Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik DSO mit Funktionsgenerator statt Lüfter?


von Bauform B. (bauformb)


Lesenswert?

Mahlzeit!

https://eleshop.de/hantek-dso2d15-oscilloscope.html

hab' ich gerade ein Schnäppchen gefunden? Natürlich gibt es in jeder 
Hinsicht mehr Leistung, aber für den Preis? Was übersehe ich, was ist an 
dem Teil verkehrt?

Entscheidend für mich: lüfterlos und eingebauter Funktionsgenerator. Und 
natürlich "Portokasse", weil ich bis gerade eben kein DSO kaufen wollte 
;) Damit kommen 99(?) Prozent der üblichen Geräte nicht in Frage.
von Wastl (hartundweichware)


Lesenswert?

Bauform B. schrieb:
> Was übersehe ich

- nur 8 Bit vertikale Display Auflösung
- der Wandler vermutlich auch nur 8 Bit
- kein Touch Screen
- kein Rigol, kein Siglent

Paar Euro weniger sparen hilft ....
: Bearbeitet durch User
von Marek N. (db1bmn)


Lesenswert?

Bauform B. schrieb:
> Was übersehe ich, was ist an
> dem Teil verkehrt?

Speichertiefe:   8 Mpts (1 Kanal) 4 Mpts (2 Kanäle)
Kanäle:   2

Ernstgemeinter Rat: Leg die 275 € bei Seite, Räume für einen (!) Monat 
im Supermarkt Regale ein auf <s>500</s> 603 €-Basis und erfreue dich an 
einem richtigen Scope: 
https://www.batronix.com/versand/oszilloskope/Rigol-DHO914S.html
Und es bleibt noch was übrig für das nächste Bastelprojekt.
von Cartman E. (cartmaneric)


Lesenswert?

Was mich an einem Hantek-DSO gestört hat:

Die 2-4-8 Staffelung der Zeitbasen.

Die Fixierung auf eine Darstellung mit dem Trigger in Bildmitte.
Die kann man zwar verschieben, aber bei jeder Änderung der Zeitbasis
springt sie wieder in Bildmitte.

Ich würde vermuten, dass das auch bei diesem DSO so ist.
Und wenn ich kaufinteressiert wäre, die Bedienungsanleitung daraufhin
prüfen würde.
von Bauform B. (bauformb)


Lesenswert?

Cartman E. schrieb:
> Was mich an einem Hantek-DSO gestört hat:
>
> Die 2-4-8 Staffelung der Zeitbasen.

Das wäre allerdings gewöhnungsbedürftig; immerhin sagt das Manual 1-2-5.

> Die Fixierung auf eine Darstellung mit dem Trigger in Bildmitte.
> Die kann man zwar verschieben, aber bei jeder Änderung der Zeitbasis
> springt sie wieder in Bildmitte.

Mal wieder eine Automatik, die man nicht selber programmiert hat :( 
Danke für diese Warnungen.

Also wenn das Hantek sonst keine Fehler hat, ist es doch wirklich ein 
Schnäppchen. Dass es Geräte mit besseren Daten gibt, ist doch kein 
Fehler. Prellende Taster oder abfallende Knöpfe würden mich mehr stören. 
Oder PC-typische Abstürze. Oder eben Lüfterlärm. Sind Rigol oder Siglent 
wirklich so pauschal besser? Bei der Bedienung ist "besser" ja auch sehr 
subjektiv.
von Wastl (hartundweichware)


Lesenswert?

Bauform B. schrieb:
> Also wenn das Hantek sonst keine Fehler hat, ist es doch wirklich ein
> Schnäppchen.

Ja, kauf dir das Teil, und komm danach wieder hierher und
jammere darüber was du für einen Mist bekommen hast.
von Gunnar F. (gufi36)


Lesenswert?

Bauform B. schrieb:
> Sind Rigol oder Siglent wirklich so pauschal besser?

Wer soll das "so pauschal" beantworten können? Es könnte jemand, der 
beides schon über längere Zeit hat, das stelle ich mir schon schwierig 
vor. Aber selbst dann wären das zwei Einzelfälle mit der jeweiligen 
subjektiven Bewertung. Ich nutze schon seit Jahren mehrere Rigols, und 
wenn ich dann an einem Keysight infiniivision dso-x4024a sitze, macht 
mich die Bedienung sofort krank, obwohl das sicher ein spitzen-Scope 
ist. Hab mich halt auf meine eingeschossen.
Deine Präferenzen kannst du nur selber bestimmen und manchmal greift man 
halt ins Klo....
von Markus S. (markus7)


Lesenswert?

Hier das Ergebnis von Perplexity (https://www.perplexity.ai/):
1
Das Hantek DSO2D15 schneidet in Tests und Erfahrungsberichten als solides Einsteiger- bis Budget-Oszilloskop ab, mit vielen Funktionen für den Preis, aber auch klaren Schwächen bei Bedienung und Messqualität in anspruchsvolleren Szenarien.
2
Was gut ankommt
3
4
    Es bietet 2 Kanäle, 150 MHz Bandbreite, bis zu 1 GSa/s, 8 Mpts Speichertiefe und einen integrierten Funktionsgenerator; genau diese Ausstattung wird als großer Pluspunkt hervorgehoben.
5
6
    Positiv bewertet werden auch die vielen Trigger- und Dekodierfunktionen wie UART, SPI, I2C, CAN und LIN sowie die Möglichkeit, Signale zu speichern und per USB am PC zu nutzen.
7
8
    Für Hobbyisten und Werkstattnutzer gilt es daher als vielseitig und preislich attraktiv.
9
10
Wo die Kritik liegt
11
12
    Mehrere Berichte bemängeln, dass die Anzeige und Bedienung im Vergleich zu teureren Geräten eher träge wirken, besonders bei XY-Darstellung und Langzeit-/Persistenzfunktionen.
13
14
    Die 8-Bit-Auflösung und die Budget-Hardware setzen Grenzen, weshalb feinere Details und schwierige Signalformen nicht so sauber wirken wie bei besser ausgestatteten Geräten.
15
16
    In Foren wird außerdem von Problemen mit Triggern, Messfunktionen und teils störender eigener HF-Emission berichtet, was das Gerät für empfindliche Messaufgaben weniger geeignet macht.
17
18
Für wen es passt
19
20
    Gut passt das DSO2D15 für Hobby-Elektronik, digitale Signale, einfache Reparaturen und allgemeine Werkstattarbeit.
21
22
    Weniger passend ist es für präzise HF-Messungen, anspruchsvolle Analogsignale oder wenn man eine sehr schnelle und „saubere“ Bedienoberfläche erwartet.
23
24
    Kurz gesagt: Es ist eher ein funktionsreiches Preis-Leistungs-Gerät als ein High-End-Oszilloskop.
25
26
Fazit
27
28
Unterm Strich wird das Hantek DSO2D15 meist als überraschend gut ausgestattet für seinen Preis beschrieben, aber mit typischen Budget-Kompromissen bei Tempo, Ergonomie und Messpraxis. Für Einsteiger und Bastler ist es oft ein sinnvoller Kauf; wer professionelle Präzision oder sehr komfortable Bedienung sucht, sollte eher höherklassig schauen.

