Hallo Ich habe mir eine Schaltbare Steckdose für hinter den Trenntrafo gebaut und würde gerne eine blinkende Signalled noch einbauen. Die LED braucht ca 3/4mA und hat den Blinkchip integriert. Kann man die Beschaltung so machen?
T.M .. schrieb: > Kann man die Beschaltung so machen? Den 100 Ohm Widerstand hinter dem Gleichrichter kannst du weglassen und dafür lieber den 1 Megaohm Widerstand wegen der Spannungsfestigkeit in in 2 x 470k unterteilen!
Falls die 1-0 Wippe mit der Markierung Direkt nicht nur ein Taster, sondern tatsächlich ein Schalter ist, dann sollte es bei Umgehung des Trenntrafos auffällig blinken, am besten noch piepsen. Denn sonst könnte eine Fehlbedienung die letzte sein.
> Den 100 Ohm Widerstand hinter dem Gleichrichter kannst du weglassen Ok meinst ist nicht nötig wegen Spannungsspitzen? Die zwei 470k dann hintereinander oder einer in den N Leiter? > bei Umgehung des Trenntrafos auffällig blinken Wie meinst du das? Die Wippe schaltet nur den Ausgang ab
T.M .. schrieb: > Ok meinst ist nicht nötig wegen Spannungsspitzen? Du hast schon einen Widerstand vor dem Gleichrichter. Der dahinter ist daher nicht nötig. T.M .. schrieb: > Die zwei 470k dann hintereinander oder einer in den N Leiter? Das dürfte egal sein. Prüfe das Datenblatt zu deinen Widerständen, die meisten in z.B. Bauform 0207 vertragen nur 200V Spitze. T.M .. schrieb: > Wie meinst du das? Die Wippe schaltet nur den Ausgang ab Er meint falls du oder jemand ander dieses lustige Gerät statt in einen Trenntrafo in eine normale Steckdose mit PE steckt, dann fehlt am Ausgang die PE-Klemme und das Gehäuse kann unter Spannung sein. Falls das möglich wäre hättest du den PE besser beibehalten, oder du baust es so das es wirklich nur an deinen Trafo passt, z.B. durch Festanschluss oder -einbau. Ich würde noch beachten das die Blinklampe ja in der Aus-Phase kaum Strom zieht und die Spannung dann ansteigt. Die 6V8-TVS hat also dauernd was zu tun, und die LED bekommt 7V ab. Ob das in den erlaubten Grenzen liegt? Eine dicke Z-Diode mit 4V7 wäre da meine Wahl gewesen.
Ok ja guter Gedanke, hatte auch schon überlegt mit einem Widerstand das noch zu belasten, wenn die led aus ist, aber bin mir bei der Dimensionierung nicht sicher. Z-Diode ist aber besser? Und was wäre da geeignet. Das Pult hat einem englischen Stecker und passt tatsächlich nur am Trenntrafo
Ist der 1M Widerstand nötig? Wenn das fest am Trafoausgang hängt, wird der Kondensator durch den Trafo entladen, denke ich.
Hans W. schrieb: > Wenn das fest am Trafoausgang hängt, wird > der Kondensator durch den Trafo entladen, denke ich. Würd ich trotzdem nicht weglassen. Es reicht ja, wenn man das Ding bei eingchaltetem Trafo abziehen kann und es brennt... T.M .. schrieb: > mit einem Widerstand das > noch zu belasten, wenn die led aus Ein antizyklischer Blinkwiderstand? Wo hast du den denn her? T.M .. schrieb: > Z-Diode ist aber besser? Und was wäre da geeignet. Eine 4V7 wäre meine Idee, denn BlinkLEDs haben oft 5V als Spannungsangabe. Ne TVS ist zwar auch eine Z-Diode, aber ist deine für Dauerbetrieb als Zener gemacht?
Theoretisch könnte der Vollbrückengleichrichter sogar komplett entfallen. Die 5V6 Z-Diode sorgt bei Verpolung dafür, dass sich der 47 nF Kondensator umladen kann. Man darf in diesem Fall allerdings nicht verschweigen, dass dann nur noch eine Halbwelle für die LED genutzt wird! Also dann lieber doch mit Vollbrückengleichrichter arbeiten. Die Bauteile kosten ja heute nichts mehr.
kann ich den eine Zener hier verwenden wie es in der Zeichnung ist? Braucht die nicht einen Mindeststrom? Ich habe hier ja mit 3,4mA gerechnet
T.M .. schrieb: > Die zwei 470k dann hintereinander oder einer in den N Leiter? Wenn ein Verpolen von P und N möglich ist, dann zwei 270k in den P und zwei 270k in den N Pfad. Aber dann brauchst Du noch einen zweiten X2-Kondensator. Es kommt dabei auch an, wie gut der Berührschutz im Plus und Minus-Zweig vom Gleichrichter bis zur LED ist. Ist der gut, dann braucht es den Aufwand nicht.
