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Jörg R. schrieb:
> Mani W. schrieb:
>> Fritz .. schrieb:
>>> (müssten
>>> ca. 3,6A bei 5V und weiß pro Meter sein)
>>
>> Woher der hohe Wert?
>
> WS2812 LEDs
>
> 60 LEDs/m x 60mA (3x20mA) = 3600mA..bzw. 3,6A.

Wow. Und das für eine Wasserwaage. Wenn man das elektronisch lösen will 
(und so eine Bevel-Box ist schon praktisch) dann will man auch eine 
halbwegs sinnvolle Akku- oder Batterielaufzeit. Und mindestens ein Grad 
Winkelauflösung und eine manuelle Nullsetzmöglichkeit.

Das Selberbauen in Ehren. Aber dann doch wenigstens etwas halbwegs 
konkurrenzfähiges. Und keinen Stromverschwender.

von Jörg R. (solar77)


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Axel S. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Mani W. schrieb:
>>> Fritz .. schrieb:
>>>> (müssten
>>>> ca. 3,6A bei 5V und weiß pro Meter sein)
>>>
>>> Woher der hohe Wert?
>>
>> WS2812 LEDs
>>
>> 60 LEDs/m x 60mA (3x20mA) = 3600mA..bzw. 3,6A.
>
> Wow. Und das für eine Wasserwaage.

Wenn man es auf die Spitze treiben möchte nimmt man 144 LEDs/m😀


> Das Selberbauen in Ehren. Aber dann doch wenigstens etwas halbwegs
> konkurrenzfähiges. Und keinen Stromverschwender.

Richtig.

von Mani W. (e-doc)


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Wäre schön, wenn sich der TO Fritz dazu äußern würde...

von Harald K. (kirnbichler)


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Nick schrieb:
> fritzing ist das neue Qualitätsmerkmal!

Immerhin haben sie das in der Make diskutiert und sich auf eine 
Diskussion mit den Lesern eingelassen -- und in der Ausgabe 1/26 dann 
auch eingestanden, daß "fritzing" nicht der Bringer ist, und daß 
Schaltpläne verwendet werden sollten.

Allerdings: Wimmelbilder mit zig nur mit Labels versehenen Bauteilen 
vermeidet das auch nicht.

Und da die "Vorbilder" der "maker" ständig derartiges Zeug raushauen, 
ist eine Diskussion darüber schwierig; die Erkenntnis, was einen 
wirklich guten Schaltplan ausmacht, ist nicht so einfach.

Einfach nur alle Anschlüsse miteinander verbinden macht einen Schaltplan 
nicht zwangsweise lesbarer, das kann komplett nach hinten losgehen und 
man erhält Gewölle.

Ein guter Schaltplan muss Struktur haben, sinnvoll eingesetzte Busse, 
eine sinnvolle Aufteilung auf mehrere Blätter, wenn es die Menge der 
Bauteile erfordern oder eine logische Unterteilung vorliegt (z.B. 
Stromversorgung, Schnittstellen, Analogteil etc.).

Mal sehen, ob derartiges in der Make auch erwähnt werden wird.

Aber der erste Schritt ist getan: Fritzing ist als untauglich 
dargestellt.

von Jack V. (jackv)


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Harald K. schrieb:
> Aber der erste Schritt ist getan: Fritzing ist als untauglich
> dargestellt.

Interessanterweise kann man in Fritzing durchaus auch ordentliche 
Schaltpläne erstellen. Nicht komfortabel, aber hinreichend einfach für 
solche trivialen Sachen. Man müsste also nicht mal das Programm 
wechseln.

von Rainer W. (rawi)


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Helmut -. schrieb:
> So ganz traue ich der Schaltung auch nicht, da die WS2812 mit 3.3V
> statt mit 5V betrieben werden.

Für WS2812B V5 sind im Datenblatt unter den Absolute Maximum Ratings 
angegeben:
1
Power supply voltage VDD +3.7~+5.3 V

Im Wimmelbild LED-Wasserwaage-Schaltung-2.0.png steht irgendetwas von 
nominell 3.7V mit 2000mAh als Versorgung. Kann der Spannungsregler vor 
dem 3.3V Anschluss überhaupt einen Strom von 3.6A liefern?
Und nein, die 3.3V liegen unter der im Datenblatt angegebenen 
Minimalspannung von 3.7V.
Insbesondere bricht bei knapp 2C Entladung die Klemmspannung am Akku 
schon nach kurzer Betriebsdauer so weit ein, dass der Spannungsregler 
nicht mehr arbeiten kann und nicht einmal die 3.3V mehr erzeugt werden 
können.