P.S. Mir gefällt am besten, dass das Oszilloskop keinen Lüfter hat.
von Nick (b620ys)


Lesenswert?

Bauform B. schrieb:
>> Die 2-4-8 Staffelung der Zeitbasen.
>
> Das wäre allerdings gewöhnungsbedürftig; immerhin sagt das Manual 1-2-5.

Vor allem, sehr gewöhnungsbedürftig wäre dann die Fortsetzung der Reihe.
Ist das dann so: 1-2-4-8-16-32?
oder eher so: 1-2-4-8-10-20-40?
:-)


Allgemein ist Hantek jetzt nicht wirklich die Bamperlfirma wie Fnirsi 
(Gesundheit!). Aber der Preis lässt nicht gerade Spitzenleistungen 
erwarten.

Zur Einschätzung würde ich mich halbwegs auf Kerry Wong verlassen:
https://www.youtube.com/watch?v=Mmx7eo9STXE&pp=ygUHZHNvMmQxNQ%3D%3D
von Yalu X. (yalu) (Moderator)


Lesenswert?

Nick schrieb:
> Bauform B. schrieb:
>>> Die 2-4-8 Staffelung der Zeitbasen.
>>
>> Das wäre allerdings gewöhnungsbedürftig; immerhin sagt das Manual 1-2-5.
>
> Vor allem, sehr gewöhnungsbedürftig wäre dann die Fortsetzung der Reihe.
> Ist das dann so: 1-2-4-8-16-32?
> oder eher so: 1-2-4-8-10-20-40?
> :-)

Es gibt genügend Screenshots im Netz mit bspw. 500 ns horizontal und 500
mV vertikal, die die 2-4-8-Behauptung wiederlegen.
von H. H. (hhinz)


Lesenswert?

Yalu X. schrieb:
> Es gibt genügend Screenshots im Netz mit bspw. 500 ns horizontal und 500
> mV vertikal, die die 2-4-8-Behauptung wiederlegen.

Mein Hantek DSO-5202B macht das so mit 2-4-8 in der Zeitbasis, aber die 
Spannung läuft 1-2-5.



Die Kiste reicht für die meisten Zwecke gut.
von Cartman E. (cartmaneric)


Lesenswert?

Nick schrieb:
> Bauform B. schrieb:
>>> Die 2-4-8 Staffelung der Zeitbasen.
>>
>> Das wäre allerdings gewöhnungsbedürftig; immerhin sagt das Manual 1-2-5.
>
> Vor allem, sehr gewöhnungsbedürftig wäre dann die Fortsetzung der Reihe.
> Ist das dann so: 1-2-4-8-16-32?
> oder eher so: 1-2-4-8-10-20-40?

Weder noch.
Wenn du richtig zitiert hättest, hätte ich das Rätsel möglicherweise
aufgelöst. Es gibt aber auch noch 1 ns/div.

> :-)
☺

Mit einem Hantek, dass nicht gerade nur ein USB-Oszi ist,
macht man nichts Grundsätzliches falsch. Angegebene 1 Gsps werden
eingehalten. Im Gegensatz zu Fnrrrrsi, wo selbst diese Angabe
oft schlicht fehlt.
Da fehlt es nicht nur bei der Spezifikation, sondern auch in der
Hardware.

> Zur Einschätzung würde ich mich halbwegs auf Kerry Wong verlassen:
> https://www.youtube.com/watch?v=Mmx7eo9STXE&pp=ygUHZHNvMmQxNQ%3D%3D

Auf utube-Links klicke ich allgemein schon gar nicht.
von Cartman E. (cartmaneric)


Lesenswert?

Yalu X. schrieb:

> Es gibt genügend Screenshots im Netz mit bspw. 500 ns horizontal und 500
> mV vertikal, die die 2-4-8-Behauptung wiederlegen.

Ah, ein kleiner Faktenchecker.
Wenn ich das Ding herauskramen wollen würde, könnte ich das Internet
mit Screenshots im 2-4-8 Muster seiner Zeitbasis fluten!
von Nick (b620ys)


Lesenswert?

Cartman E. schrieb:
> Wenn du richtig zitiert hättest,

Wo hab ich denn bitte falsch zitiert?
von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Markus S. schrieb:
> Hier das Ergebnis von Perplexity

Lass' doch bitte den KI-Slop weg, wenn Du nichts eigenes beizutragen 
hast.

Ich könnte hier auch Blindtext posten, und für Lorem Ipsum braucht es 
noch nicht mal irgendwelche ressourcenfressenden Rechenzentren.
von Uwe S. (bullshit-bingo)


Lesenswert?

Bauform B. schrieb:
> Prellende Taster oder abfallende Knöpfe würden mich mehr stören.
> Oder PC-typische Abstürze.

Abstürze hat mein Hantek immer wieder mal. Ärgerlich vor allem, weil 
danach alles verstellt ist. Und der Drehgeber für die Zeitbasis spinnt, 
geht z.B. bei 30 Impulsen nach unten versehentlich 10 nach oben.

Ansonsten ist das hier alles Meckern auf hohem Niveau. Egal welches 
moderne DSO ist ein Wunderwerk der Technik, die allermeisten 
Taugenichtse mit ihren zwei linken Pfoten und trotzdem viel zu hohem 
Lohn dürften sowas aus moralischer Sicht nicht mal berühren...
von Bauform B. (bauformb)


Lesenswert?

Wastl schrieb:
> Bauform B. schrieb:
>> Also wenn das Hantek sonst keine Fehler hat, ist es doch wirklich ein
>> Schnäppchen.
>
> Ja, kauf dir das Teil, und komm danach wieder hierher und
> jammere darüber was du für einen Mist bekommen hast.

Au ja! Also, bestellt ist es. Muss ich dann auch ein unboxing Video 
machen oder reichen dir Fotos? Weil, Fehler #1: anscheinend wird nur ein 
Tastkopf mitgeliefert :)
von Rainer W. (rawi)


Lesenswert?

Cartman E. schrieb:
> Wenn du richtig zitiert hättest, hätte ich das Rätsel möglicherweise
> aufgelöst. Es gibt aber auch noch 1 ns/div.

Die Gerätebeschreibung spricht von 2 ns/div.
1
Horizontale Skala  2 ns/Teilung - 100 s/Teilung
Bei einer Bandbreite von 150MHz und einer Abtastrate von 500MSa/s bzw. 
1GSa/s darf man das wohl als leere Vergrößerung bezeichnen.
von Cartman E. (cartmaneric)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Rainer W. schrieb:
> Cartman E. schrieb:
>> Wenn du richtig zitiert hättest, hätte ich das Rätsel möglicherweise
>> aufgelöst. Es gibt aber auch noch 1 ns/div.
>
> Die Gerätebeschreibung spricht von 2 ns/div.
1
Horizontale Skala  2 
2
> ns/Teilung - 100 s/Teilung
Bei einer Bandbreite von 150MHz und
> einer Abtastrate von 500MSa/s bzw. 1GSa/s darf man das wohl als leere
> Vergrößerung bezeichnen.

Ich schrub von einem:
"Was mich an einem Hantek-DSO gestört hat:"

Nirgendwo steht da, dass es das Gerät ist, dass der TO im Auge hat.
Möglicherweise hat meins mehr Bandbreite.


