Mitgründer (Embedded / Leistungselektronik) für autarkes Energy-Harvesting-System (TEG) gesucht !

OP #8039658
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Hallo zusammen,

für das Projekt Feuerengel ( www.feuerengel.eu ) suche ich /wir einen engagierten Elektronikentwickler, der nicht einfach nur ein Projekt „abarbeitet“, sondern Lust hat, als Mitunternehmer an der Entwicklung und späteren Vermarktung eines Produkts mitzuwirken.

Worum geht es?

Ich entwickle aktuell den „Feuerengel“ – einen tragbaren Kaminofen für autarkes Camping, Offroad-Einsatz und Krisenvorsorge.

Neben den klassischen Funktionen (Heizen, Kochen, Wasser erhitzen) liegt der Fokus auf: Energiegewinnung über thermoelektrische Generatoren (TEGs)

Das Ziel ist ein System, das aus der entstehenden Wärme nutzbare elektrische Energie erzeugt – z. B. zum Laden von USB Kleingeräten (z.B. Mobiltelefon ) oder zur Versorgung integrierter Elektronik.

Technischer Kern (dein Bereich)

Hier wird es spannend – und genau hier kommst du ins Spiel:

Auslegung und Integration von TEG-Modulen Entwicklung einer effizienten Energy-Harvesting- und Ladeelektronik Power Management (Zwischenspeicher, Regelung, Schutzkonzepte) Auswahl und Integration eines Mikrocontrollers / Mikrocomputers Temperaturmessung (mehrere Messpunkte, thermische Charakteristik) Displayansteuerung (Status, Leistung, ggf. Benutzerinterface)

Das Ganze ist kein Laborsystem, sondern soll robust, effizient und outdoor-tauglich werden.

Wen wir suchen

Du musst kein fertiger TEG-Spezialist sein – aber:

Du hast Erfahrung in Embedded Systems und/oder Leistungselektronik Du bist in der Lage, dich eigenständig tief in neue Themen einzuarbeiten Du hast echtes Interesse an: Energy Harvesting und Thermodynamik + Elektronik im Zusammenspiel

Wichtig: Du solltest das Projekt nicht nur technisch interessant finden, sondern auch vom Konzept überzeugt sein.

Ich suche keinen Freelancer, sondern jemanden, der sagt: „Das hat Potenzial – da will ich mit aufbauen.“

Zusammenarbeit

Ziel ist eine gemeinsame Unternehmensgründung Beteiligung statt klassischer Bezahlung Technische Entscheidungen treffen wir gemeinsam Viel Freiheit bei der Umsetzung (keine Konzernstrukturen)

Aktueller Stand Funktionsfähige Ofenprototypen vorhanden Verschiedene Brennkonzepte getestet (u. a. Wachs, Öl-basierte Ansätze) Fokus aktuell: saubere Verbrennung + stabile thermische Bedingungen für TEGs

Die Elektronik ist der nächste große Schritt.

Organisatorisches Standort: flexibel (aus dem Nordschwarzwald / Raum Stuttgart wäre ideal) Austausch remote + optional Treffen für Tests/Prototyping

Interesse?

Wenn dich das Thema reizt, schreib mir gern:

Was du bisher gemacht hast (Projekte, Erfahrung) Wo deine Stärken liegen Und ganz wichtig: Warum dich genau dieses Projekt interessiert

Ich freue mich auf Austausch – auch gern erstmal technisch zum Reindenken.

Viele Grüße,

Marco

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#8039684
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Ich finde das Konzept interessant. Auch die Beschreibung ist detailliert und aussagekräftig gehalten. Das TEG ein Konzept sein kann beweisen tausende russische atombetriebene TEGs. Ebenso natürlich diverse Raumsonden. Scheint auch schon konkret etwas vorhanden zu sein. Wäre was für Höhle der Löwen gewesen. Ist durchaus eine machbare Aufgabe. Die alles entscheidende Frage wie der Markt so etwas aufnimmt, entscheidet letztendlich der Preis, sowie die Betriebskosten.

#8039686
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Die Messlatte für Projekte hier ist aber deutlich höher!

Es muss dabei sein: KI, FPGA und mindestens 10 Schwurbelbuzzwords. Und natürlich ein Patent. Ahnung braucht man aber glücklicherweise keine, es genügt wenn die Zielgruppe Hipster sind und einen VW ID.Buzz haben den sie am Lagerfeuer im Landschaftschutzgebiet wieder aufladen können wollen.

#8039694
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Die Anforderungen an die Person sind in der gegebenen Kombination sehr speziell.

  • Elektronik-Entwickler
  • Kann Marketing
  • Erfahrung mit Outdoor Technik
  • Hat Ahnung von unterschiedlichen Ofen-typen
  • Kann Unternehnen gründen
  • Kann Unternehmen führen
  • Bring Geld mit
  • braucht kein Gehalt

Vielleicht magst du lieber eine Fachfirma mit der Suche beauftragen.

