Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Kondensatornetzteil für blinkende LED


von T.M .. (max)


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Hallo
Ich habe mir eine Schaltbare Steckdose für hinter den Trenntrafo gebaut 
und würde gerne eine blinkende Signalled noch einbauen. Die LED braucht 
ca 3/4mA und hat den Blinkchip integriert.
Kann man die Beschaltung so machen?

von Marcel V. (mavin)


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T.M .. schrieb:
> Kann man die Beschaltung so machen?

Den 100 Ohm Widerstand hinter dem Gleichrichter kannst du weglassen und 
dafür lieber den 1 Megaohm Widerstand wegen der Spannungsfestigkeit in 
in 2 x 470k unterteilen!

von Wolf17 (wolf17)


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Falls die 1-0 Wippe mit der Markierung Direkt nicht nur ein Taster, 
sondern tatsächlich ein Schalter ist, dann sollte es bei Umgehung des 
Trenntrafos auffällig blinken, am besten noch piepsen.
Denn sonst könnte eine Fehlbedienung die letzte sein.

von T.M .. (max)


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> Den 100 Ohm Widerstand hinter dem Gleichrichter kannst du weglassen

Ok meinst ist nicht nötig wegen Spannungsspitzen?

Die zwei 470k dann hintereinander oder einer in den N Leiter?


> bei Umgehung des Trenntrafos auffällig blinken

Wie meinst du das? Die Wippe schaltet nur den Ausgang ab

von Jens M. (schuchkleisser)


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T.M .. schrieb:
> Ok meinst ist nicht nötig wegen Spannungsspitzen?

Du hast schon einen Widerstand vor dem Gleichrichter. Der dahinter ist 
daher nicht nötig.

T.M .. schrieb:
> Die zwei 470k dann hintereinander oder einer in den N Leiter?

Das dürfte egal sein. Prüfe das Datenblatt zu deinen Widerständen, die 
meisten in z.B. Bauform 0207 vertragen nur 200V Spitze.

T.M .. schrieb:
> Wie meinst du das? Die Wippe schaltet nur den Ausgang ab

Er meint falls du oder jemand ander dieses lustige Gerät statt in einen 
Trenntrafo in eine normale Steckdose mit PE steckt, dann fehlt am 
Ausgang die PE-Klemme und das Gehäuse kann unter Spannung sein.
Falls das möglich wäre hättest du den PE besser beibehalten, oder du 
baust es so das es wirklich nur an deinen Trafo passt, z.B. durch 
Festanschluss oder -einbau.

Ich würde noch beachten das die Blinklampe ja in der Aus-Phase kaum 
Strom zieht und die Spannung dann ansteigt.
Die 6V8-TVS hat also dauernd was zu tun, und die LED bekommt 7V ab.
Ob das in den erlaubten Grenzen liegt?
Eine dicke Z-Diode mit 4V7 wäre da meine Wahl gewesen.

von T.M .. (max)


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Ok ja guter Gedanke, hatte auch schon überlegt mit einem Widerstand das 
noch zu belasten, wenn die led aus ist, aber bin mir bei der 
Dimensionierung nicht sicher.
Z-Diode ist aber besser? Und was wäre da geeignet.
Das Pult hat einem englischen Stecker und passt tatsächlich nur am 
Trenntrafo

von Hans W. (hanswieland)


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Ist der 1M Widerstand nötig? Wenn das fest am Trafoausgang hängt, wird 
der Kondensator durch den Trafo entladen, denke ich.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Hans W. schrieb:
> Wenn das fest am Trafoausgang hängt, wird
> der Kondensator durch den Trafo entladen, denke ich.

Würd ich trotzdem nicht weglassen. Es reicht ja, wenn man das Ding bei 
eingchaltetem Trafo abziehen kann und es brennt...

T.M .. schrieb:
> mit einem Widerstand das
> noch zu belasten, wenn die led aus

Ein antizyklischer Blinkwiderstand? Wo hast du den denn her?

T.M .. schrieb:
> Z-Diode ist aber besser? Und was wäre da geeignet.

