Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ahoy DTU API Dokumentation?


von Fritz G. (fritz65)


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Hallo,

hier wurde ja mal in einem langen Thread über die Kommunikation mit 
Hoymiles-Wechselrichtern diskutiert. Daraus ist dann das Projekt 
Ahoy-DTU entstanden. Ich habe ein kleines Inselsystem mit Batterie und 
würde die DTU gerne nutzen, um den Wechselrichter auslesen und steuern 
zu können. Über MQTT will ich aber nicht gehen, da ich für den dafür 
notwendigen Broker ja wieder über die Cloud gehen muss, wass den Sinn 
der DTU eigentlich schon wieder konterkariert. Ich würde dafür lieber 
das API der Ahoy-Software nutzen. Allerdings finde ich nirgends dazu 
eine Beschreibung, nur das es existiert: 
https://docs.ahoydtu.de/de/latest/api.html. Hat jemand eine 
dokumentation des API?

von StefanK (stefanka)


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Das interessiert mich auch. Auch ich würde aus dem DTU Projekt nur den 
SW-Anteil zur Kommunikation nutzen, den man braucht, um dem Hoymiles WR 
mitzuteilen, welche maximale Leistung er liefern soll.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Wenn die Projektersteller ihren Kram nicht dokumentieren wollen, kann 
man sich die Dokumentation auch selbst erarbeiten, dazu muss man sich 
halt den Sourcecode und andere Fragmente ansehen.

https://github.com/lumapu/ahoy

Man könnte natürlich auch versuchen, die Projektersteller zu 
kontaktieren und nachzufragen ...

von StefanK (stefanka)


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Das kann man sich mal anschauen:

https://github.com/hoylabs/OpenDTU-OnBattery

Harald K. schrieb:
> dazu muss man sich halt den Sourcecode und andere Fragmente ansehen.

Ist nicht leicht zu durchschauen...

von Fritz G. (fritz65)


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Harald K. schrieb:
> Wenn die Projektersteller ihren Kram nicht dokumentieren wollen, kann
> man sich die Dokumentation auch selbst erarbeiten, dazu muss man sich
> halt den Sourcecode und andere Fragmente ansehen.
Nach dem Motto, es gibt keine bessere Dokumentation als den Sourcecode 
selbst.

Ich werde es mal mit Open-DTU probieren. Immerhin scheint das API HTTP 
als Protokoll zu benutzen. Immerhin scheinen auch die Abfragen angegeben 
zu sein. Das ist schon mal ein Anfang, ich werde einfach mal probieren, 
was die Software darauf antwortet.

von Harald K. (kirnbichler)


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Fritz G. schrieb:
> Nach dem Motto, es gibt keine bessere Dokumentation als den Sourcecode
> selbst.

Nun, wenn die Projektersteller den Schwerpunkt so gesetzt haben, wie sie 
ihn wohl gesetzt haben, dann muss man mit dem leben, was man finden 
kann.

Oder das Projekt links liegen lassen, denn wenn die Dokumentationsseite 
so "vollständig" ist, ist die Frage, ob denn die funktionale Seite 
vollständiger und gegebenenfalls sogar zuverlässig ist, nicht völlig 
ungerechtfertigt.

Wenn zu wenig Ressourcen da sind, wird in der Entwicklung priorisiert. 
Kenne ich, ist mein Job. Und dann leidet oft die Dokumentation als 
erstes, dann wird der Tunnelblick enger und irgendwann wird auch das 
Ziel kleiner, weil zwischendrin die Anforderungen abgespeckt werden, 
einfach, weil man überhaupt noch irgendwo ankommen möchte.

Oder das ganze ist 'ne Leiche, weil schon vor Erreichen irgendeines 
Ziels das ganze abgebrochen werden musste.

Sowas findet sich leider auch des öfteren auf Github & Co.

Hier, im vorliegenden Fall, scheint vor etwas über einem halben Jahr das 
letzte Mal was passiert zu sein; von da ist das letzte Release.