Yalu X. schrieb:

> Es gibt genügend Screenshots im Netz mit bspw. 500 ns horizontal und 500
> mV vertikal, die die 2-4-8-Behauptung wiederlegen.

Der Vorwurf einer Falschbehauptung, die sich als richtig erweist,
ist nicht nur selbst eine Falschbehauptung, sondern eine
herabwürdigende Unterstellung.

Ich bin auch nicht auf "genügend" angewiesen.
Im Anhane ein Screenshot aus einem Hantekmanual.

Ich erwarte mindestens eine Richtigstellung.
von Yalu X. (yalu) (Moderator)


Lesenswert?

Cartman E. schrieb:
> Ich erwarte mindestens eine Richtigstellung.

Jetzt sei doch nicht gleich eingeschnappt.

Schau mal, was ich zitiert habe und worauf ich meinen Kommentar bezog:

Yalu X. schrieb:
> Nick schrieb:
>> Bauform B. schrieb:
>>>> Die 2-4-8 Staffelung der Zeitbasen.
>>>
>>> Das wäre allerdings gewöhnungsbedürftig; immerhin sagt das Manual 1-2-5.
>>
>> Vor allem, sehr gewöhnungsbedürftig wäre dann die Fortsetzung der Reihe.
>> Ist das dann so: 1-2-4-8-16-32?
>> oder eher so: 1-2-4-8-10-20-40?
>> :-)

Da hat also irgendjemand die 2-4-8-Staffelung ins Spiel gebracht. Der TE
erwiderte, dass im Manual etwas anderes steht, aber danach wurde das
2-4-8-Thema erneut aufgegriffen.

Da habe ich mich gefragt, ob das Hantek DSO2D15 (um das es in diesem
Thread ja geht) wirklich die 2-4-8-Teilung hat und das Handbuch
möglicherweise fehlerhaft ist. Die Antwort ist ganz klar nein.

Dass sich die 2-4-8-Staffelung auf ein ganz anderes Oszi-Modell bezieht,
war mir zu diesem Zeitpunkt nicht klar.

Richtigstellung und Zusammenfassung:

- Dein Hantek-Oszi (Modellbezeichnung unbekannt) hat eine 2-4-8-Teilung.

- Das Hantek DSO5202B von Hinz hat ebenfalls eine 2-4-8-Teilung.

- Das Hantek DSO2D15, für das sich der TE interessiert, hat eine
  1-2-5-Teilung.
von Bauform B. (bauformb)


Lesenswert?

So, das Teil kam gerade an.
* es gibt überall 1-2-5 Stufen
* es sind 3 Tastköpfe dabei, davon 2 mit Krokoklemmen
* es riecht neu, aber nicht wie neue Luxus-Limousine
* die Taster sind aus Gummi, aber nicht mal soo wacklig
* der Netzschalter ist mechanisch, aus = 0.0 Watt
* ein = 10 bis 12 Watt
* bootet in 14 bis 15 Sekunden
* Trace, Grid und Menü Helligkeit ist getrennt einstellbar
* Abtastrate und Speichertiefe sind nicht unabhängig
* Speichertiefe ist per Default 4K (Kilo)
* die meisten Drehgeber haben keine Rasten
* es gibt normale Taster für "Factory Reset" und "Help"
* als dritten "Kanal" gibt es nur CH1(+-*/)CH2 und FFT
* aber das in Bonbon-Lila, so wie die LEDs
* das Gehäuse hat eine Öffnung für einen 40mm Lüfter

Mehr hab' ich noch nicht entdeckt ;)
von Hans W. (hanswieland)


Lesenswert?

Bauform B. schrieb:
> DSO mit Funktionsgenerator statt Lüfter?

Ich hätte gerne ein Auto mit Anhängekupplung statt Benzin.
von Nick (b620ys)


Lesenswert?

Hans W. schrieb:
> Ich hätte gerne ein Auto mit Anhängekupplung statt Benzin.

Ich hatte auch Schwierigkeiten den Titel sinnfüllend zu lesen. Klammern 
hätten mir geholfen:
1.) DSO mit Funktionsgenerator statt Lüfter
2.) (DSO mit Funktionsgenerator) statt Lüfter
3.) DSO mit (Funktionsgenerator statt Lüfter)
von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Nick schrieb:
> Ich hatte auch Schwierigkeiten den Titel sinnfüllend zu lesen.

Naja, die zweite Option scheidet aus, denn wann ist ein Lüfter schon 
eine Alternative zu einem DSO, ob das nun einen Frequenzgenerator hat 
oder nicht?

Also bleibt nur "lüfterloses DSO mit Frequenzgenerator" übrig.

Die meisten anderen in diesem Thread haben das wohl auch ohne größere 
Unfälle verstanden.

Allerdings, die Fähigkeit, klare, nicht widersprüchliche Sätze zu 
verfassen, die ist stark rückläufig.
von Ralf X. (ralf0815)


Lesenswert?

Hans W. schrieb:
> Bauform B. schrieb:
>> DSO mit Funktionsgenerator statt Lüfter?
>
> Ich hätte gerne ein Auto mit Anhängekupplung statt Benzin.

Dann nimm besser ein Auto mit Zugdeichsel.
von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Harald K. schrieb:
> Frequenzgenerator

s/Frequenz/Funktions/
von Maxim B. (max182)


Lesenswert?

Bauform B. schrieb:
> hab' ich gerade ein Schnäppchen gefunden?

Nein. 8 bit 2 Ch. ist kein Schnäppchen.

Schnäppchen wäre z.B. das:
https://www.voelkner.de/products/11864788/VOLTCRAFT-DOV2504F-LA-Digital-Oszilloskop-250MHz-4-Kanal-1.25-GSa-s-100-Mpts-12-Bit-Digital-Speicher-DSO-Funktionsgenerator.html
und dazu noch
https://www.voelkner.de/products/12356131/VOLTCRAFT-DOV-PP116-Logik-Tastkopf-Set-200MHz.html

Hier bekommt man alles deutlich billiger als z.B. bei Rigol. Ich habe 
das in Dezember gekauft, nach dem ich lange auf Rigol gekuckt habe - und 
ich bin mit dem Gerät im Grunde zufrieden (außer zwei Sachen: keine 
Befestigung für Ständer eingebaut, und auch Bildschirm könnte etwas 
größer sein).
von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Maxim B. schrieb:
> Hier bekommt man alles deutlich billiger als z.B. bei Rigol.

Das mag sein, aber taugt die Firmware/Software von dem Ding auch was, 
gibt es zuverlässige Updates, und -schlussendlich- von wem ist das 
überhaupt?

"Voltcraft" ist nur eine Handels"marke" von Conrad, das ist kein 
Hersteller.

Und was bitte soll an dem Ding "billiger" sein als bei Rigol?

https://www.batronix.com/versand/oszilloskope/Rigol-DHO924S.html

Das kostet 730 Euro, nicht 880.

Und es hat die gleichen technischen Daten - mit einer Ausnahme, die 
Speichertiefe beträgt nur 50 Mpts statt 100 Mpts.

Dafür aber weiß man, wer das Ding hergestellt hat, man bekommt 
Softwareupdates, und man kann sogar --dank einer großen "Community"-- 
auch eigene Software auf dem Ding laufen lassen.