Eine 4V7 wäre meine Idee, denn BlinkLEDs haben oft 5V als 
Spannungsangabe.
Ne TVS ist zwar auch eine Z-Diode, aber ist deine für Dauerbetrieb als 
Zener gemacht?

von Marcel V. (mavin)


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T.M .. schrieb:
> Die zwei 470k dann hintereinander oder einer in den N Leiter?

Hintereinander!

von Marcel V. (mavin)


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Theoretisch könnte der Vollbrückengleichrichter sogar komplett 
entfallen. Die 5V6 Z-Diode sorgt bei Verpolung dafür, dass sich der 47 
nF Kondensator umladen kann.

Man darf in diesem Fall allerdings nicht verschweigen, dass dann nur 
noch eine Halbwelle für die LED genutzt wird!

Also dann lieber doch mit Vollbrückengleichrichter arbeiten. Die 
Bauteile kosten ja heute nichts mehr.

von T.M .. (max)


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kann ich den eine Zener hier verwenden wie es in der Zeichnung ist? 
Braucht die nicht einen Mindeststrom? Ich habe hier ja mit 3,4mA 
gerechnet

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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T.M .. schrieb:
> Die zwei 470k dann hintereinander oder einer in den N Leiter?

Wenn ein Verpolen von P und N möglich ist, dann zwei 270k in den P und 
zwei 270k in den N Pfad. Aber dann brauchst Du noch einen zweiten 
X2-Kondensator.

Es kommt dabei auch an, wie gut der Berührschutz im Plus und Minus-Zweig 
vom Gleichrichter bis zur LED ist. Ist der gut, dann braucht es den 
Aufwand nicht.

: Bearbeitet durch User
von T.M .. (max)


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Dieter D. schrieb:
> Wenn ein Verpolen von P und N möglich ist, dann zwei 270k in den P und
> zwei 270k in den N Pfad. Aber dann brauchst Du noch einen zweiten
> X2-Kondensator.
>
> Es kommt dabei auch an, wie gut der Berührschutz im Plus und Minus-Zweig
> vom Gleichrichter bis zur LED ist. Ist der gut, dann braucht es den
> Aufwand nicht.

Das ist ja quasi direkt hinter dem Trenntrafo, aber vielleicht mache ich 
davon eine Platine für noch andere ZWecke in der Zukunft.

>Berührschutz
Ist ja alles intern und würde zB den blanken LED-Pin mit 
Schrumpfschlauch isolieren.

Aber was mache ich mit dieser Zener Geschichte?

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Der 680 Ohm muss ein Sicherungswiderstand sein.

Bei der Auslegung der ZD wäre noch die Entscheidung zu treffen, ob diese 
bei einem durchbrechenden Kondensator auch kaputt sein soll, wie der 
Sicherungswiderstand oder den Vorfall überleben soll.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Wie wäre es mit einem LED-Blitzer mit normaler LED nach dem Prinzip:
https://www.elektronik-labor.de/Notizen/NPNkipp.html
https://www.b-kainka.de/bastel128.html
(Man kann es auch übertreiben.)

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Es ist auch möglich, dass Blink-LED nicht gleich Blink-LED ist.

https://www.elektronik-labor.de/Lernpakete/Kalender17/Kalender17Fehlersuche.html

"Bei einigen Kalendern hat sich ein anderer Typ der Blink-LED 
eingeschlichen, den ich bisher noch nicht kannte. Offensichtlich ist es 
eine Spezial-Blink-LED, der für blinkende Lichterketten entwickelt 
wurde."

von Manfred P. (pruckelfred)


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Jens M. schrieb:
> Eine dicke Z-Diode mit 4V7 wäre da meine Wahl gewesen.

Quark, 47nF gibt knapp 4 mA, da reicht jede übliche Glasdiode.

T.M .. schrieb:
> kann ich den eine Zener hier verwenden wie es in der Zeichnung ist?

Ja.

> Braucht die nicht einen Mindeststrom? Ich habe hier ja mit 3,4mA
> gerechnet

Deine ursprüngliche TVS ist Unfug, das ist keine Z-Diode und schlägt 
erst deutlich über Nennspannung durch, Datenblatt angucken und abhaken.

