Hallo, wir haben ein gebrauchtes Oszilloskop (Rigol MSO4014) durch Übernahme einer anderen Firma bekommen. Das Benutzen wir nun für die Ausbildung. Eines von zwei vorhandenen Probes (Rigol RP3500A) ist nun defekt. Frage: Welche günstigen und guten Probes kann man für ein 100MHz Oszilloskop kaufen? Danke + MfG Wolfgang Link: https://www.batronix.com/versand/oszilloskope/Rigol-MSO4014.html
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Sieh Dir die Eingangskapazität des Oszilloskops an. Die steht vorne auf dem Gerät in der Nähe der BNC-Buchsen drauf. Ein neuer Tastkopf muss dazu passen. Zwar hat das Oszilloskop 100 MHz Analogbandbreite, aber es ist sinnvoller, einen etwas schnelleren Tastkop (z.B. mit 150 MHz) zu verwenden, weil sonst die Dämpfung des Tastkopfs zu früh zuschlägt. Der mitgelieferte Tastkopf (den jetzt wohl jemand zerstört hat) ist übrigens ein 500-MHz-Tastkopf. https://www.batronix.com/versand/messtechnik/tastkoepfe/Rigol-RP3500A.html Wenn das Oszilloskop zu Lehrzwecken Leuten mit eingeschränkter Feinmotorik zur Verfügng gestellt wird, sollten alle Tastköpfe durch irgendwas günstigeres ersetzt und die teuren 500-MHz-Tastköpfe irgendwo sicher aufbewahrt werden. Sowas hier sollte schon reichen: https://www.batronix.com/versand/messtechnik/tastkoepfe/Testec-TT-LX-312.html
also mir sind im Büro zwei der 350MHz-Tastköpfe vom Rigol MSO5074 kaputt gegangen. Dann kaufte ich Ersatz von Testec, wegen deutschem Hersteller und so. Genaue Typen müsste ich erst raussuchen. Mit denen bin ich aber wenig zufrieden. Was mich stört ist der freiliegende Umschalter 10:1, wo ich permanent versehentlich dran komme und er sich ungewollt umschaltet. Das hat Rigol viel besser gelöst, da ist der Schalter etwas versenkt. Die Signaltreue und Robustheit der Testec sind aber in Ordnung. Alternativ kaufte ich auf ebay die billigsten chinesischen für 18€ das Paar, die waren nicht schlechter.
Wie macht man einen Tastkopf kaputt? Oder ist nur mechanisch kaputt gemeint? Old-Papa
Old P. schrieb: > Wie macht man einen Tastkopf kaputt? Oder ist nur mechanisch kaputt > gemeint? > > Old-Papa Weiß ich auch nicht, vielleicht mal am Kabel hängen geblieben und dran gezerrt. Ich suchte mir einen Wolf weil kein Signal war, wo eins sein musste. Dann beim Wackeln am BNC-seitigem Steckergehäuse zeigte sich der Fehler.
Old P. schrieb: > Wie macht man einen Tastkopf kaputt? Grobmotoriker bekommen alles hin. Oder Schlampen; wenn z.B. in der Nähe des Tastkopfes gelötet wird, kann das das Kabel oder den Tastkopf selbst beeinträchtigen. Oder das Kabel wird geknickt, weil Oszilloskop mit gesteckten Tastköpfen in eine Tasche gestopft wird. Ach, es gibt so ungeschickte/unbedarfte Menschen, man muss ja nur sehen, wie erschreckend viele davon mit ihren teilweise derb teuren Smartphones umgehen. In die Arschtasche stecken und sich dann draufsetzen, fallenlassen, mit Schlüsseln gemeinsam in eine Hosentasche stopfen, Spider-App ... warum sollen diese Leute mit Oszilloskopen besser umgehen?
Bei einem meiner ersten Tastköpfe (20 MHz, 10:1) war auch nach einigen Jahren der Innenleiter mittendrin abgerissen. Mit sehr viel Fummelkram bekam ich es auch wieder hin, ihn anzulöten, aber das Kabel war dadurch deutlich kürzer. Ich fand es sehr interessant, dass es sich um einen hauchdünnen Draht handelte, der im Zickzack verlief und recht lose im Tastkopfkabel lag. Damals(tm) wusste ich noch nicht, dass es sich dabei um einen genau abgestimmten Widerstandsdraht handelte. Welcher Tastkopfhersteller das war, erinnere ich nicht mehr; es könnte Hameg gewesen sein, mit den um 1980 üblichen Beigetönen. Das Oszilloskop (Siemens Oscillarzet D1010, in feinstem Siemens-Beige/Braun) besitze ich immer noch und schalte es auch alle 5-10 Jahre mal für eine Stunde ein, um die Elkos etwas zu formieren. Beim letzten Mal funktionierte es noch einwandfrei. Bei den heutzutage üblichen, sehr schlanken Tastköpfen ist es mir schon passiert, dass die Spitze in einem Bohrloch hängenblieb und dadurch fast abknickte. Die alten herkömmlichen Tastköpfe sind hingegen so stabil, dass man sie locker in ein Loch hineinstecken und dort stehenlassen kann. Wenn man ihn dann umknickt, dass dürfte aber wahrscheinlich der ganze Tastkopf hinüber sein statt nur die auswechselbare Spitze.
Andreas S. schrieb: > Bei den heutzutage üblichen, sehr schlanken Tastköpfen ist es mir schon > passiert, dass die Spitze in einem Bohrloch hängenblieb und dadurch fast > abknickte. Die alten herkömmlichen Tastköpfe sind hingegen so stabil, > dass man sie locker in ein Loch hineinstecken und dort stehenlassen > kann. Ich versuche mir gerade eine Anwendung dafür vorzustellen, Tastköpfe in Bohrlöcher zu stecken.
Harald K. schrieb: > Ich versuche mir gerade eine Anwendung dafür vorzustellen, Tastköpfe in > Bohrlöcher zu stecken. Wenn man "Bohrlöcher" durch "Testpunkt" ersetzt klappt es evtl. mit der Vorstellung. Nicht dass ich damit sagen will, dass das übermässig vorsichtig ist. :-)
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