Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Symetrisches Netzteil will nicht mit LM317/337


von Dirk (bad_boy)


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Hallo Leute,

ich versuche schon seit Tagen ein einfaches Symetrisches Netzteil zum 
laufen zu bekommen. Aufgebaut mit den LM317 und LM337. Die Positive 
Spannung funktioniert, ich kann sie mit dem Trimmer einstellen.

Doch die Negative will nicht, die liegt immer so um die 4 bis 4.5 Volt, 
egal was ich am Trimmer einstelle, höher gehts nicht und auch nicht 
niedriger.

Der LM337 ist in Ordnung, habe den auf einem Steckbrett getestet, aber 
auch noch durch einen neuen ersetzt. Auf dem Steckbrett in einer im 
Datasheet angegebenen Beschaltung klappt alles.

An ein einzelnen Bauteil kann es glaube ich auch nicht liegen, da ich 2 
von den Netzteilplatinen aufgebaut habe und der Fehler bei beiden 
auftritt.

Platinen sind mit KiCAD gemacht (und von JLCPCB) und entsprechen genau 
dem Schaltplan.

Wo denke ich falsch, oder was könnte es noch sein.

Einer vielleicht eine Idee / Vorschlag ?

Grüße
Dirk
von Norbert (der_norbert)


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Dirk schrieb:
> Einer vielleicht eine Idee / Vorschlag ?

Es wäre hilfreich wenn man wüsste, was genau vorne rein geht.
von Dirk (bad_boy)


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Norbert schrieb:
> Dirk schrieb:
>> Einer vielleicht eine Idee / Vorschlag ?
>
> Es wäre hilfreich wenn man wüsste, was genau vorne rein geht.

18V Wechselspannung :-)

Und raus kommen sollen später +/-18 bis 20V Gleichspannung
: Bearbeitet durch User
von Norbert (der_norbert)


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Dirk schrieb:
> Wechselspannung

Damit war aufgrund der Dioden beinahe zu rechnen. ;-)

Zwei unabhängige Sekundärwicklungen an 1-2 und 2-3?

Vi-Vo (der Regler) einmal an 3-2 und einmal an 2-3? Hab gerade keine 
Datenblätter zur Hand.
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Der negative Regler wird schwingen, wegen fehlendem Kondensator am 
Ausgang.

Im positiven Zweig gehört auch einer rein.
von H. H. (hhinz)


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Dirk schrieb:
> 18V Wechselspannung :-)
>
> Und raus kommen sollen später +/-18 bis 20V Gleichspannung

Das ist zu knapp.
von Gerd E. (robberknight)


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Schau Dir mal D2 an, ist die richtig rum drin? Sieht mir falsch aus.

Ansonsten erscheinen mir C6 und C7 ein wenig groß, dafür sollten eher 
direkt an die beiden Ausgänge Kondensatoren hin, ich würde aus dem Bauch 
raus mal so 10 bis 47µF probieren.
: Bearbeitet durch User
von Thomas B. (thombde)


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Der Kondensator am Ausgang fehlt, wie  H.H hhinz schon schrieb.
Irgendetwas um 10µ müsste reichen.
Die 100nF am Eingang ist auch zu wenig.
von Dirk (bad_boy)


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Norbert schrieb:
> Zwei unabhängige Sekundärwicklungen an 1-2 und 2-3?
>
> Vi-Vo (der Regler) einmal an 3-2 und einmal an 2-3? Hab gerade keine
> Datenblätter zur Hand.

Ein Trafo mit Mittelanzapfung.

H. H. schrieb:
> Dirk schrieb:
>> 18V Wechselspannung :-)
>>
>> Und raus kommen sollen später +/-18 bis 20V Gleichspannung
>
> Das ist zu knapp.

Ist 18V Wechselspannung Effektiv nicht =  18V * 1.414 = 25.5V 
Gleichgerichtet Spannung ?

Aber wäre auch kein problem, ein Trafo mit mehr Spannung wäre auch 
vorhanden. Aber es geht ja darum, das die Postitive Spannung klappt, nur 
die Negative nicht. Und da ist mein Problem. :-(
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Die Pinnummerierung beider Regler scheint mir suspekt, ich habe diese 
anders im Kopf.

Old-Papa
von H. H. (hhinz)


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Dirk schrieb:
> Ist 18V Wechselspannung Effektiv nicht =  18V * 1.414 = 25.5V
> Gleichgerichtet Spannung ?

Schon, aber nur in den Spitzen.
von H. H. (hhinz)


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Old P. schrieb:
> Die Pinnummerierung beider Regler scheint mir suspekt, ich habe
> diese
> anders im Kopf.

Dein Kopf braucht einen Refresh.
von Dirk (bad_boy)


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Old P. schrieb:
> Die Pinnummerierung beider Regler scheint mir suspekt, ich habe diese
> anders im Kopf.
>
> Old-Papa

Laut Datenblatt :
LM317     1   2   3  = ADJ  OUT   IN
LM337     1   2   3  = ADJ   IN   OUT

die Pins hat mir KiCAD so vorgegeben.
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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H. H. schrieb:
> Old P. schrieb:
>> Die Pinnummerierung beider Regler scheint mir suspekt, ich habe
>> diese
>> anders im Kopf.
>
> Dein Kopf braucht einen Refresh.
Hast Recht, ich hatte mit 78xx verwechselt. Wollte noch korrigieren, 
ging aber ca. 2Min. später nicht mehr.
von Norbert (der_norbert)


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Dirk schrieb:
> Old P. schrieb:
>> Die Pinnummerierung beider Regler scheint mir suspekt, ich habe diese
>> anders im Kopf.
>>
>> Old-Papa
>
> Laut Datenblatt :
> LM317     1   2   3  = ADJ  OUT   IN
> LM337     1   2   3  = ADJ   IN   OUT
>
> die Pins hat mir KiCAD so vorgegeben.