Die Z-Diode ist an der Stelle sinnvoll und wurde genau für derartige 
Augaben entwickelt. Es wäre noch zu klären, welche Spannung Deine 
Blink-LED tatsächlich will und wie hoch deren Stromaufnahme ist. Wenn 
die LED nach dem Anlaufen dunkler wird, Fading macht, muß evtl. der 47nF 
und vielleicht auch der 47µF größer werden.

von T.M .. (max)


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> Die Z-Diode ist an der Stelle sinnvoll und wurde genau für derartige
> Augaben entwickelt. Es wäre noch zu klären, welche Spannung Deine
> Blink-LED tatsächlich will und wie hoch deren Stromaufnahme ist. Wenn
> die LED nach dem Anlaufen dunkler wird, Fading macht, muß evtl. der 47nF
> und vielleicht auch der 47µF größer werden.


Ok alles klar, dann werde ich das mitteilen sobald die LEDs da sind. 
Gibt leider kein Datenblatt.

Also das mit der Z-Diode im Aus-Zustand der Blinkled ist hinfällig? Kein 
Problem?

von Thomas B. (thombde)


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Bei solchen Schaltungen baue ich immer eine Sicherung ein.
Kondensator Netzteil ohne Feinsicherung ist für mich gaga.
Muss man halt abwägen.

von Manfred P. (pruckelfred)


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T.M .. schrieb:
> Also das mit der Z-Diode im Aus-Zustand der Blinkled ist hinfällig? Kein
> Problem?

Häh, verwirrt?

Manfred P. schrieb:
> Die Z-Diode ist an der Stelle sinnvoll und wurde genau für derartige
> Augaben entwickelt.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Hier mal ein Datenblatt einer ZD für bis zu 1,3W:

https://www.vishay.com/docs/85816/1n4728a.pdf

I_tz1 (Zener-Teststrom 1)
Bedeutung: Dies ist der Haupt-Teststrom, bei dem die Nenn-Zenerspannung 
gemessen wird.

I_tz2 (Zener-Teststrom 2)
Bedeutung: Dies ist ein niedrigerer Teststrom, der oft nahe am "Knie" 
(der Kurve des Durchbruchs) liegt.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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T.M .. schrieb:
> Also das mit der Z-Diode im Aus-Zustand der Blinkled ist hinfällig? Kein
> Problem?

Das wird sich zeigen. Wenn Du, wie unter dem Link beschrieben, eine 
Blink-LED bekommst, die intern zwei oder drei Dioden in 
Durchlassrichtung als Bypass hat, dann kann das zutreffen.

von T.M .. (max)


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Dieter D. schrieb:
> Das wird sich zeigen. Wenn Du, wie unter dem Link beschrieben, eine
> Blink-LED bekommst, die intern zwei oder drei Dioden in
> Durchlassrichtung als Bypass hat, dann kann das zutreffen.

Kann man das nicht universell machen, damit man da auf jeden Fall auf 
Nummer sicher ist?

von Jens M. (schuchkleisser)


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T.M .. schrieb:
> Kann man das nicht universell machen, damit man da auf jeden Fall auf
> Nummer sicher ist?

Ja, in dem man eine 4V7-Zener parallel hängt.
Im schlimmsten Fall gibt's dann knapp 5V an der BlinkeLED und sie 
blinkt, und wenn man eine EinhornLED hat mit eingebautem Zener dann 
schadet sie auch nicht.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Dieter D. schrieb:
> Wenn Du

... das so aufbaust, wie von Marcel V. in
https://www.mikrocontroller.net/attachment/694688/20260411_181809.jpg
dargestellt, wird das grundsätzlich funktionieren.

T.M .. schrieb:
> Kann man das nicht universell machen, damit man da auf jeden Fall auf
> Nummer sicher ist?

Man kann eine simple Schaltung tot palawern oder einfach mal 
zusammenlöten, wie haben wir das bloß früher ohne Internet schaffen 
können?

Und ja, "auf Nummer sicher" ist man, wenn man die Finger von der 
Elektr(on)ik lässt.

von Marcel V. (mavin)


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T.M .. schrieb:
> Kann man das nicht universell machen, damit man da auf jeden Fall auf
> Nummer sicher ist?