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Dieter D. schrieb: > Wenn ein Verpolen von P und N möglich ist, dann zwei 270k in den P und > zwei 270k in den N Pfad. Aber dann brauchst Du noch einen zweiten > X2-Kondensator. > > Es kommt dabei auch an, wie gut der Berührschutz im Plus und Minus-Zweig > vom Gleichrichter bis zur LED ist. Ist der gut, dann braucht es den > Aufwand nicht. Das ist ja quasi direkt hinter dem Trenntrafo, aber vielleicht mache ich davon eine Platine für noch andere ZWecke in der Zukunft. >Berührschutz Ist ja alles intern und würde zB den blanken LED-Pin mit Schrumpfschlauch isolieren. Aber was mache ich mit dieser Zener Geschichte?
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Der 680 Ohm muss ein Sicherungswiderstand sein. Bei der Auslegung der ZD wäre noch die Entscheidung zu treffen, ob diese bei einem durchbrechenden Kondensator auch kaputt sein soll, wie der Sicherungswiderstand oder den Vorfall überleben soll.
Hier sind Kennlinien der ZD dargestellt: https://www.elektroniktutor.de/bauteilkunde/z_diode.html https://praktische-elektronik.dr-k.de/Praktikum/Analog/DiodenTransistoren/Le-Zenerdiode.html https://praktische-elektronik.dr-k.de/Praktikum/Analog/DiodenTransistoren/Le-Zenerdiode.html
Wie wäre es mit einem LED-Blitzer mit normaler LED nach dem Prinzip: https://www.elektronik-labor.de/Notizen/NPNkipp.html https://www.b-kainka.de/bastel128.html (Man kann es auch übertreiben.)
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Es ist auch möglich, dass Blink-LED nicht gleich Blink-LED ist. https://www.elektronik-labor.de/Lernpakete/Kalender17/Kalender17Fehlersuche.html "Bei einigen Kalendern hat sich ein anderer Typ der Blink-LED eingeschlichen, den ich bisher noch nicht kannte. Offensichtlich ist es eine Spezial-Blink-LED, der für blinkende Lichterketten entwickelt wurde."
Jens M. schrieb: > Eine dicke Z-Diode mit 4V7 wäre da meine Wahl gewesen. Quark, 47nF gibt knapp 4 mA, da reicht jede übliche Glasdiode. T.M .. schrieb: > kann ich den eine Zener hier verwenden wie es in der Zeichnung ist? Ja. > Braucht die nicht einen Mindeststrom? Ich habe hier ja mit 3,4mA > gerechnet Deine ursprüngliche TVS ist Unfug, das ist keine Z-Diode und schlägt erst deutlich über Nennspannung durch, Datenblatt angucken und abhaken. Die Z-Diode ist an der Stelle sinnvoll und wurde genau für derartige Augaben entwickelt. Es wäre noch zu klären, welche Spannung Deine Blink-LED tatsächlich will und wie hoch deren Stromaufnahme ist. Wenn die LED nach dem Anlaufen dunkler wird, Fading macht, muß evtl. der 47nF und vielleicht auch der 47µF größer werden.
> Die Z-Diode ist an der Stelle sinnvoll und wurde genau für derartige > Augaben entwickelt. Es wäre noch zu klären, welche Spannung Deine > Blink-LED tatsächlich will und wie hoch deren Stromaufnahme ist. Wenn > die LED nach dem Anlaufen dunkler wird, Fading macht, muß evtl. der 47nF > und vielleicht auch der 47µF größer werden. Ok alles klar, dann werde ich das mitteilen sobald die LEDs da sind. Gibt leider kein Datenblatt. Also das mit der Z-Diode im Aus-Zustand der Blinkled ist hinfällig? Kein Problem?
Bei solchen Schaltungen baue ich immer eine Sicherung ein. Kondensator Netzteil ohne Feinsicherung ist für mich gaga. Muss man halt abwägen.