Hatte jetzt auch noch einmal nachgesehen, deckt sich mit den 
Datenblättern.
von Gerald B. (gerald_b)


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Kappe mal das Gedöns mit den Treibertransistoren und schau, ob es dann 
funktioniert. Dann hast du quasi die selben Bedingungen, wie auf dem 
Steckbrett und die Grundschaltung sollte funktionieren.
Wenn das geht, dann den BD139 dazu, wieder testen und dann einzeln die 
beiden "Dicken" TIP. Langsam komplexer werden, hilft rauszufinden, wo es 
genau hakt.
von Gerd E. (robberknight)


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Gerd E. schrieb:
> Schau Dir mal D2 an, ist die richtig rum drin? Sieht mir falsch aus.
>
> Ansonsten erscheinen mir C6 und C7 ein wenig groß, dafür sollten eher
> direkt an die beiden Ausgänge Kondensatoren hin, ich würde aus dem Bauch
> raus mal so 10 bis 47µF probieren.
von H. H. (hhinz)


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Gerd E. schrieb:
> Gerd E. schrieb:
>> Schau Dir mal D2 an, ist die richtig rum drin? Sieht mir falsch aus.
>>
>> Ansonsten erscheinen mir C6 und C7 ein wenig groß, dafür sollten eher
>> direkt an die beiden Ausgänge Kondensatoren hin, ich würde aus dem Bauch
>> raus mal so 10 bis 47µF probieren.

Diode ist schon richtigrum, aber 330µF sind in der Tat viel zu viel. Die 
Hersteller empfehlen 10µF.
von Dirk (bad_boy)


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H. H. schrieb:
> Gerd E. schrieb:
> Diode ist schon richtigrum, aber 330µF sind in der Tat viel zu viel. Die
> Hersteller empfehlen 10µF.

Die 330uF sollen dafür da sein, das die Spannung langsam hochgefahren 
wird und nicht ruckartig. In der Simulation hat das auch einwandfrei 
geklappt.

Habe die Kapazität nur erhöht damit diese langsamer hochfährt.

Das ganze ist ein Netzteil für eine JLH Endstufe.
von Thomas B. (thombde)


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Dirk schrieb:
> An ein einzelnen Bauteil kann es glaube ich auch nicht liegen, da ich 2
> von den Netzteilplatinen aufgebaut habe und der Fehler bei beiden
> auftritt.

Klingt aber auch nach Fehler im Layout.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Der negative Regler ist in der Regel "schwingungsfreudiger" als der 
positive Regler.

Ein Oszi wird vermutlich nicht greifbar sein. Aber Du könntest mit dem 
Digitalmultimeter an ein paar Stellen die Spannungen kontrollieren. 
Einige Digitalvoltmeter können im AC-Bereich doch etwas mehr messen als 
gedacht und bekommt so noch heraus, ob die Schaltung schwingt oder 
nicht.
von H. H. (hhinz)


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Dirk schrieb:
> Das ganze ist ein Netzteil für eine JLH Endstufe.

Goldohrenzeug.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Es fehlen auch die Schutzdioden D2, wie in diesem Bild gezeigt wird:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/6324/schaltung.jpg
von Thomas B. (thombde)


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Wobei man für Endstufen gar nicht stabilisieren sollte.
Nur dicke Elkos reichen aus.
Sonst fehlt der Wums beim Bass und Schlagzeug.

PS:
In der Goldohrenschaltung ist aber C5 und C6 verbaut.
In dem Schaltplan von dem TO ist gar kein C vorhanden.
: Bearbeitet durch User
von Dirk (bad_boy)


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Thomas B. schrieb:
> Wobei man für Endstufen gar nicht stabilisieren sollte.
> Nur dicke Elkos reichen aus.
> Sonst fehlt der Wums beim Bass und Schlagzeug.
>
> PS:
> In der Goldohrenschaltung ist aber C5 und C6 verbaut.
> In dem Schaltplan von dem TO ist gar kein C vorhanden.

Doch, aber die sind auf einer Extra Platine. Der gesamte Schaltplan 
sieht wie oben dann aus. :-)
von Armin X. (werweiswas)


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Thomas B. schrieb:
> Wobei man für Endstufen gar nicht stabilisieren sollte.

Dann hören die Goldohren wieder den Brumm der schlecht geschirmten 
Netzzuleitung...
von H. H. (hhinz)


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von Wastl (hartundweichware)


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Dirk schrieb:
> Einer vielleicht eine Idee / Vorschlag ?

Der Ausgangs-Elko eines integrierten Spannungsreglers ist nach
Hersteller-Empfehlung zu dimensionieren. Er ist Bestandteil des
(integrierten) Regelkreises und gehört daher direkt zum Aus-
gangspin des Reglers und nicht "irgendwohin" ins Abseits
positioniert. Auch wenn es sich hier um "Gleichstrom" dreht.
Beide Bedingungen sehe ich im Schaltplan nicht erfüllt (siehe
330uF an Widerstand).
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Das macht schon Sinn mit den vielen µF an Kondensatoren.

Die tiefste Note (leere E-Saite) einer Standard-Bassgitarre hat eine 
Frequenz von 42,1 Hz. Bei Fünfsaitern reicht der Grundton der tiefen 
H-Saite sogar hinab bis auf etwa 30,9 Hz.

Die 66mF ergeben ein sehr hohes PMO (1200W) für die Entladung innerhalb 
von zwei Halbwellen des tiefsten Basses. Bei einer Vollbrücke an 4 Ohm 
Boxen könnten also 10A durchgejagt werden. D.h. 0,2s würden die 
Kondensatoren helfen zu überbrücken.

Wer das macht, hat bereits geschädigte Ohren. Da ist nix mehr mit 
Goldohren.
von Marcel V. (mavin)


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Dieter D. schrieb:
> Das macht schon Sinn mit den vielen µF an Kondensatoren.

Aber nicht wenn sich die Elkos auf einer Extraplatine befinden und 
womöglich noch mit 2x 30 cm langen Drähten mit dem Netzteilboard 
verbunden sind!
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Dirk.