Du kannst den Footprint für den X2 Kondensator einseitig mit zwei um 
2,54 mm versetzten Lötaugen gestalten, so dass du im Bedarfsfall 
zwischen zwei Baugrößen (0,047 uF und 0,1 uF) wählen kannst.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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T.M .. schrieb:
> Kann man das nicht universell machen,...

In dem Falle geht das so wie Jens das beschrieben hat.

Warte ab, bis die LED da sind und probiere es aus, wie Manfred schrieb.

von T.M .. (max)


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Gut danke, ja ich kann es leider nicht direkt aufbauen, weil ich auch 
keinen X2 Kondensator haben, ebenso wie Widerstände > 0,25W Muss ich 
alles erst bei reichelt bestellen

von Mani W. (e-doc)


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Dieter D. schrieb:
> Wenn ein Verpolen von P und N möglich ist, dann zwei 270k in den P und
> zwei 270k in den N Pfad. Aber dann brauchst Du noch einen zweiten
> X2-Kondensator.

Schreib nicht so einen SCHEISS!

von Mani W. (e-doc)


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Trau und glaube einem Hobbytheoretiker nicht, besonders hier im Forum!

von Marcel V. (mavin)


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Mani W. schrieb:
> Trau und glaube einem Hobbytheoretiker nicht, besonders hier im
> Forum!

Ich sag's mal so, du bist doppelt so lange dabei (12 Jahre), wie der 
Hobbytheoretiker (6 Jahre), aber trotzdem habt ihr beide ca. 17.000 
Beiträge geschrieben!

von Heinrich K. (minrich)


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Der TO hatte nie einen Berührschutz gefordert.

Erfunden hat SuperDiet diesen Berührschutz.

Vorhanden ist er nicht, aus 2 elektrischen Gründen:

Die maximal mögliche Kapazität wäre 4700pF, also 4,7nF; nicht aber das 
zehnfache davon, der mögliche Ableitstrom wäre dann unzulässig hoch. 
Hier kann man (Trenntrafo) die Verhältnisse für Schutzisolation 
(Schutzklasse 2) anwenden (Grenzwerte).

Mit "...einem weiteren X2-Kondensator" (blabla) wäre NIE Berührschutz 
gegeben. Es müsste schon ein Y-Kondensator sein.

von Mani W. (e-doc)


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Marcel V. schrieb:
> Ich sag's mal so, du bist doppelt so lange dabei (12 Jahre), wie der
> Hobbytheoretiker (6 Jahre), aber trotzdem habt ihr beide ca. 17.000
> Beiträge geschrieben!

Der Hobbytheoretiker hat so viel zu sagen!

von Joachim B. (jar)


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Marcel V. schrieb:
> Ich sag's mal so, du bist doppelt so lange dabei (12 Jahre), wie der
> Hobbytheoretiker (6 Jahre), aber trotzdem habt ihr beide ca. 17.000
> Beiträge geschrieben!

die beiden sind doch harmlos, schlimmer mit Schreibdurchfall geht immer, 
mit mindestens über 120k Beiträge unter 4 Nicknames, gibt es nur einen 
Spitzenreiter in 4 Jahren

von T.M .. (max)


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Bei mir 21 Jahre aber <1K …

Zener | V_C2 | Einschaltstrom
ZF 3,3 | 3,3V(3,3-2,0)/100 = 13mA

ZF4,7 | 4,7V(4,7-2,0)/100 = 27mA

Reicht da tatsächlich die 4,7? Oder ist die Rechnung falsch?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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T.M .. schrieb:
> hinter den Trenntrafo gebaut

Wobei hier das Genze hinter einem Trenntrafo sitzt. Ein kritikloser 
Nachbauer der Schaltung im Thread überliest dies vielleicht, nutzt diese 
ohne Trenntrafo  und daher macht das schon Sinn den Hinweis auf 
Berührschutz mitzugeben.

Es muss allerdings noch erwähnt werden, dass das auf alten Regeln zum 
Schutz basiert. Also mehr als die heutigen 30mA. Hierbei würden rund 90% 
der Spannung am Kondensator abfallen und rund 10% am Vorwiderstand. Der 
Vorwiderstand wäre dann so ausgelegt, dass im Kurzschlussfall des 
Kondensators höchstens 80....120mA fließen können. Daher kann eine 
solche Schaltung auch nur maximal 8...10mA als Kondensatornetzteil 
liefern.