Die Produkt-Idee kommt mir bekannt vor. Ich glaube das gab es vor ein paar Jahren schon mal zu kaufen, floppte aber weil die Leistung nur zum Laden von sehr alten Handies reichte.

Hab's gefunden: Das Ding gibt es sogar noch zu kaufen! Hätte ich nicht gedacht. https://www.bergwelten.com/a/strom-aus-feuer-der-campstove-von-biolite-im-test

Dazu solltest du einen Patentanwalt konsultieren.

Solche Gesuche gehören in den Bereich "Ausbildung und Beruf", und dort gibt es einen Hinweis zu Stellenangeboten, der vermutlich auch hierfür gilt.

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#8039698
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Marco schrieb:

Neben den klassischen Funktionen (Heizen, Kochen, Wasser erhitzen) liegt der Fokus auf: Energiegewinnung über thermoelektrische Generatoren (TEGs)

So etwas ähnliches wurde mal in einer Erfindungssendung auf MDR vorgestellt (ca. 2022 ?). Wenn ich das richtig im Kopf habe, hatte dort jemand einen Pellet-Ofen außen mit Peltierelementen und Kühlkörpern ausgekleidet.
Die gelieferte elektrische Leistung lag bei etwa 750W. Der Ofen wurde wohl auch schon vermarktet.

#8039764
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Marco schrieb:

Kaminofen Energy Harvesting

Energy Harvesting ist zwar ein schönes Buzzword, aber passt das denn hier?

Anscheinend wird die Abwärme des Ofens teilweise in elektrische Energie umgewandelt. Diese Energie kommt also letztendlich aus dem verheizten Brennstoff (so wie bei jedem Gas- oder Kohlekraftwerk). Energy Harvesting wäre es, wenn sie (kostenlos) aus der Umgebung käme.

https://de.wikipedia.org/wiki/Energy_Harvesting

: Bearbeitet durch User
#8039783
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Marco schrieb:

Ich freue mich auf Austausch – auch gern erstmal technisch zum Reindenken

"Since the internal resistance of a chain of thermocouples is very low, this means that it can supply big currents but only low voltages,..."

Man benötigt einen MPPT-DCDC Wandler für den TEG, zur Versorgung des 5V DC Ausgangs und zur Ladung eines internen Akkus falls vorhanden. Das schafft man mit einem kleinen stromsparenden AVR, der auch noch das System überwacht, ev. die Verbrennung steuert und ein Display bedient. Wenn man dann noch Features wie BT oder Gimmicks wie eine WIFI Anbindung und schickes Web-Interface integrieren will, nimmt man einen ESP.

Die Steuer- bzw Bedieneinheit sollte thermisch entkoppelt und nicht direkt hohen Temperaturen ausgesetzt sein.

Outdoor tauglich bedeutet in erster Linie Wasserdicht- (IP...) und Robustheit.

#8039803
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StefanK schrieb:

Steuer- bzw Bedieneinheit

Könnte man sich auch als kleine Powerstation vorstellen. Die haben meist MPPT-Eingänge für Solarmodule. So einen Eingang umschaltbar machen für TEG/Solar. Die Gehäuse sind bereits Outdoor tauglich und bieten alle möglichen nützlichen Stromausgänge und eine integrierte Displsys, BT und Beleuchtung. Vlt kontaktierst Du mal die Hersteller.

#8039842
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Mit Pelztier ist absoluter Schwachsinn, wenn dann überleg dir was, wo Holz reinwerfen kannst und wo noch nen Stirling samt Bufferbatterie dran hängt. Und oben ganz normale Kochplatte, ggf mit NaK Heatpipes, für max Effizienz.

Und ggf Wärmetauscher für Warmwasser im Kaminrohr.

Das kannst dann nämlich wirklich im Camper abends kochen und warm Wasser mit machen, zum Duschen, statt nur dummes Gadget. Und du kannst für richtig Geld verkaufen, weil brauchbar

: Bearbeitet durch User
#8039852
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StefanK schrieb:

Wenn der Ofen mal an ist, geht's schnell über 0°C. Ansonsten spezifiziert man den Temperaturbereich, auf die Spanne, die man haben will.

Dann schau dir mal das Video an. Da ist man ganz stolz drauf, dass der Akku von der angesaugten Luft gekühlt wird. Brennwertöfen heizen zur Effektivitätssteigerung die Ansaugluft mit der Abluft auf. Das verbietet sich hier aber komplett. Aber es soll ja effizient sein und sogar USB-Kleingeräte laden können.

Wie schnell ist eigentlich "schnell" bei wie vielen kW Heizleistung? Und welches Gewicht ergibt sich daraus, soll ja mobil sein. Ein 5 kW Brikettofen wiegt etwa 140 kg.

Man könnte es auch so machen. :-)) https://www.youtube.com/watch?v=hGbHG70sZ_Y&pp=ygUSYm9keXdhcm1lciBpbiB0ZW50

(Firma: Starfleet) #8039933
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Ich entwickle aktuell den „Feuerengel“ – einen tragbaren Kaminofen für autarkes Camping, Offroad-Einsatz und Krisenvorsorge.