T.M .. schrieb: > Also das mit der Z-Diode im Aus-Zustand der Blinkled ist hinfällig? Kein > Problem? Häh, verwirrt? Manfred P. schrieb: > Die Z-Diode ist an der Stelle sinnvoll und wurde genau für derartige > Augaben entwickelt.
Hier mal ein Datenblatt einer ZD für bis zu 1,3W: https://www.vishay.com/docs/85816/1n4728a.pdf I_tz1 (Zener-Teststrom 1) Bedeutung: Dies ist der Haupt-Teststrom, bei dem die Nenn-Zenerspannung gemessen wird. I_tz2 (Zener-Teststrom 2) Bedeutung: Dies ist ein niedrigerer Teststrom, der oft nahe am "Knie" (der Kurve des Durchbruchs) liegt.
T.M .. schrieb: > Also das mit der Z-Diode im Aus-Zustand der Blinkled ist hinfällig? Kein > Problem? Das wird sich zeigen. Wenn Du, wie unter dem Link beschrieben, eine Blink-LED bekommst, die intern zwei oder drei Dioden in Durchlassrichtung als Bypass hat, dann kann das zutreffen.
Dieter D. schrieb: > Das wird sich zeigen. Wenn Du, wie unter dem Link beschrieben, eine > Blink-LED bekommst, die intern zwei oder drei Dioden in > Durchlassrichtung als Bypass hat, dann kann das zutreffen. Kann man das nicht universell machen, damit man da auf jeden Fall auf Nummer sicher ist?
T.M .. schrieb: > Kann man das nicht universell machen, damit man da auf jeden Fall auf > Nummer sicher ist? Ja, in dem man eine 4V7-Zener parallel hängt. Im schlimmsten Fall gibt's dann knapp 5V an der BlinkeLED und sie blinkt, und wenn man eine EinhornLED hat mit eingebautem Zener dann schadet sie auch nicht.
Dieter D. schrieb: > Wenn Du ... das so aufbaust, wie von Marcel V. in https://www.mikrocontroller.net/attachment/694688/20260411_181809.jpg dargestellt, wird das grundsätzlich funktionieren. T.M .. schrieb: > Kann man das nicht universell machen, damit man da auf jeden Fall auf > Nummer sicher ist? Man kann eine simple Schaltung tot palawern oder einfach mal zusammenlöten, wie haben wir das bloß früher ohne Internet schaffen können? Und ja, "auf Nummer sicher" ist man, wenn man die Finger von der Elektr(on)ik lässt.
T.M .. schrieb: > Kann man das nicht universell machen, damit man da auf jeden Fall auf > Nummer sicher ist? Du kannst den Footprint für den X2 Kondensator einseitig mit zwei um 2,54 mm versetzten Lötaugen gestalten, so dass du im Bedarfsfall zwischen zwei Baugrößen (0,047 uF und 0,1 uF) wählen kannst.
T.M .. schrieb: > Kann man das nicht universell machen,... In dem Falle geht das so wie Jens das beschrieben hat. Warte ab, bis die LED da sind und probiere es aus, wie Manfred schrieb.
Gut danke, ja ich kann es leider nicht direkt aufbauen, weil ich auch keinen X2 Kondensator haben, ebenso wie Widerstände > 0,25W Muss ich alles erst bei reichelt bestellen
Dieter D. schrieb: > Wenn ein Verpolen von P und N möglich ist, dann zwei 270k in den P und > zwei 270k in den N Pfad. Aber dann brauchst Du noch einen zweiten > X2-Kondensator. Schreib nicht so einen SCHEISS!
Trau und glaube einem Hobbytheoretiker nicht, besonders hier im Forum!
Mani W. schrieb: > Trau und glaube einem Hobbytheoretiker nicht, besonders hier im > Forum! Ich sag's mal so, du bist doppelt so lange dabei (12 Jahre), wie der Hobbytheoretiker (6 Jahre), aber trotzdem habt ihr beide ca. 17.000 Beiträge geschrieben!
Der TO hatte nie einen Berührschutz gefordert. Erfunden hat SuperDiet diesen Berührschutz. Vorhanden ist er nicht, aus 2 elektrischen Gründen: Die maximal mögliche Kapazität wäre 4700pF, also 4,7nF; nicht aber das zehnfache davon, der mögliche Ableitstrom wäre dann unzulässig hoch. Hier kann man (Trenntrafo) die Verhältnisse für Schutzisolation (Schutzklasse 2) anwenden (Grenzwerte). Mit "...einem weiteren X2-Kondensator" (blabla) wäre NIE Berührschutz gegeben. Es müsste schon ein Y-Kondensator sein.
