Hallo zusammen, da ich selber in Mobiltelefoniefragen und Smart Phone nicht kompetent bin, frage ich hier nach einer Empfehlung. Meine Mutter hatte bei einer Nachbarin gesehen, wie schnell man auf einem Tablet Dinge im Internet recherchieren kann. Da meine Mutter das Haus selten verlässt und schon gar nicht alleine, reicht die WLAN-Verbindung im Haus für die Internetkonnektivität. Als ich letztens versucht hatte, ihr die Benutzung eines Desktop-Rechners mit Windows nahezubringen, schaffte meine Mutter nicht die Geschwindigkeit für einen Doppelklick aufzubringen. Gibt es Gründe, die für bzw. gegen die Apple bzw. die Android-Welt sprechen? Oder sollte es irgendetwas sein, was Windows nutzt? Letzten Endes wird sie so ein Gerät wohl nur für Internet-Recherchen nutzen. Ich selber nutze mein SIM-kartenloses Smart Phone eigentlich nur auf Bahnfahrten, für Telefonie habe ich ein Mobiltelefon ohne "SMART"-Funktionen.
Man kann von Apple halten, was man will, aber bei den Tablets machen sie schon was richtig. Kauf einfach ein Ipad.
Seh ich auch so. Bin zwar an sich kein Apple-Nutzer, hab aber jetzt ein 5 Jahre altes iPad "geerbt", geht immer noch wie neu.
Es gibt diese auch für gute Preise gebraucht. Anbei eine solide Quelle für solche Geräte: https://www.afbshop.de/gebrauchte-tablets/
Peter M. schrieb: > Meine Mutter hatte bei einer Nachbarin gesehen, wie schnell man auf > einem Tablet Dinge im Internet recherchieren kann. Ist die Nachbarin ähnlich alt? Kann man sie dazu bringen, dass Deine Mutter deren Tablet mal ausprobieren kann? > Als ich letztens versucht hatte, ihr die Benutzung eines > Desktop-Rechners mit Windows nahezubringen, schaffte meine Mutter nicht > die Geschwindigkeit für einen Doppelklick aufzubringen. Die lässt sich unter Windows verändern, aber zu langsam bringt dann andere Nebeneffekte.
F. schrieb: > Kauf einfach ein Ipad. Ich hatte mal ein iPad, danach ein androidPad. Das iPad ist eindeutig bedienerfreundlicher. Aber der Preis ... ein gebrauchtes tut es auch. Aber irgendwann ist der Support zu Ende, dann gibts keine Updates mehr für den Browser und somit auch nicht für die keys im Browser und dann kann man das Ding nur noch wegwerfen oder als Brotzeitbrett verwenden. Wobei das dann auch dumm rumwackelt. Gehalten hat mein iPad gefühlt ewig. Wohl so 8 Jahre. Das androidPad hat einen wirklich leichten Wasserschaden nicht überlebt, das iPad ist mir in die Badewanne gefallen (eingeschlafen:-) ), ging aber nach paar Tagen wieder.
Peter M. schrieb: > Als ich letztens versucht hatte, ihr die Benutzung eines > Desktop-Rechners mit Windows nahezubringen, schaffte meine Mutter nicht > die Geschwindigkeit für einen Doppelklick aufzubringen. Man nehme eine Maus mit mehr als zwei Tasten und Software, die eine der überzähligen Tasten auf einen Doppelklick-Links abbildet. Mit zunehmendem Alter wird das Greifen schwieriger und Tablets hielt ich schon immer für eine Fehlkonstruktion, weil man sie nicht gut halten kann, je größer desto schlimmer. So ein Gerät wäre vielleicht nur für den stationären Einsatz, dauernd auf dem Tisch liegend, brauchbar.
Nick schrieb: > F. schrieb: >> Kauf einfach ein Ipad. > > Ich hatte mal ein iPad, danach ein androidPad. Das iPad ist eindeutig > bedienerfreundlicher. Aber der Preis ... ein gebrauchtes tut es auch. Das „Einsteiger“ iPad kostet regulär ca. 380,- Euro. Bei uns gab es das vor kurzem in einem großen Supermarkt für 300,- Euro. Bei Coolblue gibt es das iPad aktuell für ca. 335,- Euro. Da würde ich nicht unbedingt auf ein gebrauchtes zurückgreifen. Ich bin iPad-Nutzer der ersten Stunde um möchte nichts anderes haben, möchte mich daher den Empfehlungen zum iPad die hier schon genannt worden sind anschließen. @TO Ich würde alle Apps die deine Mutter nicht benötigt löschen. Weiterhin würde ich auf der ersten Seite nur die Apps ablegen die deine Mutter unbedingt benötigt. Die Nutzung eines Tabletts würde ich noch etwas weiterdenken. Deine Mutter könnte damit auch den ein oder anderen Verbraucher (Licht etc.) über Homekit schalten. Über Kurzbefehle (App in iOS) kann man iCons auf dem Homescreen ablegen..was die Anwendung recht einfach macht. Manfred P. schrieb: > Peter M. schrieb: >> Als ich letztens versucht hatte, ihr die Benutzung eines >> Desktop-Rechners mit Windows nahezubringen, schaffte meine Mutter nicht >> die Geschwindigkeit für einen Doppelklick aufzubringen. > > Die lässt sich unter Windows verändern, aber zu langsam bringt dann > andere Nebeneffekte. Müsste der TO mit seiner Mutter ausprobieren. Ich sehe da erstmal kein Problem.