Also in den Neunzigern warb wohl "Alles für Tramper - AFT" (von Globetrotter 1996 geschluckt) das sie einen Kocher im Angebot haben, der aus der Promotionsarbeit eines Physikers stammt. Ist halt schon immer Wissenschaft und so ein MSR Whisperlite 'ne tolle Sache, erst recht in der Höhe.

https://www.bergundsteigen.com/artikel/kochen-unter-extrembedingungen-4-kochsysteme-im-vergleich/

Moderator Persönliche Seite #8039966
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Rene K. schrieb:

Somal ich immer dachte das Stellen- / Projekt-Angebote hier bezahlt werden müssen:

https://www.mikrocontroller.net/jobs/info

Wobei es ja nichtmal ein wirkliches Stellenangebot ist.

"Mitunternehmer" – also jemand, der nicht Geld dafür bekommt, seine Expertise zu verkaufen, sondern der selbst außer seiner Zeit auch noch Geld reinstecken soll.

Ich fand dafür hier nur eine Kategorie passend, in die habe ich es jetzt verschoben …

OP #8040211
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Mahlzeit zusammen, spannend zu sehen, wie viele unterschiedliche Blickwinkel hier zusammenkommen – auch wenn die Diskussion stellenweise etwas in eine andere Richtung gegangen ist als ursprünglich gedacht.

Der Gedanke mit dem Mitunternehmer ist jedenfalls nicht spontan entstanden, sondern ergibt sich aus unserer aktuellen Situation recht logisch. Die Elektronik extern entwickeln zu lassen ist grundsätzlich weiterhin eine Option, scheitert aktuell aber am Willen, und nicht an den finanziellen Rahmenbedingungen.

Die Expertise wollen wir im Projekt, und nicht bei Externen belassen. Zum Stand der Dinge: Der Ofen selbst existiert nicht nur auf dem Papier oder als Rendering, sondern läuft seit geraumer Zeit stabil und wurde bereits praktisch erprobt und vermessen.

Was aktuell schlicht fehlt, ist jemand mit fundierter Elektronik-Expertise, der Lust hat, sich in so ein Projekt einzubringen und die entsprechende Komponente sauber mit aufzubauen. Themenfremde Expertise konnten ich bereits feststellen :)

Viele Grüße, M

Beitrag #8040232 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: www.wolfgangrobel.de) #8040562
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Marco schrieb:

Was aktuell schlicht fehlt, ist jemand mit fundierter Elektronik-Expertise, der Lust hat, sich in so ein Projekt einzubringen und die entsprechende Komponente sauber mit aufzubauen.

Was stellt ihr euch vor? Ein Markt den man nicht einschätzen kann, Unklares Lastenheft, Kein Gehalt, sondern Beteiligung im Erfolgsfall...

Weniger attraktiv für einen Entwickler geht eigentlich nicht.

Habt ihr euch auch schon Gedanken über die nötigen Normen und Zulassungen genmacht? EMV-Prüfungen? Brandschutz? Normen für den Einsatz in Kraftfahrzeugen? Im schlimmsten Fall wird das ein Fass ohne Boden und dann kauft es womöglich kaum jemand...

Und mit PCC habt ihr doch schon eine Entwicklunggesellschaft an der Hand...

#8040572
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Wolfgang R. schrieb:

Habt ihr euch auch schon Gedanken über die nötigen Normen und Zulassungen genmacht? EMV-Prüfungen? Brandschutz? Normen für den Einsatz in Kraftfahrzeugen? Im schlimmsten Fall wird das ein Fass ohne Boden und dann kauft es womöglich kaum jemand...

Das Ding läuft doch längst. Damit sollten die Zulassungen alle durch sein.

Du hättest das tatsächlich in der Rubrik "Stellenangebote" veröffentlichen sollen, ein Jahresgehalt von 82K oder mehr angeben sollen und die eingehenden Bewerbungen nach Rubrik und Berufserfahrung selektiert bewerten. Dann wäre da sicher etwas dabeigewesen. So wäre mir das zu schwammig. Man sieht natürlich klar, wo die Kernkomptenzen liegen. Web-Design und App-Entwickung. Der Auftritt ist zeitgemäß, keine Frage. Problematisch scheint mir wohl die derzeit erreichbare elektrische Leistung. Find ich, hmm... "problematisch bis lächerlich". Würde ich weglassen. Bringt so, wie es jetzt dasteht, keinen Mehrwert. Da kann ich auch ne Powerbank mitnehmen und damit mein Handy laden. Heizpartone aus "riezeikelten" Frittenfett? Ernsthaft? Wo soll das herkommen und den Gestank möchte ich mir nicht ausmalen. Ich gebe zu, von Chemie nicht wirklich Ahnung zu haben, aber ich stelle mir den Geruch gerade leidenschaftlich vor.

"Elektrisch betrachtet" sehe ich hingegen keine Herausforderung. Lediglich die Ausschreibungsbedingungen (siehe oben) halten mich davon ab, mich ernsthaft damit beschäftigen zu wollen. Alles sehr wage.

Viel Erfolg, natürlich

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