- Nachtrag:

Die "Voltcraft"-Geräte sind von Owon.

https://www.eevblog.com/forum/testgear/new-owons-12-bit-scopes/
: Bearbeitet durch User
von Bauform B. (bauformb)


Lesenswert?

Maxim B. schrieb:
> 8 bit 2 Ch. ist kein Schnäppchen.
> Schnäppchen wäre z.B. das:

Das ist mag auch ein Schnäppchen sein, aber in einer anderen Liga. 4 
Kanäle und 12 Bit sind nice to have, mehr nicht, aber Lüfterlärm geht 
mal garnicht. Viel schnelle Elektronik macht viel warm - man kann nicht 
alles gleichzeitig haben.
von Maxim B. (max182)


Lesenswert?

Harald K. schrieb:
> gibt es zuverlässige Updates?
>
Ich halte Updates für nicht notwendig bzw. sogar schädlich. Wie Regel 
verbessern Updates etwas und verschlechtern gleichzeitig etwas anderes. 
Wenn das technisch überhaupt möglich ist (gute Beispiel Win11), schalte 
ich Updates immer ab.

> Die "Voltcraft"-Geräte sind von Owon.
Das ist schön! Zwei meinen früheren Oszi sind auch von Owon und ich bin 
damit zufrieden.

Hier waren für mich die Sachen wichtig:
1. erst ab 12 bit (besser natürlich 14) kann man Audioverzerrungen mit 
FFT mehr oder weniger richtig einschätzen.
2. ich wollte Frequenzgenerator eingebaut haben, um automatisch 
Bode-Bilder zu bekommen (auch wenn schon vorhandene XDG3082, auch Owon, 
bessere Daten hat, bringt eingebaute Frequenzgenerator neue 
Möglichkeiten).
3. ich wollte digitale Eingänge haben.
Bei früher gekauften XDS3204AE ist Auflösung 14 bit (außer sehr hohen 
Frequenzen), aber weder Frequenzgenerator noch digitale Eingänge. Dafür 
aber eingebaute Akku, was bei Voltcraft fehlt. Vollkommenheit gibt es 
leider nicht...
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Maxim B. schrieb:
> Ich halte Updates für nicht notwendig bzw. sogar schädlich.

Aha. Das bedeutet also, daß man dauerhaft mit Fehlern leben muss.
Dazu ist mir mein Geld zu schade.

Der Vergleich mit Windows (oder überhaupt Betriebssystemen) ist hier 
nicht hilfreich, bei Updates für ein Oszilloskop geht es logischerweise 
nicht um ständig neue Features, die einen dazu zwingen sollen, sich 
wieder einen neuen PC kaufen zu müssen ... sondern einfach nur darum, 
daß das Gerät so gut funktioniert, wie es soll.

Und die Erfahrung zeigt, daß bei Geräten, die so komplex sind wie ein 
DSO, es praktisch immer Fehler gibt.

Auf deren Beseitigung würde ich wirklich nicht verzichten wollen.
von Maxim B. (max182)


Lesenswert?

Harald K. schrieb:
> Das bedeutet also, daß man dauerhaft mit Fehlern leben muss.

falls solche vorhanden sind.
Hat man Updates, dann sollte man mit Fehlern leben, die Updates haben :)

Ich bin kein Profi, das ist nur Hobby für mich. Ich betreibe selten 
meine Geräte an der Obergrenze dessen Möglichkeiten. Deshalb wiegen 
mögliche Fehler weniger als Notwendigkeit, nach Updates wieder viel 
neues einlernen, wie man das Gerät richtig verwenden kann.
: Bearbeitet durch User
von Bauform B. (bauformb)


Lesenswert?

Genau wie bei Software kauft man freiwillig keine V1.0 Version. Und, 
anders als bei Software, sollten dann keine Updates mehr nötig sein...
von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Maxim B. schrieb:
> falls solche vorhanden sind.

Sind sie. Davon kann man bei einem Gerät mit der Komplexität eines DSO 
einfach ausgehen, und wenn das noch Logikanalysator und Signalgenerator 
hat, erst recht.

Das hat nichts mit "Obergrenzen von Möglichkeiten" zu tun, sondern 
damit, wie heutzutage Software entwickelt wird.

Und dabei ist es wurscht, ob der Hersteller Owon, Rigol, Tektronix oder 
Rohde&Schwarz heißt - Fehler machen alle.

Beseitigen sie aber auch alle?
von J. T. (chaoskind)


Lesenswert?

Harald K. schrieb:
> Aha. Das bedeutet also, daß man dauerhaft mit Fehlern leben muss.
> Dazu ist mir mein Geld zu schade.

In einer perfekten Welt sollten Updates völlig unnötig sein, denn in 
einer solchen wäre ein Gerät fertig entwickelt, bevor man es auf Kunden 
loslässt. Sind noch Updates nötig, war das Gerät nicht fertig 
entwickelt.

Aber leider leben wir in keiner perfekten Welt.
von Thomas W. (goaty)


Lesenswert?

Updates sind nach den technischen Daten wohl neben der Haltbarkeit das 
Wichtigste an einem teuren Meßgerät.
Ich denke an die doch nicht unerheblichen Bugs in der RTB2k Firmware, 
die zum Glück behoben wurden.
Im Voraus weiß man heute ja nicht, was einen da an Fehlern erwartet.
Dann möchtest du den tollen Logic-Analyzer benutzen und merkst, daß beim 
Zoom plötzlich die Daten verschwinden, oder die Hex-Anzeige weg ist.
Da ist es schon sinnvoll auf einen größeren Hersteller zu setzen, der 
einem eventuell ein Update liefert.
Aber im Endeffekt kauft man schon ein bischen die Katze im Sack 
heutzutage.

Edit: Natürlich kann man es ausgiebig testen und ggf. zurücksenden.
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Thomas W. schrieb:
> Edit: Natürlich kann man es ausgiebig testen und ggf. zurücksenden.

Das aber bedeutet, daß man wirklich versteht, was das Gerät alles können 
soll, und daß man Fehler auch einschätzen kann.

Wenn aber z.B. einer der Protokolldecoder des Logitkanalysators für 
irgendein Bussystem, mit dem man zum Zeitpunkt des Erwerbs des Gerät 
nichts zu tun hat, und deswegen nicht testen kann, sich als massiv 
fehlerhaft erweist, dann ist, wenn man ein Jahr nach Erwerb des Gerätes 
auf den Fehler stößt, das zurücksenden ein Problem. Man kann den Händler 
im Rahmen der Gewährleistung in Anspruch nehmen, aber ob der in der Lage 
ist, den doch etwas spezifischen Defekt überhaupt zu verstehen, steht in 
sehr weit entfernten Sternen.
von Nick (b620ys)


Lesenswert?

Ich hatte vor über 10 Jahren ein Yokogawa DLM2000 zur Ansicht. ch fands 
nicht schlecht. Aber in den 2 Wochen hab ich so viele Fehler gefunde, 
dass ich es bleiben hab lassen. Der Vertriebler (wohl eher ein FAE) war 
von den Socken, als ich ihm die Fehler zeigte.
Ich hab dann über 1 Jahr lang immer wieder mal nachgeschaut, ob sie die 
Fehler behoben haben. Nein, nur einen Bruchteil.
von Maxim B. (max182)


Lesenswert?