Dirk schrieb:

>> Die Pinnummerierung beider Regler scheint mir suspekt, ich habe diese
>> anders im Kopf.
>>
>> Old-Papa
>
> Laut Datenblatt :
> LM317     1   2   3  = ADJ  OUT   IN
> LM337     1   2   3  = ADJ   IN   OUT
>
> die Pins hat mir KiCAD so vorgegeben.

Auch wenn ich zugegebenermassen KiCAD Fan bin, so würde ich den 
Pinnummerierungen (und anderem) aus den Bibliotheken eines CAD 
Programmes nicht blind vertrauen.
Massgeblich sind die Datenblätter des Herstellers.

Ich habe früher auch oft Symbol und Footprint Bibliotheken für KiCAD 
geschrieben, und im Nachhinein dort Fehler gefunden. Fehler passieren 
halt.

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
von H. H. (hhinz)


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Dieter D. schrieb:
> Das macht schon Sinn mit den vielen µF an Kondensatoren.

Im S-Bahn-Zimmer bestimmt...
von Udo S. (urschmitt)


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Hoffentlich baust du das auch symmetrisch auf.
Also bei den "Screw Terminals" für die negative Spannung auf 
Linksgewinde achten!
: Bearbeitet durch User
von Jörg R. (solar77)


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H. H. schrieb:
> Dirk schrieb:
>> https://www.mikrocontroller.net/attachment/694778/Netzteil-komplett.jpg
>
> Jetzt wirds völlig absurd.

Mir fehlt da (mindestens) eine Leuchtdiode;-)
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Jörg R. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Dirk schrieb:
>>> https://www.mikrocontroller.net/attachment/694778/Netzteil-komplett.jpg
>>
>> Jetzt wirds völlig absurd.
>
> Mir fehlt da (mindestens) eine Leuchtdiode;-)

Glühlampe! Mit Kohlefaden!
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Marcel V. schrieb:
> womöglich noch mit 2x 30 cm langen Drähten

Wenn, dann mindestens 4mm² Sauerstofffreies Kupferkabel. ;)

Der Hintergrund sind aber die Röhrenverstärker. Wenn so ein voller Bass 
zuschlug, knickte die Spannung auch ein. Jedoch waren davon alle 
Anodenspannungen betroffen und somit sank auch die Verstärkung. Da 
jedoch bei drei Stufen hintereinander das Signal mit x³ absank, führte 
das dazu, dass die Übersteuerung sogar geringer wurde. Beim 
Transistorverstärker ist das aber ganz unterschiedlich und führt auf ein 
verstärktes Klipping. Die 0,2s des Absackens und danach des 
Wiedererholens (Recovering) ist das, was am Sound bei Röhren 
wahrgenommen wurde.
von H. H. (hhinz)


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Dieter halluziniert heute Abend mal wieder besonders stark.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Aber jetzt wieder zurück zum Aufbau des Gerätes. Auch als großer 
Lästerer finde ich es schön, wenn sich jemand hier im Forum so einen 
Verstärker nachbauen möchte. Daher bekommt Dirk schon mal eine +1.

Vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass früher gegen das Nachbauen 
auch ganz gerne kleine Fehler in die Schaltpläne eingebaut wurden. Die 
dann aber herauszufinden ist nicht so einfach. Mit ltspice, was die 
Bastler damals nicht hatten, kann so etwas vor einem Aufbau oftmals 
endeckt werden. Aus dem Grunde ist es durchaus ratsam eine Schaltung 
hier im Forum durchzukauen, bevor die gefertigten Platinen bereits auf 
dem Tisch liegen.
von Rainer W. (rawi)


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Dirk schrieb:
> Auf dem Steckbrett in einer im
> Datasheet angegebenen Beschaltung klappt alles.

Warum verwendest du dann hier nicht die im Datenblatt angegebene 
Beschaltung für die Spannungsregler?
von Dirk (bad_boy)


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Also ob es Sinn macht oder nicht, sei mal dahin gestellt. Die Idee mit 
den reichlich Kapazitäten nach der Regelung war wie hier schon 
angesprochen, das reserven vorhanden sind. Wie gesagt, ob es sinn macht, 
keine Ahnung, aber ich glaube mal gelesen zu haben von einem bekannten 
Verstärkerbauer, nichts kann genug Kapazität ersetzen, ausser noch mehr 
Kapazität.

Oszi ist vorhanden, werden heute Nacht mal schauen ob die negative Seite 
schwingt.

Dann noch die kleinen 10uF Elkos direkt an den Ein und Ausgang löten.

Sollte das nicht der Fall sein, werde ich dann wie hier angeraten, die 
Transistoren mal auslöten und schauen ob der LM337 das Problem dann 
immer noch verursacht.

Die Schaltung habe ich in Software simuliert und da funktionierte diese 
einwandfrei. Aber eine Simulation und die Realität sind ja immer 
zweierlei. ;-)

Danke schonmal für Eure Hilfe.

Grüße
Dirk
von Thomas B. (thombde)


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66mF ist schon eine Hausnummer.
Da sind die MBR745 im Gleichrichter schon überfordert.
Wobei da noch 22mF hinter dem Gleichrichter dazukommen.
Zumindest beim einschalten.
Wie ist der Trafo abgesichert?

Um den Einschalt-Peak zu dämpfen, habe ich immer einen Lastwiderstand 
verwendet.
Vielleicht bin ich auch nur zu altmodisch.
: Bearbeitet durch User
von Dirk (bad_boy)


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Thomas B. schrieb:
> 66mF ist schon eine Hausnummer.
> Da sind die MBR745 im Gleichrichter schon überfordert.
> Wobei da noch 22mF hinter dem Gleichrichter dazukommen.
> Zumindest beim einschalten.
> Wie ist der Trafo abgesichert?
>
> Um den Einschalt-Peak zu dämpfen, habe ich immer einen Lastwiderstand
> verwendet.
> Vielleicht bin ich auch nur zu altmodisch.