Marcel V. schrieb: > Ich sag's mal so, du bist doppelt so lange dabei (12 Jahre), wie der > Hobbytheoretiker (6 Jahre), aber trotzdem habt ihr beide ca. 17.000 > Beiträge geschrieben! Der Hobbytheoretiker hat so viel zu sagen!
Marcel V. schrieb: > Ich sag's mal so, du bist doppelt so lange dabei (12 Jahre), wie der > Hobbytheoretiker (6 Jahre), aber trotzdem habt ihr beide ca. 17.000 > Beiträge geschrieben! die beiden sind doch harmlos, schlimmer mit Schreibdurchfall geht immer, mit mindestens über 120k Beiträge unter 4 Nicknames, gibt es nur einen Spitzenreiter in 4 Jahren
Bei mir 21 Jahre aber <1K … Zener | V_C2 | Einschaltstrom ZF 3,3 | 3,3V(3,3-2,0)/100 = 13mA ZF4,7 | 4,7V(4,7-2,0)/100 = 27mA Reicht da tatsächlich die 4,7? Oder ist die Rechnung falsch?
T.M .. schrieb: > hinter den Trenntrafo gebaut Wobei hier das Genze hinter einem Trenntrafo sitzt. Ein kritikloser Nachbauer der Schaltung im Thread überliest dies vielleicht, nutzt diese ohne Trenntrafo und daher macht das schon Sinn den Hinweis auf Berührschutz mitzugeben. Es muss allerdings noch erwähnt werden, dass das auf alten Regeln zum Schutz basiert. Also mehr als die heutigen 30mA. Hierbei würden rund 90% der Spannung am Kondensator abfallen und rund 10% am Vorwiderstand. Der Vorwiderstand wäre dann so ausgelegt, dass im Kurzschlussfall des Kondensators höchstens 80....120mA fließen können. Daher kann eine solche Schaltung auch nur maximal 8...10mA als Kondensatornetzteil liefern. In dem Falle hätten Vorwiderstand und Sicherungswiderstand insgesamt einen Wert von 2k. Zum Teil ist das der Hintergrund, warum in einigen Shops nur ein Sicherungswiderstande von 1k vorhanden ist, wie z.B. bei ELV. Der TO plant bei Reichelt zu bestellen. Dort gibt es aber nur Sicherungswiderstände mit maximal 330Ω.
T.M .. schrieb: > Reicht da tatsächlich die 4,7? Oder ist die Rechnung falsch? Du kannst das mal mit Falstad.com simulieren: https://is.gd/zT7xwM Hier wird der Einschaltpeak vom Kondensator geschluckt und die ZD bleibt arbeitslos.
T.M .. schrieb: > mit Schrumpfschlauch Das ist eine guter Ansatz. Vor einiger Zeit gab es im Forum einen Fragenden, der wollte ähnliches mit Kupferlackdraht fliegend verdrahtet einbauen und mit einem Klecks Heißkleber festmachen. Nach dem Bild mit Deinem Gehäuse gehe ich davon aus, dass Du Deine Aufbauten sorgfältiger ausführst.
Moin, Na, hier sind ja die groessten Koniferen alle versammelt. Da darf ich auch nicht fehlen. Diese Serienwiderstaende zum daempfen des unmenschlich hohen Einschaltstroms, wenn alle Cs leer sind, wuerde ich auf 2 Stueck, jeweils gleichgross eindampfen. Einen direkt vor dem Lade-C, einen direkt danach. Die Spannungsfestigkeit des Lade-Cs dann entsprechend etwas hoeher waehlen. Damit wird die Welligkeit an der Z-Diode und damit am "Ausgang" minimiert. scnr, WK
Kann man statt des Sicherungswiderstand nicht eine kleine Sicherung T 100mA nehmen? Die kostet ja quasi auch nichts für einzelexemplare Danke für die Simulation aber ich verstehe ohne Hinweis nicht warum du da andere Werte nun eingetragen hast?
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T.M .. schrieb: > warum ... Anregung in der Simu mal mit verschiedenen Werten zu experimentieren. Der 100M Widerstand ist drin, damit die Simulation nicht wegen arithmetischer Fehlermeldungen abbricht.