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F. P. schrieb: > Man nehme eine Maus mit mehr als zwei Tasten und Software, die eine der > überzähligen Tasten auf einen Doppelklick-Links abbildet. Das halte ich für einen guten Vorschlag. Was gegen das Tablet spricht: Du kennst Dich damit nicht aus, kannst Ihr also nicht mit der Bedienung helfen. Bei Tablets werden für viele Dinge Wischgesten, Hamburger-Menus etc. benötigt. Wenn man die dahinterstehenden Bedienkonzepte nicht kennt wird es schwer und man braucht da etwas Übung und Anleitung. Wenn Du die nicht geben kannst wird es schwer. Wenn Du Dich mit einem Windows-PC auskennst, dann nimm das, denn dessen Bedienung kannst Du erklären. Und es gibt auch gängige Fernwartungsprogramme mit denen Du Ihr helfen kannst. Per Fernwartungsprogramm auf ein Tablet ist immer etwas mühselig zu machen.
Jörg R. schrieb: > Ich bin iPad-Nutzer der ersten Stunde um möchte nichts anderes haben, Stimmt, jetzt fällt es mir wieder ein. Ich war grad zufällig in München und dachte mir, dann schau ich mir das Ding mal an. Das war am Tag des Erscheinens. 1/2 Stunde rumgespielt und dann gekauft. Bei den Preisen würde ich dann aber auch zum Neugerät raten. Ich hab mir die Preise schon lang nicht mehr angeschaut, da ich für ein Tablet keine wirklich sinnvolle Verwendung hab, auch wenn es ganz nett wäre.
Gerd E. schrieb: > F. P. schrieb: >> Man nehme eine Maus mit mehr als zwei Tasten und Software, die eine der >> überzähligen Tasten auf einen Doppelklick-Links abbildet. > > Das halte ich für einen guten Vorschlag. > > Was gegen das Tablet spricht: Du kennst Dich damit nicht aus, kannst Ihr > also nicht mit der Bedienung helfen. > > Bei Tablets werden für viele Dinge Wischgesten, Hamburger-Menus etc. > benötigt. Ein iPad lässt sich auch per Maus bedienen. Ob das auch für Samsung & Co funktioniert weiß ich allerdings nicht.
Unbedingt an die Fernwartung von Tablets (insb. iPads) bei Senioren denken, um technische Unterstützung aus der Ferne zu leisten. Gerade, wenn keiner schnell kommen kann, haengt es bei den Senioren.
F. P. schrieb: > (..) > Mit zunehmendem Alter wird das Greifen schwieriger.. Es gibt Halter für Tabletts, bei Bedarf auch mit Schwenkarm. > und Tablets hielt ich schon immer für eine Fehlkonstruktion, > weil man sie nicht gut halten kann, je größer desto schlimmer. Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Nick schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Ich bin iPad-Nutzer der ersten Stunde um möchte nichts anderes haben, > > Stimmt, jetzt fällt es mir wieder ein. Ich war grad zufällig in München > und dachte mir, dann schau ich mir das Ding mal an. Das war am Tag des > Erscheinens. 1/2 Stunde rumgespielt und dann gekauft. Ich habe damals die Keynote gesehen und wusste das Teil muss ich haben😀
Dieter D. schrieb: > Unbedingt an die Fernwartung von Tablets (insb. iPads) bei > Senioren denken, um technische Unterstützung aus der Ferne zu leisten. > > Gerade, wenn keiner schnell kommen kann, haengt es bei den Senioren. Ja, aber um auf das Tablett zu kommen muss der Senior auch aktiv werden. Wenn er daran scheitert ist kein Zugriff, und damit keine Hilfe, möglich.
Nick schrieb: > Bei den Preisen würde ich dann aber auch zum Neugerät raten. Ich hab mir > die Preise schon lang nicht mehr angeschaut, da ich für ein Tablet keine > wirklich sinnvolle Verwendung hab, auch wenn es ganz nett wäre. Es ist natürlich kein iPad Air oder gar Pro. Es kommt aber auch nicht auf Rechenpower an, jedenfalls nicht wenn man bei dem Anwendungsfall des TO bleibt.
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