Nee das ist nicht soviel wie im Schaltbild. Ich habe nur vom Rastermaß 
einen passenden Elkos aus der KiCAD Bibliothek genommen, von welchen die 
ich da hatte. Bin in KiCAD noch ein Anfänger (früher mal Target 
verwendet).

Es sind pro Spannungszweig 10mF vor dem Regler und dann 3*10mF nach dem 
Regler. Also insgesamt nur 40mF für den Plus und 40mF für Minus. ;-)
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Dirk schrieb:
> Sollte das nicht der Fall sein, werde ich dann wie hier angeraten, die
> Transistoren mal auslöten und ...

Viel zu umständlich. Es reicht R13 herauszunehmen oder Q4 zwischen 
Emitter und Basis niederohmig zu verbinden oder den R12 mit einem viel 
kleineren Widerstand zu überbrücken oder R12 ganz zu brücken. Aber keine 
Lasten dranhängen die den LM317 wirklich fordern würden.
von Rick (rick)


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Lebt denn der LM337 überhaupt noch?
Es sind schließlich keine Rückstromdioden verbaut:
https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ureg3pin.htm
von Jörg R. (solar77)


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Dirk schrieb:
> ich versuche schon seit Tagen ein einfaches Symetrisches Netzteil zum
> laufen zu bekommen. Aufgebaut mit den LM317 und LM337. Die Positive
> Spannung funktioniert, ich kann sie mit dem Trimmer einstellen.
>
> Doch die Negative will nicht, die liegt immer so um die 4 bis 4.5 Volt,
> egal was ich am Trimmer einstelle, höher gehts nicht und auch nicht
> niedriger.

Welche Spannung misst du über C26? Welche Spannung misst du zwischen GND 
und PIN2 vom LM337 (U2)? Welche Spannung misst du am LM337 (U2) zwischen 
PIN1 und PIN3?

Das der LM317 und der LM337 unterschiedliche Anschlussbelegungen haben 
wurde ja bereits geklärt. Das ist auch im Schaltplan ersichtlich. Hast 
du es in der Praxis auch korrekt umgesetzt?
von Dirk (bad_boy)


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Hallo Leute,
also Ihr hattet recht. Die negative Spannung schwingte so um 4.5 Volt 
rauf und runter. Hätte ich nicht gedacht, da die Positive ja stabil war.

Habe die 10uF Kondensatoren dann direkt an die Eingangs und Ausgangspins 
gegen Masse eingelötet (bei dem LM317 natürlich auch direkt) und die 
Spannung am negativen Ausgang war stabil und lies sich auch ohne 
Probleme mit dem Trimmer einstellen.

Juhuuuu jetzt klappts endlich. :-)

Danke für eure schnelle Hilfe !!! :-)

Jetzt kann es weitergehen mit dem JLH.

Grüße
Dirk
von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Dirk schrieb:
> Das ganze ist ein Netzteil für eine JLH Endstufe.

Mag sein, daß dieses Konzept Ende der 60er Jahre mit den Lautsprechern 
der damaligen Zeit eine tolle Sache war angesichts der ziemlich groben 
Leistungstransistoren mit niedriger Transitfrequenz.

Auch nur, um mal so zu erleben, wie diese Endstufe früher funktioniert 
hatte, finde ich den Aufbau mal interessant.

Aber für hochwertige Musikwiedergabe gibt es mittlerweile wesentlich 
bessere Konzepte mit hoher Schleifenverstärkung und Transistoren mit 
hoher Transitfrequenz, die das Signal bis zu gehobener Leistung 
originalgetreu übertragen können. Und Lautsprecher von 1970 möchte ich 
heutzutage nur noch im Nostalgiezimmer hören.

mfg
von Rainer W. (rawi)


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Dirk schrieb:
> Hätte ich nicht gedacht, da die Positive ja stabil war.

Manchmal lohnt eben doch ein Blick auf im Datenblatt genannte 
Anforderungen (z.B. LM337 TI):
1
9.2.1 Design Requirements
2
...
3
• 1-µF solid tantalum or 10-µF aluminum electrolytic capacitor is required on the output pin for stability.
Da erfährst du dann auch gleich, dass der Baustein dieses Jahr 45 Jahre 
alt wird ;-)

Das wird der Grund sein, warum dort explizit ein (uralter) Tantal-Elko 
auftaucht und (heutige) MLCCs trotz Voltage Derating nicht als Typ in 
Erwägung gezogen werden.

Für den LM317 steht dort an entsprechender Stelle:
1
8.2.1 Design Requirements
2
...
3
• CO improves transient response, but is not needed for stability.
Das könnte doch das unterschiedliche Verhalten bei den beiden Typen 
evtl. erklären. ;-)
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Rainer W. schrieb:
> Manchmal lohnt eben doch ein Blick auf im Datenblatt genannte
> Anforderungen (z.B. LM337 TI). Da erfährst du dann auch gleich, dass der
> Baustein dieses Jahr 45 Jahre alt wird ;-)

49!
von Rainer W. (rawi)


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H. H. schrieb:
> 49!

Zumindest stammt die erste Version dieses TI Datenblatts für die LM237 
und LM337 vom November 1981 ;-)
: Bearbeitet durch User
von Lothar (Firma: HZB) (analog_art)


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Rainer W. schrieb:
> Das wird der Grund sein, warum dort explizit ein (uralter) Tantal-Elko
> auftaucht und (heutige) MLCCs trotz Voltage Derating nicht als Typ in
> Erwägung gezogen werden.

Hallo,

Nein, der Grund ist, dass die alten Tantal (und auch Elkos ähnlich) 
einen ESR von 2...3 Ohm hatten. Damit schwingen die LM... NICHT. Der ESR 
und die Kapazität wirken als Snubbernetzwerk gegen Schwingungen. Mit 
modernen Low-ESR Typen (Tantal < 1 Ohm, Polymerelkos meist < 0,1 Ohm) 
tritt dann öfters mal Schwingen auf. Da kann dann gut gemeinter 
Elkotausch kontraproduktiv werden.