Der Transistor ist also, abgesehen von der unzulässigen Spannung am 
Gnd-Pin der LED-Controller, das kleinste Problem.
Bei Experimenten sollte man zum Schutz des ersten WS2812 zur 
Strombegrenzung wenistens einen Widerstand in die Datenleitung setzen.

Die Schaltung ist MIST.

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Helmut -. schrieb:
> Und das Schalten von GND ist auch nicht grade üblich.
Es ist eine ausserordentlich schlechte Idee, einem IC den Bezugspunkt 
wegzunehmen. Stichwort: parasitäre Versorgung.

> Halt ein Bastler
Und zudem ein recht unerfahrener dieser Sorte.

Rainer W. schrieb:
> Für WS2812B V5 sind im Datenblatt unter den Absolute Maximum Ratings
> angegeben:
Diese maximale Spannung vom DIN Eingang bezogen auf den GND-Anschluss.

Vin -0,5 ... Vdd+0,5V

Und jetzt nehmen wir einfach mal an, dass sich am abgeschalteten 
GND-Anschluss eine Spannung in Richtung Vcc einstellt, hier also etwa 
4V. Wenn dann der ansteuernde Rechner ein "low" ausgibt, liegt am DIN 
Pin gegen GND des WS2812 eine Spannung von -4V an. Und das sind 3,5V zu 
viel!

Wenn man diese Schaltung also so umsetzt muss man sicher dafür sorgen, 
dass der µC vor und während des Wegschaltens des GND am DIN Pin ein 
"high" anlegt.

> Die Schaltung ist MIST.
Das Netz ist voll mit solchen Erstlingswerken. Auf 10 Pfuschschaltungen 
kommt eine brauchbare. Und nächste Woche kommt dann die KI und macht aus 
all den im Netz gefundenen Schaltungen einen "durchschnittlichen" 
Schaltungsvorschlag.

: Bearbeitet durch Moderator
von Mani W. (e-doc)


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Lothar M. schrieb:
> Und nächste Woche kommt dann die KI und macht aus
> all den im Netz gefundenen Schaltungen einen "durchschnittlichen"
> Schaltungsvorschlag.

...der bei vielen Menschen Brechreiz erzeugt!

von Frank O. (frank_o)


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Klar hat man heute viele Geräte im handwerklichen Bereich, die nicht 
ohne Strom funktionieren, aber eine Wasserwaage?
Eine Wasserwaage mit Präzisionslibelle ist das Mittel der Wahl. Und wenn 
man unbedigt eine Batterie drin haben möchte, dann mit Beleuchtung, die 
über die Lichtstärke (von mir aus auch noch mit Komparator) gesteuert 
wird. So ist die Libelle wenigstens immer gut zu sehen.

von Michael B. (laberkopp)


Angehängte Dateien:

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Frank O. schrieb:
> Klar hat man heute viele Geräte im handwerklichen Bereich, die nicht
> ohne Strom funktionieren, aber eine Wasserwaage ?

Kann man besser ablesen.

Ist ja beim Messsschieber auch so.

Wäre natürlich schön, wenn die Wasserwaage auch so genau wie eine 
Maschinenwasserwaage wäre.

Axel S. schrieb:
> Das Selberbauen in Ehren. Aber dann doch wenigstens etwas halbwegs
> konkurrenzfähiges.

Welche Wasserwaage verwendet schon 80% des Programmcodes um ein StarWars 
Lichtschwert zu simulieren und irgendwelche dumme Blinkerei. Wasserwaage 
ist nur das Alibi bei dem Ding.

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Michael B. schrieb:
> Wasserwaage
> ist nur das Alibi bei dem Ding.

Ich würde mich grundsätzlich auch lieber auf eine Libelle verlassen.
Aber tatsächlich habe ich auch so einen kleinen Winkelmesser mit Laser.
Das ist z.B. nützlich, wenn du eine Lampe mittig über den Tisch hängen 
willst. Geht natürlich auch mit einem Lot.

von Harald A. (embedded)


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Keiner macht sich Gedanken um den hier und eingesetzten Sensor, 
grundsätzlich ein feines Teil aber es bleibt ein driftendes Schätzeisen.

Wenn schon ein SCL3300, teuer aber in dieser Anwendung zumindest 
brauchbar.

von Mani W. (e-doc)


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Auf eine Libelle kann man sich verlassen!

von Nick (b620ys)


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Ist jetzt mal egal, ob man die LED-WW (Wasserwaage) sinnvoll findet oder 
nicht. Ich find sie zunächst mal witzig.
Die LEDs sind einfach eine vergrößerte Libelle und daher schneller 
ablesbar, ohne Zahlen (wie bei den digitalen) ablesen zu müssen. Wenn 
die LEDs rechts leuchten, ist rechts zu hoch (von der Waagrechten). Das 
ist so lange eingängig, bis man senkrecht messen will. Wenn die LEDs 
oben leuchten bedeutet das was?

