Biete hier ein absoluten Eisenblock aus der Edelschmiede Gerd Dierking (NF/HF-Technik) an.
Leistung: 1800 VA (1,8 kW Dauerlast)
Primär: 230V
Sekundär: 5 getrennte Wicklungen à 215V-1,6A
Besonderheit: Die Wicklungen lassen sich perfekt parallel schalten (für massiven Strom bei 215V) oder alle in Reihe für 1075V AC.
Trafo hat leider leider 4 offene Kupferbahnen, jedoch keinen Kurzschluss. Er geht an und liefert massig Ampere wenn man ein Kabel durch sein Loch gibt. Jedoch verkaufe ich ihn ohne Funktionsgarantie
Preis:75€
Meinst du jetzt die Drähte die da Rausschauen? Oder meinst du diese dicken schwarzen Stellen im Hintergrund? Die Schwarzen Stellen sind eine Art Schwarzer Harz
Oder meinst du diese
dicken schwarzen Stellen im Hintergrund? Die Schwarzen Stellen sind eine
Art Schwarzer Harz
Dann sind die Fotos arg unglücklich geschossen - der Trafo sieht darauf stark angeschmort aus. Du solltest vielleich noch Bilder bei besserer Belichtung machen.
Nö, das sieht schon ziemlich normal aus so, ist einfach nur dunkler Kupferlackdraht. Davon habe ich selbst noch 'ne Rolle herumstehen, der sieht genau so aus. Die Lackschicht ist recht dick, so daß man sie vor dem Löten mechanisch entfernen muss (einfach verlöten geht nicht). Die Chancen, daß der Trafo noch funktioniert und zumindest für einfache Aufgaben nutzbar wäre wenn man die angekratzten Drähte neu mit Lack abdeckt, halte ich für recht hoch. Als Trenntrafo oder für irgendwelche anderen sicherheitsrelevanten Bereiche würde ich ihn aber nicht mehr verwenden, da wäre mir das Risiko wegen der Lack-Reparatur zu groß.
Und Vorsicht bei der Isolationsprüfung, gibts dabei einen Überschlag, wird die Isolation dadurch erst recht und noch stärker beschädigt.
Meinst du jetzt die Drähte die da Rausschauen? Oder meinst du diese
dicken schwarzen Stellen im Hintergrund? Die Schwarzen Stellen sind eine
Art Schwarzer Harz
Da schaut Kupfer raus und die äußere Isolationsschicht ist aufgeplatzt/abgekratzt. Der Lack vom Draht ist stellenweise ab, und da wo er nicht ab ist ist er schwarz. Es sieht so aus, als kam magischer Rauch aus dem Trafo.
Fakt ist es ist völlig unklar ob der Trafo intern Windungsschlüsse hat, bzw. wie gut die Isolation zwischen Windungen und Wicklungen noch ist.
Auch das völlig unscharfe Bild "xxx21" zeigt "hinten" eine geschwärzte Stelle des Trafos. Für mich sieht der Trafo aus als wäre er thermisch stark überlastet worden, ggf durch einen Windungsschluss.
Sowas irgendwo einzusetzen ist grob fahrlässig, weil man nicht weiß ob der Trafo wegen Windungsschluss irgendwann abbrennt und schon gar nicht, ob er noch ordentlich isoliert.
Ein Trenntrafo hat nochmal erhöhte Anforderungen zwischen primär und Sekundärkreis.
Und Vorsicht bei der Isolationsprüfung, gibts dabei einen Überschlag,
dann sollte der Trafo auf den Müll fliegen.
Da hast Du prinzipiell recht, aber danach kann man ihn eben auch nicht mehr für Dinge verwenden, bei denen man keine 5kV Spannungsfestigkeit zwischen den Wicklungen braucht.
Der sieht ja auf Kleinanzeigen noch schlimmer aus, könnte fast ein Wasserschaden sein, der Verfärbung auf der Isolierfolie nach. Meiner Meinung nach ist das Teil ein Fall für den Kupferschrott.
Vor allem ist es ziemlich unverantwortlich, den Trafo in dem Zustand als "Ideal als Trenntrafo" zu bewerben.
Wenn da ein Anfänger drauf reinfällt kann es lebensgefährlich werden.
Das schwarze Zeug hockt UNTER dem Plastik, wenn es also gekokelt haben
sollte, wäre das Plastik schon LÄNGST weggeschmolzen oder nicht..?
Das ist normalerweise Kaptonfolie. Dauerhaft belastbar bis 260°C und kurzzeitig bis 400°C!
Ich bin mir ziemlich sicher dass ein Geruchstest zeigt, dass der Trafo zu heiß geworden ist.
Wenn die Schadstelle jetzt nicht gar zu weit
von einer Anzapfung entfernt liegt, könnte man auch neu wickeln.
Hab bei einem Donut auch schon die Thermosicherung gewechselt.