Ich habe auch mal vor 30? Jahren mit LM317/337 mehrere symmetrische 
Versorgungen für Treiberstufen aufgebaut. Also völlig ohne die dicken 
Transistoren hier... und auch da gab es Schwierigkeiten beim Hochfahren 
der Spannungen und die negative hat sich oft festgehakt. Abhilfe 
schaffte ein kleinerer Elko über dessen Fußpunktwiderstand. Ich glaube, 
es waren 1...10 µF dann ging es immer.

Was ich hier auch noch einbauen würde und bereits mehrfach erwähnt 
wurde, sind Schutzdioden über die Regler Ein- und Ausgänge. Und 
zusätzliche gegen Bootstrapeffekt am Ausgang. Einfach zwischen + und GND 
und - und GND, so das sie im Normalfall speren. Bei den dicken Elkos und 
einer, man weiß nicht wie, die Elkos entladenden Audioendstufe, würde 
ich mich so sicherer fühlen.

Nächste Anmerkung:
  die dynamischen Regeleigenschaften der Schaltung....
Sie wird extrem langsam regeln... was mit den fetten Elkos dahinter auch 
nicht so kritisch ist. Aber ich würde sie mehr auf Schnelligkeit 
optimieren. Im Audioverstärker nützt mir eine Regelung mit einer 
Grenzfrequenz die im Audiobereich liegt nichts. Kann sogar 
kontraproduktiv sein.

Simuliere doch mal mit LTSpice, einer geschalteten Last von 1..10 A  und 
C4/C5 etwas herum.... Und den ESR der Elkos mit eingeben nicht 
vergessen.

Schöne Grüße

Lothar
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Lothar schrieb:
> Nein, der Grund ist, dass die alten Tantal (und auch Elkos ähnlich)
> einen ESR von 2...3 Ohm hatten. Damit schwingen die LM... NICHT.

Mit so pauschalen Aussagen solltest du vorsichtig sein. Der ESR hängt 
sehr von Aufbau des Kondensatortyps und der betrachteten Frequenz ab.
Da muss man also tiefer einsteigen. Bei Aufbau und Spezifikation von 
Kondensatoren hat sich in den letzten 50 Jahren durch das Aufkommen von 
Schaltwandlern mit Frequenzen von mehreren zehn Kilohertz bis mehreren 
Megahertz der Fokus kräftig verschoben.

Wenn einem der ESR eines Kondensators zu gering ist, kann man explizit 
einen Serienwiderstand ins Design aufnehmen. Und ja - ein Kondensator 
mit zu kleinem ESR am Ausgang eines gegengekoppelten Systems kann einem 
schnell die Phasenreserve kaputt machen. Da kommt es also auf den 
Frequenzgang der Gesamtschaltung an.
: Bearbeitet durch User
von Lothar (Firma: HZB) (analog_art)


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Aber - nein - doch - Ja.

Was für ein Beitrag.
: Bearbeitet durch User
von Andrew T. (marsufant)


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Lothar schrieb:
> Abhilfe
> schaffte ein kleinerer Elko über dessen Fußpunktwiderstand. Ich glaube,
> es waren 1...10 µF dann ging es immer.

Und wirklich Abhilfe schafft die Beschaltugn mit Dioden am Regler 
Ausgang.
Profis wissen das.
von Wastl (hartundweichware)


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Dirk schrieb:
> also Ihr hattet recht. Die negative Spannung schwingte so um 4.5 Volt
> rauf und runter. Hätte ich nicht gedacht, da die Positive ja stabil war.

Dann darf ich dich noch mal kurz an deine Beratungsresistenz
und Unwissenheit erinnern:

Dirk schrieb:
> Also ob es Sinn macht oder nicht, sei mal dahin gestellt. Die Idee mit
> den reichlich Kapazitäten nach der Regelung war wie hier schon
> angesprochen, das reserven vorhanden sind. Wie gesagt, ob es sinn macht,
> keine Ahnung, aber ich glaube mal gelesen zu haben von einem bekannten
> Verstärkerbauer, nichts kann genug Kapazität ersetzen, ausser noch mehr
> Kapazität.

Ja, Glaube versetzt ja bekanntlich Berge.
von Holger R. (holgerr)


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Dirk schrieb:
> ich versuche schon seit Tagen ein einfaches Symetrisches Netzteil zum
> laufen zu bekommen. Aufgebaut mit den LM317 und LM337. Die Positive
> Spannung funktioniert, ich kann sie mit dem Trimmer einstellen.

Die Schaltung ist falsch.
Der Widerstand bei diesen Reglern muß zwischen ADJ und Masse genau 240 
Ohm betragen. Bau den Regler/Trimmer zwischen Ausgang und ADJ ein.
Und laß die beiden Dioden D1 und D2 sowie die beiden Elkos C6 und C7 
weg, die sind überflüssig.
HolgerR
von Manfred P. (pruckelfred)


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Holger R. schrieb:
> Die Schaltung ist falsch.
> Der Widerstand bei diesen Reglern muß zwischen ADJ und Masse genau 240
> Ohm betragen. Bau den Regler/Trimmer zwischen Ausgang und ADJ ein.

Geh' PL500 und DY86 umstecken und halte Dich von so neumodischem Kram 
wie Spannungsreglern in Silizium fern, das überfordert Dich.
von Holger R. (holgerr)


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Manfred P. schrieb:
> Geh' PL500 und DY86 umstecken und halte Dich von so neumodischem Kram
> wie Spannungsreglern in Silizium fern, das überfordert Dich.

Danke für Deine freche und ahungslose Anwort.
HolgerR
: Bearbeitet durch User
von Heinrich K. (minrich)


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Holger R. schrieb:
> Die Schaltung ist falsch.
> Der Widerstand bei diesen Reglern muß zwischen ADJ und Masse genau 240
> Ohm betragen

Nö. Zwischen Ausgang und ADJ gehören die 240 Ohm, Manfred hat schon 
recht.
von Marcel V. (mavin)


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Holger R. schrieb:
> Der Widerstand bei diesen Reglern muß zwischen ADJ und Masse genau 240
> Ohm betragen. Bau den Regler/Trimmer zwischen Ausgang und ADJ ein.