Die üblichen WW haben eine tonnenförmige Libelle 1). D.h. es ist egal 
welche Sohle man verwendet (die "obere" oder die "untere"), sie zeigt 
richtig an.
Selbst wenn man sie auf die Seite legt, die Anzeige stimmt (würde 
stimmen, für die Lage sind sie nicht justiert).
Was macht in dem Fall die LED-WW? Anwendungsbeispiel: Messen über Kopf.
Bei einem 3-achsigen Sensor ist das machbar, aber kann der Code der der 
LED-WW das auch?

Auflösung/Genauigkeit:
Was kann der Sensor der LED-WW? Bei den üblichen WWs sind es 1 ... 2 mm 
/ Meter. Und das wiederholgenau, ohne Triften.

Spätestens jetzt ist Schluß mit "zunächst mal witzig".

1) Ja, es gibt auch bogeförmige Libellen. Z.B. in Maschinen-WW, die eine 
Auflösung von 0.01 mm / Meter haben. Es gibt auch kleine digitale WW mit 
hoher Auflösung. Ich hab eine, um Winkel beim Werkzeugschleifen zu 
messen. Manchmal hat man halt keine Anzeige auf der Achse.

von Michael B. (laberkopp)


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Mani W. schrieb:
> Auf eine Libelle kann man sich verlassen!

LOL.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Btw: Der MPU6050 ist obsolet. Viele Bastler/Maker-Projekte verwenden sie 
noch, aber die Bestände sind endlich... Eine mögliche Alternative ist 
z.B. der LSM6DSV16X, welcher über die SFLP-Funktion ebenfalls die 
Ausrichtung im Raum ausgeben kann, also als digitale Wasserwaage genau 
richtig für solche Projekte. SparkFun hat ein Breakout-Board damit.

von Udo S. (urschmitt)


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Eine Wasserwaage will ich auch mal auf noch feuchten Beton/Estrich 
legen, oder an eine frisch gemauerte Wand halten.
Und sie nach getaner Arbeit mit Wasser und einer Bürste saubermachen.

Eine Wasserwaage, die das nicht abkann ist Spielzeug.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Udo S. schrieb:
> Eine Wasserwaage, die das nicht abkann ist Spielzeug.

.. und genau darum geht es in diesem Thread. Warum konzentriert man sich 
nicht auf die Lösung, die Verbesserung des Heise-Schwachsinns und 
verbeißt sich in Bashing?

Ja, das Ding ist sinnlos, aber lasst doch dem Fritz .. (bonsai112) 
seinen Bastelspaß.

von Frank O. (frank_o)


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Manfred P. schrieb:
> und
> verbeißt sich in Bashing?

Wobei du eigentlich immer vorne bist, wenn es um das Zerreißen der 
Sachen geht.
Aber dennoch habe ich die dafür einen Pluspunkt gegeben.
Vielleicht geschehen noch Zeichen und Wunder.

von Mani W. (e-doc)


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Man muss nicht immer etwas verschlimmbessern, dazu gehört sicher
eine Wasserwaage mit Libelle...

Die Libelle folgt der Schwerkraft und ist eine Luftblase,
ganz ohne µC...

Nichtsdestotrotz gibt es hoch genaue elektronische Pendants dazu...


Reine Kostenfrage!

: Bearbeitet durch User
von Hans W. (hanswieland)


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Für so eine ungefähr-Messung reicht ein normales Smartphone. Die meisten 
enthalten so einen Sensor und viele haben die App dazu ab Werk 
vorinstalliert. Bei meinem Smartphone heißt sie "Kompass" (müsste 
eigentlich "Kompass und Wasserwaage" heißen.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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So eine elektronische Wasserwaage kann in manchen (seltenen) Funktionen 
praktisch sein, wenn man beispielsweise über Kopf arbeitet, um 
Bohrlöcher in über 2m Höhe anzuzeichnen -- und entweder zu faul ist, 
eine Leiter zu holen, oder aus welchen Gründen auch immer keine 
aufstellen kann.