Man kann den Aufwand natürlich immer weiter erhöhen. Nur hinter einem echten Trenntrafo, also ein IT-Netz, ist das eigentlich überflüssig.
Ich überlege tatsächlich bei der nächsten Bestellung einfach eine kleine Platine mitzubestellen, um das auch ggf für andere Zwecke zu nutzen Die hier verzichten sogar komplett auf zwei Widerstände auf zwei Widerstände in Serie und wen man ich richtig liege ist der Kurzschlussstrom sogar höher und ohne meine vermutlich beabsichtigte Sicherung https://www.luedeke-elektronic.de/shop/vellemann/mk181.pdf
Dergute W. schrieb: > Diese Serienwiderstaende zum daempfen des unmenschlich hohen > Einschaltstroms, wenn alle Cs leer sind, wuerde ich auf 2 Stueck, > jeweils gleichgross eindampfen. Z.B. den 680er verdoppeln und schon schluckt der Elko bereits den Einschaltpeak. D.h. die miese egoistische Drecksau von Elko frißt gemeinerweise der ZD den gesamten Einschaltpeak weg. ;)
Moin, In der selben Preisklasse wie den ollen Vellemannbausatz kriegste auch schon USB-Steckernetzteile fertig aufgebaut. Vielleicht fliegt sowas auch schon bei dir irgendwo in einer Schublade/Ecke rum. Die haben entweder auch schon eine LED im Gehaeuse oder du baust noch eine dran. Die galv. Trennung ist sicher nicht schlechter als beim Kondensatornetzteil... Gruss WK
T.M .. schrieb: > Die hier verzichten sogar komplett auf zwei Widerstände Im Datenblatt schauen, was der Sicherungswiderstand aushält. mindestens: V_eff: 250V V_scheitel oder V_DC: 400V V_isolation: 2kV (50ms)
Man macht das so, dass der Sicherungswiderstand in Reihe mit einem Widerstand sitzt, der mehr Leistung verträgt und mit seinen rund 22 Ohm den Kurzschlussstrom auf 16A begrenzt und das ist ein Lichtbogen, den der Sicherungswiderstand sicher abkann. Einige Platinen haben dafür noch eine Opferleiterbahn auf der Platine. Wenn das nicht der Fall ist, ist das fertige Modul nicht Stand der Technik.
Ok interessant, aber reichelt scheint ja keine so großen Sicherungwiderstände zu haben, kann ich nicht einfach eine Sicherung stattdessen nehmen?
T.M .. schrieb: > scheint ja keine so großen Sicherungwiderstände zu haben, Nimm dort welche für 330 Ohm.
T.M .. schrieb: > kann ich nicht einfach eine Sicherung > stattdessen nehmen? Die ersten beiden aus dieser Liste würden passen, denke ich. https://4donline.ihs.com/images/VipMasterIC/IC/LFSI/LFSI-S-A0001354905/LFSI-S-A0001354905-1.pdf?hkey=6D3A4C79FDBF58556ACFDE234799DDF0
Noch nicht erwähnt wurde, was passiert, wenn das Netz übermäßig mit Oberwellen belastet sein sollte. Durch den Trafo kommen zwar nur wenige Oberwellen von der Netzseite durch, aber dafür werden auch Oberwellen von den Lasten auf der Sekundärseite kaum geschwächt.
Ja deshalb war ursprünglich die Idee mit der TVS, weil ich das auch gelesen hatte.
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Dieter D. schrieb: > Wobei Dieter D. schrieb: > Du kannst Dieter D. schrieb: > Das ist Dieter D. schrieb: > Anregung Dieter D. schrieb: > Im Datenblatt Dieter D. schrieb: > Man macht Beiträge im Minutentakt, Selbstgespräche oder EDIT kaputt?
Schreib doch auch was konstruktives, bisher kam nichts in der Richtung von dir leider
Nehmen wir mal die 1N4732A, mit den Daten 4.7V, Kennbereich 53mA, Kennlinienknick: 1mA, Peak 970mA & 10ms, thermische Leistungsgrenze bei 193mA; Also mit 330Ω und 230V x 1,1 x 1,4142 kommst Du auf 358V/330Ω und 1,085A. (Scheitelwerte) Das ist so minimal darüber, dass auch ohne Kondensator der Einschaltpeak überlebt würde. Beim Einschaltpeak wären ohne Widerstand die beiden Kondensatoren ein kapazitiver Spannungsteiler. Weil 47nF << 22µF sind kann grob gerechnet werden: 358V x 47nF / 22µF = 0,75V Durch den Kondensator ist der Peak so klein, dass nicht mal die Spannung der LED, geschweige denn der ZD erreicht würde.