Genau umgekehrt!

Holger R. schrieb:
> Und laß die beiden Dioden D1 und D2 sowie die beiden Elkos C6 und C7
> weg, die sind überflüssig.

Diese Bauteile kann man zwar weglassen, aber Dirk möchte damit ein 
langsames hochfahren der Schaltung erreichen, um den Einschaltplopp zu 
minimieren:

Dirk schrieb:
> Die 330uF sollen dafür da sein, das die Spannung langsam hochgefahren
> wird.
von H. H. (hhinz)


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Heinrich K. schrieb:
> Holger R. schrieb:
>> Die Schaltung ist falsch.
>> Der Widerstand bei diesen Reglern muß zwischen ADJ und Masse genau 240
>> Ohm betragen
>
> Nö. Zwischen Ausgang und ADJ gehören die 240 Ohm, Manfred hat schon
> recht.

120 Ohm
von Rainer W. (rawi)


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Holger R. schrieb:
> Die Schaltung ist falsch.
> Der Widerstand bei diesen Reglern muß zwischen ADJ und Masse genau 240
> Ohm betragen.

Für so eine, den Datenblättern widersprechende Behauptung solltest du 
mindestens eine Quelle angeben.

Beim LM337 steht:
1
9.2.1 Design Requirements
2
...
3
• R1, which is usually 120 Ω as part of the resistor divider.
Beim LM317 wird für R1 ein Wert von 240 Ω genannt, jeweils zwischen 
Ausgang und Adj.
: Bearbeitet durch User
von Axel R. (axlr)


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Vorwiderstand, Z-Diode, Transistor drüber: hätte völlig gereicht.
Wird damit nur die Treiberstufe oder die komplette Endstufe versorgt?
Wofür denn die beiden LM3xx? Der Trafo und die Diode im Gleichrichter 
schafft es soweiso nicht, die fetten Elkos in der geforderten Zeit 
nachzuladen, zumal die Regelung ja durch den "Softstart" eh komplett 
ausgehebelt ist.
Wie hoch ist den die Betriebsspannungsunterdrückung des Verstärkers? Ich 
kann mal nach JLH-Endstufe googlen, hätte mir im verlauf des Fadens aber 
schon gewünscht oder besser: erwartet, hier irgendwo einen Link zu 
finden, wenn schon keinen Schaltplan im Anhang.
Na - macht mal. Ist mir eigentlich egal, wollte nur was schrieben, ohne 
es böse zu meinen. Ich bastle immernoch am Mittelwellensender. So hat 
eben jeder seinen Bereich, wo er sich wohlfühlt oder wo er auf 
Herausforderungen beim Aufbau stösst. Find ich nicht schlimm, danach zu 
fragen. Man muss aber dann auch mit den Antworten "um können". Nach 
einem 317 oder 337 kommen keine 'zig millifarad hinten drann. Das kann 
der nicht. Der wird schwingen. Ist doch beim OP-Amp (OPV für mich) 
genauso. Der braucht auch einen "Isolationswiderstand".

weitermachen, besten Gruß

Edit:
meinst du sowas?
https://sound-au.com/tcaas/jlh1969.pdf
https://www.tekyinblack.com/general-projects/class-a-amplifier/
: Bearbeitet durch User
von Axel R. (axlr)


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Dann kann ich Dir auch ne Vermona 1000 verkaufen. Ist dann die Version 
mit 2.200µF/63V Auskoppel-Kondensator und einer Betriebsspannung ;)

Bei kleinanzeigen / Etsy ist gearde ne 1010, der Nachfolger, drin
https://www.etsy.com/de/listing/1871342246/vermona-regent-1010-vintage-ddr
: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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H. H. schrieb:
> Goldohrenzeug.

Hä?
SCNR
von Frank O. (frank_o)


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Rainer W. schrieb:
> Warum verwendest du dann hier nicht die im Datenblatt angegebene
> Beschaltung für die Spannungsregler?

Das sehen wir doch so oft. Wie viele Fehler hatten wir schon, die mit 
dem Aufbau aus dem Datenblatt gar nicht erst entstanden wären?
Das Beste, das sind keine Cracks, die dieses Bauteil in- und auswendig 
kennen und da, auf Grund ihres Wissens und Erfahrung, etwas anders 
machen.
Die haben das dann oft zum ersten Mal benutzt.
von Götz R. (darfnurdiefolgendenz)


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Vermona 1010 - einfach schön.
Vor allem deutlich besser als diese - wie nannte sie sich so verschämt - 
JLH, LJH? Ein Entwurf aus der Zeit, als die ersten 
paar-Ampere-Silizium-Transistoren auf den Ladentisch fanden. In der 
Schaltung, die mir unter diesem Namen begegnet ist, findet sich nichts 
gegen thermisches Hochlaufen, nichts gegen Überstrom, nicht mal 'ne 
Gegenkopplung drin.
Viel Spaß damit!
Da bleibt man doch lieber bei zweimal EL 84.
von Rainer W. (rawi)


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Frank O. schrieb:
> Die haben das dann oft zum ersten Mal benutzt.

Gerade dann ist man gut beraten, sich an das Datenblatt zu halten.
von Frank O. (frank_o)


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Rainer W. schrieb:
> Gerade dann ist man gut beraten, sich an das Datenblatt zu halten.