Das muss nicht bedeuten, daß das Ding tot ist -- es gibt exzellente 
Software, die mehrere Jahre lang nicht weiterentwickelt wurde und 
dennoch nutzbar ist (wie z.B. meine favorisierte 
3d-Konstruktionssoftware openscad), aber ...

von StefanK (stefanka)


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Was ich gern aus dem DTU Projekt rausholen würde ist des Abfragen / 
Senden des aktuellen Leistungslimits des HM, damit ich ihn steuern kann, 
wenn er an einer Batterie hängt. Das würde mir zunächst ausreichen.

Das Projekt ist über die Jahre aber so gewachsen und komplex geworden, 
dass ich mich schwer tue, genau das rauszuziehen.

von Heinz R. (heijz)


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Fritz G. schrieb:
> Ich werde es mal mit Open-DTU probieren.

Das wollte ich auch gerade vorschlagen - OpenDTU hat sich irgendwie 
besser durchgesetzt als Ahoy und ist besser dokumentiert

von StefanK (stefanka)


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Fritz G. schrieb:
> Ich werde es mal mit Open-DTU probieren.

Versuche es mal mit Chat Gpt. Da bekommst du sehr schnell brauchbare 
Antworten, jedenfalls sehr viel schneller, als sich durch den Fred hier 
durch zu wühlen. Zumindest bis 04/2022 haben sie da auf Arduino 
entwickelt. Danach war ein schickes Web-Interface interessanter ;-)

von Hans (ths23)


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Harald K. schrieb:
> Wenn die Projektersteller ihren Kram nicht dokumentieren wollen, kann
> man sich die Dokumentation auch selbst erarbeiten, dazu muss man sich
> halt den Sourcecode und andere Fragmente ansehen.

Ja man kann Vieles.
[Ironie]
Man kann sich auch einen Knopf an die Backe nähen und ein Klavier dran 
hängen, dann weis man, wie schwer Musik ist.
[/Ironie]

Fremden Quellcode analysieren ist in der Regel schon ein ein großer 
Aufwand, den man eigentlich nur betreibt, wenn es gar nicht anders geht 
bzw. es keinen Plan B gibt. Man muß sich in die Gedankenwelt des 
Entwicklers einarbeiten, was auch bei gut dokumentierten Sourcecode 
nicht immer ganz einfach ist. Dinge die für denjenigen der es verzapft 
hat völlig logisch sind, müssen das für andere eben nicht sein und genau 
das macht es am Ende schwer.

Ahoy DTU ist schon ein recht komplexes Projekt und man steigt da nicht 
so schnell durch. Ich habe mich auch schon daran versucht, weil die zu 
meinem Wechselrichter (TSUN) gelieferte SW mir nicht zugesagt hat, um es 
mal vorsichtig auszudrücken. Am Ende habe ich es sein gelassen und mich 
mit der Hersteller SW mehr oder weniger arrangiert.

von Sigi S. (sermon)


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🍀🥰💪

von Εrnst B. (ernst)


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Fritz G. schrieb:
> Über MQTT will ich aber nicht gehen, da ich für den dafür
> notwendigen Broker ja wieder über die Cloud gehen muss, wass den Sinn
> der DTU eigentlich schon wieder konterkariert.

Wieso willst du MQTT in die Cloud packen?
Ist das so ein typisches Missverständnis wie "GIT geht nur über GitHub" 
und "HTTP/Web geht nur über Google"?

So ein MQTT-Server ist sehr leichtgewichtig, den kannst du z.B. auf 
deinem WLan-Router mitlaufen lassen, sogar eine Version für 
ESP32/ESP8266 gäbe es (PicoMQTT), die dort nebenbei laufen kann, ohne 
viele Resourcen zu brauchen.
Natürlich kein Performance-Wunder am ESP8266, aber ein paar hundert 
Messages pro Sekunde mit >100kb/sec Durchsatz reicht für die meisten 
"Smart Home" Sachen dicke aus.

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