In dem Falle hätten Vorwiderstand und Sicherungswiderstand insgesamt 
einen Wert von 2k. Zum Teil ist das der Hintergrund, warum in einigen 
Shops nur ein Sicherungswiderstande von 1k vorhanden ist, wie z.B. bei 
ELV.

Der TO plant bei Reichelt zu bestellen. Dort gibt es aber nur 
Sicherungswiderstände mit maximal 330Ω.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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T.M .. schrieb:
> Reicht da tatsächlich die 4,7? Oder ist die Rechnung falsch?

Du kannst das mal mit Falstad.com simulieren:
https://is.gd/zT7xwM

Hier wird der Einschaltpeak vom Kondensator geschluckt und die ZD bleibt 
arbeitslos.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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T.M .. schrieb:
> mit Schrumpfschlauch

Das ist eine guter Ansatz. Vor einiger Zeit gab es im Forum einen 
Fragenden, der wollte ähnliches mit Kupferlackdraht fliegend verdrahtet 
einbauen und mit einem Klecks Heißkleber festmachen. Nach dem Bild mit 
Deinem Gehäuse gehe ich davon aus, dass Du Deine Aufbauten sorgfältiger 
ausführst.

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Na, hier sind ja die groessten Koniferen alle versammelt. Da darf ich 
auch nicht fehlen.
Diese Serienwiderstaende zum daempfen des unmenschlich hohen 
Einschaltstroms, wenn alle Cs leer sind, wuerde ich auf 2 Stueck, 
jeweils gleichgross eindampfen.
Einen direkt vor dem Lade-C, einen direkt danach. Die 
Spannungsfestigkeit des Lade-Cs dann entsprechend etwas hoeher waehlen. 
Damit wird die Welligkeit an der Z-Diode und damit am "Ausgang" 
minimiert.

scnr,
WK

von T.M .. (max)


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Kann man statt des Sicherungswiderstand nicht eine kleine Sicherung T 
100mA nehmen? Die kostet ja quasi auch nichts für einzelexemplare

Danke für die Simulation aber ich verstehe ohne Hinweis nicht warum du 
da andere Werte nun eingetragen hast?

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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T.M .. schrieb:
> warum ...

Anregung in der Simu mal mit verschiedenen Werten zu experimentieren.

Der 100M Widerstand ist drin, damit die Simulation nicht wegen 
arithmetischer Fehlermeldungen abbricht.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Man kann den Aufwand natürlich immer weiter erhöhen. Nur hinter einem 
echten Trenntrafo, also ein IT-Netz, ist das eigentlich überflüssig.

von T.M .. (max)


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Ich überlege tatsächlich bei der nächsten Bestellung einfach eine kleine 
Platine mitzubestellen, um das auch ggf für andere Zwecke zu nutzen

Die hier verzichten sogar komplett auf zwei Widerstände auf zwei 
Widerstände in Serie und wen man ich richtig liege ist der 
Kurzschlussstrom sogar höher und ohne meine vermutlich beabsichtigte 
Sicherung
https://www.luedeke-elektronic.de/shop/vellemann/mk181.pdf

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Dergute W. schrieb:
> Diese Serienwiderstaende zum daempfen des unmenschlich hohen
> Einschaltstroms, wenn alle Cs leer sind, wuerde ich auf 2 Stueck,
> jeweils gleichgross eindampfen.

Z.B. den 680er verdoppeln und schon schluckt der Elko bereits den 
Einschaltpeak. D.h. die miese egoistische Drecksau von Elko frißt 
gemeinerweise der ZD den gesamten Einschaltpeak weg. ;)

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

In der selben Preisklasse wie den ollen Vellemannbausatz kriegste auch 
schon USB-Steckernetzteile fertig aufgebaut. Vielleicht fliegt sowas 
auch schon bei dir irgendwo in einer Schublade/Ecke rum. Die haben 
entweder auch schon eine LED im Gehaeuse oder du baust noch eine dran. 
Die galv. Trennung ist sicher nicht schlechter als beim 
Kondensatornetzteil...

