Ich möchte mit einem Broadcom HCNR200 ein analoges Signal galvanisch getrennt für ein Schaltnetzteil übertragen. Hat jemand Erfahrungen mit Alterungseffekten und wie die MTBF wohl ist. Ich habe mal ein Bild angehängt wie ich die Rückkopplung machen.
David schrieb: > Hat jemand Erfahrungen mit > Alterungseffekten Da beide Photodioden gleichzeitig unter gleichen Bedingungen altern, ist Alterung eigentlich kein Problem. David schrieb: > wie die MTBF wohl ist Frag den Hersteller. Aber bei Schaltnetzteilen dürften die Elkos Jahrtausende vorher den Geist aufgeben.
Sebastian R. schrieb: > Da beide Photodioden gleichzeitig unter gleichen Bedingungen altern, ist > Alterung eigentlich kein Problem. Eigentlich alter nicht die Photodioden, sondern die LED und die Lichtleiter-Vergussmasse.
David schrieb: > Ich habe mal ein Bild angehängt wie ich die Rückkopplung machen. Der Rest der Welt macht das nicht so. Er nutzt einen TL431 und einen 08/15 Optokoppler. Damit werden dessen Toleranzen sowie Drift und Alterung durch den Regler TL431 kompensiert. Man braucht keinen Super-Duper Optokoppler plus Beschaltung. https://youtu.be/SHoXen_HkDY?si=ErzWyAa3G3yL3_KV
Falk B. schrieb: > Der Rest der Welt macht das nicht so. Er nutzt einen TL431 und einen > 08/15 Optokoppler. Damit werden dessen Toleranzen sowie Drift und > Alterung durch den Regler TL431 kompensiert. Man braucht keinen > Super-Duper Optokoppler plus Beschaltung. Beim TL431 hat man aber genau das Problem, dass der Koppler altert und man das nie merkt. Außerdem muss man dafür zu viele unbekannte wissen, die man eventuell vermessen muss.
David schrieb: > Beim TL431 hat man aber genau das Problem, dass der Koppler altert und > man das nie merkt. Außerdem muss man dafür zu viele unbekannte wissen, > die man eventuell vermessen muss. Nö. Du hast das Konzept nicht verstanden. Versuch's nochmal. Millionen von Schaltnetzteilen können nicht irren.
Falk B. schrieb: > Nö. Du hast das Konzept nicht verstanden. Versuch's nochmal. Millionen > von Schaltnetzteilen können nicht irren. Dann erkläre mir doch bitte das Konzept wie man einen Analogwert damit überträgt. In meiner Schaltung übertrage ich den gemessenen Werte am Spannungsteiler, der an eine Feedback Pin geht.
Falk B. schrieb: > Der Rest der Welt macht das nicht so. Er nutzt einen TL431 und einen > 08/15 Optokoppler. Damit werden dessen Toleranzen sowie Drift und > Alterung durch den Regler TL431 kompensiert. Man braucht keinen > Super-Duper Optokoppler plus Beschaltung. Quatsch. Dein Video nutzt den IL300. Es vergleicht Feedback mit solchen linearen Optokopplern mit dem digitalen Feedback eines TL431. Die Schleifenkompensation muss dann eben auf die Sekundärseite. Ein TL431 ist ein Komparator, er macht aus der Analogspannung am Ausgang einen eingeschalteten oder ausgeschalteten Optokoppler. Nicht das, was David will.
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David schrieb: > Dann erkläre mir doch bitte das Konzept wie man einen Analogwert damit > überträgt. Nö. Ich hab dir einen Link auf ein Video gegeben, dort wird alles erklärt. Ist halt in Englisch. Und es gibt keine automatische Übersetzung. Der Satz hier aus den Kommentaren erklärt es sehr kompakt. "A more simple explaination for the better option to place the isolation barrier AFTER the compensator is, that any static error or drift is compensated by the control loop, as long as the comparion between the reference and the output has a (very) low error and the loop has enought gain or a minimum integral component (PI compensator)." Außerdem gibt es die Datenblätter der diversen Hersteller vom Tl431 und CO, dort gibt es auch viele Beispielschaltungen.