J. T. schrieb:
> Aber leider leben wir in keiner perfekten Welt.

Hätten Updates selbst keine Fehler, so hätte ich gegen Updates nichts.
von Norbert (der_norbert)


Lesenswert?

Maxim B. schrieb:
> Hätten Updates selbst keine Fehler, so hätte ich gegen Updates nichts.

Vielleicht hältst du es ja zumindest entfernt für möglich, dass Updates 
ein System ein wenig besser und nicht schlechter machen.
von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Maxim B. schrieb:
> Hätten Updates selbst keine Fehler, so hätte ich gegen Updates nichts.

Die überwiegende Mehrheit beseitigt welche.

Lass' Dich nicht von irgendwelchen Erfahrungen mit Windows 11 ins 
Bockshorn jagen, das ist nun wirklich der absolute Tiefpunkt.

Und bei einem DSO gibt es ganz viele Dinge nicht, die für Windows 
relevant sind - keine "Telemetrie"spionageschnüffeleifunktionen, keine 
Drecks-"KI", keine Reklame im Startmenü und auch sonst keine 
Benutzergängelung.
von Maxim B. (max182)


Lesenswert?

Harald K. schrieb:
> Die überwiegende Mehrheit beseitigt welche.

und bringt neuen. Leider.
Wenn Hersteller für normal hält, halbfertige Geräte zu verkaufen, umso 
mehr hält er für normal, halbfertigen Updates anzubieten.
von Nick (b620ys)


Lesenswert?

Harald K. schrieb:
> Die meisten anderen in diesem Thread haben das wohl auch ohne größere
> Unfälle verstanden.

Ich werte Aussagen von links nach rechts aus. Logische Operatoren haben 
eine vorgegebene Reihenfolge.
Wenn es unklar ist/sein könnte setze ich Klammern.
Das ist wohl eine Berufskrankheit die aber nicht behandlungswürdig ist.
von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Maxim B. schrieb:
> und bringt neuen. Leider.

Wenn Du das so siehst, bleib bei Deinem fehlerhaften und unsupportetem 
Oszilloskop.

Mir scheint, daß Du irgendwo sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben 
musst, um zu dieser Grundeinstellung zu kommen, daß es besser ist, 
Fehler nicht zu beseitigen, weil --qua Naturgesetz-- die Beseitigung ja 
zwangsweise neue Fehler mit sich bringen muss.
von Cartman E. (cartmaneric)


Lesenswert?

Da es hier ja um Hantek Oszis geht, in Fortsetzung zu:
Beitrag "Re: DSO mit Funktionsgenerator statt Lüfter?"

Wenn man Updates in Erwägung zieht, sollte man erstmal prüfen,
ob man auf den bereits vorhandenen Softwarestand auch wieder
downgraden kann.

Immerhin schien der vorhandene Softwarestand recht zuverlässig,
also ohne Abstürze etc. zu arbeiten. Fehler gab es, aber in eher
sehr selten genutzten Funktionen, die nur "Darstellungsformen"
des Signals hinzufügten. Die wären nett gewesen, wenn sie richtig
funktioniert hätten, aber nicht unbedingt wichtig.

Der ausgelieferte Softwarestand wurde nicht als Download angeboten,
und eine Sicherung auf dem Betrietssystem des Oszis wenig
erfolgversprechend. Ich habe also keine Updates durchgeführt.
Andere Benutzter berichteten auch von einem allgemein instabilerem
Verhalten, nach der Installation der Updates, und das nicht in jedem
Fall vorhandene und an den Hersteller gemeldete Fehler gefixt wurden.

Fazit:
Die auf dem Gerät vorhandene Version, war wohl die/das Beste, was
die Entwickler in der Summe zustande gebracht haben.
Jedwedes Update hätte diese Summe nur verkleinert. ☺
von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Cartman E. schrieb:
> Da es hier ja um Hantek Oszis geht,

Das von Maxim vorgeschlagene "Voltcraft"-Gerät ist von Owon.
von Cartman E. (cartmaneric)


Lesenswert?

Harald K. schrieb:
> Cartman E. schrieb:
>> Da es hier ja um Hantek Oszis geht,
>
> Das von Maxim vorgeschlagene "Voltcraft"-Gerät ist von Owon.

Schau mal hier:

Bauform B. schrieb:
> Mahlzeit!
>
> https://eleshop.de/hantek-dso2d15-oscilloscope.html
von Bauform B. (bauformb)


Lesenswert?

von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Das DSO2D15 hat halt

- nur zwei Kanäle
- nur 8 Bit
- nur 480 Pixel Vertikalauflösung auf dem Display
- nur 8 MPts Speicher

Bauform B. schrieb:
> oder besser hier:

Was ist daran besser? Günstiger isses nicht, Tme listet den Nettopreis.
von Bauform B. (bauformb)


Lesenswert?

Harald K. schrieb:
> Was ist daran besser? Günstiger isses nicht, Tme listet den Nettopreis.

Sehr kurze Lieferzeit, ziemlich gutes Sortiment, sehr gute parametrische 
Suche, bewährter Lieferant, meistens preisgünstiger als Mouser, spricht 
deutsch ;)
von Manfred P. (pruckelfred)


Lesenswert?

Harald K. schrieb:
> Bauform B. schrieb:
>> oder besser hier:
> Was ist daran besser? Günstiger isses nicht, Tme listet den Nettopreis.

Ja, aber nur, weil der Detschbaddel das so augewählt hat. Auf der Seite 
oben rechts lässt sich das umstellen - dann ist es 52ct = 0,19% teurer 
als eleshop.

Bauform B. schrieb:
>> Was ist daran besser? Günstiger isses nicht, Tme listet den Nettopreis.
> Sehr kurze Lieferzeit, ziemlich gutes Sortiment, sehr gute parametrische
> Suche, bewährter Lieferant,

Es sei Dir gegönnt, den Lieferanten gemäß persönlicher Erfahrungen zu 
wählen. Bei annähernd gleichem Preis dürfte jeder von uns den wählen, 
den er bereits kennt.

Kurze Lieferzeit, schaue auf das Datum:

Bauform B. schrieb:
> Au ja! Also, bestellt ist es.

Bauform B. schrieb:
> So, das Teil kam gerade an.
von Cartman E. (cartmaneric)


Lesenswert?

Harald K. schrieb:
> Das DSO2D15 hat halt
>
> - nur zwei Kanäle
> - nur 8 Bit
> - nur 480 Pixel Vertikalauflösung auf dem Display
> - nur 8 MPts Speicher

Leg mal eine neue Platte auf. Die hat einen Sprung.
Das wurde schon am  13.04.2026 um 11:35 festgestellt.

Hantek hat immerhin wesentlich eher als Rigol, 7" Oszis auf den
Markt gebracht. Da gab es bei Rigol noch 5" 320x240 Mäusekino
im gleichen Preissegment.


Vermutlich reicht das dem TO ja alles so, wie es aus dem Karton kommt.