Gruss
WK

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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T.M .. schrieb:
> Die hier verzichten sogar komplett auf zwei Widerstände

Im Datenblatt schauen, was der Sicherungswiderstand aushält.
mindestens:
V_eff: 250V
V_scheitel oder V_DC: 400V
V_isolation: 2kV (50ms)

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Man macht das so, dass der Sicherungswiderstand in Reihe mit einem 
Widerstand sitzt, der mehr Leistung verträgt und mit seinen rund 22 Ohm 
den Kurzschlussstrom auf 16A begrenzt und das ist ein Lichtbogen, den 
der Sicherungswiderstand sicher abkann. Einige Platinen haben dafür noch 
eine Opferleiterbahn auf der Platine. Wenn das nicht der Fall ist, ist 
das fertige Modul nicht Stand der Technik.

von T.M .. (max)


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Ok interessant, aber reichelt scheint ja keine so großen 
Sicherungwiderstände zu haben, kann ich nicht einfach eine Sicherung 
stattdessen nehmen?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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T.M .. schrieb:
> scheint ja keine so großen Sicherungwiderstände zu haben,

Nimm dort welche für 330 Ohm.

von Hans W. (hanswieland)


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T.M .. schrieb:
> kann ich nicht einfach eine Sicherung
> stattdessen nehmen?

Die ersten beiden aus dieser Liste würden passen, denke ich.

https://4donline.ihs.com/images/VipMasterIC/IC/LFSI/LFSI-S-A0001354905/LFSI-S-A0001354905-1.pdf?hkey=6D3A4C79FDBF58556ACFDE234799DDF0

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Noch nicht erwähnt wurde, was passiert, wenn das Netz übermäßig mit 
Oberwellen belastet sein sollte. Durch den Trafo kommen zwar nur wenige 
Oberwellen von der Netzseite durch, aber dafür werden auch Oberwellen 
von den Lasten auf der Sekundärseite kaum geschwächt.

von T.M .. (max)


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Ja deshalb war ursprünglich die Idee mit der TVS, weil ich das auch 
gelesen hatte.

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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Dieter D. schrieb:
> Wobei

Dieter D. schrieb:
> Du kannst

Dieter D. schrieb:
> Das ist

Dieter D. schrieb:
> Anregung

Dieter D. schrieb:
> Im Datenblatt

Dieter D. schrieb:
> Man macht

Beiträge im Minutentakt, Selbstgespräche oder EDIT kaputt?

von T.M .. (max)


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Schreib doch auch was konstruktives, bisher kam nichts in der Richtung 
von dir leider

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nehmen wir mal die 1N4732A, mit den Daten 4.7V, Kennbereich 53mA, 
Kennlinienknick: 1mA, Peak 970mA & 10ms, thermische Leistungsgrenze bei 
193mA;

Also mit 330Ω und 230V x 1,1 x 1,4142 kommst Du auf 358V/330Ω und 
1,085A. (Scheitelwerte)

Das ist so minimal darüber, dass auch ohne Kondensator der Einschaltpeak 
überlebt würde.

Beim Einschaltpeak wären ohne Widerstand die beiden Kondensatoren ein 
kapazitiver Spannungsteiler.

Weil 47nF << 22µF sind kann grob gerechnet werden:
358V x 47nF / 22µF = 0,75V

Durch den Kondensator ist der Peak so klein, dass nicht mal die Spannung 
der LED, geschweige denn der ZD erreicht würde.

: Bearbeitet durch User
von Mani W. (e-doc)


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Dieter D. schrieb:
> Es muss allerdings noch erwähnt werden, dass

Du unter akutem Sprechdurchfall und Einbahnen im Synapsensystem leidest!

Das tut nur anderen Leuten weh, Du bist immun!