Das ist kein Hexenwerk.
Wenn auch die Wicklung danach nicht so maschinell korrekt aussah...
aber es tut. Der Trafo ist hier immer noch im Fundus.
Das ist normalerweise Kaptonfolie. Dauerhaft belastbar bis 260°C und
kurzzeitig bis 400°C!
Ich bin mir ziemlich sicher dass ein Geruchstest zeigt, dass der Trafo
zu heiß geworden ist.
Der Trafo riecht an seinen schwarzen stellen normal, wie erwartet, man sieht im angehängten Bild auch dass sich das schwarze Harz rund um eine Sektion des Trafos bindet.
Kein Brand, sondern Harz
Geld gibt es dafür nicht unerheblich, aber nicht als Trafo, sondern als
Rohstoffquelle.
Naja. Von den 12kg sind geschätzt 2/3 Eisenkern, macht 8kg Eisen zu 10Cent/kg, macht GIGANTISCHE 80 Cent! Das reicht fast für ne Packung Kaugummi! Erst die restlichen 4kg Kupfer zu ca. 8Euro/kg = 32 Euro lohnen sich! Aber bitte getrennt abgeben. Sprich, man muss mal noch 5-10min das Ding zerlegen.
Mein Gott, der Trumm ist mal runtergefallen, sowas passiert.
Die Fußbodenkacheln haben sofort aufgegeben, eine hat sich mit ihrer Splitterkante gegen das enorme Gewicht gewehrt. Passiert auch.
Wenn 24h 1kW8 nicht so teuer geworden wären, müsste der meine Wallbox treiben ...
Donnerwetter! Was hier so alles aus ein paar unglücklich geschossenen Fotos zu ersehen ist.... (durchgeschmort, Wasserschaden usw.)
Ich hätte auch gerne eine solche Glaskugel.
Mit Trafos und Trenntrafos bin ich gut versorgt, sonst hätte ich den genommen. Die Beschädigungen außen sind ganz sicher Transport- oder Demontageschäden, sowas kenne ich bei großen Ringkernen gut. Mit etwas passendem Isolierlack kein Problem.
Ich hatte einmal eine Charge Ringkerntrafos (330VA) aus Mitte der 90iger, wo sich die Farbe der Gewebeschläuche, in denen die Drähte herausgeführt sind, aufgelöst hatte. Das Zeug ist dann in die Wicklung hineingekrochen und hat sich unter der durchsichtigen Folie verteilt. Im Prinzip sahen die Trafos exakt so aus wie auf dem Bild. Ein Faktor könnte feuchte (Keller) Lagerung sein.
Ich glaube nicht, dass der abgebotene Trafo thermisch beschädigt ist, sondern auch dieses "Farbproblem" hat. Man weiß halt nicht, ob dadurch die Isolationseigenschaften des Lackdrahtes beeinträchtigt werden.
Man beachte die ovalen Strukturen in den letzten Bildern, die sich über mehrere Windungen der Isolierfolie erstrecken. Das hat mit normalem Trafowickeln nachweislich nichts zu tun, aber mit späterer Erhitzung. Dort ist entweder was flüssig geworden, hat Blasen geschlagen. Oder es ist was verdampft und an der Folie kondensiert.
Mag ja sein, daß der Trafo noch geht. Aber das Teil sieht wirklich auch so aus, als ob es schon beim Schrotti herumgerollt ist. Kein auf normaler Höhe befindlicher Mensch gibt dafür 75 Euro aus. Der TO wäre genau derselben Meinung, wäre er auf der Käufer-Seite. Ist er aber nicht, daher überdecken wie üblich große Wünsche jeglichen Verstand.
Aber jeden Morgen steht ein Dummer auf. Er sollte den Trafo daher einfach in den Kleinanzeigen lassen, irgendwann kauft ihn schon einer. Und der braucht ihn garantiert auch nur für ein Projekt, das am Ende nie fertig wird. Also keine Panik wegen der Isolation, es ist heute eh fast alles nur noch Männer-Ulk.
Üblicherweise verteilen sich bei Trafos Kupfer zu Eisen 50:50.
Also rund je 6 kg drin.
Aktueller Schrottpreis für Kupfer ca. 8,5 €: https://boehner-altmetalle.de/ankauf-preise
Also für ca. 50 € Kupfer drin mit Trafo-Funktion zum Spielen.
Donuts haben das so ziemlich schlechteste Verhältnis von Cu zu Fe.
Interessant!
Ich hätte gedacht, dass gerade Ringkerne das Eisen am besten ausnutzen und man so keinen "Overhead" hat.
Hätte gedacht, dass z.B. beim EI oder M-Kern ja schon zusätzliches Eisen in den Ecken "verschenkt" wird und dann noch die unbewickelten Joche.
Während das Kupfer ja durch die ohmschen Verluste ja durch die Leistungsklasse in entwa konstant bliebe.