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Dieter D. schrieb: > Es muss allerdings noch erwähnt werden, dass Du unter akutem Sprechdurchfall und Einbahnen im Synapsensystem leidest! Das tut nur anderen Leuten weh, Du bist immun!
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T.M .. schrieb: > Ok interessant, aber reichelt scheint ja keine so großen > Sicherungwiderstände zu haben, kann ich nicht einfach eine Sicherung > stattdessen nehmen? Hier sollte das reichen, aber bitte auf ausreichendes Abschaltvermögen achten! Weil: Ich habe hier ein verbranntes Steckdosengerät eines renommierten deutschen Herstellers. Zuerst hatte wohl der 7 polige Schaltregler einen Kurzschluss. Die 130A Abschaltvermögen der Kleinstsicherung reichten nicht aus. Der innen stehende Lichtbogen hat das Oberteil abgesprengt, das sich ausbreitende leitfähige Plasma hat zur Zündung eines größeren Lichtbogens zwischen den Netzanschlüssen geführt, nur die 16A Sicherung in der Verteilung hat Schlimmeres verhindert. Ein 10 Ohm Sicherungswiderstand hätte weniger als die verwendete Sicherung gekostet und den Strom auf 23A begrenzt. Die möglicherweise platzenden Widerstände gibt es auch als "Anti Explosion".
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Ja Mani, Schmerzen, die durch Überforderung entstehen aufgrund komplexer Darstellungen von Zusammenhängen über das eigene Vorstellungsvermögen hinaus, sind ein ernstzunehmendes Anzeichen für psychosomatischen Stress. Was dagegen hilft: https://www.kinkerlitzchen.de/scherzartikel/kleine-scherz-apotheke/scheissegal-pille-scherztabletten-2er-set_56284660_5748
Dieter D. schrieb: > Ja Mani, Schmerzen, die durch Überforderung entstehen aufgrund komplexer > Darstellungen von Zusammenhängen über das eigene Vorstellungsvermögen > hinaus, sind ein ernstzunehmendes Anzeichen für psychosomatischen > Stress. Du musst es ja wissen!
Wolf17 schrieb: > Zuerst hatte wohl der 7 polige Schaltregler einen > Kurzschluss. Die 130A Abschaltvermögen der Kleinstsicherung reichten > nicht aus. Der innen stehende Lichtbogen hat das Oberteil abgesprengt, ... Dieter D. schrieb: > Man macht das so, dass der Sicherungswiderstand in Reihe mit einem > Widerstand sitzt, der mehr Leistung verträgt und mit seinen rund 22 Ohm > den Kurzschlussstrom auf 16A begrenzt und das ist ein Lichtbogen, den > der Sicherungswiderstand sicher abkann. Einige Platinen haben dafür noch > eine Opferleiterbahn auf der Platine. Wenn das nicht der Fall ist, ist > das fertige Modul nicht Stand der Technik.
Zu dem Vorwiderstand 680 Ohm kann ich aus eigener schlechter Erfahrung etwas sagen: Erstens sollte er impulsfest sein, da beim Einschalten hohe Ströme fließen. Normale Metallschichtwiderstände sind in meiner Schaltung nach einigen tausend Schaltungen ausgefallen. Zweitens sollte er ausreichend groß von der Leistung dimensioniert sein, um bei gestörten Industrienetzen (Blindwiderstand vom Kondensator wird kleiner) das noch überlebt. Wir haben seit dem 2 x 47 Ohm impulsfeste Drahtwiderstände eingesetzt.
Dirk F. schrieb: > Wir haben seit dem 2 x 47 Ohm impulsfeste Drahtwiderstände eingesetzt. Das ist schön für Euch und vor meinem großen Trafo habe ich auch großzügig ausgelegte Drahtwiderstände. In dem gegebenen Szenario mit einem mittleren Strom um 4mA darf und sollte der Widerstand erheblich größer als Deine 100 Ohm sein. Legt man ihn mit 3k3 aus, fallen 50mW(eff) Wärme an und im ungünstigsten Fall eine Stromspitze bei 200mA.
Und bei Störfrequenzen 500 Hz oder höher. In Anlagen mit alten Gleichstromsteller oder schlechten FUs sieht man sehr viele Oberwellen auf der 50 Hz Netzspannung...
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