Zum Owon:
Ich würde mir allein der Begründung "Feststellen von Verzerrungen/
Klirrfaktor" wegen, kein 12 bit Oszi kaufen. Für aussagekräftige
Messungen, sind da auch 12 bit viel zu wenig.
Wenn ich z.B. in einer Analogschaltung einen Kondensator X gegen
einen Kondensator Y tausche, brauche ich mindestens genaue relative
Messwerte, und keine FFT-Schätzung aus 12 bit.
Für eine wirklich hochauflösende Darstellung, gibt es ja auch noch
analoge Oszis. ☺

Einen Funktionsgenerator im Oszi, sehe ich auch recht kritisch,
was die schnelle Bedienung angeht. Ich habe nämlich bereits einen
digital steuerbaren, der sich mit einem Minimum(!) an Bedienaufwand
einstellen lässt. Bodeplotten kann man mit dem natürlich auch.
Statt einem Menü, hat der 32 Tasten, wenn ich micht nicht verzählt
habe. Die Einstellung der gewünschten Funktion(en) geht auch ca. um
den Faktor 32 schneller, als bei Menükandidaten.

Mehr als zwei Kanäle würde ich prinzipiell begrüssen, wenn sie denn
erdfrei/diffentiell und ohne Oszimathematik benutzbar wären.
Sind sie aber nicht.
Bei DSP-Projekten bietet auch die Entwicklungsumgebung bereits
eine mehrkanalige Beobachtung der ADCs/DSP-Register/Variablen.
In Echtzeit und laufendem Controller.
Vergleichbares leistet auch Signal Tap bei FPGAs.

Für mich hinreichend schnelle LAs mit 32 bit Breite und 200 Msps
habe ich. Die brauche ich als Krüppelausgabe im Oszi nicht.
Die können den/die Oszis dann auch triggern, wenn das sinnvoll ist.
Oder auch umgekehrt.


> Bauform B. schrieb:
>> oder besser hier:
>
> Was ist daran besser? Günstiger isses nicht, Tme listet den Nettopreis.

Irgendwas ist ja immer.
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Cartman E. schrieb:
> Hantek hat immerhin wesentlich eher als Rigol, 7" Oszis auf den
> Markt gebracht. Da gab es bei Rigol noch 5" 320x240 Mäusekino
> im gleichen Preissegment.

Ein typischer Cartman. Interessant ist, was das konkrete Gerät liefert, 
nicht, was der Hersteller irgendwann mal gemacht haben mag.

Cartman E. schrieb:
> Mehr als zwei Kanäle würde ich prinzipiell begrüssen, wenn sie denn
> erdfrei/diffentiell und ohne Oszimathematik benutzbar wären.

Ah, natürlich, wir stellen mal eben Ansprüche, die praktisch überhaupt 
kein Oszilloskop erfüllt, und machen damit alles realistisch verfügbare 
nieder.

Wobei ich Dir allerdings zustimme, ist die Ansicht, daß 
Funktionsgenerator und auch Logikanalysator besser separate Geräte sein 
sollten.
von Maxim B. (max182)


Lesenswert?

Cartman E. schrieb:
> Ich würde mir allein der Begründung "Feststellen von Verzerrungen/
> Klirrfaktor" wegen, kein 12 bit Oszi kaufen. Für aussagekräftige
> Messungen, sind da auch 12 bit viel zu wenig.

Klar: Owon XDS3204AE mit 14 bit ist besser :) Aber dort fehlt 
Frequenzgenerator und auch digitale Eingänge. Vollkommenheit findet man 
nie... Übrigens, Frequenzgenerator von DOV2504FLA macht 14 bit Oszi kaum 
sinnvoll, dafür sollte man besseren Frequenzgenerator nehmen, mit 
weniger Verzerrungen. So wie z.B. Owon XDG3082.

Owon XDS3204AE hat Platz für Akku, somit kann man erdfrei arbeiten. 
DOV2504FLA ist an externe Netzteil angewiesen (obwohl bei Geschick 
erdfreie Arbeit mit einem externen Akku möglich bleibt).

Harald K. schrieb:
> Wobei ich Dir allerdings zustimme, ist die Ansicht, daß
> Funktionsgenerator und auch Logikanalysator besser separate Geräte sein
> sollten.
Funktionsgenerator ja. Aber Logikanalysator? Als separates Gerät gibt es 
ja kaum. Entweder als Oszi-Teil, oder als USB für Computer. Als 
Oszi-Teil hat man die Möglichkeit, gleichzeitig analoge und digitale 
Signale zu beobachten, USB-Teil hat diese Möglichkeit nicht.

Funktionsgenerator als Oszi-Teil ermöglicht halbautomatische Messungen. 
Vielleicht nicht so ausführlich und genau wie mit separaten 
Frequenzgenerator, dafür aber viel schneller und bequemer, um Gesamtbild 
zu bekommen.

Fazit: man braucht beides. So wie ich habe :)
: Bearbeitet durch User
von Cartman E. (cartmaneric)


Lesenswert?

Harald K. schrieb:
> Cartman E. schrieb:
>> Mehr als zwei Kanäle würde ich prinzipiell begrüssen, wenn sie denn
>> erdfrei/diffentiell und ohne Oszimathematik benutzbar wären.
>
> Ah, natürlich, wir stellen mal eben Ansprüche, die praktisch überhaupt
> kein Oszilloskop erfüllt, und machen damit alles realistisch verfügbare
> nieder.

Unsinn.
Erdfreie Eingänge sind nicht so verbreitet wie bei DVMs, aber gibt es.
Vermutlich hältst du auch kapazitätsarme und breitbandige
Differentialtastköpfe für eine Luxusausstattung.

Maxim B. schrieb:
> Cartman E. schrieb:
>> Ich würde mir allein der Begründung "Feststellen von Verzerrungen/
>> Klirrfaktor" wegen, kein 12 bit Oszi kaufen. Für aussagekräftige
>> Messungen, sind da auch 12 bit viel zu wenig.
>
> Klar: Owon XDS3204AE mit 14 bit ist besser :) Aber dort fehlt
> Frequenzgenerator und auch digitale Eingänge. Vollkommenheit findet man
> nie... Übrigens, Frequenzgenerator von DOV2504FLA macht 14 bit Oszi kaum
> sinnvoll, dafür sollte man besseren Frequenzgenerator nehmen, mit
> weniger Verzerrungen. So wie z.B. Owon XDG3082.

Es geht um die sichere Bestimmung sehr kleiner Verzerrungen.
Da sind die 14 bit auch nicht besser als 12 bit.
Ich benutze dafür einen klirrarmen digitalen Generator (24 bit),
der das D.U.T. ansteuert, und dann von einem passiv aufgebauten
Bandpass ausgewertet wird. Der Generator erzeugt dazu sowohl
die Grundwelle zum kalibrieren, als auch wahlweise Subharmonische
der Filterfrequenz. Damit kann man dann die Einzelverzerrungen
n-ter Ordnung sehr genau direkt messen.
Und mit einer weitaus grösseren Messdynamik.

> Owon XDS3204AE hat Platz für Akku, somit kann man erdfrei arbeiten.
> DOV2504FLA ist an externe Netzteil angewiesen (obwohl bei Geschick
> erdfreie Arbeit mit einem externen Akku möglich bleibt).

Es bleibt dann immer noch die Streukapazität die das Oszi gegenüber
der Umgebung hat. Erdfrei ist eben nicht differentiell.