Michael B. schrieb: > Quatsch. In der Tat. Das ist deine Kernkompetenz. > Dein Video nutzt den IL300. Du solltest es bis zum Ende anschauen. > Es vergleicht Feedback mit solchen linearen Optokopplern mit dem > digitalen Feedback eines TL431. Schon wieder falsch. Der TL431 hat eine lineare Ansteuerung für den Optokoppler. > Ein TL431 ist ein Komparator, er macht aus der Analogspannung am Ausgang > einen eingeschalteten oder ausgeschalteten Optokoppler. Schon wieder falsch. Nicht dein Tag heute, was? Ach nee, der Laberkopp ist immer so. Schnarch weiter.
Michael B. schrieb: >> Ist halt in Englisch > > Und du hast offenbar nix davon verstanden. https://www.youtube.com/shorts/zK4Imwx2Rrk ;-)
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Mal eine Frage, was genau ist denn das analoge Signal, was da übertragen werden soll? Bei meinem Solarlader habe ich das bei den Stromsensoren (ACS712) so gemacht, daß der Wandler beim Anlauf mit Nullleistung betrieben und der Messwert der Stromwandler 30 Sekunden lang gemittelt wird. Anschließend wird dieser Nullpunkt noch minimal nach oben verschoben, damit das Rauschen um den Nullpunkt so gut wie verschwunden ist. Dadurch erspare ich mir eine Kalibration und wenn sich der Nullpunkt irgendwann durch Alterung der ICs verschieben sollte, wird das ebenso ausgeglichen.
Ben B. schrieb: > Mal eine Frage, was genau ist denn das analoge Signal, was da übertragen > werden soll? Das ist eine per Spannungsteiler geteilte Ausgangsspannung auf der Sekundärseite. Die wird dann auf der Primärseite an den FB Pin des Controllers gegeben.
Vanye R. schrieb: > Welche Bandbreite brauchst du? > > Vanye Unter die Simulation mit Regler in LTSpice funktioniert daher denke ich die Bandbreite vom HCNR200 wird reichen. So schnell wie möglich so langsam wie nötig eben.
David schrieb: > Unter die Simulation mit Regler in LTSpice funktioniert daher denke ich > die Bandbreite vom HCNR200 wird reichen. So schnell wie möglich so > langsam wie nötig eben. Was für eine wunderbar sinnlose Antwort, könnte glatt von ChatGPT kommen. Solche Schaltregler brauchen im Normalfall nur bis ca. 10kHz. Hast du das Video angeschaut und verstanden? Ich fürchte weder noch.
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David schrieb: > Beim TL431 hat man aber genau das Problem, dass der Koppler altert und > man das nie merkt. Wenn dessen Alterung keine negativen Auswirkungen hat ist doch alles gut.
Michael B. schrieb: > Ein TL431 ist ein Komparator, er macht aus der Analogspannung am Ausgang > einen eingeschalteten oder ausgeschalteten Optokoppler. nein. Das Bauteil wirkt analog. Kannst du gerne mit einer LED und einem 10-Gang Poti ausprobieren. Damit ist das schon eindeutig sichtbar.
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> Das ist eine per Spannungsteiler geteilte Ausgangsspannung auf > der Sekundärseite. Die wird dann auf der Primärseite an den FB Pin > des Controllers gegeben. Dann muss ich meinen Vorrednern Recht geben. Die übliche Schaltung mit einem TL431 und einem recht langsamen Optokoppler (der PC817 wird sehr gerne genommen) wird genau dafür milliardenfach eingesetzt und scheint ausgesprochen zuverlässig zu funktionieren. Ungenauigkeiten des Optokopplers werden durch den TL431 ausgeglichen, da dieser bei minimal höherer Feedback-Spannung gleich deutlich mehr Strom durch die LED des Optokopplers fließen lässt. Wenn man es noch genauer haben will, kann man den Optokoppler natürlich mit einem guten OPV ansteuern, aber dann kommt man auch schnell in Bereiche, wo die Schaltung probiert, die Ausgangsspannung "zu genau" zu halten und dann fängt man sich Probleme mit unerwünschten Schwingungen ein.
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