Aber für mindestens 95% der Wasserwaagenanwendungen genügt die 
stinknormal libellenbesetzte Wasserwaage, die bei pfleglichem Umgang 
auch noch an die Enkel vererbt werden kann.

von Christian M. (christian_m280)


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Ich habe mir eine elektronische Wasserwaage für die Modelleisenbahn 
gebaut, die zeigt mir in einer Achse Steigung/Gefälle in Promille und 
die Kirvenüberhöhung in glaub Bogengrad. Dafür ist die Elektronische 
prädestiniert, für den Bau mit Beton usw. natürlich nicht!

Gruss Chregu

Beitrag #8035257 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Michael W. (miks)


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Hans W. schrieb:
> Für so eine ungefähr-Messung reicht ein normales Smartphone. Die meisten
> enthalten so einen Sensor und viele haben die App dazu ab Werk
> vorinstalliert. Bei meinem Smartphone heißt sie "Kompass" (müsste
> eigentlich "Kompass und Wasserwaage" heißen.

Dafür nutze ich dann die kostenlose App 'Schweizer Taschenmesser' auf 
meinem Android-befeuertem Smartphone.

von Rainer W. (rawi)


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Hans W. schrieb:
> Für so eine ungefähr-Messung reicht ein normales Smartphone. Die meisten
> enthalten so einen Sensor und viele haben die App dazu ab Werk
> vorinstalliert.

Udo S. schrieb:
> Eine Wasserwaage will ich auch mal auf noch feuchten Beton/Estrich
> legen, oder an eine frisch gemauerte Wand halten.

von H. H. (hhinz)


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Michael W. schrieb:
> Hans W. schrieb:
>> Für so eine ungefähr-Messung reicht ein normales Smartphone. Die meisten
>> enthalten so einen Sensor und viele haben die App dazu ab Werk
>> vorinstalliert. Bei meinem Smartphone heißt sie "Kompass" (müsste
>> eigentlich "Kompass und Wasserwaage" heißen.
>
> Dafür nutze ich dann die kostenlose App 'Schweizer Taschenmesser' auf
> meinem Android-befeuertem Smartphone.

Gibts noch keine MacGyver-App?

von Norbert (der_norbert)


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H. H. schrieb:
> Gibts noch keine MacGyver-App?

von H. H. (hhinz)


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Norbert schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Gibts noch keine MacGyver-App?

https://www.mikrocontroller.net/attachment/694761/Screenshot_20260412-161223.png

Das basiert aber auf richtiger Physik.

Also noch keine MacGyver-App.

von Norbert (der_norbert)


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H. H. schrieb:
> Norbert schrieb:
>> H. H. schrieb:
>>> Gibts noch keine MacGyver-App?
>
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/694761/Screenshot_20260412-161223.png
>
> Das basiert aber auf richtiger Physik.
>
> Also noch keine MacGyver-App.

OK. Erwischt. ;-)

von Stefan W. (stefan_w234)


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Udo S. schrieb:
> Eine Wasserwaage will ich auch mal auf noch feuchten Beton/Estrich
> legen, oder an eine frisch gemauerte Wand halten.
> Und sie nach getaner Arbeit mit Wasser und einer Bürste saubermachen.

Wozu? Dafür nimmt man eine Setzlatte.

von Udo S. (urschmitt)


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Stefan W. schrieb:
> Wozu? Dafür nimmt man eine Setzlatte.

Zum Mauern?

Mit einer Setzlatte (auch "Richtscheid", "Richtlatte", und ähnlich 
genannt) ziehe ich höchstens Beton, eine Putzschicht oder Schüttungen 
ab. Aber um die Abziehlager auszurichten brauche ich wieder eine 
Wasserwaage.

Bei Arbeiten auf dem Bau kommt eine Wasserwaage mit Wasser, Mörtel 
Beton, Sand, Split usw. in Berührung und muss das abkönnen.

Aber gut, die Mehrheit der Poster war sich einig, dass es in dem Thread 
nicht unbedingt um eine Wasserwaage geht die man auf dem Bau einsetzt, 
sondern eher um ein Bastelobjekt.

von Oliver S. (oliverso)


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Udo S. schrieb:
> Bastelobjekt.

Makerprojekt. So viel Zeit muss sein.

Oliver

von Helmut -. (dc3yc)


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Oliver S. schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> Bastelobjekt.
>
> Makerprojekt. So viel Zeit muss sein.
>
> Oliver

Stimmt. Macker sind Bastler, die keine Ahnung von nichts haben, aber die 
Welt erklären wollen.

von Stefan W. (stefan_w234)


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Udo S. schrieb:
> Zum Mauern?
>
> Mit einer Setzlatte (auch "Richtscheid", "Richtlatte", und ähnlich
> genannt) ziehe ich höchstens Beton, eine Putzschicht oder Schüttungen
> ab. Aber um die Abziehlager auszurichten brauche ich wieder eine
> Wasserwaage.

