Hallo zusammen, Ich möchte in ein derzeitiges Audio-Projekt optische Digitalschnittstellen (Input und Output) hinzufügen, so richtig komme ich jedoch nicht weiter. Als Eckdaten wäre folgendes relevant: - 2-Kanal PCM mit bis zu 24 Bit / 192 kHz - kein AC3/DTS/Dolby-Decoding, nur 2-Kanal PCM-Stereo - ggf. Multiplexing mehrerer Eingänge (1 aus N) Es gibt ja genug ADCs und DACs, welche direkt mit SPDIF-Transceivern und TOSLink-Transceivern zusammenarbeiten, quasi als 2-IC-Lösung. Leider erschlägt mich das schiere Angebot bei den Herstellern, sodass ich noch keinen gangbaren Weg gefunden habe. Hat jemand in letzter Zeit mit aktuellen und verfügbaren Bauteilen eine solche Lösung aufgebaut und kann mir einen Wink in die richtige Richtung geben? Viele Grüße! Sven
Stephan schrieb: > Der DIR9001 winkt dir zu Hallo Stephan, Der kann zwar "nur" 96 kHz, aber der würde auch gehen. Das wäre für die Input-Seite (Receiver). Dazu benötigt man aber noch einen Codec-IC, der dann die D/A-Wandlung übernimmt, oder? Sven
Hat denn niemand schon entsprechende Schaltungen irgendwo integriert? Sven
Weit verbreitet (gerade im professionellen Bereich) sind DAC von ESS Technology. https://www.esstech.com/products-overview/digital-to-analog-converters/sabre-audiophile-dacs/ Die können direkt S/PDIF als Eingang verarbeiten.
Ich habe noch einmal ein wenig weiter recherchiert und finde folgende Lösung interessant: Empfänger: - TOSLINK-Empfänger mit CMOS-TTL-Output - WM8805 als SPDIF Transceiver (bis zu 8 Inputs mit integriertem Muxer und 1 SPDIF Transmitter) - PCM5102A als DAC direkt auf Line-Level-Pegel (0,75 Vrms) Sender: - ADC mit I²S-Ausgang und 2 Kanälen (gibt es eine Menge) - WM8805 des Empfängers als als SPDIF-Transmitter - TOSLINK-Transmitter (CMOS-TTL-Eingang) Gemeinsam: - kleiner dedizierter Controller zur Steuerung (Muting, No-Audio-Detection bei AC3/DTS usw.), I²C-Slave zum Hauptcontroller vom Gerät - Abfragen/Setzen von Bitraten/-tiefe - Eingangsumschaltung - Deaktivierung des RX und/oder des TX Hört sich für mich nach einem gangbaren Weg an. Gerade der PCM5102A integriert eine ganze Menge, da viele DACs Current-Ausgänge haben und entsprechend aus dem Strom eine Spannung gemacht werden muss. Das ist hier integriert. Und man kann damit in beide Richtungen bis zu 24 Bit / 192 kHz machen. Viele Grüße! Sven
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Ich bin aber immer noch gespannt, was andere Forenteilnehmer zu dem Thema beizusteuern zu haben... :) Sven
DIX9211 wird bei mir demnächst verbaut. DIX4192 bzw. SRC4392 - die sind funktions- und footprintkompatibel, der eine hat nur den SRC mehr. Gruß Jobst
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Sven L. schrieb: > Dazu benötigt man aber noch einen Codec-IC, der > dann die D/A-Wandlung übernimmt, oder? CoDec bedeutet Coder/Decoder. Du brauchst einen DAC. In einigen Fällen nennt man die Kombination aus ADC und DAC Codec. Sven L. schrieb: > Schaltungsbeispiel Ich habe mal ein Beispiel mit einem PCM1796 angehängt. Nahezu alle Signale, an die man vielleicht ran möchte, liegen auf Stiftleisten. An PCM B könnte ein ADC angeschlossen werden. An PCM A ist bereits der PCM1796 angeschlossen. Auf dem Board befindet sich auch ein ATmega48/88/168/328, der die Steuerung übernimmt und auch das HMI übernehmen kann. Gruß Jobst
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