: Bearbeitet durch User
von Wolf17 (wolf17)


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T.M .. schrieb:
> Ok interessant, aber reichelt scheint ja keine so großen
> Sicherungwiderstände zu haben, kann ich nicht einfach eine Sicherung
> stattdessen nehmen?
Hier sollte das reichen, aber bitte auf ausreichendes Abschaltvermögen 
achten! Weil:
Ich habe hier ein verbranntes Steckdosengerät eines renommierten 
deutschen Herstellers. Zuerst hatte wohl der 7 polige Schaltregler einen 
Kurzschluss. Die 130A Abschaltvermögen der Kleinstsicherung reichten 
nicht aus. Der innen stehende Lichtbogen hat das Oberteil abgesprengt, 
das sich ausbreitende leitfähige Plasma hat zur Zündung eines größeren 
Lichtbogens zwischen den Netzanschlüssen geführt, nur die 16A Sicherung 
in der Verteilung hat Schlimmeres verhindert.

Ein 10 Ohm Sicherungswiderstand hätte weniger als die verwendete 
Sicherung gekostet und den Strom auf 23A begrenzt. Die möglicherweise 
platzenden Widerstände gibt es auch als "Anti Explosion".

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ja Mani, Schmerzen, die durch Überforderung entstehen aufgrund komplexer 
Darstellungen von Zusammenhängen über das eigene Vorstellungsvermögen 
hinaus, sind ein ernstzunehmendes Anzeichen für psychosomatischen 
Stress.

Was dagegen hilft:
https://www.kinkerlitzchen.de/scherzartikel/kleine-scherz-apotheke/scheissegal-pille-scherztabletten-2er-set_56284660_5748

von Mani W. (e-doc)


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Dieter D. schrieb:
> Ja Mani, Schmerzen, die durch Überforderung entstehen aufgrund komplexer
> Darstellungen von Zusammenhängen über das eigene Vorstellungsvermögen
> hinaus, sind ein ernstzunehmendes Anzeichen für psychosomatischen
> Stress.

Du musst es ja wissen!

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Wolf17 schrieb:
> Zuerst hatte wohl der 7 polige Schaltregler einen
> Kurzschluss. Die 130A Abschaltvermögen der Kleinstsicherung reichten
> nicht aus. Der innen stehende Lichtbogen hat das Oberteil abgesprengt, ...

Dieter D. schrieb:
> Man macht das so, dass der Sicherungswiderstand in Reihe mit einem
> Widerstand sitzt, der mehr Leistung verträgt und mit seinen rund 22 Ohm
> den Kurzschlussstrom auf 16A begrenzt und das ist ein Lichtbogen, den
> der Sicherungswiderstand sicher abkann. Einige Platinen haben dafür noch
> eine Opferleiterbahn auf der Platine. Wenn das nicht der Fall ist, ist
> das fertige Modul nicht Stand der Technik.

von Dirk F. (dirkf)


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Zu dem Vorwiderstand 680 Ohm kann ich aus eigener schlechter Erfahrung 
etwas sagen:
Erstens sollte er impulsfest sein, da beim Einschalten hohe Ströme 
fließen.
Normale Metallschichtwiderstände sind in meiner Schaltung nach einigen 
tausend Schaltungen ausgefallen.
Zweitens sollte er ausreichend groß von der Leistung dimensioniert sein, 
um bei gestörten Industrienetzen (Blindwiderstand vom Kondensator wird 
kleiner)  das noch überlebt.
Wir haben seit dem 2 x 47 Ohm impulsfeste Drahtwiderstände eingesetzt.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Dirk F. schrieb:
> Wir haben seit dem 2 x 47 Ohm impulsfeste Drahtwiderstände eingesetzt.

Das ist schön für Euch und vor meinem großen Trafo habe ich auch 
großzügig ausgelegte Drahtwiderstände.

In dem gegebenen Szenario mit einem mittleren Strom um 4mA darf und 
sollte der Widerstand erheblich größer als Deine 100 Ohm sein.

Legt man ihn mit 3k3 aus, fallen 50mW(eff) Wärme an und im ungünstigsten 
Fall eine Stromspitze bei 200mA.

von Dirk F. (dirkf)


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Und bei Störfrequenzen 500 Hz oder höher.
In Anlagen mit alten Gleichstromsteller oder schlechten FUs  sieht man 
sehr viele Oberwellen auf der 50 Hz Netzspannung...

von T.M .. (max)


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Hallo,
meine Platine ist angekommen und funktioniert.

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