Ich weiß nicht wie du mauerst oder verputzt bzw. ob du vom Fach bist. 
Bei mir ist eine Setzlatte sowas hier:

https://handwerker3000.de/innenausbau/estrichbau/richtlatten-setzlatten/setzlatte-sln-1-mit-libelle-80x18mm-aus-aluminium-200cm

Was du meinst ist eine Abziehlatte, das ist in der Tat was anderes.

von Ralf X. (ralf0815)


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Stefan W. schrieb:
> Ich weiß nicht wie du mauerst oder verputzt bzw. ob du vom Fach bist.
> Bei mir ist eine Setzlatte sowas hier:
>
> 
https://handwerker3000.de/innenausbau/estrichbau/richtlatten-setzlatten/setzlatte-sln-1-mit-libelle-80x18mm-aus-aluminium-200cm

Und natürlich bietet die gleiche Firma auch Setzlatten ohne Libellen an:

https://handwerker3000.de/innenausbau/estrichbau/richtlatten-setzlatten/setzlatte-richtscheit-alu-100x18mm

von Stefan W. (stefan_w234)


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Ralf X. schrieb:
> Und natürlich bietet die gleiche Firma auch Setzlatten ohne Libellen an:
>
> 
https://handwerker3000.de/innenausbau/estrichbau/richtlatten-setzlatten/setzlatte-richtscheit-alu-100x18mm

Ja, aber warumm sollte man die kaufen? Zum Abziehen sind sie - im 
Gegensatz zu Abziehlatten - mangels passender Kante nicht gut geeignet. 
Eine Wasserwaage ist ein präzises Instrument und hat auf oder in Beton, 
Putz, Gips und Estrich nix verloren.

von Mani W. (e-doc)


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Stefan W. schrieb:
> Eine Wasserwaage ist ein präzises Instrument und hat auf oder in Beton,
> Putz, Gips und Estrich nix verloren.

Soso!

Bist sicher ein Maker...

von Stefan W. (stefan_w234)


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Mani W. schrieb:
> Soso!
>
> Bist sicher ein Maker...

Und du? Piffpaff der Elektromaurer?
Offenbar im Gegensatz zu dir kenne ich das Bauhauptgewerbe sowohl aus 
dem großelterlichen Betrieb als auch aus zahlreichen Ferienjobs während 
der Ausbildung. Die Wasserwaage vom Polier war ein  sehr heiliger 
Gegenstand, wehe da war auch nur ein Kratzer dran. Zum Ausrichten von 
Putz, Estrich oder Beton wurde eine Setzlatte genommen, fertig.

Nachtrag: es gab allerdings idR eine weitere Wasserwaage, die durfte 
nicht zu empfindlich sein. Die wurde benutzt, um dem Lehrling Prügel 
anzudrohen.

von Udo S. (urschmitt)


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Stefan W. schrieb:
> Die Wasserwaage vom Polier war ein  sehr heiliger
> Gegenstand

Kann es sein (in keiner Weise abwertend gemeint) dass du aus der 
ehemaligen DDR kommst?
Klar war eine Wasserwaage nix was mal alle 3 Moate neu kaufen möchte, 
aber "heilig"?
Ich war bei einigen "Hausbau" dabei, auch wenn ich selbst kein großer 
Maurer bin. Was willst du mit einer 2m Latte beim klassischen Mauern? Du 
brauchst eine Wasserwaage um den linken und rechten Stein einer Reihe 
genau auszurichten zu setzen. Dabei kommt die Wasserwaage zwangsläufig 
mit dem Mörtel der Fuge in Kontakt. Die Reihe selbst setzt man dann 
mittels Schnur.
Aber auch da überprüft man ab und an, dass die Wand sauber senkrecht 
ist.
Bei den heutigen sehr gut maßhaltigen Steinen, die nur mittels Dünnbett 
gesetzt werden ist das leichter, aber auch da kontrolliert man.

Stefan W. schrieb:
> Was du meinst ist eine Abziehlatte, das ist in der Tat was anderes.
Erkläre mir mal bitte den Unterschied.
Deine verlinkte "Setzlatte" hat übrigens als Untertitel folgenden Text. 
Zitat: "Auch bekannt unter Setzlatte, Abziehlatte, Richtscheit, 
Richtlatte, Alulatte, Putzlatte, Abziehlatte, Estrichlatte."
Ja es gibt auch diese Latten mit Libelle, aber alle Handwerker die ich 
kenne nehmen die Wasserwaage, weil diese Latten eher mal gröber 
behandelt werden.