Das meinte ich.
Leider baue ich kaum noch, aber wenn ich neue Bauteile benutze und noch 
nie damit was gemacht habe, dann baue ich erstmal eine Schaltung mit den 
Angaben aus dem Datenblatt auf und schaue dann, ob die Schaltung sich 
mit eigenen Ideen verträgt. So mache ich das. Wie soll ich denn wissen 
wo der Fehler ist, wenn ich nicht genau weiß, dass das im Original 
einwandfrei funktioniert hat? Und vielleicht kann die Schaltung dann ja 
sogar im Original bleiben.
: Bearbeitet durch User
von Max I. (powermeter)


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Lothar schrieb:
> Im Audioverstärker nützt mir eine Regelung mit einer
> Grenzfrequenz die im Audiobereich liegt nichts. Kann sogar
> kontraproduktiv sein.

Sie ist mess- und hörbar kontraproduktiv, einfach mal mit hinreichend 
komplexen Signalen messen. Genau so entstehen gesoundete Designs, die 
sich mit dem allgegenwärtigen 1 khz- Sinus völlig harmlos messen.
von H. H. (hhinz)


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Max I. schrieb:
> gesoundete Designs

Schwafel.
von Max I. (powermeter)


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H. H. schrieb:
> Max I. schrieb:
>> gesoundete Designs
>
> Schwafel.

Nö. Da, wo es verwendet wird, easy messbar. Weit weg von 
Goldohren-Quark.

Edit:
Da, wo es verwendet wird...

...sei es absichtlich oder unabsichtlich.

Edit2:
...oder aus Kostengründen in Kauf genommen wird.
: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Heinrich K. schrieb:
> Nö. Zwischen Ausgang und ADJ gehören die 240 Ohm, Manfred hat schon
> recht.

H. H. schrieb:
>> Nö. Zwischen Ausgang und ADJ gehören ...
> 120 Ohm

Ja und nein: Laut den vom Forum verlinkten Datenblättern (TI) bekommt 
der LM317 240 Ohm und der LM337 120 Ohm. Ich weiß aber keinen Grund, der 
am LM317 gegen die 120 Ohm des TO spräche.

Es ist doch eh durch, nachdem er gefunden hatte, dass der Regler am 
Schwingen war:

Dirk schrieb:
> also Ihr hattet recht. Die negative Spannung schwingte so um 4.5 Volt
> rauf und runter. Hätte ich nicht gedacht, da die Positive ja stabil war.
>
> Habe die 10uF Kondensatoren dann direkt an die Eingangs und Ausgangspins
> gegen Masse eingelötet (bei dem LM317 natürlich auch direkt) und die
> Spannung am negativen Ausgang war stabil und lies sich auch ohne
> Probleme mit dem Trimmer einstellen.

*) https://www.verbformen.de/konjugation/schwingen.htm
von Norbert (der_norbert)


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Manfred P. schrieb:
> Ja und nein: Laut den vom Forum verlinkten Datenblättern (TI) bekommt
> der LM317 240 Ohm und der LM337 120 Ohm. Ich weiß aber keinen Grund, der
> am LM317 gegen die 120 Ohm des TO spräche.

Die Regler haben in den Datenblätter einen minimalen Strom welcher 
fließen muss. Wenn man sich nicht an den typischen Werten (oftmals um 
die 3.5mA), sondern an den möglichen schlechtesten Werten orientiert, 
dann findet man 10mA. Und bei einer niedrigsten Vref von 1.2V ergibt 
sich der Widerstand von 120Ω.

Interessanterweise findet man in den selben Datenblätter in denen 
diese Werte gelistet sind, trotzdem die Erwähnung von 240Ω.
Das lässt sich eigentlich nur erklären, wenn man den typischen 
Mindeststrom von ~3.5mA annimmt und ansonsten hofft.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Norbert schrieb:
> Die Regler haben in den Datenblätter einen minimalen Strom welcher
> fließen muss. Wenn man sich nicht an den typischen Werten (oftmals um
> die 3.5mA), sondern an den möglichen schlechtesten Werten orientiert,
> dann findet man 10mA. Und bei einer niedrigsten Vref von 1.2V ergibt
> sich der Widerstand von 120Ω.

Da der TO 120 Ohm eingebaut hat, gibt es an dieser Stelle kein Problem.
von Michael B. (laberkopp)


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Holger R. schrieb:
> Die Schaltung ist falsch.
> Der Widerstand bei diesen Reglern muß zwischen ADJ und Masse genau 240
> Ohm betragen

Quatsch.

Real sogar 120 Ohm damit der Mindeststrom im ganzen Temperaturbereich 
erreicht wird.
von Dieter W. (dds5)


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Michael B. schrieb:
> Holger R. schrieb:
>> Die Schaltung ist falsch.
>> Der Widerstand bei diesen Reglern muß zwischen ADJ und Masse genau 240
>> Ohm betragen
>
> Quatsch.
>
> Real sogar 120 Ohm damit der Mindeststrom im ganzen Temperaturbereich
> erreicht wird.

Aber nicht zwischen Adj und GND sondern zwischen Adj und Ausgang.
von Andrew T. (marsufant)


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Dieter W. schrieb:
> Aber nicht zwischen Adj und GND sondern zwischen Adj und Ausgang.

Fast richtig.
Schaut man sich die Innenschaltung der LM3xx an, sieht man deutlich:

Der Strom für garantierte Funktion muss zwischen Ausgang und GND 
fliessen.
Sagt das DaBla auch sehr deutlich.

Adj nach GND: Dort fliessen typ. 50 Mikroampere.
von Andrew T. (marsufant)


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Norbert schrieb:
> Die Regler haben in den Datenblätter einen minimalen Strom welcher
> fließen muss. Wenn man sich nicht an den typischen Werten (oftmals um
> die 3.5mA), sondern an den möglichen schlechtesten Werten orientiert,
> dann findet man 10mA. Und bei einer niedrigsten Vref von 1.2V ergibt
> sich der Widerstand von 120Ω.

Das Ergebnis sit zwar richtig von Dir erkannt.
Jedoch ist der Wert 120 einzig geschuldet der Tatsache, das DURCH den 
Zweig des M3xx ein Strom von mind. 10mA fliessen soll.
Das sit am einfachsten durch einen 120RWiderstand zwischen ADJ und 
Ausgang zu erreichen, weil dan (egal welche Ausgangsspannung der Nutzer 
zwischne 1,25 udn 37V einstellt) immer 10mA fliessen, Denndie 1,25V sidn 
ja konstant.