> Funktionsgenerator als Oszi-Teil ermöglicht halbautomatische Messungen.
> Vielleicht nicht so ausführlich und genau wie mit separaten
> Frequenzgenerator, dafür aber viel schneller und bequemer, um Gesamtbild
> zu bekommen.

Wenn der Generator passende Steuerausgänge hat, geht das mit einem
separaten Gerät genauso gut. Die haben wohl recht oft, auch mehr
Bumms auf ihrem Ausgang, wenn man passive Systeme sweepen will.

> Fazit: man braucht beides. So wie ich habe :)

Ich vermisse einen Funktionsgenerator im Oszi nicht besonders.
von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Maxim B. schrieb:
> Aber Logikanalysator? Als separates Gerät gibt es
> ja kaum. Entweder als Oszi-Teil, oder als USB für Computer.

Ja, genau. Das ist dann um Größenordnungen besser bedienbar als 
praktisch alles, was in Oszilloskopen verbaut ist, und profitiert auch 
von der meist doch deutlich höheren Bildschirmauflösung. Und wenn die 
Hardware gut genug ist (d.h. schnell genug die Daten an den Host-PC 
loswird), gibt es auch keine ernstzunehmenden Speicherbeschränkungen.

Ein schönes Beispiel für eine gut bedienbare Software sind die 
Saleae-Geräte, wobei deren Software auch mit den strunzbilligen Klonen 
sehr alter Saleae-Geräte funktioniert und einen so günstig an die 
Bedienung von so etwas heranführen kann.

In der 10-Euro-Klasse gibt es Klones des Ur-Saleae-Geräts auf Basis eine 
Cypress-USB-µCs. Die haben acht Eingänge und können mit bis zu 12 oder 
24 MHz Abtastrate arbeiten. Natürlich hat sowas keine ernstzunehmende 
Eingangsschutzbeschaltung, man muss also mit einiger Vorsicht mit so 
etwas hantieren, aber für den Einstieg und insbesondere zum Kennenlernen 
der Software reicht so etwas dicke.

Die Software kann diverse Busprotokolle decodieren, und es gibt eine 
dokumentierte Schnittstelle, um eigene Protokolldecoder hinzuzufügen.

Es gibt mit Sigrok auch eine alternative, universelle 
Logikanalysatorsoftware, die mit einer sehr großen Anzahl 
unterschiedlichster Geräte zurechtkommt, so z.B. auch mit dem 
24-Kanal-Logikanalysator auf Basis eines RP2350, der mit 400 MHz 
Samplerate arbeiten kann (dann aber nicht mit endloser Aufzeichnung, 
weil die USB-Schnittstelle zum Host das nicht übertragen kann)

Siehe https://github.com/gusmanb/logicanalyzer


> Als Oszi-Teil hat man die Möglichkeit, gleichzeitig analoge
> und digitale Signale zu beobachten, USB-Teil hat diese Möglichkeit nicht.

Es gibt auch "USB-Teile" mit Analogeingängen, die also genau das 
ermöglichen.

Die aktuellen Geräte von Saleae können auch Analogsignale verarbeiten. 
Dabei allerdings können sie nicht gegen echte Oszilloskope anstinken, 
aber das müssen sie auch nicht.

In der Bedienbarkeit aber rennt so etwas Kreise um alles, was jemals 
irgendwer in ein Oszilloskop eingebaut hat.


Allerdings, ein ganz großes Problem ist natürlich, daß es für derartige 
Software immer wieder mal Updates gibt.
von Maxim B. (max182)


Lesenswert?

Harald K. schrieb:
> Ja, genau. Das ist dann um Größenordnungen besser bedienbar als
> praktisch alles, was in Oszilloskopen verbaut ist, und profitiert auch
> von der meist doch deutlich höheren Bildschirmauflösung.

Vielleicht - dafür sollte man aber extra Laptop kaufen, wo nichts außer 
Steuerprogramm für LA steht. Solch Experimente mit dem Computer, wo 
wichtige Daten gespeichert sind, sind zu riskant. Oder mindestens 
galvanische Trennung für USB verwenden.
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Maxim B. schrieb:
> Vielleicht - dafür sollte man aber extra Laptop kaufen, wo nichts außer
> Steuerprogramm für LA steht.

Man kann deutlich mehr Geld sparen, wenn man einen stationären PC 
verwendet - der kann dann auch einen höher auflösenden Monitor 
ansteuern.

Und wenn man seine Schaltungstechnik nicht im Griff hat, ja, dann sollte 
man einen galvanischen Isolator für die USB-Verbindung nutzen.

Maxim B. schrieb:
> Solch Experimente mit dem Computer, wo
> wichtige Daten gespeichert sind, sind zu riskant.

Kein Backup - kein Mitleid.
von DAVID B. (bastler-david)


Lesenswert?

Bauform B. schrieb:
> Mahlzeit!
>
> https://eleshop.de/hantek-dso2d15-oscilloscope.html
>
> hab' ich gerade ein Schnäppchen gefunden? Natürlich gibt es in jeder
> Hinsicht mehr Leistung, aber für den Preis? Was übersehe ich, was ist an
> dem Teil verkehrt?
>
> Entscheidend für mich: lüfterlos und eingebauter Funktionsgenerator. Und
> natürlich "Portokasse", weil ich bis gerade eben kein DSO kaufen wollte
> ;) Damit kommen 99(?) Prozent der üblichen Geräte nicht in Frage.

Tut zwar nichts mehr zur Sache aber ich habe genau diese DSO seit 1-2 
Jahren und bin rundum glücklich damit.

Was mich nur bissel verwirrt ist das die Spannungsmessung oft ein wenig 
abweicht.
Und der Funktionsgenerator ist echt gut. aber die Pegelhöhe die ich 
einstelle entspricht nicht ganz dem tatsächlichen Ausgangspegel (Mein 
Messfehler ? ka) aber sonst echt zu gebrauchen.
von Maxim B. (max182)


Lesenswert?

Harald K. schrieb:
> Kein Backup - kein Mitleid.

Backup kann nur Daten schutzen. Aber die Notwendigkeit, viele Stunden zu 
vergeuden, um alle Programme wieder zu installieren und einzustimmen? 
Das bleibt. Bei alten Windows gab es noch die Möglichkeit, Festplatte 
mit Hilfe von externen Programm vollständig zu archivieren. Bei heutigen 
Windows kann man nur eingebauten in Windows selbst Mittel dafür 
benutzen, das macht eigentliche Schutz illusorisch, weil genau bei 
Absage von Windows nicht funktiosfähig.

Harald K. schrieb:
> Und wenn man seine Schaltungstechnik nicht im Griff hat

Es geht um ein Gerät, Versuchsschaltungen zu erproben, nicht wahr?

Also, für Versuche mit Schaltungen braucht man Messgeräte, die 
unabhängig von Arbeitscomputer sind. Ob das Oszi ist oder separaten 
Computer, wo so gut wie nichts installiert wurde und welche als 
Verbrauchsmaterial gelten könne.
: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


Lesenswert?