: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Beton wird auch schon mal mit ner Leiter geglättet.

von Stefan W. (stefan_w234)


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Udo S. schrieb:
> Kann es sein (in keiner Weise abwertend gemeint) dass du aus der
> ehemaligen DDR kommst?

Nein, Region Ostwürttemberg...

Udo S. schrieb:
> Aber auch da überprüft man ab und an, dass die Wand sauber senkrecht
> ist.
> Bei den heutigen sehr gut maßhaltigen Steinen, die nur mittels Dünnbett
> gesetzt werden ist das leichter, aber auch da kontrolliert man.

Das was der Maurer halt für "kontrollieren" hält... frag mal hinterher 
den Gipser. Nicht umsonst heißt es: "Des Gipsers kundige Hand versteckt 
des Maurers Schand'".

Udo S. schrieb:
> Erkläre mir mal bitte den Unterschied.

Gerne. Die klassische Abziehlatte hat eine "scharfe" Kante zum Abziehen 
von Putz auf Putzschienen, Mörtel, Beton oder ähnlichem, wie hier als 
Beispiel:
https://www.bauhaus.info/abziehlatten/sola-aluminium-abziehlatte-trapezform-2606/p/29389980

Das ist die eigentliche, klassische Abziehlatte, die es mit oder ohne 
Libelle gibt, wobei die Libelle hier normalerweise wenig bringt.

Die klassische Setzlatte ist rechteckig, sieht einer Wasserwaage ählich, 
aber bei weitem nicht so genau. In verschiedenen Längen erhältlich, 
gängig sind 150, 200 und 300 cm. Daran erkennt man bereits, dass es 
Grobwerkzeuge sind.

von Udo S. (urschmitt)


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Stefan W. schrieb:
> Das was der Maurer halt für "kontrollieren" hält... frag mal hinterher
> den Gipser. Nicht umsonst heißt es: "Des Gipsers kundige Hand versteckt
> des Maurers Schand'".

Es gibt (gab) erfahrene Maurer, die nicht im Akkord gearbeitet haben
Und es gibt Maurer bei denen es nach qm geht.
ich habe beide gesehen.

Stefan W. schrieb:
> Gerne. Die klassische Abziehlatte hat eine "scharfe" Kante zum Abziehen
> von Putz auf Putzschienen, Mörtel, Beton oder ähnlichem, wie hier als
> Beispiel:
> 
https://www.bauhaus.info/abziehlatten/sola-aluminium-abziehlatte-trapezform-2606/p/29389980

Die habe ich schon mal bei Verputzern gesehen, aber zum Abziehen von 
Estrich oder Sand bzw. Split -Betten habe ich nur die klassische 
Rechteckform gesehen.
Und habe auch selbst nur die klassische Rechteckform.
Da man üblicherweise (zumindest habe ich es so gelernt) nur mit Winkel 
<90° abzieht macht das auch keinen großen Unterschied.

von Stefan W. (stefan_w234)


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Udo S. schrieb:
> Es gibt (gab) erfahrene Maurer, die nicht im Akkord gearbeitet haben

Der Spruch stammt von meinem Uropa, Mitte der 1920er Jahre hatte mein 
Opa ihn dort aufgeschnappt.

von Mani W. (e-doc)


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Stefan W. schrieb:
> Und du? Piffpaff der Elektromaurer?
> Offenbar im Gegensatz zu dir kenne ich das Bauhauptgewerbe sowohl aus
> dem großelterlichen Betrieb als auch aus zahlreichen Ferienjobs während
> der Ausbildung.

 Die Wasserwaage vom Polier war ein  sehr heiliger
> Gegenstand, wehe da war auch nur ein Kratzer dran. Zum Ausrichten von
> Putz, Estrich oder Beton wurde eine Setzlatte genommen, fertig.
>
> Nachtrag: es gab allerdings idR eine weitere Wasserwaage, die durfte
> nicht zu empfindlich sein. Die wurde benutzt, um dem Lehrling Prügel
> anzudrohen.

Hattest wohl auch Kontakt!


Stefan ist der neue Besserwisser, der alle in den Sack steckt...

Viel Spass!

: Bearbeitet durch User
von Fritz .. (bonsai112)


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So hallo,

sorry das ich mich nach eröffnen des Beitrags nicht mehr gemeldet hatte, 
aber ich war die letzten 2 Wochen komplett außer Gefecht.

An alle Lobbyisten der Libellenwasserwaagen-Hersteller und 
Innungsmeister im Maurerhandwerk meinen Dank für die rege Teilnahme.