Der Regler funktioniert genau so zuverlässig, wenn Du eine 2k Widerstand 
zw. ADJ und Ausgang schaltetet UND gleichzeiitg sicherstellst das mind. 
ein LAst am Reglerausgang liegt, die 10mA oder mehr Strom fliessen 
lässt.

Somit ist der Hinweis im Applikationsbeispiel auf 120 bzw. 240 Ohm der 
möglichst einfachen und gleichzeitig zuverlässigen Beschaltung 
geschuldet.
Der Hinweis auf 240R wegen der typ. unter 5mA nötigen Mindestbelastung 
ist dagegen korrekt: Warum mehr Strom verheizen, wenn nicht unbedingt 
nötig.
In der Serienproduktion von x-Tausend Geräten wird man stets die 10mA 
Variante wählen -- wer will schon wegne eines falsch dimensionierten 
Widerstnades Rückläufer in der Firma haben.

BTW: Ist doch schön interessant  zu lesen das auch für Dies fast ein 
halbes Jahrhundert auf dem Markt befindliche Teil noch soviel Diskussion 
nötig ist.
von 900ss (900ss)


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Andrew T. schrieb:
> Der Regler funktioniert genau so zuverlässig, wenn Du eine 2k Widerstand
> zw. ADJ und Ausgang schaltetet UND gleichzeiitg sicherstellst das mind.
> ein LAst am Reglerausgang liegt, die 10mA oder mehr Strom fliessen
> lässt.

Das sehe ich auch so. Es ist kein Zwang einen 120/240 Ohm Widerstand 
dort zu nutzen.

Rainer W. schrieb:
> Beim LM337 steht:
>
> 9.2.1 Design Requirements
>
> ...
>
> • R1, which is usually 120 Ω as part of the resistor divider.

Dort steht usually....
Also keine zwingende Bedingung. Die 10mA für vernünftige 
Funktion/Regelung hingegen, die sollten eingehalten werden.
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Andrew T. schrieb:
> Der Strom für garantierte Funktion muss zwischen Ausgang und GND
> fliessen.
> Sagt das DaBla auch sehr deutlich.

Das wird durch den angegebenen Widerstandswert für R1 automatisch 
erreicht, da das Spannungsteilerverhältnis die Ausgangsspannung festlegt 
und entsprechend Strom durch den Spannungsteiler fließt.

Andrew T. schrieb:
> 240R

Für welche Einheit soll das Einheitenzeichen 'R' stehen?

Die Einheit für den Widerstand ist immer noch Ohm mit Einheitenzeichen 
'Ω'.

Oder verwendest du bei Kondensatoren dann 'C' als Einheitenzeichen?
: Bearbeitet durch User
Beitrag #8036644 wurde vom Autor gelöscht.
von Jörg R. (solar77)


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Rainer W. schrieb:
> (..)
> Andrew T. schrieb:
>> 240R
>
> Für welche Einheit soll das Einheitenzeichen 'R' stehen?
> Die Einheit für den Widerstand ist immer noch Ohm mit Einheitenzeichen
> 'Ω'.
> Oder verwendest du bei Kondensatoren dann 'C' als Einheitenzeichen?

Die Schreibweise ist für Widerstände gängig, genauso wie z.B. 0R1 für 
0,1 Ohm.
von Andrew T. (marsufant)


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Rainer W. schrieb:
> Das wird durch den angegebenen Widerstandswert für R1 automatisch
> erreicht, da das Spannungsteilerverhältnis die Ausgangsspannung festlegt
> und entsprechend Strom durch den Spannungsteiler fließt.

Haste Wieder mal Deinen Schuh aufgeblasen?
Schön Das Du das auch begriffen hast -- jedoch steht es oben bereits 
detailliert.

Den Rest Deines blabla hat Jörg ja bereits ge/erklärt.
übrigens in sehr vielen Hersteller  Datenblättern steht ebenfals in den 
Schaltplänen das "R" für die Kennzeichnung Ohm -- sollte Dir also längst 
geläufig sein.
von Rainer W. (rawi)


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Jörg R. schrieb:
> Die Schreibweise ist für Widerstände gängig, genauso wie z.B. 0R1 für
> 0,1 Ohm.

Genauso gibt es Widerstände, die mit Schreibweise z.B. "10E" oder mit 
bunten Ringen gekennzeichnet sind. Das ist genauso gängig, hat aber 
nichts mit der Einheit für den ohmschen Widerstand zu tun, sondern 
stellt eine freie Kennzeichnung dar, genauso wie das Marking bei 
Halbleitern.
: Bearbeitet durch User
von Heinrich K. (minrich)


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Häufig ist "rawi" geistig völlig überfordert, wenn ein Thread im 
"falschen" Unterforum gestartet wird. Verzweifelt fragt er dann, was das 
denn mit mikrocontrollern zu tun hätte.
Restlos entwurzelt steht er da, wenn der Buchstabe R verwendet wird.
Mit der Transferleistung seines Hirnes ist es nicht weit her, das war 
schon zur Schulzeit so. Immer den gleichen Spruch aufsagen konnte er 
hingegen. Urteilt nicht zu hart, auch Euch steht das im hohen Alter noch 
bevor. Hier gibt es Geronten, die es für extra mitteilungswürdig halten, 
daß sie sich noch an etwas erinnern können. An Ohm zum Beispiel.
von 900ss (900ss)


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Es gibt auch Leute, die außer viel persönlichen Anfeindungen wenig hier 
posten, die können nur stänkern. Ist das auch eine Überforderung? Um 
eine sachliche Diskussion zu führen?

Hier zum Beispiel:

Heinrich K. schrieb:
> [Persönliche Anfeindungen]

Vielleicht löscht das ja ein Moderator.
von Heinrich K. (minrich)


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gähn...
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