Maxim B. schrieb:
> Harald K. schrieb:
>> Kein Backup - kein Mitleid.
>
> Backup kann nur Daten schutzen. Aber die Notwendigkeit, viele Stunden zu
> vergeuden, um alle Programme wieder zu installieren und einzustimmen?
> Das bleibt. Bei alten Windows gab es noch die Möglichkeit, Festplatte
> mit Hilfe von externen Programm vollständig zu archivieren. Bei heutigen
> Windows kann man nur eingebauten in Windows selbst Mittel dafür
> benutzen, das macht eigentliche Schutz illusorisch, weil genau bei
> Absage von Windows nicht funktiosfähig.

Das glaube ich Dir nicht, auch von aktuellen Windows kann man Images 
erstellen und zurücksichern.

> Harald K. schrieb:
>> Und wenn man seine Schaltungstechnik nicht im Griff hat
> Es geht um ein Gerät, Versuchsschaltungen zu erproben, nicht wahr?

Das ist halt die übliche Überheblichkeit, keine Fehler zu machen.

Ich habe meine Schaltungstechnik im Griff, aber das genügt nicht. Im 
Gegensatz zu Harald K. bin ich nicht dagegen gefeit, mal den falschen 
Draht anzuklemmen oder mit der Meßspitze abzurutschen. Und weil das so 
ist, habe ich sowohl einen USB-Isolator als auch eine galvanische 
Trennung für seriell.

Bevor ich mir Trenner beschafft habe, hat es mir einen 
USB-seriell-Adapter samt des Arduino ProMini zerlegt und ich war 
glücklich, dass die Trafospannung nicht auch noch den angeschlossenen PC 
erreicht hat.

Mal zum Topic zurück: Man darf gerne hinterfragen, wie tolerant das 
Hantek-DSO und andere Geräte im Meßaufbau gegen Bedienfehler sind.
von Maxim B. (max182)


Lesenswert?

Manfred P. schrieb:
> Das glaube ich Dir nicht

Ich bin gerade ein Spezialist fürs Glauben :)
Wie sagen unsere arabischen Brüder:
Vertraue auf Gott, aber binde dein Kamel an!
von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Maxim B. schrieb:
> Backup kann nur Daten schutzen. Aber die Notwendigkeit, viele Stunden zu
> vergeuden, um alle Programme wieder zu installieren und einzustimmen?

Ein Backup kann in Form eines Images eine komplette Installation 
sichern.

> Das bleibt. Bei alten Windows gab es noch die Möglichkeit, Festplatte
> mit Hilfe von externen Programm vollständig zu archivieren. Bei heutigen
> Windows kann man nur eingebauten in Windows selbst Mittel dafür
> benutzen, das macht eigentliche Schutz illusorisch, weil genau bei
> Absage von Windows nicht funktiosfähig.

Da liegst Du daneben, das geht auch mit heutigem Windows ganz exzellent 
-- und seit einiger Zeit lässt sich so ein Image auch auf komplett 
anderer Hardware wieder zum Leben erwecken, weil Windows diesbezüglich 
ganz erheblich toleranter geworden ist. Ja, klar, es will neu 
"aktiviert" werden, aber das hat nichts mit der Installation an sich zu 
tun.

Ich habe mir fürs Backup ein etwas besseres NAS angeschafft, eines aus 
der Plus-Reihe von Synology. Die damit nutzbare Software "Active Backup 
for Business" kann, wenn man auf dem zu sichernden Rechner einen "Agent" 
installiert, vollautomatisch inkrementelle Images erstellen, die man mit 
einem speziellen Bootmedium auch "bare metal" wiederherstellen kann.

Da ich auch mit virtuellen Maschinen arbeite, kommt mir sehr zu Pass, 
daß diese Software auch mit Hyper-V und dem (leider nicht mehr 
weiterentwickelten) ESXi zurechtkommt, und von den VMs ebenso 
vollautomatisch inkrementelle Images erstellen kann.

Um das Backup einzelner Dateien muss man sich dann auch nicht mehr 
kümmern, denn das NAS kann auch auf die im Image enthaltenen Dateien 
zugreifen - da inkrementell, auch mit einer einstellbaren Anzahl von 
Backupständen.

Maxim B. schrieb:
> Es geht um ein Gerät, Versuchsschaltungen zu erproben, nicht wahr?

Muss ich, um Fehler bei der Versorgungsspannung/Netzisolation 
rauszufinden, gleich mit einem Logikanalysator an die Sache rangehen?

Für die Phase, wo es brenzlig sein kann, reicht ein simples Multimeter 
und einfaches Oszilloskop völlig aus.

Wenn man einen Logikanalysator einsetzt, sollten die Basics wie 
Versorgungsspannung etc. schon lange geklärt sein.

Eine andere Vorgehensweise würde mir ... wirr erscheinen.
von Soul E. (soul_eye)


Lesenswert?

Maxim B. schrieb:
> Backup kann nur Daten schutzen. Aber die Notwendigkeit, viele Stunden zu
> vergeuden, um alle Programme wieder zu installieren und einzustimmen?
> Das bleibt. Bei alten Windows gab es noch die Möglichkeit, Festplatte
> mit Hilfe von externen Programm vollständig zu archivieren.

Die gibt es nach wie vor. Mit c't WIMage erstellst Du Dir ein 
Bootmedium, das auf Deinem aktuellen Systemlaufwerk c: basiert. Damit 
installierst Du Dein System auf einem neuen PC oder einer neuen 
Festplatte, und c: sieht wieder genauso aus wie vorher. Mit allen 
Programmen und Einstellungen.

Das System wird installiert (wie von der Original Microsoft DVD) und 
kein Image zurückkopiert (wie mit Linux dd). Die Installationsdateien 
sind dann aber von Deiner alte Konfiguration abgeleitet und nicht 
generisch von Microsoft. Damit klappt das auch mit geänderter Hardware, 
anderer CPU, größerer oder kleinerer Festplatte. Nur von USB booten 
können muss der Rechner.
von Maxim B. (max182)


Lesenswert?

Harald K. schrieb:
> Für die Phase, wo es brenzlig sein kann, reicht ein simples Multimeter
> und einfaches Oszilloskop völlig aus.
>
> Wenn man einen Logikanalysator einsetzt, sollten die Basics wie
> Versorgungsspannung etc. schon lange geklärt sein.

Ich habe mir InnoMaker LA5016 auch gekauft. Aber mit Oszi geht es 
einfacher.

Ich habe z.Z. drei Oszi. Erste wurde noch im 2015 gekauft, später habe 
ich dazu noch Akku gekauft und eingesetzt. 8 bit, 2 Ch, 100 MHz. 
Eigentlich überflüssig. Funktioniert aber gut, ich kann so was nicht 
einfach schmeißen...

Gleiches mit Frequenzgenerator. Auch mit Multimeter. Auch mit 
Keyboard-Orgeln und Orgelnoten usw. Gute/gut funktionierende Sache zu 
schmeißen ist mir zu schwer.

Harald K. schrieb:
> Um das Backup einzelner Dateien muss man sich dann auch nicht mehr
> kümmern, denn das NAS kann auch auf die im Image enthaltenen Dateien
> zugreifen
Ich bin zu altmodisch. Ich habe mehrere Computer und übertrage die 
Dateien dazwischen mit SD-Card (das geht schneller als mit USB-Stick). 
Dann gibt es auch Problem nicht, wenn NAS mal absagt, da etwas immer auf 
einem anderen Computer bleibt.
: Bearbeitet durch User
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.