Für alle produktiven Tipps mein ehrlicher Dank!

Ich habe nun ebenfalls so ein tolles Wimmelbild (hab leider nix anderes) 
erstellt wie ich es nun umsetzen würde. Die Tipps mit dem P-Fet habe ich 
mir angeschaut und sicherlich wäre dies der bessere und sauberere Weg. 
Aber nen IRLIZ44N hätte ich noch rumliegen und müsste somit auch nichts 
am Sketch ändern.

Geändert ist eigentlich nun folgendes:
-Nun ein IRLIZ44N, statt dem Unsinn mit dem BC337
-direkte Versorgung am Akku, um den Lolin nicht zu schrotten.
Ein Kondensator an LED +/-

Könnte das so funktionieren?

Wegen der Versorgung der WS2812 mit den 3,7 Volt:
Ich würde dies halt einfach mal testen und wenn es nicht sauber 
funktioniert ein fertiges Step-Up Modul davor setzen.

Danke.

Es wäre super, wenn jetzt nicht wieder, über Sinn und Unsinn des Ganzen 
diskutiert wird.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Fritz .. schrieb:
> Könnte das so funktionieren?
Wenn du meine Hinweise bezüglich des Din-Pins berücksichtigst.

Fritz .. schrieb:
> Ich würde dies halt einfach mal testen
Tu das.
> ein fertiges Step-Up Modul davor setzen.
Wenn du einen Stepup davorsetzt, dann wird es spannend. Denn wenn du den 
LED-Streifen mit 5V betreibst, reicht auch das High-Setzen des Din-Pins 
nicht mehr aus, weil 5V-3,3V mehr als die erlaubten 0,5V ergibt.

von Fritz .. (bonsai112)


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Lothar M. schrieb:
> Diese maximale Spannung vom DIN Eingang bezogen auf den GND-Anschluss.
>
> Vin -0,5 ... Vdd+0,5V
>
> Und jetzt nehmen wir einfach mal an, dass sich am abgeschalteten
> GND-Anschluss eine Spannung in Richtung Vcc einstellt, hier also etwa
> 4V. Wenn dann der ansteuernde Rechner ein "low" ausgibt, liegt am DIN
> Pin gegen GND des WS2812 eine Spannung von -4V an. Und das sind 3,5V zu
> viel!
>
> Wenn man diese Schaltung also so umsetzt muss man sicher dafür sorgen,
> dass der µC vor und während des Wegschaltens des GND am DIN Pin ein
> "high" anlegt.

Ach so ja stimmt, da war ja noch was... Danke Lothar.
Aber das müsste dann Softwaretechnisch gelöst werden?
Oder per Hardware?

Hab ins Wimmelbild nochmal zwei Widerstände eingezeichnet. Müsste dann 
ebenfalls für den rechten Streifen rein.
Sollte damit doch funktionieren?!

: Bearbeitet durch User
von Hans W. (hanswieland)


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Fritz .. schrieb:
> Ein Kondensator an LED +/-

Der schließt dir beim Einschalten für einen Moment die Stromversorgung 
kurz. Die Kondensatoren auf dem LED Streifen tun das auch. Eine 
Strombegrenzung wäre an der Stelle sinnvoll, damit sich der 
Mikrocontroller nicht verschluckt.

Fritz .. schrieb:
> wenn es nicht sauber funktioniert

Wird es nicht. Denn der Akku hat nicht immer 3,7 Volt.

Fritz .. schrieb:
> Ach so ja stimmt, da war ja noch was... Danke Lothar.
> Aber das müsste dann Softwaretechnisch gelöst werden?
> Oder per Hardware?

Higher als high geht nicht - auch nicht per Software. Du brauchst einen 
Pegewandler, der damit klar kommt. Oder einen herkömmlichen ein/aus 
Schalter, und den Transistor weglassen. Dann entfällt auch die 
Strombegrenzung.

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Fritz .. schrieb:
> Hab ins Wimmelbild nochmal zwei Widerstände eingezeichnet.
> Müsste dann ebenfalls für den rechten Streifen rein.
Du schließt beim einen Streifen DO an und beim anderen DIn?

> Sollte damit doch funktionieren?!
Was wird der µC sagen, wenn sein Pin höher als 3,6V gezogen wird?

Nochmal der ausdrückliche Tipp: schalte die Versorgung plusseitig ab, 
denn du hast in deiner Schaltung zwar viele verschiedene 
Versorgungsspannungen (von 5V bis runter zu 1V im µC), aber nur 1 
einzigen GND.

> Aber nen IRLIZ44N hätte ich noch rumliegen
Wen ich nur einen Hammer "rumliegen" habe, aber für eine gute Lösung 
einen Schraubendreher bräuchte, dann werde ich nur ein suboptimales 
Ergebnis erreichen. Also: lass den Hammer (N-Kanal-Monster mit 30A) 
liegen und nimm einen Schraubendreher (P-Kanal-Logic-Level-Mosfet) zur 
Lösung der Aufgabe.

> müsste somit auch nichts am Sketch ändern.
Das dürfte das allerkleinste Problem sein. Denn auch den P-Kanal-Fet 
wirst du über einen npn-Transistor mit "high" einschalten:
1
          +5V   +5V
2
           |     |
3
          R1     |
4
           |   |-|
5
           o---|>'
6
           |   |-.
7
         |/      |
8
uC --1k--|       '------- Vcc-LED
9
         |>
10
           |
11
          GND

EDIT: wenn du die IRLIZ44N unbedingt einsetzen willst, dann nimm die als 
Ersatz für den npn-Transistor. Du brauchst dann aber noch einen Pulldown 
für den Reset-Fall:
1
          +5V   +5V
2
           |     |
3
          R1     |
4
           |   |-|
5
           o---|>'
6
           |   |-.
7
         |-'      |
8
uC-1k-o--|<.      '------- Vcc-LED
9
      |  |-|
10
    100k   |
11
      |    |
12
     GND  GND

: Bearbeitet durch Moderator
von Fritz .. (bonsai112)


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Alles klar, danke Euch.

Ich bin jetzt, wie Ihr vorgeschlagen habt, auf schalten von Plus 
gegangen.

Hier nun einen BC557 und einen BSP320S

https://www.infineon.com/assets/row/public/documents/24/49/infineon-bsp320s-datasheet-en.pdf

Der BSP320S ist bei echter Vollast (volles Weiß, alle 60 LEDs =3,6A) mit 
3,3A knapp am Limit. Evtl. kürze ich noch ein paar Zentimeter von den 
LED Streifen weg.

Die LED Stripes sollten lt. Datenblatt ab 3,5V funktionieren.
Ich würde das bewusst versuchen ob es klappt. Nur wenn es nicht 
funktioniert, dann würde ich mir über eine saubere 5V Versorgung 
Gedanken machen.

Was meint ihr? Wird jetzt ein Schuh draus?

Danke

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Fritz .. schrieb:
> Wird jetzt ein Schuh draus?
Wie gesagt: DO und DIn beachten.

Fritz .. schrieb:
> Der BSP320S ist bei echter Vollast (volles Weiß, alle 60 LEDs =3,6A) mit
> 3,3A knapp am Limit.
Er ist sicher über dem Limit, wenn du nur mit 3,7V da reinfährst (untere 
Spannung für Lipo). Der maximale Strom gilt für eine Ugs von -10V. Bei 
Ugs=4V kann er typisch nur 1A und ist voll im linearen Bereich.

: Bearbeitet durch Moderator
von Fritz .. (bonsai112)


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Lothar M. schrieb:
> EDIT: wenn du die IRLIZ44N unbedingt einsetzen willst, dann nimm die als
> Ersatz für den npn-Transistor. Du brauchst dann aber noch einen Pulldown
> für den Reset-Fall:          +5V   +5V
>            |     |
>           R1     |
>            |   |-|
>            o---|>'
>            |   |-.
>          |-'      |
> uC-1k-o--|<.      '------- Vcc-LED
>       |  |-|
>     100k   |
>       |    |
>      GND  GND

Wie meinst Du das?
Der linke dann BC557 und der rechte, der 5V schaltet, dann der IRLIZ44N?

von Fritz .. (bonsai112)



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So, nun mein Versuch mit P-Kanal-Fet und 2N7000 als Treiber.

Ich muss Teile nehmen welche ich noch in der Schublade habe. Daher der 
2N7000.

Die Wimmelbilder sind alle Drei die Gleichen! Sorry, fürs dreimal 
einfügen.

: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Fritz .. schrieb:
> hab leider nix anderes

Das ist keine nachvollziehbare Ausrede. Es gibt KiCAD, es gibt EAGLE, es 
gibt Fusion, ...

von Fritz .. (bonsai112)


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Rainer W. schrieb:
> Fritz .. schrieb:
>> hab leider nix anderes
>
> Das ist keine nachvollziehbare Ausrede. Es gibt KiCAD, es gibt EAGLE, es
> gibt Fusion, ...

Was hat das jetzt mit den Bauteilen zu tun, die ich noch in der 
Schublade hab?

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